Unterrichtsmaterialien Interaktion und Kommunikation im Unterricht: Ganze Werke Seite 1/2
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Didaktik & Methodik
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Klinkhardt
Gesamtwerk
transfer Forschung ↔ Schule Heft 9
Dieses Heft widmet sich den Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Videovignetten zur Professionellen Unterrichtswahrnehmung (PU). Wie erstellt man theoriegeleitet lernwirksame Videovignetten? Welche Unterstützung benötigen Studierende bei der Arbeit mit Vignetten? Wie können Lernumgebungen gestaltet werden? – Ergebnisse aus dem Erasmus+ Projekt VidNuT – Überblick über Unterrichts-Videovignetten – Wirksamkeit von eLearning-Modulen mit Unterrichtsvignetten – Einbettungsvarianten von Videovignetten – Entwicklung von Funktionen zur Arbeit mit Videovignetten in UnterrichtOnline.org – Annäherungen aus phänomenologischer bzw. kritisch-konstruktiver Perspektive Im Dialog – „Videovignetten in der hochschulischen Lehre einsetzen“ Hannes Helmut Nepper, Verena Huber Nievergelt, Anja Lembens und Lutz Kasper im Gespräch. Vorschau auf Heft 10 (2024): Die nächste Ausgabe setzt sich mit aktuellen Entwicklungen des nachhaltigen Lernens sowie mit praxisrelevanten Umsetzungen in der Bewegungs-, Ernährungs- und Gesundheitsbildung auseinander: Was sind die damit verbundenen Herausforderungen in Lernsettings in unterschiedlichen Altersstufen? Welche Forschungsergebnisse gibt es aus dem (Hoch-)Schulbereich zur Bewegungs-, Ernährungs- und Gesundheitskompetenz von Schüler*innen und Studierenden? Welche Tools und Angebote stehen Lehrkräften zur Verfügung, um Nachhaltigkeit im Unterricht erlebbar zu machen? Was sind konkrete Inhalte in Aus-, Fort- und Weiterbildung?
Gesamtwerk
Partizipation, Wissen und Kommunikation im sonderpädagogischen Diskurs
Der Band setzt sich im Anschluss an die Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) 2022 mit den drei Themenschwerpunkten Partizipation, Wissen und Kommunikation im sonderpädagogischen Diskurs auseinander. Die drei Stichworte werden sowohl in der Einzelbetrachtung als auch in ihren Verknüpfungen in empirischen, theoretischen und gesellschaftskritischen Beiträgen bearbeitet.
Gesamtwerk
Inklusiven Unterricht planen, gestalten und reflektieren
Die Differenzierungsmatrix ist ein Modell für die Planung, Gestaltung und Reflexion inklusiven Unterrichts. Sie ermöglicht es Lehrkräften, professionelle Kooperationen zu strukturieren, didaktische Entscheidungen zu ordnen und angemessene Lernumgebungen zu entwickeln, so dass verschieden kompetente Schüler*innen am gemeinsamen Lerngegenstand miteinander tätig werden können. In der 2., durchgesehenen und ergänzten Auflage dieses Buches werden die pädagogischen und psychologischen Grundlagen der Differenzierungsmatrix, ergänzt um „Häufig gestellte Fragen“ (Kapitel 1), Beispiele fachdidaktischer Umsetzungen für verschiedene Unterrichtsfächer (Kapitel 2) sowie der Unterrichts- und Schulentwicklung (Kapitel 3) und schließlich für alle drei Phasen der Lehrer*innenbildung geeignete Beispiele der Aus-, Fort- und Weiterbildung vorgestellt (Kapitel 4). Die Reihe ,Lernen inklusiv und kooperativ‘ wird herausgegeben von Ada Sasse und Dietlinde Vanier.
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Gesamtwerk
Die Bühne herausfordernder Situationen in einer Intensivbetreuung
In einer Intensivbetreuung finden soziale Interaktionen zwischen Begleitpersonal und erwachsenen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in einem eng strukturierten Alltag statt. Die Bühne der herausfordernden Situationen hat ihre Ursachen in einer oft unzureichend realisierten kommunikativen Teilhabe und im permanenten, institutionellen Zugriff auf alle Lebensbereiche. Herausfordernde Situationen haben Kommunikationsgehalt und ermöglichen Begegnungen auf Augenhöhe, sie sind für die Institution problematisch und legitimieren gleichzeitig die Intensivbetreuung als Sondersetting. Kommunikationsbühnen einer Intensivwohngruppe werden über videogestützte Analysen anschaulich nachgezeichnet. Die Perspektiven für die sozial- und sonderpädagogische Praxis geben Inspiration für mehr kommunikative Teilhabe und für die Reduktion des institutionellen Zugriffs auf Menschen mit Beeinträchtigungen.
Gesamtwerk
Sonderpädagogik – zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung
Der vorliegende Tagungsband thematisiert den sonderpädagogischen Diskurs um Dekategorisierung und Rekategorisierung in zahlreichen Beiträgen und aus verschiedenen inhaltlichen Perspektiven. Auch wenn die Sonderpädagogik in den vergangenen Jahren ein Verständnis von Behinderung entwickelt hat, welches nicht allein auf die Person fokussiert, hat gerade die entsprechende Kategorienbildung immer wieder zu kritischen Diskursen geführt und damit zu starken Forderungen nach einer Dekategorisierung. Auf der anderen Seite gibt es Bestrebungen, neue Kategorien einzuführen, um eine spezifische Professionalisierung zu etablieren. Als Tagungsband enthält das Buch zugleich weitere Beiträge, die aktuelle Themen der Sonderpädagogik aufgreifen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Reflexionen zu inklusiver Unterrichtspraxis
Im Zusammenhang mit (Lehrer)Professionalität und Professionalisierung wird die Fähigkeit zur Reflexion betont. Gleichzeitig ist im Lehramtsstudium, als Phase der Professionalisierung, auf berufsfeldbezogene Herausforderungen wie Inklusion vorzubereiten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die Professionalisierung Lehramtsstudierender über eine Anregung von Reflexionen zu inklusiver Unterrichtspraxis. Hierfür wurde ein Lehr- und Lernformat entwickelt, in dem sich Lehramtsstudierende forschend mit fremden Fällen aus der inklusiven Unterrichtspraxis auseinandersetzen, da sowohl Fallarbeit als auch Forschendes Lernen als Ansatzpunkte zur Anregung von Reflexionen gelten. Zur empirischen Untersuchung werden Textfallvignetten im Prä-Post-Design eingesetzt, um Erkenntnisse über die Veränderungen bzw. Entwicklungen in den Reflexionen der Lehramtsstudierenden zu gewinnen. Durch Anwendung inhaltsanalytischer Verfahren zeigt sich, wie sich die schriftlich fixierten Reflexionen zur eingesetzten Textfallvignette von einem theorieorientierten Durchdringungsmodus zu einem praxisorientierten Handlungsmodus verändern und welche Reflexionstypen bei Gruppen von Lehramtsstudierenden erkennbar werden.
Gesamtwerk
Inklusiven Unterricht planen, gestalten und reflektieren
Die Differenzierungsmatrix ist ein Modell für die Planung, Gestaltung und Reflexion inklusiven Unterrichts. Sie ermöglicht es Lehrkräften, professionelle Kooperationen zu strukturieren, didaktische Entscheidungen zu ordnen und angemessene Lernumgebungen zu entwickeln, so dass verschieden kompetente Schüler*innen am gemeinsamen Lerngegenstand miteinander tätig werden können. Im vorliegenden Band werden die pädagogischen und psychologischen Grundlagen der Differenzierungsmatrix (Kapitel 1), Beispiele fachdidaktischer Umsetzungen für verschiedene Unterrichtsfächer (Kapitel 2) sowie der Unterrichts- und Schulentwicklung (Kapitel 3) und schließlich für alle drei Phasen der Lehrer*innenbildung geeignete Beispiele der Aus-, Fort- und Weiterbildung vorgestellt (Kapitel 4).
Gesamtwerk
Sonderpädagogik und Bildungsforschung – Fremde Schwestern?
Die vergleichsweise schnelle, überraschende und erklärungsbedürftige Institutionalisierung der Bildungsforschung brachte viel Bewegung in die Diskurse der Erziehungswissenschaft. Aber welchen Beitrag zur Diskussion um Bildungsforschung kann die Sonderpädagogik als Teildisziplin der Erziehungswissenschaft liefern? Zur Beantwortung dieser Frage stellten wir die diskursive Arbeit am Spannungsverhältnis von Sonderpädagogik und Bildungsforschung in den Mittelpunkt der 54. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) im September 2019 an der Bergischen Universität Wuppertal. Unsere Ausgangsthese: Sonderpädagogik und Bildungsforschung können in Anlehnung an Terhart (2002) als „fremde Schwestern“ bezeichnet werden, deren Verhältnis einerseits durch Unklarheiten und Entfremdungen und andererseits durch Gemeinsamkeiten und Überschneidungen gekennzeichnet ist. Diskurse über dieses Verhältnis könnten zur Weiterentwicklung der Sonderpädagogik und der Bildungsforschung beitragen. Der vorliegende Herausgeberband dokumentiert die Beiträge dieser Tagung.
Gesamtwerk
Einführung in die Didaktik des Geographieunterrichts
Dieses Lehrbuch bietet eine umfassende Einführung in die Didaktik der Geographie. Die überschaubare und logisch strukturierte Gesamtgliederung verschafft eine rasche Übersicht über die dargestellten Inhalte. Einbezogen sind auch die Grundlagen der Geographie, der Allgemeinen Didaktik und der Pädagogischen Psychologie, wobei immer wieder konkrete Bezüge zum Geographieunterricht aufgezeigt werden. Während sich die ersten fünf Kapitel vorwiegend den theoretischen Grundlagen des Geographieunterrichts widmen, sind die restlichen Kapitel (Unterrichtsmethoden, -medien, -prinzipien und -planung) stärker auf die konkrete Unterrichtspraxis ausgerichtet. Das Buch richtet sich an Lehramtsstudierende aller Schularten mit der Fachrichtung Geographie, aber auch an Berufsanfänger, die eine Orientierung in der Flut erziehungswissenschaftlicher und geographiedidaktischer Publikationen suchen.
Gesamtwerk
Fachliche Bildung und Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern
Fachliche Bildung und Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern
Gesamtwerk
Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum
Sonderpädagogische Forschung wendet sich neuen Themen zu: Inklusion erfordert Vernetzung, Kooperation und Expertise. Was aber sind Bedingungen erfolgreicher Vernetzung in sozialen Räumen und wo sind Schnittstellen zwischen sozialen Strukturen? Kooperation ist multiprofessionell: Unterschiedliche Expertinnen und Experten arbeiten gemeinsam an Lösungen! Ist Unterricht in heterogenen Gruppen zu gestalten und sind individuelle Voraussetzungen von Lernenden zu berücksichtigen, ist sonderpädagogische Expertise mit und besonders gefragt. Was sollen und können Studierende an der Universität kennenlernen? Im Band werden Projekte vorgestellt, die Antworten auf diese Fragen suchen. Zu einer modernen Universität gehören aber auch Inklusion, Vernetzung und Kooperation. Forschung ist erfolgreich und spannender, wenn sich Wissenschaftler mit unterschiedlichen Perspektiven strukturübergreifend vernetzen. Auch das ist im vorliegenden Band gut zu erkennen.
Gesamtwerk
Lehrerhabitus
Der Band schließt an praxeologische und kulturtheoretische Zugänge in der Forschung zum Lehrerberuf an. Im Zentrum steht dabei das Habituskonzept von Bourdieu, das einerseits auf die jeweils spezifischen, inkorporiert vorliegenden Haltungen, Orientierungen und impliziten Wissensbestände von Lehrerinnen und Lehrern und andererseits auf die verobjektivierte Erwartungs- und Anforderungsstruktur des schulischen Feldes, auf die Konstruktionen der symbolischen Ordnung von Schule und Unterricht, verweist. Diese doppelte Perspektivierung wird in dem vorliegenden Sammelband aufgegriffen und theoretisch-konzeptionell, methodologisch sowie empirisch weitergeführt. In den Beiträgen werden sowohl Bezüge zur Professionalisierung im Lehrerberuf als auch zur Habitusgenese und -transformation aufgezeigt. Die Praxis hervorbringende Relevanz des (Lehrer-)Habitus wird dabei auch über die Spezifik des Lehrerberufes und das Feld der Schule hinaus sichtbar.
Gesamtwerk
Inklusion im Sachunterricht
Seit einigen Jahren liegt im Kontext der Didaktik des Sachunterrichts eine Vielzahl von Arbeiten zur Frage von Inklusion und Sachunterricht vor. Es wurden erste Vorschläge für Planungshilfen für inklusiven Sachunterricht entwickelt, in verschiedene Diskurse eingebracht und zum Teil kritisch diskutiert. Empirische Arbeiten zur Frage von Sachunterricht(-sdidaktik) und Inklusion liegen jedoch erst in Ansätzen vor, womit die themenbezogenen Diskussionen (noch) einer soliden fachdidaktischen empirischen Basis entbehren. Gleichwohl sind in den letzten Jahren verschiedene Forschungsprojekte initiiert worden, von denen zu erwarten ist, dass sie dazu beitragen werden, diese Forschungslücke Stück für Stück zu schließen. Im hier vorliegenden Band werden Forschungsergebnisse aus Projektzusammenhängen, Qualifikationsarbeiten, Praxis- und Lehr-/Lernprojekten dargestellt, die Fragen zum Anspruch von Inklusion an die Didaktik des Sachunterrichts aus unterschiedlichen Perspektiven aufgreifen. Er zeigt damit ein breites Spektrum von Beiträgen zur aktuellen sachunterrichtsdidaktischen Inklusionsforschung auf.
Gesamtwerk
Individualisierung von Unterricht
Der vorliegende Band geht auf die Tagung der Sektion Schulpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft von 2015 an der Georg- August-Universität Göttingen zurück. Er thematisiert aktuelle Forschungsergebnisse zu Reformtendenzen, die in Verbindung mit einer Individualisierung von Unterricht stehen, und fragt dabei nach Transformationen, Wirkungen und Reflexionen. Diese Systematisierung bietet den Rahmen, verschiedene Facetten des Themas zur Sprache zu bringen. Zu Wort kommen Vertreter*innen unterschiedlicher Forschungsansätze in Schulpädagogik bzw. Erziehungswissenschaft. In dem Band wird zudem das auf der Tagung öffentlich geführte Fachgespräch „Die Reformen enden nie! – Gegenwart und Zukunft von Unterricht“ dokumentiert. In der von Heike Schmoll moderierten Debatte haben Johannes Bellmann, Torsten Bohl, Christine Pauli und Sabine Reh die Individualisierungsreform von Unterricht kontrovers diskutiert.
Gesamtwerk
Fachlichkeit in Lernwerkstätten
„Fachlichkeit in Lernwerkstätten – Kind und Sache in Lernwerkstätten“ stellt als vierter Band der Reihe „Lernen und Studieren in Lernwerkstätten“ die Frage nach der spezifischen Fachlichkeit in verschiedenen Lernwerkstätten: Was ist „die Sache“, die in Lernwerkstätten behandelt wird? Welchen Stellenwert hat „die Sache“ vor dem Hintergrund einer pädagogischen Begleitung? Wie wird „der Sache“ aus pädagogischer Sicht begegnet? Wie beeinflusst eine fachliche Sache den pädagogischen Umgang in Lernwerkstätten? Lernwerkstattarbeit muss sich diesem doppelten Anspruch stellen, um Kindern die Begegnung mit Sachen bildungswirksam zu ermöglichen. In den Beiträgen dieses Bandes beschreiben die AutorInnen ihre Fokussierung auf „die Sache“ in ihren Lernwerkstätten aus verschiedenen fachlichen, didaktischen und pädagogischen Blickwinkeln. Die Reihe „Lernen und Studieren in Lernwerkstätten – Impulse für Theorie und Praxis“ wird herausgegeben von Johannes Gunzenreiner, Barbara Müller Naendrup, Hartmut Wedekind, Markus Peschel und Eva-Kristina Franz.
Gesamtwerk
Handeln im Sachunterricht
Handlungsorientierung ist ein wichtiges Merkmal eines kompetenzorientierten Sachunterrichts und ein bedeutendes, allerdings wenig konturscharfes Konzept seiner Didaktik. Mit dem Band wird das Ziel verfolgt, theoretisch und empirisch abgesichertes Wissen über Handeln in Bezug auf den Sachunterricht der Grundschule sowie dessen Konsequenzen für die Aus- und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer zu erfassen und zu diskutieren. Dazu werden konzeptionelle Begründungen und empirische Befunde vorgestellt, die dazu beitragen sollen, sowohl die Konzepte Handlung und Handlungsorientierung theoretisch zu schärfen als auch Anregungen für die Gestaltung eines handlungsorientierten Sachunterrichts zu geben.
Gesamtwerk
Kompendium Qualitative Unterrichtsforschung
Das vorliegende Kompendium dokumentiert den Stand der qualitativen Forschung zu Unterricht. Es bilanziert ihre Herausforderungen, Erträge und Leistungen. Der Band liefert einen Überblick über zentrale Praktiken im Unterricht und macht den Zusammenhang zwischen den leitenden Theorien und Methodologien qualitativer Unterrichtsforschung und ihren empirischen Ergebnissen sichtbar. Ein Schwerpunkt sind Befunde zu Unterrichtsanfängen, zur Koordination von und Differenzierung im Unterricht, zur Bewertung von Leistungen, zu den Praktiken des Lehrens und Lernens sowie zu Unterricht in individualisierter wie kooperativer Form, zu Schülerpraktiken sowie zu Phänomenen der Entgrenzung im Unterricht. Vorangestellt sind zwei Grundfragen qualitativer Unterrichtsforschung: Wie wird Unterricht theoretisch bestimmt? Und welche Folgen hat die Wahl unterschiedlicher Methodologien und Methoden für das Verständnis von Unterricht? Zudem wird die Forschung zu Sprache und Sprechen, zur Performativität des Schulbuchs, zu Bewegungen und Körpern und zu Materialisierungen von Wissen im Unterricht resümiert.
Gesamtwerk
Kinder in kooperativen Lernphasen kognitiv aktivieren
Die vorliegende Studie beschreibt auf der Basis videographierter, kooperativer Lernphasen zum Thema „Magnetismus“ in der dritten Jahrgangsstufe die Qualität der Peer-Interaktionen, um Rückschlüsse auf die kognitive Aktivierung der Gruppenmitglieder zu geben. Der theoretische Teil beschäftigt sich mit den Themen kooperatives Lernen, kognitive Aktivierung und Kooperationsskripts. Hieraus leiten sich die Operationalisierung der kognitiven Aktivierung und die verwendeten Kooperationsskripts für die Studie ab. Innerhalb des empirischen Teils werden die Gesprächsinhalte und das Aufmerksamkeitsverhalten der Gruppenmitglieder aus der Perspektive externer Raterinnen und Rater niedrig inferent im Hinblick auf eine kognitive Aktivierung ausgewertet. Diese Fremdeinschätzung wird durch die Selbstwahrnehmung der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer kognitiven Aktivierung im Sinne einer konvergenten Validierung ergänzt.Der Einsatz der zur Unterstützung der kognitiven Aktivierung konzipierten Kooperationsskripts erweist sich innerhalb der vorgestellten Studie als sinnvolle und effektive Möglichkeit, die Peer-Interaktionen in kooperativen Lernphasen organisatorisch zu steuern und eine vertiefte Elaboration des Lerngegenstandes zu fördern.Darüber hinaus geben die Ergebnisse Anregungen für die Unterrichtspraxis.
Gesamtwerk
Vielperspektivität im Sachunterricht
Vielperspektivität ist ein konstituierendes Merkmal des Sachunterrichts und ein zentrales Konzept seiner Didaktik. Im Band wird aus Sicht der Wissenschaftsdisziplin über den Stand der Theoriebildung, Forschung und Entwicklung zur Vielperspektivität im Sachunterricht berichtet. Darüber hinaus werden Forschungsarbeiten zur Professionalität und Professionalisierung im sachunterrichtsbezogenen Lehramtsstudium vorgestellt und diskutiert. Hinsichtlich des Schulfaches Sachunterricht werden Fragen und Probleme der Planung, Gestaltung und Evaluation von Sachunterricht als vielperspektivisches Fach unter besonderer Betonung der Heterogenität und Inklusion sowie des naturwissenschaftlich-technischen Lernens thematisiert.
Gesamtwerk
transfer Forschung ↔ Schule Heft 2
Beiträge– Sichtbares Lernen in Lernlandschaften. Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur für Kinder von 5 bis 12– Fachdidaktik als Design-Science – Videobasierte Unterrichts- und Lehrmittelforschung zum Lehren und Lernen von Geschichte– Lehrerzentrierte vs. Partizipative Aktionsforschung – Praxisorientierte Forschung und Unterrichtsentwicklung in der beruflichen Bildung– Biologieunterricht im inklusive Kontext– Fachdidaktische Konzeptentwicklung über forschendes Lernen in der Aus- und Fortbildung für den Mathematikunterricht der 6- bis 16-JährigenDebatte– Visible Didactics – Fachdidaktische Forschung trifft Schule. Michael Krelle und Regina Bruder im Gespräch mit Christa Juen-Kretschmer
Gesamtwerk
Professionswissen von Lehrerinnen und Lehrern des Mathematik- und Sachunterichts
„… man muss schon von der Sache wissen. Nicht einfach nur Buch auf und los geht’s.“ Das Professionswissen von Lehrerinnen und Lehrern hat einen maßgeblichen Einfluss auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler. Aber worin unterscheidet sich das Wissen intra- und interindividuell sowie insbesondere auch interdisziplinär? Und woran liegt das? Nach der Diskussion verschiedener Sichtweisen von Kompetenz, Professionalität und des Wissens von Lehrerinnen und Lehrern wird ein eigenes psychologisch-kompetenztheoretisches Modell des Professionswissens vorgestellt. Auf dieser Grundlage basiert auch die empirische Studie, die anhand von qualitativen Interviews sowie ergänzenden Fragbögen das fachliche, fachdidaktische und allgemein-didaktische Wissen von 25 Lehrerinnen und Lehrern des Mathematik- und Sachunterrichts an Grundschulen in den Blick nimmt. Dabei geht es vor allem um die Frage, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten das Professionswissen auszeichnen und wie sich diese in Mustern verdichten lassen. Zudem werden die Ursachen für bestimmte Ausprägungen im Professionswissen der Lehrerinnen und Lehrer untersucht.
Gesamtwerk
Inklusion: Gefordert! Gefördert?
Zehn Jahre nach der Veröffentlichung der UN-Behindertenrechtskonvention stellt sich die Frage nach ihrer Umsetzung. Obwohl sich das Schlagwort „Inklusion“ an zentralen Stellen in öffentlichen, politischen und fachwissenschaftlichenDebatten findet, ist es bisher nicht einhellig definiert. Der vorliegende Band ist der Versuch sich dem Inklusionsbegriff aus schultheoretischer, raumtheoretischer und didaktischer Sicht zu nähern und mehr Klarheit in die Inklusionsdebatte zu bringen. Dazu bieten die Autorinnen und Autoren einerseits Einblicke in die Praxis unterschiedlicher Schulen und Fallbeispiele. Andererseits setzen sich systematische Beiträge mit der Theorie der Inklusion in vielfältiger und kritischer Weise auseinander.
Gesamtwerk
Diagnostik im Kontext inklusiver Bildung
Die Schulpraxis sucht in Bezug auf die Ausgestaltung inklusiver Bildung nach diagnostischen Konzepten, die Hilfestellung geben könnten, gemeinsames Lernen für die Vielfalt der Lerner und Lernerinnen zu ermöglichen. Auf der Suche nach diagnostischen Konzepten für einen inklusionsorientierten Unterricht zeichnet sich jedoch eine kritisch zu bewertende Entwicklung ab. Möglicherweise auch aufgrund des hohen Handlungsdruckes, der auf allen Akteurinnen und Akteuren lastet, ist der Bedarf nachschnellem „Rezeptwissen“ auch im Bereich der Diagnostik bei Lehrkräften besonders hoch. Es ist ein Trend zu beobachten, Konzepte zu favorisieren, die eher behavioristischorientiert sind und Screening bzw. Intervention in den Mittelpunkt rücken. Im vorliegenden Sammelband wird daher das Thema der Rolle diagnostischer Konzepte in Zeiten inklusiver Bildung unter der Fragestellung beleuchtet, inwiefern durch den Bildungsauftrag Inklusion auch diagnostische Konzepte angepasst werden müssten bzw. neu entwickelt werden sollten. Es wird diskutiert, welche Chancen u.a. dialogische, rehistorisierende und partizipative Konzepte einer entwicklungsunterstützenden/unterrichtsunterstützenden Lernbegleitung für diesen Prozess haben könnten.
Gesamtwerk
Bildung im und durch Sachunterricht
In den letzten Jahren wird die Frage nach Inhalten und Zielen des Sachunterrichts vorwiegend aus kompetenztheoretischer Perspektive diskutiert.Gleichzeitig gibt es eine Zunahme empirischer Forschungsarbeiten im Sachunterricht, die auf fachspezifische Lern- und Bildungsprozesse konzentriert sind. Dabei wird mitunter der Bezug zum Bildungsbegriff verkürzt behandelt. Im Band wird daher der Blick auf „Bildung“ in einem allgemeineren Sinn gerichtet und hiervon ausgehend über aktuelle Forschungen im Sachunterricht berichtet.
Gesamtwerk
Inklusion als Entwicklung
Die theoretischen und empirischen Beiträge des Bandes nehmen den Inklusionsdiskurs und die Folgen für allgemein bildende, berufsbildende und sonderpädagogische Lehrämter in den Blick. Sie zeigen Perspektiven für die inklusive Entwicklung der Allgemeinen Didaktik, der Fachdidaktik und die Unterrichts- und Schulentwicklung auf. Die Sichtweisen der Subjekte erfahren besondere Beachtung. Verwiesen wird zudem auf die Notwendigkeit einer inklusiven Entwicklung von Kommunen und Regionen. Herausforderungen ergeben sich weiterhin für die bildungspolitische Gestaltung des Bildungswesens. Es zeigt sich nach wie vor der dringende Bedarf, den Inklusionsbegriff bildungstheoretisch zu verorten, sozialtheoretisch zu dekonstruieren und seine Relation zum Begriff der Heterogenität zu klären, denn: Betrachtet man den Inklusionsbegriff als einen besonderen Reflexionsmodus,wird schnell sein kritisches Potenzial erkennbar, etwa mit Blick auf die Frage: Wie halten wir es eigentlich mit den Menschenrechten?
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