Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 39/57
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RAABE
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Von Applaus bis Zylinder – vertraut mit fremden Worten
Ganz gleich, ob Jugendliche mit dem Mountainbike Downhill fahren oder bei einem Milchshake im Shoppingcenter relaxen: Fremdwörter sind ein ständiger Begleiter unserer Alltagssprache. Aber nicht immer ist man sich sicher, was sie genau bedeuten und wie man sie schreibt. Mit den Übungen dieser Reihe schärfen Ihre Schülerinnen und Schüler ihr Fremdwörterverständnis, zum Beispiel durch ein Training im Umgang mit dem Fremdwörterbuch. Sie sehen, woran sie Fremdwörter erkennen und wie sie deren Herkunft erschließen können. Sie lernen auch, dass Fremdwörter manchmal prägnant, manchmal aber auch störend für das Verständnis sind, und beschäftigen sich mit dem Einfluss von Anglizismen auf die deutsche Sprache.
Gesamtwerk
These, Begründung, Beispiel – überzeugend argumentieren
Wie kann ich meine Meinung in Klassendiskussionen überzeugend vertreten? Wie schaffe ich es, meine Standpunkte meinen Eltern gegenüber erfolgreich zu vertreten? Wenn es um den zielgerichteten Einsatz von Sprache geht, fällt es Jugendlichen oft schwer, ihre Wünsche und Bedürfnisse angemessen und ergebnisorientiert auszudrücken. Grund dafür ist häufig ein Mangel an überzeugenden Argumenten, die die eigene Position stützen und die „Gegenseite“ umstimmen könnten. In der vorliegenden Reihe lernen Ihre Schülerinnen und Schüler den Aufbau einer Argumentation systematisch kennen und wenden ihr Wissen in selbst erarbeiteten Argumentationen vielfältig an.
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„Glücklich ist allein die Seele, die liebt“ – Liebeslyrik in verschiedenen Epochen der deutschen Literatur
Die Behandlung von Lyrik stößt bei Schülern oft auf Unmut und Ablehnung: Sie empfinden die lyrische Sprache als „geschwollen und umständlich“ und beklagen, dass die Gedichte wenig mit ihrer Lebenswelt zu haben. Anders ist dies bei Liebeslyrik. Liebe ist ein Thema, das Schüler – insbesondere der höheren Klassenstufen – beschäftigt und bewegt. In dieser Einheit lernen Ihre Schüler die Liebeslyrik des Barock, des Sturm und Drang, der Romantik, des Realismus, der Nachkriegszeit und der Gegenwart kennen. Sie wiederholen wichtige Merkmale der Epochen und analysieren exemplarische Gedichte. Dabei setzen sie diese in Beziehung zu den zeitgenössischen gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen. Sie festigen ihre Fähigkeiten in der Textinterpretation und reflektieren ihre eigenen Emotionen.
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Mirna Funks Gegenwartsroman "Winternähe"
Lola ist Deutsche, und sie ist Jüdin. Sie fragt sich: Wie viel von mir selbst steckt in meiner eigenen Biografie? Zusammen mit Lola begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Reise von Berlin über Tel Aviv nach Bangkok, bei der Lola Gegenwart und Vergangenheit in Einklang bringen möchte. Die Lernenden erarbeiten Aspekte, die Einfluss auf die Identität der Protagonistin haben und setzen sich entsprechend mit ihrer eigenen Biografie auseinander. Dabei interpretieren sie ein Werk der Gegenwartsliteratur und reflektieren Sprache in politisch-gesellschaftlichen Zusammenhängen, lernen Beispiele von jüdischem Leben in Deutschland kennen und beschäftigen sich mit dem Nahostkonflikt.
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Literarische und pragmatische Texte rund um die Wiese
Die Schülerinnen und Schüler lernen die literarischen Texte "Das Märchen vom Löwenzahn" und das Gedicht ""Der Löwenzahn"" kennen und grenzen diese kriteriengeleitet von Sachtexten ab. Dabei nutzen sie pragmatische Texte zur Gewinnung von Informationen. Inhaltlich steht das Thema "Natur" im Mittelpunkt. Abgerundet wird die Einheit durch eine Exkursion. Inspiriert durch das reale Erleben der Wiese vor Ort entstehen in einer kreativen Schreibwerkstatt eigene Texte.
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„Fletcher Moon – Privatdetektiv“
Detektivgeschichten waren bei Jugendlichen schon immer beliebt und sind es immer noch: Ob „TKKG“, „5 Freunde“ oder „Die drei ???“ – die Kriminalgeschichten sind spannend, regen zum Mitdenken und Kombinieren an und fördern darüber hinaus die verschiedenen Aspekte der Lesekompetenz. In Eoin Colfers Jugendkrimi wird der zwölfjährige Meisterdetektiv Fletcher Moon in die brisanteste Ermittlung seiner Karriere verwickelt. Mit einer großen Verschwörung, verzwickter Undercoverarbeit, einem coolen Ermittler und viel Sprachwitz bietet die Lektüre alles, was ein guter Thriller braucht, ist für Mädchen und Jungen gleichermaßen interessant und liefert für die kreative Vermittlung im Unterricht vielfältige Ansatzpunkte. Begeben Sie sich mit ihrer Klasse auf Verbrecherjagd!
Gesamtwerk
Pressemitteilungen verfassen
Firmenjubiläen, Neueröffnungen, Ausstellungen - es gibt viele Ereignisse in Unternehmen, die sich für Pressemitteilungen anbieten. Deshalb sollten Unternehmen dieses Mittel nutzen, um in der Öffentlichkeit Werbung für sich zu machen. Da Pressemitteilungen zu den sachlichen und informativen Textformen gehören, eignen sie sich sehr gut für den Unterricht, um die schriftlichen Kompetenzen der Schüler zu verbessern. Die Lernenden üben, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden sowie präzise und verständlich zu formulieren. Anhand des Textlupe-Verfahrens korrigieren sie die Pressemitteilungen ihrer Mitschüler.
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Auf den Punkt gebracht – Pressemitteilungen verfassen
Firmenjubiläen, Neueröffnungen, Ausstellungen – es gibt viele Ereignisse in Unternehmen, die sich für Pressemitteilungen anbieten. Deshalb sollten Unternehmen dieses Mittel nutzen, um in der Öffentlichkeit Werbung für sich zu machen. Da Pressemitteilungen zu den sachlichen und informativen Textformen gehören, eignen sie sich sehr gut für den Unterricht, um die schriftlichen Kompetenzen der Schüler zu verbessern. Die Lernenden üben, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden sowie präzise und verständlich zu formulieren. Anhand des Textlupe-Verfahrens korrigieren sie die Pressemitteilungen ihrer Mitschüler.
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Flauschige Freunde mit offenen Ohren – Kinder erzählen von ihren Kuscheltieren
Kuscheltiere sind wichtige Wegbegleiter aller Kinder. Sie bieten sich daher besonders gut als Gesprächsanlass an. In dieser Unterrichtseinheit erzählen Ihre Schüler von den Erlebnissen mit ihren Gefährten und den Emotionen, die sie mit ihnen verbinden. Sie haben die Möglichkeit, ihr Kuscheltier der Klasse zu präsentieren und ihre eigenen Eigenschaften aus Sicht des kuscheligen Freundes zu reflektieren. So üben die Schüler das freie Erzählen, sich verständlich auszudrücken und anderen Kindern zuzuhören.
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Richtig diskutieren – ein Leitfaden mit Rollenspielen
Sowohl in der Schule als auch im Betrieb sind die Auszubildenden gefordert, in Diskussionen ihre Ansichten begründet darzulegen – sie also mit Thesen und Argumenten zu unterfüttern. Den Schülern fällt es aber oft schwer, sachlich und zielgerichtet zu diskutieren. In dieser Unterrichtseinheit lernen sie, klar und verständlich zu kommunizieren und dabei ihre sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern. Sie diskutieren über aktuelle Themen im Dialog oder in der Gruppe und beachten dabei die Spielregeln für faire und zielführende Gespräche. Anhand besonderer Gesprächsmethoden wie Fishbowl, Podiumsdiskussion und den sechs Denkhüten üben die Lernenden ihre Debattierfähigkeit!
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Karikaturen beschreiben, analysieren, interpretieren – eine Karika-Tour
Der deutsche Michel, Europa auf dem Stier oder Gesichter von Politikern – das sind nur einige der Karikaturenmotive, die Ihren Schülern fast täglich in den Medien begegnen. Aber was möchte der Zeichner eigentlich mit seiner Karikatur ausdrücken? Und wie interpretiert man eine Karikatur Schritt für Schritt? In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schüler mit einzelnen Bildelementen auseinander und lernen, wie man die Gesamtbedeutung einer Karikatur erfasst und formuliert. Schrittweise verfassen sie eine Karikatureninterpretation und wenden ihr Wissen in einer Karika-Tour an.
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Erzählzeit auf Burg Gruselstein – wir erfinden Gruselgeschichten Das Wichtigste auf einen Blick (Teil II)
Erzähl mir eine Geschichte! – Kinder lieben es, einer spannenden Geschichte zu lauschen. Aber was macht eine spannende Geschichte aus? Wie ist sie aufgebaut? Und wie wird sie erzählt? Diese Unterrichtseinheit vermittelt Ihren Schülern die wichtigsten Kompetenzen, um eine eigene Erzählung zu entwickeln und gekonnt vorzutragen. Außerdem wird das aktive Zuhören trainiert, denn das ist fast ebenso wichtig wie das gekonnte Erzählen. Das Thema „Gruselgeschichten“ lädt die Kinder zum Fantasieren ein und bietet vielfältige Erzählimpulse.
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Andere anders sein lassen. Andreas Steinhöfel: „Paul Vier und die Schröders“
Bereits einen Tag nach dem Einzug der Familie Schröder steht das Urteil der Nachbarschaft fest: „Anders“ sind die Neuen – und damit für die „normalen“
Bewohner der Ulmenstraße nicht akzeptabel. Nur der vierzehnjährige Paul möchte sich nicht in den Strudel von Mobbing, Schikane und Vertreibung hineinziehen lassen und beweist Mut zur Toleranz. In dieser Unterrichtsreihe erschließen sich Ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur das Thema „Anders sein – was ist das eigentlich?“, sondern setzen sich auch mit den Sachthemen „Albinismus“ und „Leukämie“ auseinander. Darüber hinaus bildet der Roman eine ideale Grundlage, um die begründete Stellungnahme und die Textanalyse mit dem Ziel der charakterisierenden Interpretation einzuführen und zu üben.
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„Klick! Zehn Autoren schreiben einen Roman“
Ein mysteriöses Kästchen mit sieben Muscheln und einige handsignierte Fotos hat der Reporter Gee seinen Enkeln Maggie und Jason hinterlassen. So beginnt der Roman „Klick!“, zu dem zehn Autoren jeweils ein Kapitel beigetragen haben. Was mag es mit diesem geheimnisvollen Erbe auf sich haben? Auf den Spuren des Kästchens, der Muscheln und der Fotos nimmt der Roman seine Leser mit auf eine abenteuerliche Reise zu verschiedensten Orten und unterschiedlichsten Menschen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Da die Kapitel zwar motivisch verknüpft sind, aber nicht chronologisch aufeinander aufbauen, können die Schüler den Roman arbeitsteilig erarbeiten. Beim Austausch der Ergebnisse zeigt sich ein Kaleidoskop aus Momentaufnahmen und in seiner Gesamtheit macht der Roman typische Strukturmerkmale modernen Erzählens anschaulich.
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Auch in Arkadien gewesen? – Italienreisen in der deutschsprachigen Literatur seit dem 18. Jahrhundert
Antike Kunstwerke, frühchristliche Kirchen, idyllische Landschaften und gutes Essen – Gründe für eine Italienreise gibt es viele. Die Begeisterung für das Land südlich der Alpen weist dabei eine jahrhundertealte Tradition auf. Mit Johann Gottfried Seume und Johann Wolfgang von Goethe stehen in dieser Reihe die wohl bekanntesten Italienreisenden der deutschen Literaturgeschichte im Zentrum. Ihre Schüler vergleichen ihre Reiseberichte und lernen Autoren des 20. Jahrhunderts kennen, die darauf Bezug nehmen. Die Geschichte der deutschen Italienreisen und das Ideal der klassischen Bildungsreise, für das insbesondere Goethe steht, können für die Lerngruppe Anlass sein, auch das eigene Reiseverhalten zu reflektieren: Welche Erwartungen verbinden wir mit unseren (Italien-)Reisen heute?
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Auf dem Weg zum Rechtschreibprofi
Gute Nachrichten für Rechtschreibmuffel: Fundierte Fähigkeiten in der deutschen Orthografie sind nicht angeboren und keine Frage des Talents. Sie können geübt und gezielt verbessert werden. Dieser Beitrag bietet Ihren Schülerinnen und Schülern daher die Möglichkeit, eigene Stärken und Schwächen zu analysieren, sowie Material, das gezielt individuelle Fehler trainiert und verbessert. Die Materialien legen ihren Schwerpunkt auf differenziertes, individuelles Üben, können aber ebenso in Teamarbeit bearbeitet werden und geben den Lernenden einen Überblick über ihre Rechtschreib-Fortschritte. Ein Diagnose-Diktat zu Beginn ermöglicht ihnen eine ehrliche Selbsteinschätzung. Denn: Fehler darf man machen, aber man sollte daraus lernen!
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Würden Sie Organe spenden? – Die Neuregelung des Transplantationsgesetzes
Nach dem Tod Organe zu spenden – die Mehrheit hält das für eine gute Idee. Einen Organspendeausweis besitzt allerdings kaum jemand. Um diesen Missstand zu beheben und die Spendebereitschaft zu erhöhen, wurde im vergangenen Jahr das Transplantationsgesetz reformiert. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich aus Anlass dieser Neuregelung mit der Frage auseinander, ob auch sie bereit wären, Organe zu spenden. Sie informieren sich mit Statistiken und Sachtexten über den Inhalt und die Auswirkung der Reformen und erörtern in Leserbriefen den voraussichtlichen Erfolg. Zum Abschluss verschaffen sie sich einen Überblick über die Argumente der Gegner und Befürworter der Neuregelung, trainieren das mündliche Argumentieren und führen mit verteilten Rollen ein Streitgespräch durch.
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„Ich gebe euch eine Milliarde und kaufe mir dafür die Gerechtigkeit.“
„Der Besuch der alten Dame“ wird üblicherweise als eine gleichnishafte Geschichte über die Korrumpierbarkeit des Menschen gedeutet. Die vorliegende Unterrichtsreihe wählt eine andere Perspektive: Sie rückt – in Kooperation mit dem Fach Ethik – Fragen moralischer Urteilsfindung ins Zentrum. Ihre Schüler schlüpfen in die Rolle einer Ethikkommission und erarbeiten ein Gutachten im „Fall Güllen“. Dabei setzen sie sich mit den Grundpositionen des Utilitarismus und der deontologischen Ethik auseinander. Anhand vielfältiger, handlungsorientierter Materialien erarbeiten sie zentrale Passagen der Dramenhandlung, gelangen zu einem eigenständigen Urteil und reflektieren das Für und Wider unterschiedlicher ethischer Argumentationsmuster.
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Schwache und starke Verben
Das zentrale Thema der Unterrichtsreihe ist die Unterscheidung zwischen starken und schwachen Verben im Hinblick auf die Bildung der unterschiedlichen Tempusformen im Präsens, Präteritum und Perfekt. Zudem werden die Besonderheiten der Formbildung bei unregelmäßigen Verben dargestellt. Vom zeitlichen Aufwand stehen die Übungsphasen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Um die Motivation zu steigern, üben die Jugendlichen die Tempusformen anhand mehrerer Auszüge aus dem Jugendbuch „Hier kommt McBroom“ von Sid Fleisch - man.
Gesamtwerk
Erwachsen werden, erwachsen sein
Texte lesen und verstehen können ist eine zentrale Kompetenz, die man sein ganzes Leben lang braucht, sei es in der Schule, im Privatleben oder später im Beruf. Gerade dieses Lese- und Textverständnis bereitet vielen Schülerinnen und Schülern jedoch Schwierigkeiten, vor allem, wenn es sich um längere Sachtexte handelt. In dieser Unterrichtsreihe lernen die Jugendlichen, anhand der 5-Schritt-Lesemethode den Inhalt eines Textes systematisch zu erarbeiten. Auf Grundlage des Basisartikels zum Sachthema „erwachsen werden“ durchlaufen sie nach und nach alle Schritte der Lesemethode, bevor sie das Gelernte zum Abschluss an einem neuen Text erneut anwenden.
Gesamtwerk
Dem Sprachwandel auf der Spur
Sprachwandel gehört zu den menschlichen Gesellschaften, seit es diese gibt. Sprachwandelerscheinungen lassen sich, zumeist im Rückblick, leicht beschreiben. Auch können oft Gesetzmäßigkeiten bei den Veränderungen festgestellt werden – man denke nur an die sogenannten Lautgesetze. Allerdings gestaltet sich die Frage nach dem Warum, also nach den Ursachen von sprachlichen Veränderungen, als schwierig: Sicherlich sind die sprachlichen Veränderungen von Menschen gemacht, sind sie aber auch von Menschen beabsichtigt und gewollt? Und ist es sinnvoll, die Veränderungen zu bewerten, sie etwa als Verfall abzusetzen oder als Fortschritt zu feiern? Antworten auf diese strittigen Fragen erarbeiten die Lernenden mit den Materialien dieses Beitrags.
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Daniel Kehlmann: „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten“ – Verwirrspiel aus Fiktion und Realität
Im Jahr 2005 machte „Die Vermessung der Welt“ den damals gerade 30-jährigen deutsch-österreichischen Schriftsteller Daniel Kehlmann zum Star des Literaturbetriebs. Der Roman wurde gefeiert und in über 40 Sprachen übersetzt. Vier Jahre später folgte „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten“. Darin geht es, wie schon der Titel verrät, um „Ruhm“ und den schwierigen Umgang damit. Zugleich thematisiert der Roman Realität und Fiktion, den fließenden Übergang zwischen wirklich Erlebtem und Erfundenem und die Bedeutung bzw. den Verlust der eigenen Identität. Die Unterrichtseinheit rückt die komplexe Struktur des Textes ins Zentrum und wirft Fragen nach verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit im Roman auf. Die Schülerinnen und Schüler erlangen auf diese Weise Einblick in die Vielschichtigkeit des Romans.
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Immer online, immer erreichbar – Fluch und Segen der modernen Kommunikation
Ein allgegenwärtiges Thema im Onlinezeitalter ist die ständige Erreichbarkeit durch internetfähige Medien. Sie erlaubt es etwa Schülerinnen und Schülern, auch im Unterricht zu chatten, oder Arbeitnehmern, auch in ihrer Freizeit berufliche Termine wahrzunehmen. Welche Folgen diese ständige Erreichbarkeit für die Psyche des Menschen hat, ist dabei noch nicht absehbar. Dieses Thema ist nah an der Lebenswelt der Lernenden, wirft auch einen Blick auf potenzielle spätere Arbeitsfelder und sensibilisiert für den kritischen Umgang mit dem selbstverständlichen und ständigen Onlinesein. In dieser Unterrichtsreihe werden die kritische Analyse von Texten und die Erörterung der herausgearbeiteten Thesen trainiert.
Gesamtwerk
Ich - wer ist das? Die schwierige Suche nach sich selbst
Finn-Ole Heinrichs Roman "Räuberhände" und Fatih Akins Film "Auf der anderen Seite" können bei jugendlichen Lesern und Zuschauern emotionale Beteiligung und eine reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Identitätsentwicklung auslösen. Die Protagonisten beider Werke geraten in Krisen, die sie bewältigen müssen. Dabei spielt die Konfrontation mit Andersartigkeit und Fremdheit eine wichtige Rolle. Die verschachtelte Erzählweise des Romans und die kunstvolle Dramaturgie des Films fordern zur genauen Wahrnehmung und zur kritischen Reflexion des Erzählten heraus. Ihre Schülerinnen und Schüler erkunden Gemeinsamkeiten und Unterschiede literarischen und filmischen Erzählens, indem sie Roman und Film vergleichen. Mit zahlreichen Szenenbilder aus dem Film von Akin.
Gesamtwerk
„Tschick“ von Wolfgang Herrndorf – einen Entwicklungsroman näher betrachten
Wenn einer eine Reise tut, kann er bekanntlich was erleben. Das gilt erst recht für die beiden Jugendlichen, die sich in Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“ die Zeit in den langen Sommerferien vertreiben, indem sie sich in einem gestohlenen Auto in die „Walachei“ aufmachen. Dort kommen sie zwar nie an, ihre chaotische Tour durch den wilden Osten Deutschlands ist jedoch abenteuerlich genug und wird zu einem Sinnbild für jugendliches Lebensgefühl. Der Ton des Episodenromans ist witzig, manchmal melancholisch, und begeistert Jugendliche von der ersten bis zur letzten Seite. Abwechslungsreiche Zugriffe auf den Text regen im Unterricht zur Reflexion über Freundschaft und Glück an – und tragen mit dazu bei, dass die Lektüre der erfolgreichen „Roadnovel“ von 2010 nicht langweilig wird.
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