Unterrichtsmaterialien Kinder- und Jugendhilfe: Ganze Werke Seite 1/1
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Didaktik & Methodik
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Klinkhardt
Gesamtwerk
Kinder in Not
Ausgrenzungsroutinen von Kindern und Jugendlichen gehen zumeist einher mit Stigmatisierungsdynamiken in schulischen und außerschulischen Institutionen. In Erziehungs- und Bildungssystemen kann sich die entwertende Monotonie von Unerwünschtheit als „Störer*innen“ verfestigen. Im Verbund mit dem aktuellen Krisenchor über den Fachkräftemangel und den massiven Ressourcendeckelungen in allen pädagogischen Praxisfeldern entstehen weitere, oft hoch tabuisierte Krisen- und Konfliktdynamiken. Die theorie- wie praxisorientierten Beiträge in diesem Band machen nicht nur aufmerksam auf spezifische Entwicklungsrisiken und psychosoziale Beeinträchtigungen, wie bspw. Armut, Klimakatastrophen, psychophysische Gewalt, sondern fokussieren ebenso die spezifischen Herausforderungen an Professionelle. Die Autorinnen und Autoren ermutigen zugleich zu kreativem, kritisch-konstruktiven Handeln in dem ausgesprochen heterogenen und zumeist irritierenden Alltag mit „Kindern und Jugendlichen in Not“.
Gesamtwerk
Bildung als Herausforderung
Neben Erziehung stellt Bildung die zweite Kernaufgabe professionellen pädagogischen Handelns dar. Für den Kontext Verhaltensstörungen ist dieses Thema und sein Potenzial im Hinblick auf die Entwicklung junger Menschen, aber auch im Hinblick auf die Organisationsentwicklung von Schule und anderen pädagogischen Institutionen bisher deutlich zu wenig beleuchtet worden. In diesem Buch soll der Zusammenhang von Bildung und Verhaltensstörungen aus einer interaktionistischen Perspektive heraus betrachtet werden: zum einen mit Blick auf die Relevanz von Bildung für junge Menschen mit Auffälligkeiten des Erlebens und Verhaltens – zum anderen mit kritischem Fokus auf gesellschaftliche und institutionalisierte Bildungsangebote, für die Störungen auch einen Entwicklungsbedarf aufzeigen können. Im Band sind zahlreiche Stimmen aus der engeren und weiteren Fachszene versammelt, welche die Vielschichtigkeit einer Bildung als Herausforderung im Kontext der Pädagogik bei Verhaltensstörungen beleuchten. Das Buch richtet sich an Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen aus Forschung und Praxis sowie ebenso an andere erziehungs- und bildungswissenschaftlich Interessierte, die sich vertiefend mit Bildungshorizonten bei Verhaltensstörungen befassen möchten.
Gesamtwerk
Inklusive Regionen
Im November 2015 wurde die Stadt Kempten als erste Modellregion Inklusion in Bayern anerkannt. In institutionsübergreifender Kooperation zwischen der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten wird ein sozialraumorientierter Blickwinkel auf inklusive Bildung und Erziehung in der Region eingenommen. Ausgehend von der Betrachtung amtlicher Schuldaten untersuchen die Autor*innen neben der Sicht schulischer und außerschulischer Akteur*innen auf die regionale Vernetzung auch die inklusive Qualität der Grund- und Mittelschulen anhand der Qualitätsskala zur inklusiven Schulentwicklung (QU!S®). Die Analyse mündet in Empfehlungen zur Weiterentwicklung inklusiver Regionen und zeigt Synergien, aber auch Stolperstellen auf, die aus der Kooperation im Sozialraum entstehen können.
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Gesamtwerk
Politische Bildung von Anfang an?
Bildung für Demokratie wird immer stärker zum Thema für Grundschulen und Kindertagesstätten. Die einschlägigen Bildungspläne und Gesetze setzen dabei insbesondere auf Partizipation als lebensweltliche Erfahrungsmöglichkeit in den Einrichtungen und Schulen. Wie aber sind diese dafür gerüstet? Welche Konzepte verfolgen Sie? Und welche Lerneffekte können nachgewiesen werden? Der Sammelband dokumentiert die Vorträge und Workshop- Ergebnisse der Tagung „Politische Bildung von Anfang an (Kindertagesstätten und Sachunterricht)“, die im Dezember 2019 an der TU Dortmund stattfand. Gegenstand war neben einer Bestandaufnahme der demokratiebezogenen und politischen Bildung in Kitas und Grundschulen die Identifikation von praktikablen Möglichkeiten der Kooperation zwischen den Bildungsinstitutionen auch im Übergang. Der Band richtet sich an Lehrende und Studierende der politischen Bildung und der sozialen Arbeit mit den Schwerpunkten frühe Bildung und Primarstufe sowie an pädagogische Fachkräfte und Leitungen von Kindertagesstätten und an Lehrende insbesondere des Unterrichtsfachs Sachunterricht und Leitungen von Grundschulen.
Gesamtwerk
Brennpunkt Erziehungshilfe: Dialogpartner Technik?
Der digitale Transformationsprozess stellt, im Hinblick auf vulnerable Kinder und Jugendliche, eine der wesentlichen Herausforderungen an eine professionelle Pädagogik in der schulischen und außerschulischen Erziehungshilfe dar. Und obwohl die Omnipräsenz des digitalen, technischen und medialen Zusammenlebens unbestritten ist, findet sich weder in der Medienpädagogik noch in der schulischen und außerschulischen Erziehungshilfe eine reflektierte Auseinandersetzung aus einer pädagogischen Perspektive. Insofern versteht sich „Dialogpartner Technik?“ auch als eine erste Annäherung an Schnittstellenbereiche, die dazu einladen, die Fragen fachlich zu vertiefen, ohne dass sich bereits komplexitätsreduzierende Antworten abzeichnen. Die einzelnen Buchbeiträge kreisen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen, zielgruppenspezifischen oder praxisorientierten Perspektiven um den „Dialogpartner Technik“. Im Zentrum steht die kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit der Digitalisierung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Kontext von sozioemotionalen oder ökonomischen Risikolagen und schwerwiegenden Verhaltensstörungen sowie den damit verbundenen neuen Herausforderungen an pädagogische Praxis und Forschung.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Inklusion – Partizipation – Menschenrechte
Der vorliegende Band dokumentiert ausgewählte Vorträge der 33. Inklusionsforscher*innentagung, die bilanzierend danach fragen, inwiefern die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in den vergangenen zehn Jahren gesellschaftliche Transformationsprozesse vorangebracht hat. Denn Inklusion ist mehr als die rechtliche Umsetzung der UN-BRK, weil sie gesellschaftliche Partizipation grundsätzlich neu justiert. Mit diesem Fokus wird die Sicherung der individuellen Würde in Bezug auf Teilhabe, Gleichheit, Freiheit, Sicherheit, Sozialität und Existenzsicherung marginalisierter Gruppen in unterschiedlichen sozialen Systemen (Bildung, Erziehung, Wissenschaft, Recht) in den Blick genommen. Diese Veränderungen zeigen sich auf der System-, Organisations-, Handlungs- oder Subjektebene, auch mit Effekten für neue Ex- und Inklusionsmechanismen, Anerkennungsformen und Zugehörigkeiten.
Gesamtwerk
Facetten inklusiver Bildung
Der vorliegende Herausgeberband setzt sich mit verschiedenen theoretischen, politischen und fachpraktischen Facetten der Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems auseinander. Nach nunmehr zehn Jahren seit in Kraft treten der UN-Behindertenrechtskonventionen stellt sich die Frage, wie sich das deutsche Bildungssystem bisher verändert hat und in welchem Umfang den Anforderungen eines Inklusionskonzeptes in Ausbildung und Praxis entsprochen werden kann. Unter dieser Fragestellung beleuchten nationale und internationale Expert*innen frühpädagogische, schulische, als auch außerschulische Forschungs- und Praxisfelder inklusiver Bildung. Der Band richtet sich in der vorliegenden Konzeption an Forschende, Dozierende, Lehrkräfte und Studierende.
Gesamtwerk
Inklusion und Chancengleichheit
Inklusion und Chancengleichheit sind zwei notwendiger Weise miteinander verbundene Zustände und Forderungen – besonders im Bereich von Bildung und Schule. Eine Realisierung gleicher Bildungschancen in Form von barriere- und diskriminationsfreien Zugangs- und Partizipationsrechten für ALLE ist Voraussetzung und Ziel für den immer wieder reflexionsbedürftigen Weg zur Schaffung einer inklusiven Lern- und Lebenswelt. Der vorliegende Band zeigt Möglichkeiten des humanen und konstruktiven Umgangs mit Diversity im Kontext von Bildung und Didaktik auf und dokumentiert aktuelle Theorie- und Forschungsansätze sowie Praxisbeispiele, welche sich den Gelingensbedingungen für inklusive Bildung in differenten Settings widmen. Neben dem Fokus auf inklusive Unterrichtsgestaltung werden auch diagnostische Prozesse und organisatorische Anforderungen sowie institutionelle, konzeptionelle und personelle Strukturen betrachtet und diskutiert. Der Blick geht hierbei entlang einer Bildungsbiografie von der frühkindlichen Bildung über Fragen zur Schulentwicklung und zur Didaktik im Gemeinsamen Unterricht bis in den Bereich der Hochschulbildung und bezieht auch inklusionsorientierte Entwicklungen in schulnahen sowie außerschulischen Bildungssituationen ein.
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