Unterrichtsmaterialien Allgemeine Didaktik: Ganze Werke Seite 1/1
21 MaterialienIn über 21 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Didaktik & Methodik findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Didaktik & Methodik
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Klinkhardt
Gesamtwerk
Zwischen Didaktik-Dilemma und Didaktik-Polylemma
Die Schrift geht den Ursachen dafür auf den Grund, weshalb sich die Allgemeine Didaktik gegenwärtig in einer Krise befindet. Hierfür verfolgt sie eine hermeneutische Suche nach wesentlichen Traditionslinien und Schwerpunktsetzungen, um ein grundlegendes Verständnis für Sinnzusammenhänge als Voraussetzung für die Überwindung des Status quo zu schaffen. Als zentrales Ergebnis seiner Forschung erklärt der Autor die Disziplin als „polylemmatisch“ und trägt dieser Tatsache mit einer aktualisierten Definition des Forschungsgegenstandes Rechnung. Für eine zeitgemäße Weiterentwicklung schlägt er schließlich eine begabungstheoretische Didaktik unter besonderer Berücksichtigung der Expertiseforschung vor.
Gesamtwerk
Kontinuität und Wandel von Wissen in Bildungsmedien
Wissen in Bildungsmedien ist im schulischen Kontext ausgerichtet an Gesetzen, Bildungsstandards und Lehrplänen; in außerschulischen Kontexten ist es meist weniger stark reguliert, aber dennoch orientiert an Vereinbarungen oder Leitbildern. Bildungsmediales Wissen zeigt dabei teilweise eine erstaunliche Beharrungskraft; zugleich können die Inhalte von Bildungsmedien Seismographen für Veränderungen sein, mitunter gar „subversives“ Potenzial entfalten, indem sie Vorgaben unterlaufen. Ihr Potenzial in beiderlei Hinsicht ist erst in Relationierung mit außerhalb des Bildungsmediums liegenden Bezügen und Wissensproduktionen einordenbar. Die Beiträge dieses Bandes tragen dem Facettenreichtum des Wissensbegriffs Rechnung und bieten vielschichtige Zugänge zum Themenkomplex. Neben fachlichen Betrachtungen zu bildungsmedialem Wissen stehen Untersuchungen zur Umsetzung pädagogischdidaktischen Wissens, Auseinandersetzungen mit medial-materiellen Präfigurationen von Wissensvermittlung und -aneignung sowie Rekonstruktionen von soziokulturellem Wissen und dessen historische oder kulturgeschichtliche Einordnung.
Gesamtwerk
Helmut Reiser – Über die Themenzentrierte Interaktion zur Theorie Integrativer Prozesse
Helmut Reiser zählt zu den renommiertesten Vertreter*innen Inklusiver Pädagogik im deutschsprachigen Raum. Seit den 1980er Jahren erarbeitete er mit seinen Forschungsgruppen über die Jahrzehnte bedeutsame theoretische Grundlagen inklusiver Pädagogik. Seine Arbeiten zeichnen sich von Anfang an durch ein Verständnis der Gemeinsamen Erziehung und Bildung aller Kinder als demokratische Selbstverständlichkeit aus. Die Möglichkeit individueller Entwicklung unter der Bedingung verbindlicher Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft unterschiedlicher Individuen formuliert er auf wissenschaftlicher Ebene in der Theorie Integrativer Prozesse. Das Buch versammelt Texte Helmut Reisers aus den letzten 40 Jahren. Es leistet einen Beitrag zur Erweiterung des Inklusionsdiskurses durch die Erinnerung an frühe Themen, damit an überwundene, vergessene oder sich durchziehende Fragen im Diskurs. Ergänzt wird dies durch zwei einordnende Beiträge der Herausgeberinnen.
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Gesamtwerk
Schule nach Corona – was haben wir gelernt?
Was soll aus den Corona-Erfahrungen bleiben für die zukünftige Aufgaben- und Funktionsbeschreibung von Schule und Unterricht? Wie wird das Lehren und Lernen „nach“ Corona in einem anspruchsvollen Fachunterricht durch digitale Technologien weiterentwickelt, um schulisch- unterrichtliche Ziele besser zu erreichen? Divergieren die retrospektiven Perspektiven zu den schulischen Corona-Erfahrungen der Basis, also der Lehrkräfte, der Schulleitungen, deutlich von denen der Kultuspolitiker/ innen? Wird die parallel zu Corona ins Leben gerufene „Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz“ mit ihren Empfehlungen zu einem neuen, wirklich wissenschaftsorientierten Steuerungsinstrument der Schul- und Bildungspolitik? Diesen und weiteren Fragen stellen sich die Autor/inn/en aus Philologenverband, Kultuspolitik, Schulleitung, den Bildungswissenschaften, der Erziehungswissenschaft, der Pädagogischen Psychologie, den Fachdidaktiken und der Medizin im vierzehnten Band der Reihe „Gymnasium – Bildung – Gesellschaft“. Sie wird herausgegeben von Susanne Lin-Klitzing, David Di Fuccia und Thomas Gaube.
Gesamtwerk
Schule und chronische Erkrankungen
Mit diesem Buch ist es gelungen, Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche zu gewinnen, die zentrale Aspekte zum Thema „Schule und Krankheit“ in einem Werk behandeln. Chronische Erkrankungen in der Schule sind kein neues Phänomen, sondern schon lange Teil des Schulalltags. Dies kann Lehrpersonen vor unterrichtliche, soziale und persönliche Herausforderungen stellen, die in den Beiträgen dieses Buches aufgegriffen werden. Aspekte wie Diagnoseverarbeitung und Krankheitsbewältigung, rechtliche Rahmenbedingungen, Unterrichtsprinzipien, Umgang mit herausfordernden Situationen, Unterstützungssysteme, Kommunikation sowie physische und psychosoziale Auswirkungen werden eingehend beschrieben, theoretische Inputs sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten im schulischen Setting dabei verknüpft.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Allgemeine und berufliche Bildung
Was unterscheidet die allgemeine Bildung von der beruflichen Bildung – in Geschichte, Gegenwart und Zukunft? Worin unterscheiden sich „Ausbildungsreife“ und „Hochschulreife“? Bedarf es für eine angemessene „berufliche Orientierung“ an den Gymnasien eines zentralen Kernfachs Berufsorientierung? Oder ist es ausreichend, wenn bei der konstitutiven Vermittlung von Studierfähigkeit ausschließlich passende Lerngelegenheiten für die Auseinandersetzung mit der akademisch-wissenschaftlichen Kultur geschaffen werden? Diesen und weiteren Fragen stellen sich mit kontroversen Argumentationen und konträren Positionen Wissenschaftler/ innen aus der Allgemeinen wie der Berufspädagogik, aus historischer wie empirischer Sicht, aus der Perspektive des allgemeinbildenden und des berufsbildenden Schulwesens im zwölften Band der Reihe „Gymnasium – Bildung – Gesellschaft“.
Gesamtwerk
Inklusive Begabungsförderung in den Fachdidaktiken
Inklusive Begabungsförderung stellt eine aktuelle Herausforderung für Schulen dar. Aufgabe von Lehrkräften ist es, die unterschiedlichen Begabungen aller Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht zu entdecken, zu fördern und zu entwickeln. Der vorliegende Band beleuchtet die Umsetzung von Begabungsförderung in den Fächern und fokussiert den Diskurs um Begabung, Begabungsdiagnostik und Begabungsförderung in ausgewählten Fachdidaktiken. Insgesamt 27 Autorinnen und Autoren aus zehn unterschiedlichen Fachdidaktiken widmen sich den Fragen, wie der Begabungsbegriff in den unterschiedlichen fachdidaktischen Diskursen inhaltlich gefüllt wird, welche ausdifferenzierten Begabungsbereiche in der jeweiligen Fachdidaktik diskutiert werden und wie Begabungen im Fachunterricht diagnostiziert und individuell gefördert werden können.
Gesamtwerk
Einführung in die Didaktik des Geographieunterrichts
Dieses Lehrbuch bietet eine umfassende Einführung in die Didaktik der Geographie. Die überschaubare und logisch strukturierte Gesamtgliederung verschafft eine rasche Übersicht über die dargestellten Inhalte. Einbezogen sind auch die Grundlagen der Geographie, der Allgemeinen Didaktik und der Pädagogischen Psychologie, wobei immer wieder konkrete Bezüge zum Geographieunterricht aufgezeigt werden. Während sich die ersten fünf Kapitel vorwiegend den theoretischen Grundlagen des Geographieunterrichts widmen, sind die restlichen Kapitel (Unterrichtsmethoden, -medien, -prinzipien und -planung) stärker auf die konkrete Unterrichtspraxis ausgerichtet. Das Buch richtet sich an Lehramtsstudierende aller Schularten mit der Fachrichtung Geographie, aber auch an Berufsanfänger, die eine Orientierung in der Flut erziehungswissenschaftlicher und geographiedidaktischer Publikationen suchen.
Gesamtwerk
„Brüche und Brücken“ – Übergänge im Kontext des Sachunterrichts
Durch die Auseinandersetzung mit „Brüchen und Brücken“ bei Übergängen widmet sich die Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts einem Thema, das (auch) für den Sachunterricht wichtig ist. Im Kontext des Sachunterrichts und seiner Didaktik fordern Übergänge das Unterrichtsfach Sachunterricht im Hinblick auf die fachdidaktische Konkretisierung des Verhältnisses der Primarschule zu den Institutionen der Frühpädagogik und der Sekundarstufe heraus. Zudem entfalten sich individuelle Bildungsverläufe von Kindern in den Übergängen zwischen segregierenden und integrativen Momenten der beteiligten bildungswirksamen Institutionen. Schließlich sind Phasen der Aus- und Weiterbildung von Sachunterrichtslehrkräften von vielfältigen Übergängen gekennzeichnet. Im vorliegenden Band werden Übergänge im Kontext von Perspektiven und Inhalten des Sachunterrichts, im Kontext individueller Bildungsverläufe von Kindern sowie Übergänge und Professionalisierung im Sachunterricht betrachtet. Probleme und Perspektiven des Sachunterrichts Band 30.
Gesamtwerk
Lernbegleitung im schulischen Unterricht und in Praxisphasen der Lehrpersonenausbildung
Lehrpersonen haben im Kontext schulischen Lernens die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler in deren Lernprozessen zu begleiten und zu unterstützen. In der Lehrpersonenausbildung nehmen erfahrenere Lehrpersonen als Mentorinnen oder Mentoren in Praxisphasen die Aufgabe wahr, angehende Lehrerinnen und Lehrer in deren professioneller Entwicklung zu begleiten. Beide Handlungsfelder weisen eine Schnittmenge in ihrer Grundstruktur als Handlung zur Unterstützung von Lernen auf, zeigen aber auch Unterschiede hinsichtlich der Beteiligten, der Gegenstände und der Kontexte. Der vorliegende Band leistet im ersten Teil für die beiden Handlungsfelder eine theoretische Grundlegung unter lern-, bildungs- und beratungstheoretischer Perspektive und analysiert die didaktische Gestaltungsebene. Im zweiten Teil werden empirische Zugänge zur Beforschung von Lernbegleitung in den beiden Aufgabenbereichen forschungsmethodologisch erörtert. Anhand mehrerer Studien der Autorin werden zentrale empirische Zugänge und Erkenntnisse exemplarisch aufgearbeitet. Der Band schließt mit einer vergleichenden Zusammenschau der Lernbegleitungsaufgabe im Unterricht und in der Lehrpersonenausbildung und einem Ausblick auf die Förderung von Handlungskompetenzen in diesem Bereich.
Gesamtwerk
Wolfgang Klafki: Allgemeine Didaktik. Fachdidaktik. Politikberatung.
Wolfgang Klafki war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Erziehungswissenschaftler ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Nicht nur die Didaktische Analyse, die „doppelseitige Erschließung“ in der Kategorialen Bildung, das (vorläufige) Perspektivenschema zur Unterrichtsplanung und die kritisch-konstruktive Didaktik gehen auf ihn zurück. Auch war er über Jahrzehnte unermüdlich als Berater in der Bildungspolitik tätig. In diesem Band zum Marburger Gedenksymposium, das zu Ehren Wolfgang Klafkis am 1. September 2017 stattfand, widmen sich zahlreiche Autorinnen und Autoren aus den Erziehungswissenschaften und Fachdidaktiken einer Bestandsaufnahme, Analyse und Weiterentwicklung seiner publizierten Ansätze im Bereich der Bildungstheorie und der Allgemeinen Didaktik mit besonderer Berücksichtigung der Rezeption in den Fachdidaktiken.
Gesamtwerk
Inklusives Leben und Lernen in der Schule
Inklusive Bildung muss – wie jede Bildung – auch als inklusive Selbst-Bildung gedacht und gestaltet werden können. Die Beiträge des vorliegenden Bandes wollen helfen, die Handlungssicherheit von Lehrenden in inklusiven Settings zu stärken. Als ein Schlüssel hierfür wird ihre diagnostische Kompetenz gesehen, die Selbstbildungs-Kompetenz der Lernenden zu suchen und zu erkennen. Anders ausgedrückt: Die Lehrenden sollen sich noch besser als Lernbegleiter/in begreifen können. Ihr Vertrauen in die Fähigkeit der Lernenden ermöglicht eigene Sicherheit und Entlastung. Eine Besonderheit des Verbundprojekts „Inklusives Leben und Lernen in der Schule“ liegt im gemeinsamen Aufbruch unterschiedlichster disziplinärer Einheiten, die an der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt (KU) in den Bereichen Lehrerbildung, Pädagogik und Psychologie verortet sind. Sie machen sich selbst auf den Weg zu einem Verständnis inklusiver Bildung, für deren Praxis verbesserte Möglichkeiten geschaffen werden sollen. Die KU stellt sich der Anforderung, wissenschaftliche Forschung für die Verbesserung einer Praxis inklusiver Bildung fruchtbar zu machen – ein Experiment im Kontext der gesellschaftlichen Verantwortung der Universität.
Gesamtwerk
Der Sachunterricht und seine Konzeptionen
Nach einem Überblick zur Geschichte der Heimatkunde erfolgt eine systematische Analyse der Konzeptionen des Sachunterrichts. Das vorliegende Buch erläutert zunächst die Ansätze des Sachunterrichts, die dessen Beginn in den späten 1960er und den frühen 1970er Jahren kennzeichneten. Sodann führt es weiter zu aktuellen Konzeptionen des Sachunterrichts, die den gegenwärtigen Diskussionsstand bestimmen. Mit diesem Kenntnishintergrund setzt der vorliegende Band die Leserin und den Leser in die Lage, Entwicklungen des Sachunterrichts aspektreich einschätzen und beurteilen zu können. Tabellen, Datenblätter und Schaubilder geben darüber hinaus zusammenfassende Übersichten über die jeweiligen historischen, konzeptionellen und aktuellen Ausprägungen des Sachunterrichts. Somit wird die Didaktik des Sachunterrichts in ihrer Entwicklung einführend erschlossen und weiterführend vertieft. Bei der Textgestaltung wurde erneut besonderer Wert auf die Lesbarkeit gelegt.
Gesamtwerk
Die Unterrichtsplanung: Ein in Vergessenheit geratener Kompetenzbereich?!
Im Kontext der Allgemeinen Didaktik und Lehrerbildung hat die Professionalisierungsforschung derzeit Hochkonjunktur. Obschon es viele Erkenntnisfortschritte gibt, so fällt doch eines auf: Das Wissen und Können im Bereich der Unterrichtsplanung findet nur unterschwellig Beachtung. Damit wird die Bedeutung des Planens unverhältnismäßig reduziert. Denn im Planen verbinden sich pädagogisches Wissen, Fachwissen und fachdidaktisches Wissen. Die Planungskompetenz nimmt somit eine zentrale Rolle in der Professionalisierung einer Lehrkraft ein. Ein Tatbestand der in aktuellen Publikationen zum Lehrerberuf insbesondere in der Professionalisierungsforschung wenig Berücksichtigung findet. Diese Lücke schließt das vorliegende Werk, das aktuelle Studien zur Unterrichtsplanung im Lehramtsstudium, im Vorbereitungsdienst und im Schulalltag zusammenstellt.
Gesamtwerk
Didaktik und Differenz
Die Beiträge des Buches fokussieren didaktische Fragen im Kontext von Inklusion. Die Leitvorstellung Inklusion wird dabei nicht nur als Programmatik formuliert, sondern als Herausforderung für bildungstheoretische Reflexion, (fach-)didaktische Theoriebildung und empirische Forschung aufgegriffen. Ein gemeinsames Ziel der hier versammelten Beiträge besteht darin, durch den Blick auf Differenz zu einer Vertiefung und Weiterentwicklung didaktischer Theoriebildung und empirischer Forschung beizutragen.
Gesamtwerk
Kinderaussagen zu naturwissenschaftlichen Phänomenen
Kinderaussagen werden als Ausdruck einer spezifischen kindlichen Denkweise im Hinblick auf Naturphänomene interpretiert. Erstmals für den deutschsprachigen Raum hatte Agnes Banholzer (1908-1982) im Jahre 1933 systematisch Kinderaussagen erhoben und im Rahmen ihrer Dissertation 1936 analysiert und die Ergebnisse publiziert. Das Interesse an derartigen Denkweisen hat seit der Untersuchung Banholzers eine Reihe von Forschergruppen zu Studien in einem pädagogisch-didaktischen Kontext veranlasst. Keine andere Naturerscheinung wurde dabei so häufig mit Kindern untersucht wie das Phänomen vom Schwimmen und Sinken. Vor dem Hintergrund der rund 80-jährigen Forschungshistorie analysiert die vorliegende Arbeit, zu welchen Ergebnissen die Forschergruppen kommen und wie diese Ergebnisse jeweils interpretiert werden. Mit der erstmaligen Darlegung aller Befunde in ihrer Gesamtheit wird deren Bedeutung für heutigen Sachunterricht offengelegt, wobei didaktische Konsequenzen für einen Sachunterricht mit naturwissenschaftlichem Bezug aufgezeigt werden.
Gesamtwerk
Didaktische Inszenierung binnendifferenzierter Lernumgebungen
Zu Fragen der Differenzierung und Individualisierung herrscht in der didaktischen Fach- und Ratgeberliteratur nahezu ein Überangebot an Vorschlägen und Konzepten. Zunehmend wird jedoch eine Unübersichtlichkeit der verschiedenen Empfehlungen und Methoden beklagt, die es erschweren, sich bei der Planung von Unterricht überhaupt zurecht zu finden. Der überwiegende Teil der Empfehlungen ist zudem normativ fundiert. Das vorliegende Konzept stellt einen Versuch dar, das Überangebot an Vorschlägen zu reduzieren und zu systematisieren. Wegleitend ist eine allgemeindidaktische Tradition, die sich auf evidenzbasierte Daten der Lehr-Lernforschung stützt. Zwei Grundstrategien der Planung und Durchführung von binnendifferenziertem Unterricht werden unterschieden: Eine Orientierung am Kompensations- und am Profilprinzip. Frei gelegt werden sollen auch Potenziale kooperativer Lernformen, die für entsprechende Lernumgebungen genutzt werden können. Ein besonderes Anliegen besteht im Weiteren darin, didaktische Konzepte mit konkreten Praxisbeispielen in Beziehung zu setzen. Damit soll eine Spannung erzeugt werden zwischen wissenschaftlich gewonnenen Erkenntnissen und „Entwurfsmustern“, die aus praktischer Tätigkeit entstanden sind.
Gesamtwerk
Entwicklung von Professionalität in der Lehrerbildung
Der Titel stellt Ergebnisse einer empirischen Längsschnittstudie zur professionellen Entwicklung Lehramtsstudierender im Rahmen der institutionalisierten Lehrerbildung vor. Die Daten geben Auskunft darüber, welche Eingangsbedingungen Lehramtsstudierende mitbringen, welche Prozessmerkmale ihre professionelle Entwicklung begleiten und welche Ausbildungserfahrungen sie in der Studieneingangsphase machen. Die breite Grundlagenstudie berücksichtigt acht Lehrerbildungsinstitutionen. Lehramtsunterschiede und Differenzen zwischen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten werden herausgearbeitet. Der längsschnittliche Zugang ermöglicht, Aussagen über Veränderungen in der professionellen Entwicklung Lehramtsstudierender zu treffen. Ergänzt wird die kombinierte Fragebogen- und Interviewstudie unter Lehramtsstudierenden durch korrespondierende Fremdeinschätzungen und eine Vergleichsstichprobe unter Zahnmedizinstudierenden. Ein Zwei-Fächer-Vergleich zwischen Mathematik- und Theologielehramts-studierenden lässt fachspezifische Differenze deutlich werden.
Gesamtwerk
Sachunterricht und Bildung
Sachunterricht ist ausgerichtet auf Grundlegung der Bildung durch klärende Auseinandersetzung mit Sachen. Der Begriff der Bildung bezeichnet das übergreifende Konzept, das auch Wissen, Kompetenz und Moral umfasst. Fruchtbar für Bildung wird das Sachlernen durch Prozesse des Verstehens und den Aufbau von Kompetenz. Schwerpunkt des Buches ist das Bemühen um eine Theorie des Sachunterrichts unter Rückgriff auf den Ansatz des genetischen Lehrens und Lernens. Verstehen vollzieht sich im gedanklichen Durchdringen von Sachverhalten in exemplarischer Konzentration und im „sokratischen“ Gespräch. Hinzu kommen das konstruktive Moment im Denken der Kinder und der für das Sachlernen notwendige vielperspektivische Zugriff auf die Domänen der Sozial- und Naturwissenschaften. Wege des Verstehens und des Gewinnens von Kompetenzen werden an ausführlich dargestellten Beispielen aufgezeigt. Die Sachen des Sachunterrichts, seine gegenständlichen, gedanklichen und methodischen Inhalte, sind in neun, an Domänen des Wissens orientierten Dimensionen vorgestellt, auf das Lernpotenzial von Kindern bezogen und auf die Praxis des Unterrichts ausgelegt.
Gesamtwerk
Bildungsstandards und Kompetenzmodelle
Die internationalen Schulleistungsstudien haben nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland zu facettenreichen Antworten in Politik, Verwaltung und Wissenschaft auf die festgestellten Leistungsdifferenzen zwischen den Bundesländern, den Schularten und den fachbezogenen Domänen geführt. Dabei zeigt sich in den letzten Jahren eine deutliche Tendenz zur Standardisierung von Programmen, die vor dem Hintergrund kompetenzorientierter Modellbildungen darauf abzielen, zur Qualitätssteigerung von Schule, Lehrerbildung und Unterricht beizutragen. Dieser Band rekapituliert die Genese und Verwendung des neuen Steuerungsinstruments auf den Ebenen des Schulsystems, der Lehrerbildung und des Fachunterrichts. Gezeigt wird insbesondere, welche vorgängigen internationalen Erfahrungen vorliegen und welche Entwicklungen diese in Deutschland nach sich gezogen haben. Dabei werden fachliche und überfachliche Standarddiskussionen aufeinander bezogen und die Notwendigkeit belegt, den Blick für die konkreten Umsetzungsmodi in den Teilsystemen des Schulsystems zu schärfen. Zu Wort kommen ausgewiesene Expertinnen und Experten, die aus ihren Forschungsarbeiten berichten und zeigen, welche Wirkungen sie in Hinsicht auf eine Verbesserung der Qualität von Schule, Lehrerbildung und Unterricht durch Bildungsstandards und Kompetenzmodelle erwarten bzw. welche schon eingetreten sind.
Gesamtwerk
Was ist »guter« Unterricht?
Wer beginnt, über die Frage 'Was ist guter Unterricht?' nachzudenken, der begibt sich auf ein spannendes Abenteuer. Die Erkenntnis, dass es den guten Unterricht nicht gibt, führt nicht zu dem Umkehrschluss, dieser könnte auf beliebigen Wegen erreicht werden. Vielmehr lassen sich eine Reihe einflussreicher Faktoren und Zusammenhänge ermitteln, die guten Unterricht generieren.In Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Befunden und aktuellen Forschungen wird guter Unterricht reflektiert, und zwar in einer Bandbreite, wie sie bisher nicht vorliegt.Faszinierend ist der Gedankenaustausch innerhalb der Pädagogik und gemeinsam mit weiteren Fachdisziplinen.Das Buch enthält Beiträge von:Heinz Mandl, Eiko Jürgens, Annette Scheunpflug, Werner Sacher, Meinert A. Meyer, Kersten Reich, Hilbert Meyer, Maria B. Spychiger, Jutta Standop, Gerald Hüther, Gerhard Roth, Aljoscha Neubauer, Titus Guldimann
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