Unterrichtsmaterialien Schulentwicklung und Schulführung: Ganze Werke Seite 11/33
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Didaktik & Methodik
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Wie mache ich mein Kollegium fit?
Leichter gesagt als getan – "das ganze Kollegium mitnehmen" ist im digitalen Wandel nicht immer ohne Probleme umsetzbar. Besonders bei der Zusammenkunft der beiden Schwerpunktthemen „Digitale Medien“ und „Inklusion“ als Querschnittsaufgaben in der Schulentwicklung regen sich häufig Widerstände bei dem einen oder anderen. Ein breites und dennoch auf vorab vereinbarte Ziele festgelegtes Fortbildungsangebot, das systematisch von einer Steuergruppe initiiert wird, ist ein wichtiges Element in der Professionalisierung aller Lehrkräfte für die Umsetzung eines digital-inklusiven Unterrichts.
Gesamtwerk
Lernen neu leben
Lernen neu leben
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Werte – Ethik – Moral – Fundament des Schullebens
Werte – Ethik – Moral – Fundament des Schullebens
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Lehrergesundheit
Lehrkräfte sind einer Fülle von Belastungen ausgesetzt, die sich nicht alle grundsätzlich vermeiden lassen. Um einen Zustand physischer wie psychischer Auszehrung aufgrund von Unzufriedenheit und Überlastung zu vermeiden, kann jede Lehrkraft etwas tun. Wichtig sind aber auch strukturelle Maßnahmen, d. h. ein Gesundheitsmanagement durch die Schulleitung. Aus dem Inhalt: Lehrergesundheit: politische Dimensionen und persönliche Strategien; Gesundheitsmanagement; gesundheitsförderlicher Unterricht; Gut bei Stimme bleiben; Körpersprache richtig einsetzen; Edu-Breakouts im Unterricht; Ortsnamen erforschen (Deutsch, Geschichte, 5.-8. Klasse); Learning vocabulary with yoga (Englisch, Sport, 7-10. Klasse); Parallelverschiebung (Mathe, 6. Klasse); New York erkunden (Englisch/Geo, 6.-8. Klasse); Linoldruck à la Keith Haring (Kunst, 7.-10. Klasse).
Gesamtwerk
Leistung: ermöglichen & beurteilen
Lehrerinnen und Lehrer beurteilen die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler jeden Schultag ganz selbstverständlich. Und dies wird auch sicherlich so bleiben. Allerdings ist diese Beurteilung, gerade bei der Notenvergabe, schon immer sehr umstritten und wird in Bezug auf Gerechtigkeit und Aussagekraft viel und kontrovers diskutiert. Das Jahresheft „Leistung: ermöglichen und beurteilen“ geht daher der Frage nach, welche wichtigen und aktuellen Entwicklungen sich im Bereich des Umgangs mit Schülerleistungen abzeichnen und was es heute bedeutet, als Lehrerin und Lehrer professionell damit umzugehen? Dabei werden Themen wie Kooperation, Individualisierung, Digitalität und auch die speziellen Vorgaben einzelner Fächer im Umgang mit Leistung in der Schule genauer betrachtet. Es wird deutlich: Über „Leistung“ lernt man viel, wenn man sich fragt, wie sie beurteilt werden kann; und mehr noch, wenn man sich fragt, wie sie ermöglicht werden kann. Diese Ausgabe des Jahresheftes bietet einen aktuellen und umfassenden Blick auf den Forschungsstand zu diesem Thema und zu Möglichkeiten der praktischen Umsetzung in Schule und Unterricht. Die Beilage zeigt mutmachende, innovative Beispiele aus Schulen, die sich auf den Weg gemacht haben, Leistung individuell und digital zu erfassen.
Verwandte Themen
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Erfolgreich unterrichten kompakt
Schwierigkeiten im Unterrichtsalltag bewältigen. Viele Lehramtsstudierende haben sich im Studium mit allgemeiner Didaktik, Fachdidaktik, Pädagogik, Soziologie und Psychologie auseinandergesetzt. Sie kennen Kriterien guten Unterrichts und die Grundlagen der Lehr-Lern-Forschung. Erfahrungen aus der Unterrichtsberatung zeigen jedoch, dass viele dieses theoretische Wissen nicht auf alle Situationen und Schwierigkeiten des praktischen Unterrichts anwenden können. Die Zielsetzung des Handbuches ist nicht die Fortführung empirischer Forschung. Vielmehr will es konkrete Hilfestellungen für die Ausbildung sowie den Alltagsunterricht von Lehrerinnen und Lehrern geben. In prägnant und zugänglich geschriebenen Artikeln werden alle relevanten Aspekte eines erfolgreichen Lehrerhandelns mithilfe illustrierender Fallbeispiele erläutert – und zwar so, dass Lehrerinnen und Lehrer damit unmittelbar ihren praktischen Unterricht verbessern können. Zur Vertiefung wird am Ende jedes Artikels auf relevante Fachliteratur verwiesen. Im Fokus stehen dabei folgende relevante Aspekte eines professionellen Lehrerhandelns: Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung, Gesprächsführung, personale Kompetenz, Reflexion. Das Handbuch richtet sich an Lehramtsstudierende, Referendarinnen und Referendare sowie Berufsanfänger, die kompaktes Wissen anwendungsbezogen vermittelt bekommen möchten. Der Autor arbeitet seit vielen Jahren als Leiter eines Studienseminars in der Lehrkräfteausbildung. Durch diese Tätigkeit kennt er die Probleme vieler junger Lehrerinnen und Lehrer aus langjähriger Erfahrung.
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Rote Karte für Nervensägen
Konfliktlösungsstrategien gegen Unterrichtsstörungen. Wie kommt es dazu, dass sich Schülerinnen und Schüler im Unterricht laut, frech, egozentrisch und rücksichtslos verhalten und damit Lehrerinnen und Lehrern das Unterrichten schwer machen? Die meisten Störenfriede reproduzieren in der Schule Verhaltensmuster, die sie in ihren Familien erlernt haben. Wenn Eltern bewährte Grundsätze der Erziehung nicht (mehr) bewusst sind, tut abgestimmte Erziehung not. Aber auch professionelle Pädagogen können Erziehungsirrtümern unterliegen! Das Buch von Gabriela Kreter bietet Denkmuster und Leitlinien für lösungsorientierte Verfahren an: schulpädagogisch professionelles Handeln, das auch die Zusammenarbeit mit den Eltern in den Blick nimmt. Erziehung gelingt, wenn Lehrkräfte und Eltern zusammenarbeiten. Das wäre der Königsweg!
Gesamtwerk
Implementation auf den Punkt gebracht
Viele Reformen im Bildungsbereich waren in der Vergangenheit nicht erfolgreich. Dieser Band zeigt auf, warum das so ist und bietet praxisnahe Hilfen zur erfolgreichen Implementation, also der Umsetzung von Programmen und Konzepten. Praxisbeispiele gelungener Implementation sowie eine Diagnosehilfe, die als Ausgangspunkt für Implementationsprogramme genutzt werden kann, runden die Publikation ab.
Gesamtwerk
Einstellungen von Schulpraktikern zur schulischen Inklusion
Die Inklusion kann als ein supranationales Konzept zum Umgang mit Heterogenität verstanden werden, deren Implementation erhebliche Veränderungen im hiesigen Bildungs- und Erziehungswesen erfordert. Aus der Perspektive der Educational Governance kann mit Blick auf das angesprochene Reformanliegen festgehalten werden, dass Schulleitungen und Lehrkräfte in vielfältiger Weise Einfluss darauf nehmen, wie die Inklusion sowohl auf der Ebene der Einzelschule als auch im Rahmen des eigenen Unterrichts konkret ausgestaltet wird. In diesem Zusammenhang ist die Sichtweise weit verbreitet, dass das Handeln dieser Schulpraktiker auch dadurch beeinflusst wird, wie sie der schulischen Inklusion gegenüber eingestellt sind. Hier setzt die vorliegende Arbeit an, in der die inklusionsbezogenen Einstellungen von Schulpraktikern in den Blick genommen und einer quantitativ ausgerichteten empirischen Analyse unterzogen werden. Aufgezeigt wird unter anderem, ob und inwieweit das Verständnis der Schulleitungen und Lehrkräfte von Inklusion sowie die in ihrem arbeitsbezogenen Verhalten und Erleben zum Ausdruck kommenden Beanspruchungsverhältnisse mit ihren inklusionsbezogenen Einstellungen zusammenhängen.
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Einführung in die Pädagogik bei Blindheit und Sehbeeinträchtigung
Wie verändert sich die Wahrnehmung von Menschen, deren Sehvermögen beeinträchtigt ist und wie können diese Menschen am besten unterstützt werden? Dieses Lehrbuch führt systematisch und anschaulich in die Pädagogik bei Blindheit und Sehbeeinträchtigung ein. Die Autorin gibt einen Überblick über physiologische, neurowissenschaftliche und kognitive Grundlagen des Sehens und schildert Ursachen, Entstehung, Formen und Epidemiologie von Sehbeeinträchtigungen. Hier gibt es pädagogische Ansätze von der Frühförderung über die Schulzeit bis hin zur Berufstätigkeit. Die Online-Ausgabe dieses Titels ist teilweise farbig dargestellt.
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Gerechte Schule
Damit Schüler*innen mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten und -verhältnissen gerechte Chancen auf Bildungserfolg haben, muss das Gesamtsystem Schule auf den Umgang mit Differenz ausgerichtet werden. Mithilfe des Anti-Bias-Ansatzes kann eine diskriminierungskritische Schulentwicklung gelingen. Das Buch bietet diskriminierungsspezifische Reflexions- und Handlungsimpulse, die die Schule als Gesamtsystem in den Blick nehmen. Auf Grundlage eines umfangreichen Erfahrungsschatzes und aktueller Forschungsergebnisse werden Strategien auf Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklungsebene beschrieben. Diese Strategien ermöglichen durch gemeinsames Nachdenken und Handeln, ausgrenzendes Verhalten zu erkennen und Bildungsbarrieren abzubauen. Konkrete Hilfestellungen zum Umgang mit institutionellem Widerstand, Methoden des Veränderungsmanagements und der Anti-Bias-Arbeit machen das Buch zu einem Leitfaden für das praktische Handeln im schulischen Alltag.
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Das Unterrichtsfach Glück
In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie zum neuen Schulfach „Glück“ wissen müssen: Sie lernen, was sich hinter dem neuen Schulfach „Glück“ verbirgt, warum es in immer mehr Schulen großen Anklang findet und welche Inhalte dort vermittelt werden. Außerdem erfahren Sie, wie Sie das Fach „Glück“ selbst unterrichten können und an geeignetes Unterrichtsmaterial kommen.
Gesamtwerk
Der Sachunterricht und seine Didaktik
Der Bildungsauftrag des Sachunterrichts, Kinder im Grundschulalter bei der Erschließung ihrer Umwelt zu unterstützen und dabei auch Grundlagen für das Lernen in den Sachfächern weiterführender Schulen zu legen, macht die Didaktik des Sachunterrichts zu einem anspruchsvollen Studien-, Forschungs- und Prüfungsgebiet. Die einzelnen Kapitel der 5. Auflage setzen sich mit dem Bildungsauftrag des Sachunterrichts auseinander, gehen auf die Vielfalt von Lernvoraussetzungen der Kinder ein, stellen ausgewählte fachdidaktische Konzeptionen und Perspektiven auch für einen inklusionsorientierten Sachunterricht vor und geben Anregungen zur Analyse und Reflexion von Sachunterricht. Das Buch leistet einen Beitrag zur fachdidaktischen Theoriebildung, gibt Entscheidungs- und Reflexionshilfen für die Unterrichtspraxis und bietet Grundlagen für die didaktische Begründung von Unterricht. Es wendet sich an Studierende und Lehrende an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen sowie an Referendare und Lehrkräfte.
Gesamtwerk
Scrum im Unterricht
Scrum ist ein in Unternehmen gut etabliertes Modell des agilen Projektmanagements. Es ist aber auch ideal geeignet, um den komplexer werdenden Anforderungen an Schule und Unterricht im Rahmen des Projektlernens zu begegnen. Die techniklastigen Begrifflichkeiten können jedoch zunächst für Befremden sorgen. Lassen Sie sich nicht von Scrum Master, KanbanBoard, Stakeholder oder Backlog verunsichern. Wir haben hier den passenden Praxisleitfaden für Sie. Nach einer kurzen Einführung in die Theorie des Scrum-Modells, den agilen Mindset und das Projektlernen, bietet Ihnen dieser Band praxisnahe Anleitungen zum direkten Einsatz des Modells im Unterricht. Auch die KanbanMethode zur Prozesssteuerung wird thematisiert.
Gesamtwerk
Das Fortbildungskonzept zur modernen Schule
Digitalisierung schülernah vermitteln: Nicht erst seit dem umstrittenen Thema Homeschooling ist das Thema Digitalisierung an Schulen in aller Munde. Sie als Lehrkraft sind mehr und mehr gefordert, den digitalen Wandel auch in Ihren Unterricht zu integrieren und Ihren Schüler*innen einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Inhalten zu vermitteln. Dieser Band bietet Ihnen das nötige Handwerkszeug. Praxiserprobte Methoden: In diesem Praxisleitfaden finden Sie Methoden und Anregungen für Ihren digitalen Unterricht. Alle Inhalte sind praxiserprobt und bieten Ihnen deshalb schülernahe Umsetzungsmöglichkeiten. So erhalten Sie zum Beispiel Erläuterungen zum Einsatz sinnvoller Apps im Unterricht und schaffen es, analoge und digitale Inhalte sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Verständliche Wissensvermittlung: Der Band bietet Ihnen einen kompakten Überblick über Themen der Digitalisierung. Alle Inhalte sind auch für Laien gut verständlich aufbereitet, die Methoden eignen sich für alle Klassenstufen und Schulformen. Ob App, Scrum oder Kanban, nach der Lektüre dieses Bandes steht der Digitalisierung im Klassenraum nichts mehr im Wege. Inhaltliche Schwerpunkte: Digitalisierung; digitaler Unterricht; Apps; Scrum; Kanban; FreiDay.
Gesamtwerk
Eine gelingende Partnerschaft
Während viele Schulen die Notwendigkeit guter Elternarbeit bereits erkannt haben und umsetzen, sind zu viele noch im „Schlummermodus“. Im ersten Teil der Serie „Elternarbeit in der Schule“ wurden einige Prinzipien für professionelle und gute Gesprächsführung vorgestellt. Die Kommunikation stand dabei bewusst im Vordergrund, denn diese bildet die Basis für jede funktionierende und respektvolle Beziehung. Aufbauend darauf sollen in diesem Teil konkrete Schulbeispiele gezeigt werden, um das Thema nicht nur theoretisch, sondern auch handlungs- und praxisbezogen zu beleuchten. Die angeführten Beispiele zeigen, wie vielfältig gute Elternarbeit aussehen kann und auf welchen Prinzipien sie beruht. Abschließend wird auf multikulturelle Elternarbeit eingegangen, die heutzutage mehr denn je den täglichen Schulalltag prägt.
Gesamtwerk
Digitaler Religionsunterricht
Wie gelingt religiöse Bildung im digitalen Format? Wie können Lernprozesse im digitalen Religionsunterricht gelingen? Die Covid-19-Pandemie fordert von Lehrenden, Lernenden, Eltern sowie Forschenden und Verantwortlichen im Bildungssystem einen neuen Blick auf Bildung und Digitalisierung. Die Krise wirft die Frage auf, wie Bildung neu gedacht werden kann: Wie soll und kann Unterricht gestaltet werden, der nicht in Präsenz stattfinden darf? Wie kann Lernen synchron oder asynchron ermöglicht werden? In diesem Band diskutieren die Autorinnen empirische Erkenntnisse, Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Schularten und Klassenstufen sowie (bildungs-)theoretische Reflexionen miteinander. Daraus formulieren sie Impulse für eine Didaktik des digitalen Religionsunterrichts und damit einen religionspädagogischen Beitrag zu einer allgemeinen Theorie digitaler Bildung.
Gesamtwerk
Durchgängige Sprachbildung im digital-inklusiven Unterricht
Sprachliche Kompetenzen sind eine wesentliche Voraussetzung der Teilhabe und des schulischen Erfolgs von Schülerinnen und Schülern. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass innerhalb jeden Unterrichts die unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen der Lernenden berücksichtigt werden. Dies trägt zur Teilhabe und Chancengerechtigkeit bei, unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen oder sprachlichen Herkunft. Durch eine sprachsensible Unterrichtsplanung können Sie von vornherein Hilfen bereitstellen, die die Lernenden darin unterstützen, den Inhalt des Faches zu verstehen und gleichzeitig ihre sprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
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Gute gesunde Schule
Sich unter dem Eindruck der Coronapandemie mit Gesundheit zu beschäftigen, scheint auf der Hand zu liegen. In diesem Heft stellen wir allerdings nicht Corona selbst in den Vordergrund, sondern die Art und Weise, mit der Schulen mit kritischen Situationen und damit auch mit den Folgen von COVID-19 umgehen. Die gute gesunde Schule ist bereits zum zweiten Mal Schwerpunktthema der Lernenden Schule. Das erste Heft ist 2003 erschienen. Seitdem hat sich viel getan: Ministerien und bildungsnahe Institutionen haben Unterstützungsprogramme aufgelegt und es haben sich Netzwerke gebildet, die die Leitidee der guten gesunden Schule fördern. Viele Tausend Schulen haben die Ideen aufgegriffen und sich unterschiedlich des Themas angenommen. Mittlerweile kristallisieren sich Merkmale von Schulen heraus, die ihre Kultur, ihre Strukturen und ihre Praxis so ausrichten, dass sie nicht pathogen, sondern salutogen wirken. Dies sind vor allem: • gemeinsam entwickelte und somit verbindende, verbindliche Werte und Normen, • ein gut ausbalancierter Tagesablauf, der auch Angebote zur Entspannung enthält, • eine hohe Transparenz von und Beteiligung an Entscheidungen, die sich am Kohärenzprinzip orientieren, also verstehbar, umsetzbar, sinnvoll sind, • hohe Investitionen in ein positives, die Gemeinschaft stärkendes Schulklima, • hilfreiche Feedback- und Unterstützungsstrukturen und • eine kontinuierliche datengestützte Überprüfung der Wirkungen eigenen Handelns. Und so ist es aus unserer Sicht kein Zufall, dass es auch in den letzten Monaten Schulen gab, in denen Lehrkräfte und Kinder Kontakt hielten, auch ihre Sozialkontakte untereinander nicht verloren gingen, individuelles und selbstverantwortetes Lernen möglich war. Wir glauben, es ist kein Zufall, dass in diesen Schulen die Lern- und Arbeitsbedingungen schon vor der Coronakrise nicht unbedingt den herkömmlichen Vorstellungen von Schule entsprochen haben. Es hat sich gezeigt, dass Schulen, die ihre Schulprogrammarbeit an der Leitidee der guten gesunden Schule ausgerichtet haben, auch die Auswirkungen und Folgen der Pandemie erfolgreich bewältigen konnten. Das vorliegende Heft zeigt die Entwicklung zur guten gesunden Schule und konkretisiert die grundsätzlichen Rahmenbedingungen, die solche Schulen ausmachen. Es wird gezeigt, wie sich Schulen selbst ausrichten können, um auch in Zukunft mit kritischen Situationen gesundheitsverträglich umzugehen.
Gesamtwerk
Glück
Was ist Glück? Das lässt sich nicht pauschal, sondern nur individuell beantworten, und wir alle wissen, es sind nicht immer die großen, materiellen Dinge, die glücklich machen. Sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen zu können, zu wissen, dass man für andere wichtig ist, aber auch sich selbst gegenüber Selbstwirksamkeit zu erleben, zu spüren, das eigene Leben gestalten zu können: das alles sind wichtige Erfahrungen, die glücklich machen. Diese Ausgabe geht auf die Suche, nach dem, was Menschen und insbesondere Kinder und Jugendliche glücklich macht. Die Beiträge geben Denkanstöße, wie man sich dem kleinen und dem großen Glück ein bisschen nähern kann. Dabei geht es nicht um Rezepte, sondern darum zu vermitteln, dass die Suche nach dem Glück für jeden Menschen ein sehr individueller Weg ist. Und es geht darum zu zeigen, dass bewusste Veränderungen viel bewirken und zu einer positiven Atmosphäre z. B. für eine Gruppe führen können. Und bei all dem hilft das Spiel. Spiel geschieht in Interaktion mit anderen, regt die Mitspielenden ganzheitlich an und Spielen macht Freude – unabdingbar für ein Gefühl des Glücklich-Seins. In dieser Ausgabe bieten wir Anregungen, um mit Kindern und Jugendlichen in den kleinen Momenten auch das ganz große Glück zu finden. Aus dem Inhalt: - „Die Kunst des Lebens“ als Schulfach - Wie sich Glücksmomente innerhalb einer Gruppe herstellen lassen - Mit Gesellschaftsspielen in der Schule emotionale und soziale Kompetenzen fördern - Sprachspiele für Gruppen - Ein Online-Escape-Spiel für Jugendliche und junge Erwachsene Mit Spielkarteikarten zum Schwerpunktthema und einem Spiel zum Sofortspielen in der Heftmitte.
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Interessenkonflikte der inklusiven Schule
Schulische Inklusion ist in Deutschland umstritten. Dabei gilt auch hierzulande die UN-Behindertenrechtskonvention. Warum scheitern Schulreformen für die inklusive Schule? Wer unterstützt Förderschulen und warum? Und welche Interessenkonflikte bestehen? Diesen Fragen geht Thea Jenner in dieser Einzelfallstudie anhand der Schulreform in Niedersachsen im Jahr 2015 nach. Als Datengrundlage dienen Stellungnahmen aus der Schulpolitik, Presseberichte und leitfadengestützte Interviews mit Verbänden und Gewerkschaften. Die Analyse zeigt, welche Interessen Lehrergewerkschaften und Elternverbände verfolgten und wie sie strategisch vorgingen. Letztlich setzte sich in Niedersachen nicht allein die Interessengruppe mit den größten Machtressourcen durch, denn auch Form und Zeitpunkt der Interessenvertretung waren entscheidend. Auf theoretischer Ebene bleibt festzuhalten: Der Konflikt um Inklusion findet im Spannungsfeld zwischen politischen Zielen und pädagogisch-normativen Argumentationen statt.
Gesamtwerk
Agile Schule
Warum sollten wir agile Methoden in der Schule einsetzen? Gerade weil auch Schulen immer komplexeren Herausforderungen gegenüberstehen, auf Veränderungen schneller reagieren müssen! Im Folgenden erfahren Sie, was Agilität und ein agiles Mindset bedeuten und wie Sie Design Thinking als agile Methode in Ihrer Schulentwicklungspraxis einsetzen können.
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Als Schulleitung in den Ruhestand gehen
Nach jahrelanger Tätigkeit in der Schulleitung in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen, ist ein gewaltiger Einschnitt - sowohl für Sie persönlich als auch für die Schule, die Sie zurücklassen. Damit dieser Prozess zur Zufriedenheit aller Beteiligten vonstattengeht, erhalten Sie in diesem Beitrag Hilfestellungen und Anregungen, wie Sie Ihre Angelegenheiten regeln, Aufgaben geordnet übergeben und auch für sich persönlich einen Neuanfang wagen.
Gesamtwerk
Evidenzorientierte Schulentwicklung
Evidenzbasierung gilt in der aktuellen Schulentwicklungsdiskussion als Steuerungsparadigma. Doch was verbirgt sich dahinter? Ausgehend von einer Begriffsklärung werden verschiedene Ansätze vorgestellt, wie aus Daten schließlich Taten für eine gelingende Schulentwicklung werden können. Abschließend wird die designbasierte Schulentwicklung vorgestellt, in deren Rahmen schulischen Evidenzen eine große Bedeutung zukommt.
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Berufliche Orientierung an Schulen
Seit einer Empfehlung der KMK aus dem Jahre 2017 sind Schulen dazu angehalten, Berufliche Orientierungshilfe im Kurrikulum zu verankern. In der Praxis heißt das neben konzeptioneller Arbeit, die Interessen und Stärken der Lernenden herauszuarbeiten, um sie gut vorbereitet in die Arbeitswelt zu entlassen. Der Beitrag zeigt, wie Sie ein entsprechendes Schulkonzept im Kollegium entwickeln. Anhand praktischer Übungen werden auch die Rolle der Lehrkräfte und der Schulleitung in diesem Prozess reflektiert.
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