Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke
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Religion
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Musik – Gabe Gottes oder einfach nur gut?
„Ich sing dir mein Lied, in ihm ist mein Leben ...“ Musik im Leben, ein Leben für die Musik: Die Zeile aus einem beliebten Kirchenlied enthält beides. Musik und Religion gehören seit Jahrtausenden zusammen. Was bedeutet Musik in meinem Leben? Und für den Gottesdienst? Und kann man Singen lernen? Wichtige Fragen im Religionsunterricht! Die Unterrichtsbeiträge in dieser Ausgabe ermuntern die Schüler:innen, sich mit der Bedeutung von Musik in Ihrem Leben zu beschäftigen. Vom Psalm, der auch heute selbst verfasst persönlichste Gefühle ausdrücken kann, bis hin zu Liedern für den Frieden reicht das Angebot in dieser Ausgabe. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem sinnlichen Erleben von Musik, auf der Spiritualität, die durch Lieder und Gesang ihre spezifische Tiefe erhält. Neben einem Beitrag zum Gemeinschaftserleben in Taizé gibt auch der bekannte Musiker Michael Patrick Kelly einen Einblick in sein religiöses Leben. Der sinnlichsten, aber auch oft schambehafteten Musikerfahrung, dem Singen, ist das „Handwerkszeug“ dieser Ausgabe gewidmet. Mit tollen Praxistipps schaffen Sie es, auch schüchterne junge Menschen für das Singen im Religionsunterricht zu begeistern. Vielfältige Differenzierungsangebote eignen sich für den Einsatz in heterogenen Lerngruppen und ermöglichen einen inklusiven Unterricht. Und die praktischen Unterrichtsverläufe zu jedem Praxisbeitrag unterstützen Sie bei dem Vorbereitung und dem Gelingen Ihres Religionsunterrichts. Aus dem Inhalt: Lieder fur alle Lebenslagen – ein eigener Psalm; Letzte Lieder – auf der Suche nach Musik bei Trauerfeiern; „Ein feste Burg“ – Luthers Lieder in der Reformation; Musik in der Werbung – Einsatz und Wirkung.
Gesamtwerk
Teilen verbindet
Nikolaus und Sankt Martin sind prägende und jährliche wiederkehrende Figuren, wenn es um Erzählungen vom Teilen geht. Mit diesen und weiteren Geschichten steht die Advents- und Weihnachtszeit in der Schule im Fokus des Miteinander-Teilens und dem Leben in einer Gemeinschaft. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE RELIGION geht es um das Thema „Teilen“. Teilen bedeutet: etwas Gutes zu tun, helfen, für andere Menschen da zu sein und Anteil zu nehmen. Kindern die Bedeutung des Teilens nahezubringen und sie in die Welt zu tragen scheint heute wichtiger denn je zu sein. Mit Geschichten und alltagsnahen Beispielen macht diese Ausgabe das Teilen zu einem erfahrbaren Unterrichtsthema. Die christlichen Legenden von Sankt Martin und Nikolaus haben hierbei einen besonderen Stellenwert – sie machen die Ideen vom Teilen für Kinder anschaulich und lebendig und können sie durch die Vorweihnachtszeit begleiten. Aus dem Inhalt: Teilen? Mit Kindern über die Bereicherung des Abgebens nachdenken; Der geteilte Mantel. Sankt Martin - eine Geschichte von Mitgefühl und Teilen; Ein Fest für alle. Mit einem Bilderbuch gemeinsam der Vielfalt begegnen; Teilen macht glücklich. Die kleinen Leute von Swabedoo; Mit Kindern dem Teilen nachspüren. Nikolaus rettet die Stadt Myra in der Hungersnot; Wie wünscht sich Gott die Welt? Die Speisung der 5000 als Blaupause für das Leben in Gemeinschaft.
Gesamtwerk
Krieg und Frieden
Der Krieg ist Teil unseres Alltags geworden. Obwohl gefühlt weit entfernt, sind die kriegerischen Auseinandersetzungen, das Leid in der Ukraine und in Gaza omnipräsent in Nachrichten, sozialen Medien und öffentlich geführten, teils hitzigen Diskussionen. Mit den Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten dieser Welt sind der Krieg und seine Folgen auch in den Klassenzimmern greifbar geworden. Wie entsteht Krieg? Und wie lässt sich Frieden schließen? Helfen Waffen dabei oder befördern sie die Eskalation? Und war das schon immer so? Oder ist der Naturzustand des Menschen im Grunde ein friedlicher? Mit diesen und vielen weiteren großen Fragen können sich die Schüler:innen mit erprobten und abwechslungsreichem Material auseinandersetzen. Zum Thema bietet das Unterrichtsmaterial vielfältige mediale Zugänge, klassische und neue Texte sowie Differenzierungsangebote für alle Jahrgangsstufen in der Sekundarstufe I und II.
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Gesamtwerk
Armut
Was heißt es und wie ist es, arm zu sein? Eine Annäherung an die nicht einfach zu beantwortenden Fragen versuchen die Autor:innen der Beiträge zu dieser Ausgabe. Sie wollen für die Wahrnehmung von Armut sensibilisieren, auf deren Auswirkungen hinweisen und alternative Lebensperspektiven vorstellen. Armut ist angesichts der gegenwärtigen und sich zukünftig wohl noch verschärfenden sozialen Lagen in Deutschland ein drängendes und vielschichtiges Problem. Materielle Armut, die häufig mit sozialer Armut einhergeht, führt nicht selten zu Bildungsarmut, die auch die Schulen erreicht. So bleibt Bildungserfolg viel zu oft abhängig von der familiären Herkunft der Kinder und Jugendlichen. Armut ist zudem ein großes Thema im Alten und Neuen Testament, das Bild einer sozial gerechten Gesellschaft orientiert sich in vielen Texten am Umgang mit „den Armen“. Besonders im Lukasevangelium finden sich vor diesem Hintergrund Impulse für ein vielleicht ungewohntes Verständnis von Recht und Gerechtigkeit. Aus dem Inhalt: „Wie ist es, wenn man arm ist?“ – Unterrichtsbausteine zum Thema Armut in der Grundschule umsetzen; „Ganz anders möchte ich leben!“ – Clara von Assisi und ihr lebenslanger Kampf für Selbstbestimmung und das „Privileg der Armut“; Armut hat viele Gesichter – Der Armut in unserer Gesellschaft heute begegnen; Den Reichen wird das Evangelium gepredigt – Impulse für eine selbstkritische Lektüre des Lukasevangeliums; Das Wohlstandsevangelium, seine Prediger und die Armen – Schlechte Theologie mit ambivalenten Folgen?; Armut und Barmherzigkeit – Die Zedaqa als Maßstab für soziale Gerechtigkeit und die „Sieben Werke der Barmherzigkeit“.
Gesamtwerk
Vielfalt stärken
Der Ruf nach Vielfalt (Diversity) und der Wunsch, dass es normal ist, verschieden zu sein, ist in den letzten Jahren lauter geworden. Es braucht zukünftige Generationen, in denen die Offenheit gegenüber allen Menschen selbstverständlich ist. Der Religionsunterricht bietet Chancen, Stereotype zu hinterfragen, Vorurteilen zu begegnen sowie Neugier für das „Andere“ zu wecken. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE RELIGION geht es um das Thema Vielfalt. Wie kann es gelingen, dass unsere Gesellschaft Diversität als selbstverständlich wahrnimmt und nicht in Sorge lebt, die eigene Identität zu verlieren? Es braucht zukünftige Generationen, in denen Werte wie Mitgefühl, Toleranz und Respekt Normalität sind. Gleichzeitig erstarken aber politische Kräfte, die meinen, Deutschland vor dem Fremden schützen zu müssen. GRUNDSCHULE RELIGION gibt Anregungen, diversitätssensible Themen im Religionsunterricht in den Blick zu nehmen, Kinder in ihrer Individualität zu stärken und gleichzeitig Toleranz und Mitgefühl zu fördern. In unseren Rubriken finden Sie daneben Unterrichtsideen zum Bilderbuch „Der erste Schritt“ (Thema Ungerechtigkeit) und einen DIGITALEN IMPULS zum Thema „KI-Tools mit Schüler:innen im Religionsunterricht nutzen“. Aus dem Inhalt: Der Anti-Bias-Ansatz: Vielfalt stärken – gegen Vorurteile; WIR alle sind bunt Eine 2. Klasse setzt sich mit Diversität auseinander; Das bin ich! Das sind wir! Identität, Verbindendes und Trennendes im ersten Schuljahr; Herzlich willkommen! Über Gastfreundschaft in den Religionen; Alle unter einem Dach Dem „Anderen“ mit Neugier begegnen; Eine ganz normale Familie?! Familie in Vielfalt denken; Diversitätssensible Bildung Der Beitrag des Religionsunterrichts; Acht Bildkarten (DIN A6): Familien; Acht Karteikarten (DIN A5): Anti-Bias-Training.
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Gesamtwerk
Schuld und Sünde – und ich?
In der Werbung ist sie präsent: Sünde, besonders die süße Sünde, die man sich doch mal erlauben darf. Das wird der Vielschichtigkeit des Begriffs nicht gerecht. Im Religionsunterricht sind Schuld und Sünde als Teil der christlichen Theologie tief eingewurzelt, beinhalten sie doch grundlegende anthropologische Aussagen über das Wesen des Menschen und seiner Beziehung zu Gott, den Mitmenschen und der Umwelt. Die Unterrichtsbeiträge in dieser Ausgabe machen diese Fülle und Buntheit der beiden Begriffe Sünde und Schuld deutlich und beleuchten sie theologisch: Sünde als das Getrennt-Sein von Gott und damit Grundbefindlichkeit menschlichen Lebens, die alles Wirken, Handeln und In-der-Welt-Sein des Menschen durchzieht. Und Schuld als Verfehlung, Bruch von Normen und Regelungen u.a. gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt. Inhaltlich greifen die Unterrichtsbeiträge Fragen zu strukturellen Erscheinungsformen von Sünde und Schuld, zu Luthers Sündenbegriff, zur Verhältnisbestimmung von Schuld und Sünde, zum Thema Beichte, zu einer interreligiösen Lesart der Kain-Abel-Geschichte und zu Freundschaft und Schuld am Beispiel von Jonathan und David auf. Darüber hinaus erfahren Sie neben Film- und Buchtipps etwas zum Alltag in einer Justizvollzugsanstalt und zur rechtlichen Dimension von Schuld. Vielfältige Differenzierungsangebote eignen sich für den Einsatz in heterogenen Lerngruppen und ermöglichen einen inklusiven Unterricht. Aus dem Inhalt: Es ist nicht schlimm, anders zu sein - Eine Unterrichtseinheit zu dem Buch „Raffi und sein pinkes Tutu“; „Ich war’s nicht!“ - Gedankensplitter zu Kain und Abel aus christlich-muslimischer Perspektive; „Nur noch ich! …“ - Eine narrative Annäherung an Martin Luthers Sündenverständnis; Kein normaler Klassenausflug - Besuch einer JVA oder eines Gerichts.
Gesamtwerk
Apokalyptik
Geht die Welt unter? Diese Frage beschäftigt Menschen in als krisenhaft empfundenen Zeiten immer wieder. Apokalyptische Deutungsansätze sehen dabei oft ein definitives Ende von Menschheit und Welt bevorstehen. Im Horizont biblisch-christlicher Eschatologie führt die Hoffnung auf ein Neuwerden des Kosmos darüber hinaus. Dass mit apokalyptischen Vorstellungen im biblischen bzw. christlichen Sinne nicht final die Befürchtung eines drohenden Weltendes und der Vernichtung der Menschheit verbunden ist, sondern vielmehr die Aussicht auf eine Zeitenwende und die Rettung der Welt durch Gott, darauf verweisen die Autor:innen dieser Ausgabe in ihren Beiträgen. Sie wollen Anregungen geben, wie im Unterricht angesichts vielfacher gegenwärtiger Krisen (menschengemachter Klimawandel, weltweite Pandemie, internationale Konflikte und Kriege, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgeprobleme) bestehende Ängste angesprochen, hoffnungsmachende Perspektiven entdeckt und die Schüler:innen zum Handeln ermutigt werden können.
Gesamtwerk
Shalom, Judentum!
Antisemitische Vorurteile und Diskriminierungen sind weit verbreitet und erreichen auch die Kinder. Ziel dieser Ausgabe ist es, den Kindern ein lebendiges und differenziertes Bild des Judentums zu vermitteln. So stärken wir sie im eigenen Denken und Handeln, um mit ihren Fähigkeiten der Empathie und des Gerechtigkeitsempfindens gegen Diskriminierungen einzutreten. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE RELIGION steht das Thema „Judentum“ im Mittelpunkt. Da wir in unserem Alltag kaum Begegnungen mit dem Judentum haben, soll diese Ausgabe das moderne, gelebte Judentum zeigen. Dazu gehören das Kennenlernen einer Synagoge, Ausschnitte aus dem Leben jüdischer Kinder, aber auch unabdingbar eine Geschichte aus dem Holocaust. In unseren Rubriken finden Sie darüber hinaus im Digitalen Impuls geeignete Suchmaschinen für den Religionsunterricht sowie in den Bilderbuchstunden Unterrichtsideen zum Schöpfungs-Bilderbuch „sieben. die Schöpfung“. Aus dem Inhalt: Thora & Krone: Auf den Spuren der königlichen Gottesbild-Facette in der Synagoge; Schabbat – ein Tag der Ruhe: Eine 2. Klasse lernt den Schabbat in seiner Besonderheit kennen; Was gibt es da zu feiern? Feste im Judentum; Wir wollen Frieden für alle: Mit Singen und Tanzen ein israelisches Volkslied kennenlernen; Im Wimmelbild spazieren gehen: Arbeit mit einem Wimmelbild zum Thema „Jüdisches Leben;“ »Die wundersame Rettung der kleinen Tamar 1944«: Ein Bilderbuch erzählt von der Shoa; Lichter der Gemeinschaft: Ein Bilderbuchkino erzählt von religiösen Festen und Solidarität; Jüdische Feste: Leseheft.
Gesamtwerk
Rassismus – was hat das mit Religion zu tun?
Rassismus wurde religionspädagogisch lange Zeit entweder als Unterrichtsthema oder als Bestandteil einer rassismuskritischen Schulkultur in den Blick genommen. Weniger präsent war, dass Religionspädagogik und Religionsunterricht selbst rassistische Stereotype bedienen oder wenig sensibel für rassistische Erfahrungen sein können, die Kinder und Jugendliche selbst auf unterschiedliche Weise gemacht haben. Die Beiträge in dieser Ausgabe zeigen, dass Rassismus kein isoliertes Thema ist. Die Beiträge zeigen, dass in beinahe allen Themen eine rassismuskritische Reflexion bedeutsam ist: ob in der Krippe und beim Sternsingen, im Schulleben oder in der Musik, die die Jugendlichen zuhause hören, in älteren oder neueren Schulbüchern. Dabei soll Rassismuskritik nicht verunsichern und das Handeln einschränken („Was kann ich denn jetzt noch tun? Ist jetzt alles rassistisch?“), sondern für produktive Irritation sorgen und ein wertschätzendes Zusammenleben anregen. Fundierte Hintergrundinformationen und Methoden ermöglichen die individuelle Gestaltung einer rassismuskritischen Unterrichtseinheit. Das Thema der Menschenfeindlichkeit im Rap wird in einem Interview vertieft, das auch als Audiodatei zur Verfügung steht. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
Gesamtwerk
Paradising im Religionsunterricht
Das Konzept „Paradising“ knüpft an die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in schöpfungstheologischer Perspektive an und verbindet sie mit der Intention der Stärkung von Selbstwirksamkeit und Gestaltungskompetenz von Schüler:innen. Die biblische Chiffre „Paradies“ steht dabei nicht nur für eine gute Welt, die nachhaltig organisiert ist, sondern ist auch explizit Ausdruck einer christlich-theologischen Begründung für eine solche Welt. Im unterrichtspraktischen Teil haben wir eine Vielzahl an Ideen versammelt, die dieses Grundkonzept in qualitativ hochwertigen und im Unterricht erprobten Einheiten umsetzen. Gemeinsam ist allen, dass sie den theologischen Zugang zu „Paradising“ stark machen und reflektieren, wie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Religionsunterricht heute aussehen kann. Das Erleben von Selbstwirksamkeit der Schüler:innen spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Gesamtwerk
Textverstehen
Die Kompetenz, Texte mit ethisch-philosophischen Themen oder philosophische Texte zu verstehen, ist für den Philosophie- und Ethikunterricht nach wie vor von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig fehlt die gezielte Förderung der Kompetenz, fachspezifische Texte des Ethik- und Philosophieunterrichts zu verstehen. Um die Fähigkeit der Schüler:innen, ethische und philosophische Themen mit Hilfe von Texten zu erfassen, gezielt zu schulen und zu fördern, bedarf es entsprechender Methoden und Hilfen. Neben den Schwierigkeiten, die die Textsorten des Ethik- und Philosophieunterrichts bereithalten, liegen die Probleme zusätzlich auch oft auf Seiten der Schülerinnen und Schüler. Gerade der Ethikunterricht wird zu einem Großteil von Lernenden besucht, die aufgrund ihres Migrationshintergrundes mehrsprachig aufwachsen. Die Bildungssprache der Schule stellt für sie ebenso wie für Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Familien eine große Hürde des Textverstehens dar. Der Ethik- und Philosophieunterricht muss also mit Hilfe der im Unterricht behandelten Themen nicht nur dazu anleiten, Fachinhalte und die Kompetenz des fachspezifischen Textverstehens zu erwerben, sondern daneben mithilfe sprachsensiblen Unterrichts erst einmal Verstehenshürden überwinden. Die Ausgabe enthält zahlreiche Methoden und Unterrichtsbeispiele, die den Zugang zu unterschiedlichen Texten und das Textverständnis erleichtern. Erprobte Unterrichtsbeiträge und zahlreiche Differenzierungsangebote ermöglichen einen breiten Einsatz für alle Jahrgangsstufen und Leistungsniveaus.
Gesamtwerk
Frieden schaffen – wie geht das?
Zerstörung. Bomben. Minen. Artillerie. Panzer. Soldaten, die auf andere Soldaten schießen. Zivilisten vor den Trümmern ihrer Existenz. Wann endlich enden der Krieg und das Leiden? Allabendlich werden wir – fast in Echtzeit – Zeugen eines Krieges, den kaum jemand für möglich gehalten hat. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat alle Gewissheiten der langen europäischen Friedensperiode durcheinandergewirbelt. Die Konsequenzen dieser veränderten weltpolitischen Lage reichen bis in das Leben jedes einzelnen hinein, seit es im Blick auf die ökonomische Situation, die psychosozialen Befindlichkeiten oder die Wertorientierungen im persönlichen Leben. Die friedensethischen Grundsätze der Kirchen stehen auf dem Prüfstand. Radikal pazifistischen Positionen stehen abwägende, selbstkritische und sich der unausweichlichen Dilemmasituation bewusste Stellungnahmen gegenüber. Die religionspädagogische Aufgabe kann sich nicht darauf beschränken, allgemein für Frieden zu werben, sondern muss sich der Realität kriegerischer Aggression stellen. Es wäre vermessen, würden die Autor:innen dieses Heftes Lösungen des Dilemmas anbieten. Die Beiträge weisen dem Religionsunterricht eine deutlich bescheidenere Aufgabe zu: Die Schüler:innen sollen sensibilisiert werden für das, was der Krieg bei Menschen anrichtet und wie man der eigenen Ohnmacht angesichts des Krieges begegnen kann. Sie lernen Mechanismen kennen, wie Gewalt in den Köpfen beginnt und werden befähigt, Kriterien zur Einschätzung und Bewertung kriegerischer Gewalt zu reflektieren. Nicht zuletzt werden ihnen die Glückzusage an die „Pacifici“ in der Bergpredigt und das Gebot der Feindesliebe als christliche Handlungsimperative nahegelegt. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten. Aus dem Inhalt: Frieden schaffen ohne Waffen?; Krieg spielen; Der Krieg in der Ukraine – und wir?; Kann man seine Feinde lieben?; No Religion – No War!; Pazifismus ohne Wenn und Aber?; Krieg aus der Perspektive des Christentums.
Gesamtwerk
Frauen um Jesus
Wer waren die Frauen, die Jesus nachfolgten? Bis auf wenige sind sie heute fast alle vergessen, doch Frauen haben in großer Anzahl und auf unterschiedlichste Weise zu Lebzeiten Jesu mitgewirkt. Für die Entwicklung von Mädchen und Jungen ist wichtig, auch von mutigen Frauen und ihren Glaubenserfahrungen zu hören und zu erfahren – ein Thema also, über das es sich lohnt, mit Kindern im Religionsunterricht nachzudenken. Petrus, Jakobus, Johannes und Judas heißen die bekannten Jünger Jesu, mit denen die Kinder im Laufe der Grundschulzeit Bekanntschaft machen. Die Jüngerinnen sind Nebenfiguren. Neu erlebte Geschichten von den Frauen um Jesus schaffen Identifikationsangebote für Mädchen und können sie selbstbewusster machen. Jungen wird mit ihnen eine Vielfalt von Rollen dargeboten, die ihnen helfen, sich zu orientieren. In ganz unterschiedlichen Beiträgen dieser Ausgabe nehmen wir daher die Frauen um Jesus in den Fokus. Aus dem Inhalt: Maria – Mutter, Jüngerin, Prophetin und Heilige; Maria Magdalena erzählt von Jesus; Johanna – Die unbekannte Jüngerin; Maria und Marta – Was ist im Leben wichtig?; Jesus und die Samariterin am Brunnen Bilderbuchstunden: Nil, Nil, ich komme!; Digitales: Biblische Personen mit der App Keynote in Szene setzen Rezensionen.
Gesamtwerk
Ostern
Die Auferstehung Jesu ist der Schlüssel zum Verstehen des Christentums insgesamt: Ohne Ostern hätte sich die Jesusbewegung in der Geschichte verloren, Karfreitag wäre als ein tragischer Justizirrtum und bedauernswerter Tod eines guten Menschen in die Geschichte eingegangen. Der Zusammenhang von Karfreitag und Ostern ist evident: Ohne Ostern wäre der stellvertretende Tod Jesu für die Sünden der Menschheit niemals in diesem Sinne gedeutet worden. Auch die Kirche wäre nicht entstanden. So lohnt es sich, an diesen Ausgangspunkt des Christentums zurückzukehren und ihn als Aufbruch wahrzunehmen: Als Auf-brechen in doppeltem Sinne des Wortes, als das Aufbrechen unserer Wirklichkeitserwartung und Vorstellungsfähigkeit, aber auch als Aufbruch in neues Leben: Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern das in der Auferstehung Jesu geschenkte neue Leben in Hoffnung.
Gesamtwerk
Diakonie – wie liebt man seine Mitmenschen?
Viele Menschen verbinden die Diakonie mit dem Eindruck „Die Kirche macht etwas Gutes“. Dabei agiert die Diakonie bewusst nicht innerkirchlich, sondern hat ihre eigenen Strukturen und Schwerpunkte. Was diakonisches Handeln ausmacht und wodurch es sich von der Arbeit anderer Wohlfahrtsverbände unterscheidet, vermitteln die vielfältigen Beiträge in diesem Heft. Die Diakonie folgt dem christlichen Gebot der Nächstenliebe und stellt dabei besonders die Bedarfe von hilfs- und schutzbedürftigen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen in den Mittelpunkt ihres Handelns. Doch was unterscheidet diesen Wohlfahrtsverband von den anderen Verbänden in Deutschland, die sich der sozialen Arbeit verschrieben haben? Und was bedeutet es, gute Werke zu tun? Die Beiträge in diesem Heft leiten dazu an, diakonisches Handeln beschreiben, einordnen und bewerten zu können. Die Schüler:innen lernen Menschen mit Beeinträchtigungen als autonome Persönlichkeiten kennen. Sie hinterfragen kritisch tradierte Menschenbilder ebenso wie gängige Vorstellungen von Jesus. Dass das Engagement für andere Menschen kein christliches Monopol ist, zeigen Beiträge zum islamischen Engagement sowie zur Arbeit der Gewerkschaften in Deutschland. Das Handwerkszeug beschreibt anhand einer thematisch passenden Einheit, wie Schüler:innen lernen, Erklärvideos zu produzieren. Zu jeder Unterrichtseinheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten. Aus dem Inhalt: Heilungswunder aus der Perspektive von Menschen mit Behinderung; Johann Hinrich Wichern und die Entstehung der Diakonie; Wie Umfeld und Kultur Vorstellungen und Bilder von Jesus prägen; Engagement für die Mitmenschen in Christentum und Islam; Solidarität im gewerkschaftlichen Handeln.
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