Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke
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Religion
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Kirche(n) entdecken
Die Kirchen in Deutschland stehen vor der Tatsache, dass sie (auf’s Ganze der Zeit gesehen) zunehmend an Einfluss und pro Tag ca. 1.000 Mitglieder verlieren. Viele Christinnen und Christen stehen ihrer Kirche weitgehend indifferent gegenüber, auch wenn sie noch Mitglieder sind. Das ist zwar nicht neu, aber dennoch nachdenkenswert. Wie aber sollen wir das „Thema Kirche“ eigentlich im Religionsunterricht „behandeln“? Wir wollen mit dem Thema „Kirche(n) entdecken“ etwas aufgreifen von dem, was sich in den vergangenen Jahren neben den Austrittszahlen auch entwickelt hat: Die Kirchenraumpädagogik zum Beispiel, neue Formen, Kirche zu leben, auch und gerade für Kinder und Jugendliche, das Wissen um den guten täglichen diakonischen Dienst der Kirchen.
Gesamtwerk
Gerechtigkeit
Gerechtigkeit – ein zentrales Thema in jedem Klassenzimmer. Was ist gerecht? Was auf den ersten Blick so klar erscheint, ist auf den zweiten doch so vielschichtig. Diese Ausgabe lädt Kinder anhand von biblischen Texten, Alltagserzählungen und Rollenspielen dazu ein, die Perspektive zu wechseln und eigene Werte zu hinterfragen. Kinder im Grundschulalter haben meist ein sehr ausgeprägtes Gespür für Gerechtigkeit, auch wenn dabei häufig die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Die Frage nach Gerechtigkeit und dem Umgang mit den vielen „tatsächlichen“, aber auch individuell erlebten Ungerechtigkeiten im Zusammenleben taucht im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof, aber auch in der Familie immer wieder auf. Ist es gerecht, wenn alle gleich viel bekommen? Sollen Bedürftige mehr bekommen? Können Menschen immer gerecht sein? Und wie ist das eigentlich mit der Gerechtigkeit Gottes? Bei diesen Fragen und der Entwicklung eines differenzierteren Gefühl für Gerechtigkeit helfen die Unterrichtsideen dieser Ausgabe.
Gesamtwerk
Hilft nur Gewalt?
„Niemals Gewalt!“ – das war die zentrale Botschaft von Astrid Lindgren bei ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandelns. Vor 40 Jahren wurde diese Rede gehalten, aber heute nimmt die Gewalt in den weltweiten Konflikten und auch in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen hierzulande, in den Internetforen und in den Angriffen auf Flüchtlinge und jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger immer erschreckendere Formen an. Der Verzicht auf, der Umgang mit und der Widerstand gegen Gewalt sind aber nach wie vor Herausforderungen, denen sich auch der Religionsunterricht zu stellen hat. Diese Ausgabe schlägt einige Schneisen in das Dickicht, das sich auftut, wenn man über Gewalt nachdenkt.
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Gesamtwerk
Traurigkeit und Trost
Mit Beginn der Passionszeit beginnt auch die Zeit der Erinnerung an leidvolle Erfahrungen. Dabei nehmen nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder die dunklen Seiten des Lebens wahr – Wut, Angst, Traurigkeit und Trauer sind auch ihnen keinesfalls fremd. Die Praxisideen in diesem Heft regen dazu an, in Andacht oder Gottesdienst sowohl der Traurigkeit als auch Trost und Hoffnung Raum zu geben und Kindern im Religionsunterricht Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Gefühle anzubieten. Mit wenig Vorbereitung können Kinder einbezogen werden und die Angebote durch kleine und größere Beiträge mitgestalten. Die Geschichten, Gebete, Bildmaterialien, Lieder und Playbacks der zweiten Ausgabe „GRUNDSCHULE RELIGION extra: „Andachten und Gottesdienste“ regen dazu an sowohl der Traurigkeit als auch Trost und Hoffnung Raum zu geben und Kindern Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Gefühle anzubieten. Im Religionsunterricht können Sie dazu beitragen, dass Kinder erfahren: Traurigkeit und Trauer gehören zum Leben dazu und bekommen den nötigen Raum. Dabei können sie wahrnehmen lernen, dass es trotz schwieriger Situationen Trost und Hoffnung gibt. „Andachten und Gottesdienste“ bietet konkrete Praxisbausteine, Ideen, erprobte Materialien und praktische Hinweise, damit Sie das religiöse Schulleben konkret umsetzen können. Von kleinen Ritualen über kurze Andachten bis zu Schulgottesdiensten – die Ausgaben sind auf die Praxis bezogen und ermöglichen es Ihnen, kleinschrittig und variabel ein religiöses Schulleben zu integrieren.
Gesamtwerk
Wer ist Jesus für mich?
Was ist für Kinder und Jugendliche an Jesus als dem Christus interessant, was ist wichtig zu lernen? Eigentlich sind das klassische Fragen. Das Thema ist zentral und zugleich ausgesprochen schwierig und scheint zu oft auf eine Jesulogie beschränkt. Kinder und Jugendlichen haben durchaus Interesse an christologischen Fragen. Sie sind offen für christologische Überlegungen, die an ihre Fragen und Erfahrungen andocken und die mit ihnen gemeinsam entwickelt werden. Erklärtes Ziel ist dabei die persönliche Beschäftigung mit Jesus Christus und die subjektive Aneignung christologischer Sichtweisen bzw. Aussagen. Denn traditionelle Christologien geben kein normatives Muster vor. Biblische Texte und christologische Metaphern können als Sehschule verstanden werden, sie sind nicht als Beschreibung objektiver Sachverhalte gemeint. Ziel des Religionsunterrichts muss es darum sein, eine eigene Sicht auf Jesus als den Christus zu entwickeln. In der christlichen Kunst finden sich öfter Mosaik-Darstellungen von Jesus Christus, erst in unseren Augen werden die vielen kleinen Teil zu einem Ganzen. So ist das auch mit „der Christologie“. Aus vielen Bildern, Aussagen und Blickwinkeln entsteht ein Ganzes, zu dem ich mich in ein Verhältnis setzen muss. In diesem Sinn legt dieses Heft unterschiedliche Zugänge vor, wie das Thema Jesus Christus im Unterricht behandelt werden kann. Beispielhaft sei die Gebetskette Perlen des Glaubens als Deutekategorie für Jesusgeschichten genannt oder auch ein Jesusspiel, das in spielerischer Weise Jesusbilder herausarbeitet. Darüber hinaus werden über traditionelles und modernes Liedgut sowie Bilder und Kunstwerke aus unterschiedlichen Epochen und Kulturen christologische Perspektiven reflektiert und interpretiert. Die Beschäftigung mit der Bergpredigt nimmt den Anspruch Jesu in den Blick, und das Markusevangelium, das als Ganzschrift aufgegriffen wird, fragt „Wer ist dieser Jesus“ überhaupt?
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Was der Friedhof vom Glauben erzählt
Was passiert, wenn jemand gestorben ist? Wohin kommt ein Toter? Was geschieht bei einer Beerdigung? Manche Sachfrage kann schnell beantwortet werden. Doch ebenso schnell zeigt sich auch, dass Bräuche und Umgangsweisen mit Sterben und Tod von Glaubensvorstellungen geprägt werden. Dieses Heft richtet den Blick auf Spuren der drei großen Weltreligionen in der Bestattungskultur. Was kann man anhand der Grabgestaltung über die Glaubensvorstellungen der Familien Verstorbener lernen? Thematisiert werden spezifische Abläufe beim Umgang mit Verstorbenen und die Unterschiede bei Christen, Juden und Muslimen.
Gesamtwerk
Ökumene – wie verschieden sind wir?
Im März 2017 haben der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst anlässlich des Reformationsjubiläums gefeiert – unter dem Motto „Healing of Memories“, deutsch: „Erinnerung heilen“. Sein Fokus war der bewusste Umgang mit der Vergangenheit in versöhnlicher Absicht. Möglich wurde dies auch, weil Bedford-Strohm und Marx eine persönliche Beziehung verbindet, die es offenbar leichter macht, über Vergangenes, Differentes und Zukünftiges zu sprechen, den Anderen anders sein lassen und dennoch im Dialog miteinander zu bleiben. In diesem Heft soll zu Ökumene im lebendigen Dialog ermuntert werden, den keine Ängstlichkeit in Bezug auf Differenzen bestimmt. Das Entwickeln gemeinsamer Beiträge für das vorliegende Themenheft hat bei den gemischt-konfessionellen Autorenteams auch eigene interkonfessionelle Dialoge angestoßen. Dies wird in den Beiträgen sichtbar. Wünschenswert ist es, dass die Schülerinnen und Schüler „konfessionell zweisprachig“ werden – und zwar so, dass das Eigene und das Fremde nicht in Konkurrenz treten und nicht auf- oder abgewertet werden müssen. Wie schwierig das auf der Seite der Organisation der beiden großen Kirchen ist, aber auch, wie viel bereits „im Fluss“ ist, zeigt der Grundsatzartikel von Jan Woppowa und Mirjam Zimmermann. Die unterrichtspraktischen Beiträge und Anregungen sollen Ihnen Impulse für einen didaktisch und methodisch bewussten Umgang mit konfessioneller Heterogenität geben. Für den Doppeljahrgang 5/6 legen die Sequenzen den Fokus noch stärker auf die Gemeinsamkeiten. Der Beitrag für den Doppeljahrgang 7/8 regt zur Gestaltung einer interkonfessionellen Ausstellung an. Für den Doppeljahrgang 9/10 werden mit „Maria“ und „Reliquien“ zwei wirkliche Differenzthemen angeboten. Aus dem Inhalt: „Weiß wie Schnee, rot wie Blut und grün wie …“ – Farbsymbolik; Wäre jeder Tag ein Feiertag …; Kelch, Kreuz, Kerze – eine interkonfessionelle Ausstellung; Maria – Himmelskönigin oder Anwältin der Armen?; Reliquien
Gesamtwerk
Die Seele – ein großes Geheimnis
Die Frage nach der Seele ist die Frage nach dem Ich und stellt diese in Verbindung zu Gott: Wer bin ich? Was macht mich als lebendiges Wesen aus? Kenne ich mich? Kann ich meine Seele spüren? Kann ich ohne Seele leben? Woher kommt meine Seele? Wohin geht meine Seele? Kinder spüren, dass mit dem Wort etwas Besonderes verbunden ist, das einfache Antworten ausschließt. In diesem Heft finden Sie Anregungen, wie Sie sich mit den Kindern der Seele auf kreative, philosophisch-theologische, musikalische und meditative Weise nähern können. Zudem erwartet Sie in diesem Heft etwas Neues: die erste Ausgabe „GRUNDSCHULE RELIGION extra: Andachten und Gottesdienste“. Künftig bieten wir Ihnen 2x im Jahr konkrete Praxisbausteine für das religiöse Schulleben: Ideen, erprobte Materialien und praktische Hinweise für kleine Rituale mit Kindern im Unterrichtsraum, für kurze Andachten, für wiederkehrende Abschluss- und Einschulungsfeiern und für Schulgottesdienste mit der gesamten Schulgemeinschaft. Aus dem Inhalt: Kann man die Seele sichtbar machen? Die Seele in Bildwerken der zeitgenössischen Kunst entdecken; Arbeit mit dem Buch „Der Seelenvogel“; Bilderbuch: Anne und Pfirsich; Nachdenken über die Seele in den Psalmen; In der Weihnachtsgeschichte die Seele entdecken; Ideenkiste: Achtsamkeit, Atemübungen, Meditation; Bilderbuchstunden: Das Weihnachtskind; Filmreif: Da unten / Under There; Material: Kopiervorlagenheft mit Materialien zum Thema „Seele“; 8 Bildkarten mit zeitgenössischen Kunstwerken
Gesamtwerk
Licht im Dunkeln
Die Sehnsucht nach Licht wächst bei vielen Menschen in der dunklen Jahreszeit. Auch Kinder haben Erfahrungen mit Licht und Dunkelheit gemacht und können die Bedeutung des Lichts benennen. Mithilfe adventlicher und weihnachtlicher Licht-Motive können Sie ihnen hoffnungsvolle Perspektiven anzubieten, die auch durch dunkle Momente tragen können. Die Geschichten, Gebete, Bildmaterialien, Lieder und Playbacks der ersten Ausgabe „GRUNDSCHULE RELIGION extra: Andachten und Gottesdienste“ bringen Strahlkraft in den Unterricht der dunklen Jahreszeit. Kindern wird in ritualisierten Abläufen Möglichkeiten angeboten, zur Ruhe zu kommen und Zeit für sich und das Miteinander zu haben und eine Auseinandersetzung mit der Licht-Symbolik zu erlangen: das Staunen über die vielen Lichter in der Vorweihnachtszeit, die Auseinandersetzung mit dunklen und hellen Erfahrungen sowie das Weitertragen von Lichtern. Das Extra „Andachten und Gottesdienste“ bietet konkrete Praxisbausteine, Ideen, erprobte Materialien und praktische Hinweise, damit Sie das religiöse Schulleben konkret umsetzen können. Von kleinen Ritualen über kurze Andachten bis zu Schulgottesdiensten – die Ausgaben sind auf die Praxis bezogen und ermöglichen es Ihnen, kleinschrittig und variabel ein religiöses Schulleben zu integrieren.
Gesamtwerk
Gleichnisse Jesu als Rede von Gott
Die Gleichnisse gehören zum Grundbestand der jesuanischen Botschaft. Sie erzählen vom Reich Gottes in einer Weise, die auch heutigen Schülerinnen und Schülern unmittelbar einleuchtet – trotz des oft fehlenden sozio-kulturellen Hintergrunds, der den Schülern oft neu vermittelt werden muss. Die Gleichnisse, speziell im Lukas-Evangelium, reden häufig von Gott selbst, die Bilder und Metaphern, die die Gleichnisse hier transportieren, können Schülern religiös sprachfähig machen und ihnen helfen, ihr Gottesbild zu reflektieren. Unsere Autoren und Autorinnen im thematischen Teil legen die Grundlagen, indem sie über den gegenwärtigen Stand der Forschung zu den Gleichnissen informieren und über Möglichkeiten und Schwierigkeiten religionspädagogischer Umsetzung von Gleichnissen im Unterricht nachdenken. Im unterrichtspraktischen Teil haben unsere Autorinnen und Autoren lukanische Gleichnisse im Hinblick auf ihre Aussagen zu Gott untersucht und von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II im Unterricht erprobte und gelungene Beispiele zusammengestellt. Ergänzt werden die unterrichtspraktischen Beiträge durch Hinweise für AV-Medien, die im Unterricht eingesetzt werden können. Das Material zum Heft: Als Beilage bieten wir Ihnen Bildkarten und Zeichnungen zu Beiträgen im Format DIN A 5 an. Sie können sie direkt in Ihrem Unterricht einsetzen, ebenso wie die Arbeits- und Materialblätter, die sich im Heft befinden.
Gesamtwerk
Schöpfung – ist da Gott im Spiel?
Für Schülerinnen und Schüler ist es wie ein Märchen aus einer anderen Welt, wenn sie hören und lesen, dass Gott die Welt durch sein Wort ins Dasein rief oder den Menschen aus Staub vom Erdboden formte und ihm den Lebensatem in die Nase blies. Zu geläufig sind ihnen die populären Erklärungsmodelle vom Urknall und von der Evolution, auch wenn sie die Komplexität dieser Modelle nicht einmal erahnen. Fatal, wenn der Religionsunterricht – wie der neue Atheismus ihm gern und persiflierend unterstellt – den Glauben an den Schöpfer meint, gegen wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien verteidigen zu müssen! So jedenfalls kann der Sinn dieses Glaubens den Kindern und Jugendlichen nicht erschlossen werden, wenn sie nicht in eine ausweglose Sackgasse zwischen Glauben und Wissen, Schöpfung einerseits und Kosmologie und Evolution auf der anderen Seite manövriert werden. Wie aber dann? Die Unterrichtseinheiten dieses Heftes nehmen die zentrale Frage der Schülerinnen und Schüler auf: Schöpfung – ist da etwa Gott im Spiel? Im Einzelnen geht es um die narrative Erschließung der Ursprungssituation der Schöpfungsgeschichte Genesis 1, um die ästhetische Dimension der Schönheit der Schöpfung, die ethische Herausforderung der Bewahrung der Schöpfung und schließlich um die theologische Auseinandersetzung mit Positionen des neuen Atheismus zur Evolutionstheorie und Kosmologie. Ein Experiment wird mit dem Beitrag von Jens-Peter Green gewagt, der für den bilingualen Unterricht, aber auch für fächerverbindenden oder fächerübergreifenden Religionsunterricht englische Texte zu Psalm 8 darbietet, die unter den Leitmotiven stehen „Staunen, Erschrecken, Hoffen“. Aus dem Inhalt: „Und siehe, es war sehr gut!“ (Gen 1,31); Aufregung in Babylon; „Weil ich länger lebe als du“; Die Schöpfung bewahren: Eine alltägliche Herausforderung!; Wie Susi Neunmalklug die Evolution erklärt; Wie könnte Schöpferlob heute lauten?
Gesamtwerk
Anfangen mit Religion
Kinder kommen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule. Im Religionsunterricht zeigt sich in besonderer Weise, wie verschieden Kinder sozialisiert sind. Seine Aufgabe besteht darin, eine Sensibilität für religiöses Leben zu wecken und Kinder in der Wahrnehmung von sich selbst und von anderen anzuregen und zu fördern. Gemeinsam erlebte Rituale können dabei Achtsamkeit unterstützen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Gerade im Religionsunterricht sollte ihre Funktion nicht zur Disziplinierung verkommen, sondern sie können Kindern ermöglichen, sich auf gemeinschaftliche festgelegte Abläufe einzulassen, Inhalte aufzunehmen und stärkende Wirkungen zu erleben. Dazu gehören auch Lieder und andere musikalische Elemente, die Freude machen können, den Gruppenzusammenhalt stärken und Inhalte transportieren können. Themen der Unterrichtsbeiträge sind u.a.: Ideen für die allererste Religionsstunde; Heute bin ich – Ein Bilderbuch; Zachäus; Jesus segnet die Kinder; NEU: Serie mit Ritualen für den Religionsunterricht; NEU: Rubrik „Filmreif“ – Ein Filmtipp mit Ideen für die Umsetzung im Unterricht; Material: 16-seitiges Materialheft „Abenteuer im Finsterwald – eine Geschichte von Angst, Mut und Vertrauen“; 2 Ausschneidebögen „Rabe“ und „Drache“ zur Erzählung „Abenteuer im Finsterwald“
Gesamtwerk
Migration
Das Thema dieses Heftes ist hochaktuell: Migration und Zuwanderung sind in den Medien omnipräsent, dabei werden Zuwanderung und Intergration oft in einem Atemzug mit Sicherheit und Wohlstand genannt – das Thema Flüchtlinge prägt die mediale und politische Diskussion. Während Politik und Philosophie noch über die juristischen und ethischen Fragen streiten, nutzen die in vielen Teilen der Welt erstarkenden Populisten das Thema, um Ängste und Unsicherheit zu schüren: vor einer "Überfremdung", die die freiheitlich-demokratische Gesellschaft unterhöhlt, oder islamistischen Gefährdern, die mit der "Flüchtlingsflut" ins Land gespült werden. Sich vor Manipulation schützen und konstruktiv in Diskussionen einbringen kann nur, wer informiert ist über die Hintergründe von Flucht und Migration, über verschiedene Positionen zu Aufnahme und Integration, über Konzepte zur Gestaltung einer modernen transkulturellen Gesellschaft. Die Beiträge in diesem Heft machen vielfältige Angebote für einen sachlichen, konstruktiven Diskurs.
Gesamtwerk
Abschied nehmen
Das Leben ist von Abschieden geprägt: Manchmal sind sie schmerzvoll, manchmal aber auch mit Neugierde und Freude auf das Neue verbunden. Auch in der Schule gehören Abschied und Abschiednehmen, Abschiedsschmerz und Abschiedsfreude zum Alltag und verlangen danach, pädagogisch gestaltet, moderiert und bearbeitet zu werden. Einmal ist ein geliebtes Haustier verstorben, ein anderes Mal zieht ein Kind um und verlässt sein gewohntes Umfeld. Schülerinnen und Schüler, die ihr Heimatland verlassen mussten, haben besonders viele Abschiede vollzogen. Manche Kinder müssen den Tod von Verwandten, Mitschülerinnen und Mitschülern, Freundinnen und Freunden verkraften. Und schließlich verlassen Kinder irgendwann die Grundschule – das kann schwerfallen oder ein willkommener Neustart sein. Solche Situationen stellen Lehrkräfte oft vor Herausforderungen, denn es ist wichtig, die Erfahrungen und Fragen der Kinder aufzugreifen, sie und ihre Gefühle ernst zu nehmen, sie pädagogisch und annehmend zu begleiten und ihnen Angebote zu machen, das Abschiednehmen konstruktiv zu gestalten und zu bewältigen. In DIE GRUNDSCHULZEITSCHRIFT findet Sie fassettenreiche Anregungen, die Sie bei dieser Aufgabe unterstützen können. Darüber hinaus befassen wir uns auch mit Abschieden, vor denen Lehrkräfte selbst stehen: Dazu gehören beispielsweise der Umgang mit einem Todesfall in der Schule oder der Schritt in den Ruhestand. „Du groß, und ich klein“ heißt die Lektüre dieser Ausgabe – eine wundervolle Geschichte von Grégoire Solotareff, in der es auch um Abschiede und um Wiedersehen geht. Aber nicht nur. Lassen Sie sich überraschen!
Gesamtwerk
Wofür ist die Kirche gut?
Wofür ist die Kirche gut? So könnten Schülerinnen und Schüler fragen, wenn man im Unterricht das Thema Kirche anspricht. Glaubt man der letzten Kirchenmitgliedsstudie der EKD aus dem Jahr 2012, so meinen 43 % der jugendlichen Kirchenmitglieder im Westen, dass die Kirche überhaupt nicht mehr in die Zeit passt. Warum Jugendliche überhaupt noch in der Kirche sind, erkläre sich an erster Stelle aus traditionellen Gründen, weil schon die Eltern Mitglied waren oder es sich einfach so gehört. Erst nachgeordnet attestieren Jugendliche der Kirche, dass sie sich für Arme und Kranken einsetze und ethische Werte vertrete. Sind diese Daten einfach als Schwinden der religiösen Sozialisation zu interpretieren, als „Sozialisationsabbruch“? Oder ist die Einschätzung der Kirche als „angestaubt“ oder „uncool“ nur eine lebenszyklische Durchgangsphase? Ein spannendes Problem, das unmittelbar auch den Religionsunterricht betrifft! Die Säkularisierung ist keineswegs ein unausweichliches Schicksal. Schon deshalb nicht, weil es nach evangelischer Auffassung zum Wesen der Kirche gehört, sich (selbst-)kritisch mit veränderten kulturellen, politischen und ökonomischen Bedingungen auseinanderzusetzen und eigene Positionen und Aufgaben jeweils neu und zeitgemäß zu bestimmen. Ecclesia semper reformanda ist nicht umsonst der Wahlspruch der evangelischen Kirchen. An diesem Grundprinzip der Reformfähigkeit und ?notwendigkeit könnte der Religionsunterricht anknüpfen und auf die Veränderbarkeit von Kirche hinweisen – was übrigens nicht zu verwechseln ist mit stromlinienförmiger Anpassung an Trends und Zeitgeistphänomene. Die irritierenden Befragungsergebnisse könnten sich allerdings vielleicht auch dadurch erklären, dass Kinder und Jugendliche schlicht zu wenig über die Kirche wissen und zu wenig angeregt werden, über deren tragfähige zukünftige Gestalt nachzudenken. Womöglich kann der Religionsunterricht hier in die Bresche springen. Mehr noch: Er könnte Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, zu einer veränderten Praxis der Kirche beizutragen. Dazu will unser Heft ermutigen – Kirche wieder neu zu entdecken und an ihrer Reform konstruktiv mitzuwirken! Aus dem Inhalt: Kirche – was passiert da eigentlich sonst noch?; Wohnt hier Gott??; Kirche in Aktion: Das sozial-diakonische Praktikum; Jüngstes Gericht, Himmel, Hölle, Fegefeuer?; Im Namen des Herrn unterwegs Was macht die Kirche mit ihrem Geld?; Kirche und Politik – igitt?
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