Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 41/57
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RAABE
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Ja, aber...
Welche Arten von Einwänden gibt es? Worin besteht der Unterschied zwischen echten und vorgeschobenen Einwänden? Und wie reagiert man angemessen auf diese Kritik? In dieser Unterrichtseinheit analysieren die Schüler verschiedene Einwände sprachlich, interpretieren aber auch Stimme und Körpersprache der Kunden. Im Anschluss daran setzen sich die Schüler mit verschiedenen Methoden wie der Fragen- und der Bumerangmethode auseinander, mit denen sie auf die Einwände des Kunden reagieren und diese im Idealfall entkräften können. Die Methoden wenden sie in Rollenspielen an. Mit Hörtexten auf CD und Rollenspielen.
Gesamtwerk
Unser Projekt ist auch euer Projekt! Appellative Texte schreiben
Spende Blut – so knapp kann ein Aufruf sein. Wie aber formuliert man, wenn das Anliegen vielschichtiger ist und ganz unterschiedliche Gruppen zur Teilnahme bewegt werden sollen? Ausgehend von einem Schulprojekt – dem Vorlese- und Theaterfest – erarbeiten Ihre Schüler in dieser Unterrichtsreihe die wichtigsten Merkmale appellativer Texte und wenden sie beim Schreiben eigener Aufrufe an. Dabei stimmen sie die sprachlichen Gestaltungsmittel auf den Inhalt und die Zielgruppe ab und überarbeiten ihre selbst verfassten Appelle mit der Methode „Textlupe“.
Gesamtwerk
Wie wird es anschaulich? – Texte mit Strukturbildern und Diagrammen visualisieren
In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, wie man Texte ansprechend und verständlich visualisiert. Dabei liegt der Schwerpunkt weniger auf der Theorie als vielmehr auf der praktischen Anwendung. Ihre Ergebnisse präsentieren die Lernenden in der Klasse und diskutieren über deren Wirkung beim Betrachter. Durchgängiges Rahmenthema der Unterrichtsreihe bildet der Komplex „Mensch und Natur“.
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Gesamtwerk
Eindeutig mehrdeutig!
Ob man den „alten Dichter“ oder den „Alten dichter“ in den Wald führt, macht einen Unterschied – und nicht nur in der Schreibweise. Das Beispiel zeigt, dass nicht nur Einzelwörter mitunter mehrdeutig sind. Selbst in ganzen Sätzen können sich mehrere Bedeutungen überlagern, auch wenn die Sätze grammatisch korrekt sind. Mehrdeutigkeit lässt sich also nicht allein auf den falschen oder unachtsamen Sprachgebrauch reduzieren, sie ist in der Sprache selbst verankert. An anschaulichen Beispielen untersuchen Ihre Schüler die unterschiedlichen Facetten der Mehrdeutigkeit und kommen zu einer differenzierten Wertung. Denn für Satire und literarische Ironie war Mehrdeutigkeit von jeher kein Manko, sondern eine scharfe Waffe.
Gesamtwerk
Binnendifferenzierung im Deutschunterricht – Impulse und Methoden
Verschiedene Wege, aber ein Ziel: In zunehmend heterogenen Lerngruppen steigt die Notwendigkeit, differenzierend zu unterrichten, um individuelles Lernen zu ermöglichen. Denn schließlich sollen möglichst alle Schülerinnen und Schüler ein für alle vergleichbares Ziel erreichen, so unterschiedlich ihre Lernvoraussetzungen und Interessen auch sein mögen. Für den Unterrichtsalltag heißt dies, dass differenzierendes Unterrichten in jeder Art von Unterrichtsorganisation zu einem Grundprinzip werden sollte, nicht nur in dezentralen, freien Arbeitsformen wie z. B. beim Stationenlernen oder in Projektwochen. Das Ziel dieses Beitrags ist es, Differenzierungsmöglichkeiten im alltäglichen Unterricht aufzuzeigen und einige davon am Beispiel einer textgebundenen Erörterung zu illustrieren.
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Wir im Netz – der Stellenwert digitaler Medien in unserer Gesellschaft
Apple, Facebook, Google – die drei „Giganten“ der digitalen Welt bestimmen zurzeit die Diskussion über die Chancen und Gefahren der Internetnutzung. Für viele von uns ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, die Dienste von Suchmaschinen und Online-Communitys zu nutzen. Doch wie sicher bewegen wir uns im Netz? Genauer: Wie sicher ist das Netz? Wie werden unsere Spuren, die wir dort hinterlassen, (aus-)genutzt? Die Zeitungsartikel dieser Reihe bieten Ihren Schülern Argumente und Informationen, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig erarbeiten die Schüler sich bei der Beschäftigung mit den journalistischen Texten grundlegende Kompetenzen der Sachtextanalyse. Sie reflektieren ihr Vorgehen Schritt für Schritt und gewinnen Sicherheit im Umgang mit Sachtexten.
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Übung macht den Rechtschreib-Meister! Ein individuelles Rechtschreibtraining
„Muss“ oder „Mus“? Manchmal hilft es, ein Wort genau auszusprechen, um auf die richtige Schreibweise zu schließen. Doch wie ist es bei „Mahl“ und „Mal“? Leider ist die Rechtschreibung nicht immer eindeutig. In dieser Einheit lernen Ihre Schülerinnen und Schüler sowohl die grundlegenden Regeln als auch Sonderfälle in fünf Rechtschreibbereichen kennen. Sie identifizieren ihre individuellen Fehlerschwerpunkte und beheben sie eigenverantwortlich mithilfe von zielgerichteten Übungen. Die Materialien erlauben differenziertes Arbeiten und ermöglichen den Lernenden, ihre Rechtschreib-Fortschritte zu erkennen. Die Übungsblätter können im Unterricht gemeinsam erarbeitet, als Freiarbeitsmaterial zur Verfügung gestellt oder an Einzelne zur individuellen Förderung ausgegeben werden.
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Friedrich Schiller: „Die Räuber“ – die Tragödie vom verlorenen Vater
Schillers Drama „Die Räuber“ lässt sich als Familientragödie lesen: Ein Vater und seine beiden Söhne sind gefangen in einem unlösbaren Konflikt. Die Blindheit des Vaters und das destruktive Handeln der Söhne bewirken die Katastrophe: Liebesverlust und Zurücksetzung lösen Eifersucht, Wut und Rachegefühle aus, zerstören Bindungen, führen zu Einsamkeit und Tod. Verstrickt in Intrigen und Verbrechen, tragen alle Beteiligten einen Teil der Schuld. – Am Beispiel der Beziehungsmuster im Drama lässt sich untersuchen, was es heißt, „ohne Vater zu sein“. Im Zentrum der Reihe steht damit ein Thema, das für viele Heranwachsende Bedeutung hat: Im Spiegel der „Räuber“ betrachten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Beziehung zum Vater und erforschen das väterliche Prinzip.
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Papiertheater – basteln, spielen und selbst inszenieren
Das Papiertheater geht auf die Theaterbegeisterung des 18. Jahrhunderts zurück. In unserer multimedialen Zeit war es lange nahezu vergessen. Doch eine Wiederentdeckung lohnt sich, denn die Papiertheaterbühne ist mehr als ein Hobby für Nostalgiker: Als imaginationsund handlungsorientiertes Werkzeug bietet das Papiertheater gerade für den Deutschunterricht große Chancen: Die Schüler werden für Fragen der Dramaturgie und des Bühnenbildes sensibilisiert und der Umgang mit Literatur löst sich von der reinen, trockenen Textarbeit. Die Vorbereitung kleiner Szenen und einer gemeinsamen Inszenierung fördert die kommunikativen Fähigkeiten. Lassen Sie Ihre Schüler spielerisch die Unterschiede zwischen erzählender und dramatischer Literatur entdecken!
Gesamtwerk
Essayistisch schreiben lernen – Snapshot, Webcam und Porträt
Der Deutschunterricht soll Schülerinnen und Schüler befähigen, kohärente und verständliche Texte zu verfassen. Doch wie kann es in der Oberstufe gelingen, der Schlüsselkompetenz „Schreiben“ effektiv gerecht zu werden? Diese Schreibwerkstatt nutzt kreative Methoden und Übungen, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen grundlegende Techniken des essayistischen Schreibens nahezubringen. Sie untersuchen essayistische Kleinformen wie „Snapshot“ oder „Webcam“. Sie üben, genau zu beobachten und Momentaufnahmen schriftlich festzuhalten. Auf der Grundlage von Recherchen und Interviews erstellen sie umfangreichere „Porträts“, in Schreibkonferenzen reflektieren und überarbeiten sie ihre Texte. So lernen sie, sprachliche Mittel gezielt einzusetzen und essayistische Texte zu verfassen, die nicht nur sachlich korrekt, sondern auch anregend zu lesen sind.
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Ein Detektiv für alle Fälle – wir üben die vier Fälle im Deutschen
Die vier Fälle im Deutschen richtig anwenden, Fragen zu den Fällen korrekt formulieren, Nomen unabhängig von Geschlecht oder Anzahl richtig deklinieren.
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Stellung beziehen und argumentieren – wir schreiben eine Erörterung
Das Verfassen einer Erörterung ist ein komplexes Unternehmen. Die Schüler müssen ein Problem erfassen, einen Standpunkt einnehmen, eine Stoffsammlung, Gliederung und Argumentation erarbeiten sowie die Ausformulierung unter Beachtung verschiedener struktureller Aspekte vornehmen. Wichtig ist hierbei aber, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass die Argumentation kein Selbstzweck sein soll, sondern sich aus einer Beschäftigung mit einem Problem automatisch ergibt. Sie erkennen, dass sinnvolles Argumentieren als Basis eine gute Allgemeinbildung benötigt. Durch das Diskutieren über verschiedene Themen und Sachverhalte lernen sie, sich kritisch mit verschiedenen Inhalten auseinanderzusetzen, eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten. Dies sind Kompetenzen, die sie im späteren Leben benötigen und die sie zu mündigen Bürgern werden lassen.
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Unterwegs im Netz – vom sicheren Umgang mit dem Internet
Ob beim Surfen in sozialen Netzwerken, beim Chatten oder beim Musik-Download: Im Internet unterwegs zu sein, ist für Kinder und Jugendliche Alltag. Dabei ist ihnen die Sicherheit persönlicher Daten zwar wichtig, aber häufig wissen sie nicht, worauf man im Netz achten muss. Die Frage nach der Sicherheit beim Surfen und den Risiken des Internets steht daher im Mittelpunkt dieser Unterrichtsreihe. Hier geht es aber nicht nur inhaltlich um Austausch und Kommunikation – auch methodisch stehen die Übungen ganz im Zeichen der Zusammenarbeit: Ihre Schüler lernen Grundelemente gemeinschaftlichen Lernens kennen und gewinnen Erfahrung mit kooperativen Lernformen. Methoden wie „Graffiti“, „Placemat“ oder „Partnerpuzzle“ werden Ihren Schülern bald vertraut sein, denn sie alle folgen dem bewährten Prinzip des „Think – pair – share“.
Gesamtwerk
Beobachten, beschreiben, erklären
Experimente im Deutschunterricht? Aber sicher! Die einfachen Versuche machen nicht nur Spaß, sie zeigen Ihren Schülern auch, dass sprachliches Können nicht nur im Aufsatz oder Diktat gefordert ist. Wie beschreibe ich meine Beobachtungen möglichst genau? Und wie erkläre ich Zusammenhänge so, dass sie gut verständlich sind? Diese Fragen begleiten Ihre Schüler, wenn sie die Eigenschaften von heißer Luft oder von Eis und Wasser erkunden. Sie üben, Vorgänge nachvollziehbar darzustellen und das Beobachtete verständlich zu erklären. Abrundend zeigt die Beschäftigung mit wissenschaftlichen Irrtümern, wie wichtig das genaue Arbeiten ist. Alle Experimente sind mit einfachen Mitteln durchzuführen.
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Mein Rechtschreibportfolio (I)
Fort mit dem Fehlerteufel! Mit dem Rechtschreibportfolio üben Ihre Schüler individuell und gewinnen Schritt für Schritt mehr orthografische Sicherheit: Sie untersuchen eigene Texte und analysieren häufige Fehlerquellen, zu denen sie die entsprechenden Rechtschreibregeln suchen. So stärken die Schüler ihr Regelwissen. In anschließenden Übungen bearbeiten sie gezielt einen Trainingsschwerpunkt und verbessern stetig ihre Rechtschreibkompetenz. Ein Dreischritt, der sich kontinuierlich wiederholt. So wird das Rechtschreibportfolio ein ständiger Begleiter auf dem Weg zu einer sicheren Rechtschreibung. Teil I der Reihe hat die Laut-Buchstaben-Zuordnung zum Schwerpunkt, ein ergänzender zweiter Teil folgt im November 2011.
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Jeremias Gotthelf: „Die schwarze Spinne“
Spinnen sind eigentlich harmlose Tiere: Sie greifen den Menschen nicht an, sie lärmen nicht und übertragen in aller Regel keine Krankheiten. Trotzdem rufen sie bei vielen Menschen Ekel und Furcht hervor. Dass dem so ist, liegt möglicherweise auch an Geschichten wie dieser: In der Novelle „Die schwarze Spinne“ des Priesters und Schriftstellers Jeremias Gotthelf wird das harmlose Tier mit literarischen Mitteln zum Symbol einer teuflischen Rache, ja zum Inbegriff des „Bösen“ stilisiert. Die Schüler stellen Aufbau und Struktur der Novelle grafisch dar, untersuchen Symbole und Leitmotive, schließen auf die Intention der Erzählung und diskutieren anhand des Textes über die Natur des Menschen sowie über seine Haltung zu moralischen Fragen.
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Juli Zeh: „Corpus Delicti. Ein Prozess“ – ein Roman zur Verteidigung der Freiheit?
Juli Zehs Roman von 2009 entwirft eine beunruhigende Zukunftsvision, eine negative Utopie: Gesundheit ist Mitte des 21. Jahrhunderts zum höchsten gesellschaftlichen Wert aufgestiegen. Ein allmächtiger Staat überwacht die gesundheitsbewusste Lebensführung seiner Bürger. Und einer jungen Frau wird der Prozess gemacht, weil sie es wagt, Zweifel anzumelden. – Wie weit darf der Staat individuelle Freiheiten einschränken? Gibt es ein Recht des Einzelnen auf Widerstand? In dieser Unterrichtsreihe erschließen Ihre Schüler den inhaltlichen Aufbau, die Personenkonstellation und die Erzählstruktur des Romans. Sie diskutieren die brisanten gesellschaftlichen Fragen, die die Lektüre aufwirft, und halten ihre Ergebnisse in Standbildern, auf Plakaten und in Rezensionen fest.
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Die Schreibung des s-Lauts – kennst du diese Tricks schon?
Die Schülerinnen und Schüler lernen die Abhängigkeit der Schreibweise des s-Lauts von der Stellung im Wort, der lautlichen Realisierung und der lautlichen Umgebung kennen; sie sollen ein strukturiertes Vorgehen für die Findung der richtigen Schreibweise einüben und in verschiedenen Aufgaben richtig anwenden.
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Was gibt's Neues ...? Schlag doch die Zeitung auf!
Die Zeitung ist ein verbreitetes Informationsmedium. Je eher sich Jugendliche an den (kritischen) Umgang mit diesem Medium und seine regelmäßige Lektüre gewöhnen, desto besser. Das Lesen einer Zeitung und das Extrahieren von Inhalten aus den Artikeln erhöht die Medien- und Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler, befähigt sie, sich kritisch mit Medieninhalten auseinanderzusetzen, und ermöglicht ihnen, am Weltgeschehen teilzunehmen. Die „großen“ Zeitungen wie zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung liefern Schulklassen, die ein solches Projekt starten, gerne eine Woche lang kostenlos Zeitungen direkt in die Schule. So können die Lernenden jeden Tag die Zeitung durchblättern, den einen oder anderen Artikel genauer unter die Lupe nehmen und sich Notizen dazu machen. Es ist wichtig, dass Sie ihnen hierbei genügend Zeit lassen. Außerdem steht so jeden Tag ein aktuelle Zeitung zur Bearbeitung zur Verfügung.
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Sags mal anders! – Sprachvarianz leicht gemacht
Dadurch, dass in der deutschen Sprache Komposita (zusammengesetzte Wörter) in nahezu unbegrenzter Anzahl möglich sind, ergeben sich ein enormer Wortschatz und auch die Möglichkeit, recht kreativ mit Sprache umzugehen. Auch die verschiedenen Verben, die feine Unterschiede in der Beschreibung von Tätigkeiten ermöglichen, erweitern das Spektrum des Sprechers enorm. Häufig jedoch werden diese sprachgestalterischen Möglichkeiten von Schülerinnen und Schülern gar nicht wahrgenommen und sie greifen auf immer wieder die gleichen Formulierungen zurück Deshalb ist es wichtig, Übungen anzubieten, die den Lernenden die Möglichkeit zum kreativen Umgang mit der Sprache bieten, das Gefühl für sprachliche Nuancen fördern und den Wortschatz erweitern.
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„Das Brot“ von Wolfgang Borchert – eine Kurzgeschichte zur Nachkriegszeit
„Das Brot“ von Wolfgang Borchert – eine Kurzgeschichte zur Nachkriegszeit
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Peter Stamm: „Ungefähre Landschaft“ – die Kunst, im Ungefähren ein Ausrufezeichen zu setzen
Kathrine, die junge Hauptfigur in Peter Stamms Roman von 2001, steht vor ihrem Leben wie vor der konturlosen winterlichen Weite der Polarregion, in der sie zu Hause ist. In der „ungefähren Landschaft“ sucht sie nach Halt und Orientierung. Schließlich begibt sie sich auf eine Reise durch Europa und zu sich selbst. Ihre Schülerinnen und Schüler untersuchen den Roman, indem sie in Arbeitsgruppen selbst gewählte Schwerpunkte setzen und einander ihre Ergebnisse präsentieren. Dabei charakterisieren sie die Hauptfigur und ihre Entwicklung im Roman, schreiben ein Leser- oder Figurentagebuch und inszenieren fiktive Dialoge. Zur Analyse der Form des Romans erstellen sie eine Spannungskurve und untersuchen die literarische Darstellung von Zeit und Raum.
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Ich bin nicht Ihrer Meinung, Kollege!
Ob im Kundengespräch, in einer Verhandlung mit dem Vorgesetzten oder in einer Diskussion mit Kollegen: Ihre Schüler sind häufig gefordert, ihren Standpunkt mit den richtigen Argumenten zu vertreten, um ihre Ziele erfolgreich durchzusetzen. Aus welchen Bausteinen besteht nun aber eine Argumentation? Welche Mittel kann man einsetzen, um die eigene Meinung sinnvoll zu untermauern? Und welche Formulierungen überzeugen den Gesprächspartner? In dieser Unterrichtseinheit lernen Ihre Schüler Schritt für Schritt, wie sie erfolgreich ihre Meinung darlegen. In Rollenspielen und einer Fishbowl-Diskussion zum Thema Rauchverbot trainieren sie die erworbenen Argumentationstechniken.
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Früher hieß das aber anders! − Dem Bedeutungswandel auf der Spur
Wörter, aber auch Redewendungen und grammatikalische Regeln, verändern ihre Bedeutung unentwegt. Weil dies aber nicht abrupt geschieht, sondern schleichend, nehmen wir davon im Alltag nur wenig Notiz. Umso befremdeter sind wir, wenn wir zum Beispiel auf einen mittelalterlichen Text stoßen, in dem wir zwar einzelne Wörter wiedererkennen, aber nicht mehr verstehen, was mit ihnen gemeint ist. In der Unterrichtsreihe wird das Phänomen des Bedeutungswandels unter historischen, linguistischen und kommunikativen Aspekten untersucht: Welche Motive bewegen eine Sprachgemeinschaft dazu, die etablierte Bedeutung von Wörtern aufzugeben und ihnen einen neuen Sinn zu unterlegen? Welche Eigenarten und Strukturen der Sprache machen den Bedeutungswandel überhaupt möglich? Welche Konsequenzen hat der Bedeutungswandel für die Kommunikation in einer Sprachgemeinschaft?
Gesamtwerk
Die Facharbeit
Ganz gleich ob „Facharbeit“, „Besondere Lernleistung“ oder „Seminararbeit“ – hinter allen Begriffen verbirgt sich die gleiche Forderung nach wissenschaftspropädeutischem Lernen als Vorbereitung auf ein Studium. Was dabei alles zu bedenken ist, erfahren Ihre Schüler in dieser Unterrichtseinheit: An einem Beispielthema lernen sie Schritt für Schritt, eine fachwissenschaftliche Arbeit eigenständig zu verfassen. Von der Themenwahl über die Recherche bis zur Formulierung des Textes lernen sie grundlegende Techniken kennen, etwa die Benutzung von Fachliteratur. Da zur schulischen Facharbeit immer auch das Beratungsgespräch mit der Lehrkraft gehört, üben die Schüler zudem, ihre Arbeit im Gespräch zu präsentieren und ihr Vorgehen zu begründen. Als Beispielthema schlagen wir eine Themenstellung zu Goethes Drama „Iphigenie auf Tauris“ vor.
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