Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke
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Religion
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Diakonie – wie liebt man seine Mitmenschen?
Viele Menschen verbinden die Diakonie mit dem Eindruck „Die Kirche macht etwas Gutes“. Dabei agiert die Diakonie bewusst nicht innerkirchlich, sondern hat ihre eigenen Strukturen und Schwerpunkte. Was diakonisches Handeln ausmacht und wodurch es sich von der Arbeit anderer Wohlfahrtsverbände unterscheidet, vermitteln die vielfältigen Beiträge in diesem Heft. Die Diakonie folgt dem christlichen Gebot der Nächstenliebe und stellt dabei besonders die Bedarfe von hilfs- und schutzbedürftigen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen in den Mittelpunkt ihres Handelns. Doch was unterscheidet diesen Wohlfahrtsverband von den anderen Verbänden in Deutschland, die sich der sozialen Arbeit verschrieben haben? Und was bedeutet es, gute Werke zu tun? Die Beiträge in diesem Heft leiten dazu an, diakonisches Handeln beschreiben, einordnen und bewerten zu können. Die Schüler:innen lernen Menschen mit Beeinträchtigungen als autonome Persönlichkeiten kennen. Sie hinterfragen kritisch tradierte Menschenbilder ebenso wie gängige Vorstellungen von Jesus. Dass das Engagement für andere Menschen kein christliches Monopol ist, zeigen Beiträge zum islamischen Engagement sowie zur Arbeit der Gewerkschaften in Deutschland. Das Handwerkszeug beschreibt anhand einer thematisch passenden Einheit, wie Schüler:innen lernen, Erklärvideos zu produzieren. Zu jeder Unterrichtseinheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten. Aus dem Inhalt: Heilungswunder aus der Perspektive von Menschen mit Behinderung; Johann Hinrich Wichern und die Entstehung der Diakonie; Wie Umfeld und Kultur Vorstellungen und Bilder von Jesus prägen; Engagement für die Mitmenschen in Christentum und Islam; Solidarität im gewerkschaftlichen Handeln.
Gesamtwerk
Mensch sein
Das Thema „Mensch sein“ eröffnet im Religionsunterricht verschiedene Perspektiven. Mit der Welt in Kontakt treten, mit Gefühlen umgehen lernen, Selbst-Bewusstsein entwickeln, sind einige wichtige Aspekte, denen sich die Ausgabe widmet. Darüber hinaus geht es um die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung unserer Lebenswelt ebenso wie um die Frage, wer der Mensch Jesus war und unser Leben prägen kann. „Was ist der Mensch?“ Die Frage ist so alt, wie der Mensch ein Bewusstsein hat. Aus ihr leiten sich andere existenzielle Fragen ab, mit denen sich Menschen aller Zeiten und Kulturen beschäftigen. Auch mit dem zunehmenden Gebrauch der KI ist die Frage nach dem Wesenskern des Menschen so aktuell wie nie. Überlegungen von Kindern im Grundschulalter können in diesem Zusammenhang im Religionsunterricht ihren Raum finden: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was gibt meinem Leben Sinn? Was hält mich und trägt mich? Die Beiträge in dieser Ausgabe möchten Sie mit Ihren Religionsklassen bei der Suche nach Antworten begleiten. In unseren Rubriken finden Sie unter anderem Kinderbuch-Rezensionen zum Thema „Mensch sein“ sowie Unterrichtsideen zum Bilderbuch „Worauf wartest du?“ Aus dem Inhalt: Kinder und die Facetten des Menschseins – Im Religionsunterricht Mut und Hoffnung stärken; Wir sind König:innen! – Über die Würde des Menschen nachdenken; Was ist der Mensch? – Eine Forschungsreise zum Wesen des Menschen; Das Besondere in dir – Auf Entdeckungsreise nach dem eigenen Ich und Sein; Mensch Jesus – Mit einem Erzählheft eine Gesamtschau ermöglichen; „Ist das nicht menschlich?“ – Zum Umgang mit den eigenen „Menschlichkeiten“; Wer sind die Menschen? – Das Menschenbild in Islam und Christentum; KI – besser als der Mensch? – Für künstliche Intelligenz sensibilisieren; Bilderbuchstunden – Worauf wartest du noch?
Gesamtwerk
Exodus
Das Buch Exodus bietet viele Themen, Motive und Gesprächsanlässe für den RU: Die Befreiung, den Aufbruch und die Herausführung aus Ägypten, die Offenbarung des Gottesnamens, die Wüstenzeit, die 10 Gebote, das Passah-Mahl usw. „Exodus“ ist aber auch ein Motiv zum Beispiel in der Kunst. Das Exodus-Motiv lässt sich an vielen Stellen finden: in der Kunst, in der Literatur, in der Musik, selbst in der Werbung. In der Gegenwart denken wir an den Exodus so vieler flüchtender Menschen vor Hunger und Perspektivlosigkeit (die Bootsflüchtenden auf dem Mittelmeer), vor Krieg und Vertreibung (die aus der Ukraine flüchtenden Menschen). „Exodus“ ist auch ein Gesprächsanlass zwischen Christen und Juden. Unsere Ausgabe bietet Ihnen Unterrichtsentwürfe von der Grundschule bis hin zur Kursstufe, versehen mit reichhaltigen Materialien.
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Gesamtwerk
Gut und Böse
Wer entscheidet darüber, wann etwas gut und wann etwas böse ist? Ist nicht, was für die eine gut ist, für den anderen sogar böse? Die Entwicklung von ethischen Kompetenzen stellt eine grundlegende Aufgabe des Religionsunterrichtes dar – ein Thema also, über dass es sich lohnt, mit Kindern nachzudenken. Wir begeben uns in ganz unterschiedlichen Beiträgen auf die Suche und stoßen so auf biblische Werte, die eine Orientierung für die eigene Auseinandersetzung mit den Kategorien „Gut“ und „Böse“ bieten. Die Unterrichtsideen ermöglichen es den Kindern, einen Perspektivenwechsel einzuüben und zu erkennen, dass unsere vermeintlich so klaren Begrifflichkeiten sehr viel Unschärfe enthalten. Durch das beiliegende Material wird die Ausgabe komplettiert: Im illustrierten Erzählheft „Bösewichte in der Bibel“ geht es um Menschen, die sich zu bösen Taten wie Verrat, Betrug, Neid, Missgunst und Totschlag hinreißen lassen. Sie erzählen damit auch von der Menschlichkeit und etwas von uns. Die acht Karten der Grübelkartei enthalten Anregungen für Kinder, über Gut und Böse nachzudenken. Aus dem Inhalt: Was ist böse? „Wenn der Löwe brüllt“; Gut sein ist so anstrengend! Kain, wenn du deinen Blick senkst, lauert das Böse; Gott gedachte, es gut zu machen; Bilderbuchstunden: Die Geschichte von Bodri; Digitales: Kurzfilme im Religionsunterricht; Filmreif: Knietzsche und Gut & Böse; Rezensionen. Material: Erzählheft „Bösewichte in der Bibel“; Grübelkartei „Gut und Böse“.
Gesamtwerk
Zachäus
Beim Lesen oder Hören von biblischen Geschichten verbinden Kinder die Handlung der Erzählung mit eigenen Erfahrungen – sie fühlen sich ein und spüren oder entdecken im besten Fall lebensrelevante Aspekte. In dieser Ausgabe bietet die Geschichte von Zachäus Kindern viele Anknüpfungspunkte zu existenziellen Erfahrungen: Menschen unrecht tun, ausgegrenzt werden, einen Platz finden und angesehen werden. Mit den Texten, Bildkarten und Liedern des Heftes werden Kinder im Religionsunterricht dazu ermutigt, sich auf die biblische Geschichte einzulassen. Die Beträge bieten vielfältige Zugänge zum Thema: Es finden sich sowohl Anregungen für die Erschließung im Religionsunterricht als auch für die Gestaltung eines Gottesdienstes. Im Mittelpunkt steht dabei das Rollenspiel „Zachäus – kleiner Mann, ganz groß“ mit dessen Hilfe die Kinder in wirkungsvoller Weise beteiligt werden und die Geschichte lebendig dargestellt werden kann. Die Ideen dieser Ausgabe können mithilfe der Materialien ohne aufwändige Vorbereitung umgesetzt werden. Aus dem Inhalt: Vom Bösewicht zum Mitmenschen; Erzählung „Zachäus“; Bildkarten zur Erzählung; Gottesdienst – Der Ablauf im Überblick; Lieder, Gebete, Segen; Theaterstück „Zachäus“.
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Gesamtwerk
Heilige Schriften
„Dieses Buch ist mir heilig!“ – Damit kann das Lieblingsbuch gemeint sein, das zum Lebensbegleiter geworden ist. Oder die Verfassung. Oder das Kochbuch, das von Generation zu Generation weitervererbt wird. Das Heftthema befasst sich intensiv mit den Heiligen Schriften der drei abrahamitischen Religionen: der Torah im Judentum, der Bibel im Christentum und dem Koran im Islam. Das vorliegende Heft möchte vor diesem Hintergrund ein Stück Aufklärungsarbeit leisten und die Bezogenheit der drei monotheistischen Religionen auf ihre Heiligen Schriften und aufeinander exemplarisch verdeutlichen. Die multireligiöse und multikulturelle Heterogenität der Gesellschaft, findet sich und auch in den Schulen, wo Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen religiösen Hintergründen aufeinandertreffen. Auch wenn gemeinsam gelernt wird und sich die Kinder und Jugendlichen täglich begegnen, ist fraglich, was sie über ihre religiösen Traditionen wissen bzw. ob sie darüber auskunftsfähig sind. Die Unterrichtsbeiträge tragen dazu bei, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken und mit dem jeweils anderen wertschätzend umzugehen. Alle fachdidaktischen Beiträge wurden auch von jüdischer und islamischer Seite geprüft und eignen sich in besonderer Weise für den Unterricht in religionsverschiedenen Lerngruppen. Der Unterrichtseinheit „Forschungswerkstatt“ ist ein interreligiöses Frage-Antwort-Quiz zu den drei Heiligen Schriften beigefügt, das auch unabhängig von dieser Einheit im Unterricht eingesetzt werden kann. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten. Aus dem Inhalt: Engel sind Augen, Mund und Hände Gottes; Auf Entdeckungstour. Mit Quizkarten! Was ist mir heilig? Dos and Don’ts im Umgang mit Heiligen Schriften; Nächstenliebe mit dem Schwert? Gewalt im religiösen Kontext; „Du bist ein Gott, der mich sieht!“ Zur Jahreslosung 2023.
Gesamtwerk
Wahrheit und Lüge
Sogenannte „Fake News“ aller Art nötigen uns heute zu einem anderen Blick im Hinblick auf das, was eigentlich „wahr“ genannt zu werden verdient – und was nicht. Was ist Wahrheit, was ist Lüge? Schüler:innen leben heute in einer Welt, in der die Definitionen nicht mehr so leicht von der Hand gehen. „Früher“ schien die Unterscheidung von „Wahrheit und Lüge“ leichter gewesen zu sein. Ist das Feld dazwischen nicht reichhaltig und unübersichtlich? Warum verdrehen wir manchmal die Wahrheit, warum lügen Menschen? Muss man immer die Wahrheit sagen und wenn nein, in welchen Fällen nicht? Und welche Weisheiten halten die Bibel und die Theologie für die Beantwortung dieser Fragen bereit? – Mit all diesen Fragen haben sich unsere Autor:innen beschäftigt und wir bieten Ihnen einen Strauß von vielen Möglichkeiten an, wie Sie das Thema in ihrem Religionsunterricht behandeln können.
Gesamtwerk
Vertrauen
Worauf kann man vertrauen in einer Zeit, in der eine Krise die andere jagt? Was, wenn nichts mehr trägt und Hoffnung macht? In der jahrtausendealten Erzähltradition von Jüd:innen und Christ:innen finden sich viele Geschichten und Texte, die auf Gott verweisen. Kinder können darin Ermutigendes entdecken und von der Möglichkeit des Vertrauens auf Gott erfahren. Gerade in Anbetracht der großen Herausforderungen in der Welt gilt es, der Frage nach dem Vertrauen nachzugehen. Die Unterrichtsideen des Heftes ermöglichen es, Kindern im Religionsunterricht Vertrauen zu schenken, um miteinander in dieser unsicheren Welt bestehen zu können. Die Kinder setzen sich interreligiös mit dem Thema auseinander und begreifen „Vertrauen“ als ein Geschenk, das gepflegt werden muss. Zudem setzen sich die Schüler:innen mit ihren Ängsten auseinander und formulieren diese in Wünsche um. Sie entdecken den Psalm 23 und finden darin Ermutigendes. Durch das beiliegende Material wird das Heft komplettiert: Das illustrierte Erzählheft bietet Vorschläge für die Geschichte von der Sturmstillung sowie für die Geschichte von Abraham, Sara und Hagar. Die acht Karteikarten zu Psalm 23 enthalten Aktionsvorschläge für Kinder und Anregungen für die Arbeit mit Bodenbildern. Aus dem Inhalt: Wie Kinder Vertrauen entwickeln können; Gott vertrauen; Die Sturmstillung; Mit Kindern auf dem Weg durch Psalm 23; Ich und meine Angst; Vertrauen – Grundstruktur des Lebens; Bilderbuchstunden: Ein Käfig ging einen Vogel suchen; Digitales: Mit einem digitalen Tafeltool die Lernumgebung unterstützen; Ideenkiste: Ein Mutmachhut für schwierige Situationen; Rezensionen. Material: Erzählheft Vertrauensgeschichten; Karteikarten mit Psalmworten.
Gesamtwerk
Vorbilder – wem folgst du?
Was sind Vorbilder? Heilige, Helden des Alltags, Superheroes? Für junge Menschen sind nach wie vor Eltern, Freundinnen und Freunde sowie die eigene Clique die wichtigsten Vorbilder. Den nächsten Kreis bilden Personen, denen die Jugendlichen in den Medien – hier sind es vor allem Influencer:innen – und im Schulunterricht begegnen. Aber was macht ein gutes Vorbild aus? Während in den 1980er und 1990er Jahren noch Poster von Fußballstars und Popikonen im Jugendzimmer aufgehängt wurden, finden sich heutzutage alle Vorbilder mit Fotos und Texten im Smartphone: die Eltern, die Freund:innen, die Clique und die Personen, deren „Follower“ man ist. Welchen Stellenwert haben Vorbilder im Religionsunterricht? In den 1950er Jahren erfüllten Vorbilder eine wichtige Aufgabe in der Glaubenserziehung. Sie waren exempla fidei. In den 1970er Jahren wurden sie als vollkommen ungeeignet abgelehnt. Dennoch sind Vorbilder nie ganz auf dem Religionsunterricht verschwunden. In letzter Zeit erfahren sie sogar wieder vermehrt Zuspruch. In den Unterrichtsideen geht es um Jesus als Vorbild, „local heroes“, queere Vorbilder, Superheld:innen der Bibel und falsche Vorbilder, bis hin zu Vorbildern im Kontext christlichen Widerstands. Spiele, Bildbetrachtungen, Challenges und kreative Aufgaben ermöglichen vielfältige Zugänge zum jeweiligen Thema. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
Gesamtwerk
Gesundheit
Die Corona-Pandemie lässt uns neu darüber nachdenken, was Gesundheit bedeutet: Nach jüdisch-christlichem Verständnis ist es ein Gesundsein an Geist, Leib und Seele, ein umfassendes Wohlergehen. Der biblische Begriff hierfür ist „Schalom“, der keineswegs nur mit „Frieden“ übersetzt werden sollte, sondern ein allumfassendes Heil meint. Die Heilungswunder und Sätze wie „Ich bin der HERR, Dein Arzt“ (Ex 15,26) deuten darauf hin, dass Gott auch in unserer von Selbsterlösung der Seelen und Selbstoptimierung der Körper geprägten Gesellschaft, in der viele Menschen z. B. einen problematischen Umgang mit Essen zeigen und sich selbst schädigen, eine Rolle spielen will. Was bedeutet dies für eine „gesunde Schule“, oder anders gefragt: Wie muss sich Schule verändern, dass gesundes Lernen möglich wird?
Gesamtwerk
Es wachse Frieden unter uns
Kinder dieser Zeit wachsen mit einem Krieg mitten in Europa auf. Oft spüren sie Unsicherheiten und Anspannung in ihrem Umfeld. Im Religionsunterricht können wir sie unterstützen, indem wir die Frage nach dem Frieden zum Thema machen und gemeinsam über Handlungsoptionen nachdenken. Mit den Texten, Bildern und Liedern dieser Ausgabe werden Kinder im Religionsunterricht dazu ermutigt, kleine Schritte auf dem Weg zum großen Frieden beizutragen. Die unterschiedlichen Beiträge des Heftes bieten anregende und vielfältige Zugänge zum Thema: Die Taube Frieda möchte zum Nachdenken über den Frieden verlocken, die Geschichte vom Viertelland führt plastisch vor Augen, was geschieht, wenn Menschen Grenzen ziehen und ein Rap motiviert zum Handeln im Kleinen. Die Bausteine dieser Ausgabe können mithilfe der Materialien ohne aufwändige Vorbereitung umgesetzt werden. Aus dem Inhalt: Mit der Taube Frieda auf der Suche nach dem Frieden; Mit der Geschichte vom Viertelland der Grenzüberwindung auf der Spur; Einen Rap in Szene setzen und zum Handeln im Kleinen ermutigen.
Gesamtwerk
Auf der Suche nach Frieden
Der Krieg in der Ukraine erschüttert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Das Thema Frieden ist allgegenwärtig und bringt uns zum Nachdenken: Was ist Frieden? Wo fängt Frieden an? Welche Bedeutung haben Krieg und Flucht für Kinder? Wie können wir Geflüchtete willkommen heißen? Wir begeben uns in ganz unterschiedlichen Beiträgen im Heft auf die Suche nach Frieden und stoßen so auf wichtige Themen, die für ein friedliches Miteinander bedeutend sind. Die Unterrichtsideen ermöglichen es, dass sich die Kinder ihrer eigenen Verantwortung bewusst werden und empathisch mit geflüchteten Mitschüler:innen umgehen. Verschiedene Bilderbücher laden die Kinder zum Nachdenken ein und ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Krieg, Flucht und Frieden. Die Kinder lernen vielfältige Möglichkeiten kennen, sich für andere einzusetzen und begegnen verschiedenen Formulierungen der goldenen Regel in den Religionen. Zudem setzen sich die Schüler:innen mit den verschiedenen Aspekten des Friedens im Kleinen auseinander und erarbeiten die Grundlagen einer Willkommenskultur für geflüchtete Menschen. Durch die Karteikarten mit Friedensaktionen wird das Heft komplettiert. Aus dem Inhalt: Sorgen teilen – Hoffnung stärken; Wir sind nett; Andriy träumt vom Frieden; Ankommen und willkommen sein; Die goldene Regel; Krieg und Frieden; Bilderbuchstunden: Als der Krieg nach Rondo kam; Digitales: Mit Bildern digital arbeiten; Friedlich spielen; Rezensionen. Material: Karteikarten mit Friedensaktionen
Gesamtwerk
Wie leben Jüdinnen und Juden heute?
Der Religionsunterricht hat lange Zeit seinen Teil dazu beigetragen, dass ein verzerrtes Bild des Judentums den Schüler:innen präsentiert wurde: Judentum wurde in den Religionsbüchern mit (ultra)orthodoxen Juden identifiziert, mit „seltsamen“ religiösen Geboten, Bräuchen und Ritualen konnotiert und Jüdinnen und Juden als klischeehaftes Kollektiv simplifiziert. Dabei wurden weder säkulare Jüdinnen und Juden berücksichtigt noch die Differenz zwischen dem Judentum zurzeit Jesu und dem heutigen Leben von jüdischen Menschen. Lebendiger Schulunterricht sollte ermöglichen, jüdisches Leben anschaulich zu erfahren. Das Heft bietet dafür eine Fülle von Unterrichtvorschlägen und Anregungen. Unterschiedliche Medien, wie Filme, Internet, Bilder, ermöglichen den Lernenden lebendige und abwechslungsreiche Zugänge zur Alltagswelt jüdischer Jugendlicher in Deutschland heute. Für die Jahrgangsstufen 5/6 werden Unterrichtsreihen über die Beziehung zwischen jüdischen und christlichen Festen sowie zu virtuellen Synagogenbesuchen geboten. In den Klassen 7/8 steht zum einen der Besuch einer jüdischen Gemeinde im Vergleich zu Kirchengemeinden im Mittelpunkt, zum anderen die virtuelle Begegnung mit jungen Jüdinnen und Juden. Schüler:innen der Jahrgangsstufen 9/10 führt der Film Masel Tov Cocktail in die Lebenswelt von jüdischen Jugendlichen in Deutschland ein, die sich hier massiven Diffamierungen und Angriffen ausgesetzt sehen. Zwei weitere Beiträge über verzerrende Bilder in den Köpfen und über die Funktionalisierung von Bildern runden die Beiträge ab. Als Handwerkszeug finden Leser:innen eine Handlungsanleitung zum Besuch von Synagogen und Friedhöfen sowie Blitzlichter zu einer israelisch-deutschen Schulpartnerschaft als „Blick über den Tellerrand“. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
Gesamtwerk
Hoffnung
Wie können wir im Religionsunterricht von Hoffnung sprechen angesichts der Krisen der letzten Jahre? Die Euro-Krise, die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und jüngst die Energiekrise fordern uns heraus, von der Hoffnung zu sprechen, die uns hilft – gerade in Krisen. Wir wollten mit diesem entwurf-Heft bewusst einen Kontrapunkt setzen und haben uns gefragt, worauf wir in Krisenzeiten unsere Hoffnung richten. Als Christ:innen sicherlich auf Gottes Begleitung und Beistand, auf die Kraft, schwere Krisen zu bewältigen und anderen Mut und Hoffnung geben zu können, am Ende des Lebens auch auf die Auferstehung der Toten. Doch welche Hoffnungen hegen unsere Schüler:innen, auf wen und was setzen sie ihr Vertrauen? Wir haben Unterrichtsentwürfe für Anknüpfungspunkte zusammengestellt, um ins Gespräch über Hoffnung zu kommen und wollen Mut machen für eine „Religionspädagogik der Hoffnung“.
Gesamtwerk
Familie – was ist das?
Ist die Heilige Familie eine heile Familie? Besteht die Patchworkfamilie nur aus Bruchstücken? Was macht eine Familie zur Familie? Vater, Mutter, Kind oder der gemeinsame Stammvater? Blutsbande oder Solidarität? Familiengeschichten berichten von Streit und Versöhnung, von Gewinn und Verlust, von Liebe und Neid. Die Bibel erzählt viele davon und oft erkennen wir uns wieder. Familie – Was ist das? Kommen Sie ihr mit ihren Lerngruppen auf die Spur. Als Bruder und Schwester, Tochter und Sohn, Eltern und Kinder. Aus dem inhalt: Von Jakob und Esau lernen; Kinder Abrahams; Ein Hoch auf die Heilige Familie! Regenbogenfamilien; „Hör mal zu!“ Podcasts als Unterrichtsmaterial einsetzen.
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