Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 38/57
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RAABE
Gesamtwerk
Prägnant und präzise
Ob bei Vereinssitzungen, Besprechungen oder anderen Zusammenkünften - Schüler sind immer wieder gefordert, Protokolle zu verfassen. Das Protokollieren gehört zu den wichtigsten Arbeitstechniken, die sie beherrschen müssen. In dieser Unterrichtseinheit wiederholen die Lernenden zum einen formale, sprachliche und inhaltliche Standards. Zum anderen wenden sie wichtige Arbeitstechniken wie das Erstellen einer Mitschrift oder das Ausformulieren eines Protokolls in zahlreichen Übungen praktisch an.
Gesamtwerk
Ein Leben ohne Gefühl? - Wilhelm Hauffs Kunstmärchen "Das kalte Herz"
"Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff ist nicht nur ein spannend erzähltes Kunstmärchen, sondern auch eine Adoleszenzgeschichte. Der Protagonist, der 16-jährige Peter Munk, träumt davon, gut tanzen zu können, reich und angesehen zu sein - allerdings ohne sich anstrengen zu müssen! Andere sollen für sein Glück sorgen. Das funktioniert natürlich nicht, und die Krise ist unausweichlich... Die Begegnung mit dem Text motiviert Jugendliche, ihre Wünsche und Ziele zu überdenken. In dieser Einheit setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler durch produktive Schreibaufgaben und szenische Verfahren mit Peters Weg in ein selbstbestimmtes Leben auseinander. Sie lernen die Unterschiede zwischen Kunst- und Volksmärchen kennen und untersuchen die Bedeutung des Herzmotivs in der Romantik. Mit zahlreichen Illustrationen.
Gesamtwerk
Michael Gerard Bauer "Nennt mich nicht Ismael!"
Der vierzehnjährige Ismael hat eigentlich nicht viel zu lachen, denn er wird in der Schule vom Klassentyrannen Barry Bagsley aufgrund seines Namens gemobbt. Dennoch erzählt er auf humorvolle und bildhafte Art und Weise von seinen Erlebnissen und zieht damit den Leser von Beginn an in den Bann. Und tatsächlich gelingt Ismael am Ende der Sieg über Barry - durch Sprache! Ihre Schülerinnen und Schüler charaktisieren die sympathische Hauptfigur, untersuchen Ismaels Erzählhaltung und interpretieren sprachliche Bilder. Im Verlauf der Einheit erstellen sie zudem sukzessive eine Wandzeitung zu den Hauptfiguren des Romans. Dabei visualisieren sie ihre neue gewonnen Erkenntnisse und wiederholen das Gelernte. Mit einer Anleitung für die Erstellung eines Zeilometers.
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Gesamtwerk
„Ein voll cooler Ort“ – Kinder verfassen Texte zu ihrem Lieblingsort in der Schule
Was könnte motivierender sein, als von einem Ort zu berichten, an dem man sich gern aufhält? – An dem man sich mit Freunden trifft, Spaß hat, vor sich hinträumt oder entspannt. In dieser Unterrichtseinheit schreiben Schüler über solche Orte. Sie berichten über Erfahrungen, Gedanken und Gefühle, die sie mit ihrem ganz persönlichen Lieblingsort an der Schule verbinden. Fantasiereisen, Bilder, Ideen- und Wörtersammlungen helfen den Kindern dabei, ihre Gedanken
in Worte zu fassen. Auf diese Weise wird neben der schriftsprachlichen Kompetenz vor allem die Lust am Schreiben geweckt und gefördert.
Gesamtwerk
Was heißt Gedichte schreiben im 17. Jahrhundert? Der Dichter Andreas Gryphius
Andreas Gryphius (1616–1664) gehört heute zu den bekanntesten Dichtern des 17. Jahrhunderts. Seit seiner Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert wurden seine Gedichte oft als Erlebnislyrik gelesen. Die Gryphius-Rezeption der letzten Jahrzehnte betont dagegen die Rolle der Rhetorik, der Gelegenheitsdichtung und der gelehrten Darbietung religiösen und weltlichen Wissens in seinen Gedichten: Das lyrische Ich erscheint bei Gryphius eher als Repräsentant und
Sprecher einer Allgemeinheit denn als private Ich-Figur. Entdecken Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen Dichter, den schon Zeitgenossen dafür rühmten, dass er nicht nur ein professioneller Kenner der gängigen poetischen Regeln war, sondern sie auch besonders originell und treffsicher anzuwenden verstand!
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Ein Substantiv kommt selten allein – Nominal- und Verbalstil unterscheiden, bewerten und zielgerichtet anwenden
Viele Texte, die im Alltag wichtige Bedeutung haben, z.B. Gesetze, Gebrauchsanweisungen, Beipackzettel zu Medikamenten, sind häufig schwer verständlich. Meist haben die Verfasser versucht, möglichst viel Information auf begrenztem Raum zusammenzupressen. Beliebtes stilistisches Mittel hierbei ist der sogenannte Nominalstil, bei dem bedeutungstragende Substantive zu komplexen und oft schwer verständlichen Satzungetümen gehäuft werden. Ihre Schüler lernen in dieser Unterrichts - einheit, Texte im Nominalstil zunächst zu durchdringen, um anschließend die Vorund Nachteile dieser Stilform kritisch zu durchleuchten. Dies fördert die Lese- und Verstehenskompetenz und trainiert das Sprachgefühl!
Gesamtwerk
Nichts als Phrasen? Der Sprachgebrauch von Politikern in Interviews und Gesprächen
Obwohl Politiker häufig behaupten, dass sie „Politik machen“ und „nicht nur darüber reden“, besteht ein beträchtlicher Teil ihrer Arbeit im Gebrauch von Sprache. Sie machen Politik nicht statt zu reden, sondern indem sie reden. Das gilt nicht nur für programmatische Parlamentsreden, sondern auch für freie Äußerungen in der Öffentlichkeit, wie etwa in Interviews oder Talkshows. Letztere sind Thema dieser Unterrichtsreihe, weil sie offenbaren, dass es bei den Sprechakten der Politiker keinesfalls nur um die Sache geht, sondern zu einem großen Teil um einen massenkommunikativen Effekt. An plakativen Beispielen untersuchen Ihre Schüler typische Phrasen und Kommunikationsmuster, mit denen Politiker sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei lernen die Jugendlichen, phraseologische Aussagen am Wortgebrauch und an Stilfiguren zu erkennen und zwischen dem vordergründigen Gehalt und dem hintergründigen Signalwert stereotyper Redewendungen zu unterscheiden.
Gesamtwerk
Kommt alle mit ins Märchenland! – Differenzierte Aufgaben zu einem Wimmelbild Teil I
Schneewittchen, die Bremer Stadtmusikanten, der Froschkönig und noch viele andere Märchengestalten wuseln kreuz und quer durcheinander. Da gilt es, ganz genau hinzuschauen, damit man alles erkennt und die zugehörigen Fragen beantworten kann. Ein Märchenwimmelbild bildet die Grundlage dieser Unterrichtseinheit. Dazu gibt es vierfach differenzierte Aufgaben zur Schulung der Wahrnehmung, zum Sprechen und Erzählen, zum Schreiben und Lesen. – Ein breit gefächertes Angebot also, um verschiedene Kompetenzen zu schulen und jedem Schüler gerecht zu werden. Auf geht´s, kommt alle mit ins Märchenland!
Gesamtwerk
Textproduktionen mit Konjunktiv - Grammatisches Wissen mit prozessorientierten Verfahren erwerben
Die Schülerinnen und Schüler praktizieren verschiedene Gesprächsformen (Interview und Podiumsdiskussion), bereiten diese vor und führen diese durch; moderieren, beobachten und reflektieren ein Interview und eine Podiumsdiskussion, indem sie gezielt sachgerechte Stichwörter aufschreiben, Mitschriften anfertigen, Notizen selbstständig strukturiert und zum Reproduzieren des Gehörten nutzen und dabei sachlogisch sprachliche Verknüpfungen herstellen; verfassen Texte (Protokoll und Bericht); überarbeiten Texte inhaltlich und sprachlich in Schreibkonferenzen, indem sie die Wirksamkeit und Angemessenheit sprachlicher Gestaltungsmittel prüfen; kennen das sprachliche Phänomen „Modus“ (Indikativ, Konjunktiv I/II) und wenden es in eigenen Sprachproduktionen (Protokoll und Bericht) an.
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Abbas Khider: „Der falsche Inder“ – Geschichten eines Flüchtlings
Was treibt einen jungen Menschen ins Exil? Was erlebt er auf einer zweijährigen Flucht durch viele Länder des Mittelmeerraums? Und vor allem: Wie lassen sich diese Erfahrungen in eine adäquate literarische Form bringen? Abbas Khiders Roman „Der falsche Inder“ ist der ge - glückte Versuch eines modernen Exilromans: Eingebettet in eine Rahmenerzählung gestaltet er in acht Kapiteln unterschiedliche Aspekte eines zeitgenössischen Flüchtlingsschicksals. Dadurch erhält der Leser Einblicke in immer neue Facetten des Lebens als Flüchtling und Exilant. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler wesentliche Themen des Romans und gewinnen einen Einblick in die Vielschichtigkeit einer literarischen Verarbeitung authentischer Erfahrungen. Bei der Auswahl der Methoden liegt der Akzent auf Selbstständigkeit und Arbeit in Teams.
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Wahrheit oder Lüge, Tragik oder Komik? – Heinrich von Kleist: „Der zerbrochne Krug“
Heinrich von Kleists Lustspiel „Der zerbrochne Krug“ zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dramen. Kleist zeigt darin zahlreiche menschliche Schwächen auf, zum Beispiel Betrug, Eifersucht und Misstrauen. Ausgangspunkt ist, dass der Dorfrichter Adam über ein Vergehen zu Gericht sitzen muss, das er selbst begangen hat. Wortgewandt spinnt er ein Lügennetz, in dem er sich letztlich jedoch selbst verfängt. Dem Stück ist eine Mischung aus Komik und Tragik eigen, die den Zuschauer bis zum Schluss zweifeln lässt, ob er aus ganzem Herzen mitlachen kann. In dieser Unterrichtseinheit analysieren Ihre Schülerinnen und Schüler das Lustspiel. Sie problematisieren die Frage von Komik im Horizont des Tragischen, setzen sich mit der Sprache des Dramas auseinander und lernen Kleist als Autor kennen.
Gesamtwerk
Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens – Max Frisch: „Homo faber. Ein Bericht“
„Überhaupt der ganze Mensch! – als Konstruktion möglich, aber das Material ist verfehlt: Fleisch ist kein Material, sondern ein Fluch.“ Dieses Fazit zieht der Ich-Erzähler Walter Faber am Ende des Romans „Homo faber“. Wie gelangt er zu dieser Ansicht? Wodurch wurde sein Menschenbild geprägt? In der Unterrichts - einheit setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler durch die textnahe Erschließung des Romans mit diesen Fragen auseinander. Im Rahmen einer Lerntheke untersuchen sie das Weltverständnis Walter Fabers sowie die im Roman enthaltene Gesellschaftskritik vor dem Hintergrund der 1950er-Jahre. Darüber hinaus analysieren sie die Erzählweise und die Sprache des Romans. Abschließend vergleichen sie Volker Schlöndorffs Verfilmung von „Homo faber“ mit der literarischen Vorlage.
Gesamtwerk
Mündlichkeit – Schriftlichkeit
In kulturpessimistischen Diskursen wird schon lange ein angeblicher Sprachverfall bei Jugendlichen beklagt. Auslinguistischer Sicht ist dieser Verfall aber nicht feststellbar. Vielmehr zeigt sich, dass sich solche Klagen häufig nur auf das sprachliche Phänomen selbst beziehen, ohne seine Funktion im jeweiligen situativen Kontext zu berücksichtigen. Dies führt zu Fehleinschätzungen sowohl in mündlicher als auch in schriftlicher Kommunikation. Die Materialien dieser Reihe ermöglichen den Schülerinnen und Schülern dagegen, sich weitgehend selbstständig und vorurteilsfrei mit Fragen zur Angemessenheit sprachlicher Ausdrucksweisen auseinanderzusetzen. So erarbeiten sie sich Kriterien, mit denen sie eigene und fremde Sprachverwendungsweisen beschreiben, bewerten und verbessern können.
Gesamtwerk
Von der Vorlage zum eigenen Text
Was möchte ich später einmal werden? Spätestens mit dem Betriebspraktikum beschäftigen sich auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mit dieser Frage. Anhand des übergreifenden Sachthemas „Beruf“ üben sich die Lernenden in dieser Reihe an unterschiedlichen produktiven Schreibformen. Ausgehend von einem Sachtext und einem Gedicht formulieren sie mithilfe kleinschrittiger Arbeitsanleitungen Reportagen, Gedichte, Erörterungen und Tagebucheinträge. Dabei helfen ihnen Schreibtipps und Hilfskarten zur Textüberarbeitung, die wichtigsten charakteristischen Merkmale der jeweiligen Textsorte zu berücksichtigen und umzusetzen.
Gesamtwerk
(Word-)Schatz in Sicht! - Wörter zusammensetzen und den Wortschatz erweitern
Viele Schüler haben verlernt, die Vielfalt ihres Wortschatzes zu nutzen. Welche Wortarten kann ich miteinander verknüpfen, um ein neues Wort zu erhalten? Wie helfen mir neue Begriffe dabei, mich präziser auszudrücken? Auf einer spannenden Schatzsuche mit dem Piraten Emil setzen sich Ihre Schüler spielerisch mit der Bildung von Wortzusammensetzungen (Komposita) auseinander, erweitern dabei den eigenen Wortschatz und lernen, diesen in kleinen Schreibaufgaben anzuwenden. Ein kurzweiliges Grammatik-Abenteuer mit integrierter Lerntheke für einen spannenden Grammatikunterricht oder einfach mal für zwischendurch.
Gesamtwerk
"Glücklich ist allein die Seele, die liebt"
Die Behandlung von Lyrik stößt bei Schülern oft auf Unmut und Ablehnung. Anders ist dies bei Liebeslyrik. Liebe ist ein Thema, das Schüler - insbesondere der höheren Klassenstufen - beschäftigt und bewegt. In dieser Einheit lernen die Schüler die Liebeslyrik des Barock, des Sturm und Drang, der Romantik, des Realismus, der Nachkriegszeit und der Gegenwart kennen. Sie wiederholen wichtige Merkmale verschiedenen Epochen und analysieren exemplarische Gedichte. Dabei setzen sie diese in Beziehung zu den zeitgenössischen gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen. Sie festigen ihre Fähigkeiten in der Textinterpretation und reflektieren ihre eigenen Emotionen. Mit einer Checkliste zur Form- und Sprachanalyse von Gedichten und einer Übersicht über wichtige literarische Epochen.
Gesamtwerk
Hosentaschengeschichten – zu persönlichen Gegenständen erzählen und schreiben
Murmeln, vergessene Notizzettel, Bonbonpapiere und der Glücksbringer von der Freundin – das alles kommt zum Vorschein, wenn Kinder ihre Hosentaschen ausleeren. Was für eine Fundgrube fürs Geschichtenerfinden! In dieser Unterrichtseinheit erzählen und schreiben die Schüler zu einem Gegenstand aus ihrer Hosentasche – sei es eine einfache Beschreibung, ein Rätsel oder eine Geschichte. Nach der Überarbeitung der Texte entsteht zum Abschluss ein Gemeinschaftsprodukt: das Hosentaschen-Klassenbuch mit allen Geschichten der Schüler.
Gesamtwerk
Fremdwörter verstehen und richtig verwenden – spielerische Übungen
Ob in den Medien, der Schule oder im Beruf – immer wieder stoßen Ihre Schüler auf Fremdwörter, deren genaue Bedeutung sie nicht kennen. Motivieren Sie sie zur Wortschatzerweiterung – mit dieser Unterrichtseinheit gelingt das ganz leicht! Die Schüler lernen wichtige Fremdwörter aus verschiedenen Bereichen kennen und erfahren, wie sie sich Fremdwörter erschließen – indem sie nämlich die Bedeutung häufiger Vorsilben aus dem Griechischen und Lateinischen
kennen. Außerdem setzen sie sich kritisch mit dem vermehrten Gebrauch von Anglizismen auseinander. Die spielerischen Übungen eignen sich auch für zwischendurch oder für Vertretungsstunden – so macht Wortschatztraining Spaß!
Gesamtwerk
Sicher und gesund im Berufsleben – mit Piktogrammen und Sachtexten die Sprachkompetenz schulen
Das Thema „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ spielt auch in der modernen Arbeitswelt eine wichtige Rolle. Spezifische Unfall- und Gesundheitsgefahren treten in allen Branchen und Arbeitsbereichen auf. Die Schüler setzen sich anhand von Piktogrammen und Musterdokumenten aus der Arbeitswelt mit den möglichen Gefährdungen und Schutzmaßnahmen im Betrieb auseinander. Zugleich festigen sie ihre schriftliche und mündliche Sprachkompetenz und erweitern ihren Wortschatz zum Thema „Arbeits- und Gesundheitsschutz“.
Gesamtwerk
Hollywood, wir kommen! Ein Drehbuch schreiben auf Grundlage der Erzählweise „Die Reise des Helden“
Alle sind sich einig: Der Film war super! Aber warum? Was macht die eine Geschichte von der ersten bis zur letzten Minute fesselnd, während man bei anderen schon nach fünf Minuten gelangweilt ist? Das an Filmhochschulen gelehrte 3-Akt-Modell „Die Reise des Helden“ ist eine Anleitung für Drehbuchautoren, eine Art Schablone, die man auf Geschichten anwenden kann. Einfacher, als man sich vorstellt, funktionieren gute Filme immer nach dem gleichen Prinzip.
Ihre Schüler lernen in dieser Einheit Schritt für Schritt den richtigen Aufbau eines Filmstoffes und die Entwicklung der Protagonisten. Dabei beachten sie die
Formalien des Drehbuchschreibens und lernen Fachausdrücke des Filmgenres kennen. Am Ende der Einheit steht das Verfassen eines eigenen Drehbuchs.
Gesamtwerk
Gewusst wie! – Informationen suchen, aufbereiten und nutzen
Trotz oder gerade wegen der Vielzahl der Informationsquellen, die uns zur Verfügung stehen, ist es selbst für uns Erwachsene nicht leicht, genau das zu finden, was wir suchen. Wie soll es da erst unseren Schülern gehen? Diese Unterrichtseinheit vermittelt exemplarisch am Thema „Energie“ wichtige Strategien, um Informationen – sei es aus Büchern oder dem Internet – gezielt zu suchen, zu bewerten und zu nutzen.
Gesamtwerk
Inhalte erschließen und wiedergeben – Lesen mit der 5-Schritt-Methode
Vielen Schülern fällt es schwer, Texte zu verstehen und richtig wiederzugeben. Mithilfe der 5-Schritt-Methode lässt sich die Lesekompetenz der Lernenden fördern: Sie steigert vor dem Lesen eines Textes die Aufnahmebereitschaft und Konzentration. Nach dem Lesen erleichtert sie die Aufnahme der Inhalte ins Langzeitgedächtnis. Sie eignet sich nicht nur für das Lernen für Prüfungen, sondern zum besseren Verständnis jedes Sachtextes. Im vorliegenden Beitrag bearbeiten die Schüler zwei Texte mit dieser bewährten Methode. Beim ersten Text werden die fünf Schritte kleinschrittig erklärt und geübt. Den zweiten Text, der die Lesemethode thematisiert, erarbeiten sich die Schüler weitgehend selbstständig.
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Timothée de Fombelle: „Vango: Zwischen Himmel und Erde“ – eine Verfolgungsjagd über die Dächer Europas
Paris 1934: Der 19-jährige Vango wird von geheimnisvollen Männern verfolgt. Er weiß nicht, weshalb sie ihm nach dem Leben trachten, und auch seine Herkunft ist ein einziges großes Geheimnis. Mithilfe des geheimnisvollen Paters Zefiro, des Luftschiffkommandanten Hugo Eckener und der furchtlosen Ethel flieht Vango quer durch Europa. Doch seine Verfolger sind hartnäckig! – Abenteuergeschichten haben die Menschheit seit jeher fasziniert. Sie sind in allen Epochen und Kulturkreisen zu finden und folgen stets denselben Grundsätzen. In dieser Einheit lernen Ihre Schüler das Erzählmuster von Abenteuerliteratur kennen. Sie setzen sich mit den Prinzipien spannenden Erzählens auseinander und wenden diese beim Schreiben eigener Texte an. Darüber hinaus führen sie Recherchen zum historischen Hintergrund des Romans durch.
Gesamtwerk
Über 2.000 Jahre alt und immer noch aktuell? – Sophokles’ „Antigone“
Sophokles „Antigone“ gehört zu den Klassikern der Weltliteratur und wird seit beinahe 2.500 Jahren inszeniert und rezipiert. Doch wer kennt heute noch die ursprünglichen Aufführungsbedingungen des Dramas? Antike Theaterstücke wurden vor bis zu 15.000 Zuschauern im Freien aufgeführt. Die Dramen wurden nur ein einziges Mal dargeboten und danach nicht in schriftlicher Form herausgegeben. Das heißt, man konnte sie weder erneut anschauen noch nachlesen. Diese für uns ungewöhnlichen Bedingungen werden zu Beginn der Unterrichtseinheit nachgestellt: Ihre Schülerinnen und Schüler lesen das Drama gemeinsam in einem Zug. Bei der anschließenden Analyse entdecken sie, dass das Geschehen, das in einer scheinbar mystisch-irrealen Vergangenheit verortet ist, auch heute noch aktuell und politisch brisant ist.
Gesamtwerk
Realismus – Einführung in die künstlerisch-literarische Epoche
Realismus bezeichnet sowohl eine Epoche als auch eine Darstellungsweise in der Literatur und der bildenden Kunst. Die vorliegende Unterrichtsreihe geht vom Begriff aus. Zunächst erarbeiten sich Ihre Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Bedeutungen von „Realismus“. Anschließend untersuchen sie an einer Lerntheke lyrische, epische und dramatische Texte von Theodor Storm, Theodor Fontane, Gottfried Keller und Friedrich Hebbel sowie ein Gemälde von Adolph Menzel. Dabei entwickeln sie ein Verständnis für die Problematik der Darstellung von „Wirklichkeit“ und erweitern ihre Kompetenzen in der Text- und Bilderschließung. Abschließend setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler kritisch mit der Einteilung der Literatur in Epochen auseinander.
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