Unterrichtsmaterialien Beratung: Ganze Werke Seite 1/2
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Didaktik & Methodik
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Beratung & Prävention
Beratung und Prävention in der Schule umfasst ein breites Spektrum: Beratung von Schülerinnen und Schülern, Beratung von Eltern, aber auch Beratung von Lehrkräfen untereinander. Gerade in Bezug auf Schülerinnen und Schüler können Lehrkräfte durch gute Impulse und Fragen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, selbst neue Handlungsmöglichkeiten für ein Problem zu entwickeln. Diese potenziellen Anliegen können aus vielfältigen Bereichen stammen: persönliche oder schulische Probleme, besondere Lebenssituationen, berufliche Orientierung, das Miteinander in der Schule und vieles mehr. In Zeiten der Coronapandemie berichten Lehrkräfte von einem gestiegenen Beratungsbedarf aufgrund der für viele belastenden Situation. Doch wie berate ich richtig? Was passt zu mir und meinen Schülerinnen und Schülern? Wie unterstütze ich junge Menschen darin, eigene Lösungswege zu finden? Und wie muss Prävention in der Schule verankert sein? Das Heft stellt verschiedene Beratungs- und Präventionsansätze vor, darunter auch kreative Möglichkeiten wie Visualisierung von Beratungen oder interaktive Beratung mit Design Thinking. Dabei spielt neben den Techniken auch immer wieder die Haltung der beratenden Lehrkraft eine wichtige Rolle. Aus dem Inhalt: Lernkultur der Zukunft: Vom Lehren zum Lernen begleiten; Ein Praxisbericht zum Prinzip der „Wachsamen Sorge“; Mit der Marte-Meo-Methode den Funken neu entfachen; Familienklassen: Unterstützung durch das Elternhaus; Multiprofessionelle Beratungsteams für herausfordernde Situationen nutzen; Schule für Kranke: eine unbekannte Schulform?
Gesamtwerk
Beratung und Coaching – Gezielt(e) Hilfe nutzen
Schulleitung soll führen! Und wenn sie mal selbst nicht weiter weit? Dann sollte sie gezielt Hilfe holen, nämlich Beratung oder Coaching! Was ist der Unterschied? Er liegt in der Rolle der Helfenden. Rat und Unterstützung gibt's auch innerhalb der Schule: Impulse von Critical Friends oder Peers.
Gesamtwerk
Gute Fragen
Frage ist nicht gleich Frage. Im Unterricht kann eine gut gestellte Frage neue Perspektiven eröffnen, aber auch bewirken, dass sich eine Tür schließt. Mit welchen Fragen lassen sich also Lernprozesse auslösen, fördern und Verstehen ermöglichen? Voraussetzung dafür ist eine offene Haltung, die über bloßes Wissenabfragen hinausgeht und darauf abzielt, sich gemeinsam fragend mit dem jeweiligen Unterrichtsgegenstand auseinanderzusetzen. Die Beiträge dieser Ausgabe möchten Türöffner sein und Einblicke geben, wofür sich unterschiedliche Kategorien von Fragen nutzen lassen. So gibt es systemische Fragen, die sich für Gespräche mit Schüler:innen eignen, aber auch als Vorbereitung für Elterngespräche dienen können. Bei Lerncoachinggesprächen stehen wiederum ganz andere Fragen im Mittelpunkt, als wenn es um forschendes Lernen geht. Entdecken Sie noch mehr Themen, bei denen sich bewusst gestellte Fragen lohnen: Durch Skalierungsfragen erfahren, in welcher Situation sich Schüler:innen befinden; Schüler:innen beim selbstständigen Lernen durch gezielte Fragetechniken unterstützen; Forschendes Lernen anbahnen und dafür fünf Fragekategorien nutzen; Schüler:innen zum Philosophieren anregen; Feedback geben und die Kompetenzen der Schüler:innen berücksichtigen; Eine demokratische Unterrichtskultur etablieren durch lösungsfokussiertes Fragen; Kennenlernfragen als Basis für eine positive Klassenatmosphäre einsetzen.
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Gesamtwerk
Gespräche über Lernen
Wie fühlst du dich gerade in der Schule? Was interessiert dich und was gelingt dir schon besonders gut? Gespräche über Lernen bieten Ihnen und Ihren Schüler:innen Gelegenheit, den Lernstand festzustellen, die Lernentwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten und Lernziele festzulegen. So können Schüler:innen Verantwortung für ihr Lernen übernehmen. Entdecken Sie, welches Potenzial in Lerngesprächen und Lernentwicklungsgesprächen steckt. Wir stellen Techniken und Methoden vor, um Lerngespräche effektiv zu führen und die Schüler:innen aktiv einzubeziehen. Von Mathetürmen, Lernentwicklungswaagen oder Impulsfragen bis hin zur Entwicklung individueller Arbeitspläne – hier erhalten Sie das nötige Rüstzeug, um Lernprozesse effektiv zu unterstützen und zu fördern. Mit Kindersprechstunden können Sie einen regelmäßigen Austausch über Lernen etablieren. Dazu stellen wir Ihnen ein Beispiel für gelungene Schulentwicklung vor. Und hätten Sie gedacht, dass Bewertung eine lernförderliche Rückmeldung sein kann? Lesen Sie noch mehr zu Lernberatung, Elterngesprächen und mehrsprachigen Lebenswelten in dieser Ausgabe. Das macht Gespräche über Lernen aus: Lernziele gemeinsam mit den Schüler:innen entwickeln; Individuelle Stärken und Herausforderungen berücksichtigen; Gezieltes Feedback geben und auf den aktuellen Lernstand eingehen; Schüler:innen bei der Reflexion ihres Lernwegs unterstützen.
Gesamtwerk
Krise
Der Eindruck, in einer von Krisen geprägten, unsicheren und ungewissen Zeit zu leben, ist mehr als ein subjektives Lebensgefühl oder ein mediales Produkt. Krisen und Katastrophen sind menschheitsgeschichtlich keine Besonderheit. Jedoch scheinen sie nach einer Dekade, die weltweit geprägt war von Dürren, Überschwemmungen, Epidemien, Wirbelstürmen, Erdbeben, zusammenzurücken, einander abzulösen, sich zu verdichten und in globalem Ausmaß zu überlagern: Das Bildungswesen und in ihm die Schulen sind von diesen Krisen unmittelbar und in spezifischer Weise betroffen. Schulen müssen sich nicht nur flexibel und spontan auf Geflüchtete, pandemiebedingte Schulschließungen und Folgenbewältigung, Digitalisierungserfordernisse u.v.m. einstellen, sondern dies auch noch unter den Bedingungen eines (bildungspolitisch nicht völlig unabsehbaren) dramatischen Lehrkräftemangels. Darüber hinaus sehen sich Schulen vor die Erwartung gestellt, ihre Schüler:innen durch diese Krisenzeiten entwicklungsangemessen zu begleiten. Und gleichzeitig gilt es, die Schüler:innen in der Schule mit dem „Krisen-Wissen“ der vergangenen Generationen so auszustatten, dass die nachwachsende Generation einen angemessenen Umgang mit aktuellen und künftigen Krisen finden kann, sie wahrnimmt und reflektiert. Ob bzw. wie sich die SCHULE IM KRISENMODUS zeigt, auf welche Weise versucht werden kann, KRISEN ZU NUTZEN und KRISEN ZU BEARBEITEN und wie im Unterricht KRISEN THEMATISIERT werden können – damit befasst sich dieses Themenheft. Dabei sollen Krisen keineswegs kleingeredet werden. Vielmehr wird dem Krisenerleben Raum gegeben – auch mithilfe erster ANNÄHERUNGEN UND EINWÜRFE. Auch wenn Schulen weder global bzw. gesellschaftlich verursachte Krisen lösen noch (bildungs-)politische Versäumnisse dauerhaft kompensieren können, zeigen die Beiträge doch auch, dass Schulen auf den verschiedenen Ebenen ein enormes Potenzial im Umgang mit Krisen erworben haben und hier wertvolle Arbeit leisten. Diese Ausgabe des Jahresheftes gibt zur kritischen Auseinandersetzung mit dem spannenden Thema vielfältige Anregungen und Impulse für die eigene Unterrichts- und Schulpraxis. Die Heftbeilage zeigt darüber hinaus innovative Beispiele und Ansätze aus der Praxis, wie mit dem Lehrkräftemangel umgegangen werden kann.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Beratung nutzen zur Schulentwicklung
Niemand bestreitet mehr, dass gute Schulen kontinuierliche Weiterentwicklung benötigen, um den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden: Inklusion, Digitalisierung, der Lehrkräftemangel. Hier kommt Beratung ins Spiel. Beratung in der Schulentwicklung bezieht sich auf die Unterstützung von Schulen als Organisationen. Hierbei können sowohl behördliche als auch kommerzielle Berater:innen hinzugezogen werden. Dies hat zu einem breiten Markt für Schulentwicklungsberatung geführt. Doch oft wird der Begriff „Beratung“ unscharf verwendet. Wir fragen: Welche Kriterien machen eine gute Beratung eigentlich aus und wie kann Beratung nachhaltig wirksam werden? Wie können Schulentwicklung und Beratung Hand in Hand gehen, um unsere Schulen zu stärken und unsere Bildungslandschaft nachhaltig zu verbessern? Welche Praxisbeispiele (Erfolge und Stolpersteine) aus der Schweiz, Österreich und Deutschland gibt es?
Gesamtwerk
Comics
Kinder lieben Comics, ob nun das altbekannte bunte Comicheftchen vom Kiosk, das von hinten nach vorne gelesene Manga oder die comichaften Welten im Computerspiel – noch immer üben die gezeichneten Geschichten ihren ganz eigenen Reiz aus. Warum diese Faszination also nicht für den Deutschunterricht in der Grundschule nutzen? Das Comic eignet sich hervorragend für eine abwechslungsreiche und interessante Leseförderung, für den Literaturunterricht oder für das Schreiben und Gestalten von Geschichten. Entdecken Sie in dieser Ausgabe die Comics neu für Ihren Unterricht! Die Beiträge in dieser Ausgabe geben Einblicke: in die Vermittlung von traditionellen und zeitgemäßen Varianten des Genres "Comic", in die Erarbeitung der Struktur und des Aufbaus von Comics, in das Vertiefen von Stilelementen und typischen Merkmalen von Comics und in die Konzeption und die Präsentation eigener Comics.
Gesamtwerk
Hybride Lebenswelten
(Soziales) Leben Jugendlicher findet zum großen Teil online statt. Sie bewegen sich in Bereichen, die Erwachsene zum Teil kaum kennen (wollen). Sollten sie aber, um den Anschluss an die junge Generation nicht zu verlieren. SCHÜLER schaut deshalb, wie Jugendliche im Netz agieren, etwa um soziale Kontakte zu pflegen, zu spielen, politisch aktiv oder kreativ zu sein. SCHÜLER zeigt Jugendliche, die Robote bauen, sich bei TINCON engagierenoder Apps entwickeln. Zudem wird gefragt, wie Schule auf den zunehmend "postdigitalen" Alltag Heranwachsender reagieren kann. Aus dem Inhalt: Was heißt postdigital? Mythos Digital Natives; Auf dem Land ohne Internet? Risiken des Gaming; E-Sport - was ist das? World Olympiad of Robots; Digital devide: längst keine Gleichheit vor dem Bildschirm; Digital zur Barrierefreiheit? Gegen Hatespeech im Netz; Wie geht Digitalität in der Schule.
Gesamtwerk
Verschiedene Menschen – verschiedene Berufe
Binnenschifffahrtskapitänin, Online-Redakteur oder Schädlingsbekämpferin: Wissen Sie was diese Berufe ausmacht? Gerade für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf kann es schwieriger sein, das richtige Berufsfeld auszuwählen. In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Praxisideen zur Erkundung von Berufen – fachübergreifend oder im Rahmen Ihres AWT- , Politik-, Wirtschafts- oder Deutschunterricht. Geben Sie Ihren Schüler:innen Orientierung! Binnenschifffahrtskapitänin, Online-Redakteur oder Schädlingsbekämpferin: Wissen Sie was diese Berufe ausmacht? Für welchen würden Sie sich entscheiden? Gerade für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf kann es schwieriger sein, das richtige Berufsfeld auszuwählen. Kein Wunder, bei über 300 Ausbildungsberufen, die verschiedene Interessen und Stärken ansprechen. Doch genau hier liegt eine Chance: Denn bei der Berufswahl haben die Schüler:innen die Möglichkeit, eigene Interessen einzubringen, sich selbst zu entscheiden und ihren Talenten zu folgen. In dieser Ausgabe des Fördermagazins Sekundarstufe finden Sie neben einem Überblick zur beruflichen Orientierung zahlreiche Praxisideen zur Erkundung von Berufen. Begeben Sie sich fachübergreifend oder im Rahmen Ihres AWT- , Politik-, Wirtschafts- oder Deutschunterricht mit Ihren Schüler:innen auf Entdeckungstour – so manch eine:r mag Sie überraschen! Aus dem Inhalt: Basis: Berufswahl differenzieren(d) – Differenzierung als wesentliche Dimension Beruflicher Orientierung. Praxis: AWT, Politik: Berufe digital erkunden – Das Serious Game „like2be“ und virtuelle Betriebsbesichtigungen; fachübergreifend: "Und was genau machen Sie in Ihrem Beruf?“ – Expert:inneninterviews in der beruflichen Orientierung; fachübergreifend: Einen Interviewtermin vereinbaren ‒ aber wie? – Sprachliche Modellierungstechniken und produktive Übungen in der Einzelförderung; Deutsch, Wirtschaft: "Heute werde ich Klimatechnikerin!“ – Mit Rollenspielen das Selbstkonzept zur Berufwahl stärken; fachübergreifend: Probierʼ mal was Neues! – Der Girlsʼ und Boysʼ Day eröffnet neue Chancen. Fördern im Fokus: Fördern & Lernen digital: Die Social Media-Sprechstunde – Thomas Hiller, Lehrer und Gründer des Angebots, im Interview; Entwicklung durch Spiel: Kennenlernen im Spiel – Mit Kennenlernspielen das Verständnis füreinander Fördern; Diagnostik: Die Grundintelligenz bestimmen – Grundintelligenztest CFT 20-R mit Wortschatz- und Zahlenfolgetest.
Gesamtwerk
Bildungsgerechtigkeit arm = chancenlos?
Wer in Deutschland arm oder sozial benachteiligt hat, hat wenig Chancen auf eine erfolgreiche Bildungslaufbahn. Denn hierzulande sind Zugänge und Aussichten im Schulsystem stark von der sozialen Herkunft abhängig. Elterliche Unterstützung ist zentral. Wie können Schulen (mit anderen Partnern) dagegenhalten und helfen, dass alle ihre Potenziale ausschöpfen können? Aus dem Inhalt: Bildungsungerechtigkeit nicht hinnehmen! Ungerechtigkeit mit System? Bildungsgerechtigkeit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung; Konzept der Stadtteilschule als Lernort für alle; Lernpatenschaften; Mit multiprofessionellen Teams Ungerechtigkeiten ausgleichen; Über Kooperation im Lehrerzimmer Lernchancen erhöhen.
Gesamtwerk
Schulabsentismus
So wichtig es ist, Absentismus im Einzelfall zu verstehen, so wichtig ist es, professionell und schulweit abgestimmt damit umzugehen. Auch im Umgang mit Absentismus gilt das Mantra der gemeinschaftlichen Verantwortungsübernahme für eine gelingende Pädagogik: „It takes a village to raise a child!“ Ist es wirklich so bedeutsam, ob einzelne Schüler:innen regelmäßig schwänzen oder nicht? Liegt dies nicht in ihrer persönlichen Verantwortung bzw. der ihrer Eltern? Wir denken: Nein. Schulische Bildung ist Voraussetzung für die kulturelle, ökonomische und politische Teilhabe des Einzelnen und trägt auf vielfältige Art und Weise zum Erhalt der Gesellschaft bei. Ist es Kindern und Jugendlichen nicht möglich, an schulischer Bildung zu partizipieren, stellt das einen bedeutenden Risikofaktor für viele Entwicklungsbereiche dar. Es gilt, Absentismus präventiv entgegenzuwirken, erste Anzeichen wahrzunehmen und gegenzusteuern. Schulabsentismus – Eine Einführung ins Themenfeld; Elterliches Zurückhalten – Vom aktiven Zurückhalten über die reaktive Billigung bis hin zur passiven Gleichgültigkeit; Schuldistanziertes Verhalten – Ein Vergleich zwischen Lehrer:innen und Schüler:innen; Was hilft gegen Schulabsentismus? – Optionen schulischer Prävention und Intervention; Die klinische Perspektive – Drei Fallbeispiele zum Schulabsentismus aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (KLPP); Präventive Aspekte einer gelingenden Pädagogik – Ernst nehmen, auf Stärken schauen und Perspektiven eröffnen; „Es hat ja keiner Zeit für mich, mit mir zu reden“ – Beratung bei Schulabsentismus; „Wir merken, dass du fehlst!“ – Zur Implementation von Handlungsleitfäden und Interventionsmodellen im Bereich Schulabsentismus; Das Rather Modell – Komplexe Hilfen für Schulvermeider:innen in Düsseldorf; Schonraum oder Klassenraum – Was hilft gegen Schulabsentismus? Man müsste …? Wir machen! – Bericht über die Einführung von Projektjahrgängen als Lernkonzept an der Heinrich-Hertz-Schule Hamburg; Blaumachen – Glosse. Vorschau: Lernende Schule 102/2023: Alternative Fakten und Fake News: „Alternative Fakten“, Verschwörungserzählungen, auch esoterische Entwicklungen, besonders wenn sie das Private verlassen, stehen im Widerstreit mit der Demokratie. Da Schule zum Kern unserer Demokratie gehört – sie bildet und erzieht junge Menschen zu mündigen, politisch agierenden Bürger:innen –, ist sie von diesen Entwicklungen direkt betroffen und muss sich den daraus erwachsenen Problemen stellen. Aber wie?
Gesamtwerk
Mentoring in der Schule
Aller Anfang ist schwer! Oder liegt darin ein besonderer Zauber? Vielleicht denken Sie mit gemischten Gefühlen an Ihre ersten Tage im Klassenzimmer zurück. Genau deshalb nehmen wir die Praxisphasen an Schulen unter die Lupe: In diesem Heft dreht sich alles um die Begleitung von angehenden Lehrer:innen und die wichtige Rolle von Mentor:innen. Im Schulpraktikum und im Vorbereitungsdienst sammeln Lehramtsanwärter:innen Praxiserfahrung. Sie stehen das erste Mal vor der Klasse, verbringen die Pause mit Kolleg:innen und planen Unterrichtsstunden. Wie können Sie als Ihre Praktikant:innen dabei unterstützen? Wir zeigen konkrete Beispiele für die Gestaltung von Unterrichtsbesprechungen. Dazu haben wir auch Studierende nach ihren Erfahrungen und Wünschen in Praxisphasen gefragt. Klar ist: Von einer guten Betreuung für Berufsanfänger:innen profitieren alle. Mentoring an Schulen ist für alle ein Gewinn: voneinander lernen: Expertise trifft auf junge Ideen; sich orientieren: Wunschberuf Lehrer:in im Praxistest; miteinander besser werden: Wertschätzung statt Augen zu und durch. Egal, ob Sie angehende Lehrer:innen als Betreuungslehrkraft, im Seminar oder als Kolleg:in begleiten: Sie sind ein wichtiges Vorbild in einer prägenden Zeit. Anregungen und Unterstützungsmöglichkeiten dafür finden Sie in diesem Heft, zum Beispiel Unterrichtsplanung kooperativ; Konzepte der Lernbegleitung; Bewertung von Praktikant:innen.
Gesamtwerk
Teams, Konferenzen und Gremien
Schule lebt von der Arbeit in Gremien und Teams. Sie ist der Treibstoff für die ganze Vielfalt an Aufgaben und Herausforderungen, sie liefert die Energie für den täglichen Betrieb und die neuen, in die Zukunft weisenden Ideen, sie ist der Motor für Entwicklungen und hält die Prozesse der pädagogischen und erzieherischen Praxis am Laufen. Sie ist aber auch der Schmierstoff, das Öl im Getriebe und das Fett in den Lagern, indem sie dem sozialen und fachlichen Miteinander Raum, Zeit, Struktur und Bedeutung gibt. Einer so verstandenen und gelebten Teamkultur – sei es in Arbeitsgruppen, Konferenzen, Fach- oder Jahrgangsteams, Entwicklungsgruppen oder lokalen und überregionalen Gremien – ist dieses Heft der „Lernenden Schule“ gewidmet. Schule lebt von der Arbeit in Gremien und Teams. Sie ist der Treibstoff für die ganze Vielfalt an Aufgaben und Herausforderungen, sie liefert die Energie für den täglichen Betrieb und die neuen, in die Zukunft weisenden Ideen, sie ist der Motor für Entwicklungen und hält die Prozesse der pädagogischen und erzieherischen Praxis am Laufen. Sie ist aber auch der Schmierstoff, das Öl im Getriebe und das Fett in den Lagern, indem sie dem sozialen und fachlichen Miteinander Raum, Zeit, Struktur und Bedeutung gibt. Einer so verstandenen und gelebten Teamkultur – sei es in Arbeitsgruppen, Konferenzen, Fach- oder Jahrgangsteams, Entwicklungsgruppen oder lokalen und überregionalen Gremien – ist dieses Heft der „Lernenden Schule“ gewidmet. Wie immer werden in der Rubrik „Grundsätzliches und Strittiges“ konzeptionelle Aspekte aufgegriffen und für das Heftthema erschlossen. Das beginnt mit den Merkmalen einer wirksamen Zusammenarbeit in der Schule, wird vertieft in der Betrachtung organisatorischer Strukturen und abgerundet durch ein Gespräch über die Frage, ob Lehrerkollegien lernen können. Im Praxisteil wird viel Wert darauf gelegt, eine gewisse Vielfalt der Team- und Gremienarbeit abzubilden. Die Top Ten der Gelingensbedingungen einer erfolgreichen Gremienarbeit kristallisieren das Verallgemeinerbare der Praxis heraus und machen es für Ihre ganz persönliche Team- und Gremienarbeit nutzbar. Unter dem Motto „Gremium fit“ bietet die Werkstatt einen Satz an Materialien für die Gremienarbeit von der Partizipation über die Optimierung der Prozesse bis zur transparenten Präsentation der Ergebnisse. Vorschau: LS 98/2022 Teacher-Leadership: Für die pädagogische Entwicklung einer Schule wäre es fahrlässig, die Expertise der Lehrkräfte und anderen Mitarbeitenden nicht miteinzubeziehen. Hier setzt Teacher-Leadership an. Im Heft wird Teacher Leadership aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und verschiedene Schulen zeigen auf, wie sie konkret die Lehrkräfte und ihre Expertise in der Führung und Entwicklung der Schule beteiligen.
Gesamtwerk
Professionell digital
Professionell digital
Gesamtwerk
Beratung
Die Ausgestaltung schulinterner Konzepte für Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrpersonen sowie die Etablierung kollegialer Beratungskonzepte tragen zur Umsetzung von inklusiver Bildung sowie zur Gesunderhaltung aller Mitarbeitenden bei. In diesem Heft wollen wir Ihnen verschiedene Perspektiven auf Beratung vorstellen. Dazu gehören nach einer grundlegenden Orientierung bzgl. der Beratung in inklusiven Schulen Beratung an Schnittstellen in der Bildungsbiografie, Beratung im Kontext ausgewählter Differenzlinien sowie die kollegiale Beratung und Supervision.
Gesamtwerk
Wie wir kommunizieren
Kommunikation ist selbstverständlich, allgegenwärtig und geschieht fast nebenbei, sodass wir uns oft wenig Gedanken darüber machen, wie wir kommunizieren und ob wir auch so verstanden werden, wie wir es beabsichtigt haben. Dennoch gelingt Kommunikation häufig, obwohl die Möglichkeiten für Missverständnisse vielfältig sind. Welche Kommunikation ist also in der jeweiligen Situation angemessen, hilfreich und zielführend? Die Antwort darauf ist immer kontextabhängig und muss die entsprechenden Akteure in den Blick nehmen. Der Schwerpunkt dieses Heftes liegt dabei auf der Kommunikation mit Heranwachsenden, mit Schülerinnen und Schülern, denn diese Kommunikation macht den größten Teil im Lehrberuf aus. Es werden Anregungen gegeben, wie auf Augenhöhe kommuniziert werden kann und wie Schülerinnen und Schüler bei einer zielgerichteten und offenen Kommunikation unterstützt werden können. Auch Einfache und Leichte Sprache, interkulturelle Kommunikation sowie die Kommunikation mit Eltern sind wichtige Themen, die beleuchtet werden. Aus dem Inhalt: Voraussetzungen für gelingende Gespräche | Herkunftssprachen als Ressource nutzen und Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer leben | Gewaltfreie Kommunikation | Coaching: Lösungen finden | Philosophische Gespräche mit Jugendlichen | Über Gefühle sprechen | Stressfaktor Elterngespräch?
Gesamtwerk
IT-Sicherheit
Das Heft erläutert technische Hintergründe von IT-Sicherheit an Schulen und gibt Auskunft, wie diese durch technische und organisatorische Maßnahmen gewährleistet werden kann. Auch die fachdidaktische und pädagogische Perspektive wird dabei berücksichtigt. Ebenso wird die Frage erläutert, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler unter diesen, sich ändernden Bedingungen erwerben müssen. Denn es passiert viel: Mobile Endgeräte für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler werden angeschafft. Landesweite Bildungsclouds werden umgesetzt und bundesweite Datenbanken für Lehr-Lern-Materialien angelegt und mit Inhalt gefüllt. Vor diesem Hintergrund spielt der Umgang mit personenbezogenen Daten eine besondere Rolle. Dem Schutz dieser Daten muss wegen des bedeutenden Informationsgehaltes ein großer Stellenwert zugeschrieben werden.
Gesamtwerk
Berufsorientierung
Schülerinnen und Schüler müssen sich eine nachschulische Bildungsperspektive erarbeiten und letztlich zu einer Berufswahl kommen. Diesen Entwicklungsprozess muss die schulische Berufsorientierung begleiten. Die Jugendlichen bewältigen diesen Prozess jedoch sehr unterschiedlich in Intensität und Tempo und zu verschiedenen Zeitpunkten. Die Begleitung junger Menschen im Übergang Schule – Beruf sollte auf diese spezifischen Bedingungen eingehen.
Gesamtwerk
Übergänge
Übergänge sind Ereignisse, die sowohl Chancen als auch Risiken enthalten. Wie Übergänge konkret wirken, hängt dabei nicht nur von den Kompetenzen derjenigen ab, die ihn bewältigen müssen, sondern auch von der Art der Übergänge – insbesondere davon, ob der Übergang obligatorisch ist oder nicht, ob er selbst gewählt ist oder ob er mit Stigmatisierungen verbunden ist. Im schulischen Bereich spielt die Gestaltung der Übergänge vonseiten der abgebenden und aufnehmenden Einrichtungen eine weitere große Rolle. Die zentrale Frage dieses Heftes ist also: Wie können Übergänge gestaltet werden, um möglichst gute Anschlüsse insbesondere für besonders vulnerable Gruppen zu gewährleisten? Wir legen den Blick zuerst auf gesellschaftliche Fragen zum Zusammenhang von Übergängen und Bildungsgerechtigkeit, bevor wir individueller darauf schauen, was für Kinder und Jugendliche im Übergang hilfreich ist. Im Praxisteil fragen wir danach, was Schulen tun können, um Kindern und Jugendlichen die Bewältigung von Übergängen zu erleichtern. Dazu beschreiben wir zunächst einige Formen obligatorischer Übergänge und des Umgangs mit ihnen: den Übergang von der KiTa in die Grundschule, der (fast) alle Kinder eines Jahrgangs betrifft, sowie die Übergänge von der Grundschule in das vertikal gegliederte Schulsystem der Sekundarstufe I und von der Sekundarstufe I in das System der beruflichen Bildung bzw. der Sekundarstufe II, die zwar alle Schülerinnen und Schüler betreffen, aber mit unterschiedlichem Herausforderungscharakter. Sodann beleuchten wir exemplarisch vier Formen nicht obligatorischer Übergänge, wobei wir das Augenmerk besonders auf die Zielgruppe derjenigen Kinder und Jugendlichen legen, die besonders vulnerabel sind. Das Beispiel der Förderschule zeigt dabei, dass es auch wichtig sein kann, die verbleibenden Schülerinnen und Schüler in den Fokus zu rücken und nicht nur diejenigen, die das System wechseln, während die Beispiele der Beschulung von Schulverweigerern sowie der Bildungsaufstiege im Übergang von der Sekundarstufe II zur Universität die Relevanz externer Angebote verdeutlichen. Ein großer Teil der Artikel aus der Praxis betonen die hohe Relevanz von Kooperationen – die von abgebenden und aufnehmenden Systemen, aber auch die Kooperation mit externen Anbietern und Institutionen sowie Eltern. Diese können einen wichtigen Beitrag zu gelingenden Transitionen, insbesondere bei Schwierigkeiten unterschiedlichster Art, leisten.
Gesamtwerk
Mit Eltern zusammenarbeiten
Von einer qualitätsvollen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus profitieren alle Kinder in ihrer Entwicklung, ganz besonders jedoch Schülerinnen und Schüler mit besonderen (nicht nur sonderpädagogischen) Unterstützungsbedarfen. Im fünften Themenheft von „SCHULE inklusiv“ werden Konzepte und Praxisbeispiele zur Entwicklung der Kooperation und Kommunikation mit Eltern an inklusiven Schulen vorgestellt.
Gesamtwerk
Krisenmanagement – Kühler Kopf im Kollektiv
Unfälle, Krisen und Katastrophen können jede Schule treffen, und zwar ohne Vorankündigung. Da gilt es, vorbereitet zu sein, um in hitzigen Situationen mit kühlem Kopf handeln zu können. Jede Krise anders ist und erfordert neben dem schematischen Handeln entlang eines Notfallplans auch die individuelle Reaktion der Schulleitung. Die Unsicherheit, die nach jeder Krise bleibt, kann auch als Chance gesehen werden, um die Weichen auf Prävention zu stellen. Aus dem Inhalt: Krisenmanagement als Aufgabe von Schulleitungen; Krisenteams und Krisenpläne; Notfall-App; Was tun bei Suizid?; Trauer und Abschied mit Kindern thematisieren; Schule zum sicheren Ort machen; Gewaltprävention; Ordnungsmaßnahmen bei Gewaltdelikten
Gesamtwerk
Mädchen
Die #Me-Too-Debatte war ein Auslöser, Mädchen in einem ganzen Heft genauer zu betrachten. Denn gerade an dieser Debatte zeigt sich, dass wir von einer allgemeinen Gleichberechtigung und Gleichbehandlung der Geschlechter weit entfernt sind. Wie leben Mädchen und junge Frauen? Wo und wofür setzen sie sich ein? Was macht Mädchensein oder Frausein für sie aus? Wovon werden sie beeinflusst? Mädchen und junge Frauen erleben einen Spagat zwischen verschiedenen Anforderungen, die sie als Frau (etwa, was ihr Aussehen und Auftreten angeht), als Berufstätige, als (zukünftige) Mutter etc. betreffen.Viele versuchen, ganz neue eigene Wege zu gehen, teils abseits von Debatten um Gender und Geschlecht. Wie wirken die unterschiedlichen Lebenswelten und Haltungen weiblicher Heranwachsender in die Schule hinein? Und was bedeutet es, Schule "geschlechtergerecht" oder "gendergerecht" zu gestalten? Das Magazin diskutiert Antworten. Aus dem Inhalt: Geschlecht als Herausforderung für Schule; Arbeitsteilung im Elternhaus als Orientierung; Freundschaften; Mädchen in Armut; Keine einheitliche Gruppe: junge Musliminnen in Deutschland; Warum sind Frauen weniger erfolgreich in Karrieren als in der Schule? Geschlechterklischees in Schulbüchern; Berufsorientierung nicht ohne Lebensplanung; Engagement von Mädchen und Frauen; Sexualität weiblicher Heranwachsender; Weiblich, männlich, trans*, divers; Geschlechtliche Vielfalt; Selten Coming-out in der Schule: Situation lesbischer Jugendlicher; Mädchen als Betroffene sexualisierter Gewalt; Aktiv im Netz; Weibliche Körper als Ort für Lust, Leid und Differenz; Politisch und aktiv: Engagement junger Frauen und Mädchen.
Gesamtwerk
Klasse starten
Fast immer, wenn etwas Neues beginnt, sind damit ambivalente Gefühle verbunden: gespannte, erwartungsvolle Vorfreude wie auch der besorgte Blick auf das noch unbekannte Neue. Dies gilt auch für jede Einschulung, ob nun in die 1. Klasse, in die weiterführende Schule oder bei anderen Schulwechseln. Jede Schülerin und jeder Schüler ist dann froh, wenn sie oder er willkommen geheißen wird und Zeit hat, um anzukommen. Gerade die Kinder, die in die erste Klasse eingeschult werden, bringen noch große Lust am Lernen mit, darum lohnt es sich diese Eingangsphase konzeptionell zu gestalten und auch mit den anderen Lehrkräften der Klasse zu kooperieren. Die Beiträge des Hefts "Klasse starten" stellen für diese wichtige Phase sowohl Materialien, die kurzfristig eingesetzt werden können, vor wie auch Ideen für konzeptionelle Änderungen, etwa die Einführung eines Patensystems oder die systematische Erfassung von Kompetenzen der neuen Schülerinnen und Schüler. Aus dem Inhalt: - Bausteine für den Schulanfang - Das Klassenmaskottchen - Übergänge gestalten/Kooperation mit Grundschulen - Paten unterstützen 5. Klässler - Klassenregeln gemeinsam festlegen - Schulkleidung als Ausdruck von Gruppenzugehörigkeit
Gesamtwerk
Schüler mit auffälligem Verhalten
Es gibt kein Rezept gegen auffälliges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Unterricht und die Lehrer–Schüler-Interaktion so zu gestalten, dass störendes Verhalten im Unterricht seltener und weniger ausgeprägt auftritt. Im Rahmen schulischer Unterstützungsangebote und den Angeboten der Jugendhilfe müssen Schülerinnen und Schüler zeitnahe, kompetente Hilfe erhalten, so dass ihre Probleme bearbeitet und manchmal sogar gelöst werden können. Es gibt kein Rezept gegen auffälliges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Unterricht und die Lehrer–Schüler-Interaktion so zu gestalten, dass störendes Verhalten im Unterricht seltener und weniger ausgeprägt auftritt. In diesem Heft wird eine Bandbreite an Konzepten und Modellen vorgestellt, die exemplarisch für erfolgreiche schulische Settings an inklusiven Grund- und Oberschulen stehen, die Hilfen für Schülerinnen und Schüler genauso garantieren wie die professionelle Unterstützung der Lehrkräfte.
Gesamtwerk
Lernumgebungen gestalten
Schule muss sich mit zunehmender Heterogenität und Individualisierung auseinandersetzen, das ist für die meisten Lehrkräfte bereits Alltag. Das verändert auch das Lernen, doch kann in den meisten Schulgebäuden und Klassenräumen darauf noch nicht flexibel reagiert werden. Mit welchen Mitteln lassen sich also kleinere und größere Umbauten so umsetzen, dass sie ein tragfähiges Modell für die Zukunft sind? Unterricht verläuft heute nicht mehr ausschließlich über Frontalunterricht. Einzel- und Gruppenarbeitsphasen wechseln sich ab, so dass es sinnvoll ist, wenn sich dies im Klassenraum unkompliziert umsetzen lässt. Dafür gibt es verschiedene Kozepte, bei denen der Klassenraum z.B. in mehrere Felder eingeteilt wird, die sich dann für die jeweilige Nutzung schnell umbauen lassen. Auch sogenannte Lernateliers, die das Klassenraumprinzip auflösen, bieten mehr Möglichkeiten für flexibles Lernen, ebenso wie Offene Lernlandschaften, für die allerdings das Raumkonzept der gesamten Schule einbezogen werden muss. Personalisierte Arbeitsplätze sowohl innerhalb wie außerhalb des Klassenraums ermöglichen ungestörtes Arbeiten sowie eine hohe Identifikation, da diese selbst eingerichtet und mit persönlichen Gegenständen ausgestattet werden können. Allen Konzepten liegt die räumliche Entzerrung zugrunde, die sich erwiesenermaßen auf die Lernmotivation und damit auch auf den Lernerfolg auswirkt. Bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen bietet es sich an, auch die Schülerinnen und Schüler in die Planung miteinzubeziehen und sie nach ihren Gestaltungswünschen zu fragen. Der Ablauf dieses Projekts mit den kreativen Umsetzungsideen wird in einem Beitrag anschaulich beschrieben. Weitere Themen des Hefts sind der Lärmschutz im Klassenraum sowie personalisierte Arbeitsplätze auch für Lehrkräfte, damit Überbrückungszeiten sinnvoll genutzt werden können.
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