Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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Deutsch
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Nebensätze
Nebensätze sind Sätze in Sätzen. Sie sind nicht eigenständig, sondern stehen unter dem Schirm eines anderen Satzes, der dadurch weiter aufgespannt wird. Erkunden Sie gemeinsam mit Ihren Schüler:innen diese Funktion von Nebensätzen. Die Unterrichtsvorschläge nehmen verschiedene Arten von Nebensätzen in den Blick und erschließen diese ausgehend von ihren Gebrauchskontexten und -funktionen. Nebensätze vervollständigen Sätze, sie liefern weitere Informationen, sie prägen die sprachliche Ästhetik eines Satzes. Aber sie verkomplizieren ihn auch, machen ihn mitunter schwerer zu lesen. Zudem erfordern sie Kommasetzung. Für Schüler:innen sind diese Satzgebilde anspruchsvoll. Nebensätze sind also keine Nebensache, weder inhaltlich noch von der grammatischen Seite her. In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns deshalb intensiv mit dem Erlernen und Untersuchen von Nebensätzen in geschriebenen Texten. Wir vermitteln nicht nur unterrichtsrelevantes Wissen über die grammatischen Eigenschaften von Nebensätzen anhand des Stellungsfeldermodells, sondern beleuchten auch ihre oft vernachlässigte funktionale Seite: Warum gibt es Nebensätze und welche Rolle spielen sie in Texten? Aus dem Inhalt: Ich war sehr wütend, weil ...: Emotionen begründen mit Nebensätzen; Der Fall Geldbach: Ein Detektivspiel als Grundlage für die Behandlung verschiedener Nebensatzstrukturen; Wo steht das Verb im Nebensatz? Wenn die KI erzählt ...: Schüler:innen erkunden, wie Nebensätze eine Erzählszene etablieren; „Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, …“: Täter und Tatbestände beschreiben – Zur Funktion von Nebensätzen im Strafrecht (StGB); Die Ästhetik des Nebensätzlichen Satzgefüge in Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas Nebensätze in Nachhaltigkeitsberichten entdecken: Wie setzen Discounter; Nebensätze in Nachhaltigkeitsberichten ein, um Nachhaltigkeitsabsichten zu erklären?
Gesamtwerk
Integrativer Deutschunterricht
Die Bildungsstandards für die Grundschule untergliedern das Fach Deutsch zwar in fünf grundlegende Kompetenzbereiche, erworben werden die (Teil-)Kompetenzen jedoch nicht isoliert voneinander, sondern vielmehr in einem Zusammenspiel. Diese Verknüpfungen macht sich der integrative Deutschunterricht zunutze. Integratives Arbeiten nutzt dem Schriftspracherwerb auf mehreren Ebenen zugleich. Es initiiert nicht nur ein vielschichtiges sprachliches Wissen und eine Verknüpfung der Kompetenzbereiche, sondern spart mitunter etwas, das im Schulalltag ein hohes Gut ist: wertvolle Unterrichtszeit. Beispiele dafür, wie integrative Unterrichtssequenzen konkret ausgestaltet sein können, finden Sie in dieser Ausgabe.
Gesamtwerk
Kriminalliteratur im 21. Jahrhundert
Diese Ausgabe wirft einen neuen Blick auf Kriminalliteratur und ihre Potenziale im Schulunterricht. Mehr als wir es zunächst geahnt haben, erweisen sich dabei gerade viele Kriminalerzählungen jüngeren Datums als Gegenstände, die auch zur Demokratiebildung beitragen können. Kriminalliteratur prägt seit mehreren Jahrzehnten wie kein anderes Genre den deutschen Buchmarkt. Deshalb scheint es geboten, diesen Bereich nicht zuletzt für den Deutschunterricht didaktisch aufzubereiten, um u. a. Genrewissen zu vermitteln, um über die spannende Lektüre und die Variation einfacher Muster einen motivierenden Zugang zu erzählstrukturellen Grundlagenkategorien zu gewähren oder um quasi fächerübergreifend juristische, historische und aktuelle politisch-gesellschaftliche Probleme zu erörtern. Kriminalliteratur kann in diesem Zusammenhang auch der Wertevermittlung dienen, da sie fake, fact und fiction, gesellschaftliche Ungleichheiten sowie Werte und Normen verhandelt. Aus dem Inhalt: Spannung als literarische Wirkungskategorie; Spannende Kriminalfälle in historischen Welten. Fabian Lenks Kinderkrimi-Serie Die Zeitdetektive; Vom Digitalen erzählen: Perfect Storm als Cyberthriller & Fragen an den Autor Dirk Reinhardt; Glorifizierte Antihelden im Mockumentary-Gewand: HOW TO SELL DRUGS ONLINE (FAST); Destinationskrimi und Weltwissen. Ein intermedialer Blick auf Bannalecs Bretagne-Reihe; Zum Verhältnis von Recht und Moral. Analytische und didaktische Perspektiven auf Ferdinand von Schirachs Roman Der Fall Collini; ‚Wahren‘ Verbrechen auf der Spur. Fiktionalitäts- und Faktualitätssignale in Merle Krögers Grenzfall und dem ZEIT-Podcast VERBRECHEN.
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Gesamtwerk
Fanfiction
Ob es das Jugendbuch, der Film oder das Computerspiel ist – Kinder und Jugendliche nutzen alle Genres, um in die Lebenswelten ihrer Idole einzutauchen. Fan zu sein, bedeutet auch Teil einer Community zu sein. Dieses Bedürfnis erfüllt Fanfiction, indem es eine lebendige Kultur vernetzten Lesens und Schreibens in der digitalen Welt ermöglicht. Hier kann der Deutschunterricht anknüpfen und vielfältige Kompetenzen der Schüler:innen fördern. Bei der Auseinandersetzung mit Fanfiction lesen und schreiben die Schüler:innen über Themen und Charaktere, die ihnen am Herzen liegen. Die emotionale Verbindung zu bekannten Medienwelten kann die Motivation der Schüler:innen, eigene Texte zu schreiben, nachhaltig steigern. Dabei müssen sich die Lernenden intensiv mit den Originalwerken auseinandersetzen, um ihre Geschichten plausibel um- und weiterzuschreiben. In diesem Sinne können Sie mit Fanfiction sowohl einen kognitiv herausfordernden als auch emotional bereichernden Unterricht gestalten. Die Unterrichtsmodelle bieten den Lernenden sowohl einen Rahmen für kreative Freiheit als auch für konstruktive Kritik, um ihre Schreibkompetenz zu erweitern: Fanfiction zu Super Mario verfassen; Fiktive Geschichten über reale Personen schreiben; Ein Crossover mit Fanfiction analysieren und vergleichen – das Nibelungenlied; In Jugendromanen fankulturelle Bezüge entdecken; Deutungskompetenzen am Beispiel von Fanfiction zu „Die Tribute von Panem“ fördern; Anhand von Drabbles kreativ mit Sprache und Texten umgehen. Mit Fanfiction gestalten Sie einen motivierenden Unterricht, der die Freude am Schreiben weckt. Das Materialpaket bietet Ihnen: über 30 Arbeitsblätter; ein Poster mit einer Übersicht und einem Glossar zu Fanfiction.
Gesamtwerk
Kafka
Auch 100 Jahre nach seinem Tod ist das Interesse an Franz Kafka ungebrochen. Seine Themen sind zeitlos: gescheiterte Kommunikation, Recht, Wahrheit und Gerechtigkeit, ökonomische Ausbeutung und soziale Deklassierung. Aber was macht darüber hinaus die anhaltende Faszination Kafkas aus? Wofür steht er heute und welche innovativen Zugänge zu seinen Texten und Zeichnungen sind in der Schule möglich? Die Unterrichtsvorschläge in dieser Ausgabe zeigen Ihnen neue Wege zum Werk Kafkas und legen moderne Anschlussmöglichkeiten dar: Sie offenbaren, dass Kafka Kinder und Jugendliche mit starken Bildern und Alltagskomik überrascht oder dass seine traumartigen Erzählungen dazu herausfordern, selbst kafkaeske Geschichten zu erfinden und sich darüber auszutauschen. Sie setzen sich mit Kafkas Mehrdeutigkeit auseinander, die es Schüler:innen erlaubt, offen über den Sinn seiner Werke zu diskutieren. Und sie widmen sich seinen Illustrationen, die neue Perspektiven auf seine Texte eröffnen.
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Gesamtwerk
Schulangst
Noten und die Forderung nach Leistung prägen den schulischen Alltag ebenso wie soziale Kontakte mit Mitschüler:innen. Damit einher gehen aber auch Leistungsdruck und/oder soziale Herausforderungen, die bei einer immer größer werdenden Anzahl an Schüler:innen Ängste auslösen. Neben Leistungs- und Prüfungsängsten können auch konkrete Erfahrungen von Gewalt und Mobbing in der Schule zur Entstehung von sozialer Schulangst beitragen. Wie Sie als Lehrkraft – unter Beteiligung weiterer Personen – hier aufmerksam werden und Hilfe anbieten können, ist einer der Themenschwerpunkte. Diese Ausgabe widmet sich neben den Schulängsten aufseiten der Schüler:innen auch einem noch größeren Tabuthema: Schulängsten aufseiten der Lehrer:innen. Lehrkräfte wie Schüler:innen werden gleichermaßen als Betroffene von Schulängsten in den Blick genommen, um Möglichkeiten zu eröffnen, diese Ängste auch mutig zu äußern und letztendlich gemeinsam zu überwinden. Aus dem Inhalt: Gesichter der sozialen Angststörung. Von hilfreichen und nichthilfreichen (sozialen) Ängsten; Pädagogisches Handeln bei schulischen Ängsten. Hinweise erkennen und unterstützend handeln; „Schulangst nicht als ‚kein Bock‘ abtun!“ Gespräch mit einer Betroffenen; „Schaff ich das alles?“ Sorgen und Ängste in Schule und Referendariat; Angst im Lehrberuf. Warum es wichtig ist, diese Emotion nicht zu tabuisieren; Keine Angst – das kann man managen. Gestärkt und gelassen der Klasse begegnen; Mehr Mut im schulischen Handeln. Gemeinsam das eigene Arbeitsumfeld gestalten; Selbstlernkurs: Erklärvideos. Wissen und Fähigkeiten für Analyse und Produktion erwerben; ChatGPT kann Lernen verhindern. Von der Gefahr oberflächlichen Lernens durch den Einsatz von KI-Tools; Poesiewerkstatt im Sommer. Eigene Haikus schreiben; Mündlich angemessen interagieren. Kommunikationspsychologisch geschickt vorgehen; Smoke is in the air. Schriftliche und mündliche Sprachproduktion zum Thema „Luft“; Streit im Land der Geometrie. Quadrat und Rechteck in ihren relevanten Eigenschaften unterscheiden; Der Äquator. Grundlage unseres Koordinatensystems und unserer Einteilung der Welt; Kohlenstoffdioxid und Kohlensäure. Alltagsphänomene mit „chemischen Augen“ sehen; Wundervolle Welt der Wiesen. Ein vielfältiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere; Auszeichnung und Motivation für engagierte Schulen. Berufswahl-SIEGEL als Unterstützung der Berufsorientierung; Persönlichkeitsbildung. Rezensionen.
Gesamtwerk
Olympische Spiele in Paris
In diesem Jahr finden die olympischen Sommerspiele in Paris statt. Unter dem olympischen Gedanken des friedlichen Zusammenlebens treffen sich Sportler:innen aus aller Welt, um zu zeigen, was sie können. Die Olympischen Spiele sind dabei geprägt vom sportlichen Wettkampf untereinander und der individuellen Leistung der Athlet:innen. Auch im schulischen Kontext rückt das soziale Miteinander zeitweise zugunsten anderer Themen in den Hintergrund. Dabei ist gerade bei den Olympischen Spielen der gemeinsame und friedliche Wettkampf so wichtig. Wie im Klassenraum fächerübergreifend Sensibilität für menschliche Werte geschafft werden kann und parallel Kompetenzen im mathematischen, sprachlichen, musikalischen, motorischen, philosohischen und sozialen Bereich geschult werden können, zeigt diese Ausgabe.
Gesamtwerk
Sprachgeschichte und Sprachwandel
Im Zentrum dieser Ausgabe stehen Wandelprozesse auf den unterschiedlichen Ebenen des sprachlichen Systems von der Phonologie/Lautlehre bis hin zur Pragmatik/Lehre vom Sprachhandeln, unter Berücksichtigung von Geschichte und Geografie sowie sprachlichen Strukturen und Medien. Mit dem Erwerb dieser Kompetenzen ist für Schüler:innen die Erkenntnis verbunden, dass die ihnen vertraute Gegenwartssprache ein Produkt historischen Wandels ist und auch gegenwärtig sprachlichem Wandel unterliegt bzw. zukünftig unterliegen wird. Ziel eines kompetenzorientierten Unterrichts von Sprachgeschichte und Sprachwandel ist es folglich, den Lernenden exemplarisch Wissen über historische und aktuelle Wandelprozesse zu vermitteln und somit ein Bewusstsein für die Geschichte der deutschen Sprache zu schaffen. Aus dem Inhalt: Phonologischer Wandel: „das“ und „dat“ digital erforschen; Graphematischer Wandel: Die Qual der Wahl. Warum die Wörter so aussehen, wie sie aussehen; Morphologischer Wandel. Zweifelsfälle der Nominalflexion; Morphosyntaktischer Wandel: Glück und Erfolg ist kein Zufall. Wandel bei Kongruenz und Ellipse in der Geschichte des Deutschen; Syntaktischer Wandel: Veränderungen im Satzbau; Semantischer und lexikalischer Wandel: schulischer Blick auf Sprachwandel in progress; Pragmatischer Wandel: Postkartenkommunikation; Onymischer Wandel: Namensystem und Namengrammatik.
Gesamtwerk
Rechtschreiben lernen – digital unterstützt
Wir schreiben richtig, damit andere lesen und verstehen können, was wir geschrieben haben – Rechtschreiben und Textschreiben hängen daher unmittelbar zusammen. Damit Schüler:innen ein einsichtsvolles Lernen möglich ist, das über bloßes Auswendiglernen hinausgeht, müssen ihnen die logische Struktur des Schriftsystems zugänglich gemacht und Rechtschreibstrategien vermittelt werden, die sie beim Schreiben eigener Texte anwenden können. Guter Rechtschreibunterricht umfasst Lernangebote, die auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen der Schüler:innen abgestimmt sind und problemlösendes Handeln initiiert, um die Lernenden kognitiv anzuregen. Digitale Rechtschreibhilfen können dies sinnvoll unterstützen, da sie durch ein breiteres Aufgabenangebot eine Differenzierung des Unterrichts erleichtern und Schüler:innen neue Zugänge eröffnen. Alle Unterrichtsideen dieser Ausgabe sind hybrid angelegt und machen niederschwellige Angebote für den Einsatz digitaler Medien in bestimmten Unterrichtsphasen: Mithilfe des Testworts satzinterne Großschreibung meistern; Die i-/ie-Schreibung mit Online-Aufgaben festigen; Einen interaktiven Lernpfad zur digitalen Korrektur einsetzen; Für das Dehnungs- und silbeninitiale KI-Tools nutzen und kritisch hinterfragen; Alternative Lernhilfen zur Kommasetzung nutzen; sich gegenseitig mit audiovisuellen Rechtschreib-Lern-Büchern unterstützen. Darüber hinaus werden durch den Einsatz digitaler Medien nicht nur orthografische Kompetenzen gefördert, sondern auch Querschnittskompetenzen, die für die digitale Welt von morgen unerlässlich sind. Das Materialpaket bietet Ihnen: über 30 Arbeitsblätter, ein interaktives PDF zur Rechtschreibung, ein Poster mit digitalen Tools für den Rechtschreibunterricht
Gesamtwerk
Alles digital!
Die Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Medien im Deutschunterricht sind zahlreich und vielfältig. Sollen Lernvideo, App, QR-Code & Co. zu einem Werkzeug werden, das Schüler:innen in ihrem Lernprozess wirklich sinnvoll unterstützt, gilt es jedoch, den Gebrauch sorgfältig zu reflektieren. Wie ist eine Kurznachricht aufgebaut? Wofür verwendet man einen QR-Code? Was sind Fake News und wie erkenne ich sie? Digitale Medien sind in unserem Alltag fest verankert. Während Kinder digitale Medien im privaten Umfeld häufig zunächst in unterhaltender Funktion kennenlernen, können sie für schulische Lernprozesse ein bereicherndes Werkzeug sein. Welche Apps und Tools für den Deutschunterricht in der Grundschule geeignet sind und wie sie sich konkret einsetzen lassen, lesen Sie in dieser Ausgabe.
Gesamtwerk
Erklärvideos
Ihre Schüler:innen haben Erklärvideos längst in ihren Schulalltag integriert. Machen Sie sie mit den Risiken und Chancen des Formats vertraut und vermitteln Sie ihnen die notwendigen Kompetenzen für einen gewinnbringenden Gebrauch. Die Modelle in dieser Ausgabe vermitteln, wie Sie Erklärvideos zielführend im Unterricht einsetzen können. Außerdem zeigen sie auf, wie Sie die kritische Reflexion und Rezeption sowie Produktion von Erklärvideos schulen und Ihre Schüler:innen für Vereinfachungen und Falschinformationen in Videos sensibilisieren. Dabei werden literarische Themen, wie die Romantik genauso verhandelt, wie Erklärvideos zu Rechtschreibphänomenen, zum Gendern und zur Strategievermittlung beim materialgestützten Schreiben. Aus dem Inhalt: Erklärvideos im Rechtschreibunterricht: Potenzial und Herausforderungen; „Das Skripten ist das Nervigste“: Mit multimodalen Elementen ein Erklärvideo zum Konjunktiv II produzieren; Erklären ist nicht gleich erklären: Wie erklärt man „gut“ im Erklärvideo? Von Dosengelächter und Dativobjekten: Das Erklärvideo zwischen Fachlichkeit und medialer Inszenierung; Wo fühlen sich Einwohner:innen am sichersten? Modellvideos für die Strategievermittlung zum materialgestützten Schreiben gestalten; Erklärvideos zur Romantik auf dem Prüfstand: Schüler:innen bewerten Angebote unter Qualitätskriterien und vertiefen dabei ihr Fachwissen; Gestaltendes Sprechen in Erklärvideos: Schüler:innnen analysieren und produzieren Erklärvideos zum Thema Gendern
Gesamtwerk
Geschlechtergerechte Bildung?
Kontroverse Diskussionen scheinen beim Thema Geschlechtergerechtigkeit vorprogrammiert – in der Debatte zwischen Gendersternchen und Sichtbarkeit marginalisierter Gruppen, Berufsorientierung, political correctness und sprachlich korrektem Ausdruck. Vielfältige Perspektiven bieten Anregungen zum Gedankenaustausch. Die Schule muss ein pluralistischer Ort sein, an dem das Streiten zur Schulkultur gehört. Unseren Schülerinnen und Schülern fällt es immer schwerer, einen Diskurs mit Argumenten sachlich zu führen und gegebenenfalls auch gegensätzliche Sichtweisen einzunehmen. Aber wenn das Infragestellen bestimmter Entscheidungen und Phänomene in Politik und Gesellschaft nicht gelernt wird, vielleicht sogar nicht gewünscht ist, werden hierdurch radikale Positionen gestärkt, die eine Gefahr für die Demokratie darstellen. Das Heft bietet Anregungen, unaufgeregt über Gerechtigkeit mit all ihren Facetten, auch über Geschlechtergerechtigkeit ins Gespräch zu kommen. Aus dem Inhalt: Im Reich des Seekönigs – Eine Gedichtmusikwerkstatt zu „Meeresstille“; Gendergerechte Bildung … und wie sie das „typische Kollegium“ sieht; Was heißt denn Gender? Gendersensibilität in der Schule; Wirbeltiere – Ihre Vielfalt und ihre Ordnung; Maya, Inka und Azteken. Lateinamerikanische Hochkulturen und deren Eroberung durch die Konquistadoren; Zwischen PISA und Pädagogik. Rezensionen; Stark gegen Desinformation im digitalen Raum. Medienkompetenz im Unterricht vermitteln; Gender in der Schule. Fragen an Oliver König; Gendern mit Grips statt Schreiben in Gips. Praktische Argumente für ein flexibles Gendern; Genus, Sexus, Gender – Sprachideologie und Sprachwirklichkeit; „Typische“ Tätigkeiten? Über die Bedeutung einer klischeefreien beruflichen Orientierung in der Schule; „Geschlechtergerechte“ Sprache – ein Muss in der Schule? Die regelhafte Bedeutung von Sprache als Konvention und Basis für Verständigung; Mit dem Ozobot zur Schule. Der Einsatz von Bildungsrobotik für Problemlösen und kritisches Denken; Memes im Unterricht. Mit Memes Schüler:innenaktivität mit Alltagsbezug schaffen; Differenzierte Aufgaben zur Klassenlektüre. Eine einfache Methode zur Binnendifferenzierung im Unterricht; Gartendekorationen berechnen. Größenberechnungen dreidimensionaler Objekte strukturieren; My Cover Letter. Formale Schreibaufgaben mithilfe von KI lösen; Eine „Verfassungsviertelstunde“ – Ideen zur Umsetzung und zur politischen Bildung.
Gesamtwerk
Daten – analog und digital
Tagein, tagaus prasseln Datenmengen auf uns Menschen ein. Von Informationen aus dem Fernseher über statistische Daten aus Studien bis hin zum Notenspiegel in der Schule bestimmen Daten unseren Alltag. Auch Grundschulkinder sind schon von Informations- und Datenmengen umgeben. Doch wie erlernen Schüler:innen einen kompetenten Umgang mit Daten und wie können sie bei der Entwicklung eines tragfähigen statistischen Denkens unterstützt werden? Die Beiträge in dieser Ausgabe führen an den Umgang mit analogen und digitalen Daten heran und durchlaufen den Prozess von der Datenerhebung über die Darstellung bis hin zur Interpretation und Auswertung. Die Beiträge in dieser Ausgabe geben Einblicke: in Unterrichtsvorhaben mit einer geeigneten Auswahl an Datensätzen und Aufgabenformaten zum Erheben, Darstellen und Interpretieren von Daten, in das handlungsorientierte und mediengestützte Unterrichten von Daten, in die Anbahnung von frühem statistischen Denken in der Grundschule und in die Auseinandersetzung und den Umgang mit Datenmengen aus der Alltags- und Erfahrungswelt der Kinder.
Gesamtwerk
Literaturdidaktik und Deutschunterricht nach 1945
Diese Ausgabe soll Schlaglichter auf die Entwicklung der Literatur- und Mediendidaktik werfen, dabei immer das Ineinander von fachlicher Reflexion in der Didaktik und Handlungspraxis im Unterricht beachtend. Die Entwicklung der Deutschdidaktik und des Deutschunterrichts in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war maßgeblich für den Zustand des Faches heute. Da literatur- und mediendidaktische Innovationen nicht unabhängig voneinander und von fachwissenschaftlichen Erkenntnissen zu denken sind, soll dieses Geflecht dargelegt werden, ebenso wie die Entwicklungen in der SBZ/DDR, die in wechselseitiger Wahrnehmung und Abgrenzung von denen in der BRD stattfanden. Aus dieser Entwicklung heraus ergibt sich ein Selbstverständnis von Fachdidaktik als forschender und theoriebildender Wissenschaft innerhalb der Germanistik, dessen Kern weitestgehend stabil auch den Paradigmenwechsel um 2000 überstand. Aus dem Inhalt: Die Entwicklung des Literaturunterrichts und der Literatur- und Mediendidaktik seit 1945 Der Deutschunterricht in der SBZ und den Westzonen in seinen Anfängen nach dem Krieg Literaturunterricht in der DDR zwischen Ideologie und Innovation. Eine Rekonstruktion anhand des Umgangs mit dramatischen Texten des klassischen Erbes in Lehrplänen und Pädagogischen Lesungen Kommunikation und Kritik. Westdeutsche Neuorientierungen des Deutsch- und Literaturunterrichts in den 1960er- und 1970er-Jahren Rezeptionsorientierte Didaktik und handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht seit den 1980er-Jahren Von der Medienintegration zur dritten Säule der Deutschdidaktik. Die Entwicklung der Mediendidaktik Deutsch seit den 1990er-Jahren Literaturdidaktik im Zeichen der Kompetenzorientierung seit der Jahrtausendwende Literaturdidaktische Paradigmenwechsel im Spiegel der Themen von Der Deutschunterricht.
Gesamtwerk
Hausaufgaben
Sind Hausaufgaben sinnvoll? Und wie schätzen Ihre Schüler:innen Hausaufgaben ein? Beim Nachdenken über diese Fragen ist und bleibt eines erstaunlich: So kritisch sich viele Menschen über die konkret erlebten Hausaufgaben äußern, so klar wird in Schule und Gesellschaft an ihnen festgehalten. In dieser Ausgabe vom SCHULMAGAZIN 5-10 greifen wir das nach wie vor präsente Thema „Hausaufgaben“ auf. Einen neuen Schub hat es durch die Bereitstellung von ChatGPT und anderer KI erhalten. Dennoch bleiben die Grundfragen bestehen: Haben Hausaufgaben leistungssteigernde Effekte? Wie können diese erhöht werden? Worauf ist beim Auswählen, Stellen, Kontrollieren und Auswerten von Hausaufgaben zu achten? Oder sollten diese Aufgaben doch abgeschafft werden? Wie können sich hier Ganztagsschulen positionieren? Zu all diesen und weiteren Aspekten finden Sie in dieser Ausgabe Gedanken zum Nach- und Weiterdenken, aber auch Handlungsempfehlungen und Tipps, die schon morgen umgesetzt werden können. Aus dem Inhalt: Sind Hausaufgaben sinnvoll? Zentrale Argumente aus der Forschung für die Praxis; Arten von Hausaufgaben und ihre didaktischen Funktionen – von der Vorbereitung bis zum Ersatz des Unterrichts; Hausaufgaben zur Disziplinierung? Wie ein didaktisches Instrument seinen Sinn verliert; „Also, es müsste in ein paar Sekunden klingeln“. Kritische Anmerkungen zum Stellen von Hausaufgaben am Stundenende; „Was hast du nicht kapiert? Alles?“ Kritische Anmerkungen zur Hausaufgabenbesprechung; Ein „Moralkodex“ für das Abschreiben(lassen)?; Von Übungsstunden und Portfolioarbeit. Wie innovative Schulen mit Hausaufgaben umgehen; Ganztagsschule ohne Hausaufgaben!? Ein Entscheidungsfeld für schulische Akteur:innen; Hausaufgaben digital? Noch mehr Bildschirmzeit zu Hause oder sinnvolle Entlastung für Lehrkräfte und Eltern?; Nützliche Webseiten für den Informatikunterricht. Empfehlungen zu aktuelle Onlinequellen; Digitale Poesie. Kreativität im digitalen Raum anbahnen; Was sind kluge Hausaufgaben in Mathematik?; Hausaufgaben im Englischunterricht. Tipps zur unterrichtspraktischen Anlage von Hausaufgaben im Englischlernprozess; Deutschland – ein Sozialstaat. Soziale Risiken in Krisenzeiten und das Sicherungssystem des Sozialstaats; Die „Haut“ unserer Bäume. Die Rinde und ihre Funktionen; Street-Art im Kunstunterricht. Individuelle kreative Umsetzungen mit Schablonentechnik; Von Hexen, Zauber und Dämonen. Aberglaube historisch und heute; Sinn und Bedeutung in der Arbeit finden. Vom Einfluss positiver Bedeutungszuschreibungen und Gedanken; Unterrichten und Lernen.
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