Unterrichtsmaterialien Didaktik & Methodik: Ganze Werke Seite 10/11
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Didaktik & Methodik
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Schulleitung 2020
Die Aufgaben von Schulleitungen sind in den letzten Jahren vielfältiger geworden. Wie sehen sie in der autonomen Schule aus? Wie bekommt man sie unter einen Hut? Welche Führung braucht eine heutige Schule? Welches Verhalten gegenüber Lehrkräften und Lernenden des Schulleiters, der Schulleiterin ist lernwirksam? Agile Führung oder partizipative Führung können zur Schulentwicklung beitragen, ebenso ein Spiel zu Zukunftsszenarien, das alle an Schule beteiligten Gruppen einbezieht (Werkstatt). Aus dem Inhalt Agil oder Design Thinking: Führungskonzepte Learning for Leadership: Führunsganteile bei Lehrkräften Facetten lernwirksamer Schulleitung Evalutation und Schulentwicklung Werkstatt: Spiel zu Zukunftsszenarien als Schulentwicklungsinstrument
Gesamtwerk
Visualisieren
Täglich nutzen wir in der Grundschule Bilder, in Schulbüchern, auf Schautafeln, bei der Internetrecherche, aber auch im Tafelbild und im zeichnerischen Hefteintrag. Bilder sind allgegenwärtig, sie sind fester Bestandteil in allen didaktischen Situationen – doch kennen wir deren Potenzial und nutzen wir ihre Möglichkeiten? Wie kann ich erkennen, welchen Gehalt eine Abbildung hat, wie lässt sich identifizieren, welche Qualitäten dabei lernwirksam werden können? Wie lassen sich praktische Aufgaben formulieren, bei denen Kinder ihre ästhetischen Möglichkeiten entfalten, dabei ihr Wissen verarbeiten und neue Erkenntnisse gewinnen können? – Grund genug, sich in diesem Heft mit der Bedeutung und Deutung von Visualisierungen im Grundschulalltag auseinanderzusetzen. Autorinnen und Autoren, vor allem aus dem Bereich des Sachunterrichts, der Grundschulpädagogik und der Kunstpädagogik, stellen Erkenntnisse aus theoretischen Grundlagen und empirischen Untersuchungen vor und bringen diese in einen engen Zusammenhang mit der konkreten Unterrichtspraxis.
Gesamtwerk
Schule lernt spielen
Kinder erschließen sich ihre Umwelt über das Spiel, es ist eine natürliche Beschäftigung, die die Basis legt für jedes weitere Lernen. Mit jedem Entwicklungsschritt verändert sich das kindliche Spiel, doch mit Schuleintritt trittdas ziellose, freie Spielen nicht selten in den Hintergrund – dabei ist es immer noch wesentlich und kann für viele Lernbereiche genutzt werden. Ob es soziale Kompetenzen sind, die über das gemeinsame Spiel geschult werden oder die Konzentration im Allgemeinen und für konkrete Inhalte geschult wird, immer können Kinder und Jugendliche über das Spiel sensibilisiert werden und angeregt werden ihre Wahrnehmung zu verändern. Den Nutzen, den die Methode Spiel hat und wie die Verbindung von Spielen und Lernen in der Schule gelingen kann, zeigt diese Ausgabe anhand von vielen konkreten Beispielen aus der Praxis – die Beiträge machen Mut, Kinder und Jugendliche spielend lernen zu lassen. Aus dem Inhalt: - Eine spielende Schule in Hamburg - Die Initiative "Spielen macht Schule" - Eine Grundschule setzt ihr Spielkonzept um - Kinder als Spielexperten - Ruhige und bewegte Spiele - Ein Planspiel für Mädchen zur Stärkung des Selbstwertgefühls - Herausforderungsprojekte einer Aachener Gesamtschule - Ängsten begegnen mithilfe von Spielen Die Zeitschrift enthält in der Mitte einen Beihefter mit 16 Karteikarten zum Heftthema sowie einem Spiel zum Sofortspielen.
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Gesamtwerk
Mit Eltern zusammenarbeiten
Von einer qualitätsvollen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus profitieren alle Kinder in ihrer Entwicklung, ganz besonders jedoch Schülerinnen und Schüler mit besonderen (nicht nur sonderpädagogischen) Unterstützungsbedarfen. Im fünften Themenheft von „SCHULE inklusiv“ werden Konzepte und Praxisbeispiele zur Entwicklung der Kooperation und Kommunikation mit Eltern an inklusiven Schulen vorgestellt.
Gesamtwerk
Krisenmanagement – Kühler Kopf im Kollektiv
Unfälle, Krisen und Katastrophen können jede Schule treffen, und zwar ohne Vorankündigung. Da gilt es, vorbereitet zu sein, um in hitzigen Situationen mit kühlem Kopf handeln zu können. Jede Krise anders ist und erfordert neben dem schematischen Handeln entlang eines Notfallplans auch die individuelle Reaktion der Schulleitung. Die Unsicherheit, die nach jeder Krise bleibt, kann auch als Chance gesehen werden, um die Weichen auf Prävention zu stellen. Aus dem Inhalt: Krisenmanagement als Aufgabe von Schulleitungen; Krisenteams und Krisenpläne; Notfall-App; Was tun bei Suizid?; Trauer und Abschied mit Kindern thematisieren; Schule zum sicheren Ort machen; Gewaltprävention; Ordnungsmaßnahmen bei Gewaltdelikten
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Gesamtwerk
Feedback
Ein aussagekräftiges und konstruktives Feedback ist im Schulalltag eines der wirksamsten Instrumente, um Lernende individuell zu fördern und ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern. Doch Feedback ist nicht gleich Feedback und muss bestimmte Kriterien erfüllen, damit es für Schülerinnen und Schüler eine Wirkung entfaltet, die Weiterentwicklung ermöglicht. Feedback erfolgt auf verschiedenen Ebenen und durch verschiedene Personen (Lehrkraft an Lernende, Peer-Feedback, Lernende an Lehrkraft) und sollte begleitet sein von einem respektvollen Umgang und einer vertrauensvollen Kommunikation untereinander. Um den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler positiv zu unterstützen, geben die Beiträge nützliche Hinweise und Impulse für den Einsatz in unterschiedlichen Lernsituationen und -gruppen und bieten zusätzlich begleitende Materialien. Aus dem Inhalt: - Feedback – der Schlüssel zum Lernerfolg - Durch wertschätzendes Feedback Ressourcen freisetzen - Die Denkhüte von de Bono - Peer-Feedback in verschiedenen Altersstufen - Gruppenfeedback in Verbindung mit individuellem Feedback - Der Ressourcentratsch – eine wertschätzende Übung - Digitales Schülerfeedback
Gesamtwerk
Elementare Schriftkultur
Kinder bringen vielfältige Erfahrungen mit Schrift mit in die Schule. Sie haben beobachtet, wie ihre Eltern etwas notieren, Karten schreiben, Zeitung lesen, sich im Internet informieren, ihnen wurde vorgelesen, ihre Bilder wurden beschriftet und es wurde viel gesprochen über Erlebtes und Vorgestelltes, über Pläne und Wünsche – sie haben vielfältige Erfahrungen mit „Elementarer Schriftkultur“ gesammelt. Etliche Kinder aber haben vor Schulbeginn weitaus weniger Gelegenheiten gehabt, Schrift als etwas persönlich Bedeutsames in ihrem Alltag zu erleben, sich spielerisch im Gebrauch von Zeichen und Buchstaben zu erproben. Wie kann Unterricht allen Kindern einen Zugang zu Elementarer Schriftkultur eröffnen und ihnen ermöglichen, ihre Zugriffe, ihre Vorstellungen von dem, was es mit der Schrift auf sich hat, zu erweitern? Wie können dabei auch andere Sprachen und Schriften einbezogen werden? Aus dem Inhalt: Schrift im sozialen Kontext als persönlich bedeutsam erfahren; Pretend Reading als frühe Erfahrung mit Elementarer Schriftkultur; Kinder diktieren Kindern; Interkulturelles Diktieren und Vorlesen; Schriftkultur mit dem Bild-Wörterbuch; Diktierendes Schreiben mit einem Schüler mit zugeschriebenem Förderbedarf geistige Entwicklung; Elementare Schriftkultur mit digitalen Medien; Die Lektüre zu dieser Ausgabe „Fanny und der Lügen-Löwe“ von Rosemarie Künzler-Behnke mit Illustrationen von Uli Gleis erzählt die Geschichte von einem Mädchen mit sehr viel Fantasie und einem Lügen-Löwen, der anfängt zu kichern, wenn man es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.
Gesamtwerk
Mädchen
Die #Me-Too-Debatte war ein Auslöser, Mädchen in einem ganzen Heft genauer zu betrachten. Denn gerade an dieser Debatte zeigt sich, dass wir von einer allgemeinen Gleichberechtigung und Gleichbehandlung der Geschlechter weit entfernt sind. Wie leben Mädchen und junge Frauen? Wo und wofür setzen sie sich ein? Was macht Mädchensein oder Frausein für sie aus? Wovon werden sie beeinflusst? Mädchen und junge Frauen erleben einen Spagat zwischen verschiedenen Anforderungen, die sie als Frau (etwa, was ihr Aussehen und Auftreten angeht), als Berufstätige, als (zukünftige) Mutter etc. betreffen.Viele versuchen, ganz neue eigene Wege zu gehen, teils abseits von Debatten um Gender und Geschlecht. Wie wirken die unterschiedlichen Lebenswelten und Haltungen weiblicher Heranwachsender in die Schule hinein? Und was bedeutet es, Schule "geschlechtergerecht" oder "gendergerecht" zu gestalten? Das Magazin diskutiert Antworten. Aus dem Inhalt: Geschlecht als Herausforderung für Schule; Arbeitsteilung im Elternhaus als Orientierung; Freundschaften; Mädchen in Armut; Keine einheitliche Gruppe: junge Musliminnen in Deutschland; Warum sind Frauen weniger erfolgreich in Karrieren als in der Schule? Geschlechterklischees in Schulbüchern; Berufsorientierung nicht ohne Lebensplanung; Engagement von Mädchen und Frauen; Sexualität weiblicher Heranwachsender; Weiblich, männlich, trans*, divers; Geschlechtliche Vielfalt; Selten Coming-out in der Schule: Situation lesbischer Jugendlicher; Mädchen als Betroffene sexualisierter Gewalt; Aktiv im Netz; Weibliche Körper als Ort für Lust, Leid und Differenz; Politisch und aktiv: Engagement junger Frauen und Mädchen.
Gesamtwerk
Allgemeinbildung
Lernen und Lehren sind im Zusammenhang mit dem Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule zu sehen. Und das heißt: Persönlichkeiten bilden, die in der demokratischen Gesellschaft zurechtkommen und (künftige) Herausforderungen meistern können. Aufgeklärte, reflektierte und verantwortungsbewusste Teilhabe und Mitgestaltung unserer Welt ist das Ziel. Aber wie ist das in Zeiten von Digitalisierung und Klimawandel zu erreichen? Schon in den 1990ern entwickelte Wolfgang Klafki die Theorie der kategorialen Bildung anhand von Schlüsselproblemen. Sie geben auch heute noch eine Orientierung. Aus dem Inhalt Allgemeinbildung – wichtiger denn je Enkulturation in das Einwanderungsland Deutschland Schlüsselprobleme und Allgemeine Bildung Auch Naturwissenschaften gehören zur Allgemeinbildung Welchen Beitrag zur Allgemeinbildung leisten einzelne Fächer: Sachkunde (Mittelalter), Politische Bildung, NAWI, Mathe Werkstatt: Von Bildungswerten zum Wert der Bildung
Gesamtwerk
Abenteuer Spiel
Wie sicher muss ein Abenteuer sein? Kinder und Jugendliche sind neugierig, sie lieben es, in unbekannte Welten einzutauchen und Neues zu entdecken, was der Alltag so nicht bietet.; Kinder benötigen für eine eigenständige, selbstbewusste Entwicklung einen anregungsreichen und zum Abenteuer herausfordernden Raum, den sie sich selbst erschließen und gestalten können. Bewusst Risiken einzugehen und Herausforderungen anzunehmen, heißt, sich selbst einschätzen zu lernen und vor allem lernen, sich selbst und auf die eigene Wahrnehmung zu vertrauen. All dies sind wichtige Erfahrungen auf dem Weg ins Leben, die Kinder und Jugendliche nur selbst machen können. Die Beiträge dieser Ausgabe spannen einen weiten Bogen von der spannenden Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich im Theaterspiel über Körpererfahrungen etwa im Parkour bis hin zum kontrollierten Umgang mit Feuer. Aus dem Inhalt: - Plädoyer für mehr Risiko im Spiel - Abenteuer bei Tag und Nacht - Kooperative Abenteuerspiele - Praxisnahe Feuerpädagogik - Theatrale Abenteuerreise zum Mädchensein - Die eigenen Möglichkeiten mit Parkour entdecken Das Heft enthält 16 Spielkarteikarten zum Schwerpunktthema sowie ein Spiel zum Sofortspielen in der Heftmitte.
Gesamtwerk
Lernen im Dialog
Lernen braucht ein Gegenüber, Lernen braucht Resonanz. Die eigene Auffassung von Welt kann sich nur entwickeln und formen, wenn man in die Auseinandersetzung, in die Debatte, eintritt – wenn man miteinander in den Dialog tritt. Diese Ausgabe der GRUNDSCHULZEITSCHRIFT will ermuntern, die Kraft der Gruppe im Unterricht wieder mehr zu nutzen; getreu dem Motto „individuell lernen – aber nicht allein“. Sie umfasst Beiträge zu (auch inklusivem) Dialogic Teaching, das anderenorts auch das dialogische Lernen im naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht aufgreift. Spannende Ausführungen zum Tanz als kommunikatives Element und die Frage, ob das sokratische Gespräch auch im Mathematikunterricht anwendbar ist sowie die Praxis des Philosophierens mit Kindern und das Diskutieren über Rechtschreibung(en) im Deutschunterricht runden das große Spektrum unterschiedlicher Zugangsweisen ab. Die Lektüre zu dieser Ausgabe „Die kleine Rette-sich-wer-kann“ von Philippe Corentin erzählt die Geschichte von Rotkäppchen neu und eröffnet im Vergleich mit dem literarischen Vorbild moderne Deutungsmöglichkeiten.
Gesamtwerk
Klasse starten
Fast immer, wenn etwas Neues beginnt, sind damit ambivalente Gefühle verbunden: gespannte, erwartungsvolle Vorfreude wie auch der besorgte Blick auf das noch unbekannte Neue. Dies gilt auch für jede Einschulung, ob nun in die 1. Klasse, in die weiterführende Schule oder bei anderen Schulwechseln. Jede Schülerin und jeder Schüler ist dann froh, wenn sie oder er willkommen geheißen wird und Zeit hat, um anzukommen. Gerade die Kinder, die in die erste Klasse eingeschult werden, bringen noch große Lust am Lernen mit, darum lohnt es sich diese Eingangsphase konzeptionell zu gestalten und auch mit den anderen Lehrkräften der Klasse zu kooperieren. Die Beiträge des Hefts "Klasse starten" stellen für diese wichtige Phase sowohl Materialien, die kurzfristig eingesetzt werden können, vor wie auch Ideen für konzeptionelle Änderungen, etwa die Einführung eines Patensystems oder die systematische Erfassung von Kompetenzen der neuen Schülerinnen und Schüler. Aus dem Inhalt: - Bausteine für den Schulanfang - Das Klassenmaskottchen - Übergänge gestalten/Kooperation mit Grundschulen - Paten unterstützen 5. Klässler - Klassenregeln gemeinsam festlegen - Schulkleidung als Ausdruck von Gruppenzugehörigkeit
Gesamtwerk
Digitalisierung – Nicht nur irgendwas mit Medien
Hier ein interaktives Whiteboard, dort eine Tablet-Klasse – ist das medial gestützter Unterricht? Wo liegt da der didaktische und pädagogische Mehrwert? Im besten Fall helfen Medien nciht nur, herkömmliche Ziele schneller oder einfacher zu erreichen, sondern eröffnen auch neue Zieldimensionen für Unterricht und Schule. Um sich darüber klar zu werden, lohnt es, einen Medienentwicklungsplan zu erstellen. Neben Fragen der Kompetenzen und Planung gibt es Hinweise zu Ausstattung, Transformation und rechtlichen Grundlagen sowie Beispiele für Tools. Aus dem Inhalt: Digitale Transformation der Schule Schule gestalten in digitalen Zeiten Industrie 4.0 in der Berufsschule Bring Your Own Device IKooperation über Tools Führungsverhalten in digitalen Zeiten
Gesamtwerk
Digitalisierung
Inklusion und digitale Medien sind zwei Schwerpunktthemen der deutschen Schullandschaft. Vielerorts werden sie in der Schulentwicklung jedoch getrennt voneinander betrachtet. Dabei bringen digitale Medien neue kreative, mobile und vor allem individualisierte Möglichkeiten des Lehrens und Lernen mit sich. In diesem Sinn kommt digitalen Medien nicht nur eine assistive Funktion zu, sondern sie verändern auch das Lernen im weiteren Sinn. Die Beiträge in diesem Heft nehmen die Vernetzung der Digitalisierung mit der Umsetzung von Inklusion in Schule aus wissenschaftlichen und didaktisch-methodischer Sicht in den Blick.
Gesamtwerk
Frühe Extremismusprävention
Sozial kompetente und resiliente Kinder meistern kleine und große Herausforderungen besser. Und: Kinder, die sich eingebunden und zugehörig fühlen, sind im Laufe ihres Lebens weniger anfällig für die Propaganda von extremistischer Seite und neigen weniger zu Gewalt. Lehrkräfte nehmen dabei eine wichtige Rolle ein: Sie ermöglichen Teilhabe und Partizipation, initiieren Lernprozesse, unterstützen Kinder bei der Bewältigung von Konflikten und geben Orientierung und Halt. Diese Ausgabe der GRUNDSCHULZEITSCHRIFT informiert über Ursachen sowie Erscheinungsformen von Radikalisierung und Extremismus. Die Beiträge stellen damit verbundene Herausforderungen für Lehrkräfte vor, bieten aber zugleich Lösungsansätze und Praxisideen an. Dabei folgt das Heft dem Ansatz einer primären bzw. universellen Prävention, die alle Kinder in der Grundschule stark und resistent gegen menschenfeindliche Einstellungen sowie ausgrenzende Verhaltensweisen machen möchte. Die Lektüre zu dieser Ausgabe „Rita“ von Heinz Janisch mit Bildern von Ingrid Godon handelt von einem Mädchen, das auf ungewöhnliche Weise Mut zeigt und mit ihrem scheinbaren Versagen keck und selbstbewusst umgeht.
Gesamtwerk
Partizipation im Unterricht
Partizipation ist ein Thema, das Hand in Hand mit Demokratieverständnis geht. Kinder und Jugendliche sollten frühzeitig dafür sensibilisiert werden, den Wert einer funktionierenden Demokratie zu schätzen, auch um diese langfristig aufrechtzuerhalten. Wenn Kinder und Jugendliche am Unterricht beteiligt werden, bedeutet dies nicht, Beliebigkeit von Unterricht, sondern die Vermittlung von Eigeninitiative, Verantwortung und das Erleben von Selbstwirksamkeit. Das Heft möchte darin bestärken, Schülern und Schülerinnen viel zuzutrauen und Lehrkräfte ermutigen, den eigenen Unterricht zu öffnen. Vielfältige Praxisbeispiele demokratiepädagogischer Konzepte und Methoden bieten wichtige Impulse, um Schülerinnen und Schüler in ihrer Kompetenzentwicklung für Demokratie und Teilhabe zu fördern, mit ihnen Demokratie zu lernen und zu leben und gemeinsam Unterricht und Schule weiterzuentwickeln.
Gesamtwerk
Eine für alle – Inklusive Schule
Inklusion ist ein Prozess mit dem Ziel, allen Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Inklusive Schule ist ein Teil davon, zu der Individualität und Differenzierungen gehören. Wichtig ist, dass sich alle als Mitglieder einer Lerngemeinschaft verstehen, auch wenn sie auf verschiedene Weise und zuweilen an verschiedenen Orten lernen. Wie solche Lerngemeinschaften entwickelt und am Laufen gehalten werden können und welche Hürden dabei zu nehmen sind, zeigen die Beispiele aus Schulen, die teilweise eine jahrelange Entwicklung hinter sich haben.
Gesamtwerk
Förderplanung
Die Individualisierung von Lernanforderungen und -angeboten für alle Schülerinnen und Schüler ist ein wesentliches Prinzip der inklusiven Schule. Um den Unterricht und das Schulleben lern- und entwicklungsförderlich gestalten und individuelle Förderung umsetzen zu können, bedarf es der systematischen pädagogischen Beobachtung der Lernentwicklungsniveaus aller Lernenden. Erst dann lassen sich adaptive Lernarrangements planen und gestalten (vgl. Stebler u. Reusser 2017). Im Rahmen einer inklusiven Schul- und Unterrichtsentwicklung stellt die Planung, Umsetzung und Evaluation individueller Fördermaßnahmen für alle Kinder und Jugendlichen eine wesentliche Aufgabe dar. Das dritte Themenheft von „SCHULE inklusiv“ greift diese Zielsetzung auf und stellt die Förderplanung in den Fokus. Für Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf ist die systematische Dokumentation der Förderplanung in vielen Bundesländern verbindlich vorgesehen. Darüber hinaus profitieren aber alle Kinder und Jugendlichen von einem Bemühen um eine individuelle Ausrichtung der Lernangebote. Im Themenheft werden unterschiedliche Konzepte und Instrumente der Förderplanung vorgestellt und anhand von Beispielen verschiedener Schulen „auf dem Weg zur Inklusion“ veranschaulicht.
Gesamtwerk
Kinderarmut
Das Thema Kinderarmut wird aus vielfältigen Blickwinkeln beleuchtet und unter den Aspekten des aktuellen politischen und gesellschaftlichen Standes sowie der Möglichkeiten eines guten und funktionierenden Weges untersucht. Die Beiträge in dieser Ausgabe beschäftigen sich mit vielen Fragen und Perspektiven: Was bedeutet Kinderarmut in einem reichen Land wie Deutschland? Lässt sich Armut mit Kinderrechten vereinbaren, oder befinden sich diese eher auf Konfrontationskurs? Sind Hilfen wie die Kindergrundsicherung oder das umstrittene Bildungs- und Teilhabepaket eine Lösung, und ist Kinderarmut überhaupt „nur“ eine Frage des Geldes? Nicht zuletzt stellt sich die auf die Zukunft gerichtete Frage, wie sich die Erfahrungen, die Kinder in Armutssituationen machen, eigentlich auf ihr Leben auswirken? – Diesen und mehr kritischen und spannenden Aspekten von Kinderarmut geht das Herausgeberinnen- und Autorenteam auf die Spur, bietet Informationen, Lösungsansätze und didaktisch-methodische Facetten zur Weiterarbeit. Die Lektüre zu dieser Ausgabe „Das rote Känguruh“ von Eric Battut erzählt vom Anderssein wegen seines roten Fells und dem (Vor-)Urteil der anderen, dass es deswegen bestimmt Angst hätte. Und tatsächlich ist das rote Känguru nicht nur rot, sondern auch ängstlich und den Hänseleien der anderen, dem Spott und Unverständnis, ausgesetzt … bis es erwachsen ist und eines Tages am Fuß des Regenbogens eine Frau findet und feststellt, dass man zu zweit gar nicht mehr so viel Angst haben muss.
Gesamtwerk
Gutes Miteinander
Wenn Kinder und Jugendliche sich sicher und angenommen fühlen, entwickeln sie Vertrauen, das unabdingbar ist für eine gute Beziehung: zwischen Schülerinnen und Schülern untereinander, aber auch zur Klassenlehrerin/zum Klassenlehrer. Damit sich innerhalb der Klasse jede und jeder aufgehoben fühlt und auch im Konfliktfall als Teil des Ganzen, ist es wichtig, ein gutes Miteinander frühzeitig zu pflegen. Respekt, Wertschätzung und gegenseitige Anerkennung sind die Komponenten, die für eine positive Klassenatmosphäre entscheidend sind. Auch die Wahrnehmung von unterschiedlichen Bedürfnissen und die Tatsache, dass wir alle verschieden sind und diese Vielfalt mit in die Gruppe einbringen können, spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Beiträge beschäftigen sich mit Themen wie Soziales Lernen, gewaltfreie Kommunikation, kooperative Lernformen, der Bedeutung von Zugehörigkeit oder auch Mobbing. Alle mit dem Blick, das gute Miteinander in der Klassengemeinschaft zu befördern und nachhaltig zu erhalten.
Gesamtwerk
FEEDBACK
Wir alle brauchen jemanden, der uns Feedback liefert. Nur so können wir uns verbessern. Das Einholen von Feedback trägt nicht nur zur Professionalisierung bei, sondern entspricht dem Grundbedürfnis, sich als selbstwirksam zu erleben. Letzten Endes dient es auch dazu, den eigenen Beruf zufrieden ausüben zu können. Dieses Heft zeigt verschiedene Methoden und Medien, Feedback einzuholen, zu initiieren und zu verarbeiten. Erfolgreiches Feedback ist nicht nur eine Frage der Kompetenz, sondern vor allem auch der Haltung. Die Beiträge ermutigen Sie dazu, sich dieses wichtige Feld der Lehrerarbeit zu erschließen. Zusätzlich enthält das Heft eine praktische Handreichung, damit Sie die Erkenntnisse schnell umsetzen können.
Gesamtwerk
Schrift – Kulturtechnik und ästhetische Praxis
Schrift und Schreiben gehören für Grundschülerinnen und -schüler zum Alltag. Sie lernen, einzelne Buchstaben zu schreiben, Wörter, Sätze und erste Geschichten. Die Schrift fasziniert Kinder aber auch in den vielfältigen Formen, in denen sie ihnen begegnet – vom Verkehrsschild über Leuchtreklame, Buchtitel, Rezepte, Postkarten, Formulare bis hin zu ihren digitalen Erscheinungsformen. Dabei sollten schulische Angebote der Schriftvermittlung, aber auch die kindlichen Zugänge zur Schrift und ihr Potenzial, ernst genommen werden. Der ästhetisch-gestalterische Aspekt des Mediums Schrift steht im Mittelpunkt dieser Ausgabe der GRUNDSCHULZEITSCHRIFT. Spielerisch nähern sich Kinder anfangs der materiellen Dimension der fremden Zeichen, die zuerst einmal eine ganz persönliche Bedeutung anhand konkreter Erfahrungen erlangen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird in dieser Ausgabe Schrift als ästhetische Praxis sichtbar. Es werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, diese lustvoll und experimentierfreudig mit Kindern zu untersuchen: z.B. die kalligrafische Gestaltung von Tieren und Objekten, der Umgang mit neuen Medien, die symbolische Gestaltung von Heldennamen oder in einer geometrischen Buchstabenwerkstatt. Die Lektüre zu dieser Ausgabe „Ein Krokodil zuviel“ von Heinz Janisch mit Bildern von Gabriele Kernke handelt von Georg, der sich sein Zimmer mit 28 Tieren teilt, die nur er sehen kann.
Gesamtwerk
Schüler mit auffälligem Verhalten
Es gibt kein Rezept gegen auffälliges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Unterricht und die Lehrer–Schüler-Interaktion so zu gestalten, dass störendes Verhalten im Unterricht seltener und weniger ausgeprägt auftritt. Im Rahmen schulischer Unterstützungsangebote und den Angeboten der Jugendhilfe müssen Schülerinnen und Schüler zeitnahe, kompetente Hilfe erhalten, so dass ihre Probleme bearbeitet und manchmal sogar gelöst werden können. Es gibt kein Rezept gegen auffälliges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Unterricht und die Lehrer–Schüler-Interaktion so zu gestalten, dass störendes Verhalten im Unterricht seltener und weniger ausgeprägt auftritt. In diesem Heft wird eine Bandbreite an Konzepten und Modellen vorgestellt, die exemplarisch für erfolgreiche schulische Settings an inklusiven Grund- und Oberschulen stehen, die Hilfen für Schülerinnen und Schüler genauso garantieren wie die professionelle Unterstützung der Lehrkräfte.
Gesamtwerk
Lernumgebungen gestalten
Schule muss sich mit zunehmender Heterogenität und Individualisierung auseinandersetzen, das ist für die meisten Lehrkräfte bereits Alltag. Das verändert auch das Lernen, doch kann in den meisten Schulgebäuden und Klassenräumen darauf noch nicht flexibel reagiert werden. Mit welchen Mitteln lassen sich also kleinere und größere Umbauten so umsetzen, dass sie ein tragfähiges Modell für die Zukunft sind? Unterricht verläuft heute nicht mehr ausschließlich über Frontalunterricht. Einzel- und Gruppenarbeitsphasen wechseln sich ab, so dass es sinnvoll ist, wenn sich dies im Klassenraum unkompliziert umsetzen lässt. Dafür gibt es verschiedene Kozepte, bei denen der Klassenraum z.B. in mehrere Felder eingeteilt wird, die sich dann für die jeweilige Nutzung schnell umbauen lassen. Auch sogenannte Lernateliers, die das Klassenraumprinzip auflösen, bieten mehr Möglichkeiten für flexibles Lernen, ebenso wie Offene Lernlandschaften, für die allerdings das Raumkonzept der gesamten Schule einbezogen werden muss. Personalisierte Arbeitsplätze sowohl innerhalb wie außerhalb des Klassenraums ermöglichen ungestörtes Arbeiten sowie eine hohe Identifikation, da diese selbst eingerichtet und mit persönlichen Gegenständen ausgestattet werden können. Allen Konzepten liegt die räumliche Entzerrung zugrunde, die sich erwiesenermaßen auf die Lernmotivation und damit auch auf den Lernerfolg auswirkt. Bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen bietet es sich an, auch die Schülerinnen und Schüler in die Planung miteinzubeziehen und sie nach ihren Gestaltungswünschen zu fragen. Der Ablauf dieses Projekts mit den kreativen Umsetzungsideen wird in einem Beitrag anschaulich beschrieben. Weitere Themen des Hefts sind der Lärmschutz im Klassenraum sowie personalisierte Arbeitsplätze auch für Lehrkräfte, damit Überbrückungszeiten sinnvoll genutzt werden können.
Gesamtwerk
Kooperation
Schulen inklusiv zu entwickeln und zu gestalten, ist Herausforderung und Chance zugleich. Das erste Themenheft der neuen Zeitschrift „SCHULE inklusiv“ widmet sich daher einer der zentralen "Stellschrauben“ inklusiver Schulentwicklung: der multiprofessionellen Kooperation. Die Kooperation zwischen Lehrkräften unterschiedlicher Disziplinen, mit dem pädagogischen Personal aus Ganztag und Schulsozialarbeit sowie mit den Eltern, gilt als zentrale Bedingung erfolgreicher und nachhaltiger inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung.
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