Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
In Geschichten eintauchen
In selbst erlesene Geschichten „eintauchen“ zu können: Bis da ist es ein längerer Weg für junge Leser. Denn wer das Lesen gerade erst erlernt, ist noch zu sehr mit dem Akt des Dekodierens beschäftigt, um in einen solchen Lesemodus zu kommen. Zum Glück aber lässt sich eine solche literarische Genussfähigkeit auch über andere Begegnungen mit Erzählungen erreichen. Und diese Begegnungen sind wichtig, weil gerade in der Grundschule Lesevermögen und Erfahrungen mit dem Wesen von fiktionalen Texten weit auseinanderliegen können, denn die Lesefertigkeit der Kinder ist noch im Entwicklungsprozess. Und da das Vergnügen an Literatur die Lesemotivation und die Leseausdauer fördern kann, ist es wichtig, dass Schüler Texte kennenlernen, für die sich aus ihrer Sicht die Mühe des Lesens lohnt. Die Unterrichtsideen im Heft stellen solche Texte und unterschiedliche Herangehensweisen vor, die entweder die Förderung der Lesekompetenz oder aber das Literarische Lernen im Fokus haben. Aus dem Inhalt: Geschichten lesen und verstehen können Für einen handlungsorientierten Umgang mit Erzähltexten Leseröllchen zu "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schwimmen konnte" Vor dem Lesen das Lesen üben "Die Fundsache" im Lernszenario Text-Bilder auf dem Geschichtenspielfeld Dem Materialpaket liegen sechs Bögen mit 21 liebevoll illustrierten Aufträgen für Leseröllchen bei. Sie sind auf besonders strapazierfähiges Papier gedruckt und konzipiert als Material für die Leseförderung und für das literarische Lernen in Freiarbeits- oder Partnerarbeits-Phasen. Die Aufträge sind zwei farbig unterschiedenen Niveaustufen zugeordnet und für Kinder in der Schuleingangsstufe gedacht (Ende 1. Schuljahr + 2. Schuljahr). Darüber hinaus gibt es eine CD-ROM mit 50 Arbeitsblättern und anderen Materialien zu den Unterrichtsideen im Heft.
Gesamtwerk
Das Böse
Seit jeher löst das Böse Angst und Faszination aus. Es zieht uns magisch in seinen Bann, fesselt, schockiert und verstört gleichermaßen. Dabei ist das Böse allgegenwärtig – nicht nur in der Fiktion wie in Goethes Mephisto oder Guillous Evil – Das Böse, auch in der Realität. Es scheint Teil des Menschen und seiner Handlungen zu sein. Aber was genau ist eigentlich "das Böse"? Und wer entscheidet darüber, was böse ist und was nicht? Auch die normativ orientierende Funktion von Literatur braucht das Böse als notwendiges Korrektiv, damit das Gute hervorstechen kann. Somit ist das Böse auch schon immer im Deutschunterricht fest verankert. Grund genug, sich einmal genauer mit den daraus resultierenden didaktischen Forderungen zu beschäftigen. Zumal das Thema durch die Renaissance von Vampiren und anderen dunklen Fantasiegestalten fester Bestandteil der Medienwelt der Heranwachsenden ist. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen literarische Texte, Filme und TV-Serien, die sich mit ethischen und zugleich mit ästhetischen Dimensionen des Bösen auseinandersetzen. Die Unterrichtsmodelle geben Anregungen dazu, wie Sie sich dem Thema nähern und (Wertungs-)haltungen Ihrer Schülerinnen und Schüler herausarbeiten können. Was macht eine Figur zu einer bösen Figur? Welche Grauzonen zwischen Gut und Böse gibt es und welche Selbstinszenierung nutzen die Figuren?
Gesamtwerk
Sprachstile entdecken und entwickeln
Guter sprachlicher Stil – als DeutschlehrerIn hat man ein Gefühl dafür und passt seinen sprachlichen Ausdruck an Adressaten und Anlässe an. Aber wie vermittelt man das seinen Schülerinnen und Schülern? Mit diesen Unterrichtsideen erhält Ihre Klasse mehr „Stilsicherheit“. Dieses Heft hat die beiden Schwerpunkte "Individuelle Stile wahrnehmen" und "Gefühl für Stil-konventionen entwickeln". Um am eigenen Stil zu arbeiten, muss man zunächst unterschiedliche sprachliche Stile wahrnehmen können. Welche Textsorte erfordert welchen sprachlichen Stil? Welche Wirkungen ruft man damit beim Adressaten hervor? Ausgehend davon kann man am eigenen Stil feilen und Sprache gezielt einsetzen. Mit den Unterrichtsmodellen lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, wie sie aus vielen Möglichkeiten den passenden Stil wählen.
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Gesamtwerk
Hören und Zuhören
Wenn in den Bildungsstandards die Rede ist von dem Kompetenzbereich Hören und Zuhören, ist damit natürlich das gerichtete Hören gemeint. Der Hörsinn ist für den Unterricht der zentrale Aufnahmekanal. Da Lehrerinnen und Lehrer und die Kinder sich vor allem sprachlich verständigen, Inhalte im Medium der gesprochene Sprache vermittelt werden, ist vor allem eine Fähigkeit wichtig: zuhören zu können. Das Zuhören kann also durchaus als Schlüsselkompetenz verstanden werden. Die Schulung der Zuhörkompetenzen – genauer: die Kinder zu befähigen, einem Hörtext Informationen entnehmen, sie organisieren und damit arbeiten zu können – ist ein Fokus der Unterrichtsideen im Heft. Ein weiteres Anliegen der Beiträge dieses Heftes ist es, die Wahrnehmung zu schärfen für den Klangraum, in dem wir uns bewegen. Denn wir nehmen immer, auch unbewusst, akustische Signale auf, die einen Einfluss haben auf unser Erleben. Da gibt es viel zu entdecken und in einem zweiten Schritt auch zu gestalten. Aus dem Inhalt: Hörkompetenz sichtbar machen Schlüsselkompetenz zuhören Stadtgeflüster Zwischen den Zeilen hören Mit einem Ratekrimi Zuhörkompetenzen erwerben Ohrwürmer und Hörschätze Einen Audioguide entwickeln Aufgrund ihrer Kürze sind die Texte auf der CD gut geeignet, das bewusste Hören regelmäßig in den Unterricht einzubinden. Dies kann spontan geschehen, wenn sich gerade ein Zeitfenster ergibt, aber auch regelmäßig zu einem festen Zeitpunkt und nach bestimmten Regeln. Das Anhören kann der Erschließung einzelner Texte und der Informationsentnahme dienen, aber auch auf eine Habitualisierung des Hörens in der Schule und das Anbahnen einer Hörkultur abzielen. Aus dem Inhalt: Was du über Fische wissen solltest Zugvögel So kommst du sicher durch ein Gewitter Wie kommt der Spargel vom Feld ins Geschäft? Briefträgerin in einem Hochhaus Was ist eigentlich ein DJ? Das Leben eines LKW-Fahrers Was tun, wenn sich jemand verletzt? Wie leben arme Kinder in Deutschland? Ramadan und Zuckerfest Oktoberfest
Gesamtwerk
Szenisches Schreiben
"Mach jetzt bloß keine Szene", sagen wir, wenn jemand besonders dramatisch zu werden droht. Aber wie geht das andersherum? Wie motivieren wir Schülerinnen und Schüler "auf Ansage" szenisch zu schreiben? Das Heft zeigt Methoden auf und liefert Schritt für Schritt-Anleitungen für spannende Möglichkeiten des Unterrichtens. Szenisches Schreiben hat in Schule und Deutschunterricht bislang nur wenig Tradition und steht weit hinter narrativen und lyrischen Schreibaufgaben zurück. Dabei bietet es nicht nur spannende Möglichkeiten der Kompetenzförderung im Wechsel zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, sondern eine Reihe interessanter medialer Schnittstellen. Die Modelle in diesem Heft basieren auf diesem Verfahren. Von der ersten Textproduktion über die spielerische Auseinandersetzung mit Kommunikationsmustern bis hin zur dramaturgischen Arbeit an den entstandenen Szenen werden Arbeitsschritte vorgestellt, die für verschiedene Schularten und Altersstufen differenziert aufbereitet sind. So ist das szenische Schreiben mal eingebunden in eine umfassende Leseförderung mittels einer Ganzschrift – ein Ansatz, der sich besonders für integrative Klassen eignet. Oder es werden ausgehend von Bildimpulsen phantasievolle Assoziationen zu kreativen Wortneuschöpfungen gesammelt, die dann zum Schreiben von ersten Monologen und Dialogen anregen. Als Ausgangssituationen dienen Romanauszüge oder dramatische Konflikte, um Rollentexte zu konzipieren, die szenisch verarbeitet werden können. Zum Dialogisieren von Szenen dient die Produktion eines Hörspiels, die Erstellung von Filmszenarien, Trailern oder Filmplakaten.
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Gesamtwerk
Grammatik integrativ & funktional
Grammatik und Vergnügen, das passt doch wirklich nicht zusammen in einen Satz - oder vielleicht doch? Ein Schlüssel zu einem anregenden Umgang mit Sprache ist die Einbettung der Auseinandersetzung mit ihr in unterrichtliche Zusammenhänge, das ist mit integrativ gemeint. Der Zusatz "funktional" dagegen meint die Erfahrung, dass die Beschäftigung mit Sprache für das eigene Alltagshandeln nützlich und sinnvoll ist. Aus dem Inhalt: Grammatikunterricht als Sprachbetrachtung Präteritum und Inflektive in einem Bilderbuch Von Adjektiven und Komposita Mit dem Konjunktiv zu neuen Möglichkeiten Nominalgruppen ausbauen Auf vier Leporelloseiten, zwei für Klasse 1+2, zwei für Klasse 3+4, stellen wir verschiedene Möglichkeiten vor, die Kinderbuch-Lektüre zu verbinden mit dem Nachdenken über Sprache. Aber auch über dieses unterrichtliche Potenzial hinaus ist jedes der Bücher ein kleines literarisches Juwel: "Heute bin ich" von Mies van Hout "Der kleine Drache Kokosnuss im Weltraum" von Ingo Siegner "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel und Peter Schössow "Frerk, du Zwerg!" von Ole Heinrich und Rán Flygenring
Gesamtwerk
Historisches Lernen
Literatur und Geschichte sind eng miteinander verwoben. Historisches Lernen als Beschäftigung mit Literatur kann einen wertvollen Beitrag zum Aufbau eines komplexen Geschichtsbewusstseins leisten. Doch gerade der bewusste Umgang mit Fiktionalität stellt im Literaturunterricht auch eine große Herausforderung dar. Wie eine unterrichtspraktische Umsetzung gelingen kann, zeigen die vielfältigen Modelle in diesem Heft. Fakt oder Fiktion? – Diese kurze Formel zeigt, wie sehr beim Lesen fiktionaler Texte, geschichtliches Vorwissen und eine kritische Reflexion gefragt sind. Literatur bietet dem Leser Identifikationsmöglichkeiten, sei es eine enge Bindung an handelnde Figuren oder die lebendige Schilderung von Ereignissen, Gefühlen u.Ä., und ermöglicht dabei einen besonderen Zugriff auf Geschichte. Zielsetzung des historischen Lernens ist es, zum einen bei der Beschäftigung mit der Lektüre das vorhandene Geschichtsbewusstsein zu aktivieren und zusätzliche historische Informationen, die für das Verständnis eines literarischen Textes notwendig sind, sinnstiftenderweise in den Unterricht zu integrieren. Zum anderen soll die Behandlung fiktiver Texte dabei helfen, das Geschichtsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler auszubilden. Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft weisen ein breites Spektrum auf. Die Textsorten reichen von der Graphic Novel, über das Kinderbuch und Lyrik bis hin zum Spielfilm, die historischen Aspekte greifen beispielsweise das Ritterleben im Mittelalter, die literaturhistorische Epoche der Romantik, den DDR-Alltag zur Zeit der Wende, den Ersten Weltkrieg, die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit oder auch die Adaption eines Kinderbuchklassikers über die Jahrhunderte auf. Zum Thema aus der Perspektive des Geschichtsunterrichts: Geschichte lernen 164: Literatur als historische Quelle
Gesamtwerk
Gemeinsam lernen – Umgang mit Vielfalt
Eine Lerngruppe mit bis zu 30 Persönlichkeiten – wie lässt sich da gemeinsames Lernen an einem Gegenstand umsetzen? Zunehmend heterogene Lerngruppen sind für Lehrerinnen und Lehrer in ihrer täglichen Unterrichtspraxis ein „vertrautes“ Bild. Doch häufig stellt sich die Frage, wie sich gemeinsames Lernen auf dieser Basis umsetzen lässt. Das Heft stellt mögliche Modelle vor. Gemeinsames Lernen in zunehmend heterogenen Lerngruppen gilt derzeit als eine der größten Herausforderungen für Lehrerinnen und Lehrer, auch im Deutschunterricht. Es stellt hohe Anforderungen an die diagnostische, didaktisch-methodische und pädagogische Kompetenz von Lehrkräften. Denn beim gemeinsamen Lernen geht es darum, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern. Der Basisartikel zeigt Perspektiven auf, wie das Lernen an einem gemeinsamen Lerngegenstand durch die Gestaltung von verschiedenen Lernsituationen und -arrangements in der Unterrichtspraxis umsetzt werden kann. Die vielfältigen Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen, wie sich gemeinsames Lernen in der Praxis umsetzen lässt. Welche Zugänge ermöglichen eine individuelle Annäherung an den Lerngegenstand? Welche Lernarrangements fordern und fördern Sozial- und Selbstkompetenz, um gemeinsam zu lernen? Welche Rolle kommt der Reflexion von Lernprozessen und Lernzuwächsen zu? Lassen Sie sich von den Beispielen zum gemeinsamen Lernen in diesem Heft für die eigene Unterrichtspraxis inspirieren.
Gesamtwerk
Theater entdecken
Ins Theater zu gehen, ist ein Erlebnis. Doch leider tun sich Lehrer und Schüler oft schwer mit zeitgenössischen Theaterinszenierungen und -stücken, denn sie entsprechen nicht immer den gewohnten Rezeptionserfahrungen. Dabei bietet viele aktuelle Formen spannende Ansätze, sich mit den Inhalten der Stücke auseinanderzusetzen und sich dabei der eigenen Irritationen zu bedienen. Um Ihnen und Ihren Schülern den Zugang zu erleichtern, haben die Unterrichtsideen zu diesem Heft die Schwerpunkte: Theaterformen kennenlernen; Mit Irritationen umgehen. Es gibt Unterrichtsideen und Materialien zu "Krabat", den "Räubern", "Trust", "30. September" sowie zum Einsatz von Übungen aus der Theaterpädagogik. PS. Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der postdramatischen Formen für das Schultheater erfahren, schauen Sie in unsere Zeitschrift "Schultheater", Heft 26: "Postdramatische Interventionen".
Gesamtwerk
Fabeln
Fabeln? Ausgerechnet so ein „herkömmliches“ Thema in der 50. Ausgabe von Grundschule Deutsch? Ja, gerade. Denn so kann auch diese „Jubiläumsausgabe“ zeigen, wofür die Zeitschrift steht, nämlich zwischen der engen Orientierung an der schulischen Praxis und dem Ziel, moderne und also schüler- und kompetenzorientierte Unterrichtsvorschläge zu bieten sowie Hintergrundwissen aus der je aktuellen fachdidaktischen Diskussion. Deswegen geht es dieser Ausgabe darum zu zeigen, dass eine klassische Fabel auch „gegen der Strich“ gelesen werden kann, wie Kinder sich moderne Fabeln erschließen können und zu einer differenzierten Lektüre des Genres und seiner Figuren gelangen. So können Sie sich gemeinsam daranmachen, das Potenzial dieser nur auf den ersten Blick angestaubten Gattung zu heben. Die Bildkartei mit ihren 30 Motiven zeigt die Vielfalt und den Variantenreichtum von Fabelillustrationen – das ist aber nicht ihr alleiniger Sinn und Zweck. Sie finden dort Bildkarten zu vielen der Fabeln, die für die Unterrichtsideen ausgewählt wurden. Dazu gibt es weitere Abbildungen von einzelnen Tieren oder Tierpaaren bzw. -gruppen in Situationen, die Sie im Unterricht mit oder ohne die passenden Fabeltexte einsetzen können. Durch die unterschiedlichen Stile der Bilder kann die Kartei als eine „Sehschule“ für die Kinder dienen, ihre ästhetische Alphabetisierung bzw. ihre Bildliteralität befördern und sie darin unterstützen, Illustrationen nach ihren Maßstäben zu bewerten.
Gesamtwerk
Flucht
Von Asylbewerber bis Willkommenskultur – das Thema „Flucht und Flüchtlinge“ ist allgegenwärtig. Sich im Unterricht mit Fluchtliteratur auseinanderzusetzen, kann Lernende für eine der zentralen Herausforderungen der Gegenwart sensibilisieren. Der Blick über den Tellerrand eröffnet Zugänge, um historisch oder geografisch entfernte Zeit-Räume zu erschließen. Fluchtliteratur ist kein neues Genre – ebenso wenig wie die historische Tatsache, dass Menschen auf der Flucht sind. Auch wenn die Ursachen und Gründe verschieden sind, so sind die Auswirkungen vergleichbar: traumatischer Heimat-, Kultur- und manchmal auch Sprachverlust, Abbrechen von sozialen Beziehungen, dramatische Fluchterlebnisse, Notwendigkeit der Neuorientierung. Der Basisartikel führt in die Thematik ein und stellt Textbeispiele aktueller Jugendbücher vor. Die Unterrichtsmodelle und -anregungen greifen das Thema altersgerecht mit Lektüre- oder Textvorschlägen für verschiedene Altersstufen auf. Ein besonderer Fokus gilt dabei den topografischen Aspekten der Flucht – also zum Beispiel den Flucht-Orten, den Stationen eines Flucht-Weges. Sie verdeutlichen räumliche und zeitliche Zusammenhänge, machen nicht nur Gefahren, sondern auch die Entwurzelung des Einzelnen anschaulich. Die Praxisbeispiele im Heft zeigen, wie vielfältig sich das Thema im Literaturunterricht umsetzten lässt – von Bilder- und Kinderbuch über Dystopie, Film, Graphic Novel, Roman(auszug), Theatertext bis hin zur politischen Rede.
Gesamtwerk
Grammatisches Lernen
Wann "können" Schülerinnen und Schüler Grammatik? Wenn sie sprachliche Werkzeuge und grammatische Mittel beherrschen und sicher verwenden. Der Weg dorthin führt nicht so sehr über die Vermittlung von grammatischem Wissen als vielmehr über den Sprachgebrauch. Grammatisches Lernen vollzieht sich über Lesen und Schreiben und die Reflexion darüber. Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen, wie grammatisches Lernen in typische Schreibsituationen des Deutschunterrichts integriert werden kann. Welche grammatischen Mittel sind sinnvoll beim Erzählen, Beschreiben, Berichten oder Erklären? Mit welchen sprachlichen Mitteln nehme ich in einer Interpretation Bezug auf andere Materialien (Unterrichtsidee mit Leistungsüberprüfung)? Wie schreibt man so, als ob man spricht? Lassen Sie sich durch die Beispiele zu einem neuen Umgang mit Grammatik anregen.
Gesamtwerk
Sprachsensibel unterrichten
„Was soll ich denn da machen?“ oder „Das verstehe ich irgendwie nicht.“ Solche Äußerungen haben Sie im Unterricht sicher auch schon einmal gehört. Sie sind das Stichwort für sprachsensibles Unterrichten.
Sprachsensibles Unterrichten meint vor allem, sich an den Bildungsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zu orientieren und die sprachlichen Herausforderungen in der Schule bewusst zu gestalten. Die Maßgabe dafür ist, dass die Kinder in der Lage sind, diese Herausforderungen mit ihrem sprachlichen Vermögen zu bewältigen. Andererseits brauchen sie Angebote, ihre (bildungs)sprachlichen Kompetenzen auszubauen. Ziel dieses Heftes ist es, Ihnen Anregungen dafür zu geben, wie Sie Ihren Unterricht sprachsensibel gestalten können.
Aus dem Inhalt:
Mehrsprachigkeit und sprachsensibler Unterricht
Förderbedürfnisse mehrsprachiger Kinder
Eine Idee zum kooperativen Lesen
Fit für eine besondere Schreibaufgabe
Eine Checkliste für den sprachsensiblen Fachunterricht
Gesamtwerk
Novellistische Erzählungen der Gegenwart
Seit der Jahrtausendwende sind zahlreiche neue Prosatexte veröffentlicht worden, deren Entdeckung für den Deutschunterricht noch aussteht. Praxis Deutsch hält für die Arbeit mit und an Novellen des 21. Jahrhunderts vielfältige methodische Möglichkeiten bereit. Die Grenzen zwischen Erzählung und Novelle verschwimmen immer mehr. Der Basisartikel führt in die Thematik ein und gibt Definitionen zu Gattungsbegriffen und ihren Grenzen. Bereits die Lektürevorschläge für den Unterricht auf diesen Seiten lassen die Vielseitigkeit erkennen. (Nicht nur) In der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre gibt es eine Fülle von geeigneten Werken für den Unterricht, die in den Unterrichtsmodellen und -anregungen näher vorgestellt werden. Ihr thematisches Spektrum ist dabei breit gefächert: Es geht um Außenseiter, um Freundschaft, um Liebe, um Familienkonflikte, um Genderfragen, um Folgen der Leistungsgesellschaft und vieles mehr. Auch traditionelle Genres wie die Schauergeschichte oder die Historiennovelle sind vertreten. Da die Texte auf alltagskulturelle Elemente Bezug nehmen, hohes gegenwartsdiagnostisches Potenzial sowie eine Nähe zu jugendlichen Lebenswelten und Identitätsproblemen haben, fühlen sich Schülerinnen und Schüler besonders von ihnen angesprochen.
Gesamtwerk
Literarisches Lernen
Viel diskutiert, aber für viele immer noch nicht so recht greifbar ist, was in der Literaturdidaktik mit literarischem Lernen gemeint ist. Dabei handelt es sich um ein Kernanliegen des Literaturunterrichts schon in der Grundschule. Dieses Heft versucht eine Annäherung an das vielschichtige Konzept des literarischen Lernens. Dabei werden die Lernenden und ihre Lernprozesse in den Blick genommen, denn literarisches Lernen führt zu einer Erweiterung der eigenen Wahrnehmungen, des Fühlens und Denkens und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit. Die Unterrichtsideen geben vielfältigen Anregungen, wie Sie solche Lernprozesse anstoßen können. Aus dem Inhalt: Literarischem Lernen auf der Spur Kompetenzen sind nicht alles Aktuelle Kinderbuchreihen als Klassenlektüre Ein Literaturprojekt mit Hörmedium Literarisches Lernen mit textlosen Bilderbüchern Spannungserleben und Textverstehen Die Kartei "Literarisches Lernen" gibt Ihnen Anregungen und Impulse für literarische Gespräche. Sie ist in fünf Rubriken unterteilt: Fragen zur Bilderbuchanalyse Fragen zur Filmanalyse Fragen zur Analyse von Hörmedien Fragen zur Analyse von Comics Literarisches Lernen in Vorlesegesprächen anregen Die Fragen zu den vier Medien dienen der Erarbeitung des jeweiligen Gegenstandes. Diese Fragen können Sie auch im Unterricht verwenden, denn sie sind an die Kinder adressiert. Sie sind als Angebot gedacht und machen ein breites Spektrum auf, das für ein Unterrichtsgespräch der Auswahl bedarf. Die fünfte Rubrik zum literarischen Lernen in Vorlesegesprächen ist didaktisch orientiert und bietet Anregungen für Fragen und Impulse, wie Sie Vorlesegespräche zu Bilderbüchern im Unterricht gestalten können, die literarisches Lernen zum Ziel haben. Auf der dem Materialpaket beiliegenden CD-ROM finden Sie vielfältige Materialien und Arbeitsblätter zu den Unterrichtsideen im Heft, beispielsweise differenzierte Arbeitsblätter für drei Arbeitsgruppen zur Buchreihe "Rosie und Moussa" oder Schreibblätter mit Bildimpulsen aus textlosen Bilderbüchern.
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