Unterrichtsmaterialien Machtergreifung und Gleichschaltung 1933: Ganze Werke Seite 5/13
310 MaterialienIn über 310 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Geschichte findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Geschichte
Auswählen
Auswählen
Auswählen
Gesamtwerk
Geschichte Deutschlands
Der Film gibt einen Überblick von der frühgeschichtlichen Besiedelung Deutschlands bis zur Vereidigung Angela Merkels als Bundeskanzlerin. Er erlaubt die Verortung des spezifischen Jahrgangsstoffes in einen gesamtgeschichtlichen Zusammenhang. Insbesondere die Kontinuitäten vom Ende des Römerreichs bis zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation werden mit Grafiken und Realbildern verdeutlicht.Zusatzmaterial: 20 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 10 Interaktive Aufgaben.
Gesamtwerk
Historisches Lernen im Fächerverbund
Historisches Lernen im Fächerverbund
Gesamtwerk
Die Weltwirtschaftskrise 1929–1932
Der New Yorker Börsenkrach 1929 beendete die "Goldenen Zwanziger" und war der Auftakt zu einer bis dahin beispiellosen Wirtschaftskrise, die fast alle Länder der Welt erfasste. Deutschland war aufgrund eigener Bedingungen besonders betroffen und erlebte in der Großen Depression von 1929 bis 1932 einen Wirtschaftseinbruch, der das Gefüge der Weimarer Republik sprengte. Sie überforderte Politiker und Parteien in der Krisenbekämpfung, verhalf den Nationalsozialisten zu immer größeren Wahlerfolgen und mündete mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. Anhand zahlreicher Sekundär- und vor allem Primärquellen vollziehen die Schüler die Entwicklung nach und erhalten ein vertieftes Verständnis für die anhaltende Bedeutung wirtschaftlicher Prozesse, Entwicklungen und Konzepte in der jüngeren Geschichte Deutschlands.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
Geschichte in Gedenkstätten
Seit 1945 sind von Auschwitz bis Kigali weltweit eine Vielzahl von Gedenkstätten entstanden. Sie haben sich im Laufe der Geschichte als zentrale Orte der Erinnerung an das massenhafte Leiden von Menschen durch staatliche Verfolgung, Kriegsverbrechen und Völkermorde etabliert. An den historischen Tatorten erfüllen sie viele Aufgaben: Gedenken, Bewahren, Forschen, Vermitteln. Im Zentrum stehen die Erfahrungen der Opfer. Der Band zeichnet die Entwicklung und Geschichte von Gedenkstätten nach, führt in die wichtigsten Kontroversen ein und vermittelt einen Überblick zu den Aufgabenfeldern dieser Institutionen des kollektiven Gedächtnisses.
Gesamtwerk
Migration
Migration ist ein Thema, das uns heute in besonderer Weise bewegt. Geflüchtete, die auf kleinen Schiffen im Mittelmeer in Seenot geraten sind, andere, die unter erbärmlichen Umständen in Lagern auf griechischen Inseln leben – solche Bilder sind in den Nachrichten präsent. Weltweit befinden sich Millionen von Menschen in Bewegung: auf der Flucht vor Kriegswirren, als religiöse Minderheit vertrieben oder auf der Suche nach einer besseren sozialen und wirtschaftlichen Situation. Aber auch wenn das Thema heute besonders virulent sein mag – Migration ist keine „Erfindung“ der Gegenwart, es hat sie in der Geschichte zu allen Zeiten gegeben. Im Geschichtsunterricht können Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Formen von Migrationsprozessen kennenlernen – entweder punktuell angebunden an klassische Lehrplanthemen oder auch als Längsschnitt. Der Gegenwartsbezug des Themas – als Sinnzusammenhang und als Ursachenzusammenhang – liegt auf der Hand. In beiden Varianten lassen sich Erkenntnisse über Rahmenbedingungen, Abläufe, Denk- und Verhaltensweisen von Akteuren gewinnen, die sowohl historische Prozesse als auch Gegenwartsphänomene besser verstehbar machen und der Orientierung in der Gegenwart dienen können.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Homosexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen in Deutschland
Die Geschichte homosexueller, trans- und intergeschlechtlicher (LSBTI) Menschen gewinnt in der öffentlichen Debatte immer größere Beachtung. Im Geschichtsunterricht kommt sie bisher allerdings kaum vor. Dieses Heft möchte das ändern. In zahlreichen Materialien wird die LSBTI-Geschichte in Deutschland, die bis heute immer auch eine Geschichte von Verfolgung und Emanzipation ist, für den Unterricht erschlossen. Das Heft setzt dabei im Kaiserreich ein und spannt den Bogen über Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Nachkriegszeit und die großen Debatten der 1980er und 90er Jahre bis in die Gegenwart.
Gesamtwerk
Ostmitteleuropa nach 1918
Die Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg führte zu einer historischen Zäsur, die nicht nur die politische Landkarte dieses Teils der Welt veränderte, sondern auch die Flucht und Vertreibung von mehr als einer Million Menschen zur Folge hatte. Im Mittelpunkt stand dabei der am 10. August 1920 unterzeichnete Vertrag von Sèvres, der letzte der fünf Pariser Vorortverträge, die nach der Niederlage des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten unterzeichnet worden waren. Der Vertrag von Sèvres sollte nach dem Willen der Siegermächte eine quasi-koloniale Ordnung in den Gebieten umsetzen, die bis dahin dem Osmanischen Reich gehörten. Dies beinhaltete die Absicht, das Territorium der heutigen Türkei zu zerlegen und in Einflussbereiche zu unterteilen. Das türkische Volk widersetzte sich jedoch diesem „Todesurteil“; und vier Jahre nach dem Waffenstillstand von Mudros musste die Suche nach Frieden im Orient nahezu von vorne beginnen. Das Ergebnis war der Frieden von Lausanne vom 24. Juli 1923, der der Region eine völlig andere Nachkriegsordnung gab, als es der Vertrag von Sèvres vorgesehen hatte. Während der Vertrag von Sèvres von den Türken als nationale Demütigung wahrgenommen wurde, half der Vertrag von Lausanne ihnen, ihren Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung zu verwirklichen. Józef Piłsudski (1867 – 1935) verkörpert wie kein anderer die Wandlungen der polnischen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Vater der 1918 wiedererlangten Unabhängigkeit und Verteidiger der Freiheit gegen den Bolschewismus. Aber er putschte auch 1926 gegen eine gewählte Regierung und regierte Polen bis zu seinem Tod autoritär. Der Beitrag von Stephan Lehnstaedt untersucht die Mystifizierung Piłsudskis seit der Zwischenkriegszeit, aber auch den Wandel der Perzeptionen angesichts der Umbrüche 1945 und 1990. Außerdem wird gezeigt, wie die heutige polnische Regierung den „Vater des Vaterlands“ mit seinen vormodernen Staatsvorstellungen in ihr Geschichtsbild vom ethnisch homogenen Nationalstaat integriert.
Gesamtwerk
Hansebilder
In den Beiträgen dieser Ausgabe wird das Hansebild der aktuellen Forschung beleuchtet. Dabei wird die Hanse gegenwärtig als loser Zusammenschluss von Kaufleuten und Städten zur Beförderung gemeinsamer primär wirtschaftlicher Interessen verstanden. Jenseits dieses allgemeinen Verständnisses haben verschiedene Forschungsstränge vor allem die Heterogenität und die dynamische Entwicklung dieses Phänomens betont, das über ein halbes Jahrtausend in Nordeuropa wirkte. Nicht begründet in der Forschung ist allerdings der heute in der Öffentlichkeit beliebte EU-Vergleich. F. Bernward Fahlbusch untersucht die Darstellung der Hanse in den Schulbüchern der Generation ca. 2005 bis 2020 und prüft, ob die Fortschritte der Historiographie Berücksichtigung gefunden haben. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Rezension der (unzulänglichen) kartographischen Darstellungen gelegt.
Gesamtwerk
Medien in Forschung und Unterricht
Medien in Forschung und Unterricht
Gesamtwerk
Ergebnissicherung
Fragt man Schülerinnen und Schüler, was ihnen im Geschichtsunterricht besonders wichtig ist, kommt häufig nicht – was man als Lehrkraft gerne hören würde –, dass er interessant und spannend sein oder dass er Anlässe zur Diskussion bieten soll, sondern dass die Stunde eine klare, übersichtliche und einprägsame Ergebnissicherung beinhalten soll. Wie eine solche Ergebnissicherung gelingen kann und welche Methoden es dafür gibt, zeigt das vorliegende Heft: Es stellt unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Sicherung vor, versammelt aber auch Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler selbstständig analog ihre Ergebnisse zusammenfassen und strukturieren können. Darüber hinaus geben Beiträge Anregungen für Formen, die im Klassenunterricht eingesetzt werden und neben der Sicherung zur Unterstützung des Erkenntnisgangs der Lernenden beitragen. Fragt man Schülerinnen und Schüler, was ihnen im Geschichtsunterricht besonders wichtig ist, kommt häufig nicht – was man als Lehrkraft gerne hören würde –, dass er interessant und spannend sein oder dass er Anlässe zur Diskussion bieten soll, sondern dass die Stunde eine klare, übersichtliche und einprägsame Ergebnissicherung beinhalten soll. Wie eine solche Ergebnissicherung gelingen kann und welche Methoden es dafür gibt, zeigt das vorliegende Heft: Es stellt unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Sicherung vor, versammelt aber auch Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler selbstständig analog ihre Ergebnisse zusammenfassen und strukturieren können. Darüber hinaus geben Beiträge Anregungen für Formen, die im Klassenunterricht eingesetzt werden und neben der Sicherung zur Unterstützung des Erkenntnisgangs der Lernenden beitragen.
Gesamtwerk
Parlamentarismusforschung
Parlamentarismusforschung
Gesamtwerk
Die Weltwirtschaftskrise (1929–1939)
Kein anderes Ereignis hat den Glauben an das kapitalistische Wirtschaftssystem so nachhaltig erschüttert wie die große Krise, die 1929 über die Welt hereinbrach. Was war zu tun? Abwarten und auf die viel beschworenen Selbstheilungskräfte des Marktes vertrauen oder etwas ganz Neues versuchen? Mit dem Fokus auf den USA und Deutschland lernen Schülerinnen und Schüler zwei paradigmatische Lösungswege kennen. Auf dem einen konnte sich der Kapitalismus trotz aller Widerstände selbst neu erfinden. Der andere führte – wenn auch unbeabsichtigt – geradewegs in den Nationalsozialismus.
Gesamtwerk
Urteilen im Geschichtsunterricht
Das historische Urteilen, lange ein kaum traktiertes Feld des Geschichtsunterrichts, gerät in den letzten zehn Jahren immer mehr in den Fokus der Fachdidaktik und wird auch in den Lehrplänen immer prominenter. In einigen Bundesländern ist ausgehend von den Einheitlichen Prüfungsanforderungen für das Fach Geschichte (EPA 2005, S. 4) in den neueren Lehrplänen von einer Urteilskompetenz die Rede. Auf Historikertagen häufen sich die Sektionen zum Thema Historisches Urteilen (z.B. 2010, 2014 und 2018), in der fachdidaktischen Forschung gibt es zunehmend Arbeiten zum Thema und auch die Fachzeitschriften thematisieren das Urteilen. Während die Politikdidaktik eine Reihe von spezifischen Kategoriensystemen für die Urteilsbildung im Fachunterricht entwickelt hat (z.B. Detjen, Kayser/Hagemann u.a.), greift der Geschichtsunterricht oftmals auf ältere Modelle zurück (z.B. Weymar, Jeismann). Holger Thünemann hat hier jüngst den Bereich des Werturteils weiter ausdifferenziert, indem er beim Werturteil zwischen Valenz- und Relevanzurteilen unterscheidet: Valenzurteile bewerten das Vergangene nach unseren Wertmaßstäben, Relevanzurteile beurteilen die Bedeutung des zu Bewertenden für unsere Gegenwart und Zukunft (vgl. Thünemann, in: GWU i.E.). Angesichts der Wichtigkeit des Anforderungsbereiches III für das historische Lernen verwundert es kaum, dass sich in den Kollegien der Ruf häuft, griffige Fortbildungen zum Urteilen präsentiert zu bekommen. Das ist verständlich, denn Urteilen ist ein schwieriges Geschäft. Da die empirische Forschung noch in den Anfängen steckt, sind lediglich Annäherungen an das Urteilen möglich. Gleichzeitig verspricht diese noch offene Situation eine gewisse Kreativität und eine flexible Vielfalt in den Lösungsansätzen, von denen wir einige in diesem Heft vorstellen wollen. Alle drei Artikel verbindet Gemeinsames: Die hohe Bedeutung des Urteilens für den Kern des Geschichtsunterrichts, das historische Denken zu lernen, steht außer Frage. Gleichzeitig verbindet sie ein Unbehagen über die curriculare Hilfestellung zur Bearbeitung dieses Arbeitsfeldes. Die schon von Jeismann festgestellte Verschränkung von Sach- und Werturteil wird akzeptiert, aus methodischer Hinsicht gibt es bei allen das Anliegen, beide Operationen zu trennen, um damit klare Schritte des Vorgehens im Unterricht einüben zu können. Alle drei Beiträge elementarisieren Vorgänge, entweder indem sie Kernoperationen des Argumentierens zur Problemlösung herausarbeiten (Nitsche, Bräuer u. Scheller), die Modularisierung von Aufgaben explizit zum Werturteil darlegen (Peters) oder drei Typen für die Anlage von Urteilsaufgaben vorstellen, die deren Analyse erleichtern sollen und Qualitätskriterien anbieten (Hasenberg). Alle Beiträge sind praxisorientiert, wollen das Schreiben fördern und nutzen tatsächlich erprobte oder im Abitur eingesetzte Aufgabentypen, um ihre jeweiligen Vorschläge zu veranschaulichen, den Umgang damit zu analysieren (Hasenberg am Beispiel des nordrhein-westfälischen Zentralabiturs u.a.) oder zu kritisieren (Peters am Beispiel des niedersächsischen Zentralabiturs 2017). Die offenen Fragen richten sich vor allem an die Gestalt des Sachurteils. Für das Werturteil liegt ein klarer methodischer Vorschlag mit einem Bezugsrahmen von Wertmaßstäben vor, der sogar einen unverzichtbaren Nexus von Sach- und Werturteil in Frage stellt (Peters). Die Gestalt des Sachurteils bekommt aber lediglich eine gewisse Aufmerksamkeit, wenn mit Bezug auf Jeismann deren Eigenart als „Kontextualisierung eines historischen Faktums oder Sachverhalts“ (Peters) genannt wird, die die „Bedeutung von Vergangenem“ in den Blick nimmt (Nitsche, Bräuer u. Scheller). Eine klare Struktur mit Kriterien, wie es z.B. das niedersächsische Kerncurriculum einfordert , ist nur in Ansätzen sichtbar, wenn z.B. Ursache und Wirkung (Nitsche, Bräuer u. Scheller) genannt werden. Auf Jeismann aufbauend sollten hier ähnlich wie beim Werturteil noch weitere Überlegungen angestellt werden, denn letztlich zielen Sachurteile immer auf das Verstehen historischer Sachverhalte oder Ereignisse, wobei es hier nicht um ein „Verständnis für etwas“, sondern um ein „Verständnis von etwas“ geht. Zu begrüßen sind in den drei Beiträgen die konkreten Hilfestellungen, die sogar bis hin zur Impulsgebung im Unterricht reichen können. Wichtig erscheint der mehrfach deutlich werdende Schwerpunkt auf den Bewusstwerdungs- und Reflexionsprozess, der bei den Schülerinnen und Schülern auch in der Metareflexion einsetzen soll. Er erscheint für einen schülerorientierten, das historische Denken fördernden modernen Geschichtsunterricht unverzichtbar, der – zu Recht – immer öfter auch geschichtskulturelle Phänomene und ihre medialen Vermittlungsformen in den Blick nimmt. Die Redaktion möchte mit diesem Heft die Diskussion zum Urteilen anregen und ist dankbar für weiterführende Beiträge zum Thema, die in unserer Zeitschrift ihren Ort finden sollen.
Gesamtwerk
Migration nach dem Zweiten Weltkrieg
Das Thema „Flucht“ ist hochaktuell. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Migrationssituation am Ende des Zweiten Weltkriegs und danach, als ebenfalls Millionen Menschen auf der Flucht waren. Die Besatzungsbehörden standen vor der großen Herausforderung, die Migration zu lenken und zu versorgen. Sie ordneten 1945 die Gründung von Grenzdurchgangslagern an. Eines dieser Lager ist das Grenzdurchgangslager Friedland, das bis heute in Betrieb ist.
Gesamtwerk
Der Holocaust
Das Erinnern an den Holocaust hat auch über 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz nichts an Relevanz und Aktualität eingebüßt. Dem Geschichtsunterricht kommt hierbei eine wichtige Rolle zu: Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, Relativierungsversuchen mit der notwendigen Expertise zu begegnen. Und sie sollen gegenüber Formen der Ausgrenzung, Stigmatisierung oder gar Gewalt gegenüber andersartigen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen und Lebensformen sensibilisiert werden.Das Erinnern an den Holocaust hat auch über 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz nichts an Relevanz und Aktualität eingebüßt. Dem Geschichtsunterricht kommt hierbei eine wichtige Rolle zu: Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, Relativierungsversuchen mit der notwendigen Expertise zu begegnen. Und sie sollen gegenüber Formen der Ausgrenzung, Stigmatisierung oder gar Gewalt gegenüber andersartigen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen und Lebensformen sensibilisiert werden. Dieses Heft bietet zahlreiche, für den Geschichtsunterricht neue Materialien sowie einen Klausurvorschlag zum Thema Holocaust, mit denen sich das Schulbuch sinnvoll ergänzen lässt. Aus dem Inhalt: Der Holocaust – heute noch aktuell? I Volksgemeinschaft I Ausgrenzung, Entrechtung und Vernichtung I Reichspogromnacht I Wannsee-Konferenz I Wie entscheidend sind die Opferzahlen? I Augenzeugenberichte I Literarische Verarbeitung I Was konnte man vom Holocaust vor 1945 wissen? I Warum wurde nichts gegen den Holocaust unternommen? I Juristische Aufarbeitung nach 1945 I War der Holocaust unvergleichlich? I Methodenseite: Inwiefern können Bilder lügen?
Gesamtwerk
Der Holocaust in der Erinnerungskultur
Das Erinnern an den Holocaust hat auch über 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz nichts an Relevanz und Aktualität eingebüßt. Dem Geschichtsunterricht kommt hierbei eine wichtige Rolle zu: Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, Relativierungsversuchen mit der notwendigen Expertise zu begegnen. Und sie sollen für Formen der Ausgrenzung, Stigmatisierung oder gar Gewalt gegenüber andersartigen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen und Lebensformen sensibilisiert werden. Dieses Heft bietet zahlreiche, für den Geschichtsunterricht neue Materialien sowie einen Klausurvorschlag zum Thema Holocaust, mit denen sich das Schulbuch sinnvoll ergänzen lässt. Aus dem Inhalt: Das Gedenken an die Opfer des Holocaust – aktueller und wichtiger denn je I Aufarbeitung nach dem Zweiten Weltkrieg I Willy Brandts Ostpolitik I Die Wirkung der Rede von Weizsäckers I Gedenkkultur I Aufarbeitung in der Gegenwart I Gegenwärtiger Antisemitismus.
Gesamtwerk
Geschichtsunterricht im Medienwandel
Der Medienwandel ist in vollem Gange. Die zukünftige Arbeits- und Lebenswelt heutiger Schülerinnen und Schüler wird eine digitale sein. Unser Themenheft enthält deshalb praxisnahe Vorschläge, technische und digitale Angebote geschichtsdidaktisch sinnvoll für das historische Lernen nutzbar zu machen. Dazu haben wir diese Angebote systematisiert und ein Glossar erstellt, in dem Sie gängige Applikationen finden, die Sie in unterschiedlichen Phasen zu unterschiedlichen Zwecken anwenden können. Was Sie dort finden, ist kein Hexenwerk, sondern es sind zumeist einfach zu bedienende Apps, Websites oder Programme, mit denen man digitale Medien unkompliziert zur Förderung des historischen Lernens einsetzen kann. Denn letztlich wird auch die Zukunft des Geschichtsunterrichts davon abhängen, ob es gelingt, die digitale Welt sinnvoll in die mediale, methodische und inhaltliche Struktur des Fachs Geschichte zu integrieren.
Gesamtwerk
Das 19. und 20. Jahrhundert
Die Reihe Orientierung Geschichte ist eine Basisbibliothek für Studienanfänger der Geschichtswissenschaft. Hier finden sie das Rüstzeug für die obligatorischen Einführungskurse in die historischen Epochen und die Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft. Konzentriert auf Europa informiert der Band zum 19. und 20. Jahrhundert über Kolonialismus und Dekolonialisierung, Industrialisierung und sozialen Wandel, Revolutionen und Ideologien.
Gesamtwerk
Täter des Holocaust
„Vergangenheitsbewältigung“ ist ein großer Begriff, der schon lange in der öffentlichen Diskussion Deutschlands steht und dies auch noch bleiben wird. Es geht um ein Aufarbeiten und Auseinandersetzen mit dem Völkermord während des Dritten Reiches. Es geht darum, aufzudecken, zu ordnen und zu verarbeiten. Und letztendlich darum, als demokratischer Staat mit Verantwortung und Weitsicht in die Zukunft gehen zu können. Die öffentliche Reaktion auf die Verbrechen war lange Zeit nicht sehr groß, wurde aber durch die Auschwitz-Prozesse in Frankfurt Anfang der 60er Jahre entfacht. Erst jetzt wurde ein Bewusstsein geschaffen für die Sinnhaftigkeit und die Dringlichkeit einer Vergangenheitsbewältigung über die eigentlichen Prozesse und Verurteilungen hinaus. Und diese Diskussion führen die Schüler mit einem Fallbeispiel, indem sie darüber debattieren, ob das Grab eines ehemaligen SS-Offiziers eingeebnet werden soll oder bleibt und er sogar eine Gedenktafel als Opfer des NS erhält.
Gesamtwerk
Historische Jubiläen und historisches Lernen
Historische Jubiläen prägen den öffentlichen Umgang mit Geschichte wie kaum eine andere geschichtskulturelle Erscheinung. Für das historische Lernen sind sie deshalb in vielfacher Hinsicht interessant: Sie sind Teil der Lebenswelt der Lernenden, geben Einblick in Kontroversität und Pluralität von Geschichte und verweisen auf die Emotionalität, die längst vergangene historische Ereignisse bei Menschen hervorrufen. Der Band erschließt das Phänomen historischer Jubiläen in der Theorie und bietet zahlreiche praktische Anwendungsbeispiele für den Geschichtsunterricht.
Gesamtwerk
Aspekte der Geschichtskultur
Computerspiele mit historischem Hintergrund werden immer beliebter und haben prägenden Einfluss auf die Vergangenheitsvorstellungen Jugendlicher und junger Erwachsener. Am Beispiel des Dokumentarmodus des im Alten Ägypten spielenden „Assassin’s Creed: Origins“ untersucht Mathias Herrmann mit fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Blick, welches Potential das Medium Computerspiel für den Geschichtsunterricht hat. Die geschichtskulturelle Abhandlung von Manuel Köster untersucht am Beispiel des Hermannsmythos die politische Instrumentalisierung einer „empirisch nicht triftigen Narration“ (J. Rüsen) im „langen 19. Jahrhundert“. Dabei werden die Verwendung des Mythos und seine Veränderungen unter wechselnden politischen Vorzeichen zur antinapoleonischen, antifranzösischen, antikatholischen oder völkischen Agitation dargestellt. Der diachrone Vergleich verschiedener Quellengattungen zeigt dann das heuristische Potential für die Analyse des gesellschaftlichen Umgangs mit Geschichte auf. Anhand zweier neuer Großsynthesen erörtert Herfried Münkler in seinem Aufsatz grundlegende Fragen einer modernen Geschichte des Krieges. Eine mögliche Perspektive privilegiert die Frage, wie Kriege gehegt, wenn möglich verhindert werden können. Wer die Geschichte Europas vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis 1990 so erzählt, muss freilich manches ausblenden, etwa die Verlagerung exzessiver Gewalt an die (z.T. koloniale) Peripherie. Welchen Wert das Lernen der Europäer für Gegenwart und Zukunft in einer globalisierten Welt haben kann, muss zweifelhaft bleiben. Zu diskutieren ist ferner die Annahme, zeitweilige Konjunkturen des Krieges hätten die europäische Entwicklung in Richtung auf Fortschritt beschleunigt. Dem gegenüber steht eine ‚kältere‘, analytischere Sicht, die sich nicht auf die europäische Neuzeit beschränkt, sondern generell den Wandel des Krieges in Abhängigkeit von der Naturbeherrschung des Menschen studiert. Dieser sozio-ökonomische bzw. -ökologische Zugriff, der als Leitstruktur die Trias von Wildbeuter-, Agrar- und Industriegesellschaft zugrunde legt, kann langfristige Prozesse erhellen und zu einer universalgeschichtlichen Typologie des Krieges gelangen. Freilich ist diese Perspektive nicht leicht durchzuhalten, zumal wenn es die beiden großen Kriege des 20. Jahrhunderts zu erklären gilt. Der Beitrag von Jörn Rüsen zielt darauf, die strikte Opposition von „Standardisierung oder Pluralisierung“ durch eine „Standardisierung der Pluralisierung“ zu ersetzen. Ausgehend von Art. 1 GG gibt die Menschenwürde als universelle Norm dem Geschichtsunterricht eine kulturdifferenzübergreifende anthropologische Grundlage und Ausrichtung. Empirisch weitet diese Norm den historischen Blick auf die Menschheit und ihre vielfältige Ausprägung der Lebensformen in Raum und Zeit. Dabei bezieht sich unser kulturell verpflichtendes Verständnis der Menschenwürde auf den individualisierten einzelnen Menschen als Person; es schließt Anerkennung wie Kritik ein. Die auch geschichtsdidaktisch relevante Frage nach der deutschen Identität widerspricht dem nicht, wenn diese durch eine ausgeprägte Offenheit gegenüber Strittigkeit und Zukunft sowie einen inneren Bezug auf eine transnationale Menschheit definiert wird. Die Geschichtsdidaktik hat nur dann die Chance, einer Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken, wenn sie die (deutsche) Nation angemessen thematisiert.
Gesamtwerk
Stationenlernen Geschichte 7/8 Band 2 - inklusiv
Wie können Sie Ihre Schüler für das Fach Geschichte begeistern und Inhalte des Unterrichts nicht nur rein kognitiv vermitteln? Wie gehen Sie zudem mit einer sehr leistungsheterogenen Lerngruppe um? Mit dem Stationenlernen Inklusionspaket gelingt moderner Geschichtsunterricht, denn es ermöglicht ALLEN Schülern eigenverantwortliches, selbstgestaltetes und kooperatives Lernen. Zur Einführung werden die Methode des Stationenlernens und die praktische Umsetzung im Unterricht kurz erläutert. An jeweils fünf bis neun Pflicht- sowie zahlreichen Zusatzstationen werden die Schüler an die unterschiedlichen Themen herangeführt. Mittels kreativer Textarbeit, einer produktorientierten Ausrichtung und zahlreicher Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung gelingt es Ihnen schnell und einfach, Ihre Schüler zur Mitarbeit zu motivieren. Besonders praktisch: Als digitales Zusatzmaterial erhalten Sie alle Lösungen und sämtliche Arbeitsblätter im editierbaren Wordformat.
Gesamtwerk
Entwicklung der Frauenrechte
Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Dass dieser Satz im Grundgesetz steht, ist das Ergebnis eines langen Kampfes der Frauen um gleiche Rechte. Der Film geht der Entwicklung der Frauenrechte seit der Kaiserzeit nach und zeichnet deren Entwicklung bis heute nach. In Interviews mit drei Frauen aus drei Generationen werden Aspekte der tatsächlichen heutigen Gleichberechtigung, bzw. deren Fehlen beleuchtet.
Gesamtwerk
Auf den Punkt! Die Olympischen Spiele
Stehen auch Sie auf Kriegsfuß mit der Stundentafel? Möchten Sie historisches Wissen vermitteln und das kritische Geschichtsbewusstsein schulen und fragen Sie sich, welche exemplarischen historischen Beispiele Sie dazu sinnvoll nutzen können? Dank dieses E-Books kommen Sie nun zielsicher auf den Punkt! Anhand von Arbeitsblättern zu ausgewählten Themen und Fragen wie „Der Ablauf der antiken Olympischen Spiele“, „Griechische Sportstätten“ und „Die Olympischen Spiele der Antike und der Neuzeit - Ein Vergleich“ erarbeiten sich Ihre Schüler quellenbasiert Schritt für Schritt eine eigene Vorstellung der historischen Zusammenhänge und Gegebenheiten. Abwechslungsreiche Aufgaben und Arbeitsmethoden motivieren Ihre Schüler, sich eingehend mit historischen Sachverhalten auseinanderzusetzen und so ein kritisches Geschichtsbewusstsein zu entwickeln. Alle Lösungen sind enthalten.
Gesamtwerk
Erster Weltkrieg - einfach & klar
So vermitteln Sie das Lehrplanthema "Erster Weltkrieg" einfach, konkret und anschaulich! Basiswissen einfach und klar vermitteln - In diesem E-Book finden Sie motivierende Materialien rund um das Thema "Erster Weltkrieg". Abstrakte Zusammenhänge sind speziell für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf einfach, konkret und anschaulich aufbereitet. Ideen und Materialien zu begleitenden handlungsorientierten Unterrichtsaktivitäten, die helfen, das Thema weiter zu veranschaulichen und zu festigen, runden das Paket ab! Um den Lernfortschritt überprüfen zu können, werden außerdem Tests zu den einzelnen Themenbereichen angeboten. Besonders praktisch: Sie erhalten alle Arbeitsblätter und Tests im veränderbaren Word-Format sowie die Lösungen zur Selbstkontrolle!
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀