Unterrichtsmaterialien Historischer Kontext: Ganze Werke Seite 6/8
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Latein
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Archäologie
Archäologika sind Teil und Ausdruck der Lebenswelt und gesellschaftlichen Realität, und somit auch prägend für die Persönlichkeit der antiken Autoren. Die Beiträge zeigen, wie sich die Schüler aktiv mit den antiken Zeugnissen befassen und einen tieferen Einblick in die antike Welt erhalten können. Antike Architektur, Bildhauerei und Malerei spiegeln Wertvorstellungen, Rollenbilder und andere zentrale Aspekte des menschlichen Lebens. Die Basisartikel regen dazu an, die Objekte stärker in den altsprachlichen Unterricht zu integrieren, den Schülern dadurch spannende und bisweilen überraschende Einblicke in die Lebenswelt der antiken Autoren zu gewähren. Die Beiträge zeigen, wie Schüler – auf Exkursionen und im Klassenraum – angeregt werden können, antike Zeugnisse im Detail wahrzunehmen, die Motivation dahinter zu ergründen und so zu einem vertieften Verständnis der politischen oder sozialen Hintergründe zu gelangen. Magazin und AU Extras ergänzen das Heft um das Potenzial von Film und Computerspielen, fächerübergreifende Unterrichtsideen und Projekte. Behandelt werden unter anderem: die Deutung klassischer Statuen (Apoll vom Belvedere u.a.) die Trajanssäule als Propagandainstrument der Parthenon die augusteische Selbstdarstellung am Beispiel des Augustusforums Trier, Ostia.
Gesamtwerk
Shitstorm ohne Internet
Internet und soziale Netzwerke gehören zum Leben von Schülern beinahe so selbstverständlich wie essen und trinken. Auch die Gefahren dieser Netzwerke sind ihnen nicht unbekannt. Ein "Shitstorm" kann sich heutzutage gegen jeden beliebigen Menschen oder jede beliebige Gruppe wenden. Im Unterschied dazu wendeten sich die Schmähreden und -gedichte in der Antike vor allem gegen bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Diese Unterrichtseinheit untersucht, welche Möglichkeiten in der Antike genutzt wurden, um dem politischen Gegner zu schaden, ob und welche Stereotype es gab und wer in der Regel die Opfer dieser Angriffe waren. Nach der Beschäftigung mit Texten von Catull, Quintus Cicero und Sallust dürfen die Schüler ihrer Fantasie freien Lauf lassen und verfassen selbst eine Schmährede - natürlich nach dem Vorbild der Antike!
Gesamtwerk
Römische Briefliteratur: Plinius und Cicero
Der Lehrerband enthält zu jedem Text eine Interpretationsskizze und einen stichpunktartigen Erwartungshorizont zu den Aufgaben. Dr. Peter Kuhlmann ist Professor für Klassische Philologie (Latein u. Fachdidaktik der Alten Sprachen) an der Universität Göttingen.
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Livius
Livius’ kunstvolle kompositorische Gestaltung bietet die Chance, die Schüler an anspruchsvolle Literatur heranzuführen. Er idealisiert Frauen ebenso wie Männer zu Vorbildern für seine Gegenwart, stellt sie aber nicht eindimensional dar. Dieses Heft regt zur kritischen Auseinandersetzung mit Livius’ Heldenbildern, Wertehorizont und Sinn und Aufgabe der Geschichtsschreibung an. Die Beiträge behandeln Livius’ exempla aus der römischen Frühzeit und anderen turbulenten Phasen der römischen Geschichte. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Auf dem Weg zur virtus (Mucius Scaevola, Cloelia und Lars Porsenna) Begründung römischer Machtpolitik und die Konfrontation mit dem menschlichen Schicksal Die Camillus-Darstellung als Kommentar zum Prinzipat Der Lehrer von Falerii: Einführung in die Charakeristika livianischer Historiografie Das Einverständnis des Verurteilten – Entwicklung eines Motivs in der Literatur.
Gesamtwerk
Cicero, de re publica
Der Lehrerband enthält zu jedem Text eine Interpretationsskizze, Vorschläge zur Unterrichtsplanung sowie einen stichpunktartigen Erwartungshorizont zu den Aufgaben. Thorsten Fuchs unterrichtet Latein und Geschichte an der Goetheschule Wetzlar.
Verwandte Themen
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Ovid
Ovids Werke bieten zahlreiche Ansatzpunkte für den Unterricht: Liebesdichtung, Briefe, Epos, Lehrgedicht und Exildichtung bezeugen seine Wandlungsfähigkeit. Die Beiträge in dieser Ausgabe zeigen, wie Ovid seinem Wesen als tenerorum lusor amorum treu bleibt, wie sich seine Werke aber auch unter anderen Gesichtspunkten betrachten lassen.
Die Liebe ist nicht nur Hauptthema seiner Liebeselegien, sondern auch Motivation vieler Verwandlungen. Und sogar der Sprecher der Tristien erscheint, aus Rom verbannt, bisweilen wie ein elegischer exclusus amator. Auf anderer Ebene machen Ovids Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, das Wesen seiner Protagonisten zu verstehen, den Dichter zu einem Psychologen avant la lettre.
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Lateinunterricht
Ein Klassiker der Lateindidaktik: ungebrochen aktuell, weiterhin verfügbar. »Lateinunterricht. Didaktik und Methodik« geht in seinen Grundzügen auf das Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. Das Werk war seinerzeit eine Antwort auf die Krise des Lateinunterrichts, dessen Wert und Methodik seit den 60er Jahren deutlich in Frage gestellt wurden. Der Band wurde zum Standardwerk. Die Neuauflage ist ergänzt um ein aktuelles Vorwort und macht diesen Klassiker mit seinen nach wie vor gültigen Aussagen auch für nachfolgende Generationen fruchtbar.
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Veni, vidi, vici – Der römische Triumph in kooperativen Lernformen (Oberstufe)
Noch heute vermitteln Triumphbögen in Rom einen Eindruck vom Selbstverständnis des populus Romanus. Gern sah man sich in der Rolle eines Volkes, dessen führende Männer die Welt unterworfen haben. Im Triumphritus, der zur Integration der gesamten Bürgerschaft beitrug, erfuhren die Imperatoren die entscheidende Legitimation für ihren innenpolitischen Führungsanspruch. Mit Methoden wie Placemat, reziprokem Gruppenlesen und ThinkPair-Share und anhand von Inschriften sowie Texten von Sueton und Tertullian erarbeiten sich Ihre Schülerinnen und Schüler exemplarisch Triumphzüge, ihre innenpolitischen Hintergründe und ihre mögliche Verbindung mit imperialistischen Motiven.
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Thinking tools? Sklaverei im Römischen Reich (ab 9. Klasse)
Wie kam es, dass Sklaven in der Antike mal als Menschen, mal als Sachen angesehen wurden? Waren Sklaven eine homogene Gruppe? Und warum spielte eine bestimmte Kopfbedeckung eine so große Rolle im Leben eines Sklaven? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zunächst die rechtlichen Grundlagen der Sklaverei. Sie prüfen, ob das Bild vom „Freiheitskämpfer“ Spartacus haltbar ist, und erkennen schließlich, dass in der Antike kaum jemand die Institution der Sklaverei grundsätzlich infrage stellte.
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Officia oratoris. Eine Unterrichtsreihe zur Theorie der römischen Rhetorik (ab 10. Klasse)
Ein Politiker in Rom musste vor allem ein geschickter Redner sein, der je nach Situation gebildete und gut informierte Senatoren, Richter oder eine aufgewühlte Volksversammlung überzeugen konnte. Dabei war es wichtig, die richtige Mischung aus delectare, docere und movere mit überzeugender Stimme, Gestik und Mimik vorzutragen. Auf der Grundlage von Auszügen aus antiken Handbüchern und Musterbeispielen lernen die Schülerinnen und Schüler die oficia oratoris kennen. Dafür wird jedes einzelne oficium bzw. jede pars orationis aus der Perspektive der Rhetoren dargestellt und mit modernen Anleitungen, wie gute Reden zu halten sind, verglichen.
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Literarische Räume
Lesen bedeutet eintauchen in andere Welten. Der Autor beleuchtet diesen Raum, in den Personen und Handlungen eingebettet sind, indem er gezielt Details nennt oder verschweigt. Art und Umfang dieser Raumschilderungen unterstreichen die Intention des Autors, daher ist die Analyse und Deutung des literarischen Raumes von grundlegender Bedeutung für die Interpretation eines Textes.
Die Beiträge dieses Heftes arbeiten die eigene Dynamik der literarischen Räume heraus: Unterschiedlichste Räume – von der Inselwelt Griechenlands bis in den Zeichensaal einer Schule, vom Junotempel in Karthago bis zum Mond – sind beim Schreiben entstanden und gewinnen nun durch das Lesen im Kopf des Lesers Realität.
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Die Briefe des jüngeren Plinius im Unterricht
In diesem Band werden alle in Exempla 21 enthaltenen Briefe ausführlich interpretiert. Besonderer Wert wird dabei auf die Herausarbeitung des zeitlichen Hintergrunds, der sprachlichen Struktur und der verwendeten Mittel aus anderen literarischen Formen gelegt. Der Band enthält Anregungen zu verschiedenen Methoden der Texterschließung, zu Tafelbildern, zum Text-Bild-Vergleich, zur Arbeit mit aktuellen Bezügen sowie zu handlungsorientierten Arbeitsweisen.
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Miracula mirabilia. Weltwunder in lateinischen Texten (8./9. Klasse)
Die Hängenden Gärten der Semiramis, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Alexandria: Noch heute geht von den antiken Weltwundern eine faszinierende Wirkung aus. Denn wie gelang es in früheren Jahrhunderten, solch gewaltige Bauten trotz der geringen technischen Voraussetzungen zu schaffen? In dieser Reihe stehen die klassischen sieben Weltwunder im Mittelpunkt, denen vor allem spätantik-mittelalterliche Varianten an die Seite
gestellt werden. Besondere Beachtung erhält Rom, weil es im Mittelalter als Gesamtwunder galt. Neben der Textarbeit bietet die Einheit Möglichkeiten zur Internetrecherche und regt zur Rekonstruktion der behandelten Monumente an.
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Seneca
Seneca ist heute kaum wegzudenken aus den Latein-Lehrplänen der Oberstufe. Viele der Epistulae morales ad Lucilium behandeln zentrale Fragen auch unserer Tage, wie nach dem richtigen Umgang mit der Zeit und nach einer sinnvollen und verantwortungsbewussten Lebensführung. Diese Ausgabe vermittelt mit Beiträgen zu den Briefen und Senecas Tragödien und Satire ein umfassendes Bild seiner Leistung und Bedeutung.
Mit den Briefen befassen sich der erste Basisartikel und ein Teil der Praxisbeiträge: Sie bieten einen Einstieg in philosophische Denkweisen, untersuchen das Verhältnis von Inhalt und Form, stellen grundlegende Herangehensweisen an diese Texte vor oder konzentrieren sich auf Einzelthemen wie die Bewertung von und sowie den Umgang mit Affekten. Der zweite Basisartikel und weitere Praxisbeiträge werben für eine stärkere Berücksichtigung der weiteren Werke Senecas, z.B. der Apocolocyntosis, Medea und De ira in der Schule.
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Fit für Cicero! Texte fürs Latinum mit Cicero als zentralem Autor (9.–13. Klasse)
Die Texte dieses Beitrags dienen der intensiven Vorbereitung auf eine mündliche Latinumsprüfung mit Cicero als zentralem Autor. Alternativ können sie zur Evaluation eingesetzt werden, um zu prüfen, inwieweit die Lerngruppe über eine angemessene Sprach-, Grammatik-, Text- und Kulturkompetenz verfügt. Die Reihe beinhaltet ausgewählte Texte, an deren Übersetzung sich repräsentative Aufgaben zur Stilistik, Grammatik und Altertumskunde anschließen.
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Innovative Methoden für den Lateinunterricht
Dieses Kompendium stellt moderne, in der Praxis erprobte Unterrichtsmethoden vor, die in den letzten Jahren auch in den Lateinunterricht Eingang gefunden haben und sich immer mehr etablieren und bewähren. Die grundsätzlichen Anleitungen zum Einsatz der Methoden werden ergänzt durch zahlreiche unterrichtspraktische Beispiele. Das Buches behandelt methodische Großformen wie handlungs- und produktionsorientierten Unterricht, szenische Interpretationen, Stationenlernen, Freiarbeit, Wochenplan, Gruppenpuzzle und Projektarbeit. Abschließend werden die einzelnen Sozialformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und Klassenunterricht) und Aktionsformen (z.B. Rundgespräch, Schülervortrag, szenische und musikalische Elemente) im Überblick vorgestellt. Kurze Skizzen zum Einsatz verschiedener Medien (z.B. Computer, Bilder, Filme oder Lernspiele) runden den Band ab. Julia Drumm unterrichtet Latein und Französisch am Gymnasium Ramstein-Miesenbach.
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Die Hannibalbiographie des Nepos im Unterricht
Der Band enthält Ideen und Anregungen zur Neposlektüre. Zusätzlich zu einer ausführlichen Interpretation der Hannibalvita bietet der Band Hinweise und Lösungen zu den Arbeitsaufträgen.
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Lernstraße »Römische Philosophie«
Mit unterschiedlichen Arbeitsblättern können sich die Schülerinnen und Schüler eingehender mit dem Thema »Pompeji« auseinanderzusetzen: Wirtschaft und Kultur Pompejis, der Untergang Pompejis und Pompeji heute – ein Glücksfall für Archäologen.
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Senecas »Epistulae morales« im Unterricht
In diesem Band werden die verschiedenen thematischen Aspekte der EXEMPLA-Ausgabe behandelt, alle abgedruckten Texte interpretiert, die Arbeitsaufträge beantwortet, Einsatzmöglichkeiten der Begleittexte gezeigt sowie Tafelbilder und Vorschläge für Kursarbeit angeboten. Dr. phil. Hubert Müller ist Lehrer für alte Sprachen und Schulleiter am Jesuitenkolleg St. Blasien.
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Epigramm
Charakteristisch für das Epigramm sind Kürze und Prägnanz. Im Unterricht lassen sich ganz unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten dieser literarischen Kunstform verfolgen, insbesondere – aber nicht nur – an den Epigrammen Martials. Verschiedene Beispiele dazu bietet diese Ausgabe.
Der Basisartikel führt diese markanten Merkmale der kleinen Texte vor und zeigt, dass sie bereits in frühen griechischen Texten zu erkennen sind. Die Praxisbeiträge schlagen den Bogen von Beispielen aus der griechischen Literatur zu den Kussgedichten des frühneuzeitlichen Papstes Urban VIII. Dabei werden auch die Grabinschrift der Claudia, Catull und natürlich Martial thematisiert.
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Menschenrecht und Menschenwürde
Die Frage nach gleichen Rechten und der Würde jedes einzelnen Menschen impliziert zutiefst philosophische Fragestellungen mit kulturellen, sozialen, medizinischen und nicht zuletzt religiösen Dimensionen: Was bedeutet es, Mensch zu sein? Was sollen Menschen (nicht) tun, um die Rechte und die Würde anderer Menschen nicht zu verletzen bzw. sie zu schützen? Die Beiträge zeigen verschiedene Diskussionsansätze zu diesem Thema.
Menschenrechte als „allgemeine und unveräußerliche“ waren und sind keineswegs unumstritten, und Produkt der jeweiligen Zeiten und Räume. Der Basisartikel geht darauf ein und zeigt, dass Menschenrechte in rechtsgültiger Form eine Erscheinung der Neuzeit sind. Mit zentralen Fragestellungen aber haben sich bereits die Menschen in der Antike beschäftigt. Dies verdeutlichen die Praxisbeispiele mit Bezug auf philosophische, theologische, historische und fiktionale Texte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit.
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Spannend wie ein Roman: Der Verres-Prozess. Eine Unterrichtseinheit zu Ciceros Reden gegen Verres (9./10. Klasse)
Eigentlich wollte Cicero Sthenius aus Thermae gar nicht vor Gericht vertreten. Doch dann wurden der Prozess gegen C. Verres und vor allem das Duell mit Hortensius zur Chance seines Lebens. Der Historiker Robert Harris hat Cicero und das antike Rom in seinem spannenden und authentischen Roman „Imperium“ zum Leben erweckt. Die Verknüpfung lateinischer Originaltexte mit ausgewählten Romanausschnitten motiviert die Schülerinnen und Schüler und schafft ein umfassendes Bild des Prozesses. Die Lektüre begleiten Aufgaben wie das Verfassen von Zeitungsmeldungen zum Prozessverlauf, das Erstellen einer Fotostory und das Nachspielen des letzten Prozesstages.
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Hinter den Texten
„Wie war das damals genau?“ – „Hat es das bei Griechen und Römern auch schon gegeben oder was haben sie stattdessen gemacht?“ Solche Fragen zu beantworten, befriedigt nicht nur die erfreuliche Neugier der Schüler auf das Leben der Menschen in einer früheren Zeit. Wie diese Ausgabe zeigt, spielen die Antworten darauf für das Verständnis und die Interpretation der Texte in den alten Sprachen eine wichtige Rolle.
Sie führen heran an die tatsächliche Lebenswirklichkeit der Autoren und ihrer zeitgenössischen Leser ebenso wie an die fiktive Lebenswirklichkeit der literarischen Figuren und helfen den Schülern, Informationen, Abläufe, Zusammenhänge, aber auch Motive und Einstellungen dieser Personen besser zu verstehen, jenseits von Stereotypen und Klischees eines standardisierten Bildes von der Antike. Auf anderer Ebene vertiefen sie die Interpretation der Texte, indem man nicht nur das hinterfragt, was ein Autor schreibt, sondern auch das, was er nicht schreibt.
Die Praxisbeiträge konzentrieren sich auf zentrale Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens. Es geht um die Definition des eigenen Selbst, um Ehe und Beruf, den Arbeitsalltag in römischen Badeanlagen sowie steuerpolitische und wirtschaftliche Aspekte des römischen Weltreiches.
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Dialog über die Liebe
Plutarchs Dialog „Über die Liebe“ (Amatorius) ist die bedeutendste antike Schrift über das Thema nach Platons „Symposion“. Plutarch gibt der Liebesphilosophie Platons eine neue Wendung: er überträgt deren Grundgedanken auf die eheliche Liebe. Die Schrift wird vorgelegt mit einer literarisch orientierten Einführung, kritisch durchgesehenem griechischen Text, einer gut lesbaren deutschen Übersetzung und eingehenden Einzelerklärungen. Die erste Auflage dieses Buches ist in der Reihe SAPERE erschienen.
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Ovids »Ars amatoria« im Unterricht
Der Lehrerkommentar bietet zu allen im Exempla-Heft enthaltenen Texte sorgfältige Interpretationen, Vorschläge zum Lektüreverlauf und zu Klassenarbeiten.
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