Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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Deutsch
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Direkte und indirekte Rede wiedergeben
Im direkten mündlichen wie schriftlichen Austausch miteinander haben wir die Möglichkeit, Missverständnisse zu bemerken und aus dem Wege zu räumen. Anders, wenn wir auf Worte oder Äußerungen anderer Bezug nehmen, wenn also Dritte ins Spiel kommen. Hier hat der Urheber keine Macht mehr, etwas geradezurücken, zu ergänzen, zu kommentieren oder zurückzunehmen. Deshalb lastet Verantwortung auf den Schultern desjenigen, der fremde Rede wiedergibt. Er kann etwas wahrheitsgemäß, sinngemäß, sogar wörtlich wiedergeben – oder genau das Gegenteil tun. Dazwischen tut sich ihm ein breites Spielfeld an Möglichkeiten auf. Diese Ausgabe von Deutsch möchte einen Beitrag dazu leisten, Schülern diese Möglichkeiten aufzuzeigen und vor allem bewusst zu machen. Die Unterrichtsideen zum Schwerpunkt Wann/wo werden Worte wiedergegeben? sensibilisieren die Schüler dafür, wo es darauf ankommt, genau hinzuschauen, ob und was jeweils wiedergegeben wird. Die Unterrichtsideen zum Schwerpunkt Wie werden Worte wiedergegeben? führen Schülern vor Augen, wie man die Wiedergabe fremden Gedanken- und/oder Redeguts verpacken kann, wie sich der Umgang mit ihnen gestalten lässt – formal und sprachlich. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Größe: 1.2 MB) Inhaltsverzeichnis (Größe: 1.2 MB)
Gesamtwerk
Interpunktion
Die Fähigkeit, Interpunktionszeichen sicher und gekonnt zu verwenden, hängt eng mit den schriftsprachlichen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern zusammen. Deshalb nimmt Praxis Deutsch in dieser Ausgabe Interpunktion als Zeichen in den Blick, die das Schreiben und das Lesen von Texten unterstützen. Dem Leser helfen Interpunktionszeichen, die Verständlichkeit und Lesbarkeit von Texten zu sichern. Dabei stellt die Auswertung der Interpunktion beim Lesen eine eigene Erwerbsaufgabe dar; ihre Wirkung muss im Leseprozess erkannt werden, damit die Zeichen für die Interpretation genutzt werden können. Dem Schreiber kann die Interpunktion helfen, den eigenen Versprachlichungsprozess zu kontrollieren. Für den Gebrauch von Interpunktion muss man ihren Einsatz beherrschen. Deshalb finden Sie in diesem Heft einige Unterrichtsideen, die auf das Verständnis von Interpunktionszeichen im Text zielen. Ergänzend stehen Vorschläge, die zeigen, wie Literaten sie bedeutungstragend verwenden – von Auslassungspunkten in Prosatexten über den Einsatz von Gedankenstrichen als Polemik gegen die Zensoren bei Heine bis hin zum reinen „Interpunktions“-Gedicht.
Gesamtwerk
Das Lesen und Schreiben üben
„Das müssen wir aber noch üben!“ So ein Satz ist schnell gesagt – aber wie geht das: sinnvoll, punktgenau und vor allem nachhaltig üben? Die Unterrichtsideen in dieser Ausgabe schlagen gleichermaßen Übungssituationen und -methoden für das Lesen und das Schreiben vor. Sie versuchen, einfache Anregungen sowohl für den Anfangsunterricht zu geben als auch dafür, fortgeschrittenere Schüler zu fördern. Beiträge rund um das Thema Üben unterstützen Sie dabei, das Wesen des Übens – gerade auch im Hinblick auf die Lerndisposition und Selbsteinschätzung des einzelnen Kindes – zu durchdringen. So können Sie in Ihrer Klasse eine wertschätzende und zielführende Übungskultur integrieren. Denn gelingendes Üben verhilft Schülerinnen und Schülern dazu, den Lernprozess zu durchschauen und ihn selbst in die Hand zu nehmen: Dann können sie an ihren Aufgaben wachsen. Im Materialpaket finden Sie neben der CD-ROM mit weiteren Übungsmaterialien zwei Leporellos mit Vorschlägen zum Lesen- und Schreiben-Üben: zum Aushängen in der Klasse, für gemeinsame oder Einzel-Übephasen. Die Vorschläge auf den Falttafeln konzentrieren sich auf wenige Übungen, die die Kinder möglichst an der Erstellung der nötigen Unterlagen oder Materialien beteiligen. Die jeweils erste Seite der beiden Leporellos leitet dazu an, sich auf das Üben vorzubereiten, die folgenden vier Seiten fokussieren jeweils einen Übungsbereich. Das Leporello zum Lernbereich Schreiben umfasst Ideen zum Schönschreiben Schreibtempo Rechtschreiben Verfassen von (kurzen) Texten Das Leporello zum Lernbereich Lesen bietet Übungsideen für Leseflüssigkeit Lesetempo betontes und gestaltendes Vorlesen Textverständnis
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Gesamtwerk
Kooperatives Schreiben
Das Schreiben von Schülern in der Freizeit ist häufig durch wechselseitiges Kommentieren und durch Interaktion bei der Texterstellung gekennzeichnet. Dazu haben soziale Medien und neue Kommunikationsformate beigetragen. Das Schreiben ist hier wie selbstverständlich eine soziale Praxis. Die Schule tut sich hier manchmal noch schwer. Langsam ist aber zu beobachten, dass das gemeinsame Schreiben zunehmend Raum im Unterricht gewinnt und methodisch an Fahrt aufgenommen hat: Längst ist es nicht mehr nur die Schreibkonferenz, die für die Interaktion bei der Textproduktion genutzt wird. Die in diesem Heft versammelten Unterrichtsideen liefern ein breites und anregendes Spektrum der Einbindung kooperativer Schreibanlässe und kooperativer Methoden des Formulierens, Kommentierens und Rückmeldens auf Texte. Dabei konzentrieren sich die Schwerpunkte des Heftes Ko-Autorschaft – Gemeinsam Texte formulieren sowie Textrückmeldung – Über Texte sprechen auf unterschiedliche Kompetenzen beim Schreiben. Schwerpunkt 1 bietet Unterrichtsideen, die sich auf das gemeinsame Aushandeln von Formulierungen im Dialog beziehen. Mit der Notwendigkeit, sich im Dialog auf Formulierungen zu einigen, fangen Schüler an, Vorschläge und Ideen für den Text vor den Augen des Partners zu versprachlichen und zu begründen. Schwerpunkt 2 liefert Unterrichtsideen, die sich auf die Fähigkeit richten, fremde Texte zu lesen, einzuschätzen und mit Kritik und Optimierungsvorschlägen zu versehen und sich in der Adressatenrolle zu bewegen. In beiden Fällen führt die Interaktion meist zu einer stärkeren Bewusstheit und Reflexion von Sprache. Die Schreiber profitieren von den Ideen und Alternativvorschlägen der Partner. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Größe: 1.4 MB) Inhaltsverzeichnis (Größe: 1.4 MB)
Gesamtwerk
Dokumentarfilme
Bislang werden Dokumentarfilme eher in Schulfächern eingesetzt, zu denen sie thematisch passen. Deutsch fällt selten darunter. Dass es trotzdem sehr lohnenswert ist, Dokumentarfilme "lesen" zu lernen, zeigt dieses Heft. Denn jeder Film bildet Wirklichkeit in einer anderen Weise ab, die es herauszufinden und zu diskutieren gilt. Kinder und Jugendliche kennen Dokumentarfilme in vielen Varianten und aus den unterschiedlichsten Medien - neben dem Fernsehen spielt zunehmend das Internet eine große Rolle. Viele fertigen selbst gern dokumentarische Mitschnitte an, die als Handyfilme in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Neben inhaltlichen und medienkritischen Aspekten ist es deshalb im Deutschunterricht besonders interessant, auf die Ästhetik und Machart der Filme zu schauen, auch um sie für die eigene Produktion einzusetzen.
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Gesamtwerk
Graphic Novels
Die Graphic Novel ist eine ganz besondere Literaturform, denn sie überschreitet die Möglichkeiten anderer Bild-Text-Verbünde wie z. B. Bilderbücher oder Comics. Sie erschafft etwas Neues, indem sie Bilder mit den Möglichkeiten eines Romans verbindet und damit an erzählerischer Komplexität gewinnt. Auch deshalb sind Graphic Novels bei verschiedensten Lesern so beliebt. Nicht nur spannende Geschichten werden erzählt, sondern auch schwierige gesellschaftliche, politische oder soziale Themen können anschaulich dargestellt werden. Daraus ergeben sich für den Literaturunterricht interessante Perspektiven und Ansatzpunkte. Denn die Hybridtexte ermöglichen das Lernen an und über Literatur und Medien in allen Altersgruppen. Ein Glossar in diesem Heft gibt eine Übersicht über die wichtigsten Fachbegriffe und eine Kopiervorlage zeigt, wie die Fachbegriffe richtig eingesetzt werden. Der zusätzliche Beihefter listet Beispiele interessanter Graphic Novels auf. Aus dem Inhalt: Literarisches Lernen anhand der Graphic Novel Im Westen nichts Neues Interaktionen zwischen Text und Bild in Irgendwie dazwischen erkunden Die autobiografische Graphic Novel Persepolis kennenlernen Literarisches und historisches Lernen mit der Graphic Novel drüben! Das Spiel mit Perspektiven in Hilda und der Mitternachtsriese nachvollziehen Brecht in der Graphic Novel Keuner und die Flut entdecken
Gesamtwerk
Gedichte gefühlt – gedacht
Kinder und Gedichte – das kann ein Traumpaar sein, das sich im besten Fall schon lange vor der Einschulung findet und auch durch die objektivierenden Begegnungen im Unterricht nicht entfremdet. Deshalb möchten wir für einen Umgang mit Lyrik werben, bei dem Gedichte zuerst und vor allem in ihrer lyrischen Sprache und Gestalt wahrgenommen, gehört und gelesen werden, und zwar mit Genuss! Der lässt sich nun nicht verordnen, allerdings können wir einen gedeihlichen Rahmen schaffen, der dem Sich-Freuen an lyrischen Texten einen Raum gibt – auch im Unterricht. Wie das gelingen und zu einem umfassenderen Verständnis der lyrischen Texte führen kann, zeigen die Unterrichtsideen im Heft. Aus dem Inhalt: Kinder verstehen Gedichte Frühe Erfahrungen mit Lyrik Mehrsprachige Gedichte hören und Sprechen Die Schule als begehbares Gedichtebuch Reime als Anker für die Auseinandersetzung mit Lyrik Die beiden Hauptsprecher dort sind ausgebildete Schauspieler, Lehrer und Eltern und haben also einen reichen Erfahrungsschatz im Umgang mit Literatur und mit deren Vermittlung an Kinder. Sie kennen und nutzen die vielfältigen Facetten und Tonlagen ihrer Stimme, um Sprache zum Klingen zu bringen. So kann die erste flüchtige Begegnung der Kinder mit dem Text wiederholt werden und zu einer vertiefenden Rezeption führen – immer auch in der Hoffnung, die Kinder so zu ermutigen, sich selbst an einem Gedichtvortrag zu versuchen.
Gesamtwerk
Literarische Gespräche führen
Auf fast jeder Party im Freundes- und Bekanntenkreis finden sie statt: literarische Gespräche. Sie sind freiwillig, in ihrem Ausgang unbestimmt und von Neugier und Lust am Austausch über Leseerfahrungen geprägt. Darin unterscheiden sie sich grundlegend vom traditionellen Unterrichtsgespräch über gemeinsam gelesene Lektüren. Diese Ausgabe von DEUTSCH bricht schulisch formalisierte Interpretationszugänge auf und animiert Sie, Ihre Schüler durch deutungsoffene Gespräche neu zu motivieren. Der Schwerpunkt Im Dialog mit Literatur sieht das Lesen als zu sich selbst sprechen in fremdem Namen (Klaus Weimar) und ermuntert Schüler, den literarischen Text förmlich anzusprechen und ihn als ein unbekanntes, mehrdeutiges Wesen mit Eigenleben wahrzunehmen. Die Unterrichtsideen im zweiten Schwerpunkt Im Dialog über Literatur zielen dabei auf die Individualität von Deutungen, die auch das (zeitweilige) Nichtverstehen, die Verblüffung oder das Rätsel an einem Text einschließen. Denn uns ist wichtig, dass der Bedeutungsüberschuss literarischer Texte und deren Spielräume der Interpretation für die Schüler genussvoll erfahrbar werden. Das prägt auch die Kartei Mit und über Literatur sprechen, die dieser Ausgabe als Material beiliegt.
Gesamtwerk
Materialgestütztes Schreiben
Materialgestütztes Schreiben begegnet uns in vielen alltäglichen Situationen. Wir betrachten Grafiken und recherchieren Informationen im Internet, um die darin enthaltenen Informationen für den jeweiligen Schreibanlass zu nutzen. Gerade deshalb ist das materialgestützte Schreiben zentral Schüler und als Aufgabentyp in den Bildungsstandards fest verankert. Das Heft beleuchtet Kompetenzaspekte, besondere Anforderungen an die Schüler und neue Aufgabenformate des materialgestützten Schreibens. Didaktische Herausforderungen wie die Beurteilung, die Förderung von Lesekompetenz und die Verwendung bestimmter sprachlicher Werkzeuge werden dargestellt. Das zusätzliche Downloadmaterial zum Heft hält eine Fülle an Materialien bereit, damit die Unterrichtsvorbereitung leichter fällt und Zeit für lange Recherchen eingespart werden kann. Aus dem Inhalt: Materialgestützt einen eigenen Stadtführer für die Klassenfahrt erstellen Materialgestützt über Taschengeldfragen informieren Exzerpieren lernen und das Schreiben einer Facharbeit anbahnen Textübergreifende Themen finden beim Schreiben zu mehreren Quellen Einen materialgestützten Essay schreiben
Gesamtwerk
Inhalte strukturieren und dokumentieren
Strukturieren und dokumentieren – diese zwei Fähigkeiten werden in der Schule tagtäglich mehrfach über alle Fächer hinweg von den Schülern abgefordert. Diese Ausgabe von DEUTSCH zeigt vor allem Vorschläge, die über das zugrunde liegende Informationsgefüge hinausgehen und den Fokus auf das Wie richten, auf den Werkzeugkasten, der nötig ist, um Inhalte zu rezipieren, zu koordinieren und darzustellen. Strukturieren und dokumentieren – diese zwei Grundlagenfähigkeiten werden in der Schule tagtäglich mehrfach über alle Fächer hinweg von den Schülern abgefordert. Obwohl diese Fähigkeiten so grundlegend sind, stellen sie doch gleichzeitig die höchste Herausforderung dar. Diese Ausgabe von DEUTSCH zeigt vor allem Vorschläge, die über das zugrunde liegende Informationsgefüge hinausgehen und den Fokus auf das Wie richten, auf den Werkzeugkasten, der nötig ist, um Inhalte zu rezipieren, zu koordinieren und darzustellen. Die Unterrichtsideen zum Schwerpunkt Strukturen rezipieren und koordinieren zielen auf zusammenfassende Aufzeichnungen, die eine Person vorwiegend für den eigenen Gebrauch anfertigt – als Unterrichtsaufzeichnung oder als Lernhilfe. Hierbei erschließen Ihre Schüler Texte durch grafische und szenische Darstellungen und erhalten Hilfestellung beim Anfertigen von Mitschriften. In den Unterrichtsideen zum Schwerpunkt Inhalte übersichtlich darstellen erfolgt die Zusammenfassung für ein Gegenüber, für ein Publikum. Dies setzt zwar ebenso ein eigenes Verständnis der Inhalte voraus, der Fokus liegt aber eher auf der Ebene der Darstellung. Die Herausforderung besteht darin, Strukturen zu finden, die möglichst allgemein verständlich und im Idealfall ohne zusätzliche Erläuterungen selbsterklärend sind.
Gesamtwerk
Bilder und Geschichten erzählen
Zum mündlichen Erzählen gehören immer zwei: Erzähler und Zuhörer. Das gilt für alltägliche Situationen ebenso wie für den Unterricht, denn Kinder entwickeln ihre Erzählkompetenzen mithilfe von anderen. Was müssen wir also für eine Erzähldidaktik wissen, die gleichermaßen die Erzähler, ihre Geschichten und ihre Zuhörer in den Blick nimmt? Zuerst einmal ist es wichtig, dem Erzählen Zeit und Muße einzuräumen und die Kinder mit Erzählideen und -tipps anzuregen. Dafür machen die Unterrichtsideen vielfältige Vorschläge und nehmen Sie und die Kinder gleichermaßen als Erzähler und Zuhörer in den Blick. Ein Teil der Anregungen folgt dem Schwerpunkt "Kindern erzählen". Wenn Sie als Lehrerin erzählen, geben Sie den Kindern Beispiele für attraktive Erzählmuster und für die Performance von Geschichten. Aber auch als Zuhörerin nehmen Sie eine wichtige Rolle ein – Ihre empathischen Fragen und Kommentare zu Erzählungen der Kinder helfen diesen, ihre "Geschichte im Kopf" zu versprachlichen. Unsere Vorschläge zum zweiten Schwerpunkt des Heftes "Kinder erzählen" bergen viele kleine, feine Erzählideen, sie zielen nicht unbedingt auf große Entwürfe, sondern sind darauf angelegt, Kinder die elementare Kraft des Fabulierens erleben zu lassen. Aus dem Inhalt: Wie Kinder erzählen (lernen) Der etwas andere Montagskreis Faszination Bodenbilder Ein Erzählspiel aus der Buchmitte Dialogische Bilderbuchbetrachtung Märchen erzählen mit dem Papiertheater Das Materialpaket zum Heft haben wir mit einer Erzählkartei ausgestattet, die sich in drei farbig markierte Rubriken gliedert: Geschichten (er)finden – Sich Geschichten merken – Vor anderen erzählen. Die Aufgabensprache ist bewusst einfach gehalten. Denn es handelt sich um eine Kartei für die Hand der Kinder, sie will in deren Sinne leserfreundlich sein. Die zusammengestellten Erzählideen sind durch die Anwendung von vier Prinzipien geleitet: Vereinfachung, Differenziertheit (die Ideen sind jeweils einer oder zwei von drei Niveaustufen zugeordnet), Intuitives Verständnis und Offenheit für den Möglichkeitsreichtum von Geschichten. Die Kartei ist konzipiert für eine differenzierte Erzählförderung, in gemeinsamer Arbeit im Unterricht oder auch für freie Erzählzeiten, in denen die Kinder allein oder zu zweit mit der Kartei arbeiten können. Darüber hinaus gibt es auf der CD-ROM vielfältige zusätzliche Materialien und Arbeitsblätter zu den Unterrichtsideen im Heft. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Materialien zur Arbeit mit Bodenbildern.
Gesamtwerk
Faust
Goethes Faust ist eines der bekanntesten deutschen Dramen und nicht zu Unrecht der Klassiker der deutschen Literatur. Es existieren viele verschiedene Lesarten und Deutungen des Dramas, die sich je nach Zeit und gesellschaftlicher Situation unterscheiden. Auch 200 Jahre nach seinem Erscheinen findet eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Text in verschiedensten Medien statt. Dieses Heft zeigt deshalb aktuelle Lesarten und Zugänge zu Faust auf. Es bezieht dabei auch die aktuelle literaturwissenschaftliche Forschung und neue mediale Verarbeitungen des Faust-Stoffes mit ein. Daraus ergeben sich für den Deutschunterricht interessante Perspektiven und neue Sichtweisen der Faust-Figur. Aus dem Inhalt: Goethes Faust – aktuelle Lesarten und Zugänge Kinder "erschreiben" sich ein erstes Textverständnis von Faust anhand eines Bilderbuchs Eine Unterrichtsreihe zur Graphic Novel Faust. Der Tragödie erster Teil von Flix Faust Applikationen – Journalistische "Bruchstücke" aus dem Faust entdecken Theatrale Interpretationen der Faust-Figur im Vergleich Ein didaktischer Zugang zum Faustfilm von Alexander Sokurow
Gesamtwerk
Neueste Kurzprosa
Aktuelle kurze Prosatexte haben viele Gesichter und vielfältige Erscheinungsformen, die an traditionelle Kurzgeschichten, Märchen, Fabeln, Anekdoten oder Aphorismen erinnern. Für den Unterricht gibt es so viel zu entdecken, sowohl in der Kinder- als auch in der Erwachsenenliteratur. Die Ausgabe zeigt Möglichkeiten auf, wie kurze Prosatexte im Unterricht erschlossen werden können. Abwechslungsreiche Methoden werden an verschiedenen Beispieltexten anschaulich erläutert. Das Heft ist außerdem eine Fundgrube für alle, die nach neuen Texten für den Unterricht suchen – egal ob für eine Klassenarbeit, zur Interpretationsübung oder als Anregung für das kreative Schreiben. Aus dem Inhalt: Dinge behalten, verlieren, erinnern – Lern- und Leistungsaufgaben zu autobiografischer Kurzprosa "Und wieviel Gehirnlänge braucht es wohl, um die Armut zu verhindern?" – Über Armut und Reichtum in alten und neuen (Kalender-)Geschichten Der "lesende Knabe" wird "später ein Mörder" – Ein altes Kinderporträt als Vorlage für eine Erzählung Kurzprosa 2.0 – Texte im Twitter-Takt Wer sind die "Drei Schwestern"? – Intertextuelle Bezüge in Peter Stamms Erzählung entdecken
Gesamtwerk
Komplexe Sätze durchschauen
In der Tat kann der Zugang zu komplexen Sätzen komplex sein: Man denke z.B. an Temporalsätze, Lokalsätze ect. Allein die semantische Perspektive stellt so differenzierte Kategorien für Teilsätze bereit, dass man leicht den Überblick verlieren kann. In dieser Ausgabe von DEUTSCH stellen wir Ihnen Unterrichtsideen vor, die helfen, komplexe Sätze tatsächlich zu durchschauen. Dies geschieht unter dem Schwerpunkt Satzstrukturen einerseits durch einen strukturellen Zugang, der durch die Stellung der Verben auf einfach nachzuvollziehende Weise klären kann, wo der Haupt- und wo der Nebensatz steht. Damit werden Zugänge zur Kommasetzung einerseits und zum Aufbau des Satzes und den Funktionen des Teilsatzes andererseits geschaffen. Auch der vergleichende Blick ins Türkische kann hier hilfreich sein. Im zweiten Schwerpunkt widmen sich die Unterrichtsideen (komplexen) Sätzen in Texten. Die Schüler lernen komplexe Sätze in ihrer Stilistik zu durchschauen. Komplexe Sätze werden dann interessant, wenn sie sie in Texten betrachten und ihre spezifische, stilistische Funktion bewusst erkennen – sei dies in literarischen oder in Sachtexten: So stellen sich z.B. folgende Fragen: Warum nutzen manche Autoren für ihre Erzählungen scheinbare Endlossätze, während andere mit ganz einfachen Konstruktionen auskommen? Warum kann es für die Darstellung von Sachverhalten manchmal notwendig sein, komplexere Sätze zu formulieren? Wie gelingt es, dass diese trotzdem verständlich bleiben?
Gesamtwerk
Rechtschreibung erforschen
Rechtschreibung ist kein Lieblingsthema, aber ein wichtiger Gegenstand des Deutschunterrichts – und das Nachdenken und Erforschen bieten vielfältige Möglichkeiten, die Geheimnisse der Sprache zu entdecken. Kinder zeigen ein spontanes Interesse an Sprache, sie wollen wissen, warum etwas so heißt, wie es heißt, wie Wörter richtig geschrieben werden und warum sie so geschrieben werden. Aufgabe der Grundschule ist es, dieses Interesse der Kinder aufzugreifen und zu erhalten. Das gelingt, wenn Sie mit ihnen über Rechtschreibung und ihre Normen sprechen, sie gemeinsam hinterfragen und ihnen auf den Grund gehen. Hier finden Sie viele Beispiele für einen guten Rechtschreibunterricht, der das leisten kann. Aus dem Inhalt: Gemeinsam über Rechtschreibung nachdenken Rechtschreiborientierung von Anfang an Wörter unter der Lupe Die Systematik der Großschreibung entdecken Fünf Minuten über Rechtschreibung nachdenken Forscherfragen der Kinder als Ausgangspunkt Bitte beachten Sie auch die dazugehörige Materialausgabe. Wie kommen Sie mit Kindern in ein Gespräch über die Rechtschreibung? Und was sind die richtigen Fragen und Impulse, die Kinder zu Sprachforschern werden lassen? Die Kartei "Rechtschreibgespräche" möchte Ihnen Anregungen geben, in Ihrem Unterricht über Rechtschreibphänomene zu sprechen und sie mit den Kindern zu erarbeiten. Die dargestellten Impulse sind bewährt und stellen häufige Schriftstrukturen und kindliche Fragen zu deren Verschriftung in den Fokus. Das gemeinsame Nachdenken und Sprechen über verschiedene Aspekte der Rechtschreibung verbindet die Kompetenzbereiche Sprechen und Zuhören, Schreiben und Sprache und Sprachgebrauch untersuchen und realisiert somit einen integrativen Deutschunterricht. Neben der Kartei "Rechtschreibgespräche" sind auf der zum Materialpaket gehörigen CD-ROM zusätzliche Materialien und Arbeitsblätter zu den Unterrichtsideen im Heft. Im dazugehörigen Themenheft finden Sie diese Inhalte: Gemeinsam über Rechtschreibung nachdenken Rechtschreiborientierung von Anfang an Wörter unter der Lupe Die Systematik der Großschreibung entdecken Fünf Minuten über Rechtschreibung nachdenken Forscherfragen der Kinder als Ausgangspunkt
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