Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 39/56
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RAABE
Gesamtwerk
Erzählzeit auf Burg Gruselstein – wir erfinden Gruselgeschichten Das Wichtigste auf einen Blick (Teil II)
Erzähl mir eine Geschichte! – Kinder lieben es, einer spannenden Geschichte zu lauschen. Aber was macht eine spannende Geschichte aus? Wie ist sie aufgebaut? Und wie wird sie erzählt? Diese Unterrichtseinheit vermittelt Ihren Schülern die wichtigsten Kompetenzen, um eine eigene Erzählung zu entwickeln und gekonnt vorzutragen. Außerdem wird das aktive Zuhören trainiert, denn das ist fast ebenso wichtig wie das gekonnte Erzählen. Das Thema „Gruselgeschichten“ lädt die Kinder zum Fantasieren ein und bietet vielfältige Erzählimpulse.
Gesamtwerk
Andere anders sein lassen. Andreas Steinhöfel: „Paul Vier und die Schröders“
Bereits einen Tag nach dem Einzug der Familie Schröder steht das Urteil der Nachbarschaft fest: „Anders“ sind die Neuen – und damit für die „normalen“
Bewohner der Ulmenstraße nicht akzeptabel. Nur der vierzehnjährige Paul möchte sich nicht in den Strudel von Mobbing, Schikane und Vertreibung hineinziehen lassen und beweist Mut zur Toleranz. In dieser Unterrichtsreihe erschließen sich Ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur das Thema „Anders sein – was ist das eigentlich?“, sondern setzen sich auch mit den Sachthemen „Albinismus“ und „Leukämie“ auseinander. Darüber hinaus bildet der Roman eine ideale Grundlage, um die begründete Stellungnahme und die Textanalyse mit dem Ziel der charakterisierenden Interpretation einzuführen und zu üben.
Gesamtwerk
„Klick! Zehn Autoren schreiben einen Roman“
Ein mysteriöses Kästchen mit sieben Muscheln und einige handsignierte Fotos hat der Reporter Gee seinen Enkeln Maggie und Jason hinterlassen. So beginnt der Roman „Klick!“, zu dem zehn Autoren jeweils ein Kapitel beigetragen haben. Was mag es mit diesem geheimnisvollen Erbe auf sich haben? Auf den Spuren des Kästchens, der Muscheln und der Fotos nimmt der Roman seine Leser mit auf eine abenteuerliche Reise zu verschiedensten Orten und unterschiedlichsten Menschen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Da die Kapitel zwar motivisch verknüpft sind, aber nicht chronologisch aufeinander aufbauen, können die Schüler den Roman arbeitsteilig erarbeiten. Beim Austausch der Ergebnisse zeigt sich ein Kaleidoskop aus Momentaufnahmen und in seiner Gesamtheit macht der Roman typische Strukturmerkmale modernen Erzählens anschaulich.
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Gesamtwerk
Auch in Arkadien gewesen? – Italienreisen in der deutschsprachigen Literatur seit dem 18. Jahrhundert
Antike Kunstwerke, frühchristliche Kirchen, idyllische Landschaften und gutes Essen – Gründe für eine Italienreise gibt es viele. Die Begeisterung für das Land südlich der Alpen weist dabei eine jahrhundertealte Tradition auf. Mit Johann Gottfried Seume und Johann Wolfgang von Goethe stehen in dieser Reihe die wohl bekanntesten Italienreisenden der deutschen Literaturgeschichte im Zentrum. Ihre Schüler vergleichen ihre Reiseberichte und lernen Autoren des 20. Jahrhunderts kennen, die darauf Bezug nehmen. Die Geschichte der deutschen Italienreisen und das Ideal der klassischen Bildungsreise, für das insbesondere Goethe steht, können für die Lerngruppe Anlass sein, auch das eigene Reiseverhalten zu reflektieren: Welche Erwartungen verbinden wir mit unseren (Italien-)Reisen heute?
Gesamtwerk
Auf dem Weg zum Rechtschreibprofi
Gute Nachrichten für Rechtschreibmuffel: Fundierte Fähigkeiten in der deutschen Orthografie sind nicht angeboren und keine Frage des Talents. Sie können geübt und gezielt verbessert werden. Dieser Beitrag bietet Ihren Schülerinnen und Schülern daher die Möglichkeit, eigene Stärken und Schwächen zu analysieren, sowie Material, das gezielt individuelle Fehler trainiert und verbessert. Die Materialien legen ihren Schwerpunkt auf differenziertes, individuelles Üben, können aber ebenso in Teamarbeit bearbeitet werden und geben den Lernenden einen Überblick über ihre Rechtschreib-Fortschritte. Ein Diagnose-Diktat zu Beginn ermöglicht ihnen eine ehrliche Selbsteinschätzung. Denn: Fehler darf man machen, aber man sollte daraus lernen!
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Gesamtwerk
Würden Sie Organe spenden? – Die Neuregelung des Transplantationsgesetzes
Nach dem Tod Organe zu spenden – die Mehrheit hält das für eine gute Idee. Einen Organspendeausweis besitzt allerdings kaum jemand. Um diesen Missstand zu beheben und die Spendebereitschaft zu erhöhen, wurde im vergangenen Jahr das Transplantationsgesetz reformiert. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich aus Anlass dieser Neuregelung mit der Frage auseinander, ob auch sie bereit wären, Organe zu spenden. Sie informieren sich mit Statistiken und Sachtexten über den Inhalt und die Auswirkung der Reformen und erörtern in Leserbriefen den voraussichtlichen Erfolg. Zum Abschluss verschaffen sie sich einen Überblick über die Argumente der Gegner und Befürworter der Neuregelung, trainieren das mündliche Argumentieren und führen mit verteilten Rollen ein Streitgespräch durch.
Gesamtwerk
„Ich gebe euch eine Milliarde und kaufe mir dafür die Gerechtigkeit.“
„Der Besuch der alten Dame“ wird üblicherweise als eine gleichnishafte Geschichte über die Korrumpierbarkeit des Menschen gedeutet. Die vorliegende Unterrichtsreihe wählt eine andere Perspektive: Sie rückt – in Kooperation mit dem Fach Ethik – Fragen moralischer Urteilsfindung ins Zentrum. Ihre Schüler schlüpfen in die Rolle einer Ethikkommission und erarbeiten ein Gutachten im „Fall Güllen“. Dabei setzen sie sich mit den Grundpositionen des Utilitarismus und der deontologischen Ethik auseinander. Anhand vielfältiger, handlungsorientierter Materialien erarbeiten sie zentrale Passagen der Dramenhandlung, gelangen zu einem eigenständigen Urteil und reflektieren das Für und Wider unterschiedlicher ethischer Argumentationsmuster.
Gesamtwerk
Schwache und starke Verben
Das zentrale Thema der Unterrichtsreihe ist die Unterscheidung zwischen starken und schwachen Verben im Hinblick auf die Bildung der unterschiedlichen Tempusformen im Präsens, Präteritum und Perfekt. Zudem werden die Besonderheiten der Formbildung bei unregelmäßigen Verben dargestellt. Vom zeitlichen Aufwand stehen die Übungsphasen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Um die Motivation zu steigern, üben die Jugendlichen die Tempusformen anhand mehrerer Auszüge aus dem Jugendbuch „Hier kommt McBroom“ von Sid Fleisch - man.
Gesamtwerk
Erwachsen werden, erwachsen sein
Texte lesen und verstehen können ist eine zentrale Kompetenz, die man sein ganzes Leben lang braucht, sei es in der Schule, im Privatleben oder später im Beruf. Gerade dieses Lese- und Textverständnis bereitet vielen Schülerinnen und Schülern jedoch Schwierigkeiten, vor allem, wenn es sich um längere Sachtexte handelt. In dieser Unterrichtsreihe lernen die Jugendlichen, anhand der 5-Schritt-Lesemethode den Inhalt eines Textes systematisch zu erarbeiten. Auf Grundlage des Basisartikels zum Sachthema „erwachsen werden“ durchlaufen sie nach und nach alle Schritte der Lesemethode, bevor sie das Gelernte zum Abschluss an einem neuen Text erneut anwenden.
Gesamtwerk
Dem Sprachwandel auf der Spur
Sprachwandel gehört zu den menschlichen Gesellschaften, seit es diese gibt. Sprachwandelerscheinungen lassen sich, zumeist im Rückblick, leicht beschreiben. Auch können oft Gesetzmäßigkeiten bei den Veränderungen festgestellt werden – man denke nur an die sogenannten Lautgesetze. Allerdings gestaltet sich die Frage nach dem Warum, also nach den Ursachen von sprachlichen Veränderungen, als schwierig: Sicherlich sind die sprachlichen Veränderungen von Menschen gemacht, sind sie aber auch von Menschen beabsichtigt und gewollt? Und ist es sinnvoll, die Veränderungen zu bewerten, sie etwa als Verfall abzusetzen oder als Fortschritt zu feiern? Antworten auf diese strittigen Fragen erarbeiten die Lernenden mit den Materialien dieses Beitrags.
Gesamtwerk
Daniel Kehlmann: „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten“ – Verwirrspiel aus Fiktion und Realität
Im Jahr 2005 machte „Die Vermessung der Welt“ den damals gerade 30-jährigen deutsch-österreichischen Schriftsteller Daniel Kehlmann zum Star des Literaturbetriebs. Der Roman wurde gefeiert und in über 40 Sprachen übersetzt. Vier Jahre später folgte „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten“. Darin geht es, wie schon der Titel verrät, um „Ruhm“ und den schwierigen Umgang damit. Zugleich thematisiert der Roman Realität und Fiktion, den fließenden Übergang zwischen wirklich Erlebtem und Erfundenem und die Bedeutung bzw. den Verlust der eigenen Identität. Die Unterrichtseinheit rückt die komplexe Struktur des Textes ins Zentrum und wirft Fragen nach verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit im Roman auf. Die Schülerinnen und Schüler erlangen auf diese Weise Einblick in die Vielschichtigkeit des Romans.
Gesamtwerk
Immer online, immer erreichbar – Fluch und Segen der modernen Kommunikation
Ein allgegenwärtiges Thema im Onlinezeitalter ist die ständige Erreichbarkeit durch internetfähige Medien. Sie erlaubt es etwa Schülerinnen und Schülern, auch im Unterricht zu chatten, oder Arbeitnehmern, auch in ihrer Freizeit berufliche Termine wahrzunehmen. Welche Folgen diese ständige Erreichbarkeit für die Psyche des Menschen hat, ist dabei noch nicht absehbar. Dieses Thema ist nah an der Lebenswelt der Lernenden, wirft auch einen Blick auf potenzielle spätere Arbeitsfelder und sensibilisiert für den kritischen Umgang mit dem selbstverständlichen und ständigen Onlinesein. In dieser Unterrichtsreihe werden die kritische Analyse von Texten und die Erörterung der herausgearbeiteten Thesen trainiert.
Gesamtwerk
Ich - wer ist das? Die schwierige Suche nach sich selbst
Finn-Ole Heinrichs Roman "Räuberhände" und Fatih Akins Film "Auf der anderen Seite" können bei jugendlichen Lesern und Zuschauern emotionale Beteiligung und eine reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Identitätsentwicklung auslösen. Die Protagonisten beider Werke geraten in Krisen, die sie bewältigen müssen. Dabei spielt die Konfrontation mit Andersartigkeit und Fremdheit eine wichtige Rolle. Die verschachtelte Erzählweise des Romans und die kunstvolle Dramaturgie des Films fordern zur genauen Wahrnehmung und zur kritischen Reflexion des Erzählten heraus. Ihre Schülerinnen und Schüler erkunden Gemeinsamkeiten und Unterschiede literarischen und filmischen Erzählens, indem sie Roman und Film vergleichen. Mit zahlreichen Szenenbilder aus dem Film von Akin.
Gesamtwerk
„Tschick“ von Wolfgang Herrndorf – einen Entwicklungsroman näher betrachten
Wenn einer eine Reise tut, kann er bekanntlich was erleben. Das gilt erst recht für die beiden Jugendlichen, die sich in Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“ die Zeit in den langen Sommerferien vertreiben, indem sie sich in einem gestohlenen Auto in die „Walachei“ aufmachen. Dort kommen sie zwar nie an, ihre chaotische Tour durch den wilden Osten Deutschlands ist jedoch abenteuerlich genug und wird zu einem Sinnbild für jugendliches Lebensgefühl. Der Ton des Episodenromans ist witzig, manchmal melancholisch, und begeistert Jugendliche von der ersten bis zur letzten Seite. Abwechslungsreiche Zugriffe auf den Text regen im Unterricht zur Reflexion über Freundschaft und Glück an – und tragen mit dazu bei, dass die Lektüre der erfolgreichen „Roadnovel“ von 2010 nicht langweilig wird.
Gesamtwerk
Von Rittern, Drachen und Abenteuern - Grammatik spielerisch wiederholen
Obwohl spätestens in der Unterstufe die lateinischen Fachbegriffe für Wortarten und Satzglieder und der Umgang mit ihnen erlernt werden, beherrschen sie viele Schüler bis zur Abschlussklasse nicht. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass Grammatikunterricht von vielen Schülern als eher trockene Pflichtübung angesehen wird. Dass Grammatik keinesfalls langweilig sein muss, beweisen Sie ihnen mit dieser Einheit. An lustigen und informativen Texten zum Thema Mittelalter und abwechslungsreichen, spielerischen Aufgabenstellungen wiederholen und festigen die Schüler wichtige Lerninhalte zu den Bereichen "Wortarten" und "Satzglieder", frischen ihr grammatisches Grundwissen auf und verbessern dabei ihren sprachlichen Ausdruck. Die Materialien lassen sich in Form einer Lerntheke in den Unterricht integrieren oder können als Bausteine zum gezielten Training einzelner Grammatikbereiche herangezogen werden.
Gesamtwerk
Kurz, sachlich, verständlich
Die Inhaltsangabe gehört zu den wichtigsten Aufsatzformen im Deutschunterricht. Sie ist dann gelungen, wenn sie überschaubar, knapp und vor allem sachlich über den Inhalt eines Textes, eines Filmes oder einer anderen Vorlage informiert. In dieser Unterrichtseinheit wiederholen die Schüler zunächst die Merkmale einer Inhaltsangabe und üben Schritt für Schritt das Verfassen einer solchen. Dabei stehen das Textverständnis, die Einteilung des Textes in Sinnabschnitte sowie das Verwenden der indirekten Rede im Vordergrund. Die Schüler verfassen Inhaltsangaben zu Romanauszügen von Amelie Fried, Daniel Kehlmann und Peter Stamm.
Gesamtwerk
Mein Text wird noch besser – in fünf Schritten durch eine Schreibkonferenz
Schreibkonferenzen fördern das selbstständige, eigenverantwortliche und kooperative Lernen. Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit arbeiten Ihre Schülerinnen und Schüler anhand vorgegebener Kriterien in Kleingruppen von vier bis fünf Lernenden an selbst geschriebenen Texten.
Gesamtwerk
Ich weiß alles! Ich muss nur wissen, wo es steht! – Recherchieren leicht gemacht
Stellt man den Schülerinnen und Schülern die Aufgabe, Informationen zu einem bestimmten Thema zu recherchieren, sind sie oftmals nicht in der Lage, die richtigen Fragen zu stellen oder ihr Rechercheziel genau zu formulieren. Dieses sind aber wichtige Schritte bei der Entscheidung für die geeigneten Informationsquellen. Bei einer Informationssuche nutzen die Jugendlichen in der Regel zuerst das Internet, entweder über ihr Smartphone mit Internetzugang oder einen Computer. Dieses vermeintlich bequeme Recherchemittel ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da es keine übergeordnete Instanz gibt, die die hier angebotenen Informationen auf ihre Richtigkeit hin überprüft. So bietet das Internet zwar die Möglichkeit, schnell an Informationen zu gelangen, macht es jedoch immer schwieriger, verlässliche Quellen zu finden. Es ist daher besonders wichtig die Jugendlichen auf die Gefahr der Informationsentnahme aus dem Internet aufmerksam zu machen und ihnen Instrumente mit an die Hand zu geben, mithilfe derer sie die Verlässlichkeit von Informationen aus dem Internet einschätzen können. Darüber hinaus müssen den Lernenden herkömmliche Recherchemittel, wie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, nahegebracht werden.
Gesamtwerk
"Das" oder "dass"?
"Dass" oder "das"? Die Frage nach der richtigen Schreibung stellen sich auch Schüler der höheren Klassen noch oft und wenden entweder falsche oder gar keine Regeln bei ihrer Entscheidung an. Dabei gibt es einfache und konkrete Grammatikregeln, um die richtige Wahl zu treffen. In dieser Unterrichtseinheit wiederholen Ihre Schüler die wichtigsten Regeln und wenden diese an einer Lerntheke an. So werden sie zu Rechtschreibprofis!
Gesamtwerk
Songtexte verstehen und interpretieren
Gedichte - sind die nicht meistens schwer verständlich und irgendwie langweilig? Viele Schüler scheuen vor der Beschäftigung mit Lyrik zurück. Mit Songtexten allerdings kann man Jugendliche begeistern - und dabei sind Songtexte nichts anderes als lyrische Texte. In dieser Unterrichtseinheit nehmen die Schüler drei Songtexte unter die Lupe und setzen sich mit Stilmitteln auseinander, die auch bei der Gedichtanalyse eine Rolle spielen. In eigenen Texten erproben sie diese Stilmittel und machen motivierende Schreiberfahrungen.
Gesamtwerk
Pro und Kontra
Sollte man soziale Netzwerke wie Facebook nutzen? Und falls ja - sollten Lehrer und Schüler bei Facebook auch befreundet sein? Fragen rund ums Thema Facebook stammen aus der Lebenswelt der Schüler und eignen sich als Aufhänger für textgebundene Erörterungen, da sie viel Diskussionsstoff bieten. Ausgehend von einem Text setzen sich die Schüler in diesem Unterrichtsbeitrag zunächst mit der Argumentation des Autors eines Kommentars auseinander und beziehen diese anschließend in ihre Erörterung ein. So lernen sie, Meinungen kritisch zu analysieren und ihre eigene Position begründet darzulegen.
Gesamtwerk
Wann schreibt man groß und wann klein?
Am Satzanfang schreibt man groß, das ist leicht zu entscheiden. Aber wie sieht es mit Eigennamen, Substantiven und Substantivierungen aus? In dieser Unterrichtseinheit wiederholen die Schüler zunächst die Wortarten und setzen sich anschließend mit den wichtigsten Regeln zur Groß- und Kleinschreibung auseinander. Nach einem Einstufungstest wenden sie die wichtigsten Regeln an einer Lerntheke an. Zum Abschluss prüfen sie ihr Wissen in einem Quiz und anhand zweier Fehlertexte.
Gesamtwerk
Peter Stamm: "Agnes" - ein postmoderner Beziehungsroman
Peter Stamms Roman "Agnes" zeichnet sich durch eine schlichte, dialogreiche Sprache und eine scheinbar einfache, jedoch kunstvoll und bewusst komponierte Struktur aus. Die Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen ermöglicht einen Einblick in Grundzüge postmoderner Literatur. In der Beziehung zwischen Agnes und dem Erzähler verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Der Roman regt daher zum Nachdenken über Identität an: Ist das Ich nur eine Konstruktion? Bin ich mehr als die Projektion meiner Mitmenschen? Die Reihe nähert sich dem komplexen Roman mit analytischen und produktiven Methoden. Aufgaben zur Textanalyse und zur gestaltenden Interpretation leiten Ihre Schülerinnen und Schüler an, den Text schrittweise zu erschließen und Besonderheiten eines postmodernen Romans zu entdecken. Mit Aufgaben zur Erarbeitung von Symbolen und Leitmotiven sowie Vorlagen für eine grafische Darstellung der Liebesgeschichte in einem "Beziehungsbarometer".
Gesamtwerk
Konflikte und Kompromisse
Der häufigste Grund für Ausbildungsabbrüche sind Konflikte mit den Ausbildern. Doch wie spricht man einen Konflikt an? Wie schildert man am besten die eigene Sichtweise? Und wie einigt man sich auf eine Lösung? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schüler anhand des Kommunikationsmodells von Schulz von Thun, welche vier Botschaften in einer Aussage stecken können. Sie erlernen die wichtigsten Kommunikationstechniken in einem Konfliktgespräch und erproben diese in Rollenspielen. So gewinnen sie Sicherheit im sprachlichen Umgang und steigern ihre Kommunikationsfähigkeit.
Gesamtwerk
Präsens, Futur & Co
Bereits in der Grundschule lernen die Schülerinnen und Schüler, Zeitverhältnisse auszudrücken. Doch muss die Bildung und Anwendung der Zeitformen immer wieder trainiert werden. In dieser Unterrichtseinheit wiederholen die Lernenden die Funktion der einzelnen Zeitformen und üben ihre korrekte Bildung und Bestimmung sowie ihre richtige Verwendung in Textzusammenhängen und Textgattungen. In den Fokus genommen werden die Inhaltsangabe (Präsens), der Bericht (Präteritum/Plusquamperfekt) und die Fabel als Vertreterin einer literarischen Gattung (Präteritum). Methodisch hervorzuheben ist ein Memory (M 1) zu Beginn der Unterrichtseinheit. Anhand des Spiels wiederholen die Schüler die Zeitformen, deren Bildung und Verwendung. Mithilfe eines Tandembogens in M 11 üben die Lernenden in Partnerarbeit, wie man Zeitformen richtig bestimmt (Person, Numerus, Tempus und Genus) und sie anhand von Vorgaben bildet.
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