Unterrichtsmaterialien Verfahren des Wortschatz- und Grammatiklernens: Ganze Werke Seite 11/13
308 MaterialienIn über 308 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Latein findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Latein
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Denn sie wissen, was sie können
What accounts for good or poor school performance? And how can teachers properly evaluate and differentiate students?The theme of evaluating performance is a hotly disputed topic among students, parents and teachers alike. Based on the grades they get, students are rarely able to understand what they are truly capable of (or not) and whether (and how) they will be able to expand their capabilities and resolve their weaknesses in the future. The authors of this volume provide many examples from differentiated Latin classes that show how the teachers can test, judge and evaluate the performance of students and provide proper perspectives for their future performance. Karl-Christian Weber ist seit 2007 Lehrer für Latein, Geschichte und Ethik am Mönchseegymnasium in Heilbronn.
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Menschenrecht und Menschenwürde
Die Frage nach gleichen Rechten und der Würde jedes einzelnen Menschen impliziert zutiefst philosophische Fragestellungen mit kulturellen, sozialen, medizinischen und nicht zuletzt religiösen Dimensionen: Was bedeutet es, Mensch zu sein? Was sollen Menschen (nicht) tun, um die Rechte und die Würde anderer Menschen nicht zu verletzen bzw. sie zu schützen? Die Beiträge zeigen verschiedene Diskussionsansätze zu diesem Thema.
Menschenrechte als „allgemeine und unveräußerliche“ waren und sind keineswegs unumstritten, und Produkt der jeweiligen Zeiten und Räume. Der Basisartikel geht darauf ein und zeigt, dass Menschenrechte in rechtsgültiger Form eine Erscheinung der Neuzeit sind. Mit zentralen Fragestellungen aber haben sich bereits die Menschen in der Antike beschäftigt. Dies verdeutlichen die Praxisbeispiele mit Bezug auf philosophische, theologische, historische und fiktionale Texte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit.
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Der Streit um den Victoriaaltar. Ein Rollenspiel (Oberstufe)
Warum wurden Christen im Römischen Reich verfolgt? Wie setzte sich das Christentum schließlich gegen die traditionellen römischen Kulte durch? Und welche Argumente wurden von beiden Lagern vorgebracht? Der Streit um den Victoriaaltar ist ein letztes Aufbäumen der Anhänger der römischen Kulte gegen das Christentum. Dabei geht es nicht nur um ideelle Werte, sondern auch um Geld. In dieser Reihe versetzen sich die Schülerinnen und Schüler in die Rollen des Q. Aurelius Symmachus, des Stadtpräfekten von Rom, des Ambrosius, Erzbischof von Mailand, und des Kaisers Valentinian II. Sie stellen die Debatte um den Victoriaaltar nach und man darf gespannt sein, wessen Argumente den Kaiser am Ende überzeugen.
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Spannend wie ein Roman: Der Verres-Prozess. Eine Unterrichtseinheit zu Ciceros Reden gegen Verres (9./10. Klasse)
Eigentlich wollte Cicero Sthenius aus Thermae gar nicht vor Gericht vertreten. Doch dann wurden der Prozess gegen C. Verres und vor allem das Duell mit Hortensius zur Chance seines Lebens. Der Historiker Robert Harris hat Cicero und das antike Rom in seinem spannenden und authentischen Roman „Imperium“ zum Leben erweckt. Die Verknüpfung lateinischer Originaltexte mit ausgewählten Romanausschnitten motiviert die Schülerinnen und Schüler und schafft ein umfassendes Bild des Prozesses. Die Lektüre begleiten Aufgaben wie das Verfassen von Zeitungsmeldungen zum Prozessverlauf, das Erstellen einer Fotostory und das Nachspielen des letzten Prozesstages.
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Hinter den Texten
„Wie war das damals genau?“ – „Hat es das bei Griechen und Römern auch schon gegeben oder was haben sie stattdessen gemacht?“ Solche Fragen zu beantworten, befriedigt nicht nur die erfreuliche Neugier der Schüler auf das Leben der Menschen in einer früheren Zeit. Wie diese Ausgabe zeigt, spielen die Antworten darauf für das Verständnis und die Interpretation der Texte in den alten Sprachen eine wichtige Rolle.
Sie führen heran an die tatsächliche Lebenswirklichkeit der Autoren und ihrer zeitgenössischen Leser ebenso wie an die fiktive Lebenswirklichkeit der literarischen Figuren und helfen den Schülern, Informationen, Abläufe, Zusammenhänge, aber auch Motive und Einstellungen dieser Personen besser zu verstehen, jenseits von Stereotypen und Klischees eines standardisierten Bildes von der Antike. Auf anderer Ebene vertiefen sie die Interpretation der Texte, indem man nicht nur das hinterfragt, was ein Autor schreibt, sondern auch das, was er nicht schreibt.
Die Praxisbeiträge konzentrieren sich auf zentrale Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens. Es geht um die Definition des eigenen Selbst, um Ehe und Beruf, den Arbeitsalltag in römischen Badeanlagen sowie steuerpolitische und wirtschaftliche Aspekte des römischen Weltreiches.
Verwandte Themen
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Dialog über die Liebe
Plutarchs Dialog „Über die Liebe“ (Amatorius) ist die bedeutendste antike Schrift über das Thema nach Platons „Symposion“. Plutarch gibt der Liebesphilosophie Platons eine neue Wendung: er überträgt deren Grundgedanken auf die eheliche Liebe. Die Schrift wird vorgelegt mit einer literarisch orientierten Einführung, kritisch durchgesehenem griechischen Text, einer gut lesbaren deutschen Übersetzung und eingehenden Einzelerklärungen. Die erste Auflage dieses Buches ist in der Reihe SAPERE erschienen.
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Interpretation von Lehrbuchtexten
Schon in den Anfängertexten in Lehrbüchern geht es um die Kommunikation zwischen Text und Rezipient, respektive Schüler. Die modernen Lehrbücher unterstützen dies durch Gestaltung und Konzeption ihrer Lektionen. Dennoch sind das Interpretieren und der systematische Aufbau einer Interpretationskompetenz eine besondere Herausforderung. Dazu bietet Ihnen diese Ausgabe Ansätze und Anregungen.
Die Beiträge reflektieren und präsentieren grundlegende Aspekte, exemplarische Fälle und spezielle Methoden, um dieser Herausforderung gerecht zu werden. Dabei steht immer der Text im Mittelpunkt. Die Grammatik bildet den „Schlüssel zum Verstehen eines Textes und die Basis seiner Interpretation“. Abhängig von Text, Lehrer, Schülern und jeweiligen Rahmenbedingungen lassen sich bei der Interpretation eines Textes oft unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
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Eine Wolke wie eine Pinie. Der Plinius-Brief VI, 16 (10. Klasse)
Eine Wolke wie eine Pinie, bebende Erde und ein Tag, finsterer als jede Nacht. Die Menschen der Region wurden vom Ausbruch des Vesuvs völlig überrascht. Der Plinius-Brief VI, 16 gibt einen Einblick, wie die Menschen auf die ungewöhnlichen Erscheinungen reagierten. Im Mittelpunkt steht das Verhalten des älteren Plinius, der sich – zunächst aus Forschungsdrang, dann als Retter – mitten in die Gefahrenzone begibt. Für verschiedene Abschnitte des Briefes sind verschiedene Herangehensweisen gewählt, wie beispielsweise ein Lückentext, eine Vorentlastung durch Klärung der grammatikalischen Zusammenhänge oder dem Übersetzen vorgeschaltete Vokabelarbeit. Ein Comic motiviert auch schwächere Schüler für den Umgang mit dem Originaltext. Am Ende der Reihe steht die Frage, was Plinius der Jüngere mit seiner Darstellung leisten wollte – und was nicht.
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Ovids »Ars amatoria« im Unterricht
Der Lehrerkommentar bietet zu allen im Exempla-Heft enthaltenen Texte sorgfältige Interpretationen, Vorschläge zum Lektüreverlauf und zu Klassenarbeiten.
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Caesar: Der Gallische Krieg
Die Caesar-Lektüre in der Mittelstufe ist oft mit großem Frust verbunden. Doch das muss nicht sein:Diese Caesar-Lektüre entschärft die Schwierigkeiten und motiviert durch die Comics, ohne auf die Beschäftigung mit Caesars Originaltext zu verzichten, was ja häufig das Problem reiner Comic-Fassungen ist.Die Lektüre ist doppelseitig aufgebaut: Auf der einen Seite ermöglicht eine Comic-Fassung ein erstes grundlegendes Textverständnis und entlastet auch Caesars sprachlich schwierige Passagen. Danach fällt die Arbeit am Originaltext – der auf der anderen Seite abgedruckt ist – wesentlich leichter.
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Kleine Formen
Kleine Formen, ob Texte, die gattungsbedingt besonders kurz sind oder geschlossene Partien größerer Werke, haben einen speziellen Reiz. Diese Ausgabe zeigt an vielen kleinen Beispielen die kunstfertige Gestaltung und den motivierenden Inhalt der kurzen, oft besonders gehaltvollen Texte.
Eine kurze Einleitung anstelle eines längeren Basisartikels umreißt die Charakteristika und das didaktische Potenzial der „Kleinen Formen“. Die Praxisbeiträge präsentieren Textbeispiele für Unterrichtseinheiten mit privaten und amtlichen Inschriften aus Vindolanda, Weißenburg und Schloss Tarasp im Engadin, Rätseltexten aus Sammlungen antiker, mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Autoren, Gruselgeschichten über Werwölfe aus der Feder Petrons, Plinius’ d. Ä. und Olaus’ Magnus, Märchenhaftem aus der Gesta Romanorum und Abenteuerlichem aus der Zeit der Entdeckung Amerikas.
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Tragödie
Die griechische Tragödie gehört zum zeitlosen Erbe der Antike und ist fester Bestandteil – nicht nur, aber vorzüglich – des Griechischunterrichts. Die Beiträge befassen sich mit den drei großen Tragikern, Aischylos, Sophokles und Euripides, aber auch der Poetik von Aristoteles, und der Rezeption von Figuren und Stoffen der griechischen Tragödie in Antike und Neuzeit.
Die Tragödie ist, wie der Basisartikel hervorhebt, genuiner Ausdruck griechischen Denkens; dabei zeigen die Werke der drei großen Tragiker auch die Entwicklung im Menschen- und Weltbild dieser Zeit. Daneben befassen sich die Praxisbeiträge mit den Differenzen in der Leser- und Zuschauerwahrnehmung eines Theaterstücks, mit der Poetik des Aristoteles und der Rezeption von Stoffen und Figuren weiteren antiken und neuzeitlichen Werken, z.B. von Seneca, Hygin, Freud und Wolf. Ein Einblick in Texte der römischen Literatur rundet das Heft ab.
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Kalenderblätter
Nicht nur unsere Monatsnamen und die Bezeichnungen „Kalender“ und „Datum“ stammen aus dem Lateinischen, die ganze Struktur und Ordnungsprinzipien der Zeiteinteilung gehen zurück auf die Antike. Herausragende Ereignisse in der Antike wie heute bieten einen Anlass, sich im Unterricht mit der Geschichte der Zeitrechnung zu befassen.
Dem Jahresgerüst folgend können diese Ereignisse vertieft oder in Kürze zu Beginn oder Ende einer Unterrichtsstunde vermittelt werden. Die Praxisbeispiele setzen sich ausführlich mit einigen Haltepunkten auseinander, z.B. mit der Ermordung Caesars an den Iden des März, dem „Geburtstag“ Roms am Fest der Göttin Pales im April, den Saturnalien im Dezember, und den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Varus und Arminius, den Athenern und Spartanern bei den Arginusen sowie Antonius und Octavian bei Actium im Frühherbst des jeweiligen Jahres.
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Bekannte Unbekannte. Wortbildung Teil I: Suffixe (ab 1. Lernjahr)
Ein Wort gelernt – viele gewusst! Häufig fehlt den Schülern nur das Bewusstsein dafür, dass sie viel mehr Wörter übersetzen können, als sie Vokabeln gelernt haben. Anhand der Arbeitsblätter dieses Beitrags vergegenwärtigen sich die Schüler die bei Substantiven und Adjektiven häufigen Suffixe und deren Bedeutungen. Sie führen Wortfamilien zusammen und bilden aus Infinitiven „Macher“- Substantive. Die Schüler werden dadurch in die Lage versetzt, bei zukünftiger Wortschatzarbeit selbstständig und mühelos Wortbedeutungen zu erschließen.
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Mittelalterliche Texte
Das Mittelalter ist für unsere Fächer keineswegs nur als Vermittler zwischen Altertum und Neuzeit von Bedeutung – so nicht zuletzt durch die Überlieferung antiker Texte. Auch in vielen seiner besonderen und eigenständigen kulturellen Leistungen ist es maßgeblich ein „lateinisches Mittelalter“ und beansprucht damit zu Recht seinen Platz im Lateinunterricht. Dies veranschaulichen die Beiträge dieser Ausgabe von Der Altsprachliche Unterricht.
Der Basisartikel zeigt die Entwicklung des christlichen Weltbildes, des Bildungswesens, der Rechtskultur und nicht zuletzt der lateinischen Sprache. Die Praxisbeispiele regen dazu an, einen Gelehrtenstreit über den Umgang mit antiken Autoritäten zu verfolgen, irische Mönche auf der Wanderschaft zu begleiten, die Korrespondenz Hildegards von Bingen zu lesen, den Elegien auf einen verstorbenen Hund zu lauschen und den Geist in die „Niederungen“ der angewandten Mathematik zu erheben.
Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem:
Von Bienen und Zwergen. Zum Umgang mit antiken Texten im Mittelalter
Columba und das „Ungeheuer von Loch Ness“
Care canis, plangende nimis. Ein mittelalterliches Trauergedicht auf einen Freund
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Endlich kommt die Liebe. Die Elegien der Sulpicia
Die sechs Elegien der Sulpicia sind fast das einzige Textzeugnis aus der römischen Antike, das einer Frau zugeschrieben wird. Bieten diese Gedichte eine typisch weibliche Sichtweise auf die Liebe? Sind Sulpicias Beziehungsprobleme andere als die von männlichen Dichtern wie Properz? Und wie geht Sulpicia mit den gesellschaftlichen Erwartungen an eine Frau ihres Standes um? Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit den historischen Hintergründen und Merkmalen der Liebeselegie und recherchieren die Stellung der römischen Frau. Der Vergleich eines Liedtexts der „Toten Hosen“ mit Gedichten von Properz und Sulpicia zeigt, dass Gefühle sich auch im Lauf von Jahrtausenden kaum verändern.
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Wenn einer eine Reise tut … Die Darstellung fremder Völker bei Caesar, Kolumbus und Vespucci
Was interessiert uns heute an anderen Ländern und ihren Bewohnern? Und was erwarteten Menschen in der Antike und der frühen Neuzeit von einem Bericht aus einem fernen Land? Ausgehend von dieser Frage lernen Ihre Schüler Caesars ethnograische Exkurse im bellum Gallicum kennen und vergleichen sie mit der Darstellungsweise der „Fremden“ bei Kolumbus und Vespucci. Dabei erfahren sie, welche Kleidung Germanen und Indios bevorzugten, welche Einstellung zum Krieg sie hatten und welche religiösen Bräuche sie plegten. Natürlich dürfen dabei auch die verschiedenen Intentionen der Autoren nicht vernachlässigt werden.
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Bellum Varianum
Die noch immer schwelende Auseinandersetzung um den Ort der Schlacht, der genaue Ablauf und die politische Bedeutung der Niederlage für die römische Expansionspolitik machen die Varusschlacht auch jenseits des 2000. Jahrestags zu einem spannenden und erkenntnisträchtigen Thema für den Unterricht. Die Beiträge dieses Heftes versuchen die Spannbreite und Tiefendimension der Varusschlacht erkennbar werden zu lassen.
Dazu knüpfen sie an den Dreiklang „Imperium – Konflikt – Mythos“ an, den die Ausstellung zum Varusjahr an den drei Orten Haltern, Kalkriese und Detmold erzeugt hat. Der Basisartikel gibt einen Überblick über mögliche Perspektiven auf das Ereignis und die Problemlage insgesamt. Die Praxisbeispiele machen Vorschläge zur Arbeit mit antiken Quellentexten, zur Erkundung archäologischer Fundstücke (im Museum und außerhalb) und zur Betrachtung der Rezeption in der Neuzeit.
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Von Diven, Drogen und Meerungeheuern. Die Abenteuer des Odysseus bei Hyginus (Übergangslektüre: 8./9. Klasse)
Ein Volk unter Drogeneinfluss, einäugige Riesen, Meerungeheuer und jede Menge betörende Frauen – die Geschichten um Odysseus haben einiges zu bieten. In kondensierter Form findet man diese Geschichten in der Mythensammlung des Hygin. Hygins Texte sind ähnlich wie Schulbuchtexte strukturiert, sodass der Übergang vom Lehrbuch zur Lektüre mit diesem Autor besonders leicht fällt. Doch handeln diese Mythen einfach nur von erfundenen Abenteuern, oder bedeuten sie mehr? Mit dieser Unterrichtsreihe erkennen Ihre Schülerinnen und Schüler, dass es bei den Irrfahrten des Odysseus nicht nur um Schiffbruch und Heimkehr eines mythischen Helden geht. Es sind vielmehr zeitlose Ängste und Wünsche dargestellt, die auch den Jungendlichen bekannt sein dürften. Abwechslungsreiches Bildmaterial unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Texterschließung und Interpretation.
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Ciceros »De re publica« im Unterricht
In diesem Lehrerkommentar werden, auf die Unterrichtspraxis bezogen, die Texte interpretiert, die in der Ausgabe »De re publica« (Reihe Exempla) enthalten sind. Dabei wird auf die Einordnung der ausgewählten Texte in den Zusammenhang des gesamten Werkes und auf die Darstellung der Gedankenentwicklung besonderer Wert gelegt. Dadurch ergibt sich eine Interpretation von »De re publica« insgesamt.Hans-Joachim Glücklich zieht andere Schriften Ciceros, andere staatsphilosophische Abhandlungen und heutige Verfassungstheorie und politische Praxis zum Vergleich heran und gibt Hinweise zum Fortleben der Gedanken Ciceros und zur Auseinandersetzung mit ihnen. Er interpretiert die Texte vor dem Hintergrund der historischen, politischen und sozialen Gegebenheiten der Zeit Ciceros, macht darüber hinaus aber deutlich, wie das Werk durch Übertragung, Kontrastierung oder Vergleich für das Verständnis der heutigen Zeit fruchtbar gemacht werden kann. Er zeigt die Verbindung und den Wechsel von u.a. historischer, politischer und existentieller Rezeption. Der Lehrerkommentar enthält Tafelbilder und Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung; er gibt Anregungen für verschiedenartige und abwechslungsreiche Aufgaben und für unterschiedliche Arbeitsformen.
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Lucius Annaeus Seneca
Die Ausgabe enthält auf das Zentralabitur zugeschnittene Textpassagen aus Senecas Epistulae morales und De providentia. Seneca sieht den Sinn der Philosophie primär darin, Hilfestellung für das Leben zu bieten. Demzufolge hat die Ethik eine herausragende Stellung. Die Auswahl von Senecas Briefen lässt zentrale Aspekte der stoischen Ethik deutlich werden: die Vernunft als das dem Menschen Eigentümliche, nach der zu leben ihm Glückseligkeit verheißt; Abwehr der Affekte; ein vernunftgeleiteter Umgang mit dem Tod.
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Tesserae
Eine klare Struktur ermöglicht es Schülern, gezielt das zu üben, was sie nicht können.In einem ersten Teil können sie ihre Kenntnisse in der Formenlehre auffrischen und an einfachen Übungen festigen.Ein zweiter Teil bietet Übungen zu wichtigen syntaktischen Phänomenen, die beim Übersetzen häufiger Schwierigkeiten machen (a.c.i – pc – abl. abs. – Konjunktive – Gerundium und Gerundivum). Eine Zwischenlösung hilft den Schülern, sich selbst zu kontrollieren. Als inhaltliche Grundlage für die Übersetzungen dienen römische Sagen und Mythen, aber auch historische Begebenheiten. Für Abwechslung sorgen Perspektivwechsel (Andromache macht Helena Vorwürfe) oder frei Erfundenes (Caesar schreibt einen Liebesbrief an Cleopatra).
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Der Junge, der nicht zur Schule gehen wollte.
Schule schwänzen ist etwas Wunderbares. Die Welt sieht plötzlich so anders aus, wenn man unbeaufsichtigt durch Stadt, Land oder Wildnis streift, Orte, an denen man nicht sein dürfte. Was aber, wenn einem dabei ein wirkliches Wunder widerfährt? So wird der Schulschwänzer Elidyr von geheimnisvollen Wesen in die Anderswelt entführt – ein Abenteuer, das er sein Leben lang nicht vergessen sollte … Halb mittelalterliches exemplum, halb keltisches Zaubermärchen, ist diese Erzählung von Giraldus Cambrensis nicht nur in einem verhältnismäßig einfachen Latein geschrieben, sondern auch inhaltlich sehr ansprechend. Ihre Schülerinnen und Schüler können eigene Lektüreerfahrungen mit Fantasy einbringen und werden sich so bewusst, aus welchen Quellen die moderne Fantasy – Rowling, Tolkien & Co. – schöpft und wie viel sie gerade der lateinischen Tradition des Mittelalters verdankt.
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Arbeiten mit dem Wörterbuch
Ein Wörterbuch kann den komplexen Vorgang des Übersetzens lediglich – allerdings mitunter entscheidend – unterstützen und bietet doch oft ungeahnte und erst recht ungenutzte Möglichkeiten. Um mit dem Wörterbuch effektiv arbeiten zu können ist eben weit mehr nötig als die Beherrschung des Alphabets. Das Arbeiten mit dem Wörterbuch zielt auf eine Kompetenz, die verbunden ist mit einem grundlegenden Verständnis für die Sprache in Abhängigkeit von verschiedenen Kontexten. Zudem sind die Informationen im Wörterbuch für den unerfahrenen Anwender in gewisser Weise verschlüsselt und so gesehen in der Tat ein Thesaurus, den zu heben es einer gewissen Anstrengung bedarf.Mit den Beiträgen in diesem Heft möchten wir Sie darin unterstützen, Ihre Schülerinnen und Schüler bei der Ausbildung und Entwicklung dieser Kompetenz anzuleiten und zu begleiten. Sie finden darin ebenso grundlegende Gedanken wie konkrete Beispiele für die Vorbereitung, Einführung und Bewertung der Arbeit mit dem Wörterbuch. Das AUextra richtet den Blick auf das Ende dieses und bereits auf das nächste Jahr: Anlässlich der "Ruhr.2010" entsteht ein Theaterprojekt zu Homers Odyssee. Das Extra präsentiert die christlich motivierte griechische Version der vierten Ekloge Vergils.
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Briefe & Briefliteratur
Das Briefe-Schreiben erlebt besonders unter Jugendlichen eine Renaissance. Jedenfalls, wenn man die modernen Formen des Mailens und „Simsens“ etc. dazu zählt – und dafür gibt es gute Gründe. Dies zeigen auch die Ausblicke im Basisartikel von Gesine Manuwald. Im Zentrum ihres Beitrags stehen Bedingungen, Gestaltungsformen, Intentionen und Einsatzmöglichkeiten von Briefen als Kommunikations- und literarischen Gestaltungsmitteln in der Antike. Die Praxisbeiträge vertiefen dies an zentralen Texten aus der Entwicklungsgeschichte des Briefes: Einzigartig an Umfang und Bedeutung ist das Corpus der Cicero-Briefe als Zeugnis antiker Privat-Korrespondenz. Bianca-Jeanette Schröder stellt dazu eine exemplarische Auswahl zu verschiedenen Themen vor. Ebenso prominent ist der amtliche Briefwechsel zwischen Plinius d. J. und Kaiser Trajan. Sylvia Fein zeigt an ihm die Leitlinien für beider politisches und moralisches Handeln. In der Mitte des Heftes finden Sie den Beitrag und Material- Beihefter von Karl-Heinz Niemann zur Entwicklung des Briefes vom literarischen Gestaltungselement im antiken Roman bis zur Form des modernen Briefromans in Goethes „Werther“. Ricarda Müller führt die Schüler über den E-Mail-Roman von Daniel Glattauer an die Kunstbriefe Ovids aus der Verbannung heran, um abschließend Parallelen zu Schicksal und Äußerungen neuzeitlicher Dichter im Exil zu ziehen. Die beiden letzten Beiträge sind dem Brief in der griechischsprachigen Literatur gewidmet. An drei Stellen bei Euripides, Homer und in der Septuaginta beobachtet Tamara Visser die Funktion von Briefen im Handlungsablauf dieser Texte. Dieter Braun analysiert den Briefwechsel zwischen Amasis und Polykrates bei Herodot und lädt – kurz vor dem 250. Geburtstag des „anderen“ Weimarer Klassikers – zum Vergleich dieser Version mit Schillers Ballade vom „Ring des Polykrates“ ein.
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