Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Kopfgeometrie
Nehmen Sie Ihre Schüler:innen mit auf eine Reise durch Raum und Form – mit Kopfgeometrie! Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich ein DIN-A4-Papier vor. Zerschneiden Sie das Blatt Papier in Gedanken mit einem geraden Schnitt in zwei Teile. Welche Formen können entstehen? Wenn Sie sich auf diesen Versuch eingelassen haben, dann sind Sie schon mitten in einer Aufgabe zur Kopfgeometrie – herausfordernd und anschaulich zugleich. Denken Sie weiter darüber nach, was diese kleine Fingerübung in Ihnen auslöst: Ihr räumliches Vorstellungsvermögen ist angesprochen, Sie müssen mental Operieren. Und bei dem Versuch, die Lösung der Aufgabe zu beschreiben, schulen Sie Ihre geometrische Sprache. Kopfgeometrie ist also ein vielversprechendes Instrument, um diese Kompetenzen auch bei Ihren Schüler:innen zu fördern. In diesem Heft finden Sie Materialien und Hintergrundinformationen, die Ihnen zeigen, wie Sie kopfgeometrische Übungen in Ihren Unterricht integrieren können. Dabei legen die Unterrichtsideen besonderen Wert auf differenzierende Zugänge.
Gesamtwerk
Lernen im Zoo
Auf in den Zoo – Schüler:innen Freilauf lassen: Welche Farbe hat die Haut von Eisbären? Wie lange kann der Fischotter die Luft anhalten? Und was soll bloß ein Allesfresser sein? Antworten auf diese Fragen finden Ihre Schüler:innen im Schulbuch oder im Internet. Sie können sie auch Arbeitsblätter bearbeiten oder einen geeigneten Film anschauen lassen. Warum sollten Sie das aber tun, wenn in Ihrer oder der nächsten Stadt die echten Anschauungsgegenstände auf die Kinder warten? Machen Sie den Zoobesuch zu mehr als einem bunten Ausflug. Mit der richtigen Vor- und Nachbereitung bieten Zoos wunderbare Lerngelegenheiten – gerade für Schüler:innen mit Förderbedarf. In diesem Heft finden Sie vielfältige Ideen für das Lernen im Zoo. Durch die Zusammenarbeit mit Zoopädagog:innen und Zooschulen erschließen sich die Schüler:innen selbstständig Wissenswertes über die einzelnen Tiere und ihren Lebensraum im Zoo und in der freien Wildbahn. Die Unterrichtsideen regen die Kinder dazu an, mehr über die Bedeutung von Zoos für den Artenschutz zu erfahren und die eigenen Möglichkeiten zum Schutz von Flora und Fauna zu reflektieren. Dabei legen die Autor:innen nicht nur Wert auf inklusiv-differenzierende Settings und Materialien, sondern auch auf eine kritische Betrachtung der Institution Zoo.
Gesamtwerk
Jugendkulturen
Jugendkulturen mit ihrer bewussten Abgrenzung zur Welt der Erwachsenen sind unangepasst, nicht selten schrill und auch laut und repräsentieren die ureigenen Interessen der Jugendlichen. Die verschiedenen Lebensformen und -stile, die Jugendlichen entwickeln, sind Schritte auf dem Weg zu ihrer eigenen Identität. Auch wenn sich „Jugendkulturen“ in mannigfaltigen Formen finden, vom eigenen Musikgeschmack über individuelles Konsum- und Freizeitverhalten oder eine spezifische Art der Mediennutzung bis hin zu einer eigenen Sprache, gibt es bestimmte Aspekte, die in allen Jugendkulturen zu finden sind. Schon seit einigen Jahren sind Jugendkulturen besonders auch durch den digitalen Wandel geprägt und Social Media spielt bei Jugendlichen eine entscheidende und prägende Rolle. In diesem Heft soll ein Einblick in aktuelle Trends gegeben werden. Deren Kenntnis kann für ein konstruktives Miteinander und gegenseitiges Vertrauen in der Schule hilfreich sein.
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Gesamtwerk
Gegenwartsroman
Welche Gegenwartsromane werden Sie demnächst mit Ihren Schüler:innen lesen? Jedes Jahr gibt es auf dem Buchmarkt Tausende Neuerscheinungen. Angesichts dieser schier unübersehbaren Zahl ist es gar nicht so einfach, die richtige Lektüre für den Deutschunterricht herauszusuchen. Mit dieser Ausgabe erleichtern wir Ihnen die Auswahl. Wir stellen Ihnen Romane vor, die in den vergangenen zehn Jahren veröffentlicht wurden und die sich – neben den Lektürelisten der Lehrpläne – für die Thematisierung im Unterricht lohnen. Es sind Entdeckungen, zu denen es noch keine oder nur wenige Unterrichtsvorschläge gibt und die unsere Autor:innen für Sie erprobt haben. Darüber hinaus verrät Ihnen der Basisartikel, welche Kriterien Sie bei der Auswahl der richtigen Romane hinzuziehen können. In der Ausgabe finden Sie Unterrichtsmodelle zu folgenden Romanen: Bosse, Ayşe: Pembo – Halb und halb macht doppelt glücklich; Reynolds, Jason: Asphalthelden; Hacker, Katharina: Alles, was passieren wird; Oppermann, Lea-Lina: Was wir dachten, was wir taten; Wells, Benedict: Hard Land; Vuong, Ocean: Auf Erden sind wir kurz grandios; Würger, Takis: Der Club; Nußbaumeder, Christoph: Die Unverhofften; Seiler, Lutz: Stern 111; Bazyar, Shida: Nachts ist es leise in Teheran.
Gesamtwerk
Postkolonialismus
Die Ausgabe lädt ein, den Literaturunterricht als einen Ort zu verstehen, der Kunst weder zensiert noch affektlos einstuft. Anhand von Beispiellektüren werden Ideen aufgezeigt, wie Lernende eine literarästhetische Bildung erfahren und ihre Wahrnehmung für postkoloniale Diskursmuster schärfen. Ziel des Themenheftes ist es, Lernende, Studierende und (Hochschul-)Lehrkräfte dazu einzuladen, Texte und Medien aus postkolonialer Perspektive neu oder zuallererst zu lesen sowie (literarische) Sprache zu dechiffrieren und selbstreflexiv auf ihre Funktions- und Wirkungsweisen zu prüfen – stets mit Blick auf die Frage, welche Prägungskraft literarische Schreibweisen auf Einzelne, aber auch auf Kollektive nehmen können. Einbezogen werden dabei Lektüreverfahren, die Machtanalysen und das Nichtverstehen infolge differenter sozialer Situierungen noch stärker als bisher einbeziehen sowie die Potenzialität sprachlicher Verletzbarkeit. Aus dem Inhalt: Postkolonialismus und Literatur; Kanonisierte Texte aus postkolonialer Perspektive. Die Verschränkung von race und gender in Kleists Die Verlobung in St. Domingo; Literaturdidaktik und Postkoloniale Studien im Kontext der literarischen Moderne. Kafkas Ein Bericht für eine Akademie; Postkolonialität in der Jugendliteratur und ihrer Didaktik; Aesthetics of Color ‒ ein Kammerspiel. Eine institutionskritische und postkoloniale Annäherung; „Ich bin ich“. Zum postkolonialen und medienästhetischen Potenzial von Spoken-Word im Deutschunterricht; Sprachliche Folgen des deutschen Kolonialismus.
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Gesamtwerk
Kinder- und Jugendliteratur
Schule ist der Ort für Leseförderung: Nicht alle Kinder und Jugendlichen haben gleichermaßen Zugang zur Kinder- und Jugendliteratur − etwa wenn zu Hause niemand Freude am Bücherlesen hat, die Lesefähigkeit auch für einfach verständliche Geschichten nicht ausreicht und sich somit kein Lesevergnügen entwickelt. Um die Lesekompetenz von jungen Menschen zu fördern, ist die Schule vermutlich der wichtigste Ort. In Schulen kann Leseförderung am stärksten greifen, denn hier kommen alle Kinder und Jugendlichen zusammen und in Berührung mit bereichernder Kinder- und Jugendliteratur. Lesekompetenz und literarisches Lernen fördern: Tauchen Sie mit dieser Ausgabe ein in mehr als sechs verschiedene kinder- und jugendliterarische Texte. Sechs Unterrichtsmodelle zeigen Ihnen zum einen, wie Sie Kinder- und Jugendliteratur wirksam einsetzen, um die Lesekompetenz Ihrer Schüler:innen zu fördern. Zum anderen verrät Ihnen diese Ausgabe, wie Kinder- und Jugendliteratur zu literarischem Lernen beiträgt, der Fähigkeit, Literatur als ästhetischen Gegenstand zu betrachten, mit eigenen Rezeptionsanforderungen. Lesemotivation erzeugen und Schüler:innen begeistern: Lange Zeit galt Kinder- und Jugendliteratur kaum als geeigneter Unterrichtsstoff. Inzwischen haben sich kinder- und jugendliterarische Texte in der Schule etabliert und sind fester Bestandteil in den Lehrplänen. Die Kinder- und Jugendliteratur umfasst eine große Spannbreite an Literatur verschiedener Genres. Zwar richtet sie sich an eine bestimmte Zielgruppe − Kinder und Jugendliche − diese ist jedoch sehr heterogen. Die Adressat:innen der Kinder- und Jugendliteratur haben unterschiedliche Interessen, Lese- und Sprachfähigkeiten und auch ihre Medienaffinität ist unterschiedlich ausgeprägt. Entdecken Sie in dieser Ausgabe: die Buchserie Wild Claws von Max Held, Will Gmehlings Roman Freibad, die Erzählung Kaputte Spielsachen von Shaun Tan, Juliane Pickels problemorientierten Text Krummer Hund, den Science-Fiction-Roman Gliss und die Graphic Novel Der Sandmann. Ihre Schüler:innen lernen nicht nur, dass Lesen Spaß macht, wenn eine addressatengerechte Lektüre ausgewählt wurde, sie erfahren auch medienästhetische Bildung, die ihnen im weiteren schulischen Verlauf die nötigen Fertigkeiten zum Rezipieren anspruchsvollerer Texte verleiht.
Gesamtwerk
Reime, Gedichte, Sprachspiele
Gedichte sind aus gutem Grund als ein "Klassiker" des Deutschunterrichts bekannt. Die Beiträge dieser Ausgabe nähern sich dieser besonderen Textform auf ganz unterschiedlichen Wegen. Sie zeigen lyrische Texte als Anlass, die Sprache zu erkunden, Texte vorzutragen, darzustellen, anzuhören oder miteinander über ihre Gestaltung und ihren Inhalt zu sprechen. Ausgehend davon werden den Kindern Anlässe gegeben, selbst schreibend aktiv zu werden. Alle Schüler:innen begegnen im Laufe ihrer Schulzeit einmal Gedichten. Was kann diese Begegnung zu einer schönen und bereichernden Erfahrung machen? Diese Ausgabe zeigt, wie vielfältig, aktuell und abwechsungsreich Gedichte und ihre Darbietungsformen sein können, dass sie einen hohes didaktisches Potenzial besitzen und sich spannend und innovativ inszenieren lassen. Dabei setzen die Autor:innen auf neue Texte, auf vielfältige Vortrags- und Begegnungsformen und auf praktikable Zugänge für alle Klassenstufen der Grundschule. Aus dem Inhalt: Spielend leicht lernen. Sprachspielerische Texte in der Grundschule; „Zur Ankunft in Wörtern“ – Erleben und Erfahrungen lyrischerSprache in der frühen Kindheit; Sich Gedichten nähern – Beobachten und Bewerten im Lyrikunterricht; Gedichten begegnen – Ich ging in der Schule so für mich hin …; Lyrik in musikalischer Gestalt erfahren – Audio-CD „Das Kräuterfest der Hexen“; Am Abend aßen alle Aale … – Alliterationen und Zungenbrecher entwickeln und illustrieren; Die Mücke auf der Brücke – Einen Sprech- und Bewegungsreim mit der Klasse entwickeln.
Gesamtwerk
Fördern und Differenzieren
Kommt wir heben einen Schatz! Geht das - jeden Tag aufs Neue einen Schatz zu heben? Ja, denn Sie tun es täglich, wenn Sie die Potenziale Ihrer Schüler:innen fördern und wie einen Schatz ans Tageslicht bringen. Sicher kommt dabei ganz Unterschiedliches zutage, denn jede:r hat andere Stärken. Das ist der Sinn von Differenzierung: Nicht dass alle dasselbe auf demselben Niveau können, weder Über- noch Unterforderung, sondern eigenverantwortliches Lernen, den jeweiligen Möglichkeiten entsprechend. Auch wenn die zunehmende Heterogenität der Schüler:innen eine Herausforderung bleibt – Unterschiede bereichern, Vielfalt bereichert. Darin liegt die Chance der Differenzierung, das ist der Schatz, den es zu heben gilt. Darin unterstützen wir Sie mit diesem Themenheft zu den unterschiedlichen Lernfeldern: Individuelle Förderung bei zunehmender Heterogenität umsetzen; Förderpläne im Team entwickeln. Pädagogisch motivierte und motivierende Rechtschreibkorrektur einsetzen; Mehrdimensionale und selbstdifferenzierende Aufgaben nutzen; Selbstverantwortliches Lernen im Englischunterricht fördern; Durch Hilfestellungen in einfacher Sprache leichter rechnen; Im Projekt lernen; Schüler:innen mit Hochbegabung fördern. Die Beiträge bilden verschiedene Perspektiven auf die fachliche und methodische Binnendifferenzierung ab sowie einen ganzheitlichen, multiperspektivischen Blick auf das Lernen und die Lernenden. Zusätzlich in dieser Ausgabe: Förderansätze für ukrainische schutzsuchende Kinder und Jugendliche; Mit der App BookCreator ein virtuelles Unterrichtsprojekt umsetzen; Sprachkompetenzen individuell fördern.
Gesamtwerk
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit lernen und leben: Wir wollen weniger Plastik produzieren, öfter das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, auf wiederverwendbare und regionale Produkte umsteigen und uns mehr und mehr einem zukunftsorientierten und nachhaltigen Lebensstil nähern. Zukunfts- und umweltorientiertes Denken und Handeln nimmt einen immer größeren Raum in unserer Erwachsenenwelt ein, während Kinder oft noch wenig Berührungspunkte mit dem Thema Nachhaltigkeit haben. Und doch sind es die Grundschulkinder von heute, die unsere Zukunft von morgen gestalten. Daher liegt es in unserer Verantwortung, Lernende für einen nachhaltigen Lebensstil zu sensibilisieren und sie zu zukunftsfähigem Denken und Handeln anzuregen. Zukunft gestalten: Begleiten Sie Ihre Schüler:innen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft und entdecken Sie gemeinsam was sich hinter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verbirgt, was die langfristigen Folgen unseres Konsums und Verbrauchs sind und was wir für ein nachhaltiges zukunftsorientiertes Verhalten tun können. Eingebettet in spannende thematische Szenarien, wie das Anlegen eines Schulgartens, die Wasserknappheit in Chile oder auch die Bedeutsamkeit und das Leben der Biene, wird Nachhaltigkeit kindgerecht und kreativ aufbereitet. Zum Entdecken laden auch die virtuellen Klassenzimmer zu den Themen "Klima" und "Wetter" ein. Lassen Sie sich durch die Beiträge in dieser Ausgabe inspirieren, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Grundschule thematisiert werden kann.
Gesamtwerk
Namen
Namen
Gesamtwerk
Ganzschriften lesen
Ganze Bücher lesen – zu schwer für Schüler:innen mit Förderbedarf? Nicht mit den richtigen Methoden. Wort um Wort, Zeile um Zeile, Seite um Seite können alle Schüler:innen in fremde Welten eintauchen. Sie können ihrer Realität für einen Moment entschwinden, einen Blätterrausch erleben. Und dabei sich selbst neu entdecken. Lassen Sie ihre Schüler:innen durch das Aufschlagen des Buchdeckels das Tor zur Fantasie aufstoßen. In diesem Heft finden Sie Unterrichtsvorschläge zur Behandlung von Ganzschriften im Unterricht. Die Unterrichtsideen setzen Schüler:innen mit Förderbedarf in den Fokus – so wie Sie es vom Fördermagazin kennen. Bereiten Sie Ihre Schüler:innen durch die Lektüre von Romanen, Novellen oder Erzählungen im Unterricht nicht nur auf zentrale Abschlussprüfungen vor. Vermitteln Sie auch eine Erfahrung für das Leben. So können Sie guten Gewissens sagen: Für diese Lektüre ist kein Baum umsonst gestorben! Aus dem Inhalt: Michael Steinmetz: Ganzschriften. Mit literarischen Großformen im Deutschunterricht umgehen; Eric Sasse, Daniel Scherf: Graphic Novels als Ganzschrift. „Zikade“ von Shaun Tan; Marco Magirius: Prüfungslektüre vorbereiten. Ein identitätsorientierter Einstieg in „Nathan und seine Kinder“; Michael Adam: Prüfungslektüre begleiten. Unterrichtseinheit zu „Nathan und seine Kinder“; Martina von Heynitz: Freundschaft und Tod in der Adoleszenz. „Blackbird“ von Matthias Brandt; Michael Steinmetz, Michael Adam: Für alle Fälle: Bücher vorstellen. Bücher erschließen, über Bücher informieren, für Bücher werben; Nico Dippl: Impulse: Narrative Therapie bei Psychotraumata.
Gesamtwerk
Zentrale Prüfungen
Zentrale Prüfungen waren und sind ein Reizthema in der bildungspolitischen Diskussion. Doch neben manch populistischen Argumenten lässt sich der Streit um Für und Wider von Abschlussprüfungen auch dazu nutzen, unterschiedlichste Aspekte der Leistungserfassung genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei verborgene didaktische Facetten zu entdecken. Zentrale Abschlussprüfungen müssen nicht notwendigerweise schriftliche Prüfungen sein. Dabei ist dieser Aspekt einer, der in die Zukunft weist und bei dem wir eine Menge von jenen Fächern lernen können, die alternative Formate schon seit Jahren nutzen. Die Digitalisierung wird den noch offenen Fragen eine Reihe weiterer hinzuaddieren, sodass die Prüfungskultur sich stark wandeln wird. Langfristig sind gerade die Auswirkungen zentraler Prüfungen auf den Unterricht und dessen Entwicklung für alle Beteiligten interessant. Lassen Sie uns bei zentralen Prüfungen vor allem immer fragen, was wir als Lehrer:innen daraus machen können und wie sie unseren Anliegen dienen. Aus dem Inhalt: Alternative Prüfungsformate für Abschlussprüfungen – Eine Einordnung; Aus Prüfungen lernen – Zentrale Prüfungen als Unterrichtsimpulse für den Mathematikunterricht; Zentrale Abschlussprüfungen – Pro und Kontra; Erfolgreich zum Abschluss – Digitale Tools zur Prüfungsvorbereitung; „Momotaro“ – Ein japanisches Märchen zur Erweiterung der Lesefertigkeiten; Volumen- und Oberflächenberechnung – Vermittlung von grundlegenden Kompetenzen; „A Million Dreams“ – Interpretation eines Popsongs von Pink; Wie leben Schaben? – Biologische Modelle fächerübergreifend mit Scratch-Informatik darstellen; World-Water-Talk: Wird Kito verdursten? – Förderung von fachlichen und sozialen Kompetenzen im kooperativen Lernen; Zauberwort Kollaboration – Formate gemeinsamer Arbeit in einer zeitgemäßen Prüfungskultur.
Gesamtwerk
Richtiges und gutes Deutsch?
Was „richtig“ und „gut“ ist, kann nicht in Stein gemeißelt sein. Das Heft lädt zu einer sprachreflexiven und kritischen Lektüre ein und stellt einen wissenschaftlich fundierten Ansporn dar, sich bewusst zu machen, dass alle Sprechenden immer wieder neu an der sprachlichen Bestimmung mitwirken. Die Beiträge des Heftes „Richtiges und gutes Deutsch?“ beantworten die Frage nicht mit einem schlichten „Ja“ oder „Nein“, sondern stellen das öffentlich ausgetragene Ringen zur Beantwortung der Frage nach einem „richtigen“ und „guten“ Deutsch dar. Ganz bewusst stehen daher im Fokus Themen aktueller Sprachnormendiskurse, die an gesellschaftlichen Haltungen und individuellen Wertungen rütteln und politisiert, mithin ideologisch gedeutet werden (können). Dabei wird deutlich, dass „richtig“ und „gut“ keine geeigneten Kategorien sind, um die sprachlichen Mittel, die sich zur Lösung einer kommunikativen Aufgabe gleichsam in einer Erprobungsphase befinden, zu bewerten. Aus dem Inhalt: Gutes Deutsch, schlechtes Deutsch. Traditionen, Funktionen und Konsequenzen sprachbezogener Rangierung; „Wir sind hier nicht bei Facebook.“ Digitales Schreiben in Freizeit und Schule; Bildungssprachliche Norm – Abweichung in der Inklusion? Gendergerechter Sprachgebrauch. Ein komplexes Feld für die Aushandlung von „richtig“ und „gut“; Deutsch im mehrsprachigen Kontext; Populistischer Sprachgebrauch. Mechanismen und Grenzüberschreitungen; Richtiger und guter Sprachgebrauch? Gesellschaftliche (Herrschafts-)Verhältnisse und Inszenierungen (il)legitimer sprachlicher Praxis.
Gesamtwerk
Audiovisuelles Erzählen
Für Schüler:innen gehören audiovisuelle Medien schon lange zum Alltag und sind nahezu überall verfügbar. Die Kompetenz, diese Medien verstehend zu nutzen, ist für die gesellschaftliche Teilhabe unverzichtbar. Die Unterrichtsideen beschäftigen sich deshalb mit einer großen Bandbreite audiovisueller Erzähl- und Darstellungsformen wie Musikvideos auf YouTube, Kurzfilmen, Fernsehserien oder Animations- und Realspielfilmen. Mithilfe der Unterrichtsideen wird das Sehverhalten der Schüler:innen gefördert: Sie werden für narrative Strukturen und filmische Darstellungsmittel sensibilisiert und lernen, über das Gesehene zu sprechen und es in den jeweiligen Kontext zu stellen. Dabei sind die Unterrichtsideen angepasst an die vier Kompetenzbereiche der Filmbildung − Kompetenzorientiertes Konzept für die Schule, das der Arbeitskreis Filmbildung der Länderkonferenz MedienBildung 2015 veröffentlichte.
Gesamtwerk
Neue Sachlichkeit
Die Themen der Neuen Sachlichkeit sind erstaunlich aktuell: Soziale Unterschiede, sich wandelnde Geschlechterrollen, die Diskrepanz zwischen der bunten, glitzernden Welt des Konsums und der harten Arbeit und Armut. All dies sind Brücken, die die 1920er-Jahre mit den 2020er-Jahren verbinden und die auch für Ihre Schüler:innen motivierend sind. Nutzen Sie diese Anschlussstellen für ein literarisches, historisches und kulturelles Lernen!
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