Unterrichtsmaterialien Lerngruppe: Ganze Werke Seite 1/1
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Didaktik & Methodik
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Vandenhoeck & Ruprecht
Gesamtwerk
Gerechte Schule
Damit Schüler*innen mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten und -verhältnissen gerechte Chancen auf Bildungserfolg haben, muss das Gesamtsystem Schule auf den Umgang mit Differenz ausgerichtet werden. Mithilfe des Anti-Bias-Ansatzes kann eine diskriminierungskritische Schulentwicklung gelingen. Das Buch bietet diskriminierungsspezifische Reflexions- und Handlungsimpulse, die die Schule als Gesamtsystem in den Blick nehmen. Auf Grundlage eines umfangreichen Erfahrungsschatzes und aktueller Forschungsergebnisse werden Strategien auf Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklungsebene beschrieben. Diese Strategien ermöglichen durch gemeinsames Nachdenken und Handeln, ausgrenzendes Verhalten zu erkennen und Bildungsbarrieren abzubauen. Konkrete Hilfestellungen zum Umgang mit institutionellem Widerstand, Methoden des Veränderungsmanagements und der Anti-Bias-Arbeit machen das Buch zu einem Leitfaden für das praktische Handeln im schulischen Alltag.
Gesamtwerk
Respekt tut gut!
Dieses Buch befasst sich mit dem sinnvollen und wirksamen Einsatz handlungs- und erlebnisorientierter Methoden und Übungen für ein respektvolles Miteinander im schulischen Leben und Lernen. Dabei werden Themen wie schulischer Wandel, Herausforderungen in Gesellschaft und Familie, Respekt, soziale Kompetenz, schulisches Lernen und die Lust auf Schule aufgegriffen. Die Gestaltung ganzheitlicher Lernprozesse spielt sowohl bei der sozialen Kompetenzvermittlung als auch für die Potenzialentfaltung in einer schnelllebigen (Arbeits-)Welt eine wichtige Rolle. Andreas Abt und Andreas Schumschal zeigen anhand von zahlreichen praktischen Übungen auf, wie eine gute Fehlerkultur, die Fähigkeit zur Reflexion und sozial-emotionale Kompetenzen im schulischen Alltag erlernt werden können und so das Lernen nachhaltig beeinflussen.
Gesamtwerk
WIRwerden: Integration von Schulkindern mit Zuwanderungs- und Fluchthintergrund
Ziel des Programms WIRwerden ist es, Schulen darin zu unterstützen, zugewanderte Kinder in ihrer Entwicklung einer positiven Identität als Mitglied der Aufnahmekultur Deutschland zu begleiten und deren soziale Integration zu fördern. Dazu werden dyadische Peerbeziehungen (Tandems) etabliert, in denen jeweils ein zugewandertes Kind mit einem in Deutschland sozialisierten Peer verbunden wird. Im Programm werden alle teilnehmenden Kinder u. a. in der Entwicklung ihres Selbstwertes und ihrer Selbstwirksamkeit, ihrer emotionalen und sozialen Kompetenzen und ihrer Reflexionsfähigkeit begleitet. Gemeinsam lernen die Kinder in neun angeleiteten Gruppensitzungen Themen wie z. B. eigene und andere Werte oder Emotionen kennen und erfahren körperbewusstes Auftreten. Sie reflektieren im Tandem und in der Gruppe beispielsweise über Freundschaft, die Veränderbarkeit von geltenden Normen (wie Geschlechternormen) und unterschiedliche Zukunftsvorstellungen. Erprobte und wissenschaftlich evaluierte Materialien stehen als kostenloses Downloadmaterial zur Verfügung.
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Gesamtwerk
Häusliche Gewalt
Das Buch gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungs- und Erfahrungsstand im Bereich der Täterarbeit mit männlichen Tätern häuslicher Gewalt. Erfahrene Fachkräfte der praktischen Täterarbeit und aus der Forschung beschreiben das Phänomen sowie Hintergründe und Zusammenhänge. Das Interventionssystem sowie die Voraussetzungen gelingender Täterarbeit werden erläutert und der Kenntnisstand zur Wirksamkeit ausgeführt. Der Fokus liegt sodann auf der praktischen Täterarbeit. Im Zentrum steht die Frage der inhaltlichen Ausgestaltung. Nicht zuletzt werden die Anforderungen an die Täterarbeit in speziellen Einsatzbereichen, wie der Einzel- und der Paararbeit, beschrieben. Zahlreiche Übungen und Praxisbeispiele ermöglichen den Transfer in die eigene Praxis.
Gesamtwerk
Religion unterrichten in Vielfalt
Religionslehrkräfte interagieren tagtäglich in ihrem Unterricht mit konfessionell, religiös und weltanschaulich heterogenen Gruppen. Diese Buntheit stellt sie angesichts von Subjekt- und Kompetenzorientierung mal vor kleinere, mal vor größere Herausforderungen. Selbstverständlich geht es hierbei immer um die Frage: Wie kann ich meinen Schüler*innen gerecht werden und für alle gewinnbringend mit der Vielfalt im Klassenzimmer umgehen?Kompetente und praktische Hilfe gibt dieses Buch – und trägt damit dem Umstand Rechnung, dass es für diese Herausforderungen bislang nur sehr wenige Gestaltungsentwürfe gibt. Die Herausgeber*innen und Autor*innen möchten zum einen die Situation der Diversität im heutigen Religionsunterricht erläutern und ausloten. Aber vor allem möchten sie Religionslehrkräften Wege des didaktischen Umgangs aufzeigen, auf denen sie sowohl den Schüler*innen als auch dem Fach Religion gerecht werden können. Saskia Eisenhardt ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für die Didaktik des Religionsunterrichts/Praktische Theologie der Christian-Albrechts-Universität Kiel.
Gesamtwerk
Alle lernen gemeinsam!
Was macht einen guten inklusiven Unterricht aus? Wie können Lehr-Lernsituationen in leistungsheterogenen Gruppen so gestaltet werden, dass alle Schülerinnen und Schüler davon profitieren? Frank Borsch gibt pädagogisch-psychologisches Wissen an die Hand, um den Herausforderungen des Unterrichts rund um Inklusion souverän begegnen zu können. Warum ist Diagnostik notwendig? Wie kann die Lernentwicklung aller Schülerinnen und Schüler im Blick behalten werden? Welche Hilfe benötigen Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim Lernen und Verhalten? Wie können unterschiedliche Lernleistungen bewertet werden? Wie gelingt die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams? Das Buch gibt Antworten auf diese und weitere Fragen zur schulischen Inklusion.
Gesamtwerk
Stillsitzen verboten!
Jungen werden von ihrem Umfeld oft als laut, störend und rücksichtslos wahrgenommen. Was ist dran an diesen Annahmen? Wie können Fachkräfte im pädagogischen Alltag mit Jungen nachhaltig gut arbeiten? Wie können mit Hilfe von Power Games Zugänge in der gewaltpräventiven Arbeit mit Jungen geschaffen werden? Warum neigen manche Jungs zur Ausübung von Gewalt? Welche Wege der Wissensvermittlung dienen nachhaltigem Lernen? Warum machen spezielle Angebote für Jungs Sinn? Thomas Krestel gibt Antworten. Dabei werden aktuelle Entwicklungen und Diskurse in der Jungenarbeit reflektiert. Wissen und Fakten werden durch erprobte Praxistipps aus der Arbeit mit gewaltaffinen 12- bis 16-Jährigen ergänzt. Mit den Power Games ist es z. B. möglich, einen Zugang zu Jungen herzustellen, die in anderen Kontexten vorwiegend im Widerstand sind. Neben Grundlagen der bewegungs- und wettkampforientierten Gruppenarbeit bietet das Buch Rituale, Einstiegsübungen und Themenimpulse. Einige Übungen, Tipps und Tricks lassen sich auch sinnvoll in der Gruppen- und Mädchenarbeit einsetzen. Thomas Krestel ist Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter sowie Mediator in Strafsachen. Selbstbestimmung der Menschen ist für ihn Voraussetzung, um Lernprozesse einzuleiten und Handlungsoptionen zu generieren. Gemeinsam mit Stefan Hannen entwickelte er ein praxisorientiertes Kommunikationsmodell für intersystemische Kooperationen. Seine Schwerpunkte in der praktischen Arbeit sind das Konfliktmanagement und die Kriminal-, Gewalt- und Suchtprävention. Er nutzt die verbindenden Möglichkeiten des Sports und hat die Zusatzqualifikation Sport und Soziale Arbeit "Sposa" erworben.
Gesamtwerk
Machen Unterschiede Unterschiede?
In einigen Bundesländern ist das Angebot katholischen Religionsunterrichts in konfessionell gemischten Lerngruppen bereits gängige Praxis. Gegenstand religionspädagogischer Forschung war es bislang dagegen kaum. Was ist angesichts der heterogenen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler in diesem Unterricht – auch an pluralitätssensibler religiöser Bildung – umsetzbar? Und: Was wird vielleicht erst unter diesen Bedingungen möglich gemacht? Die Klärung dieser Fragen steht im Zentrum der empirischen Studie, die das Seminar für Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main im Auftrag des Bistums Mainz im Primarbereich durchführte. Das Buch präsentiert die zentralen Ergebnisse der Forschung und ordnet sie in ihren schulischen und religionspädagogischen Zusammenhang ein. Zu Beginn zeichnen die Autoren die wechselvolle Geschichte des Religionsunterrichts nach. Es folgen empirische Einsichten – solche, die aus der einschlägigen Forschung im deutschsprachigen Raum gewonnen werden, und daran anschließend jene, die aus der neuen Studie hervorgehen. Abschließend werden Perspektiven für einen zukunftsfähigen konfessionellen Religionsunterricht abgeleitet und skizziert.
Gesamtwerk
Erlebnispädagogik und Schule
Wie können erlebnispädagogische Methoden nachhaltig in den Schulalltag integriert werden? Und wie kann die Diversität der Klassen dabei sinnvoll berücksichtigt werden? Welche Rolle übernimmt die Lehrkraft im Prozess? Wenn der Ausflug oder die Klassenreise mit Highlights wie Floßbau, Klettern und Interaktionsaufgaben vorbei ist, besteht oftmals die Frage, was davon für Unterricht und Schule bleibt. Die erfahrene Trainerin Katrin Germonprez zeigt anhand vielfältiger Übungen und Beispiele, wie die nachhaltige Integration von Erlebnissen in den schulischen Kontext gelingt. Praktische Tipps und Erfahrungsberichte geben zudem Hinweise, wie Diversität und Vielfalt erlebnispädagogisch thematisiert werden können. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Thema Selbstreflexion gelegt. Übungen und Hintergrundwissen helfen, die eigene Rolle als pädagogische Fachkraft zu verstehen, zu hinterfragen und sinnvoll einzusetzen. Katrin Germonprez studierte in Berlin Sportwissenschaft und Politikwissenschaft auf Lehramt. Heute ist sie als freiberufliche Trainerin in der Jugend- und Erwachsenenbildung sowie in Projekten zur Gesundheits- und Bewegungsförderung tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Erlebnispädagogik, Gender, Diversity, Inklusion, Partizipation sowie Stadt- und Bewegungsraumentwicklung.
Gesamtwerk
Schulsozialarbeit inklusive
Inwiefern stellt Inklusion eine Herausforderung für die Schulsozialarbeit dar? Welche Aufgaben hat die Schulsozialarbeit in diesem Kontext? Welchen konkreten Beitrag können die schulischen Akteure für die Gestaltung eines inklusiven Schulsystems leisten?Das Werkbuch »Schulsozialarbeit inklusive« stellt an zahlreichen Fällen und Materialien vor, was Schulsozialarbeit im Rahmen von Inklusion bedeutet und gibt Anregungen und Anstöße für die pädagogische Arbeit. Die Autorinnen fassen das Verständnis von Inklusion kompakt zusammen und beschreiben die Herausforderungen für die Schulsozialarbeit. Sowohl für das Selbststudium als auch für die Gruppen- bzw. Teamarbeit in der schulischen Praxis und die Aus- und Weiterbildung liefert das Buch differenzierte Inhalte mit entsprechenden Themen, Fragestellungen, Reflexionshilfen, Methodentipps, Aufgaben und Literaturverweisen. Christin Haude (M.A.) ist wiss. Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim. Themen wie Frühe Kindheit, Schulsozialarbeit, Chancengleichheit, Menschenrechte, Diversity und Inklusion gehören zu ihren Arbeits- und Interessenschwerpunkten.
Gesamtwerk
Moderation, Mediation und Beratung in der Schule
Personen, die im Kontext von Schule Gespräche führen, sind selbst Teil des Systems. Sie wollen und müssen eigene Themen, Anliegen und Ziele einbringen. Häufig werden Gespräche aber nicht vorbereitet, strukturiert und »geführt«, sondern sie geschehen einfach und rauschen vorbei. Oft ist nicht einmal klar, wer für die Führung oder Leitung des Gesprächs verantwortlich ist. Dieses Buch schafft Abhilfe. Es bietet ein Ablaufschema und die zentralen Techniken, um aus der Position eines beliebigen Beteiligten heraus die Führung eines beliebigen Gesprächs mit einer beliebigen Anzahl von Beteiligten in beliebiger Zusammensetzung zu übernehmen.· Moderation: In jedem Gespräch, in dem Sie die Gesprächsführung übernehmen, sind Sie moderierend tätig: Sie strukturieren, visualisieren und steuern es.· Mediation: Wenn es im Gespräch um die Klärung von Konflikten geht, sind Sie mediatorisch tätig: Sie gestalten es so, dass sich die beteiligten Personen einigen können.· Beratung: Wenn Sie Ihr Wissen und Ihre Ideen ins Gespräch einbringen, sind Sie beratend tätig: Sie gestalten es so, dass Themen, Ideen und Fachwissen gesammelt und besprochen werden können.Simulationsübungen mit Praxisfällen, die in Übungsgruppen bearbeitet werden können, runden den Band ab. Ein kurzer Kommentar weist jeweils auf zentrale Fallstricke in der Gesprächsführung hin. Prof. Dr. Holger Lindemann, Diplom-Pädagoge, Supervisor, Coach, Organisationsberater und Mediator, zertifizierter Lehrender (SG/DGSF) für Systemische Beratung, Supervision und Organisationsentwicklung, ist Professor für Entwicklungspsychologie und Systemische Beratung an der Medical School Berlin und Leiter des HafenCity Instituts für Systemische Ausbildung (HISA) in Hamburg.
Gesamtwerk
Religionsdidaktik in Übersichten
Dies ist das erste Werk, das die wichtigsten religionsdidaktischen Themen sowie zentrale Unterrichtsmethoden kurz und knapp in überblicksartiger Form darstellt.Hier geht es um den schnellen Zugriff auf die Quintessenz der Religionsdidaktik – im Schwerpunkt für die Sekundarstufe I. Die einzelnen Sujets werden komprimiert veranschaulicht, eine erläuternde Grafik visualisiert die Kernaussagen. Abgerundet wird das Buch mit den rund zehn bedeutendsten Methoden des Religionsunterrichts, dabei auch einigen bisher unveröffentlichten. Ein Muss für alle Studierenden und Referendarinnen und Referendare mit dem Fach Religion! Auch bereits in der Praxis tätige Religionslehrerinnen und -lehrer erhalten mit diesem Band ein zeitsparendes Überblickswerk, das sie in ihrer täglichen Unterrichtsvorbereitung unterstützt. Dr. Sönke Zankel ist Lehrer in Uetersen und Mitarbeiter an der Universität Kiel im Bereich der Lehrerbildung. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher, fachdidaktischer und pädagogischer Beiträge und wurde mit dem Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ 2013 – ausgezeichnet.
Gesamtwerk
Classroom Management
Classroom Management bündelt verschiedene Unterrichts(qualitäts)merkmale und umfasst wesentlich mehr als Klassenführung. Es hat aufgrund seiner zahlreichen Dimensionen einen hohen Einfluss auf den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern und stellt einen zentralen Gegenstand der Allgemeinen Didaktik und der Lehr-Lern-Forschung dar. Marcus Syring stellt das Konzept des Classroom Managements theoretisch vor, zeigt den empirischen Befund und bietet Fälle zum eigenen Analysieren. Er thematisiert zunächst den historischen und aktuellen Stand und behandelt dann die drei Dimensionen Unterrichtsgestaltung, Verhaltenssteuerung und Beziehungsförderung. Das Buch schließt mit zahlreichen kurzen Fällen, an denen die zuvor präsentierten Theorien, Modelle und Konzepte erprobt werden können.
Gesamtwerk
Das heterogene Klassenzimmer
Kinder und Jugendliche unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Fähigkeiten, ihre Leistungsbereitschaft, ihre Lernwege wie auch bezüglich ihres Geschlechts, ihres soziokulturellen Hintergrunds etc.Viele Lehrkräfte fühlen sich mit einer heterogenen Unterrichtssituation allein gelassen und suchen nach alltagstauglichen Methoden, mit denen alle Schülerinnen und Schüler gefördert und gefordert werden können. Das Buch enthält praxisorientierte Anregungen zum Umgang mit heterogenen Lerngruppen und zeigt Handlungsansätze zum pädagogischen Umgang mit Vielfalt auf.
Gesamtwerk
Mädchengewalt: Verstehen und Handeln
Wann wird aus Wut Gewalt? Welche Entwicklungen durchleben Mädchen, die später gewalttätig werden? Wie kann man mit der Wut und dem gewalttätigen Verhalten von Mädchen umgehen?Anja Steingen hat in Zusammenarbeit mit Melanie Gehring-Decker und Katharina Knors die Erfahrungen des Kölner Anti-Gewalt-Programms für Mädchen (KAPM) zusammengetragen. Das Buch gibt einen Einblick in die Lebenswelten gewalttätiger Mädchen und beschreibt das Phänomen, die Hintergründe und die Zusammenhänge von Mädchengewalt. Es vermittelt und begründet konkrete Interventionen für die pädagogische Praxis und enthält zahlreiche Fall- und Praxisbeispiele sowie Übungen für den Umgang und die Arbeit mit gewalttätigen Mädchen. Diplom-Psychologin Anja Steingen ist Fachpädagogin für Psychotraumatologie, Anti-Aggressivitäts-/Coolnesstrainerin® sowie zertifizierte Kinderschutzfachkraft. Seit 2001 wirkt sie in der Fachstelle für Gewaltprävention beim AWO Kreisverband Köln e. V. und hat u. a. die Täterarbeit im Bereich Häuslicher Gewalt in Köln mit aufgebaut. Sie ist Gründungsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit HG e. V. und hat an der Erstellung des bundesdeutschen Standards der Täterarbeit "Häusliche Gewalt" mitgewirkt. Zudem ist sie Mitglied der Expertengruppe Opferschutz des Landes NRW. Frau Steingen ist Fachreferentin sowie Autorin von Publikationen u. a. zu den Themen Mädchengewalt, Häusliche Gewalt.
Gesamtwerk
Schule ohne Lehrer?
Kai und Katie erleben Unterricht heute und in naher Zukunft aus Schülersicht – Herr Schmidt und Frau Schmidt gestalten ihn aus Lehrersicht. Mit diesem fiktiven Personal zeigt Arne Ulbricht auf, welche Gefahren es birgt, wenn Schule so weitermacht wie bisher.Die Analyse des Ist-Zustands an unseren Schulen, der den Trend zur totalen Digitalisierung gerade erst erahnen lässt, mündet in ein sich dramatisch negativ zuspitzendes Szenario: Schüler ergoogeln sich während der Gruppenarbeit in Sekundenschnelle das Weltwissen und spielen anschließend Quizduell. Der verpönte Lehrervortrag ist durch den Schülervortrag in Form einer unverstandenen Hochglanz-Powerpoint-Präsentation abgelöst; die Benotung erfolgt mithilfe einer Lehrersoftware, die vom Tablet abgelesen wird. Die Lehrkraft als pädagogisch agierende Person verschwindet vollkommen von der Bildfläche.Lehrer wie Schüler stehen unter schwer erträglichem Druck, der jeglichen pädagogischen Erfolg in Frage stellt und physisch wie psychisch bedenkliche Nebenwirkungen hat.Arne Ulbrichts Plädoyer fällt eindeutig aus: Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Lehrerinnen und Lehrer gehören ins Zentrum des Geschehens und müssen in ihrer Vorbild-Rolle gestärkt werden! Arne Ulbricht ist Lehrer für Geschichte und Französisch an einem Berufskolleg in NRW. Er hat in den zurückliegenden zehn Jahren an acht Schulen in vier verschiedenen Bundesländern gearbeitet und ist im Februar 2012 zu seiner eigenen Überraschung drei Monate vor seinem 40. Geburtstag verbeamtet worden.
Gesamtwerk
Lernfeld: Persönlichkeit
Durch ein Übermaß von Außenreizen verlieren Kinder mehr und mehr den Kontakt zur eigenen Innenwelt und geraten außer Rand und Band. Gegen diese Tendenzen der Zerstreuung und Ent-persönlichung betont K.E.K.S den Weg nach innen. Denn nur vom Innersten her kann kraftvoll im Außen gehandelt werden.Das Konzept der "Körperorientierten Entspannungs- und Konzentrations- Schulung" (K.E.K.S) wird von der Basis eines personzentrierten Menschenbildes her erklärt und didaktisch/methodisch entfaltet. Die Unterstützung der Personwerdung steht im Fokus: Kinder wachsen zu starken Persönlichkeiten, wenn sie bei der heutigen Dominanz des Außen, dem Übermaß von Informationen, Reizen und Zerstreuungsmöglichkeiten, lernen, sich nicht aus ihrer seelischen Mitte heraus ziehen zu lassen, sondern in Kontakt zu kommen mit den eigenen inneren Kraftquellen. Dazu werden im ausführlichen Praxis-Kapitel viele Körper- und Atemübungen, Methoden der Entspannung, Selbstwahrnehmung und inneren Sammlung präzise beschrieben. Dass Konzentrationsfähigkeit auch extrovertiert und interaktiv in Spielen zur Kommunikation und Kooperation sowie in Übungen zum Selbstausdruck aufgebaut werden kann, wird anhand zahlreicher Beispiele veranschaulicht. Der Weg nach innen, der in K.E.K.S in besonderer Weise kultiviert wird, und der Weg nach außen fördern und ergänzen sich gegenseitig. Personale Identitätsfindung kann letztlich nur gelingen im Spannungsverhältnis von Selbstfindung und sozialer Verantwortung, die erst in der Selbstüberschreitung zu einer überindividuellen Sinndimension hin ihre eigentliche Kraft und Authentizität gewinnt.Die wirksamste Bewusstseins-Übung des K.E.K.S-Programms besteht darin, nichts zu tun, wachsam mit allen Sinnen da zu sein und für eine kurze Zeit Gedanken und Absichten aufzugeben, um gerade dadurch mehr und mehr geistesgegenwärtig zu werden. Johannes Soth ist Lehrer für Kunst, Religion und K.E.K.S. an einem Gymnasium am Niederrhein.
Gesamtwerk
Kooperatives Lernen im kompetenzorientierten Religionsunterricht
Von einem kompetenzorientierten Religionsunterricht wird erwartet, dass Schülerinnen und Schüler lernen, religiös bedeutsame Phänomene wahrzunehmen und zu beschreiben. Sie sollen ferner in religiösen und ethischen Fragen begründet urteilen können. Wie aber soll die Lehrkraft sie dazu anleiten? Die Autoren zeigen, dass sich Unterricht, der nach dem Prinzip des kooperativen Lernens strukturiert ist, optimal eignet, um bei den Lernenden entsprechende Kompetenzen auszubilden.Zu inhaltlichen Schwerpunkten der Kernlehrpläne werden exemplarische Aufgabenbeispiele angeboten, die sowohl nach dem didaktischen Dreischritt:– Diagnose von Kompetenzvoraussetzungen,– Lernarbeit zur Erarbeitung von Kompetenzen und– Überprüfung von Kompetenzaneignungals auch nach dem Grundprinzip des kooperativen Lernens aufgebaut sind.So kann kompetenzorientierter, schülerorientierter und auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler fokussierter Religionsunterricht gelingen. Im Kaufpreis ist das E-Book bereits enthalten. Hier finden Sie alle Arbeitsblätter in Farbe.Zu diesem Titel gibt es digitales Zusatzmaterial: Dr. Oliver Arnhold ist Kernseminar- und Fachleiter für Evangelische Religionslehre in Detmold und Dozent für Religionspädagogik und kirchliche Zeitgeschichte an den Universitäten Bielefeld und Paderborn.
Gesamtwerk
Philosophieunterricht
Das Buch zeigt, wie eine Gemeinschaft von Denkenden entstehen kann, die Fragen nach den Grundlagen menschlicher Wirklichkeit nachgeht und zu philosophischer Orientierung gelangt.Es werden 26 typische Situationen des Philosophieunterrichts aufgegriffen: Aus Lehrerperspektive werden die durch die Situation gestellten Aufgaben und die dazu gehörenden Impulse und Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt.In der Abfolge der Situationen ist eine Entwicklung eingeschrieben, die in vier "Exkursen" ausgewiesen wird.Zunehmend wird deutlich, wie Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte eine Forschungsgemeinschaft aufbauen, Interesse an Philosophie entfalten, sich zusammen und als Einzelne Kompetenzen der Orientierung im Denken zueigen machen und in eine Entwicklung gelangen können, der sich philosophische Bildung verdanken mag. Das Buch zeigt LehrerInnen, ReferendarInnen, Studierenden sowie LehramtsausbilderInnen und DozentInnen der Hochschulen praxisnah, wie mit philosophischen Herausforderungen in Lern- und Lehrsituationen konstruktiv und fruchtbar umgegangen werden kann.
Gesamtwerk
Begabtenförderung – ganz praktisch
Unerkannt und unverstanden, unterschätzt und unterfordert. So kann für manche hochbegabte Kinder und Jugendliche der Familien-, Kindergarten- oder Schulalltag aussehen. Wie kann es gelingen, dass begabte Kinder und Jugendliche Selbstvertrauen entwickeln, ihre Fähigkeiten entfalten und zu starken Persönlichkeiten heranwachsen? Wie können Lehrkräfte, Eltern und Erzieherinnen hochbegabte Kinder frühzeitig erkennen, begleiten und angemessen fördern und fordern? Das Buch eröffnet anhand von zahlreichen Fallbeispielen praxisorientierte Einblicke in dieses vielschichtige Thema und stellt erprobte und bewährte Methoden der Begabten- und Begabungsförderung vor, die im Kindergarten und im ganz normalen Schul- und Familienalltag zum Einsatz kommen können. Das Autorenteam besteht aus ausgewiesenen Expertinnen, die auf jahrzehntelange Erfahrungen mit hochbegabten Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Bildungs- und Beratungsinstitutionen zurückblicken können. Begabtenförderung aus der Praxis für die Praxis!
Gesamtwerk
Spielend leichter unterrichten
Die SchülerInnen bei der Stange zu halten, konzentrierten Unterricht zu machen, das ist im Schulalltag nicht immer einfach. Wenn die Konzentration mal nachlässt und die Klasse unruhig wird, bewähren sich kleine Spieleinheiten und Aktionen.Neben dem kognitiven Ausgleich, der Förderung des Klassenklimas und auch den positiven Effekten auf das Sozialverhalten machen Meike Steins kreative Spiel- und Aktionsvorschläge einfach Spaß. Nicht nur der Unterricht und die SchülerInnen der Sek I, sondern auch LehrerInnen selbst werden wieder lockerer. Der Lebensraum Schule erscheint wieder bunter – für alle.
Gesamtwerk
Was gehen uns »die anderen« an?
Das Verhältnis von Schule und Religion wird bisher überwiegend im multireligiösen Kontext diskutiert. Wichtig ist aber auch eine Auseinandersetzung unter dem Stichwort Säkularität.Vertreter aus religionspädagogischer Theorie und Praxis tauschten sich im Oktober 2011 zum Thema "Schule und Religion im Kontext der Konfessionslosigkeit" aus: Zum Teil wurden die Beiträge des Bandes auf der Tagung diskutiert, zum Teil im Anschluss daran und unter Aufnahme grundlegender Diskussionslinien verfasst. Pfarrer Matthias Spenn ist Direktor des Amtes für kirchliche Dienste der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesiche Oberlausitz (EKBO). Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich »Bildung in Kirche und Gesellschaft« am Comenius Institut Münster.
Gesamtwerk
Methodisches Kompendium für den Religionsunterricht 1
Jeweils in historischem, systematischem und praktischem Zugriff werden dabei u.a. behandeltGruppen- und Projektunterricht, Programmiertes Lernen, Gesprächsmethoden, Erzählen, Texterschließung, Üben/Wiederholen/Prüfen, Bildnerisches Gestalten, Sprechzeichnen, Arbeiten mit Kunst, Karikaturen, Fotos, Folien und audiovisuellen Medien, Musik und Lied, Spielformen, Meditation und Stilleübungen. Grundfragen religionsunterrichtlichen Methodeneinsatzes eröffnen die Reflexion, Methodenspezifika in gymnasialer Oberstufe und beruflichem Schulwesen schließen sie ab. Alle Artikel enthalten weiterführende Literaturhinweise. Ein Anhang mit methodischer Auswahlbibliografie und Namen- und Sachregister erleichtert die Arbeit mit dem Kompendium und macht es für Studierende und Praktizierende des Religionsunterrichts zum unverzichtbaren »Dokument« verantwortlichen Methodengebrauchs. Dr. Gottfried Adam ist emeritierter Professor für Religionspädagogik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Bibelillustrationen und Kinderbibeln gehören zu seinen Forschungsschwerpunkten.
Gesamtwerk
Lehrer und Fallberatung
Klassentüren öffnen. Miteinander reden – über Unterricht, auch über Störungen, über eine Schule in der wir gerne arbeiten.All das ist möglich durch Kollegiale Beratung in der Schule. Denn LehrerInnen sind nicht beratungsresistent, wenn Beratung nicht »von oben« verordnet wird, sondern von uns selbst als Kollegiale Selbsthilfe gestaltet wird. Das Buch enthält nützliche Modelle, Methoden und Übungen für diese Form der Fallberatung. Die Tabuthemen Unterricht und Störungen werden dabei nicht umgangen. Kollegiale Schulenentwicklung bleibt ebenfalls im Blick. Dirk Kutting vermittelt einen unverkrampften Umgang mit systemischer Fall-Beratung und einen moderaten Umgang mit konstruktivistischer Didaktik. Dr. theol. Dirk Kutting ist Pfarrer der evangelischen Kirche Hessen und Nassau, Schulseelsorger, Systemischer Berater (DGSF), Trainer und Coach für die Bereiche Auftritt, Feedback, Gesundheit, Konflikt und Berater Offensive Mittelstand.
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