Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 43/57
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Neues aus der Lesekartei! – Texte lesen und verstehen
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Hagen Röhrig: „Kai Flammersfeld und die Transsylvanischen Schicksalskekse“
Ob Dracula, der kleine Vampir oder aktuell Edward Cullen aus den Romanen von Stephenie Meyer – Vampire üben seit Generationen auf Alt und Jung eine unbestrittene Faszination aus. Kai Flammersfeld ist in dieser Reihe eine relativ neue Figur, mit der Hagen Röhrig spannend, aber altersgerecht die Thematik der Untoten für 9- bis 12-Jährige aufgreift. Dabei stehen schülernahe Themen wie „Freundschaft“, „Mut“ und „Ängste“ im Vordergrund, verknüpft mit einer packenden Abenteuerhandlung. – Nutzen Sie die Faszination, die von der Geschichte Kai Flammerfelds ausgeht, um Ihre Klasse fürs Lesen zu begeistern und mit ihr grundlegende Techniken des Umgangs mit Texten zu üben!
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Yves Klein lässt grüßen!
In dieser Unterrichtseinheit setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler mit der Grundfarbe Blau in vielfältiger Art und Weise auseinander: Sie lernen den Künstler Yves Klein kennen und empfinden seine Arbeitsweise mit ihren eigenen Körpern nach, indem sie Schwämme und Sand in ihre Bilder einbeziehen oder mit Händen, Füßen und Gesichtern blaue Farbe auftragen. Die Farbe Blau ist auch das übergeordnete Thema einer Collage sowie der Bildbearbeitung eigener Fotos am Computer. Die Unterrichtsmaterialien bieten zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie die Einheit verkürzen oder erweitern können, und machen Vorschläge zum fächerverbindenden Unterrichten mit dem Fach Deutsch.
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Liebesgedichte untersuchen und selbst verfassen
Im Deutschunterricht stößt insbesondere Lyrik oft auf Widerstand. Viele Schülerinnen und Schüler empfinden Gedichte als „altmodisch“ und „schwer verständlich“. Darum ist es beim Umgang mit lyrischen Texten besonders wichtig, die Lernenden zu aktivieren und ihnen Wege aufzuzeigen, sich Gedichte schrittweise selbstständig zu erschließen. Diese Reihe ermöglicht die vertiefte Auseinandersetzung mit Gedichten zum Thema „Liebe“ mithilfe schülerorientierter Methoden und Aufgabenstellungen. In Gruppenarbeit, beim Lernen an Stationen und im Gruppenpuzzle frischen die Schülerinnen und Schüler ihre bisherigen Kenntnisse auf, trainieren den Umgang mit lyrischen Texten und übernehmen Verantwortung für den eigenen Lernprozess.
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Wenn die Blätter fallen … – Herbstlyrik
Woran erkenne ich eine Metapher? Welche Wirkung erzeugt eine Personifikation? Und wie bestimme ich das Versmaß? – In dieser Unterrichtsreihe entdecken Ihre Schülerinnen und Schüler grundlegende Strukturelemente lyrischer Texte und erproben die Wirkung unterschiedlicher Stilmittel. Produktionsorientiert erwerben sie Kompetenzen zur Gedichtanalyse, indem sie Elfchen, Wachsgedichte sowie mehrzeilige Strophen verfassen und Gedichte genau untersuchen. Der Herbst mit seiner Farbenpracht, aber auch mit seinen Stürmen und Unwettern bildet dabei die thematische Klammer. Ihren Lernprozess und die eigenen Texte dokumentieren die Lernenden in einem Portfolio. So üben sie, selbstständig zu arbeiten und ihr Lernverhalten zu reflektieren.
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Federmaus oder Fledermaus? – Mit Schreibspielen Konsonantenverknüpfungen üben
Rechtschreibung und Spaß? Dass dies durchaus zusammenpassen kann, zeigen die Schreibspiele dieser Lerneinheit, bei denen sich Ihre Schüler die Lernwörter auf verschiedene Weise einprägen und anschließend schreiben. Das Tolle ist: Alle Kinder spielen die gleichen Spiele, aber mit unterschiedlich schwierigem Wortmaterial! So kann jeder Schüler an seinem individuellen Fehlerschwerpunkt arbeiten.
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Pass auf, hier kommt der Sprachabschneider! – Satzgliedübungen mit dem Kinderbuchklassiker
Paul macht nicht gerne Hausaufgaben. Freunde treffen, Schwimmbad, Trampolintraining – das alles ist doch viel interessanter. Als der Sprachabschneider Vielolog anbietet, ihm eine Woche lang seine lästige Pflicht abzunehmen, zögert Paul nicht lange. Nur seine Präpositionen und bestimmten Artikel soll er dafür hergeben. Paul genießt die freie Zeit und gibt immer weitere Aufgaben an Vielolog ab – gegen weitere Wortarten als Bezahlung, versteht sich. Paul merkt zu spät, worauf er sich da eingelassen hat: Er kann sich kaum noch verständigen. Dass jedes Wort im Satz eine Aufgabe hat und Sätze aus Satzgliedern bestehen, lernen Ihre Schüler anhand des Kinderbuchklassikers „Der Sprachabschneider“. Anhand der Lektüre ermitteln sie die verschiedenen Satzglieder durch unterschiedliche Proben und bestimmen deren Funktion im Satz. So erweitern sie ihr Sprachgefühl und machen sich bewusst, was für eine gelingende Kommunikation wichtig ist.
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Aufsätze individuell verbessern
Ob Gedichtinterpretation, Dramenanalyse oder literarische Erörterung: Wenn der Aufsatz korrigiert zurückgereicht wird, ist für viele Schüler die Frage, wie sie aus den Korrekturen der Lehrkraft den besten Nutzen ziehen. Was tun, um Fehler beim nächsten Mal nicht zu wiederholen? Oft sieht ein Schüler einfach nur Rot und klappt das Heft schnell wieder zu. Dass es anders gehen kann, zeigt dieser Beitrag: Er gibt Ihnen als Lehrkraft ein verlässliches Instrument der Fehlerdiagnose an die Hand und bietet den Schülern individuelles Trainingsmaterial, um häufige Fehlerquellen zielgerichtet zu beheben.
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Das Geschehen aus Lottes Sicht – einen Parallelroman schreiben
Im Herbst 1774 erschien unter dem Titel „Die Leiden des jungen Werthers“ der erste Roman des damals fünfundzwanzigjährigen Johann Wolfgang Goethe und machte den Autor über Nacht zu einem der bekanntesten Dichter Europas. In scheinbar zufällig überlieferten Briefen, die der Protagonist an seinen Freund Wilhelm schreibt, erzählt der Roman die Geschichte der unerfüllten Liebe Werthers zu Lotte. Dabei wird das Geschehen fast ausschließlich aus der Perspektive Werthers gezeigt. In dieser Unterrichtseinheit vollziehen die Schülerinnen und Schüler jedoch einen Perspektivenwechsel: Sie beschäftigen sich intensiv mit dem Roman, indem sie sich in die Figur Lottes hineinversetzen und die Ereignisse in Form eines Briefromans aus ihrer Sicht darstellen.
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Genitive, Pronomen und andere Stolpersteine
Wann schreibt man "dasselbe" und wann "das gleiche"? Warum gibt es nicht die "optimalste Lösung"? Und wann verwendet man den Genitiv anstelle des Dativs? In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schüler mit verschiedenen grammatischen Phänomenen der deutschen Sprache auseinander, über die sie immer wieder stolpern. Die Lernenden stellen zunächst mithilfe eines Einstufungstests fest, in welchen Grammatikbereichen sie Defizite haben, und können dann gezielt Aufgaben an einer Lerntheke zu ausgewählten Grammatikthemen selbstständig bearbeiten. Zu diesen Themen gehören zum Beispiel der Gebrauch der Konjunktionen "weil" und "denn" sowie der damit verbundene Satzbau oder die Groß- und Kleinschreibung von Anrede-, Personal- und Possessivpronomen. Mithilfe eines Abschlusstests überprüfen die Lernenden am Ende der Unterrichtseinheit ihre Grammatikkenntnisse erneut. Mit einem Einstufungs- und einem Abschlusstest auf zwei Niveaus.
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Gekonnt erzählen und aufmerksam zuhören
Verständlich zu erzählen und aufmerksam zuzuhören, ist nicht immer leicht für Kinder. Dabei spielt beides auch im Alltag eine wichtige Rolle: ob im Unterricht, zusammen mit den Freunden oder zu Hause. Da diese grundlegenden Kompetenzen selten gezielt gefördert werden, stellt der vorliegende Beitrag den Erzählprozess in den Mittelpunkt. Die Schüler werden zum fantasievollen und gleichzeitig verständlichen Erzählen angeregt, reflektieren und üben aber auch das Zuhören und trainieren dadurch ihre kommunikative Kompetenz.
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Treppauf, Treppab -Wortschatzübungen rund um die Treppe
Treppauf, Treppab Wortschatzübungen rund um die Treppe
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Warum tragen Pinguine keine Wollsocken? (Teil II) - Eine individuelle Grammatik-Wiederholung (Teil II: Satzglieder, Tempora)
Die Bildungspläne weisen für das Ende der 6. Klasse Kompetenzstufen aus, auf denen die folgenden Jahrgänge aufbauen. Wichtig ist daher, dass Schüler zu diesem Zeitpunkt ihr Wissen wiederholen und festigen können. Dabei gibt es individuell unterschiedlichen Übungsbedarf. Dieser Beitrag gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Schüler in den Bereichen „Satzglieder“ und „Zeitformen der Verben“ gezielt zu fördern: Ihre Schüler üben im eigenen Tempo zu ihren persönlichen Lernschwerpunkten. Dieser Beitrag bildet den zweiten Teil einer Reihe zur individuellen Grammatik-Wiederholung. Zusammen mit Teil I (Mai 2010, EL 63) können Sie die Materialien für einen umfassenden Lernzirkel zu Wortarten, Satzgliedern und Tempora kombinieren!
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Diktier mir was! – Übungen und Strategien zum korrekten Schreiben
Die Schülerinnen und Schüler befassen sich zunächst mit den Wörtern, deren Schreibung sie schon zu kennen glauben, und bilden somit die Basis für das Lernen weiterer Begriffe. Das Lesen, Merken und Übertragen des Wortbildes wird auf verschiedene Weise geübt und durch Erklärungen, wie sich die
Schreibung der einzelnen Wörter begründen lässt, erhalten die Schülerinnen und Schüler das nötige Handwerkzeug, sich auch selbst weiterzuhelfen, wenn ihnen die Schreibweise eines Wortes nicht bekannt ist. Der regelmäßige Umgang mit dem Wörterbuch erleichtert das Suchen und ermutigt die Lernenden, öfter einmal nachzuschlagen.
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Der Weißstorch – aus Texten Sachinformationen entnehmen
Auf diesen Materialien erfahren Ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur viel Neues über den Storch, sondern sie gehen auch mit unterschiedlichen Quellen um, aus denen sie Informationen entnehmen. Dazu gehören ein Gedicht, Fotos und Informationstexte. Zur Ergebnissicherung formulieren die Lernenden Texte, „lesen“ eine Grafik und müssen sich bei Multiple-Choice-Aufgaben für die richtige Antwort entscheiden.
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Wie schreibt man das? – Alternative Diktatformen und Rechtschreibübungen
Das herkömmliche Diktat misst nur einen kleinen Teil der Rechtschreibkompetenz. Es wird nämlich lediglich überprüft, ob eine Schülerin oder ein Schüler Gehörtes rechtschriftlich korrekt niederschreiben kann. Die noch weitgehend gängige Diktatpraxis widerspricht einem wichtigen testpsychologischen Prinzip, das besagt, dass das Kontrollverfahren dem Lernverfahren entsprechen muss. Anders ausgedrückt: Die Testmethode entspricht nicht der Übungsmethode. Außerdem wirken herkömmliche Diktate oft sehr demotivierend auf die Lernenden, da sie in erster Linie mit ihren Fehlern konfrontiert werden. Es sind daher Diktatformen und Rechtschreibübungen nötig, die über das reine Nachschreiben von etwas Gesprochenem hinausgehen. Die Lernenden sollen beispielsweise Zusammenhänge erkennen zwischen der Wortart und der Schreibweise. Übungswörter sollen im Kontext geübt werden, z. B., indem ein sinnvoller Satzkontext hergestellt wird oder durch Bild-Wort-Zuordnungen, wie es bei Bilddiktaten der Fall ist.
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„Gar nicht” wird gar nicht zusammengeschrieben! – Eselsbrücken und Rechtschreibstrategien
Die deutsche Rechtschreibung ist recht komplex und für viele Schülerinnen und Schüler ein undurchsichtiger Dschungel. Deshalb ist es von Bedeutung, ihnen einfache Hilfen an die Hand zu geben, die sie befähigen, selbstständig Lösungen zu erarbeiten, die ihnen bei Unsicherheiten helfen. Egal ob Silben überdeutlich gesprochen, verwandte Wörter gesucht, Endungen genauer betrachtet oder Eselsbrücken erfunden werden – die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die Rechtschreibung kein Hexenwerk ist und dass sie sich oft mit ganz einfachen Mitteln selbst helfen können.
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Beutegreifer und Beutelsäuger – Wörter mit ähnlich klingenden Lauten richtig schreiben
Beutegreifer und Beutelsäuger – Wörter mit ähnlich klingenden Lauten richtig schreiben Rechtschreibstrategien für Zweifelsfälle
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Erzähl mir (k)ein Märchen! – Mit Merkkärtchen und Märchentexten das freie Sprechen trainieren
Lassen Sie sich von Ihren Schülern in dieser Unterrichtseinheit zum freien Sprechen eine Menge Märchen erzählen! Aber nicht nur Sie werden einiges zu hören bekommen, auch die Kinder werden begeistert sein, wie schnell sie und ihre Klassenkameraden zu Profi-Erzählern werden. Der Trick dabei ist, dass die Schüler sich mithilfe einer Stecktafel einen „Spickzettel“ zusammenbauen. Farbige Abbildungen der Märchenfiguren werden in die Tafel eingesteckt und dienen so als optische Merkhilfe. Jetzt wird loserzählt: „Es war einmal …“
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Schrecklich gut! – Mit Dominos spielerisch erste Buchstaben und Wörter lesen üben
Schon bald treiben wieder verkleidete Kinder als Geister, Hexen und Vampire ihr Unwesen an dunklen Herbst- und Winterabenden. Halloween und alles, was damit zusammenhängt, fasziniert Schüler auf geheimnisvolle Weise. Nutzen Sie diese Motivation für den Leselernprozess – mit sechs verschiedenen Lesedominovarianten, die Sie nicht nur zu Halloween einsetzen können. In jeder Niveaustufe fördern Sie jeden Schüler ganz individuell an Knackpunkten des Lesenlernens. Wer erst wenig lesen kann, hört und unterscheidet Anlaute. Kann ein Schüler schon Wörter lesen, unterscheidet er Vokale im Wort. Wer schon gut lesen kann, übt ganze Wörter zu buchstabieren. Und ganz nebenbei trainieren die Schüler das sinnerfassende Lesen, indem sie Sätze und Geschichten mit den passenden Bildern verbinden.
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Der Gedichtvergleich als Methode der Interpretation – barocke Gedichte konfrontiert mit moderner Lyrik
Die vergleichende Gedichtinterpretation ist eine beliebte und verbreitete Klausur- und Prüfungsaufgabe. Den Schülerinnen und Schülern bietet sie die Chance, durch die Gegenüberstellung zweier Texte eigenständig zu Erkenntnissen zu gelangen. Der systematische und kontinuierliche Gedichtvergleich muss jedoch geübt werden, wenn er nicht oberflächlich und schematisch bleiben soll. Anhand thematisch verwandter Gedichte trainieren Ihre Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer den Vergleich als Methode: Die Gegenüberstellung von barocker und moderner Lyrik führt zu einer wechselseitigen Erhellung der Texte. Im Vergleich wird das jeweils Typische und Charakteristische sichtbar – und Ihre Schülerinnen und Schüler erarbeiten selbstständig charakteristische Themen und lyrische Formen des Barock.
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Kiezsprache, Türkenslang, Kanak Sprak? Ethnolekt im Gegenwartsdeutsch
„Yalla, Lan, isch mach dich Messer!“ Sätze wie dieser kennzeichnen zunehmend den Umgangston unter Jugendlichen, zumindest in größeren Städten. Dies haben Soziolinguisten festgestellt und dem Phänomen gleich einen Namen gegeben: „Kiezdeutsch“ oder auch „Türkenslang“, da zahlreiche Spracheinflüsse des neuen Jargons aus dem Türkischen und dem Arabischen stammen. Durch Comedy-Stars wie Erkan & Stefan ist dieser „Slang“ bekannt geworden. Mit Texten der beiden Comedians nehmen Ihre Schüler den Ethnolekt aus dem Kiez unter die Lupe. Dabei untersuchen sie typische Merkmale der „Kanakensprache“ und gewinnen einen Einblick in Fachbegriffe der Soziolinguistik. Sie prüfen, ob dieser Ethnolekt tatsächlich eine Verfallsform des Deutschen ist – oder nicht vielleicht doch eine kreative Form der Selbstdarstellung, die das Gegenwartsdeutsch um eine gewitzte Variante bereichert.
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Den Wortschatz erweitern - Förderung der Sprachkompetenz für Klasse 5/6
Deinen sprachlichen Ausdruck solltest du verbessern! Viele Aufsatzkommentare enthalten diese Empfehlung, doch Schüler wissen oft nicht, wie sie diese in der Praxis umsetzen sollen. In zunehmend heterogenen Lerngruppen fällt es zudem schwer, gezielt Übungen zur Erweiterung des individuellen Wortschatzes anzubieten. Die Lösung lautet daher: „Hilfe zur Selbsthilfe“. Durch die korrekte Benutzung sowie den vielfältigen und kontinuierlichen Einsatz von Wörterbüchern können Schüler ihre eigene Sprachkompetenz reflektieren und ihren Wortschatz aufbauen. Diese Unterrichtseinheit zur Wortschatzarbeit bietet Ihren Schülern zunächst eine Einführung in Zweck und Funktionsweise unterschiedlicher Wörterbücher. Abwechslungsreiche Arbeitsblätter zu Wortbildung und Fremdwörtern geben dann Gelegenheit, die Wörterbücher gleich einem „Praxistest“ zu unterziehen.
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Der Zwerg reinigt die Kittel
Ziel dieser Reihe ist es, den Jugendlichen einen Einblick in diese diachronische Dimension der Sprache zu gewähren. Die Reihe will Neugierde wecken und dazu anregen, auch nach Abschluss der Einheit zu fragen, woher die eine oder andere Redensart eigentlich stammt.
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Kleine Menschen – ganz groß
Ganz allein in der Großstadt – da kann man sich ganz schön verloren vorkommen. Besonders, wenn man nur wenige Millimeter groß ist. Mit dem Gegensatz winzig kleiner Figuren in ungewohnter Stadtumgebung spielt der Streetart-Künstler Slinkachu. Fotografien seiner Miniatur-Installationen sind die Impulse, die Ihre Schüler zu eigenen Texten inspirieren. Der Unterrichtsentwurf zum kreativen Schreiben liefert vielfältige Schreibideen für eigene Projekte. Die ungewöhnlichen Perspektiven von Slinkachus Bildern regen zu eigenen Geschichten an oder werden zur Vorlage ähnlicher Miniaturszenen, die Ihre Schüler selbst gestalten und als Schreibimpuls nutzen.
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