Unterrichtsmaterialien Schulentwicklung: Ganze Werke Seite 1/4
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Didaktik & Methodik
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Klinkhardt
Gesamtwerk
Perspektiv(en)wechsel
Der bewusste Wechsel von Perspektiven als Antwort auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen stand im Zentrum der GDSU-Jahrestagung 2025 „Perspektiv(en) wechsel – Sachunterricht neu denken“. Vor dem Hintergrund einer dynamischen, pluralen und von Unsicherheiten geprägten Welt rückten Fragen danach in den Fokus, wie Sachunterricht unterschiedliche Sichtweisen produktiv aufgreifen, verknüpfen und für Lernprozesse fruchtbar machen kann. Welche didaktischen Zugänge ermöglichen es, eingefahrene Denkmuster zu verlassen, Zusammenhänge neu zu erschließen und Kinder zu einem reflektierten, kritischen und dialogfähigen Umgang mit Welt zu befähigen? Und geht es im Sachunterricht um die Perspektiven der Sache oder um die Perspektiven der Kinder? Die Beiträge dieses Bandes greifen diese Fragestellungen auf, diskutieren innovative Konzepte und Methoden einer vielperspektivischen Sachunterrichtsdidaktik und beleuchten deren Bedeutung für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und demokratische Bildung.
Gesamtwerk
Partizipative Forschung mit Kindern in der Grundschule
Partizipative Forschung mit Kindern in der Grundschule stellt besondere ethische Herausforderungen und eröffnet zugleich innovative Wege zu demokratischer Bildungs- und Forschungspraxis sowie zur Schulentwicklung und Professionalisierung. Der Band vereint aktuelle theoretische, methodische und praxisbezogene Beiträge aus Deutschland und internationalen Kontexten. Die Autor:innen beleuchten in 14 Beiträgen die Grundschule als Rahmen Partizipativer Forschung und geben über unterschiedliche quantitative und qualitative Projekte Einblicke in Potenziale und Herausforderungen dieses Ansatzes sowie in Reflexionen des forschenden Handelns. Damit richtet sich der Band an Forschende, Lehrkräfte und Studierende, die Grundschule als Ort Partizipativer Forschung und demokratischer Bildung verstehen.
Gesamtwerk
Schulwechsel aus dem gemeinsamen Unterricht an spezialisierte Schulen für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung
Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung besuchen unterschiedliche Bildungsinstitutionen: einerseits allgemeine Schulen im Rahmen von Inklusion oder anderen Formen gemeinsamen Unterrichts, andererseits spezialisierte Einrichtungen wie Förderschulen des sonderpädagogischen Schwerpunkts körperliche und motorische Entwicklung. Manche Kinder erleben in ihrer Bildungslaufbahn einen Schulwechsel. Erfahrungen mit Transitionen und verschiedenen Bildungsorten (Kindergärten, Schulen, berufliche Schulen) wurden in Form eines qualitativen Forschungsdesigns im Stil einer Grounded Theory durch narrative Interviews mit Eltern erhoben. In der Ergebnis-Skizze sind Kern-Kategorien als Polaritäten einander gegenübergestellt und Implikationen für die Praxis formuliert. Diese beschreiben mögliche Gelingensbedingungen erfolgreichen Schulbesuchs von Lernenden mit Körperbehinderung aus Perspektive von Eltern, lassen sich institutionen-übergreifend verstehen und können als Wegweiser für eine Weiterentwicklung von Bildungsinstitutionen mit Ausrichtung auf ein inklusives Bildungssystem dienen.
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Gesamtwerk
Zeitgemäße Figurationen Pädagogischer Reform
Der Band verortet Pädagogische Reform in einer konstitutiven Doppelbewegung: Einerseits sind es die Kopplungen von Pädagogik mit Politik und Ökonomie, andererseits die kulturkritischen Potenziale der Pädagogik selbst, die immer neue Reformen motivieren. Diese artikulieren sich zeitgemäß etwa in einer Kritik am Anthropozentrismus, stetigen Entwicklungen in den Bereichen Digitalität und KI, der Globalisierung sowie Techniken der spätmodernen Selbstoptimierung. Biozentrik und KI dienen dabei als Eckpunkte eines breiten Diskurses: Zwischen diesen titelgebenden Figurationen beschreiten die hier versammelten Beiträge je eigene Wege der Vermessung einer pluralen Forschungslandschaft Pädagogischer Reform(en) sowohl im Anschluss an den als auch in Überwindung des tradierten Diskurs(es) zur Reformpädagogik.
Gesamtwerk
Transformation im schulischen Kontext
Gesellschaftliche Transformationen stellen die Bildung sowie das damit verbundene pädagogische Handeln zentraler Akteure vor tiefgreifende Herausforderungen – und eröffnen zugleich neue Gestaltungsmöglichkeiten. Der Sammelband „Transformation im schulischen Kontext. Pädagogisches Handeln zwischen Kontinuität und Wandel“ beleuchtet, wie Schulen und Handelnde wie Lehrpersonen, Schulleitungen und Schüler:innen auf tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen reagieren und diese zugleich aktiv mitgestalten können. Aus theoretischer, empirischer und praxisorientierter Perspektive widmen sich die Beiträge Themen wie Antifragilität in Bildungsprozessen, Habitussensibilität, digitale Lernformate, Inklusion, Führung und Verantwortung sowie der Umsetzung didaktischer Konzepte. Der Band lädt dazu ein, Transformation als gemeinsame Aufgabe und Chance pädagogischer Gestaltung zu verstehen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Hochschule und Weltinnenpolitik
WeltinnenpolitikHochschule und Weltinnenpolitik − das sind zwei wesentliche Handlungsräume und Themenfelder, die das Wirken und Denken des Pädagogen und Politikwissenschaftlers Ulrich Bartosch bestimmen. Diese Festschrift würdigt Ulrich Bartosch und sein Engagement in seinen vielfältigen Wirkungsräumen.Der Band versammelt Beiträge ausgewählter Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter zur Weltinnenpolitik, zu Fragen von Demokratie, Frieden und Verantwortung, zur Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit, zur Weiterentwicklung von Hochschulen und Universitäten als prägenden öffentlichen Diskursräumen. Philosophische, soziologische, pädagogische und politikwissenschaftliche Analysen vertiefen Themen von aktueller und gesamtgesellschaftlicher Verantwortung.
Gesamtwerk
Die heterogene Lehrgruppe
Multiprofessionelle Kooperation wird als zentrale Gelingensbedingung von inklusivem Unterricht gehandelt: Doch wie wird Unterricht im Anspruch von Inklusion von der heterogenen Lehrgruppe gemacht? Wie arbeiten Lehrkräfte und Schulbegleitungen im Unterricht zusammen, wie werden Zuständigkeiten und Aufgaben ausgehandelt und wie wird damit Unterricht hergestellt? Diese Fragen stehen im Fokus der ethnografischen, praktikentheoretischen Studie. Verantwortlichkeit für das Lehr-Lern-Geschehen sowie die Zuständigkeit für Schüler:innen prägen den beobachteten Unterricht. Zudem ist er deutlich von der ständigen Verhältnisbestimmung der Angehörigen der Lehrgruppe bestimmt. Diese steht im Zusammenhang mit Praktiken der Erziehung, der Vermittlung, der Zuständigkeit, der Verantwortlichkeit und der Unterrichtsorganisation. Das Tun der Lehrpersonen führt zur Heterogenisierung von Unterricht.
Gesamtwerk
transfer Forschung ↔ Schule Heft 9
Dieses Heft widmet sich den Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Videovignetten zur Professionellen Unterrichtswahrnehmung (PU). Wie erstellt man theoriegeleitet lernwirksame Videovignetten? Welche Unterstützung benötigen Studierende bei der Arbeit mit Vignetten? Wie können Lernumgebungen gestaltet werden? – Ergebnisse aus dem Erasmus+ Projekt VidNuT – Überblick über Unterrichts-Videovignetten – Wirksamkeit von eLearning-Modulen mit Unterrichtsvignetten – Einbettungsvarianten von Videovignetten – Entwicklung von Funktionen zur Arbeit mit Videovignetten in UnterrichtOnline.org – Annäherungen aus phänomenologischer bzw. kritisch-konstruktiver Perspektive Im Dialog – „Videovignetten in der hochschulischen Lehre einsetzen“ Hannes Helmut Nepper, Verena Huber Nievergelt, Anja Lembens und Lutz Kasper im Gespräch. Vorschau auf Heft 10 (2024): Die nächste Ausgabe setzt sich mit aktuellen Entwicklungen des nachhaltigen Lernens sowie mit praxisrelevanten Umsetzungen in der Bewegungs-, Ernährungs- und Gesundheitsbildung auseinander: Was sind die damit verbundenen Herausforderungen in Lernsettings in unterschiedlichen Altersstufen? Welche Forschungsergebnisse gibt es aus dem (Hoch-)Schulbereich zur Bewegungs-, Ernährungs- und Gesundheitskompetenz von Schüler*innen und Studierenden? Welche Tools und Angebote stehen Lehrkräften zur Verfügung, um Nachhaltigkeit im Unterricht erlebbar zu machen? Was sind konkrete Inhalte in Aus-, Fort- und Weiterbildung?
Gesamtwerk
Lehr- und Lernmittel für den Sprachunterricht im ladinischen Sprachraum Südtirols
Die Bildungsinstitutionen der ladinischen Dolomitentäler (Südtirol/Italien) zeichnen sich seit jeher durch ihre Mehrsprachigkeit aus. Mehrsprachiger Unterricht bedarf auch entsprechender Lehr- und Lernmittel. Die Publikation setzt sich zum Ziel, einige besonders bedeutsame Lehr- und Lernmittel für den Sprachunterricht an den ladinischen Grundschulen des Gadertals und Grödens zu analysieren. Zum einen betreffen die Lehr- und Lernmittelanalysen historische Schulbücher, die auf die Zeit der Errichtung der paritätischen Schule (1948) zurückgehen, und zum anderen neue Lehr- und Lernmittel, die aktuell (2023) in den ladinischen Grundschulen Einsatz finden. Der Fokus liegt insbesondere im Bereich der Sprachdidaktik. Insgesamt geben die Lehr- und Lernmittelanalysen einen Einblick in die Entwicklungen und Veränderungen der ladinischen Schule Südtirols zwischen 1948 und dem 21. Jahrhundert.
Gesamtwerk
Helmut Reiser – Über die Themenzentrierte Interaktion zur Theorie Integrativer Prozesse
Helmut Reiser zählt zu den renommiertesten Vertreter*innen Inklusiver Pädagogik im deutschsprachigen Raum. Seit den 1980er Jahren erarbeitete er mit seinen Forschungsgruppen über die Jahrzehnte bedeutsame theoretische Grundlagen inklusiver Pädagogik. Seine Arbeiten zeichnen sich von Anfang an durch ein Verständnis der Gemeinsamen Erziehung und Bildung aller Kinder als demokratische Selbstverständlichkeit aus. Die Möglichkeit individueller Entwicklung unter der Bedingung verbindlicher Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft unterschiedlicher Individuen formuliert er auf wissenschaftlicher Ebene in der Theorie Integrativer Prozesse. Das Buch versammelt Texte Helmut Reisers aus den letzten 40 Jahren. Es leistet einen Beitrag zur Erweiterung des Inklusionsdiskurses durch die Erinnerung an frühe Themen, damit an überwundene, vergessene oder sich durchziehende Fragen im Diskurs. Ergänzt wird dies durch zwei einordnende Beiträge der Herausgeberinnen.
Gesamtwerk
Didaktik in einer Kultur der Digitalität
Das geht nicht wieder weg. Die Tatsache, dass der digitale Wandel in unserer Gesellschaft unumkehrbar ist, unterstreicht die Notwendigkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit digitalen Technologien in der Schule. Bei der Bewertung des Einsatzes digitaler Medien wird jedoch häufig ausschließlich das Argument des Lernerfolgs herangezogen. Dies wird den Umbrüchen, die sich aus der Leitmedientransformation ergeben, nicht gerecht. Wie lässt sich dann die Wirkmächtigkeit einer Mediendidaktik bestimmen, was sind die Aspekte und Kriterien wirkmächtiger Mediendidaktik und wie lässt sich diese legitimieren? Nur ein theoriegeleiteter und praxisrelevanter Ansatz, der die neuen Möglichkeiten des Digitalen mit der Didaktik in Beziehung setzt, führt uns zu einer zukunftsorientierten Pädagogik. Dieser Sammelband soll ein Beitrag dazu sein, Lehrkräfte und Pädagog*innen bei der Integration digitaler Medien in den Unterricht zu unterstützen und neue Chancen für eine zukunftsorientierte Pädagogik zu nutzen. Wir wollen zur Reflexion bisheriger Ansätze anregen und neue Möglichkeiten aufzeigen, wie das Digitale zu einer besseren schulischen Bildung beitragen kann.
Gesamtwerk
Schule nach Corona – was haben wir gelernt?
Was soll aus den Corona-Erfahrungen bleiben für die zukünftige Aufgaben- und Funktionsbeschreibung von Schule und Unterricht? Wie wird das Lehren und Lernen „nach“ Corona in einem anspruchsvollen Fachunterricht durch digitale Technologien weiterentwickelt, um schulisch- unterrichtliche Ziele besser zu erreichen? Divergieren die retrospektiven Perspektiven zu den schulischen Corona-Erfahrungen der Basis, also der Lehrkräfte, der Schulleitungen, deutlich von denen der Kultuspolitiker/ innen? Wird die parallel zu Corona ins Leben gerufene „Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz“ mit ihren Empfehlungen zu einem neuen, wirklich wissenschaftsorientierten Steuerungsinstrument der Schul- und Bildungspolitik? Diesen und weiteren Fragen stellen sich die Autor/inn/en aus Philologenverband, Kultuspolitik, Schulleitung, den Bildungswissenschaften, der Erziehungswissenschaft, der Pädagogischen Psychologie, den Fachdidaktiken und der Medizin im vierzehnten Band der Reihe „Gymnasium – Bildung – Gesellschaft“. Sie wird herausgegeben von Susanne Lin-Klitzing, David Di Fuccia und Thomas Gaube.
Gesamtwerk
Partizipation, Wissen und Kommunikation im sonderpädagogischen Diskurs
Der Band setzt sich im Anschluss an die Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) 2022 mit den drei Themenschwerpunkten Partizipation, Wissen und Kommunikation im sonderpädagogischen Diskurs auseinander. Die drei Stichworte werden sowohl in der Einzelbetrachtung als auch in ihren Verknüpfungen in empirischen, theoretischen und gesellschaftskritischen Beiträgen bearbeitet.
Gesamtwerk
Mit Kindern über die DDR sprechen
Der vorliegende Band geht der Frage nach, wie das Thema „DDRGeschichte“ im Sachunterricht der Grundschule kindgerecht und sachgerecht aufgegriffen werden kann. Anknüpfend an eine fachliche Auseinandersetzung mit der DDR werden didaktische Überlegungen zu den Lernausgangsbedingungen von Kindern sowie zum Umgang mit der DDR als Lerngegenstand des Sachunterrichts gegeben und konkrete Unterrichtsideen vorgestellt. Diese wurden von Lehrerinnen und Lehrern entwickelt, in der Praxis erprobt und systematisch ausgewertet. Im vorliegenden Band bieten sich den Leserinnen und Lesern auf diese Weise interessante Einblicke in eine Unterrichtsentwicklung und eine Unterrichtspraxis, die die DDR-Geschichte zum Gegenstand des Sachunterrichts macht. Dieser Titel erscheint in der Reihe „Von der DDR-Heimatkunde zum Sachunterricht. Die Grundschule vor und nach 1989“ (Herausgegeben von Sandra Tänzer und Christian Fischer).
Gesamtwerk
Elternarbeit und Partizipation von Schülern und Schülerinnen
Die Kooperation von Schulen und Familien mit ihren Kindern, meist als Elternarbeit bekannt, hat durch die Corona-Pandemie neue Wertschätzung erfahren. Die Beiträge dieses Bandes nehmen ihre Qualitäten und Herausforderungen in den Blick. Im Mittelpunkt steht das Beziehungsdreieck von Eltern, Schüler:innen und Lehrkräften. Dazu äußern sich Schulpraktiker:innen und -theoretiker:innen, um die Ergebnisse der bisherigen Debatte zu sichern und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie das traditionelle Konzept der Elternarbeit geöffnet und differenziert werden kann. Dafür werden auch bisher unbeachtete Fragen berücksichtigt, die sich aus der Entwicklungsperspektive der Schüler:innen ergeben, aus den Strukturen der Schulkultur und den unterschiedlichen Schulstufen bis hin zur Sekundarstufe II.
Gesamtwerk
Herausfordernde Situationen in der Schule
Cybermobbing, Beleidigung durch Schüler, Konflikte mit Eltern oder einfach nur Probleme mit der Unterrichtsplanung – in Schule und Unterricht ergeben sich viele herausfordernde Situationen, auf deren Bandbreite die Lehrerbildung nicht umfassend und detailliert vorbereiten kann. Im vorliegenden Band werden problematische wie auch gelungene Fälle und Ereignisse aus dem Schulalltag kommentiert und mit Lösungsvorschlägen aufbereitet. Das Buch bietet differenziertes Arbeits- und Übungsmaterial und unterstützt Lehrerbildung mit konkreten Anregungen. Aus den zentralen Aufgaben-bereichen des Lehrerberufs werden exemplarische Fälle vorgelegt, die eine wissenschaftsorientierte Auseinandersetzung mit realistischen Anforderungen ermöglichen. Das Buch wendet sich an: •Lehrende, die Studierenden Anregungen geben möchten, sich wissenschaftsbasiert und realitätsnah mit den vielfältigen Anforderungen im Lehrerberuf auseinanderzusetzen •Studierende, die Herausforderungen in Schule und Unterricht sowie ausgewählte Lösungsangebote vertiefend erarbeiten wollen •Seminarleitungen in der zweiten Phase der Lehrerbildung, die vielfältige Erfahrungen mit Schule und Unterricht systematisch und theoriebasiert aufbereiten möchten •Erfahrene Lehrerinnen und Lehrer, die hier Anregungen zur Reflexion über das eigene Handeln in Schule und Unterricht sowie zum kollegialen Austausch finden •Lehrerfortbildner der dritten Phase, die die Fälle für ihre Veranstaltungen und Kurse nutzen können.
Gesamtwerk
Inklusiven Unterricht planen, gestalten und reflektieren
Die Differenzierungsmatrix ist ein Modell für die Planung, Gestaltung und Reflexion inklusiven Unterrichts. Sie ermöglicht es Lehrkräften, professionelle Kooperationen zu strukturieren, didaktische Entscheidungen zu ordnen und angemessene Lernumgebungen zu entwickeln, so dass verschieden kompetente Schüler*innen am gemeinsamen Lerngegenstand miteinander tätig werden können. In der 2., durchgesehenen und ergänzten Auflage dieses Buches werden die pädagogischen und psychologischen Grundlagen der Differenzierungsmatrix, ergänzt um „Häufig gestellte Fragen“ (Kapitel 1), Beispiele fachdidaktischer Umsetzungen für verschiedene Unterrichtsfächer (Kapitel 2) sowie der Unterrichts- und Schulentwicklung (Kapitel 3) und schließlich für alle drei Phasen der Lehrer*innenbildung geeignete Beispiele der Aus-, Fort- und Weiterbildung vorgestellt (Kapitel 4). Die Reihe ,Lernen inklusiv und kooperativ‘ wird herausgegeben von Ada Sasse und Dietlinde Vanier.
Gesamtwerk
Professionalisierung im Lehrberuf begleiten
Um die Professionalisierung im Lehrberuf begleiten zu können, benötigt es eine pädagogische Sicht auf Lernen und Lehren in Schule und Hochschule. Im vorliegenden Band stehen zunächst das Verhältnis von Theorie und Praxis, der phänomenologische Ansatz, kasuistische Methoden und das pädagogische Handeln im Zentrum. Anschließend werden Entwicklungen in den pädagogischen Handlungsfeldern selbst betrachtet, die im aktuellen Diskurs zur Professionalisierung von Lehrpersonen von besonderem Interesse sind. Von ethischen Anforderungen über Versuche der Dekolonialisierung des Feldes und der Gewichtung räumlicher Aspekte führt der Weg bis hin zur Betrachtung zukünftiger Herausforderungen der Lehrer:innenbildung. Die Reihe „Studien zur Professionsforschung und Lehrerbildung“ wird herausgegeben von Manuela KellerSchneider, Katharina Kunze, Tobias Leonhard und Christian Reintjes.
Gesamtwerk
Behinderung und Technik
Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft ist eng mit verschiedenen technischen Kompensationsmöglichkeiten verstrickt. Technik wird als Hilfsmittel eingesetzt, das behindernde Situationen überwinden helfen soll. Das gelingt jedoch nicht immer: Technik kann ihrerseits behindern. Vor diesem Hintergrund wird das vorherrschende, einseitige Verständnis von Technik als Hilfsmittel problematisiert und stattdessen ein phänomenologischer Reflexionsrahmen vorgeschlagen. Die Fragen, wie ich etwas mache und warum, ist in die Frage einzubetten, worauf ich mit der Technik antworte. So werden für die (heil-) pädagogische Diskussion der Technik neue Perspektiven hinsichtlich der Begründung für den Technikeinsatz und der Erwartungen hieran erschlossen. Das Buch richtet sich gleichermaßen an Nutzer*innen, Assistent*innen, Pädagog*innen, Techniker*innen und Forscher*innen.
Gesamtwerk
Lernende mit Nachteilen gerecht bewerten?
Die Studie „Lernende mit Nachteilen gerecht bewerten?“ rekonstruiert erstmalig gerechtigkeitstheoretisch fundiert konzeptionelle Spannungsfelder in rechtlichen Vorgaben zu Nachteilsausgleichen und betrachtet den Umgang von schulischen und schulbehördlichen Akteur:innen mit diesen Maßnahmen in zwei qualitativen Teilstudien. Mithilfe von Leitfadeninterviews mit Vertreter:innen von Schulbehörden werden für Nachteilsausgleiche spezifische Aufgabenfelder herausgearbeitet. Rekonstruktionen von Gruppendiskussionen mit pädagogischen Fachkräften zeigen auf, wie sich die Gruppen primär an der Integration zugeschriebener Defizite in schulische Organisationsmilieus orientieren. In beiden Studien ist das implizite oder explizite Aushandeln pädagogischer Freiräume innerhalb rechtlicher, schulsystemischer und organisationaler Rahmungen zentral.
Gesamtwerk
Schulleitungshandeln im Kontext inklusiver Schulentwicklung in der Sekundarstufe
Inklusive Schulentwicklung und Schulleitung sind in der Kombination mit dem System der Sekundarstufe ein relevantes Forschungsfeld. Die wichtige Rolle von Schulleitungspersonal wird besonders deutlich im Rahmen von Implementationen, d.h. Entscheidungs-, Durchführungs- und Kontrollprozessen. Die Ergebnisse der qualitativen Studie konkretisieren die Faktoren, welche ein tendenziell inklusionsförderliches oder hemmendes Schulleitungshandeln forcieren. Basierend auf einer handlungstheoretischen Grundlage aus Einstellungen, normativen Erwartungen und Kontrollüberzeugungen ergibt sich eine Annäherung an ein Verständnis für die Entscheidungsprozesse von Schulleitungspersonal auf dem Weg zu einer Schule für alle. Angesichts dessen zeigen sich auch Ansatzpunkte für die Unterstützung der relevanten Akteursgruppe im Kontext inklusiver Organisations-, Personal und Unterrichtsentwicklung.
Gesamtwerk
Teilhabe in allen Lebensbereichen?
Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist auch heute, mehr als zehn Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht vollends gesichert. Im Gegenteil werden weiterhin Problemlagen salient, wie beispielsweise die immer noch problembehaftete Umsetzung der Inklusion an Schulen. Welche Fortschritte konnten bezüglich der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den vergangenen zehn Jahren erzielt werden? Was sind aktuelle Herausforderungen? Welche Problemstellungen erwarten uns in der Zukunft und sollten schon heute mitgedacht und bearbeitet werden? Anlässlich der 55. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik standen diese Fragen drei Tage lang im Mittelpunkt. Der Band bündelt die Diskussion um Teilhabe anhand ausgewählter Themenfelder.
Gesamtwerk
transfer Forschung ↔ Schule Heft 8
Krisen bringen Einzelne und Gesellschaften in Bedrängnis, Bruchlinien und Ungerechtigkeiten hinsichtlich der Verteilung von materiellen und immateriellen Ressourcen zeigen sich deutlicher. Gleichzeitig bergen Krisen die Chance, fantasievolle Lösungsansätze zu entwickeln und neue Wege zu beschreiten. Die Beiträge widmen sich folgenden Themenfeldern: – Von der Krise der Bildung zur Bildung für Krisenzeiten – Resilienz in der Krise: Persönlichkeit stärken – Begabungen fördern – Lernen im Lockdown – Krise und Bildungsgerechtigkeit – Lernen aus der Krise Im Dialog – „Bildung in der Krise.“ Nina Bremm, Gregor Örley und Michael Schratz im Trilog. Vorschau auf Heft 9 (2023) Es ist unbestritten, dass Lehrpersonen einen spezifischen Blick auf Unterricht haben. Wie man bei Studierenden die damit verbundenen Kompetenzen anbahnt und fördert, ist bereits Gegenstand intensiver Diskussionen. Wie kann Schule in die hochschulische Ausbildung hineinwirken? Wie kann man die professionelle Wahrnehmung von Unterricht fördern? Welche Rolle spielen hierbei Unterrichts-Videovignetten und welche Potenziale, aber auch Herausforderungen lassen sich in hochschulischer Lerngelegenheiten identifizieren? Dies sind zentrale Fragen, die in der nächsten Transfer-Ausgabe „Videovignetten – Unterricht professionell wahrnehmen“ diskutiert werden.
Gesamtwerk
Sonderpädagogik – zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung
Der vorliegende Tagungsband thematisiert den sonderpädagogischen Diskurs um Dekategorisierung und Rekategorisierung in zahlreichen Beiträgen und aus verschiedenen inhaltlichen Perspektiven. Auch wenn die Sonderpädagogik in den vergangenen Jahren ein Verständnis von Behinderung entwickelt hat, welches nicht allein auf die Person fokussiert, hat gerade die entsprechende Kategorienbildung immer wieder zu kritischen Diskursen geführt und damit zu starken Forderungen nach einer Dekategorisierung. Auf der anderen Seite gibt es Bestrebungen, neue Kategorien einzuführen, um eine spezifische Professionalisierung zu etablieren. Als Tagungsband enthält das Buch zugleich weitere Beiträge, die aktuelle Themen der Sonderpädagogik aufgreifen.
Gesamtwerk
From School Inspectors to School Inspection
From School Inspectors to School Inspection. Supervision of Schools in Europe from the Middle Ages to Modern Times explores a broader and more ambivalent view of the formation of inspection and supervision over modern school systems. It primarily focuses on Europe, both geographically and culturally. Within this narrow space, it addresses a longer period of history, spanning from the late Middle Ages to the twentieth century. The contributions call attention to both the institutions of inspection including its relevant actors, and the processes of inspection and supervision over school teaching and school systems. The book examines how the formation of school inspection in various parts of Europe came about and how its activities related to Europe’s political and educational challenges.
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