Unterrichtsmaterialien Geschichte der Didaktik: Ganze Werke Seite 1/4
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Didaktik & Methodik
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Gesamtwerk
Perspektiv(en)wechsel
Der bewusste Wechsel von Perspektiven als Antwort auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen stand im Zentrum der GDSU-Jahrestagung 2025 „Perspektiv(en) wechsel – Sachunterricht neu denken“. Vor dem Hintergrund einer dynamischen, pluralen und von Unsicherheiten geprägten Welt rückten Fragen danach in den Fokus, wie Sachunterricht unterschiedliche Sichtweisen produktiv aufgreifen, verknüpfen und für Lernprozesse fruchtbar machen kann. Welche didaktischen Zugänge ermöglichen es, eingefahrene Denkmuster zu verlassen, Zusammenhänge neu zu erschließen und Kinder zu einem reflektierten, kritischen und dialogfähigen Umgang mit Welt zu befähigen? Und geht es im Sachunterricht um die Perspektiven der Sache oder um die Perspektiven der Kinder? Die Beiträge dieses Bandes greifen diese Fragestellungen auf, diskutieren innovative Konzepte und Methoden einer vielperspektivischen Sachunterrichtsdidaktik und beleuchten deren Bedeutung für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und demokratische Bildung.
Gesamtwerk
Die Feldenkrais-Methode
Diese Arbeit stellt eine theoretische Fundierung der Feldenkrais-Methodik im pädagogischen Kontext dar. Zunächst werden Einflüsse auf die Entwicklung der Methode von jüdischer Bildung, Chassidismus und Bubers Dialogphilosophie, über Judo und die Philosophie des Zen, bis zu somatischen Lernmethoden der Reformpädagogik dargestellt. Im Zentrum steht der leibfokussierende Ansatz von Feldenkrais und die Schilderung von dessen Lerntheorie, die dann in den Kontext von aktuellen Ansätzen wie Achtsamkeit, dem Konzept des Embodiment, verkörperter Kommunikation (embodied communication) und dem Konzept der Zwischenleiblichkeit gestellt wird. Der Beitrag der Feldenkrais-Konzeption zur transformatorischen Bildung betont dabei die Bedeutung des Leibes für Bildungstransformationen in expliziter Weise.
Gesamtwerk
„Nicht die Wahrheit wird anerkannt“ – Mathilde Vaerting (1884 – 1977)
Ausgehend vom hundertjährigen Jubiläum der Berufung Mathilde Vaertings (1884–1977) auf eine Professur in Jena (1923) – und damit der ersten Frau auf einer Professur der Erziehungswissenschaft – fragt dieser Band, wie Prozesse von Rezeption und Wahrnehmung, von Anerkennung und Ausgrenzung wissenschaftliches Wissen prägen. Die Beiträge verbinden historische Rekonstruktionen mit systematischen Analysen zu Macht, Geschlecht und Wissensordnung und untersuchen, wie disziplinäre Selbstbeschreibungen, Tradierungen und Zuordnungen entstehen und fortgeschrieben werden. Er richtet damit den Blick auf Mechanismen der Kanonbildung, der Zirkulation und Immunisierung von Wissen in der Erziehungswissenschaft.
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Gesamtwerk
Zeitgemäße Figurationen Pädagogischer Reform
Der Band verortet Pädagogische Reform in einer konstitutiven Doppelbewegung: Einerseits sind es die Kopplungen von Pädagogik mit Politik und Ökonomie, andererseits die kulturkritischen Potenziale der Pädagogik selbst, die immer neue Reformen motivieren. Diese artikulieren sich zeitgemäß etwa in einer Kritik am Anthropozentrismus, stetigen Entwicklungen in den Bereichen Digitalität und KI, der Globalisierung sowie Techniken der spätmodernen Selbstoptimierung. Biozentrik und KI dienen dabei als Eckpunkte eines breiten Diskurses: Zwischen diesen titelgebenden Figurationen beschreiten die hier versammelten Beiträge je eigene Wege der Vermessung einer pluralen Forschungslandschaft Pädagogischer Reform(en) sowohl im Anschluss an den als auch in Überwindung des tradierten Diskurs(es) zur Reformpädagogik.
Gesamtwerk
Von der Kindergärtnerin zur Kindheitspädagogin
Angesichts aktueller Debatten um die Konsolidierung der kindheitspädagogischen Studiengänge in Deutschland lohnt eine historische Betrachtung ihrer Entwicklungsgeschichte. Dieser Band zeigt den Verlauf zentraler Diskurse rund um Fragen der Ausbildung im Bereich der Kindheitspädagogik. Er fördert das Wissen von Lehrenden und Studierenden zur historischen Dimension des Berufsfelds.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Pädagogische Theorien
Dieser Band präsentiert erstmals zentrale Theorien der deutschsprachigen Pädagogik/Erziehungswissenschaft und ihrer Teildisziplinen in einem Gesamtüberblick. Ausgewiesene Wissenschaftler:innen bieten eine verständliche Darstellung von historischen und aktuellen Theorien zu Erziehung, Bildung, Unterricht, Lehren und Lernen, Beratung, Schule, Bildungsmedien sowie zu Elementar-, Sozial-, Organisations-, Berufs- und Medienpädagogik, Erwachsenenbildung und diskutieren die internationale Vergleichbarkeit dieser Theorien. Die hier vorgelegte systematische Darstellung hilft Pädagog:innen an Universitäten und Hochschulen sowie in der Berufspraxis dabei, sich im Fach zu orientieren und ein professionelles Selbstverständnis zu entwickeln. Für Studierende ist das Buch eine sehr gute Grundlage für die Vorbereitung von erziehungswissenschaftlichen Hausarbeiten und Klausuren. Zudem können sich sowohl Dozierende der Erziehungswissenschaft als auch Vertreter:innen von Nachbardisziplinen umfassend über den pädagogischen Theoriebestand informieren, aber auch gezielt über die Lektüre der Einzelbeiträge ihren Wissensstand auffrischen oder erweitern.
Gesamtwerk
Grundwissen Game Studies und Ludologie
Die Einsatzmöglichkeiten von Spielen erkennen: Spiele durchdringen unser Leben. Sie dienen nicht nur der Unterhaltung. Sie sind auch Kommunikations- und Lerninstrument. Giovanni Vindigni führt in die Ludologie, die Lehre des Spielens, ein. Eindrucksvoll stellt er Geschichte, Einsatz sowie Klassifikation vor und berücksichtigt den Kompetenzerwerb durch Spiele. Der Band bietet soziologische, psychologische und pädagogische Perspektiven. Zahlreiche Transferbeispiele verdeutlichen den Stoff. Ein Glossar erklärt zudem die relevanten Fachbegriffe. Ein Buch für Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Informatik und Pädagogik. Es ist auch für die Praxis, z.B. UX- und Game-Designer sowie Game Developer, geeignet.
Gesamtwerk
Studienbuch Bildungswissenschaften 3
Themenfeld Professionalität von Lehrkräften: Der dritte Band des Studienbuchs Bildungswissenschaften verfolgt ein doppeltes Anliegen: Einerseits wird in das Themenfeld Profession und Professionalität von Lehrkräften eingeführt und andererseits wird die Makroebene des Bildungssystems in den Blick genommen. Kompakte Einführung in das Themenfeld Professionalität von Lehrkräften und die Makroebene des Bildungssystems.
Gesamtwerk
Studienbuch Bildungswissenschaften 1
Zentrale Grundbegriffe der Bildungswissenschaften: Der 1. Band des Studienbuchs gibt einen fundierten Einblick in die zentralen Grundbegriffe der Bildungswissenschaften. Zudem wird in den Forschungsprozess in den Bildungswissenschaften eingeführt, um Orientierung zu bieten und selbst empirisch forschen zu können. Didaktisch aufbereitete und kompakte Einführung in die zentralen Grundbegriffe der Bildungswissenschaften und den Prozess des Forschens für Studierende der Erziehungswissenschaften sowie für Lehramtsstudierende.
Gesamtwerk
Survival-Guide fürs Staatsexamen Grundschulpädagogik
Angst, in der Informationsflut zu ertrinken? Der Staatsexamen-Survival-Guide fungiert nicht nur als Rettungsring, sondern auch als Navigationsinstrument in der letzten Phase der Prüfungsvorbereitung. Er ermöglicht es, den Blick über das vermeintliche Literatur-Chaos zu erheben und die Strukturen im grundschulpädagogischen Kosmos zu erkennen. Er ruft das im Studium erworbene Wissen wieder ins Gedächtnis und hilft dabei, es im Moment der Prüfung effektvoll zu präsentieren. Auch für die vier Stunden der Prüfung selbst bietet der Guide Unterstützung: Er enthält Tipps für eine praktische Gliederung, eine überzeugende Einleitung, eine logische Argumentation und ein kohärentes Fazit. Kompakte Zusammenfassungen und Schnupperklausuren runden das Angebot ab und machen den Staatsexamen- Survival-Guide zu einem motivierenden Begleiter in den letzten Monaten und Wochen des Studiums.
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Geschichte der Sonderpädagogik
Geschichte der Sonderpädagogik
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Zwischen Didaktik-Dilemma und Didaktik-Polylemma
Die Schrift geht den Ursachen dafür auf den Grund, weshalb sich die Allgemeine Didaktik gegenwärtig in einer Krise befindet. Hierfür verfolgt sie eine hermeneutische Suche nach wesentlichen Traditionslinien und Schwerpunktsetzungen, um ein grundlegendes Verständnis für Sinnzusammenhänge als Voraussetzung für die Überwindung des Status quo zu schaffen. Als zentrales Ergebnis seiner Forschung erklärt der Autor die Disziplin als „polylemmatisch“ und trägt dieser Tatsache mit einer aktualisierten Definition des Forschungsgegenstandes Rechnung. Für eine zeitgemäße Weiterentwicklung schlägt er schließlich eine begabungstheoretische Didaktik unter besonderer Berücksichtigung der Expertiseforschung vor.
Gesamtwerk
Kontinuität und Wandel von Wissen in Bildungsmedien
Wissen in Bildungsmedien ist im schulischen Kontext ausgerichtet an Gesetzen, Bildungsstandards und Lehrplänen; in außerschulischen Kontexten ist es meist weniger stark reguliert, aber dennoch orientiert an Vereinbarungen oder Leitbildern. Bildungsmediales Wissen zeigt dabei teilweise eine erstaunliche Beharrungskraft; zugleich können die Inhalte von Bildungsmedien Seismographen für Veränderungen sein, mitunter gar „subversives“ Potenzial entfalten, indem sie Vorgaben unterlaufen. Ihr Potenzial in beiderlei Hinsicht ist erst in Relationierung mit außerhalb des Bildungsmediums liegenden Bezügen und Wissensproduktionen einordenbar. Die Beiträge dieses Bandes tragen dem Facettenreichtum des Wissensbegriffs Rechnung und bieten vielschichtige Zugänge zum Themenkomplex. Neben fachlichen Betrachtungen zu bildungsmedialem Wissen stehen Untersuchungen zur Umsetzung pädagogischdidaktischen Wissens, Auseinandersetzungen mit medial-materiellen Präfigurationen von Wissensvermittlung und -aneignung sowie Rekonstruktionen von soziokulturellem Wissen und dessen historische oder kulturgeschichtliche Einordnung.
Gesamtwerk
Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht
Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht
Gesamtwerk
Nation, Nationalism and Schooling in Contemporary Europe
During the 19th century, up to the middle of the 20th century, the theme of national identity – and even more so of the absolute primacy of the nation – was firmly at the center of the educational projects of European states. Moreover, schools had and have been one of the fundamental instruments in the processes of nation building and, subsequently, in the establishment of nationalist perspectives, being used as a place of transmission of narratives aimed at legitimising the primacy of the nation, whether historically or ethnically based. A significant undermining of the absolute primacy of the nation emerged in the aftermath of the Second World War. A widespread desire to reduce the scope of national sovereignty, to fight against the drifts of nationalism, took on a new consistency. The ideological struggle centered on the two blocs, which characterized the age of the Cold War, contributed to strongly circumscribing the political space of nationalism, but the fall of the Wall has opened up new spaces both for the role of the nation and for the phenomena of micro-nationalism and neo-nationalism. Scholars of different European countries contributed to the reflection on the interrelation of nation(alism) and schooling with a special focus on educational media. This reflection is more urgent than ever and is central to our future and our social, civil, and cultural development.
Gesamtwerk
From School Inspectors to School Inspection
From School Inspectors to School Inspection. Supervision of Schools in Europe from the Middle Ages to Modern Times explores a broader and more ambivalent view of the formation of inspection and supervision over modern school systems. It primarily focuses on Europe, both geographically and culturally. Within this narrow space, it addresses a longer period of history, spanning from the late Middle Ages to the twentieth century. The contributions call attention to both the institutions of inspection including its relevant actors, and the processes of inspection and supervision over school teaching and school systems. The book examines how the formation of school inspection in various parts of Europe came about and how its activities related to Europe’s political and educational challenges.
Gesamtwerk
Bildungsmedien im wissenschaftlichen Diskurs
Die Bildungsmedienforschung ist eine relativ junge Forschungsrichtung, die ihre Wurzeln in der Schulbuchforschung hat. Erst im Zuge der Digitalisierung und Pädagogisierung vieler Lebensbereiche differenzierte und erweiterte sich das Angebot der Medien in Bildungskontexten erheblich, worauf in der Wissenschaft mit einer Erweiterung der Forschungsperspektiven reagiert wurde. Diese Transformation und Weiterentwicklung hin zur Bildungsmedienforschung hat Eva Matthes über mehr als zwanzig Jahre begleitet und aktiv mitgestaltet. Insbesondere diese Verdienste werden mit der vorliegenden Festschrift gewürdigt, die einen Einblick in den breiten und aspektreichen wissenschaftlichen Diskurs zu Bildungsmedien geben will. Diesen bilden die zahlreichen Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen ab, in denen sich die Autor*innen unter systematischen, historischen, didaktischen und weiteren Fragestellungen mit verschiedenen Bildungsmedien in ausgewählten Bildungskontexten auseinandersetzen.
Gesamtwerk
Schulpädagogik. Normen - Theorie - Empirie
Pädagogisches Handeln von Lehrkräften in der Schule ist gemäß der Kultusministerkonferenz durch die vier Kompetenzbereiche Unterrichten, Erziehen, Beurteilen und Beraten sowie Schule Innovieren gekennzeichnet. Nach einer Einführung in den Professionalitätsbegriff im Kontext der Lehrerbildung werden diese Kompetenzbereiche systematisch dargestellt. Die Darstellung integriert einerseits normative, theoretische und empirische Befunde und versucht andererseits konkrete wissenschaftsbasierte Handlungsperspektiven im beruflichen Alltag aufzuzeigen. Vielfältige Grafiken und Tabellen, ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie ein Sachregister unterstützen den Verständnisprozess. Das Studienbuch will Orientierung bieten für Lehramtsstudierende aller Fachrichtungen, für Dozierende in pädagogischen und fachdidaktischen Studienbereichen sowie für diejenigen, die in der zweiten Phase der Lehramtsausbildung als Ausbilderin oder Ausbilder tätig sind.
Gesamtwerk
Theorien in den Bildungswissenschaften
Welche Probleme, welche Fragen und welcher Erkenntniswille lagen den wichtigsten in den Bildungswissenschaften zum Einsatz kommenden Theorien zugrunde? Das Buch bietet einen systematischen Überblick über die philosophischen und historischen Entstehungskontexte sowie Begründungsmuster dieser Theorien. Die Hintergründe werden kritisch dargestellt und der Nutzen und die Grenzen der theoretischen Modelle anhand von Anwendungsbeispielen aus der Erziehungswissenschaft veranschaulicht.
Gesamtwerk
Dialogisch – kooperativ – elementarisiert
Dieses Buch ist an der Zeit! Ähnlich wie vor einigen Jahrzehnten erste religionspädagogische Lehrbücher nicht mehr allein aus evangelischer oder katholischer Perspektive vorgelegt werden konnten, sondern aus einer ökumenischen Zusammenarbeit heraus, so ist es jetzt sinnvoll, mit einer interreligiösen Einführung einen weiteren Schritt zu wagen. Ziel des Bandes ist eine dialogische Einführung in die Religionsdidaktik, die in der Darstellung selbst den beiden Leitprinzipien der Elementarisierung und des dialogischen Lernens folgt. Das bedeutet, dass jedes Thema aus christlicher und islamischer Perspektive aufgenommen wird. Zusätzlich wird immer auch gesagt, was dabei vielleicht für die jeweils anderen zu lernen wäre (z. B. also was am Koran so wichtig erscheint, dass es auch Christinnen und Christen wissen und vielleicht auch für sich selbst aufnehmen oder übernehmen könnten). Raum ist aber auch für kritische Dialoge. Die Darstellung wendet sich an Religionslehrkräfte und Studierende, die Einblick in die jeweils andere Religionspädagogik sowie in Kooperationsmöglichkeiten gewinnen möchten. Damit bereitet sie auf eine schulische Wirklichkeit vor, die in Zukunft immer alltäglicher sein wird, je weiter die Einführung des islamischen Religionsunterrichts fortschreitet.
Gesamtwerk
Allgemeine und berufliche Bildung
Was unterscheidet die allgemeine Bildung von der beruflichen Bildung – in Geschichte, Gegenwart und Zukunft? Worin unterscheiden sich „Ausbildungsreife“ und „Hochschulreife“? Bedarf es für eine angemessene „berufliche Orientierung“ an den Gymnasien eines zentralen Kernfachs Berufsorientierung? Oder ist es ausreichend, wenn bei der konstitutiven Vermittlung von Studierfähigkeit ausschließlich passende Lerngelegenheiten für die Auseinandersetzung mit der akademisch-wissenschaftlichen Kultur geschaffen werden? Diesen und weiteren Fragen stellen sich mit kontroversen Argumentationen und konträren Positionen Wissenschaftler/ innen aus der Allgemeinen wie der Berufspädagogik, aus historischer wie empirischer Sicht, aus der Perspektive des allgemeinbildenden und des berufsbildenden Schulwesens im zwölften Band der Reihe „Gymnasium – Bildung – Gesellschaft“.
Gesamtwerk
Die österreichische Landschulreform von den 1920er- bis zu den 1960er-Jahren
Die Geschichte der österreichischen Landschulreform im 20. Jahrhundert ist heute so gut wie vergessen. Doch gab es von den 1920er-Jahren bis in die 1960er-Jahre eine intensive Debatte über die Reform der ländlichen Volksschulen, die damals als besonders schwieriges Terrain galten. In diesem Buch wird diese Debatte aus der Perspektive von Lehrerinnen, Lehrern und Schulverwaltungspersonal rekonstruiert. Die Analyse einer vergangenen Schulreformdebatte über mehrere Jahrzehnte hinweg zeigt, dass für diese Akteursgruppe schon die Debatte selbst, unabhängig von konkreten Reformerfolgen, bedeutsam war. Gezeigt wird auch, wie Anliegen zur Verbesserung des Unterrichts mit weitausholenden gesellschaftlichen und politischen Zielvorstellungen verknüpft wurden. Dabei bestand für lange Zeit eine beachtliche Kontinuität, was Themen und Anliegen der Debatte betraf. Zugleich wurde diese flexibel an wechselnde politische Kontexte angepasst. Während die Zeit von den 1920er-Jahren bis Ende der 1950er-Jahre in dieser Hinsicht ungeachtet aller politischen Wechselfälle als relativ einheitliche Epoche erscheint, kam es um 1960 zu einem nachhaltigen Wandel in der Problemperspektivierung. Dieser hing mit der Bildungsexpansion, in diesem Fall konkret mit der zunehmenden Bedeutung der Hauptschule im ländlichen Raum, zusammen.
Gesamtwerk
Von der Bildungstheorie zur Kompetenzorientierung
Mit der sogenannten empirischen Wende und spätestens dem PISASchock im Jahr 2001 rückte in der Erziehungswissenschaft der Kompetenzbegriff ins Zentrum der Aufmerksamkeit und kann seitdem als das bestimmende Element in Forschung und Schulpraxis erachtet werden. Damit verbunden ist insbesondere das Desiderat, eine Mess-, Vergleich- und Operationalisierbarkeit zu erlangen, welche dem Begriff Bildung, neben einer Undefinierbarkeit und oftmals auch Substanzlosigkeit, wiederholt als Defizite vorgeworfen wurden. Die theoretische und strukturelle Komplexität sowohl des Bildungs- als auch des Kompetenzbegriffs erlaubt jedoch durch den Wechsel von der Input- zur Outputorientierung keine einfache Antwort auf schwierige und über Jahrzehnte diskutierte Problemstellungen und erfordert vielmehr eine analytische Gegenüberstellung beider Begriffe, die gleichermaßen die Folgen dieses Paradigmenwechsels untersucht.
Gesamtwerk
Theorien, Konzepte und Ansätze der Kindheitspädagogik
In diesem Band werden Theorien, Konzepte und Ansätze vorgestellt, die die Herausbildung und Fundierung der Kindheitspädagogik begleitet haben. Leser*innen erhalten grundsätzliche Einsichten in pädagogische Prinzipien sowie didaktische und methodische Grundlegungen für die Kindheitspädagogik und Familienbildung. Zentrale theoretische Denk- und Handlungsfiguren, ihr Einfluss auf Modelle pädagogischen Handelns wie auch auf relevante Forschungsstrategien sind in ihren Wirkungen für die Kindheitspädagogik übersichtlich und nachvollziehbar dargestellt.
Gesamtwerk
Bildungsungleichheit
Welche Grundannahmen liegen der Forderung nach einem Abbau sozialer Ungleichheit zugrunde? Warum ist Ungleichheit im Bildungswesen ein Problem? Ist Bildungsungleichheit überhaupt ein Problem? Solche und ähnliche Fragen werden eher selten gestellt und oft nur implizit beantwortet. Im Buch werden die Welt- und Menschenbilder von „Klassikern“ der Bildungsphilosophie wie Platon, Rousseau und Pestalozzi dargestellt und mögliche pädagogische Konsequenzen gezeigt. So wird eine neue Perspektive auf aktuelle Debatten über Bildung und Ungleichheit gewonnen.
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