Unterrichtsmaterialien Filmanalyse: Ganze Werke Seite 3/7
171 MaterialienIn über 171 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Deutsch findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Deutsch
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Gesamtwerk
Audiovisuelles Erzählen
Für Schüler:innen gehören audiovisuelle Medien schon lange zum Alltag und sind nahezu überall verfügbar. Die Kompetenz, diese Medien verstehend zu nutzen, ist für die gesellschaftliche Teilhabe unverzichtbar. Die Unterrichtsideen beschäftigen sich deshalb mit einer großen Bandbreite audiovisueller Erzähl- und Darstellungsformen wie Musikvideos auf YouTube, Kurzfilmen, Fernsehserien oder Animations- und Realspielfilmen. Mithilfe der Unterrichtsideen wird das Sehverhalten der Schüler:innen gefördert: Sie werden für narrative Strukturen und filmische Darstellungsmittel sensibilisiert und lernen, über das Gesehene zu sprechen und es in den jeweiligen Kontext zu stellen. Dabei sind die Unterrichtsideen angepasst an die vier Kompetenzbereiche der Filmbildung − Kompetenzorientiertes Konzept für die Schule, das der Arbeitskreis Filmbildung der Länderkonferenz MedienBildung 2015 veröffentlichte.
Gesamtwerk
Grundriss des Interpretierens
Fiktionale Literatur folgt den ihr eigenen Regeln – aber welchen? Wenn Literatur im Zentralabitur verpflichtende Lektüre ist oder mit Preisen ausgezeichnet wird, dann gilt sie als besonders wichtig und wertvoll – was sind die Gründe? Wie wird ‚wertvolle‘ Literatur von Expert:innen erkannt? Das Ergebnis einer Lektüre von Literatur, die versucht, auf Basis der rekonstruierbaren Textintention zu einem besseren Verständnis zu gelangen, wird als Interpretation bezeichnet. Dabei ist bereits das Wahrnehmen von allem, was uns umgibt, ein uns oft unbewusster Prozess des Interpretierens. Die Besonderheiten von Literatur wahrzunehmen kann uns viel von dem, was wir tun und was uns ausmacht, bewusster werden lassen. Wie Literatur interpretiert werden kann, davon handelt dieses Buch.
Gesamtwerk
Materialgestützt informieren
Beim materialgestützten Informieren liegt der Fokus besonders darauf, erklärungsbedürftige Zusammenhänge unter Nutzung von Informationen aus unterschiedlichen Materialien herzuleiten und zu begründen. Wer andere informieren möchte, muss sich dazu informiert haben. Die Modelle zeigen Ihnen auf, wie dies am Beispiel von Speisen mit ungewöhnlichen Namen, einem Audioguide zu E. T. A. Hoffmann oder einer Rezension zu einem Kurzfilm umgesetzt werden kann. Im Deutschunterricht deckt materialgestützt informierendes Schreiben ein breites Feld der Lernbereiche und Lerngegenstände des Faches ab. Profitieren Sie davon. Das materialgestützte Schreiben hat heute einen immensen Stellenwert im Deutschunterricht. Das liegt auch an einer veränderten Medienrezeption: Schüler:innen erreichen über die vielfältigsten Kanäle ganz unterschiedliche Informationen zu einem Thema. Diese sind inhaltlich verschieden, indem sie unterschiedliche Aussagen haben, besser oder schlechter zu einer Thematik passen oder sich qualitativ voneinander abheben. Aber sie unterscheiden sich auch in der Darbietung: Radio und Fernsehen liefern vorgelesene Informationen und Filme, in Zeitungen sind Texte und Bilder zu finden und in den Sozialen Medien ganz viele Kombinationen. Lernende müssen befähigt werden, aus dieser Materialflut relevante Informationen und Materialien für die entsprechenden Themen herauszufiltern und weiterzuverarbeiten.
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Gesamtwerk
Methoden im Deutschunterricht
Mit Methodenkompetenz den Deutschunterricht bereichern; Die Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss nennen für alle Kompetenzbereiche "Methoden und Arbeitstechniken". Die Ausführungen für die Allgemeine Hochschulreife setzen daher bei Schülerinnen und Schülern erhebliche Methodenkompetenz voraus. Methodenkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation. Vor allem im Deutschunterricht haben Methoden eine besondere Bedeutung. Wie schafft man es, dass Lernende zur Erreichung bestimmter Ziele geeignete Abläufe und Verfahren sicherer nutzen können? In diesem Praxisband bieten erfahrene Didaktiker relevante und attraktive Methoden und Arbeitstechniken zu folgenden Bereichen an: Zum Sprechen und Zuhören (Tilman von Brand), zum Lesen - mit Texten umgehen (Kaspar H. Spinner), zum Umgang mit Medien (Tilman von Brand), zum Schreiben als Verfassen von Texten (Jürgen Baurmann), zum Rechtschreiben (Jürgen Baurmann und Wolfgang Menzel) sowie; zu Sprache und Sprachgebrauch untersuchen (Wolfgang Menzel). In einzelnen Kapiteln werden dazu; exemplarisch methodische Elemente beschrieben und jeweils einem methodischen Komplex zugeordnet, eine nachhaltige curriculare Progression beim Lernen-Lernen aufgezeigt, sachgerechte Vorschläge und Arbeitsblätter zum Download angeboten, die zusätzlich den Lernprozess auf vielfältige und anregende Weise stützen. Diese Methodensammlung gibt Referendaren, Berufsanfängern sowie Lehrpersonen und Fortbildnern einen hilfreichen Überblick, wie exemplarische Lernwege für die Sekundarstufe I und II vermittelt werden können.
Gesamtwerk
Literarische Bildung neu: Im Fokus
Literarische Bildung ist Persönlichkeitsbildung; Seitdem PISA und andere Leistungsstudien auf die zum Teil schwache Lesekompetenz der Jugendlichen aufmerksam gemacht hatten, stand die Förderung der allgemeinen Lesekompetenz im Fokus. Heißt das nun: Abschied von der Literatur? Nein. Neue Forschung kommt zum gegenteiligen Schluss: Die Beschäftigung mit literarischen Texten und Medien ist nicht nur ein Angebot zur kulturellen Beteiligung aller, sie trägt auch wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung der Einzelnen bei, sie stiftet Beziehung und fördert das Lernen über sich, die anderen und die Welt. Allerdings braucht es gut begehbare Wege der Literaturvermittlung. Dieser Band; bietet einen systematischen Zugang zu den wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Leben und Lernen mit Literatur und verbindet diese Erkenntnisse mit vielfältigen Unterrichtsideen, mit Modellen und Materialien für den binnendifferenzierten Deutschunterricht in der Sekundarstufe I sowie im stufenübergreifenden Unterricht. Er richtet sich an Studierende, Referendarinnen und Referendare sowie Lehrkräfte des Fachs Deutsch, aber auch anderer geisteswissenschaftlicher Fächer. Hilfreich ist er ebenfalls für Bibliothekarinnen sowie für Dozentinnen und Dozenten in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften.
Gesamtwerk
Streaming – Serien im Unterricht
Streaming-Serien haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung für das Freizeitverhalten junger Menschen gewonnen. Wer sich der heutigen Generation über Medien nähern möchte, der:dem bieten populäre Serien ideale Anknüpfungspunkte. Thematisch finden sich hier authentische Bezüge aus der konkreten Lebenswelt der Jugendlichen sowie relevante Kernthemen für das kompetenzorientierte Curriculum der Sekundarstufen I (hier ab Klasse 7) und II wieder. Im vorliegenden Materialheft stellen die Autoren Serien vor, die unter dem Label "Teenie-" oder "Superhelden-Serie" firmieren (Sex Education/Watchmen), Serien, die die Streaming-Charts anführen (Game of Thrones, Star Trek: Picard, The Rain) wie auch Produktionen, die von Filmkritiker:innen ausgezeichnet wurden (Chernobyl, The Handmaid's Tale/Der Report der Magd) bis hin zu Animations- (The Simpsons) und reinen Webserien (Druck/Anne Frank). Die Genres sind dementsprechend vielfältig: Action, Comedy, Thriller, Krimi, Romance, Drama, Science-Fiction, Fantasy, Animation und Abenteuer. Ihnen allen ist gemein, dass sie hervorragende Angebote machen, curriculare Themen in den Fächern Religion, Ethik, Philosophie, Deutsch, Englisch, Politik und Medienpädagogik schüler:innenorientiert aufzugreifen und zu erarbeiten. Dieses Materialheft bietet Informationen, Arbeitsblätter und hilfreiche (Medien-)Tipps für einen ergiebigen Umgang mit ausgewählten Serien in Unterricht und Homeschooling. Ulrich Vaorin ist Diplom-Pädagoge, Medientutor und Medienreferent in der kirchlichen und medienpädagogischen Bildungsarbeit.
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Handbuch Deutschunterricht
Einblicke in die aktuelle Deutschdidaktik mit Auswirkungen auf die Unterrichtspraxis; Deutschunterricht und Deutschdidaktik haben in den letzten Jahren einen erheblichen Wandel erfahren. Das gilt insbesondere für das Schreiben (einschließlich des Rechtschreibens) sowie für den Umgang mit Texten und Medien. Vor allem der mediale Wandel hat Konsequenzen für die Beschäftigung mit Sprache und Literatur. Das vorliegende Handbuch berücksichtigt die neuesten Ergebnisse aus den verschiedenen deutschdidaktischen Teildisziplinen, ihren Themen und Fragestellungen. Es umfasst 88 Beiträge zu allen Lernbereichen des Deutschunterrichts und zu ausgewählten lernbereichsübergreifenden Themen. Die von ausgewiesenen Expertinnen und Experten verfassten Beiträge geben in übersichtlicher und kompakter Form Einblicke in aktuelle deutschdidaktische Fragestellungen und verdeutlichen die entsprechenden Konsequenzen für die Unterrichtspraxis. Sie erhalten: einen schnellen Überblick über die Gegenstände des Lernens im Deutschunterricht, die damit verknüpften didaktisch-methodischen Konzeptionen und die Konsequenzen für die Gestaltung von sprachlichen und literarischen Lehr-Lern-Prozessen. Das Handbuch richtet sich an Lehrpersonen, Referendarinnen und Referendare sowie an Studierende des Faches Deutsch aller Schulformen, die Anregungen zur Planung und Reflexion des Deutschunterrichts suchen und über den aktuellen deutschdidaktischen Fachdiskurs informiert sein möchten.
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Nichts – was im Leben wichtig ist
Schulmaterial zu „Nichts – was im Leben wichtig ist“
Gesamtwerk
Ingeborg Bachmann: Der gute Gott von Manhattan
In dieser Unterrichtssequenz lernen die Schülerinnen und Schüler zwei wichtige Werke der Literatin Ingeborg Bachmann kennen: das Hörspiel Der gute Gott von Manhattan und das Gedicht Reklame. Aufgrund der übersichtlichen Handlung des Hörspiels und seiner schlichten Sprache lassen sich die Hauptfiguren gut charakterisieren und bieten Spielraum für Diskussionen. Zentrale Themen sind vor allem das Frauenbild der 1950er-Jahre sowie der Einfluss der (kapitalistischen) Gesellschaft auf private Liebesbeziehungen. Die Lernenden verstehen, wofür zentrale Figuren stehen, und arbeiten das dargestellte Weltbild heraus. Sie erkennen zentrale literarische Referenzen, setzen sich kritisch mit dem Rollenverständnis auseinander und sind schließlich in der Lage, eine Hörspielszene vorzubereiten und aufzunehmen.
Gesamtwerk
100 x Texte und Aufgaben für den DaZ-Unterricht
Wie weckt man die Lust an der deutschen Sprache, fördert die Lesekompetenz und das Textverstehen von DaZ-Schülern? Mit Texten, die wirklich Spaß machen! Dieser reichhaltige Materialpool erspart Ihnen langes Recherchieren im Internet, denn hier finden Sie 100 spannende Texte und die dazugehörigen Aufgaben für einen abwechslungsreichen DaZ-Unterricht. Die Schüler setzen sich mit Texten zu Themen wie „Girls’ and Boys’ Day“, „Mobbing im Netz“ oder „Fairer Handel“ auseinander. Die verschiedenen Aufgabentypen, z. B. Informationen markieren oder Textlücken füllen, trainieren die Kompetenz, Texte in deutscher Sprache zu verstehen. Durch die Kennzeichnung mit den gängigen Niveaustufen können Sie die Kopiervorlagen passgenau für das jeweilige Leistungsniveau der Schüler aussuchen und so Ihrer heterogenen Lerngruppe besser gerecht werden. Um die Schülerantworten zeitsparend abzugleichen, gibt es im Anhang zudem einen Lösungsteil. Mit diesem umfangreichen Band erhalten Sie das Fix-und Fertig-Paket für Ihren DaZ-Unterricht, mit dem Sie viele Stunden effektiv arbeiten können.
Gesamtwerk
Lessing lesbar machen
Lessing gilt als bedeutendster Literat der Aufklärung im deutschsprachigen Raum. Entsprechend sind seine Gedichte, Fabeln und Dramen im Schulkanon fest verankert. Warum es sich lohnt, Lessing auch heute noch im Deutschunterricht zu thematisieren, zeigt Ihnen diese PRAXIS DEUTSCH-Ausgabe. Auch 240 Jahre nach seinem Tod bieten Lessings Texte noch viele Anknüpfungspunkte an aktuelle Themen, die auch Jugendliche bewegen: Beharren auf individueller Autonomie, Förderung gesellschaftlicher Randgruppen, Einstehen für Schwächere, Suche nach Wahrheit, Auseinandersetzung im Dialog. Gerade in einer Zeit, in der die Tendenz zunimmt, sich gegen abweichende Meinungen zu immunisieren und illiberale Bestrebungen Konjunktur haben, gibt es gute Gründe, seine Texte zum Unterrichtsgegenstand zu machen. Die Modelle in dieser Ausgabe greifen die genannten Themen auf. Sie zeigen, worin deren Bedeutung für die Gegenwart besteht und liefern so Motivationsmöglichkeiten. Neben den klassischen Stücken widmen sie sich dabei weitgehend unentdeckten Texten und Textauszügen, wie beispielsweise Die Juden, Philotas oder dem Gedicht Ich.
Gesamtwerk
Digital Deutsch unterrichten
Lernen im Deutschunterricht digital unterstützen. Die Digitalisierung von Unterricht hat durch die Corona-Pandemie einen unerwarteten Schub bekommen. War der Einsatz digitaler Medien im Deutschunterricht davor vor allem eine Chance, die man ergreifen konnte, wurde sie nun innerhalb kürzester Zeit zur Notwendigkeit, um Unterricht irgendwie am Laufen zu halten. Mit diesem Buch wird nun ein Brückenschlag versucht: Einerseits werden für einen Unterricht, der weitgehend in Klassenzimmern stattfindet, Ideen, Lösungen und Konzepte vorgestellt, um digitale Medien sinnvoll für das fachliche Lernen zu nutzen. Zum anderen wird aber auch aufgezeigt, wie Deutschunterricht digital aufgebaut und organisiert sein kann, bei dem nicht alle Lernenden an einem Ort sind. Im Einzelnen werden dabei vor allem Antworten für die folgenden Fragen und Komplexe angeboten: Basiswissen: Welche Begriffe muss man kennen? Welche Fallstricke beachten? Unterrichtsorganisation: Wie lässt sich Unterricht digital unterstützen oder organisieren? Welche Plattformen gibt es dafür und wie setzt man sie funktional ein? Hardware: Welche Geräte gibt es und wie lassen sie sich sinnvoll nutzen? Software: Welche Apps und Tools können das fachliche Lernen unterstützen oder bereichern? Methodik: Wie lassen sich gängige Verfahren und Methoden des Deutschunterrichts digital unterstützen oder vollständig realisieren? Das Buch wendet sich dabei an Studierende, Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger wie erfahrene Lehrkräfte gleichermaßen, die nach Wegen suchen, fachliches Lernen digital zu initiieren und zu fördern.
Gesamtwerk
Liebesarten
Im Deutschunterricht begegnet man den ‚Liebesarten‘ der Gegenwart - Debatten über Geschlechterordnungen, Beziehungsmodelle, sexuelle Orientierungen und Identitätsentwürfe - zumeist noch mit einer gewissen Sprachlosigkeit, gleichwohl Liebe und Sexualität für Schülerinnen und Schüler höchst relevante Themen und Entwicklungsherausforderungen darstellen und in der außerschulischen Medienrezeption immer stärker an Bedeutung gewinnen. Die Beiträge der Ausgabe führen deshalb an das breite und diverse Spektrum ästhetisch-medial inszenierter ‚Liebesarten‘ heran, machen mit aktuellen Forschungsfragen bekannt und vermitteln Anregungen für den Deutschunterricht der Sek I/II. In den letzten Jahrzehnten haben sich die ‚Liebesarten‘, die in einer zunehmend globalisierten und diversen Gesellschaft gelebt werden können, vervielfältigt. Debatten über Geschlechterordnungen, Beziehungsmodelle, sexuelle Orientierungen und Identitätsentwürfe führten dazu, dass tradierte Liebeskonzepte kritisch hinterfragt worden, ohne dass sie jedoch in jedem Fall an Gültigkeit verloren hätten. Literarische Texte, Filme, TV-Serien und andere Unterhaltungsmedien bilden für die gesellschaftlichen Transformationen der Liebe einen Resonanzraum: Sie ermöglichen Leserinnen und Lesern wichtige Orientierungen in einem zunehmend unübersichtlichen Feld, stimulieren ästhetische Erfahrung, eröffnen Räume für symbolisches Probehandeln sowie kritisches Nachdenken und können zur Identitätsbildung beitragen. Im Deutschunterricht begegnet man den ‚Liebesarten‘ der Gegenwart jedoch zumeist noch mit einer gewissen Sprachlosigkeit, gleichwohl Liebe und Sexualität für Schülerinnen und Schüler höchst relevante Themen und Entwicklungsherausforderungen darstellen und in der außerschulischen Medienrezeption immer stärker an Bedeutung gewinnen. Die Beiträge der Ausgabe führen deshalb an das breite und diverse Spektrum ästhetisch-medial inszenierter ‚Liebesarten‘ heran, machen mit aktuellen Forschungsfragen bekannt und vermitteln Anregungen für den Deutschunterricht der Sek I/II.
Gesamtwerk
Dystopien
Dystopien gehören eigentlich zur Freizeitlektüre von Jugendlichen. Warum es sich lohnt, sie auch zum Unterrichtsgegenstand zu machen, welche literarischen Anknüpfungspunkte das Genre bietet und welches didaktisches Potenzial damit einhergeht, erfahren Sie in dieser PRAXIS DEUTSCH-Ausgabe. Die Auseinandersetzung mit Dystopien ermöglicht es, wichtige anthropologische Grundfragen zu stellen. Wie soll unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen? Wie entwickelt sich unser Planet weiter? Welche Mächte entscheiden über die Zukunft der Menschheit und des Menschseins? Solche Fragen beschäftigen auch Jugendliche, und sie sind oft an literarischen Zukunftsentwürfen interessiert. Eine Literatur, die diese Vorstellungen im Unterricht thematisierbar macht, können wir im 21. Jahrhundert weder aus dem Ethik- noch aus dem Deutschunterricht fernhalten. Nutzen Sie die hohe Rezeptionsmotivation Ihrer Lernenden, um sich mit dem Genre auseinanderzusetzen und sich auf literarischem Wege über entscheidende Menschheitsfragen auszutauschen.
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Europa
Europa
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Der Krimi in Literatur, Film und Serie
Ein Blick in die Programme von Verlagen, Fernsehsendern und Filmanbietern zeigt, dass es kein populäreres Genre gibt als den Krimi. Allein von Agatha Christies Romanen wurden über zwei Milliarden Exemplare verkauft. Die Figur Sherlock Holmes gehört zu den frühesten Film- und Serienhelden und am Anfang der modernen Krimiliteratur stehen Erzählungen nicht nur von Edgar Allan Poe, sondern auch von Friedrich Schiller und E.T.A. Hoffmann. Erstmals wird der Versuch gewagt, an exemplarischen Beispielen aus Literatur, Film und Serie in den ‚ganzen‘ Krimi einzuführen – in Merkmale, Geschichte und Entwicklung. Die englischsprachige Krimitradition wird in die Darstellung mit einbezogen. Bisher hat sich die Forschung selten mit dem als trivial geltenden Genre beschäftigt. Ein genauerer Blick zeigt aber, dass der Krimi genauso anspruchsvolle Beispiele bereithält wie andere Genres.
Gesamtwerk
Textkomplexität
Was macht Unterrichtsgegenstände und die Kommunikation darüber im Deutschunterricht ‚komplex‘ bzw. ‚schwer zugänglich‘? Was erzeugt diese Komplexität in literarischen und bei Sachtexten, was sind die Besonderheiten multimodaler Texte? Diese Fragen stehen im engen Zusammenhang mit der didaktischen Herausforderung der Passung.
Gesamtwerk
Franz Kafka: Die Verwandlung
"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt." Mit diesen Worten beginnt die wohl bekannteste Erzählung Franz Kafkas, Die Verwandlung. Doch verwandelt sich Gregor tatsächlich in einen Käfer oder bildet der Protagonist sich die Verwandlung nur ein? Handelt es sich um ein fantastisches Ereignis oder gibt es hierfür eine Erklärung? Mithilfe des vorliegenden Unterrichtsmaterials begeben sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig auf eine literarische Spurensuche. Sie betrachten Rezeptionsdokumente und entwickeln eigene Deutungsansätze, indem sie ihre eigene Leserwahrnehmung reflektieren, Textanalyse betreiben, textübergreifend deuten und die zeitgenössischen Diskurse untersuchen.
Gesamtwerk
Morton Rhues "Die Welle"
Der Roman "Die Welle" von Morton Rhue zählt mittlerweile zu den Klassikern im Deutsch-Unterricht. Der Stoff wurde mehrfach verfilmt. Am bekanntesten und erfolgreichsten ist die Adaption mit Jürgen Vogel aus dem Jahr 2008. In dieser Unterrichtsreihe setzen sich die Schülerinnen und Schüler primär mit dieser Verfilmung des Romans auseinander. Sie lernen Elemente der Filmanalyse kennen und wenden diese an, untersuchen die Darstellung der Figuren und vergleichen schließlich Roman und Film miteinander.
Gesamtwerk
Märchen in Geschichte und Gegenwart
Meistens wird beim Unterrichten von Märchen der Schwerpunkt auf die Erarbeitung literarischer Formmerkmale gelegt und es werden typische Motive, Anfänge und Enden herausgearbeitet. Wir zeigen auf, dass es sich daneben lohnt, auch die (kultur-)historischen Zusammenhänge zu hinterfragen und dass gerade diese enormes Lernpotenzial eröffnen. Märchen in Geschichte und Gegenwart fasst die geschichtliche Entwicklung der Märchendidaktik zusammen, legt dar, was die Gattung ausmacht, aber auch, was in der Märchenforschung relativiert werden muss. Darüber hinaus zeigen Ihnen die Modelle, intertextuelle und intermediale Rezeptionsmöglichkeiten und Anschlussstellen an Probleme, die nach wie vor aktuell sind: Macht und Gewalt im Zusammenleben von sozialen Gruppen, die Beziehung zwischen den Geschlechtern und Generationen und das Verhältnis von Mensch und Natur.
Gesamtwerk
Das Böse als Reiz zum Guten?
Im Laufe der Zeit und im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen entwickelten sich immer wieder neue Perspektiven auf Goethes Faust. So sind auch die jeweiligen Adaptionen des Dramas als Spiegel ihrer Zeit anzusehen. Anhand des Vergleichs von zwei verschiedenen Faust-Verfilmungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Rezeptionsgeschichte des Faust I auseinander. Die Lernenden wenden Verfahren der Filmanalyse an, arbeiten Unterschiede heraus und bewerten diese kritisch im Hinblick auf den historischen Kontext. Im Fokus stehen hierbei die Analyse des "Prolog im Himmel" sowie der Vergleich der Darstellungen des Herrn und Mephistos.
Gesamtwerk
Literarische Figuren
Literarische Figuren hinterlassen die intensive Eindrücke und werden zu wichtigen Begleiterinnen und Begleitern auf Zeit. Eine enge Verbindung zu einer Figur kann den Zugang zu literarischen Texten erleichtern. Die Figur bietet dann Anlass und Motivation, sich auch größeren Leseherausforderungen zu stellen und diese zu meistern, um die Figurenentwicklung und die Erlebnisse der Figuren weiterverfolgen zu können. Dieses Heft behandelt folgende zwei Schwerpunkte in Bezug auf die Erschließung literarischer Figuren: 1. Literarische Empathiefähigkeit ausbilden, 2. Figurenkonzeptionen präzise erfassen. Umgekehrt entstehen und etablieren sich Lesehürden bis hin zur Leseverweigerung dann, wenn Schülerinnen und Schüler keinen Zugang zu den Figuren finden, sie ablehnen oder für unsympathisch halten. Dieses Heft bietet deswegen Modelle, die bei Schülerinnen und Schülern literarische Empathiefähigkeit ausbilden, um literarische Figuren subjektiv zu verstehen. Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich dem – nur scheinbar entgegengesetzten – Aspekt Figurenkonzeptionen präzise erfassen – literarische Figuren kognitiv verstehen: Nähern sich Schülerinnen und Schüler literarischen Figuren auch zusätzlich auf einer distanzierteren Ebene, so führt dies zu einem vertieften literarischen Verstehen, bei dem die Berücksichtigung von literarischen Konstruktionsmustern dazu beitragen kann, persönliche Präferenzen und Sympathien nicht nur konstruktiv für eine gelingende Lektüre zu nutzen, sondern sie zudem kritisch zu hinterfragen.
Gesamtwerk
Balladen
Dieser Band gibt Lehramtsstudierenden, ReferendarInnen und Lehrenden des Faches Deutsch Einblick in die aktuelle fachwissenschaftliche und fachdidaktische Diskussion zur Ballade. Konkrete Unterrichtsvorschläge und neue Texte zeigen ihr Potenzial im Rahmen eines themenorientierten und mediengestützten Unterrichts. Praktische Methodenhilfen stehen als Zusatzmaterial online zur Verfügung.
Gesamtwerk
Digitales Lesen
Selten dürfte es sowohl Lehrenden an Hochschulen und Schulen als auch Studierenden und Schüler*innen klarer vor Augen geführt worden sein als in den letzten Monaten: Die Digitalisierung ist in vielen Bildungsinstitutionen – sowohl in der Technik als auch in den LehrLern-Prozessen – noch immer nicht (richtig) angekommen. Umso wichtiger werden Themen, die einen vertieften Einblick in Fragen des Lehrens und Lernens in der Digitalkultur bieten und damit Professionswissen und Handlungssicherheit. Das Heft „Digitales Lesen“ vereint einen wichtigen Lernbereich des Deutschunterrichts, das „Lesen“ – traditionell mit der Materialität des Buches verbunden –, mit einer den Alltag stark prägenden Dimension, dem „Digitalen“. Während das Heft 5/2016 mit dem Titel „Digitale Literatur und elektronisches Lesen“ die Literatur in der digitalen Medienkultur fokussierte, verbindet dieses Heft Literarisches, Sprachliches, Lesepsychologisches, Mehrsprachiges und Multimodales mit digitalen Texten und Dokumenten und stellt theoretische und empirische Forschungsergebnisse der letzten Jahre aus verschiedenen Wissenschafts(teil)disziplinen vor. Folgende Fragen werden unter anderem diskutiert: Können Jugendliche auch digital vertieft lesen? Welche Strategien helfen beim Lesen digitaler Dokumente? Wie kann der Blick für Multiliteracies geschärft werden? Welches Potenzial haben multimodale Medienverbünde? Wann sollten Schüler*innen digital und wann analog lesen? Abgeschlossen wird der Thementeil mit Auszügen aus Vielleicht ist das neu und erfreulich von Kathrin Passig.
Gesamtwerk
Kurzfilme
Mit dem Kurzfilm beginnt die Geschichte des Films – und von Anfang an lässt sich feststellen, dass der Kurzfilm besonders offen ist für Experimente, für narrative und filmästhetische Innovationen. Die ultrakurzen Filme der Anfangszeit zeigen eine Offenheit der Form, die der spätere Hollywood-Spielfilm meistens der Geschlossenheit opfert. Offene Formen, elliptisches Erzählen, parabolische und symbolische Erzählweisen, ästhetische Experimente sind für den Kurzfilm typisch. Es ist kein Zufall, dass eine der entscheidenden Innovationen in der Geschichte des deutschen Spielfilms, der „Neue deutsche Film“, im Kurzfilm seinen Ursprung findet. Der Kurzfilm spielt mittlerweile in der Mediensozialisation Jugendlicher eine wichtige Rolle. Er ist fester Bestandteil in kulturellen und kommunikativen Handlungsfeldern von Schülerinnen und Schülern; in Webvideos dokumentieren und kommunizieren sie lebensweltliche Ereignisse oder inszenieren fiktionale Formen. Deswegen ist der Kurzfilm heute ein Medium, dem ein stärkerer lebensweltlicher Bezug zukommt als dem Langfilm. Für Deutschlehrer*innen gibt es in dieser Hinsicht zahlreiche Anknüpfungspunkte, die einen Kurzfilmunterricht motivieren können. Das vorliegende Heft soll neben dem Kurzspielfilm auch Kurzformen des Dokumentarfilms, des politischen Animationsfilms und solche Kurzfilm-Formate reflektieren, die im Lebensumfeld Jugendlicher eine besondere Rolle spielen (Webvideos auf YouTube). Insgesamt will das Heft auf das große didaktische Potenzial dieses Genres aufmerksam machen und Anregungen zu seiner Didaktisierung geben. Arbeit mit Kurzfilmen lässt sich auch gut im Online-Unterricht umsetzen, zumal die meisten der im Heft genannten Filme online verfügbar sind.
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