Unterrichtsmaterialien Historischer Kontext: Ganze Werke Seite 3/8
193 MaterialienIn über 193 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Latein findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Latein
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Verschiedene Klausurvorschläge zu Caesars Bellum Gallicum
Aufgrund seiner sprachlichen Klarheit, seiner ergiebigen Interpretationsmöglichkeiten und seines historischen Werts dient Caesars Bellum Gallicum häufig als Einstieg in die Originallektüre Diese Sammlung bietet eine Auswahl leichterer Originaltexte, die sich mit den Lebensgewohnheiten und Bräuchen der Germanen, Britannier und Gallier befassen und jeweils einen unterschiedlichen Grammatik-Schwerpunkt haben. So ist eine intensive Behandlung oder Wiederholung bestimmter grammatikalischer Themen an einem Originaltext möglich.
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Cicero und die Rhetorik
Eigentlich wollte Cicero Sthenius aus Thermae gar nicht vor Gericht vertreten. Doch dann wurden der Prozess gegen C. Verres und vor allem das Duell mit Hortensius zur Chance seines Lebens. Die Lektüre begleiten Aufgaben wie das Verfassen von Zeitungsmeldungen zum Prozessverlauf, das Erstellen einer Fotostory und das Nachspielen des letzten Prozesstages.
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Augustinus und Livius
Augustinus greift in de civitate Dei sehr oft auf exempla zurück, wie sie Livius verarbeitet hat. Den kanonischen Geschichtsschreiber Roms erwähnt er namentlich aber ausgesprochen selten. Die vorliegende Reihe will zeigen, dass Augustinus bewusst vorgeht, indem er nicht nur die moralischen exempla für Rom gezielt in Frage stellt, sondern eben auch seine literarische Instanz. So bereitet er den Boden für seine umfassende Vorstellung der civitas Dei.
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Die Officia oratoris
Ein Politiker in Rom musste vor allem ein geschickter Redner sein, der je nach Situationgebildete und gut informierte Senatoren, Richter oder eine aufgewühlte Volksversammlung überzeugen konnte. Dabei war es wichtig, die richtige Mischung aus delectare, docere und movere mit überzeugender Stimme, Gestik und Mimik vorzutragen. Auf der Grundlage von Auszügen aus antiken Handbüchern und Musterbeispielen lernen die Schülerinnen und Schüler die officia oratoris kennen. Dafür wird jedes einzelne officium bzw. jede pars orationis aus der Perspektive der Rhetoren dargestellt und mit modernen Anleitungen, wie gute Reden zu halten sind, verglichen.
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Sallust
„saevire fortuna ac miscere omnia coepit“: In der Monografie De coniuratione Catilinae geht es nicht nur um die Verschwörung und ihren Hauptakteur Catilina. Sallust gewährt den Lesern auch einen Blick auf den Aufstieg Roms – und den gesellschaftlichen Verfall. Die Beiträge dieses Heftes befassen sich hauptsächlich mit Sallusts Coniuratio Catilinae. Sie stellen vor, wie den Schülerinnen und Schülern die Lektüre eines gescheiterten Putschversuchs vor über 2000 Jahren schmackhaft gemacht werden kann und beschäftigen sich unter anderem mit dem Wandel der römischen Gesellschaft nach dem Wegfall der Punierfurcht. Themen der Praxisbeiträge sind: Catilina, Che Guevara, Kinski und der Joker. Vorschlag für eine Einführung in die Lektüre; Die Darstellung der Peripetie in der Entwicklung der römischen Geschichte in Sallusts Coniuratio Catilinae; Virtus durch metus? Eine Lektüreeinheit zum Menschenbild in Sallusts Dekadenzdiskurs; Sprache und ihr politisches Programm in Sallusts Catilinae coniuratio; Unerhört?! Eine Frau unter den Verschwörern. Die Darstellung der Sempronia in Sallusts De coniuratione Catilinae.
Verwandte Themen
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Cicero-Texte für die Leistungsüberprüfung und Vorbereitung auf das Latinum
Die Texte dieses Beitrags dienen der intensiven Vorbereitung auf eine mündliche Latinumsprüfung mit Cicero als zentralem Autor. Alternativ können sie zur Evaluation eingesetzt werden, um zu prüfen, inwieweit die Lerngruppe über eine angemessene Sprach-,Grammatik-, Text- und Kulturkompetenz verfügt. Die Reihe beinhaltet ausgewählte Texte, an deren Übersetzung sich repräsentative Aufgaben zur Stilistik, Grammatik und Altertumskunde anschließen.
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Das stoische Trainingsprogramm Luke Skywalkers
Die „Star-Wars“-Saga hat Milliarden von Dollar eingespielt, Blockbuster par excellence. Die Reihe zeigt anhand der maßgeblichen Sequenz aus dem Trainingsprogramm, dem Luke Skywalker durch den verschollen geglaubten Meister Yoda unterworfen ist, dass das sittliche Orientierungsmuster der Yedi-Ritter auf den Tugenden der Stoa aufbaut. So werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur motivierend in die Lektüre stoischer Texte herangeführt, sondern sie sehen durch die Rezeption in einem modernen Medium die anthropologische Konstante antiker Philosophie. (ab 4. Lernjahr)
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Lukrez und die Pandemie
Nehmen Sie Abstand zu Covid-19. Nicht nur im wörtlichen, auch im übertragenen Sinn. Aus der Distanz werden Sie feststellen: Die bestehende Situation ist weder neu noch permanent. Frühere Generationen haben weit schlimmere Pandemien überstanden. Seit dreitausend Jahren suchen uns Seuchen regelmässig heim.“ R. Dobelli verweist in seinem Beitrag (NZZ, 7. 11. 2020) u. a. auf die Justinianische Pest (541 n. Chr.). Doch die Verarbeitungen solcher Erfahrungen reichen noch weiter zurück. Mit ihnen sollen sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen und in Bezug zum heutigen Umgang mit der Pandemie setzen. (Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Salto Gesamtband inkl. Lernwortschatz
Latein heute ist anders, die Schülerschaft ist bunter und heterogener als früher. Die Lernvoraussetzungen haben sich geändert, was Lehrkräfte häufig vor Herausforderungen stellt. Der neue Lateinlehrgang »Salto« für Latein als 2. Fremdsprache trägt dem Rechnung und unterstützt Sie bestmöglich dabei, einen modernen Lateinunterricht zu gestalten. Er bietet: die Reduzierung des Abstraktionsniveaus beim Grammatiklernen; Konzentration auf die »basics«, ein breites Differenzierungskonzept: einfache Übungen, differenzierte Aufbereitung aller Lektionstexte mit zusätzlichen Hilfen, den inhaltlichen Schwerpunkt auf der historischen Kommunikation: „Quid ad nos?“, am Ende des Buches fünf speziell erarbeitete Lektüremodule, die am Ende der Spracherwerbsphase optimal auf die nachfolgende Lektürephase vorbereiten. Spannende Texte, punktgenaue Übungen und ein durchdachtes Konzept mit ansprechenden Fotos aufbereitet laden zum Lateinlernen 2.0 ein – so gelingt der »Salto« in Richtung Lateinkompetenz und der »Sprung« zwischen Antike und Gegenwart problemlos!
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Besser interpretieren lernen im Lateinunterricht
Die klassische Interpretationsaufgabe im Lateinunterricht lautet: Interpretieren Sie ausgehend vom lateinischen Original den folgenden Text nach inhaltlichen und formalen Kriterien! - Und nun? Wie geht man systematisch an diese Aufgabe heran? Die Interpretation lateinischer Texte passiert oft nur so nebenbei, denn: Es gibt kaum strukturierte Materialien für Schüler*innen und auch in der Lehrerausbildung kommt das Thema häufig zu kurz. Dadurch fühlen sich auch die Schüler*innen auf Klassenarbeiten und das Abitur schlecht vorbereitet. Mit unserem Praxisband können Sie das Thema Interpretation systematisch und steigernd behandeln. Den allgemeinen Informationen zum Interpretieren und hilfreichen Tippkarten schließen sich sieben Kapitel an: lateinische Originaltexte von Autoren der Mittel- und Oberstufe mit Übersetzungen, Aufgabenstellungen und Erwartungshorizonten - alles sofort und unkompliziert im Unterricht einsetzbar. Hinweise zur Bewertung der Interpretation in Klassenarbeiten wie auch im Abitur sind ebenfalls enthalten und erleichtern Ihnen die Arbeit! Systematisch und strukturiert interpretieren lernen - mit unserem Praxismaterial gelingt es! Die Themen: C. Julius Caesar und das Ende der Römischen Republik; P. Ovidius Naso und die Liebesdichtung; M. Tullius Cicero und die Römische Republik; L. Annaeus Seneca und die Epistolographie; T. Petronius Arbiter und die römische Satire ; P. Vergilius Maro und das römische Epos;Titus Livius und die Geschichtsschreibung. Der Band enthält: Anregungen für die Interpretation im Lateinunterricht; Tippkarten zu Sinnabschnitten, Wortwahl, Syntax, Stilmitteln, Metrik; Tippkarten zu 7 Autoren der Mittel- und Oberstufe; Aufgabenstellungen zu 7 Autoren mit lateinischem Text und Übersetzung; Leitfragen in zwei Schwierigkeitsgraden Mögliche Interpretationen als Erwartungshorizont. Inhaltliche Schwerpunkte: Erarbeitung/Erarbeitungsphase; Übung/Übungsphase; Fachunterricht; Stundenentwürfe; Unterrichtsdurchführung.
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Das Christentum und der römische Staat von Jesus bis Theodosius
Artikel 4 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland: Religionsfreiheit. An diese Errungenschaft der modernen Demokratie war vor 2000 Jahren in Rom nicht zu denken. Der Kaiser in Rom bestimmte auch, welche Religion ausgeübt werden durfte. Wenn eine Religion den Anschein hatte, gegen das Staatswohl zu sein, wurde sie verboten, ihre Anhänger genötigt, ihr abzuschwören. Sollten sie nicht dazu bereit sein, drohten ihnen empfindliche Strafen, mitunter die Todesstrafe. Dies bekamen die ersten Christen deutlich zu spüren. Diese Lektüre greift einige Aspekte der ersten drei Jahrhunderte Christentum in Rom auf.
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Träume
Auch außerhalb des Gymnasiums entscheiden sich Schülerinnen und Schüler für Latein. Wie Lehrkräfte mit den Chancen und Schwierigkeiten des nicht-gymnasialen Lateinunterrichts umgehen, zeigt dieses Heft. Latein = Gymnasialfach!? Zwar lernen deutlich mehr Schülerinnen und Schüler Latein an den Gymnasien als an allen anderen Schulformen, doch gerade an der Integrierten Gesamtschule steigt die Zahl der Lateinlernenden. Weshalb sich Jugendliche an nicht-gymnasialen Schulformen bei größerer Konkurrenz durch „einfachere“ Fächer für Latein entscheiden, welche Ziele der Lateinunterricht an diesen Schulen hat und welche Schwierigkeiten und Chancen die Lehrkräfte sehen, erfahren Sie im Basisartikel dieses Heftes. Die Praxisbeiträge zeigen schlaglichtartig unterschiedliche Situationen hauptsächlich des nicht-gymnasialen Lateinunterrichts – die Ideen und Vorschläge können aber auch am Gymnasium im Unterricht umgesetzt werden. Die Ausgabe beinhaltet unter anderem folgende Themen: Zwei Leistungsebenen - eine Lerngruppe. Fachleistungsdifferenzierung an der IGS; Schaffung und Erhaltung intrinsischer Motivation; „Es ist nie zu spät für Latein“. Erfahrungen aus dem Zweiten Bildungsweg; Vorbereitung auf Klassenarbeiten mithilfe von Checklisten; Ein Workbook für nicht-gymnasiales Latein.
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IS und Augustinus
Der Gottesstaat hat einen negativen Ruf, besonders nach den brutalen und menschenverachtenden Versuchen des IS 2013 bis 2016, einen Gottesstaat im Nahen Osten zu implementieren. Auch Augustinus postulierte schon vor ca. 1600 Jahren einen Gottesstaat. Es ist auf den ersten Blick schon erschreckend, dass einige Ähnlichkeiten in den Argumentationsweisen bestehen, auch in der Theologie und Ethik: Wann darf ich jemanden töten? Was erwartet uns nach dem Tod? Kann also Augustinus in die Ecke von Salafisten und Extremisten gestellt werden? Solchen verkürzten Meinungen und Oberflächlichkeiten soll auf den Grund gegangen werden, denn Ausgangspunkt und Intention des Werkes unterscheiden sich im Detail massiv von denen des IS.
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Die Gottesvorstellungen in der römischen Philosophie
In (nahezu) allen bekannten Kulturkreisen kennen wir Gottesvorstellungen und damit verbunden auch entsprechende Formen der Götterverehrung. Im vorliegenden Beitrag werden verschiedene Materialien (Auszüge aus Cicero, De natura deorum und Seneca, Briefe an Lucilius) vorgestellt, in denen die antiken griechischen, vor allem aber auch römischen Gottesvorstellungen, die Formen der Götterverehrung, aber auch die Entstehung der Idee, es gebe Götter, aus der Perspektive verschiedener philosophischer Richtungen aus der Zeit der römischen Republik und frühen Kaiserzeit thematisiert werden. Ergänzt werden die Materialien durch die Gegenüberstellung mit christlichen, aber auch religionskritischen Materialien.
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Epikur in Rom
Lustgewinn als höchstes Ziel, ein Leben in Saus und Braus: Dies mögen die ersten Assoziationen mit Epikur und dem Epikureismus sein, die vielen in den Sinn kommen – heute wie auch schon in der Antike. Was wirklich hinter der angestrebten voluptas steckt, zeigt dieses Heft. Glück als Abwesenheit von Sorgen und Begierden – diesen Kern epikureischen Denkens können die Schülerinnen und Schüler anhand ganz verschiedener Beispiele erarbeiten. Sie befassen sich mit Texten von Epikur selbst, Lukrez, Horaz, Cicero, Seneca, Sueton und Isidor und diskutieren beispielsweise, wie der von Horaz gelobte Rückzug aufs Land mit dem Ideal eines politisch aktiven Römers zusammenpasst – und vieles mehr. Themen sind unter anderem: Epikurs Lehre – ein Rezept für ein angstfreies und glückliches Leben?; Horaz for future. Ein Brückenschlag zwischen Horazens Satire 2,6 und der aktuellen Klimabewegung; Epikureische Kritik am Essverhalten römischer Kaiser; Kurz und knapp – Epikur aus der Sicht des spätantiken Christentums.
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Archäologische Zeugnisse im Lateinunterricht
Dieses Fachbuch enthält viele hilfreiche Tipps und Tricks, wie man archäologische Zeugnisse erfolgreich im Lateinunterricht einsetzen kann. Archäologie ist nicht nur etwas für Studierende an Universitäten, sondern sie kann auch Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die antike Welt gewähren! Nützliche Hintergrundinformationen und didaktische Hinweise für Lehrkräfte helfen dabei, die Archäologie gewinnbringend in den schulischen Kontext einzubauen. Zusätzlich werden in diesem Buch Lektürevorschläge zum jeweiligen archäologischen Zeugnis sowie dazu passende Arbeitsblätter angeboten, mit deren Hilfe man einen abwechslungsreichen Lateinunterricht gestalten kann.
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Mittelstufenlektüre
Steigende Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler in allen Fächern, sprachliche Lücken, natürliche Ablehnung gegenüber Schule und Autoritäten – in der Mittelstufe kommen viele Aspekte zusammen, die die Unterrichtsplanung zu einer Herausforderung machen. Die Lehrbuchphase sollte in jedem Fall beendet sein, die spannendste Phase des Lateinunterrichts beginnt: Die Begegnung mit original antiken Texten und ihren Autoren.
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Mein lieber Martial ...
"Mein lieber Günter Grass ...", so titelte "Der Spiegel" 1995, um einen Höhepunkt im Konflikt zwischen dem "Literaturpapst" Marcel Reich-Ranicki und dem Schriftsteller und nachmaligen Literaturnobelpreisträger Günter Grass zu inszenieren. Beide waren sich in anerkennender Antipathie verbunden und trugen ihre unterschiedlichen Vorstellungen von Literatur mit durchaus tief treffenden verbalen Attacken vor. Die vorliegende Reihe soll zeigen, dass derart heftige Konflikte kein Kennzeichen modernen Literaturbetriebs sind, sondern Bestandteil auch des antiken "Literaturbetriebs". Von diesem Ansatz soll die Reihe zu der Diskussion führen, die Martial und seine Dichterkollegen über die Definition "guter" Dichtung führten.
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Lukrez und die epikureische Philosophie
Lukrez gilt als "Erfinder" des lateinischen Lehrgedichts und wurde so zu einem Vorbild für Vergil und Ovid. In seinem Gedicht "De rerum natura" versuchte er den Römern Epikurs philosophische Botschaft nahezubringen: Die grausamen, strafenden Götter der alten Religion gibt es gar nicht, Vernunft und Naturforschung erhellen die Welt und machen den Menschen endlich frei von Angst und Aberglauben.
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Die Macht der Rhetorik
Mit zwei Betrachtungsweisen von Redekunst - der ideal-theoretischen bei Cicero und der angewandten apologetischen bei Caesar - analysieren die Schülerinnen und Schüler, wie die Leserin bzw. der Leser beeinflusst werden kann, und unter welchen Kriterien Fähigkeiten angewandt werden können und sollen.
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Homer
Jan Bernhardt und Marcel Humar tragen die jahrhundertealte Frage nach der Autorenschaft der „homerischen“ Werke in den Unterricht. Als dritte Option neben Analyse und Unitarismus stellen sie die oral poetry vor, die Carolin Lenz im Anschluss in ihrem Artikel vertieft: Dort werden die Schüler zu „Aoiden“ und entwerfen ein Theaterstück zu einer Szene aus der Ilias. Einen Einstieg über das Stationenlernen in Homers Ilias, die Hexameterdichtung und sprachliche Besonderheiten der Ilias stellt Susanne Aretz in Zusammenarbeit mit Madalena Reis und Tristan Kempkens vor. Sven Rausch vergleicht in seinem Artikel ausgewählte Textstellen aus der Ilias mit dem Troja-Film von Wolfgang Petersen. Um Helena, die in der Odyssee beweist, dass sie mehr zu bieten hat als nur schönes Aussehen, geht es im Beitrag von Katharina Waack-Erdmann. Homerische Themen im Lateinunterricht werden in den nächsten beiden Beiträgen behandelt: Karl-Heinz Niemann vergleicht die Reaktion Kalypsos und Didos nach der Hiobsbotschaft der Abreise ihres Geliebten in der Odyssee bzw. Aeneis. Auch die Art und Weise der Überbringung der Botschaft wird untersucht. Jolanta Aschenbrenner-Licht nimmt die Penelope und Oenone in Ovids Heroidesin den Blick und widmet sich der Frage, ob und inwiefern die homerischen Figuren immer noch aktuelle Charaktere darstellen. Um Homer-Rezeption geht es auch bei Marcel Humar: In der Odyssee ist die Waffe der Sirenen unbestritten ihr Gesang. Doch wie sieht es in den Rezeptionsdokumenten von Rilke und Kafka aus?
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Vom Lehrbuch bis zum Abitur
Die vorliegende Klausurensammlung führt 12 Klausuren vom 1. Lernjahr bis zur Abiturvorbereitung auf und berücksichtigt dabei den lehrplan-und bildungsrelevanten Autorenkanon.
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Mensch und Umwelt
Klimawandel und Umweltschutz sind nicht zuletzt dank der Freitagsproteste der Schülergeneration in aller Munde. Viele Aspekte der Begegnung von Mensch und Umwelt lassen sich schon in der Antike beobachten, sei es die philosophische – oder ganz alltagspragmatische – Frage nach der Position des Menschen gegenüber Natur und Tieren, Göttern und Kosmos, seien es die Auswirkungen menschlichen Handelns, etwa durch Landwirtschaft und Nahrungsmittelbeschaffung, den Umgang mit Tieren, durch Wasser- und Straßenbau, Bergbau, Städtebau, die Urbanisierung der Natur (heilige Haine – Gärten) und vieles mehr. Es lohnt sich, im altsprachlichen Unterricht einen Blick zurück zu werfen und zu überprüfen und zu hinterfragen, wie Autoren von der griechischen Antike bis zu Paulus Niavis (* um 1460) mit diesem heute so brandaktuellen Thema umgingen.
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Griechenland
Griechenland, immer schon ein kultureller „Hotspot“, schon für Humboldt oder Hölderlin. Und auch heute noch ein Anreiz für viele Schülerinnen und Schüler, die Alten Sprachen weiterzuwählen. Das Athen eines Perikles oder Sophokles, Agamemnons Mykene, ein Sieg in Olympia, selbst Aischylos im Theater hören und Apoll in Delphi entdecken, dies gehört zum Kern eines jeden Griechenlandbesuchs. Der vorliegende Beitrag möchte dessen Vorbereitung soweit es möglich ist unterstützen und neben Ratschlägen vor allem Materialien für eine ertragreiche Arbeit vor Ort vorstellen.
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Interkulturalität
Indem sich die Schülerinnen und Schüler mit den Begegnungen der Griechen und Römer mit fremden Völkern auseinandersetzen, öffnen sie ihren Horizont, wechseln sie die Perspektive, untersuchen sie kritisch die Beziehungen und die bisweilen nicht einfache Annäherung an das Fremde – ohne persönlich betroffen zu sein. Eine behutsame Übertragung in die heutigen Zeiten und die Reflexion des eigenen Denkens und Handels bei der Begegnung mit „dem Fremden“ sind möglich und erwünscht. Die Praxisbeiträge dieses Heftes umfassen ganz unterschiedliche Ausprägungen der Interkulturalität in der Antike: – eine Untersuchung verschiedener Auszüge aus Herodots Historien, in denen die Lernenden ein Modell für einen vorurteilsfreien Umgang mit dem Fremden erkennen können, – die Begegnung mit einem germanischen „Barbaren“ und deren Verknüpfung mit sprachlichen Übungen in einem Lehrwerk sowie einen parallelen Blick auf den Originaltext bei Caesar, – die römischen Votivsteine für die germanisch-keltischen Matronen im Rheinland, in denen sich Sitten und Bräuche beider Völker vereinen, – eine Betrachtung der Stereotype und Vorurteile der Römer gegenüber den Germanen bei Caesar und Tacitus – und die Werbung für Toleranz gegenüber anderen Kulturen in der Praefatio des Cornelius Nepos.
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