Unterrichtsmaterialien Bewertung: Ganze Werke Seite 7/13
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Deutsch
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Gesamtwerk
Texte überarbeiten
Für viele Kinder ist das Überarbeiten ihrer Texte eher ein Pflichtprogramm und hat wenig mit dem eigentlichen Schreiben zu tun. Dabei ist das Überarbeiten ein fester Bestandteil des Schreibens. Schon beim Planen eines Textes werden z.B. Sätze im Kopf neu formuliert und Wörter ausgetauscht. Überarbeiten findet also schon während des Schreibens statt und kann gelernt werden. Einen Text zu überarbeiten, ist eine komplexe Tätigkeit, die mit den Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Weise im Unterricht erarbeitet kann. Dafür müssen die Schreibenden zunächst ein Bewusstsein entwickeln, dass es möglich ist, ihre Texte zu überarbeiten und dass sich diese Mühe auch wirklich lohnt. Häufig ist es notwendig, dafür Distanz zum eigenen Text einzunehmen und die überarbeitungswürdigen Textstellen zunächst einmal aufzuspüren. Dies gelingt zum einen sehr gut beim Bearbeiten fremder Texte, zum anderen ist es hilfreich, dabei mit anderen Kindern zusammenzuarbeiten, z.B. in sog. Lektorenrunden. Um diese Kompetenzen zu erwerben, können die Kinder im Schreibunterricht von Anfang an unterstützt werden. Diese Ausgabe von Grundschule Deutsch bietet dafür zahlreiche Unterrichtsvorschläge, die vor allem die Arbeit an der Texttiefe, am Inhalt eines Textes, in den Mittelpunkt stellen. Aus dem Inhalt: Aufgaben für den Erwerb und die Überprüfung von Schreibkompetenzen; Eine Überarbeitungshaltung aufbauen; Den Überarbeitungsprozess bereits bei der Textplanung unterstützen; Die Lektorenrunde als kooperatives Rückmeldeverfahren zu Textentwürfen; Von der Bedeutung des ersten Satzes; Literarische Mittel der Redewiedergabe erproben; Von der Grusel-Geschichte zum Grusel-Slam; Textüberarbeitungen mithilfe multimedialer Schreibarrangements initiieren; Schreibkonferenzen von Anfang an; Einen fremden Text überarbeiten; Digitale Medien bei Überarbeitungsprozessen nutzen.
Gesamtwerk
Youtube
Auf Youtube lässt sich zu so gut wie jedem Thema ein Video finden und jeder kann selbst zum Youtuber werden. Die Reichweite der Plattform ist gigantisch und sie ist aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler nicht wegzudenken. Grund genug, sich mit dem Unternehmen Youtube und den Funktionsweisen der Kommunikationsplattform auseinanderzusetzen sowie nach ihren Potenzialen für den Deutschunterricht zu fragen. Die Modelle im Heft liefern praktische Beispiele für die konkrete Umsetzung und sind in Zeiten des Online-Unterrichts aktueller denn je. Youtube hat Potenzial. Es ist ein allumfassendes Archiv, das als solches sogar unser kollektives Gedächtnis prägt. Es bietet Lernenden die Möglichkeit, anhand von Erklärvideos oder Tutorials schwierige Unterrichtsinhalte zu verstehen oder sich sogar selbst produktiv zu beteiligen. Und es bietet neue Kommunikationswege, indem es Nutzern ermöglicht, auf Videos zu reagieren und sie zu kommentieren. Die Plattform verändert durch ihre Partizipationsmöglichkeiten sogar die Meinungsbildung. Youtube ist zugleich aber auch ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen, das ökonomisch agiert, dessen Inhalte hinterfragt werden müssen und welches – beispielsweise anhand von selbstlernenden Algorithmen – Präferenzen von Nutzern ermittelt, um diese wiederum für sich einzusetzen. Das alles sind Funktionen und Facetten von Youtube, die sich sehr gut mit den Lerninhalten des Deutschunterrichts kombinieren lassen.
Gesamtwerk
Thomas Manns "Mario und der Zauberer"
Politische Verführung eines ganzen Volkes? Wie vermag ein Einzelner die Mehrheit der Staatsbürger durch seine politischen Überzeugungen so zu beeinflussen, dass sie keinen eigenen Willen mehr besitzen? Und ist aktiver Widerstand gegen einen solchen Despoten (Führer) überhaupt möglich? Thomas Mann bemühte sich in seiner Novelle "Mario und der Zauberer", eine Antwort auf diese Fragen zu geben. In der Unterrichtsreihe setzen sich Ihre Lernenden durch eine textnahe Erschließung der Novelle mit den Problemen um 1930 auseinander. Im Rahmen einer Lerntheke untersuchen sie vor dem Hintergrund des Faschismus die Erfahrungen des Erzählers während eines Italienurlaubs im Jahre 1926. Darüber hinaus analysieren sie die Erzählweise und die Sprache der Novelle.
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Gesamtwerk
"Hexen hexen" von Roald Dahl
Roald Dahl hat viele internationale Kinderbuchklassiker veröffentlicht - "Hexen hexen" ist einer davon. Der Roman spricht Kinder insbesondere deshalb an, weil er sie ernst nimmt in ihren Sorgen und Ängsten. Gleichzeitig erzeugt Dahl Spannung und Momente der Komik und wird dabei seinem eigenen Motto gerecht: "Bücher sollen witzig sein, aufregend und wundervoll." In dieser Unterrichtsreihe setzen sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Lesetagebuchs selbstständig mit dem Roman auseinander und werden langsam an das Thema "Textproduktion" herangeführt. Abwechslungsreiche Materialien ermöglichen dabei ein hohes Maß an Binnendifferenzierung.
Gesamtwerk
Die Reklamation als Chance?
Wie gehe ich im direkten Gespräch kompetent mit Kundenreklamationen um? Wie reagiere ich am Telefon professionell auf eine Reklamation? Und wie verfasse ich selbst ein korrektes Reklamationsschreiben? Anhand praxisnaher Fallbeispiele und handlungsorientierter Methoden wie einer Simulation oder einem Rollenspiel üben Ihre Schüler den Umgang mit Kundenreklamationen im Gespräch und das Schreiben eigener Reklamationen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
INGA 3–4
INGA 3–4 ist ein Test zur Erfassung produktiver grammatischer Fähigkeiten in der 3. und 4. Jahrgangsstufe. Zur Bearbeitung des Tests benötigen die Kinder keine expliziten Grammatikkenntnisse im Sinne von Regelkenntnissen. Der Test kann ökonomisch im Gruppenverfahren, also mit der ganzen Klasse durchgeführt werden. Das Testhandbuch umfasst Testhefte für die 3. und 4. Jahrgangsstufe als Kopiervorlage, eine Beschreibung des theoretischen Hintergrunds, eine Anleitung zur Testdurchführung im Klassenverband, zur Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten sowie Informationen zu den Testgütekriterien und zur Normierung des Verfahrens.
Gesamtwerk
Wie ist das gemeint? – Zwischen Denotation und Konnotation unterscheiden
Ein Baum ist ein Baum, oder? So einfach ist die Benennung leider nicht: Jedem sprachlichen Begriff liegt gerade nicht nur eine einzige, klare Vorstellung zugrunde, die Sprache eindeutig macht. Vielmehr beschreibt ein Wort oft nur grundsätzlich, wovon die Rede ist. Neben dieser grundlegenden Bedeutung, dem Denotat, schwingen bei vielen Begriffen verschiedene Nebenbedeutungen mit, die Konnotate, die von persönlichen Vorlieben, Wertungen und auch dem kulturellen Umfeld geprägt werden. Begeben Sie sich mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf einen spannenden Ausflug in die Welt der sprachlichen Ausdrücke mit ihren Grund- und Nebenbedeutungen.
Gesamtwerk
Die "Kindergeschichten" von Peter Bichsel – Motivierende Zugänge zu Kurzgeschichten
Ungewöhnliche Situationen und seltsame Protagonisten - in der Unterrichtseinheit zu Peter Bichsels bekannten "Kindergeschichten" tauchen Ihre Schüler in eine Welt der Fragen und Sonderbarkeiten ein. Dabei verschaffen sie sich einen ersten analytischen Zugang zu den Geschichten. Themen der Reihe sind zum einen die "Kindergeschichten", zum anderen aber auch das erste Einführen und Üben der Methoden, die man benötigt, um komplexere Texte zu untersuchen und zu deuten.
Gesamtwerk
Karl Olsberg: "Boy in a White Room"
Mind-Uploading, künstliche Intelligenz, Avatare, virtuelle Realitäten – dies ist nur eine Auswahl an innovativen Begriffen aus dem Vokabular des Jugend-Thrillers „Boy in a White Room“, der 2017 erschienen ist und für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Geschickt entwirft Karl Olsberg ein dystopisches Szenario, das den Leser gemeinsam mit dem Protagonisten Manuel vor immer neue Rätsel stellt – die intertextuellen Bezüge regen zum Philosophieren an. So drängt sich nicht nur Manuel am Ende die Frage auf, was seine Existenz ausmacht – auch die Lernenden werden zum Nachdenken angeregt. Diese wie auch andere Erkenntnisse aus der Leseerfahrung greifen sie in schriftlichen Bewertungen auf und halten ihre Meinung gemeinsam in einer Videorezension fest.
Gesamtwerk
Wie geht Demokratie? - Förderschule
Die Entwicklung eines Demokratieverständnisses ist ein wichtiges Ziel des schulischen Unterrichts. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf muss dieses Thema besonders anschaulich und praxisorientiert vermittelt werden. Sind Sie auf der Suche nach Unterrichtsideen, mit denen Sie das Demokratieverständnis Ihrer Schüler fördern können? Dieses Ebook bietet Ihnen Ideen und Arbeitsmaterialien, wie Sie Ihren Schülern Grundwissen zum Thema „Demokratie“ vermitteln können und dieses auch im schulischen Alltag umsetzen können. Im ersten Teil des Ebooks geht es darum, den Schülern Wissen über Demokratie zu vermitteln. Werte wie Respekt und Verantwortung sowie das Thema „Grundgesetz“ stehen hier im Mittelpunkt. Der zweite Teil dreht sich um das Erlernen und Erfahren von praktischen Mitbestimmungsmöglichkeiten im schulischen Bereich. Im letzten Teil des Ebooks geht es um die Entwicklung einer gelebten Diskussions- und Streitkultur an der Schule.
Gesamtwerk
Nachteilsausgleich für LRS-Schüler in der Sek.
Kennen Sie das? Paul und Ida haben große Probleme beim Lesen und Schreiben, sodass beide einen sogenannten Nachteilsausgleich beanspruchen können. Aber welche Maßnahmen sind denn nun im konkreten Einzelfall angemessen – und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Und wie gelingt es Ihnen, mit Blick auf die anderen Mitschüler im regulären Unterricht und bei Leistungsüberprüfungen gerecht zu sein? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie in diesem Band. Unterschiedliche Ausgleichsmaßnahmen mit Blick auf das Lesen, Schreiben und die Konzentration während des Unterrichts, bei den Hausaufgaben und bei Prüfungen werden übersichtlich und klar vorgestellt und ermöglichen Ihnen, betroffene Schüler individuell und zielgerichtet zu entlasten. Inhaltliche Schwerpunkte: Überblick über die Voraussetzungen für den Nachteilsausgleich in den Bundesländern; Nachteile beim Lesen - Rechtschreiben - Schreiben und bei der Konzentration erkennen und richtig handeln; Mit bundeslandspezifischen Übersichten und Informationen
Gesamtwerk
Richtig recherchieren – Quellen im Internet finden und bewerten
In diesem Unterrichtsvorhaben lernen Schülerinnen und Schüler, Quellen aus dem Internet gezielt auszuwählen, zu bewerten und angemessen einzusetzen. Als Beispiel dient das Thema "umweltbewusstes Verhalten im Alltag als Konsument". Die Lernenden verschaffen sich zunächst einen Überblick, spezifizieren in Kleingruppen die Fragestellung, mit der sie sich intensiver befassen möchten, und verfassen schließlich einen Vortrag bzw. eine Präsentation, in der sie der Klasse ihre Ergebnisse vorstellen.
Gesamtwerk
Rechtschreibkompetenzen fördern und überprüfen
Viele Lehrer sind verunsichert, wie die Rechtschreibkompetenzen von Schülern richtig trainiert und überprüft werden können. Diese Aufgabe erfordert das Wissen um die Sinnhaftigkeit und Funktionsweise verschiedener Lern- und Bewertungsmethoden. Zur Unterrichtung der korrekten Schreibweise gibt es keinen bundeseinheitlichen Standard und aktuelle Debatten, z.B. um das sogenannte „Schreiben nach Gehör“, lassen Lehrer sowie Eltern zweifeln. Diese Ebook bietet Ihnen Material, das verschiedene Überprüfungsformen, auch mit Kompetenzbezügen für den Fachunterricht, vorstellt. Der Fokus liegt auf einer schülermotivierenden Vorgehensweise und fairer Bewertung. Es werden gängige Lehr- und Bewertungsmethoden sowie aktuelle Debatten erläutert und hinterfragt, sodass eine Meinungsbildung und eine entsprechende Ausrichtung des eigenen Unterrichts ermöglicht wird.
Gesamtwerk
33 Methoden Erzählen und Zuhören
Für jede Phase des Lernprozesses die passende Methode: Sie sind auf der Suche nach passenden Materialien für den Kompetenzbereich Erzählen und Zuhören für den Deutschunterricht in der Grundschule? Mit diesem Band erhalten Sie eine Sammlung von 33 praxiserprobten und kreativen Methoden, mit denen mitreißendes Erzählen und gespanntes Zuhören garantiert sind. Ausdruckspotential stärken: Dank spannender Übungsformen wie Poetry Slam, Geschichtenball oder Steckbrief lernen die Schüler*innen, sich kreativ auszudrücken und finden vielseitige Gelegenheiten zum eigenen Erzählen. Weiterhin üben sie das verstehende Zuhören durch Zuhörerhefte oder das Bechertelefon. Auch das szenische Spiel kommt in der Methodensammlung nicht zu kurz. Schneller Einsatz in der Praxis: Alle Methoden sind kurz und prägnant beschrieben, was einen schnellen Einsatz im Unterricht ermöglicht. Oft schließen sich kindgerechte Materialien als Kopiervorlagen an. Konkrete Anregungen zur Reflexion helfen den Kindern dabei, gleichzeitig Methoden- und Sozialkompetenz zu erwerben und dadurch auch Konfliktsituationen besser zu meistern. Die Themen: Zu anderen sprechen | Gespräche führen | Über Lernen sprechen | Szenisch spielen | Verstehend zuhören. Der Band enthält: 33 kreative Methoden für den Kompetenzbereich "Erzählen und Zuhören" | Passende Materialien als Kopiervorlagen. Inhaltliche Schwerpunkte: Kompetenzorientierung | Methoden | Handlungsorientierung | Schülerorientierung | Selbstständig-produktive Erarbeitung | Motivation | Heterogenität | Kooperative Lernmethoden
Gesamtwerk
Kritik üben
Kritik zu üben gehört zu unserem Alltag. Sie dient der Auseinandersetzung unter Menschen und befördert einen demokratischen Diskurs. Wenn sie konstruktiv und sachlich geäußert wird, bringt sie uns (meistens) auch weiter voran. Dennoch: Niemand wird gerne kritisiert und Kritik an jemandem zu üben ist immer eine Gratwanderung. Worauf kommt es also an beim Äußern von Kritik und wie kann man im Deutschunterricht die Kritikfähigkeit von Schülerinnen und Schülern festigen und ausbauen? Dazu bedarf es bestimmter Fertigkeiten, die erlernt werden müssen. Konstruktiv geäußerte Kritik basiert auf Wissen, Urteilsfähigkeit und Empathie. Diese Fähigkeiten müssen den Schülerinnen und Schülern ebenso vermittelt werden wie die notwendigen kommunikativen, kognitiven und sozialen Kompetenzen. Kritik zu üben, sie zu verstehen und ihr etwas entgegenzustellen, setzt außerdem Klarheit darüber voraus, mit welcher Haltung und von welchem Standpunkt aus sie formuliert worden ist. Die Modelle in diesem Heft zeigen Ihnen, wie Sie Lernende dazu befähigen, einander in Bezug auf sprachliche Äußerungen in Wort und Schrift Rückmeldung zu geben. Und sie verdeutlichen, wie Schülerinnen und Schüler lernen, verantwortungsvoll mit Kritik umzugehen. Schließlich vermitteln sie, wie Sie als Lehrkräfte ihnen dabei Vorbild sein können, indem Sie kritische Rückmeldungen deutlich und sachbezogen formulieren.
Gesamtwerk
Vom Unterstreichen zum Verstehen
Welche Leseziele gibt es? Welche Lesestrategien eignen sich am besten, um die jeweiligen Leseziele zu erreichen? Wie erschließt man sich einen komplexen Aufsatz? Warum sollte man beim Lesen immer kritisch mitdenken? Antworten auf diese Fragen finden die Schülerinnen und Schüler in dieser Einheit. Sie lernen diverse Texterschließungsmethoden kennen und wenden sie selbst praktisch an.
Gesamtwerk
Leseförderung
Die Erhebungen der Lesekompetenz dienen im Bildungsmonitoring als Seismographen, um die Leistungsfähigkeit von Schulsystemen zu bewerten. Lesen ist nicht nur Ziel, sondern auch Voraussetzung für Bildungserfolg, denn ohne solide Lesefähigkeiten ist es kaum möglich, sich vertieftes Wissen anzueignen. Die Ergebnisse aus der ersten PISAStudie haben sowohl die Bildungsadministration als auch die Deutschdidaktik gezwungen, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Seit etwa zwanzig Jahren liegt deshalb ein besonderer Fokus auf der Leseförderung. Zahlreiche Programme, wie etwa BISS (Bildung in Sprache und Schrift) auf Bundesebene, oder „Lesen macht stark“ in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg, „FilBY“ in Bayern oder die Initiative „Lust auf Lesen & Kultur“ in Thüringen sollen die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler nachhaltig fördern. Internetseiten wie „Lesen-in-Deutschland“ zeigen, dass es vielfältige Initiativen rund um die Leseförderung gibt. Nicht alle Aktivitäten werden jedoch systematisch daraufhin überprüft, ob sie tatsächlich zu den erhofften Erfolgen führen. Im Fokus steht nicht selten die mediale Vermarktbarkeit von Leseaktionen. Eine Märchen-Lesewoche im dekorierten Klassenzimmer macht sich auf einer Schulhomepage besser als ein Lesestrategietraining, bei dem nur arbeitende Schülerinnen und Schüler zu sehen sind. Eine Lesung mit einer bekannten Autorin ist ein attraktiveres Event als ein Lautlesetraining, das sich über mehrere Wochen hinzieht und die immer gleiche Routine erfordert. Wenn auch alle Maßnahmen der Leseförderung grundsätzlich zu begrüßen sind, ist es wichtig, dass Lehrkräfte wissen, welche Maßnahmen für welche Schülerinnen und Schüler besonders gut geeignet sind, um sie in der Entwicklung ihrer Lesekompetenz und -motivation unterstützen. Dabei ist es wichtig, sich klarzumachen, dass langfristige Lesemotivation nur dann entstehen kann, wenn sich die Schülerinnen und Schüler als lesekompetent wahrnehmen. Motivation ist nämlich nicht nur Voraussetzung für das Lesen, sondern auch Folge von wahrgenommenem Kompetenzerleben. Das vorliegende Heft baut auf diesem zentralen Forschungsergebnis auf und möchte zeigen, wie eine kontinuierliche und systematische Leseförderung aussehen kann, die auch motivationale Aspekte wie spezifische Interessen berücksichtigt. In den verschiedenen Beiträgen wird gezeigt, wie sich Lesekompetenz durch Lautleseverfahren und Lesestrategietrainings aufbauen lässt, aber auch wie diese etablierten Verfahren in höheren Jahrgangsstufen ausgebaut und im Hinblick auf verschiedene Anforderungen spezifiziert werden können. Dabei werden je verschiedene Textsorten aufgegriffen, zu denen unterschiedliche Texte als Übungsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Der Schwerpunkt liegt auf unterschiedlichen Strategien, die je nach Ziel und Textsorte aus Basisstrategien so weiterentwickelt werden, dass sie sich aufgabenspezifisch und zielgenau einsetzen lassen.
Gesamtwerk
Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten
Der Leitfaden für die inhaltliche und formale Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten – kompakt, topaktuell und jetzt auch in Farbe! Kapitel 1 gibt eine Einführung in die Welt des wissenschaftlichen Arbeitens (Forschungsfrage, Planung), Kapitel 2 erläutert Form und Formatierung (formaler Aufbau, Formatierung in Word), Kapitel 3 behandelt den Prozess des wissenschaftlichen Argumentierens und Recherchierens (Hypothesen, Quellen), Kapitel 4 erklärt einwandfreies Zitieren (Zitat, Literaturverzeichnis) und Kapitel 5 liefert Tipps für professionelles Präsentieren und Vortragen. Der Band setzt keinerlei Vorwissen voraus, er ist für Studierende aller geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächer im gesamten Studium geeignet.
Gesamtwerk
Fachdidaktik Deutsch
Eine kompakte Einführung in die Fachdidaktik Deutsch für alle Phasen der Lehramtsausbildung Sämtlicher Schulformen und -stufen: Lernende und Lehrende erhalten einen Überblick über historische und systematische Grundlagen der Fachdidaktik und des Fachs Deutsch sowie didaktische und methodische Aspekte der unterrichtlichen Teilbereiche ,Sprechen und Zuhören‘, ,Schreiben‘, ,Lesen – mit Texten und Medien umgehen‘ und ,Sprache und Sprachgebrauch untersuchen‘. Orientiert an den aktuellen Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz wird fachdidaktisches und fachwissenschaftliches Grundlagen- und Orientierungswissen vermittelt, praxisnah aufbereitet und diskutiert. Für die dritte Auflage wurde Fachdidaktik Deutsch ergänzt und vollständig aktualisiert.
Gesamtwerk
Mit digitalen Quellen arbeiten
Wissenschaftliches Arbeiten im digitalen Zeitalter: Die meisten Ratgeber zum Umgang mit Fachliteratur stammen aus der Zeit, als Bücher alleinige Grundlage für Forschung waren. Mittlerweile gehören aber E-Books und E-Journals, Social-Media-Einträge, Datenbanken und andere elektronische Quellen zum wissenschaftlichen Alltag. Studierende fragen sich oft, welche Quellen sie verwenden dürfen, welche verlässlich sind und wie sie richtig zitiert werden. Dieser Ratgeber zeigt Lösungswege auf: Wie findet man elektronische Quellen? Was ist zitierfähig und was nicht? Wie vermeidet man Plagiate? Wie soll eine bibliographische Angabe aussehen? Was tun, wenn in der Quelle Angaben fehlen?
Gesamtwerk
Klausuren erfolgreich bestehen
Die Anforderungen an die Studierenden in einer Klausur werden meist nur unbewusst erfasst. Dabei können sie sehr vielschichtig sein: Ob Wissen reproduziert werden soll oder ob das Gelernte tiefer zu reflektieren ist – diese unterschiedlichen Aufgabenstellungen richtig zu erfassen und zu bearbeiten, ist Ziel dieses Buchs. Im Mittelpunkt steht daher die Analyse authentischer Prüfungsbeispiele verschiedener Fächer, anhand derer Lothar Bunn die kognitiven, textlichen und methodischen Anforderungen aufzeigt. Das Buch bietet einen praktischen Leitfaden zum prüfungsorientierten Lernen und effizienten Schreibverhalten während der Klausur. MultipleChoiceKlausuren und Beurteilungskriterien sind eigene Kapitel gewidmet. Ein wertvoller Ratgeber für Studierende der Geistes, Wirtschafts und Sozialwissenschaften.
Gesamtwerk
Redeangst war gestern!
Das Studium ist ein spannender neuer Lebensabschnitt mit vielen unbekannten Situationen: Gespräche mit anderen Studierenden, Sprechstunden beim Professor, Referate, Gruppendiskussionen und mündliche Prüfungen. Wer beim Gedanken daran nervös wird, hat es schwer. Dieses Buch unterstützt Sie dabei, sich diesen Sprechsituationen Schritt für Schritt zu stellen und Herausforderungen anzunehmen. Zahlreiche Übungen und Tipps machen die Informationen dabei direkt nutzbar und ermöglichen es Ihnen, sich spezifisch auf Ihre persönlichen Sprechherausforderungen vorzubereiten.
Gesamtwerk
Depression und Gewalt in Manja Präkels' "Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß"
Mimi wächst in den 1980er-Jahren in der brandenburgischen Provinz auf. Doch die Idylle trügt: Gewalt, familiäre Probleme und ein Leben zwischen Pionierverpflichtung und pubertärem Aufbruch verunsichert die örtliche Jugend. Um die Wende 1989 explodiert das Pulverfass: Skinheads und Neonazis tauchen auf, jagen die ehemaligen ausländischen Vertragsarbeiter über die Straßen und machen Mimi und ihren Freunden das Leben zur Hölle. Nachdem einer ihrer Freunde von Skinheads zu Tode getreten wird, beschließt Mimi, ihren Heimatort zu verlassen ... Ein Roman, der Deutschland vor 30 Jahren beschreibt und doch auch die Gegenwart beleuchtet. In der Unterrichtsreihe lernen Ihre Schüler Adoleszenzerfahrungen in der DDR kennen, setzen sich produktiv empathisch mit den Figuren-den Opfern rechtsradikaler Gewalt-auseinander und verknüpfen analytisch historische Ereignisse mit Gegenwartserfahrungen.
Gesamtwerk
Sprachliche Kommunikation: Verstehen und Verständlichkeit
Verständlich Schreiben ist eine komplexe und anspruchsvolle kommunikative Aufgabe. Für viele Berufsfelder etwa in Verwaltung und Justiz, Politik und Wirtschaft, Medizin, Wissenschaft etc. stellt es eine Schlüsselqualifikation dar. Der Band bietet dazu kommunikationstheoretisch fundierte praktische Anregungen. Er behandelt Verständlichkeit als kooperative Aufgabe von Textproduzenten und -rezipienten, wobei allerdings die Schreibenden in Vorleistung gehen. Auf der Grundlage einer Theorie des Verstehens wird aufgezeigt, welche grammatischen (Wörter, Sätze, Texte) und pragmatischen (Sprechakte) Formulierungen das Verstehen erleichtern oder erschweren. Bei der Umsetzung unterstützen den Praktiker Hilfsmittel vom Fragebogen bis zum Computertool, mit denen die Verständlichkeit von Texten systematisch evaluiert und optimiert werden kann.
Gesamtwerk
Bin ich verrückt geworden? Oder die ganze Welt?
Der vierte Roman Robert Seethalers ist der erste große Publikumserfolg des österreichischen Schriftstellers: Die Geschichte des siebzehnjährigen Franz Huchel aus der Provinz, der als Lehrling in einem Zeitungskiosk (Trafik) die Umwälzungen im Wien der 1930er-Jahre wie den Anschluss Österreichs ans Dritte Reich erlebt und eine ungewöhnliche Freundschaft mit Sigmund Freud entwickelt, zieht Jugendliche wie Erwachsene in ihren Bann. Der Protagonist bietet dabei auf seiner Suche nach Orientierung zwischen Ausbildung, Sinnfragen, der aufblühenden Faszination für das andere Geschlecht und ersten sexuellen Begegnungen Identifikationspotenzial für die jugendlichen Leser. Gleichzeitig kann der Roman zum Anlass genommen werden, erzähltechnische Analysemethodik zu schulen, zeitgeschichtliche Kontexte zu entdecken und sich literaturwissenschaftlichen Fragestellungen anzunähern.
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