Dieses wissenschaftliche Werk untersucht die österreichische Landschulreform von den 1920er-Jahren bis zur Mitte der 1960er-Jahre aus der Perspektive von Lehrerinnen, Lehrern und Schulleuten. Die Studie rekonstruiert die Debatte über die Reform des ländlichen Schulwesens anhand von pädagogischen Zeitschriften und Fachpublikationen und analysiert, wie Schulreformdebatten unabhängig von ihrer tatsächlichen Umsetzung eigenständige Bedeutung für die beteiligten Akteure hatten.