Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Neue Bücher für Kinder
Oft greift man im Literaturunterricht auf Werke zurück, die immer wieder zum Einsatz kommen, weil sie einem persönlich am Herzen liegen. Doch auch der aktuelle Kinderbuchmarkt hat verlockende, neue Angebote, mit denen sich Kinder zu verschiedensten Themen hervorragend abholen lassen. In dieser Ausgabe erhalten Sie praktische Anregungen zu neuen literarischen Werken sowie ausgereifte Unterrichtsvorhaben. Auch aktuelle Themen wie Vielfalt, Diversität, Angst und viele mehr finden Berücksichtigung. Die Beiträge in dieser Ausgabe geben Einblicke in aktuelle literarische Texte, in praxisnahe Unterrichtsideen zu Novitäten auf dem Kinderbuchmarkt, in literarische Möglichkeiten zur Vermittlung von Themen wie Diversität, Vielfalt und Angst und in Optionen zur Gestaltung eines innovativen und qualitativen Literaturunterrichts. Im Magazinteil finden Sie spannende Anregungen zur Fehleranalyse und Förderung bei der schriftlichen Addition und Subtraktion, zu Differenzierungsmöglichkeiten mittels KI, zum Ansteuern sprachlicher Handlungen mit Bilderbüchern und zum Thema Rituale vor dem Unterrichtsbeginn.
Gesamtwerk
Lesen!
Wie gelingt es, Kinder zum Lesen zu motivieren? Wie lässt sich mehr Zeit für Lesen und gezielte Leseförderung gewinnen? Und welche Maßnahmen haben sich bisher bewährt? Die Ausgabe gibt Ihnen wertvolle Impulse, wie Sie Lesezeiten sinnvoll gestalten, das Lesen aktiv unterstützen und es regelmäßig in den Unterricht integrieren können. Die ernüchternden Ergebnisse und Entwicklungen der Leseleistungen sollten wir vor allem als Aufforderung zum Handeln verstehen. Denn wie bei anderen Krisen gilt auch hier: Nichtstun kostet mehr, als die Initiative zu ergreifen. Viele Lösungen sind bereits vorhanden – es liegt an uns, die richtigen Maßnahmen umzusetzen. Lassen Sie sich inspirieren! Aus dem Inhalt: Freie Lesezeiten gestalten mit dem „Leseladen“; Förderung basaler Lesefähigkeiten über den Anfangsunterricht hinaus Leseförderung in Lesebändern; Erfolgsfaktoren und Schritte zur Einführung eines Lesebandes Lesen fördern in Lesepatenschaften: Lesen im Dialog Das „Buch der Klasse“; Literarisches Werten und Vergleichen von schülereigener Textauswahl Das Programm Geschichten verstehen: In Geschichten eintauchen und Strategien zum Leseerfolg nutzen. Gemeinsam Sinnstrukturen finden: Color-Coding für das intertextuelle Leseverstehen digitaler Texte nutzen; „Widerstandsnester gegen zu schnelles Verstehen“: Vorschläge für eine subjektiv involvierte und genaue Gedichtlektüre; „Sucht dazu mal was im Internet …!“; Recherchieren als bedeutender Teilbereich digitalen Lesens in der Sekundarstufe II
Gesamtwerk
BNE und Deutschunterricht
BNE und Deutschunterricht – wie geht das zusammen? In den Beiträgen dieser Ausgabe lesen Sie, wie es gelingen kann, das Bildungsziel "Bildung für nachhaltige Entwicklung" integrativ in den Deutschunterricht aufzunehmen und BNE-Themen entlang der Kompetenzbereiche des Faches zu behandeln. Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung birgt das Potenzial einer lebensweltnahen Gestaltung des Fachunterrichts. In den Deutschunterricht lässt sich die Bildung für nachhaltige Entwicklung in einer Weise integrieren, die alle Kompetenzbereiche des Faches berücksichtigt. Aus dem Inhalt: Sachbücher und philosophische Gespräche zum Bildungsziel BNE; Literarisches Lernen und BNE; Literarische Anregungen zum vielfältigen Schreiben; Klimawandel und Umweltverschmutzung im Musikvideo; Nachhaltigkeit erzählend entdecken; Die Wirkung von Sprache am Beispiel von Fridays-for-Future-Parolen.
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Gesamtwerk
Mehrsprachigkeit
Sprachliche Vielfalt ist der Normalfall. Denn wir finden sie nicht nur vor, wenn Menschen unterschiedlicher Sprachen aufeinandertreffen, sondern auch innerhalb einer Region, zwischen Jung und Alt oder in formellen bzw. informellen Zusammenhängen. Mehrsprachigkeit ist für Schüler:innen darum Teil ihrer Alltagserfahrung, sodass Sprachvergleiche im Unterricht z. B. vermitteln können, wie funktional Sprache ist und dass Kommunikation je nach Kontext bewusst eingesetzt werden kann. Durch Sprachvergleiche gewinnen Ihre Schüler:innen Einsichten in die Strukturen der deutschen wie auch anderer Sprachen. Ein Sprachvergleich bringt Ordnung in scheinbar unsystematische sprachliche Strukturen und bewirkt ein tiefergehendes Verständnis für Sprache. Die Beschäftigung mit regional bedingten grammatischen Unterschieden wirkt Vorurteilen gegenüber regionalen Dialekten entgegen und zeigt: Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Dabei fördern Sie nicht nur die Reflexionsfähigkeit Ihrer Schüler:innen, sondern schaffen auch ein positives, identitätsstiftendes Lernklima. Aus dem Inhalt: mithilfe eines Hörtextes Unterschiede zwischen Dialekten erkennen; Sprachphänomene im Deutschen durch den Vergleich mit anderen Sprachen nachvollziehbar machen; am Beispiel des Adjektivs Ähnlichkeiten im Deutschen und Englischen untersuchen; sprachliche Variation anhand der Hilfsverben „haben“ und „sein“ entdecken; Online-Videospiele auf die Verwendung toxischer Sprache analysieren; Raptexte auf charakteristische Merkmale untersuchen und die klangliche Dimension von Sprache einbeziehen. Die Ausgabe beinhaltet: über 30 Arbeitsblätter, Wortkarten zu Regiolekten und Dialekten.
Gesamtwerk
KI im Deutschunterricht
Die Beiträge dieser Ausgabe stellen sich verschiedenen bildungstheoretischen wie anwendungspraktischen Herausforderungen und wagen erste Antworten auf die andrängenden Fragen zukünftiger Unterrichtsgestaltung zur generativen KI. Lehrkräfte standen und stehen stets vor der Herausforderung, aktuelle gesellschaftliche und technologische Entwicklungen in ihrem Unterricht nicht nur zu beachten, sondern auch zu thematisieren und zu integrieren. Für den Deutschunterricht hält die aktuelle Entwicklung besondere Herausforderungen bereit, da generative Sprachmodelle wie ChatGPT all jene Muster und Normen gelernt haben und in Sekundenschnelle zu kohärenten Texten zusammenfügen, für deren Erwerb Schüler:innen buchstäblich die gesamte Spanne ihrer Schullaufbahn benötigen. Damit stehen nicht nur tradierte Lern- und Prüfungsformate, sondern sogar fundamentale Kompetenz- und Bildungsziele des (Deutsch-)Unterrichts zur Disposition. Aus dem Inhalt: KI im Literaturunterricht. Chancen und Herausforderungen zwei Jahre nach der Veröffentlichung von ChatGPT; Kann ChatGPT das Schreiben über Literatur sprachlich stützen?; Künstliche Intelligenz im Kontext von Fanfiction. Literatur- und schreibunterrichtliche Erkundungen; Gemeinsam zum eigenen Text. Ein Phasenmodell zum KI-unterstützten Schreiben ab Jahrgangsstufe 9; Lernförderliches Feedback KI basiert vermitteln. Erfahrungen mit der Lernumgebung Fiete; Entwicklung von Rechtschreibkompetenzen mit KI-basierten Lernumgebungen.
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Lernumgebungen gestalten – Schule neu denken
Um Schule im 21. Jahrhundert zeitgemäß an die Lebensrealität anzupassen, muss sie sich in mehrfacher Hinsicht ändern und für neue Konzeptionen öffnen. Die Schulräume müssen eine zentrale Bedeutung als „dritter Pädagoge“ erhalten, um einen modernen, kompetenzorientierten Unterricht zu ermöglichen. Neben einer Veränderung von Schulgebäuden geht es innerhalb der Schule darum, zeitgemäße Lernumgebungen zu gestalten. Hier muss jede Schule ihren individuellen Weg gehen, aber es gibt gemeinsame „Entwicklungszentren“. Methodik und Leistungsbegriff müssen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen angepasst werden, auch eine stark rhythmisierende Gestaltung des schulischen Alltags hilft dabei, die Leistungspotenziale der Schülerschaft optimal abzurufen. Nicht zuletzt gilt es, die Rolle der Lehrer:innen völlig neu zu konzipieren in Richtung Lernbegleitung und Coaching der Schüler:innen sowie verstärkt kooperative Elemente im Schulalltag im Sinne einer Teamkultur an jeder Schule zu etablieren. Aus dem Inhalt: Teamentwicklung im inklusiven Setting. Inklusive Bildung als Antrieb für eine gelingende Kooperation; Mit Mut und Weitblick klare Akzente setzen. Zukunftsgerichteter Unterricht in einer unsicheren Welt – Prinzipien und Wege „Ganztag und Raum“. Integrierte Konzepte für einen qualitativen Ganztag; Die Körschtal-Gemeinschaftsschule. Möglichkeiten der Rhythmisierung in der Ganztagesschule; Kulturelle Bildung in der Schulentwicklung. Zukunftsfähiges Lernen durch künstlerisch-ästhetische Bildung am Beispiel Hessen; Das Schulfach Glück. Die Operationalisierung und Realisierung des Lernziels Wohlbefinden Lernwirksamen Unterricht ermöglichen. Zwei mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnete Schulen und ihr Weg; Eine eigene E-Mail-Adresse. Was es für Jugendliche zu beachten gilt; Gehirnjogging online. Kostenloses mentales Aktivierungstraining; Diskutieren mit „Chatbots“. Kann mich KI überzeugen? Ein Debattenspiel für den Deutschunterricht; Berechnungen beim Einkochen und Einmachen. Mathematik im Alltag im ökonomisch orientierten Haushalt; Share your thoughts. Writing different texts about healthy eating; Kolonialismus zu Beginn der Neuzeit. Die historischen Ursprünge für Rassismus am Beispiel der Eroberung Amerikas; Die Bauernkriege. Die Folgen reformatorischer Ideen und sozialer Ungleichheit; Essstörungen. Ein im Jugendalter häufiges, jedoch selten angesprochenes Phänomen; Island: Feuer und Eis. Den nördlichsten Staat Europas kennenlernen; Nachhaltigkeit. Eine Annäherung an den Begriff; Mentale Probleme im Fokus. Suizid bei Jugendlichen – über ein Tabuthema aufklären; Jugend und Bildung. Rezensionen.
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Dilemma: Literarisches und ethisches Lernen
Dilemmata lassen uns nicht los, sie zwingen uns zur Entscheidung zwischen zwei Übeln, die beide zu einem unerwünschten Ergebnis führen. Die scheinbare Ausweglosigkeit wirkt paradox. Auch in der Literatur gibt es solche unauflösbaren Konflikte. Sie können im Unterricht genutzt werden, um die ästhetische und ethische Bildung voranzutreiben. Ihre Schüler:innen vollziehen das Dilemma aus der Figurenperspektive nach, versprachlichen es und diskutieren Handlungsoptionen. Sie tauschen sich anhand dilemmatischer Texte über moralische Grundwerte aus und werden dazu angeregt, eigene Überzeugungen neu zu überdenken. Anhand von literarischen Texten und Filmen widmen sich die Unterrichtsideen dieser Ausgabe beispielsweise folgenden Situationen: Aus dem Inhalt: Dilemma(texte): Beiträge zum literarischen und ethischen Lernen; Iweins Dilemma als multimodale Transformationen: Felicitas Hoppes Iwein Löwenritter im Deutschunterricht; Eine Welt ohne Gefühle und Erinnerungen? Dilemmadarstellung in Lois Lowrys Jugendroman Hüter der Erinnerung; „Wir müssen ihn holen“ Dilemmasituationen in der Ballade von Nis Randers; „Du hast versprochen, nicht nachzuhaken ...“ Kathrine Nedrejords Erzählung Was Sara verbirgt im Literaturunterricht; Das Dilemma der Demokratie. Bernhard Schlinks Theaterstück 20. Juli. Ein Zeitstück; „Bitte nehmen Sie die Verantwortung ernst“. Am Beispiel des Justizdramas Terror von Ferdinand von Schirach ein Dilemma diskutieren; „... das mit dem Brauch ist, glaube ich, nicht richtig“. Das moralische Unbehagen an Bertolt Brechts Der Jasager und Der Neinsager ergründen; Wissenschaft im Verantwortungsdilemma. Christopher Nolans Film Oppenheimer und die Entwicklung der Atombombe mit Bezug zu Kipphardts Drama.
Gesamtwerk
Graphic Novels lesen und verstehen
Graphic Novels sind nicht nur wegen der vorherrschenden Bildsprache bei Schüler:innen beliebt, sondern auch, weil sie hier die Themen ihrer Lebenswelt wiederfinden wie z.B. Identitätsbildung und Zugehörigkeit, Umweltschutz oder die Bedeutung von Freundschaften. An diese positiven Leseerfahrungen kann der Deutschunterricht produktiv anknüpfen. Mit Graphic Novels lassen sich hervorragend literarische Lernprozesse fördern: durch eine differenzierte Bildbetrachtung lernen die Schüler:innen, dass Bild und Text sowohl eigenständig erzählen, als auch sich gegenseitig bedingen. Sie erleben, dass so ein Zusammenspiel entsteht, dass es lohnt zu analysieren und zu reflektieren. Gleichzeitig schärfen sie ihren Blick für ästhetische und inhaltliche Details, der ihnen einen lebendigen und differenzierten Zugang zu literarischen Fragestellungen ermöglicht. In diesem Sinne verbinden Graphic Novels ästhetische Bildung mit literarischem Lernen. Diese Aspekte lösen die Unterrichtsmodelle ein und eröffnen den Schüler:innen Zugänge zu Graphic Novels, die deutlich über die bloße Bildbetrachtung hinausgehen: poetische Strukturen verstehen und Erzähldetails entdecken; Identitätsbildung anhand eines Comics thematisieren und reflektieren; eine Panellesung mit Geräuschen gestalten; Unzuverlässigkeit von Bild und Schrift erkennen; sich in Peer-Gesprächen mit Freundschaft auseinandersetzen; Metaphern zur Darstellung von Geschlechtsidentität analysieren. Die Ausgabe beinhaltet: über 30 Arbeitsblätter; 4 Bild- und Textkarten zur Perspektivgestaltung bei graphischer Literatur
Gesamtwerk
Sprachdidaktik und Deutschunterricht nach 1945
Die Beiträge der vorliegenden Ausgabe rekonstruieren die Fachgeschichte aus der Perspektive der Kompetenzbereiche des Sprachunterrichts sowie der korrespondierenden Forschungsfelder der Sprachdidaktik und laden zur kritischen Diskussion über die Zukunft des Faches ein. Die Didaktik der deutschen Sprache ist heute eine etablierte wissenschaftliche Teildisziplin an Hochschulen, die die Grundlagen, Ansätze, Methoden des Lehrens und Lernens der deutschen Sprache erforscht und die Befunde in die Lehrerinnen- und Lehrerbildung einbringt. Zu Beginn des hier gewählten Zeitraums war das noch nicht der Fall. Die sich um 1970 als Wissenschaftsdisziplin etablierende Sprachdidaktik trat dazu an, diesem Zustand zu ändern. Wiederum gut 50 Jahre später ist sie eine Teildisziplin der Germanistik, die mit engen Bezügen zur germanistischen Linguistik und zu den Bildungswissenschaften sprachliches Lernen und sprachliche Bildung empirisch und theoretisch erforscht. Aus dem Inhalt: Von der Sprecherziehung zur Gesprächsdidaktik; Schreibdidaktik. Von der Produkt- zur Prozessorientierung – und darüber hinaus; Von der wortorientierten zur schriftlinguistisch fundierten Rechtschreibdidaktik; Geschichte der deutschsprachigen Lesedidaktik und Leseförderung seit 1945; Sprache und Sprachgebrauch untersuchen = Grammatikunterricht?; Wortschatzdidaktik. Vom Wortinhalt zum mentalen Lexikon; Sprachdidaktik und Interkulturalität: Sprachvariation als Chance.
Gesamtwerk
Historisches Lernen
Alte, geheimnisvolle Gegenstände auf dem Dachboden, Erzählungen der Großeltern "von früher", abenteuerliche Zeitreisen in die Vergangenheit – klingt das nicht spannend? Historisches Lernen dockt an Geschichte und Geschichten an und weckt Neugierde, ebenso wie es das eigene Selbstverständnis berührt. Auf spannende Geschichten lassen sich Kinder gerne ein – Geschichten aus früheren Zeiten. Historisches Lernen schließt jedoch mit ein, Geschichte kritisch zu rahmen: Was können wir tatsächlich wissen? Warum und wie nehmen wir Dinge aus der speziellen Perspektive unserer Zeit und Gesellschaft wahr? Und wohin führt uns diese Wahrnehmung im Kontext der Verortung der eigenen Persönlichkeit in der Zeit? Mit diesem herausfordernden Anspruch nimmt diese Ausgabe Sie und Ihre Klasse mit auf eine gemeinsame Reise in die Zeit … Die Beiträge in dieser Ausgabe geben Einblicke: in kindliche Vorstellungen zur Vergangenheit als Ausgangspunkt für historisches Lernen, in Möglichkeiten zur Förderung historischen Denkens, in interaktive Settings zur Rekonstruktion von geschichtlichem Wissen und zum spielerischen Erkunden von historischen Orten und in spannende Unterrichtssequenzen zum Schreiben im Mittelalter, zum Wikinger-Dasein und zum Zeitwandel der Schultüte. Im Magazinteil finden Sie spannende Anregungen: zu Morgenritualen, zu Lesestrategien für ein besseres Leseverständnis, zu motivierenden Sprachanlässen und zum Thema Sprachenvielfalt im Klassenzimmer.
Gesamtwerk
Muster für das Schreiben
Sprachliche Muster sind ein fester Bestandteil unseres Alltags. Sie begegnen Kindern während ihrer sprachlichen und literarischen Sozialisation bereits früh und auf unterschiedlichen Wegen. Diese Ausgabe liefert Impulse für die Arbeit an und mit Musterhaftem im Unterricht. Ob beim Anschauen ihrer Lieblingsserie, dem gemeinsamen (Vor-)Lesen mit ihren Eltern oder dem Anhören eines Hörspiels zum Einschlafen: Kinder machen auf den unterschiedlichsten Wegen Begegnung mit Mustern. Wenn sie diese in ihr eigenes Schreiben einbringen, ist das jedoch längst nicht gleichbedeutend damit, dass Bestehendes lediglich reproduziert wird: In den Beiträgen dieser Ausgabe geht es vielmehr darum, dass Kinder die Muster wahrnehmen, verarbeiten und in neue Kontexte transformieren.
Gesamtwerk
Sprechen über Schrift
Wie schreibt man das und warum? Welche Textsorte ist das? Wie heißt das auf Türkisch? Mit Fachgesprächen über Schrift können Sie nicht nur die Schreibkompetenz Ihrer Schüler:innen fördern, sondern auch ihr Sprachbewusstsein vertiefen. Das gelingt schon ab Klasse 1. Von der Reflexion unsicherer Schreibweisen und Wortstrukturen bis hin zum Dialog über Textsorten: In dieser Ausgabe finden Sie Ideen, wie Sie Ihre Schüler:innen dabei unterstützen, eigene Gedanken in Worte zu fassen und Sprache auf vielfältige Weise zu entdecken. Wir zeigen, wie Sie Fachgespräche rund um Schrift lernförderlich gestalten können, dass alle Kinder davon profitieren. Ob beim Planen der Gruppenzusammensetzung oder beim Untersuchen von Sprachstrukturen – die Anregungen und Praxisbeispiele bieten Ihnen wertvolle Impulse für Ihren Unterricht. Unterrichtsgespräche: aktiv zuhören, ermuntern, strukturieren, wertschätzen; Rechtschreibung: über eigene Schreibprozesse nachdenken und sie begründen; Handschrift: genormte Fertigkeit oder individueller Ausdruck?; Mehrsprachigkeit: Sprachen und Schriften in mehrsprachigen Bilderbüchern vergleichen; Aufgabenformate: was alles in Lese-Mal-Blättern steckt. Lassen Sie sich inspirieren, wie schon vermeintlich einfache Fragen zum Tagesablauf Anlass für spannende Gespräche über Schrift und Sprache bieten!
Gesamtwerk
Erinnerungskulturen
Gedenktage und Jubiläen sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Aber warum werden einige Anlässe jedes Jahr begangen und andere kaum erinnert und gefeiert? Woran erinnern wir uns als Gesellschaft? Warum und wie tun wir es? Und welche Rolle spielt der Deutschunterricht dabei? Die Unterrichtsmodelle in dieser Ausgabe bieten vielfältige Möglichkeiten, das Thema Erinnerungskulturen an konkreten Beispielen didaktisch zu gestalten, zum Beispiel: Was geschieht mit Widerständigem und Irritierendem? Was mit Verfestigtem und Stereotypisiertem? Wie sind Reaktionen wie das verbreitete Schweigen nach dem Holocaust oder die noch immer herrschende Sprachlosigkeit im Nachfeld der deutschen Wiedervereinigung einzuordnen? – Die behandelten Texte und der thematisierte Dokumentarfilm nehmen diese Fragen auf und verarbeiten sie ästhetisch wie inhaltlich. Sie greifen dabei individuelle und gesellschaftliche Wahrnehmungsdynamiken auf. Aus dem Inhalt: Erinnerung – Gedächtnis – Kultur: Thematische Zugänge; Was die große und kleine Welt bewegt: Mit dem Buch In einem alten Haus in Berlin an Geschichte(n) erinnern; „Schaut doch hin, schaut doch hin! Sie verbrennen uns alle!“: Wegschauen und Zivilcourage in Jens Raschkes Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite es Zauns schaute; Das nagende Unbehagen: Anhand von Nora Krugs Graphic Memoir Heimat den Zusammenhang von Erinnerung und Identität erarbeiten; „Mein Recht ist es, meinen Vater zu sehen, wie ich ihn sehen will“: Täterschaft, Schuldabwehr und familiäre Konflikte im Dokumentationsfilm 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß von Malte Ludin; Wie erinnert man richtig an die DDR?: Charlotte Gneuß’ Roman Gittersee als Ausgangspunkt für eine Beschäftigung mit der Frage nach der Authentizität des Erinnerns; „Finden Sie nicht, dass unser DDR-Bild immer etwas einseitig war?“: Kathrin Aehnlich reflektiert in ihrer Satire Wie Frau Krause die DDR erfand den deutsch-deutschen Erinnerungsdiskurs.
Gesamtwerk
Schreibflüssigkeit
Das Ziel ist ein gelungener eigener Text – der Weg dorthin ist oft mühsam. Wie steige ich in die Geschichte oder den Bericht ein? Und wie schreibe ich nochmal dieses Wort richtig? Ach ja, und nach ein paar Sätzen wird die Hand, die sich um den Stift krampft, immer müder …Wir sehen, Schreibflüssigkeit nimmt viel mehr Faktoren in den Blick als nur die gezielte Förderung der Schreibkompetenz angesichts des Schreibprozesses. Neben dem kognitiven Generieren von Inhalten spielen in der Grundschule viele „kleine“ Faktoren eine gewichtige Rolle auf dem Weg zum gelungenen Text. Diese möchten wir in der aktuellen Ausgabe in den Blick nehmen, sodass jedes Kind von Ihnen umfangreich gut begleitet werden kann. Die Beiträge in dieser Ausgabe geben Einblicke in praktische Schreibanlässe, welche die Schreibmotivation der Schüler:innen in den Blick nehmen, in die Relevanz von Schreibmotorik, die insbesondere auf eine flüssige, geläufige und gut lesbar Handschrift abzielt, in die Rolle des Tastaturschreibens und die Möglichkeit dieses systematisch zu erlernen und in Übungsformate, um die Schreibflüssigkeit zu trainieren. Im Magazinteil finden Sie spannende Anregungen zu Warm-ups im Mathematikunterricht, zum Aufbau von morphologischem Wissen, zum Wortschatzaufbau sowie zur Wortschatzerweiterung und zum Thema Aufsichtspflicht von Lehrkräften.
Gesamtwerk
Stellenwertverständnis
Eine der größten Herausforderungen im Mathematikunterricht der Grundschule ist der Aufbau eines gesicherten Stellenwertverständnisses als entscheidende Lernvoraussetzung für weitere Inhalte. Die Entwicklung einer verständnisbasierten Stellenwertvorstellung ist deshalb von zentraler Bedeutung, auch über die Grundschule hinaus. Praxisorientiert beleuchten die Beiträgen in dieser Ausgabe, wie Sie im Unterricht die Entwicklung des Stellenwertverständnisses bei Ihren Lernenden unterstützen können. Die Beiträge in dieser Ausgabe geben Einblicke: in die Funktionsweise unseres Stellenwertsystems, in die Entwicklung von Stellenwertvorstellung bei den Lernenden und mögliche „Stolpersteine“ im Prozess, in Übungsformate zur Sicherung und Anbahnung des Stellenwertverständnisses und in vielfältige handlungsorientierte und darstellungsvernetzende Aktivitäten, die Kinder dabei unterstützen, ein gesichertes Stellenwertverständnis aufzubauen.
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