Unterrichtsmaterialien Nachweisreaktionen: Ganze Werke Seite 2/3
52 MaterialienIn über 52 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Chemie findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Chemie
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Rosten
Unsere Unterrichtseinheit Rosten – kein altes Eisen bietet den Lernenden die Möglichkeit, ihr Wissen im Bereich der Redoxchemie sowie der Thermodynamik zu erweitern und anhand von diversen Aufgaben aus verschiedenen Kompetenzbereichen zu vertiefen. Dabei wird nicht nur die Korrosion betrachtet und besprochen, was man gegen Rost unternehmen kann, sondern auch innovative Anwendungen des Rosts, wie beispielsweise bei der Trinkwassergewinnung, im Bereich der Katalyse oder bei der Wasserstoffgewinnung, behandelt. Gestalten Sie Ihren Unterricht durch den hohen Alltagsbezug anschaulich und interessant.
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Fructose und die Keto-Endiol-Tautomerie
Der Beitrag "Fructose und die Keto-Endiol-Tautomerie" stellt eine problemorientierte Hinführung zu dieser besonderen Form der Isomerie dar. Über einen alltagsnahen Einstieg, der die Schülerrinnen und Schüler anregt und motiviert, sowie einem Schülerversuch erarbeiten sich Ihre Schülerinnen und Schüler die Isomerisierung zwischen Glucose- und Fructose-Molekülen.
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Wie Chemiker arbeiten
Chemie begegnet uns permanent im Alltag, beim Kochen, Putzen oder Backen. Der Film zeigt in aufwändigen Animationen den Aufbau der Elemente auf der Ebene der Atome und Moleküle und erklärt anschaulich, wie chemische Reaktionen zustande kommen. Die wesentlichen Verfahren der Chemie, die qualitativen und quantitativen Nachweise sowie die Synthese werden in anschaulichen Experimenten vorgestellt. Ausgehend von einer Erklärung des Katalysators wird der Bogen zur Industrie und der Darstellung des Haber-Bosch-Verfahrens zur Ammoniaksynthese gespannt. Ganz neu ist der Einsatz von interaktiven Aufgaben und Videos, die den Lernerfolg und – spaß deutlich erhöhen. Dank der verwendeten H5P-Software sind die interaktiven Aufgaben ohne zusätzliche Software verwendbar. Im ausführlichen Datenteil der DVD 98 Seiten Unterrichts- und Begleitmaterial, davon: 69 Seiten Arbeitsblätter und Ergänzungen mit Lösungen; 20 Testaufgaben + Interaktive Aufgaben.
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Naturwissenschaften zum Leben erwecken: Chemie
Kleinste Teilchen überall? Weshalb schwimmt Eis? Warum sieht man der Milch das Fett nicht an? Das Experiment ist seit jeher unumstrittener Bestandteil eines guten naturwissenschaftlichen Unterrichts. Dabei darf es jedoch nicht beim bloßen Abarbeiten von Experimentieranleitungen bleiben. Nur durch eigenständiges Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten können Ihren Schüler, die Naturwissenschaften forschend entdecken und so nachhaltig Interesse für die Chemie entwickeln. Dazu liefert Ihnen der vorliegende Band einen fundierten Theorierahmen mit zahlreichen praktischen Anregungen für die Gestaltung von Lernprozessen zum Erwerb der Fähigkeiten zum offenen Experimentieren. Mit seinen beispielhaft ausgearbeiteten Stundenentwürfen zur Öffnung einzelner Phasen des Experimentierprozesses bietet Ihnen der Praxisteil eine umfangreiche Grundlage für Ihren eigenen Chemieunterricht. Das Zusatzmaterial ermöglicht es Ihnen, diese Stunden schnell und einfach mit Ihren Schülern umzusetzen.
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Bunte Steine - Nachweisreaktionen an ausgewählten Mineralien
Mineralien als natürliche Basis der anorganischen Chemie: Ihre Schüler ordnen ausgewählte Mineralien ihren Mineralklassen zu und analysieren deren Zusammensetzung mit Experimenten. Die Schüler erkennen mithilfe des Beitrags, dass in der üblichen Systematik der Mineralklassen die chemische Zusammensetzung das entscheidende Kriterium ist. Am Beispiel eines basischen Kupfercarbonats entscheiden die Lernenden nach Durchführung quantitativer Analysen, welches Mineral vorliegt.
Verwandte Themen
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Lernzirkel Periodensystem und Atommodell
Handlungsorientierung im Chemieunterricht Sie wollen im Chemieunterricht der Sekundarstufe I gleichzeitig inhaltliche und methodische Lernziele trainieren? Dieser Band liefert Ihnen Lernzirkel zum Thema Periodensystem und Atommodell, welche das selbstständige Lernen jedes einzelnen Schülers fördern. Periodensystem und Atommodell lernen an Stationen Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten selbstständig vielfältige Aufgabenstellungen rund um das Periodensystem und das Atommodell. Dabei gehen sie ganz eigenständig vor und arbeiten in ihrem individuellen Tempo. So ist die Differenzierung bei unterschiedlichen Leistungsniveaus innerhalb der Lerngruppe kein Problem. Nachhaltiges Lernen im Fach Chemie Beim selbstständigen Erarbeiten der Lerninhalte lernen die Schülerinnen und Schüler ganz besonders nachhaltig. Der Lernzirkel ist ohne viel Vorbereitungsaufwand sofort im Unterricht einsetzbar. Sie müssen lediglich die Arbeitsblätter als Kopiervorlagen vervielfältigen. Die Themen: - Atommodelle - Atombau - Das Periodensystem der Elemente - Chemische Verwandtschaften
Gesamtwerk
Schülervorstellungen
Guter Chemieunterricht ist inhaltlich klar strukturiert, motiviert Schülerinnen und Schüler, initiiert verständnisvolles Lernen und erreicht seine gesetzten Ziele. Dies kann nur gelingen, wenn die Inhalte und Lernprozesse für Schülerinnen und Schüler bedeutsam sind. Dazu wiederum müssen ihre Vorstellungen und eigenen Konzepte im Unterricht aufgegriffen werden. Anregungen, wie Sie dabei in der Praxis vorgehen können, liefern die Artikel dieses Heftes. Aus dem Inhalt: Von der Alltagsvorstellung zum fachwissenschaftlichen Konzept Warum blubbert’s in der Brause? Was wird bei Verbrennungen vernichtet? Dünnschichtchromatographie von GeloMyrtol®forte Schülervorstellungen sind entscheidend.
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Experimentieren
Chemieunterricht ist Experimentalunterricht! Es gibt unzählige Verfahren und Möglichkeiten, Experimente im Chemieunterricht durchzuführen; diese reichen von reinen Experimentieranleitungen über stärker angeleitete Lernarrangements bis hin zu selbstständig völlig offenen Experimentierformen. In dieser Ausgabe von Unterricht Chemie erfahren Sie wie sich Experimente kompetenzorientiert im Unterricht einsetzen lassen. Dabei stehen das Experimentieren als naturwissenschaftliche Arbeitsweise und seine Einbettung in den Unterrichtsgang im Mittelpunkt. Aus dem Inhalt: Zwischen Neu-Entdecken und Nach-Entdecken Experimentieren als naturwissenschaftliche Arbeitsweise im Unterricht Ein unbekanntes Gas identifizieren Öffnungsgrade von Experimentiersituationen Abhängige Variable, unabhängige Variable, Störvariable!? Die Einführung der Variablenkontrollstrategie Protokollieren trainieren – Videovignetten zur Förderung und Diagnose der Protokollierfähigkeit Verstehen und Fördern – Adaptives Experimentieren am Beispiel der chemischen Reaktion.
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Gefahrstoffe im Blick
Die RiSU 2016 – eine neue Richtlinie zur Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht – wurde in diesem Jahr veröffentlicht. Was bedeutet das für Sie als Lehrkräfte? Was müssen Sie beim Experimentieren zusätzlich bedenken? Die aktuelle Ausgabe von Unterricht Chemie gibt Ihnen Tipps, wie Sie den erweiterten Anforderungen an einen sicheren naturwissenschaftlichen Unterricht gerecht werden können. Die Handhabung von Druckgasflaschen, mögliche Ersatzexperimente und methodische Zugänge für die obligatorische Sicherheitsunterweisung werden vorgestellt. Daneben werden das Vorgehen bei der Leitung einer Chemiesammlung, beim Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen und der damit verbundene Einsatz gängiger Softwareprodukte praxisnah an konkreten Beispielen beschrieben. Aus dem Inhalt: Die RiSU 2016 – ein Update Damit nichts passiert – Methodische Zugänge für Sicherheitsunterweisungen Sicher experimentieren – Ersatzexperimente für den Chemieunterricht Wie leite ich eine Chemiesammlung? Keine Angst vor Gasflaschen Wie erstellt man eine Gefährdungsbeurteilung?
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Klett Abi last minute Chemie - Schnell auffrischen, was wichtig ist
Klett Abi last minute Chemie - Schnell auffrischen, was wichtig ist
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Säuren und Basen
„Säuren und Basen – da gibt es doch schon so viel“ werden einige von Ihnen beim Titel des Heftes vielleicht denken. Im Unterricht werden die Begriffe „Säure“ und „Base“ in unterschiedlichen Zusammenhängen benutzt und die Definitionen sind oft nicht eindeutig. Hinzu kommen alltagssprachliche Unschärfen: „Ist Salzsäure eine Säure oder eine saure Lösung?“, „Warum ist eine alkalische bzw. basische Lösung nicht mit einer Lauge gleichzusetzen?“ Genau bei solchen Vermittlungsproblemen setzt das vorliegende Heft an. Anhand verschiedener Beispiele wird aufgezeigt, wie sich im Chemieunterricht ein tragfähiges Säure-Base-Konzept vermitteln lässt. Aus dem Inhalt: Säuren und Basen – der Säure-Base-Begriff im Spannungsfeld der historischen und fachdidaktischen Entwicklung Heidelbeeren, Curry & Co – Indikatoren aus der Natur Smart pH – Indikatorbasierte pH-Bestimmung mit dem Smartphone Wenn der Magen sauer wird – Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich selbstständig das Säure-Base-Konzept nach Brönstedt Was sprudelt da? – Typische Reaktionen saurer Lösungen im Kontext Badreiniger Versauerung der Ozeane – Ein Säure-Base-Kontext für die Oberstufe Säure-Base-Reaktionen in der Petrischale.
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Kohlenhydrate im Honig - Theorie, Versuche und ein Quiz rund um das Abiturthema
Welche verschiedenen Moleküle sind im Honig enthalten und kann man ihn wirklich im Labor herstellen? Ihre Schüler entdecken, welche chemisch unglaubliche Leistung die Biene bei der Honigproduktion erbringt, und können ihr Wissen im Anschluss spielerisch mit einem Quiz überprüfen. Mit diesem Thema aus der Lebenswelt Ihrer Schüler können Sie die gesamte Zuckerchemie sowohl theoretisch als auch praktisch erarbeiten.
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Redox-Reaktionen
Die Gewinnung von Metallen aus Erzen, zahlreiche Stoffwechselprozesse oder die spannungserzeugenden Vorgänge in einer Batterie sind Beispiele für Redoxreaktionen. Ausgehend von Alltagsbeispielen werden in dieser Ausgabe von Unterricht Chemie neue Wege zu einem tragfähigen Redoxkonzept aufgezeigt. Die Palette der Materialien reicht dabei von in der Praxis erprobten experimentell orientierten Unterrichtseinheiten über die Durchführung elektrochemischer Experimente im Tropfenmaßstab bis hin zu motivierenden und aktuellen Kontexten der Elektrochemie. Aus dem Inhalt: Redoxreaktionen – ein heißes Eisen im Chemieunterricht Mit Leitungswasser eine Uhr betreiben Redoxreaktionen und E-Shishas Lab in a drop Mit Aluminum fahren?
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Warum und wie brennt eine Kerze? - Einfache Versuche durchführen und auswerten
Was lässt sich bei einer brennenden Kerze beobachten? Was sind die Verbrennungsprodukte einer Kerze? Und wie kann man die bei der Verbrennung entstehenden Gase nachweisen? Ihre Schüler erforschen die chemischen Vorgänge bei einer brennenden Kerze. Der Beitrag enthält Tipps zur Differenzierung sowie Übungsmaterial.
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Chemie und Natur
"Ein reines Naturprodukt, ganz ohne schädliche Chemie". Mit dieser Werbeaussage wird ein Bild von der Chemie erzeugt, dass negativ besetzt ist und im Gegensatz zur Natur steht. Dabei schließen sich Chemie und Natur in unserem Alltag gar nicht aus. Wie Schülerinnen und Schüler die "Chemie" in der Natur entdecken können und so die Absurdität des vermeintlichen Gegensatzes "Chemie – Natur" erfahrbar wird, zeigen Ihnen die Beispiele in diesem Themenheft von Unterricht Chemie . Aus dem Inhalt: Chemieunterricht? Draußen! Medizin aus der Natur Ist BIO wirklich besser – ein Rollenspiel Süß und spannend – Kontext Honig im Chemieunterricht Chemistry to go! – Erstellung eines Chem-Tracks
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Chemische Elemente
Chemische Elemente – dieses Thema ist doch ein alter Hut im Chemieunterricht! Aber auch alte Hüte sollten von Zeit zu Zeit hinsichtlich ihrer Passung und Nutzung überprüft werden; ähnliche Ziele verfolgt dieses Themenheft. Welche Stolperfallen birgt die Verwendung des Element-Begriffes im Unterricht? Wie werden dieser zentrale Begriff und das Periodensystem der Elemente eingeführt? Welche Beispiele werden (nicht) genutzt? Welche (alternativen) methodischen Zugänge bietet dieses Thema, um möglichst viele Lernende für eine Beschäftigung mit dem PSE zu motivieren? Das Heft bietet für diese Fragen vielfältige Anregungen. Die Beiträge stellen jeweils unterschiedliche Kompetenzbereiche in den Fokus, bieten chemische Informationen oder methodische Hinweise sowie zahlreiche weiterführenden Quellenhinweise. Auf den Karteikarten finden Sie eine Anregung ganz besonderer Art: Dort werden Elementkarten aus Indien vorgestellt, die sicher interessante Vorlagen für eigene Erarbeitungen darstellen und einen Link auf ergänzende Materialien bieten!
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Von der Dichte zum Zuckergehalt – dem Glühwein auf der Spur
Glühwein ist ein beliebtes Getränk auf dem Weihnachtsmarkt. Chemisch betrachtet handelt es sich um eine homogene Mischung, die die Möglichkeit bietet, im Rahmen des Themas „Identifizierung und Struktur von Stoffen und Teilchen“ untersucht zu werden. Die Schülerexperimente bieten eine breite Palette: vom Entfärben von Glühwein über eine qualitative und quantitative Zuckerbestimmung bis hin zur dünnschichtchromatografischen Analyse.
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Halbfettmargarine – eine gesunde Alternative?
Die Unterrichtseinheit eignet sich in der 9./10. Klasse bzw. in der Sekundarstufe II dazu, den Zusammenhang zwischen Molekülbau und Löslichkeitseigenschaften einzuführen. Dazu sollten den Schülerinnen und Schülern polare und unpolare Atombindungen als intramolekulare sowie Wasserstoffbrücken und van-der-Waals-Kräfte als intermolekulare Wechselwirkungen bekannt sein. Die intermolekularen Wechselwirkungen können aber auch erst bei der Bearbeitung dieser Materialien eingeführt werden. Die Strukturformeln einfacher Moleküle sollten die Schülerinnen und Schüler anhand der Summenformeln zeichnen können. Dann können mit den vorliegenden Materialien die Stoffeigenschaften lipophil und -phob sowie hydrophil und -phob,
ebenso wie der Bau und die Eigenschaften von Emulgatoren erarbeitet werden.
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Analytisch arbeiten
In einem alten Kinderlied heißt es „Die Wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, dass Marmelade Fett enthält, …“. „Enthält Marmelade wirklich Fett?“ – „Mit welcher Methode hat die Wissenschaft das herausgefunden?“– „Welches Nachweismittel hat die Wissenschaft verwendet?“ – „Was ist eigentlich Fett?“ – „Wie viel Fett ist in Marmelade enthalten?“ – „Ist das Fett in Marmelade schädlich für meine Gesundheit“? – „Kann man das Fett aus der Marmelade entfernen?“ – „Welche Wissenschaft hat diese Glanzleistung vollbracht?“ Die Neugier, Stoffe zu analysieren, wissen zu wollen, was und wie viel von ETWAS in einer Stoffmenge enthalten ist, treibt Chemiker dazu, auch in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftsdisziplinen immer genauere Untersuchungsmethoden zu entwickeln. Diese Neugier ist natürlich nicht ausschließlich „Selbstzweck“ (Grundlagenforschung), hinter ihr stehen auch handfeste wirtschaftliche Interessen (Anwendungsforschung). Längst sind qualitative und quantitative Analyse ergänzt durch den Begriff „instrumentell“, die moderne Analytik ist weit weg von phänomenologischer Beschreibung ihrer Untersuchungsgegenstände, von Lötrohrproben und Boraxperlen. Und trotzdem haben auch solche Verfahren ihre Berechtigung und das nicht nur in einem historisch-genetischen Unterrichtsgang. Die Einbindung analytischer Fragestellungen in den Unterricht aller Klassenstufen bietet neben vielfältigen Möglichkeiten zur Selbstständigkeit immer auch Gelegenheit zur Entwicklung eines Grundverständnisses naturwissenschaftlichen Arbeitens. Wir sind gefordert, bei unseren Schülerinnen und Schülern Neugier und planvolles Vorgehen ebenso zu entwickeln und zu fördern wie die Kompetenzen Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung. Die Auseinandersetzung mit analytischen Fragestellungen ist sehr gut geeignet, diesen Anforderungen zu genügen.
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Nature of Science
Männer in weißen Kitteln, Wissenschaft, die alle Fragen beantworten kann, Chemie als wichtiges aber unverständliches Fach – solche Vorstellungen behindern das Lernen! Welche Möglichkeiten es gibt, ein angemessenes Bild von den Naturwissenschaften und im Besonderen der Chemie zu unterstützen und was überhaupt angemessen im Zusammenhang mit schulischer Bildung bedeutet, dazu sind in diesem Heft 19 Beiträge versammelt, die versuchen, sowohl gesellschaftliche, historische wie auch innerfachliche und das Lernen betreffende Aspekte auszuleuchten. Mit Absicht stehen zwei Beiträge von Experten auf diesem Gebiet am Anfang, gefolgt von Beispielen für und aus der Praxis. Lassen Sie sich ein auf diese Reise, die gewiss auch Ihnen neue Blickwinkel anbieten kann – mit dem Ziel, den heutigen Schülerinnen und Schüler, den künftigen Bürgerinnen und Bürgern eine Sicht zu vermitteln, die Naturwissenschaft als das zwar mächtige, zugleich aber beschränkte Werkzeug erscheinen zu lassen, das es ist.
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Lernfirma Sabine Süß & Co – chemische Reaktionen am Beispiel Zucker
Lernfirma Sabine Süß & Co – chemische Reaktionen am Beispiel Zucker
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Weihnachten
Weihnachtsstimmung im Chemieunterricht? Die Experimente dieses Themenheftes sollen Ihnen zeigen, wie Sie das Thema „Weihnachten“ in den Chemieunterricht integrieren können und Ihnen Anregungen liefern, wie Sie im Chemieraum eine weihnachtliche Stimmung erzeugen können. Die Experimente lassen sich aber auch außerhalb der Weihnachtszeit im Unterricht durchführen und im Rahmen verschiedener Unterrichtseinheiten einsetzen.
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Organische Chemie
Die organische Chemie ist – bezogen auf den Chemieunterricht – sicherlich der abwechslungsreichste Teilbereich der Chemie. Sie ist besonders geeignet, Chemie im Alltag sichtbar zu machen, vor allem durch das Experimentieren mit Haushaltschemikalien, Lebensmitteln und Werkstoffen. Mit den Umstrukturierungen der allgemeinbildenden Schulen sowie der Einführung von Kerncurricula stehen die Fachkollegien nun vor einer großen Herausforderung: Der Umsetzung der neuen, offeneren Vorgaben in neu zu formulierende, schulinterne Lehrpläne. Damit ist die große Chance verbunden, die Inhalte der organischen Chemie zu überdenken: Welche Themen sind für ein grundlegendes Verständnis der organischen Chemie wichtig und gleichzeitig so alltagsnah, dass sie motivierend wirken? Wie kann man die für die Jugendlichen spannenden Themen so einbinden, dass sie nicht erst am Schuljahresende behandelt werden? Gerade die organische Chemie bietet eine Vielzahl möglicher Zugänge, alternativ zu den Themen „Alkane“ oder „Destillation von Erdöl“; welcher Zugang ist für unser schulisches Umfeld besonders geeignet? Mit den neuen Curricula ist also die Chance verknüpft, die organische Chemie der Sekundarstufe I zu überdenken und neu zu strukturieren. Dieses Themenheft möchte Ihnen Anregungen für eine neu gedachte organische Chemie geben und die Bandbreite an inhaltlichen und methodischen Möglichkeiten aufzeigen, die im Unterricht umgesetzt werden können.
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Chemie und Gesundheit
„Chemie und Gesundheit“, diese beiden Bereiche passen in der Vorstellung vieler Menschen nicht zusammen, mehr noch, sie werden häufig sogar als gegensätzlich zueinander gesehen. In der gängigen öffentlichen Meinung ist Chemie noch immer „un – gesund“. Die mannigfaltigen Beiträge der Chemie zur Bekämpfung von Krankheiten, ob mit Medikamenten, Impfstoffen oder Desinfektionsmitteln, sowie zur Erhaltung der Gesundheit und zur Förderung von Leistungsfähigkeit mit Nahrungsergänzungsmitteln oder „functional food“ finden nur geringe Beachtung. Sie werden vom Verbraucher – wie es scheint – nicht der „klassischen Chemie“ zugeordnet. Dieses Heft zeigt an unterschiedlichen Beispielen Bezüge zwischen Chemie und Gesundheit auf und gibt Anregungen für einen zeitgemäßen, interessanten und lebensweltorientierten Chemieunterricht zu gesundheitsbezogenen Themen. Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in die Bereiche Ursachen von Krankheiten (am Beispiel der Bildung von Harnsteinen), Prävention der Übertragung von Krankheiten (am Beispiel von Desinfektionsmittel), Wirkstofffindung (am Beispiel Drug Design von Chininderivaten), Bedeutung der medikamentösen Behandlung von Krankheiten (am Beispiel der Geschichte der Malaria-Bekämpfung) und Toxikologie. Der didaktische Basisartikel stellt aktuelle Theorien und Konzepte zu Gesundheit und Gesundheitserziehung – die in der Schule meist dem Biologieunterricht zugeordnet wird – dar und stellt in einer Übersicht Ideen für „Gesundheits-Themen“ im Chemieunterricht zusammen. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und die Zeit zum Ausprobieren neuer Ideen in Ihrem Unterricht
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Experimentieren im Schülerlabor
Die ersten Schülerlabore entstanden aus der Motivation, etwas gegen das sinkende Interesse von Kindern und Jugendlichen an den Naturwissenschaften zu tun. Ziel war es, die Schüler „durch geeignete Experimente zu motivieren, sich mit den Fragen der Naturwissenschaften und der Technik im Sinne einer „scientific literacy“ auseinanderzusetzen“. Die Angebote der heutigen Schülerlabore sind vielfältig, sei es für Grundschüler oder für Schüler der gymnasialen Oberstufe – egal ob in Kiel oder in Stuttgart, in Saarbrücken oder in Freiberg/Sachsen. Der Zulauf zu den Laboren ist enorm, aber lassen sich damit auch die erhofften Wirkungen, wie (langfristiger) Motivationszuwachs, Einstellungsänderungen oder Studienwahlbeeinflussung erzielen? Am IPN in Kiel geht man unter dem Projekttitel „Lernort Labor (Lela)“ in entsprechenden Untersuchungen diesen Fragen nach. Die ersten Ergebnisse lassen vorsichtige positive Schlüsse zu. Dass diese Labore aber einen zweiten positiven Effekt haben können, war am Anfang nicht zu erwarten. An vielen Hochschulen wird die fachdidaktische Ausbildung der Lehramtsstudierenden mit dem Schülerlabor verknüpft. So können die angehenden Lehrer auf ihnen vertrautem, universitärem Terrain erste Erfahrungen im Umgang mit Schülern sammeln, manchmal auch noch bevor sie ins Schulpraktikum gehen. Und last but not least sollte nicht vergessen werden, dass auch Lehrerfortbildungsveranstaltungen im Schülerlabor angesiedelt sind. Es wird schnell deutlich, dass das Schülerlabor eine Begegnungsstätte für Schüler, Lehramtsstudierende und Lehrer ist – spannend genug, um sich damit eingehender zu beschäftigen. Mögen Sie unter diesem Aspekt interessante Aspekte in dem Heft (wieder-) finden.
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