Diese wissenschaftliche Monografie untersucht Unterricht im Anspruch von Inklusion als ein soziales Geschehen, das durch die Praktiken einer heterogenen Lehrgruppe hervorgebracht wird. Die ethnografische, praktikentheoretische Studie analysiert die Aktivitäten von allgemeinpädagogischen Lehrkräften, Sonderpädagog:innen und Schulbegleitungen an zwei Gemeinschaftsschulen in vier Integrationsklassen und rekonstruiert, wie diese Erwachsenen zusammenarbeiten, Zuständigkeiten aushandeln und damit Unterricht mit Inklusionsanspruch gestalten.