Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 37/56
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RAABE
Gesamtwerk
Unfallberichte gekonnt verfassen
Ob bei der Arbeit, mit dem Auto oder beim Sport - Unfälle können tagtäglich passieren. Ist man selbst in einen Unfall verwickelt, muss man den Unfallhergang dem Arbeitgeber, der Polizei oder der Versicherung schildern. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schüler, wie man einen Unfallbericht verfasst. Sie wiederholen, wie ein solcher Bericht aufgebaut ist und welche W-Fragen er beantwortet. Außerdem üben sie, sachlich und präzise zu formulieren. Das Gelernte setzen sie um, indem sie fehlerhafte Berichte korrigieren, mündliche Berichte in schriftliche umformen oder Unfälle anhand von Skizzen rekonstruieren und schriftlich wiedergeben.
Gesamtwerk
"Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut"
"Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut", so beschrieb Jakob van Hoddis in seinem Gedicht "Weltende" die Panik, welche die Menschen um 1900 ergriff. In unserem gleichnamigen Beitrag lernen Ihre Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Bild- und Gedankenwelt expressionistischer Dichter kennen. Sie analysieren und interpretieren Gedichte formal und inhaltlich und lernen diese literaturhistorisch einzuordnen. Kurz: Sie bereiten sich auf motivierende und effektive Weise auf das Abitur vor! Textgrundlagen: Jakob von Hoddis: "Weltende". Gottfried Benn: "Schöne Jugend", "Kleine Aster". Alfred Wolfenstein: "Städter". Paul Boldt: "Auf der Terrasse des Café Josty". Alfred Lichtenstein: "Gesänge an Berlin", "Die Prophezeiung", "Die Operation". August Stramm: "Freudenhaus". Walter Hasenclever: "Sterbender Unteroffizier im galizischen Lazarett". Wilhelm Klemm: "Lazarett". Albert Ehrenstein: "Der Kriegsgott". Alfred Heymel: "Eine Sehnsucht aus der Zeit". Johannes R. Becher: "Beengung". Zusätz
Gesamtwerk
Sprichwörter, Redewendungen, geflügelte Worte
Lügen haben kurze Beine. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Er redet um den heißen Brei herum. ... Die Sprache steckt voller Redewendungen und Sprichwörter, die uns täglich begegnen. Wir verstehen sie allerdings nur, wenn wir deren übertragene Bedeutung kennen. In dieser Unterrichtseinheit festigen Ihre Schüler spielerisch den sicheren Umgang mit stehenden Wendungen und Sprichwörtern. Sie korrigieren falsche Redewendungen, ordnen geflügelte Worte ihren Urhebern zu und überlegen sich in einem Redensarten-Ursprungs-Quiz originelle Erklärungen.
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Gesamtwerk
Wahrheit oder Lüge, Tragik oder Komik?
Heinrich von Kleists Lustspiel "Der zerbrochne Krug" zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dramen. Kleist zeigt darin zahlreiche menschliche Schwächen auf, zum Beispiel Betrug, Eifersucht und Misstrauen. Ausgangspunkt ist, dass der Dorfrichter Adam über ein Vergehen zu Gericht sitzen muss, das er selbst begangen hat. Wortgewandt spinnt er ein Lügennetz, in dem er sich letztlich jedoch selbst verfängt. Dem Stück ist eine Mischung aus Tragik und Komik eigen, die den Zuschauer bis zum Schluss zweifeln lässt, ob er aus ganzem Herzen mitlachen kann. In dieser Unterrichtseinheit analysieren Ihre Schülerinnen und Schüler das Lustpiel. Sie problematisieren die Frage von Komik im Horizont des Tragischen, setzen sich mit der Sprache des Dramas auseinander und lernen Kleist als Autor kennen. Mit Zusatzmaterialien zur Binnendifferenzierung!
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Andreas Steinhöfel: "Rico, Oskar und die Tieferschatten"
Was passiert, wenn ein "tiefbegabter" Junge auf der Suche nach einer Fundnudel plötzlich einem helmtragenden Hochbegabten gegenübersteht? Erst einmal gibt es richtig Ärger. Aber dann entwickelt sich eine gute Freundschaft... Gemeinsam sind Rico und Oskar unschlagbar und legen sogar dem berüchtigten Entführer Mister 2000 das Handwerk. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler auf abwechslungsreiche Art mit den sympathischen Hauptfiguren auseinander. Sie gehen mit ihnen durch das "Dick" und "Dünn" ihrer Freundschaft und erfahren, dass auch Hochbegabung manchmal zum Stolperstein werden kann. Darüber hinaus führen die Lernenden ein Diskussionsspiel durch, das zur Reflexion über das Thema "Freundschaft" anregt. Mit einem Quiz zur Überprüfung der Textkenntnis und Zusatzmaterialien zur Binnendifferenzierung.
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Gesamtwerk
Wir erstellen Lapbooks!
Rolf Lapperts "Pampa Blues", Grit Poppes "Abgehauen", Jochen Schmidts "Schneckenmühle", Andreas Steinhöfels "Die Mitte der Welt", Benedict Wells' "Fast genial" und Juli Zehs "Spieltrieb" - das sind Romane, die Jugendliche ansprechen und in den letzten Jahren ein breites Lesepublikum gefunden haben. Sie bilden die Grundlage für eine Projektarbeit: Ihre Schüler setzen sich in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit den Jugendbüchern auseinander. Methodisch angeleitet erschließen sie zum Beispiel die Personenkonstellation ihres Romans, diskutieren über die Zuordnung zu Jugendliteratur und verfassen Lektüreempfehlungen. Sie halten ihre Ergebnisse schriftlich und zeichnerisch in mehrfach aufklappbaren Mappen fest - sogenannten Lapbooks. Eine überaus motivierende Methode, die die Lektürearbeit mit Kopf, Herz und Hand in Ihr Klassenzimmer bringt. Mit Lektüretest zu den sechs Romanen und zahlreichen Abbildungen von Lapbooks (Schülerarbeiten aus zwei verschiedenen Klassen)!
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Ein eigenes Märchen nach literarischem Vorbild verfassen
Es war einmal... - so beginnen die meisten Märchen. Aber welche Merkmale haben die Erzählungen sonst noch gemeinsam? In dieser Einheit finden Ihre Schüler heraus, dass Märchen oft ähnlich aufgebaut sind. Sie lernen ihre Merkmale kennen und identifizieren diese in einer Textvorlage. Bei anschließenden Verfassen eigener Märchen treten sie in die Fußstapfen der Brüder Grimm. Ein Schreibplan hilft ihnen dabei. Die Schüler überarbeiten ihre Texte mithilfe eines Kriterienkatalogs und geben sich in einer Schreibkonferenz gegenseitig Rückmeldung. Lassen Sie sich Märchen auftischen!
Gesamtwerk
Inhaltsangaben, Stellungnahmen, private Geschäftsbriefe
Vielen Schülern fällt es schwer, einen längeren, zusammenhängenden Text zu verfassen. Das ist nicht verwunderlich, denn das Schreiben ist eine komplexe kognitive und sprachliche Leistung. Bevor man sich ans Schreiben macht, sollte man deshalb den Aufbau und den Textinhalt gut planen. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schüler Schritt-für-Schritt-Anleitungen und üben, wie man verschiedene Aufsatzformen wie Inhaltsangaben, Stellungnahmen, private Geschäftsbriefe oder Schaubildinterpretationen verfasst. Textbausteine helfen ihnen, die passende Formulierung zu finden. Nach dem Motto "Schreiben macht den Meister" werden sie auf ihre nächste schriftliche Prüfung optimal vorbereitet.
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In der Werbung, in der Politik, im Verkaufsgespräch
Wem der Einsatz rhetorischer Figuren im Text oder in der Rede gut gelingt, dem fällt es in der Regel leicht, die Aufmerksamkeit des Lesers bzw. Zuhörers zu erregen, ihn für die eigene Position zu gewinnen, ihm etwas zu verkaufen oder ihn gut zu unterhalten. Besonders in Literatur und Lyrik werden sprachliche Stilmittel darum ganz bewusst eingesetzt, aber auch in politischen Reden und in der Werbeindustrie sollen sie eine bestimmte Wirkung erzielen. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schüler die wichtigsten rhetorischen Stilmittel kennen. Sie durchschauen ihren Einsatz im Alltag und erproben ihre Wirkungsweise an eigenen Texten.
Gesamtwerk
Kein leichter Fall
Dem oder den? Mit die oder mit der? Des Nachbarn oder des Nachbars? - Das deutsche Kasussystem birgt so manche Tücken und stellt nicht nur Schüler mit Deutsch als Zweitsprache vor Probleme. In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Lernenden mit den vier Kasus. Sie lernen Verben und Präpositionen kennen, die einen bestimmten Fall erfordern, erfahren, was es mit Wechselpräpositionen auf sich hat und setzen sich mit den wichtigsten Satzbauregeln auseinander. In vielen spielerischen Übungen wenden sie das Gelernte an.
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Friedrich Schiller: Wilhelm Tell - Mörder, Attentäter oder Freiheitsheld?
"Wilhelm Tell, Sie sind angeklagt des Mordes an Hermann Gessler!" - Mit diesen Worten eröffnen Ihre Schüler ein Gerichtsverfahren gegen den Schweizer Nationalhelden. Wie kam es zu dem Mord an dem Reichsvogt? Spielen schuldmindernde Umstände eine Rolle? In der Gerichtsverhandlung setzen sich Ihre Schüler mit diesen Fragen auseinander. Sie erschließen zunächst den Inhalt des weltberühmten Dramas von Friedrich Schiller und untersuchen das Verhalten ausgewählter Figuren. Darüber hinaus lernen sie juristische Kategorien kennen, um zum Schluss begründet zu der Frage Stellung zu beziehen: Wilhelm Tell - Mörder, Attentäter oder Freiheitsheld? Mit Materialien zum Aufbau des klassischen Dramas nach Gustav Freytag.
Gesamtwerk
Die Abschlussprüfung
Die Interpretation eines literarischen Textes ist ein fester Bestandteil der schriftlichen Abschlussprüfung. Deshalb ist es wichtig, die Schüler auf den Umgang mit verschiedenen Textarten vorzubereiten. In dieser Einheit wiederholen und üben Ihre Schüler die Interpretation einer Kurzgeschichte, einer Satire und eines Gedichts. Sie werden zunächst mit handlungs- und produktionsorientierten Methoden an die Texte herangeführt. So finden sie nicht nur individuelle Zugänge, sondern setzen sich auch intensiv mit den Inhalten auseinander. Im Anschluss analysieren sie die Texte - die Aufgaben sind dabei eng an die Abschlussprüfung angelehnt. Dadurch hilft die Einheit, Ihren Schülern einen Eindruck zu vermitteln, was in der Prüfung auf sie zukommt, und nimmt ihnen unnötige Angst und Nervosität.
Gesamtwerk
Texte mit allen Sinnen anschaulich vortragen
Ein Text ist nur so gut wie sein Vortrag - folgt man dieser Devise, sollte man unbedingt entsprechend Sorgfalt sowohl auf die Vorbereitung als auch auf die eigentliche Darbietung verwenden. Damit dies gelingt, sollten die Schüler über Kenntnisse zu Atmung und Artikulation verfügen und sich auch der Bedeutung der Körpersprache bewusst sein. In diesem Beitrag erfolgt die Vermittlung dieser Fähigkeiten auf spielerische Art. Mit praktischen Übungen aus der Rhetorik und der Theaterpädagogik lernen Ihre Schüler Sprechhemmungen abzubauen, trainieren Gestik und Mimik und versetzen sich in die Stimmung eines Textes hinein. An vorgegebenen und eigenen Geschichten bereiten sie dann einen Vortrag vor und halten ihn vor der Klasse.
Gesamtwerk
Pro und Kontra verpflichtendes Auslandspraktikum
Ein verpflichtendes Auslandspraktikum für Azubis - wäre das sinnvoll? Was spricht dafür und was dagegen? Anhand dieses Themas wiederholen Ihre Schüler grundlegende Techniken der Erörterung: Sie sammeln Ideen in einer Mindmap, erstellen eine Gliederung und trainieren, Argumente zu unterschiedlichen Standpunkten auszuarbeiten. Zudem lernen sie, eine Einleitung sowie einen passenden Schluss zu formulieren. Ihren sprachlichen Ausdruck verbessern sie, indem sie unterschiedliche Verknüpfungswörter gebrauchen.
Gesamtwerk
Prägnant und präzise
Ob bei Vereinssitzungen, Besprechungen oder anderen Zusammenkünften - Schüler sind immer wieder gefordert, Protokolle zu verfassen. Das Protokollieren gehört zu den wichtigsten Arbeitstechniken, die sie beherrschen müssen. In dieser Unterrichtseinheit wiederholen die Lernenden zum einen formale, sprachliche und inhaltliche Standards. Zum anderen wenden sie wichtige Arbeitstechniken wie das Erstellen einer Mitschrift oder das Ausformulieren eines Protokolls in zahlreichen Übungen praktisch an.
Gesamtwerk
Ein Leben ohne Gefühl? - Wilhelm Hauffs Kunstmärchen "Das kalte Herz"
"Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff ist nicht nur ein spannend erzähltes Kunstmärchen, sondern auch eine Adoleszenzgeschichte. Der Protagonist, der 16-jährige Peter Munk, träumt davon, gut tanzen zu können, reich und angesehen zu sein - allerdings ohne sich anstrengen zu müssen! Andere sollen für sein Glück sorgen. Das funktioniert natürlich nicht, und die Krise ist unausweichlich... Die Begegnung mit dem Text motiviert Jugendliche, ihre Wünsche und Ziele zu überdenken. In dieser Einheit setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler durch produktive Schreibaufgaben und szenische Verfahren mit Peters Weg in ein selbstbestimmtes Leben auseinander. Sie lernen die Unterschiede zwischen Kunst- und Volksmärchen kennen und untersuchen die Bedeutung des Herzmotivs in der Romantik. Mit zahlreichen Illustrationen.
Gesamtwerk
Michael Gerard Bauer "Nennt mich nicht Ismael!"
Der vierzehnjährige Ismael hat eigentlich nicht viel zu lachen, denn er wird in der Schule vom Klassentyrannen Barry Bagsley aufgrund seines Namens gemobbt. Dennoch erzählt er auf humorvolle und bildhafte Art und Weise von seinen Erlebnissen und zieht damit den Leser von Beginn an in den Bann. Und tatsächlich gelingt Ismael am Ende der Sieg über Barry - durch Sprache! Ihre Schülerinnen und Schüler charaktisieren die sympathische Hauptfigur, untersuchen Ismaels Erzählhaltung und interpretieren sprachliche Bilder. Im Verlauf der Einheit erstellen sie zudem sukzessive eine Wandzeitung zu den Hauptfiguren des Romans. Dabei visualisieren sie ihre neue gewonnen Erkenntnisse und wiederholen das Gelernte. Mit einer Anleitung für die Erstellung eines Zeilometers.
Gesamtwerk
„Ein voll cooler Ort“ – Kinder verfassen Texte zu ihrem Lieblingsort in der Schule
Was könnte motivierender sein, als von einem Ort zu berichten, an dem man sich gern aufhält? – An dem man sich mit Freunden trifft, Spaß hat, vor sich hinträumt oder entspannt. In dieser Unterrichtseinheit schreiben Schüler über solche Orte. Sie berichten über Erfahrungen, Gedanken und Gefühle, die sie mit ihrem ganz persönlichen Lieblingsort an der Schule verbinden. Fantasiereisen, Bilder, Ideen- und Wörtersammlungen helfen den Kindern dabei, ihre Gedanken
in Worte zu fassen. Auf diese Weise wird neben der schriftsprachlichen Kompetenz vor allem die Lust am Schreiben geweckt und gefördert.
Gesamtwerk
Was heißt Gedichte schreiben im 17. Jahrhundert? Der Dichter Andreas Gryphius
Andreas Gryphius (1616–1664) gehört heute zu den bekanntesten Dichtern des 17. Jahrhunderts. Seit seiner Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert wurden seine Gedichte oft als Erlebnislyrik gelesen. Die Gryphius-Rezeption der letzten Jahrzehnte betont dagegen die Rolle der Rhetorik, der Gelegenheitsdichtung und der gelehrten Darbietung religiösen und weltlichen Wissens in seinen Gedichten: Das lyrische Ich erscheint bei Gryphius eher als Repräsentant und
Sprecher einer Allgemeinheit denn als private Ich-Figur. Entdecken Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen Dichter, den schon Zeitgenossen dafür rühmten, dass er nicht nur ein professioneller Kenner der gängigen poetischen Regeln war, sondern sie auch besonders originell und treffsicher anzuwenden verstand!
Gesamtwerk
Ein Substantiv kommt selten allein – Nominal- und Verbalstil unterscheiden, bewerten und zielgerichtet anwenden
Viele Texte, die im Alltag wichtige Bedeutung haben, z.B. Gesetze, Gebrauchsanweisungen, Beipackzettel zu Medikamenten, sind häufig schwer verständlich. Meist haben die Verfasser versucht, möglichst viel Information auf begrenztem Raum zusammenzupressen. Beliebtes stilistisches Mittel hierbei ist der sogenannte Nominalstil, bei dem bedeutungstragende Substantive zu komplexen und oft schwer verständlichen Satzungetümen gehäuft werden. Ihre Schüler lernen in dieser Unterrichts - einheit, Texte im Nominalstil zunächst zu durchdringen, um anschließend die Vorund Nachteile dieser Stilform kritisch zu durchleuchten. Dies fördert die Lese- und Verstehenskompetenz und trainiert das Sprachgefühl!
Gesamtwerk
Nichts als Phrasen? Der Sprachgebrauch von Politikern in Interviews und Gesprächen
Obwohl Politiker häufig behaupten, dass sie „Politik machen“ und „nicht nur darüber reden“, besteht ein beträchtlicher Teil ihrer Arbeit im Gebrauch von Sprache. Sie machen Politik nicht statt zu reden, sondern indem sie reden. Das gilt nicht nur für programmatische Parlamentsreden, sondern auch für freie Äußerungen in der Öffentlichkeit, wie etwa in Interviews oder Talkshows. Letztere sind Thema dieser Unterrichtsreihe, weil sie offenbaren, dass es bei den Sprechakten der Politiker keinesfalls nur um die Sache geht, sondern zu einem großen Teil um einen massenkommunikativen Effekt. An plakativen Beispielen untersuchen Ihre Schüler typische Phrasen und Kommunikationsmuster, mit denen Politiker sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei lernen die Jugendlichen, phraseologische Aussagen am Wortgebrauch und an Stilfiguren zu erkennen und zwischen dem vordergründigen Gehalt und dem hintergründigen Signalwert stereotyper Redewendungen zu unterscheiden.
Gesamtwerk
Kommt alle mit ins Märchenland! – Differenzierte Aufgaben zu einem Wimmelbild Teil I
Schneewittchen, die Bremer Stadtmusikanten, der Froschkönig und noch viele andere Märchengestalten wuseln kreuz und quer durcheinander. Da gilt es, ganz genau hinzuschauen, damit man alles erkennt und die zugehörigen Fragen beantworten kann. Ein Märchenwimmelbild bildet die Grundlage dieser Unterrichtseinheit. Dazu gibt es vierfach differenzierte Aufgaben zur Schulung der Wahrnehmung, zum Sprechen und Erzählen, zum Schreiben und Lesen. – Ein breit gefächertes Angebot also, um verschiedene Kompetenzen zu schulen und jedem Schüler gerecht zu werden. Auf geht´s, kommt alle mit ins Märchenland!
Gesamtwerk
Textproduktionen mit Konjunktiv - Grammatisches Wissen mit prozessorientierten Verfahren erwerben
Die Schülerinnen und Schüler praktizieren verschiedene Gesprächsformen (Interview und Podiumsdiskussion), bereiten diese vor und führen diese durch; moderieren, beobachten und reflektieren ein Interview und eine Podiumsdiskussion, indem sie gezielt sachgerechte Stichwörter aufschreiben, Mitschriften anfertigen, Notizen selbstständig strukturiert und zum Reproduzieren des Gehörten nutzen und dabei sachlogisch sprachliche Verknüpfungen herstellen; verfassen Texte (Protokoll und Bericht); überarbeiten Texte inhaltlich und sprachlich in Schreibkonferenzen, indem sie die Wirksamkeit und Angemessenheit sprachlicher Gestaltungsmittel prüfen; kennen das sprachliche Phänomen „Modus“ (Indikativ, Konjunktiv I/II) und wenden es in eigenen Sprachproduktionen (Protokoll und Bericht) an.
Gesamtwerk
Abbas Khider: „Der falsche Inder“ – Geschichten eines Flüchtlings
Was treibt einen jungen Menschen ins Exil? Was erlebt er auf einer zweijährigen Flucht durch viele Länder des Mittelmeerraums? Und vor allem: Wie lassen sich diese Erfahrungen in eine adäquate literarische Form bringen? Abbas Khiders Roman „Der falsche Inder“ ist der ge - glückte Versuch eines modernen Exilromans: Eingebettet in eine Rahmenerzählung gestaltet er in acht Kapiteln unterschiedliche Aspekte eines zeitgenössischen Flüchtlingsschicksals. Dadurch erhält der Leser Einblicke in immer neue Facetten des Lebens als Flüchtling und Exilant. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler wesentliche Themen des Romans und gewinnen einen Einblick in die Vielschichtigkeit einer literarischen Verarbeitung authentischer Erfahrungen. Bei der Auswahl der Methoden liegt der Akzent auf Selbstständigkeit und Arbeit in Teams.
Gesamtwerk
Wahrheit oder Lüge, Tragik oder Komik? – Heinrich von Kleist: „Der zerbrochne Krug“
Heinrich von Kleists Lustspiel „Der zerbrochne Krug“ zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dramen. Kleist zeigt darin zahlreiche menschliche Schwächen auf, zum Beispiel Betrug, Eifersucht und Misstrauen. Ausgangspunkt ist, dass der Dorfrichter Adam über ein Vergehen zu Gericht sitzen muss, das er selbst begangen hat. Wortgewandt spinnt er ein Lügennetz, in dem er sich letztlich jedoch selbst verfängt. Dem Stück ist eine Mischung aus Komik und Tragik eigen, die den Zuschauer bis zum Schluss zweifeln lässt, ob er aus ganzem Herzen mitlachen kann. In dieser Unterrichtseinheit analysieren Ihre Schülerinnen und Schüler das Lustspiel. Sie problematisieren die Frage von Komik im Horizont des Tragischen, setzen sich mit der Sprache des Dramas auseinander und lernen Kleist als Autor kennen.
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