Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Bild -- Literatur – Medium
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Texte überarbeiten
Für viele Kinder ist das Überarbeiten ihrer Texte eher ein Pflichtprogramm und hat wenig mit dem eigentlichen Schreiben zu tun. Dabei ist das Überarbeiten ein fester Bestandteil des Schreibens. Schon beim Planen eines Textes werden z.B. Sätze im Kopf neu formuliert und Wörter ausgetauscht. Überarbeiten findet also schon während des Schreibens statt und kann gelernt werden. Einen Text zu überarbeiten, ist eine komplexe Tätigkeit, die mit den Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Weise im Unterricht erarbeitet kann. Dafür müssen die Schreibenden zunächst ein Bewusstsein entwickeln, dass es möglich ist, ihre Texte zu überarbeiten und dass sich diese Mühe auch wirklich lohnt. Häufig ist es notwendig, dafür Distanz zum eigenen Text einzunehmen und die überarbeitungswürdigen Textstellen zunächst einmal aufzuspüren. Dies gelingt zum einen sehr gut beim Bearbeiten fremder Texte, zum anderen ist es hilfreich, dabei mit anderen Kindern zusammenzuarbeiten, z.B. in sog. Lektorenrunden. Um diese Kompetenzen zu erwerben, können die Kinder im Schreibunterricht von Anfang an unterstützt werden. Diese Ausgabe von Grundschule Deutsch bietet dafür zahlreiche Unterrichtsvorschläge, die vor allem die Arbeit an der Texttiefe, am Inhalt eines Textes, in den Mittelpunkt stellen. Aus dem Inhalt: Aufgaben für den Erwerb und die Überprüfung von Schreibkompetenzen; Eine Überarbeitungshaltung aufbauen; Den Überarbeitungsprozess bereits bei der Textplanung unterstützen; Die Lektorenrunde als kooperatives Rückmeldeverfahren zu Textentwürfen; Von der Bedeutung des ersten Satzes; Literarische Mittel der Redewiedergabe erproben; Von der Grusel-Geschichte zum Grusel-Slam; Textüberarbeitungen mithilfe multimedialer Schreibarrangements initiieren; Schreibkonferenzen von Anfang an; Einen fremden Text überarbeiten; Digitale Medien bei Überarbeitungsprozessen nutzen.
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Youtube
Auf Youtube lässt sich zu so gut wie jedem Thema ein Video finden und jeder kann selbst zum Youtuber werden. Die Reichweite der Plattform ist gigantisch und sie ist aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler nicht wegzudenken. Grund genug, sich mit dem Unternehmen Youtube und den Funktionsweisen der Kommunikationsplattform auseinanderzusetzen sowie nach ihren Potenzialen für den Deutschunterricht zu fragen. Die Modelle im Heft liefern praktische Beispiele für die konkrete Umsetzung und sind in Zeiten des Online-Unterrichts aktueller denn je. Youtube hat Potenzial. Es ist ein allumfassendes Archiv, das als solches sogar unser kollektives Gedächtnis prägt. Es bietet Lernenden die Möglichkeit, anhand von Erklärvideos oder Tutorials schwierige Unterrichtsinhalte zu verstehen oder sich sogar selbst produktiv zu beteiligen. Und es bietet neue Kommunikationswege, indem es Nutzern ermöglicht, auf Videos zu reagieren und sie zu kommentieren. Die Plattform verändert durch ihre Partizipationsmöglichkeiten sogar die Meinungsbildung. Youtube ist zugleich aber auch ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen, das ökonomisch agiert, dessen Inhalte hinterfragt werden müssen und welches – beispielsweise anhand von selbstlernenden Algorithmen – Präferenzen von Nutzern ermittelt, um diese wiederum für sich einzusetzen. Das alles sind Funktionen und Facetten von Youtube, die sich sehr gut mit den Lerninhalten des Deutschunterrichts kombinieren lassen.
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Digitales Lesen
Selten dürfte es sowohl Lehrenden an Hochschulen und Schulen als auch Studierenden und Schüler*innen klarer vor Augen geführt worden sein als in den letzten Monaten: Die Digitalisierung ist in vielen Bildungsinstitutionen – sowohl in der Technik als auch in den LehrLern-Prozessen – noch immer nicht (richtig) angekommen. Umso wichtiger werden Themen, die einen vertieften Einblick in Fragen des Lehrens und Lernens in der Digitalkultur bieten und damit Professionswissen und Handlungssicherheit. Das Heft „Digitales Lesen“ vereint einen wichtigen Lernbereich des Deutschunterrichts, das „Lesen“ – traditionell mit der Materialität des Buches verbunden –, mit einer den Alltag stark prägenden Dimension, dem „Digitalen“. Während das Heft 5/2016 mit dem Titel „Digitale Literatur und elektronisches Lesen“ die Literatur in der digitalen Medienkultur fokussierte, verbindet dieses Heft Literarisches, Sprachliches, Lesepsychologisches, Mehrsprachiges und Multimodales mit digitalen Texten und Dokumenten und stellt theoretische und empirische Forschungsergebnisse der letzten Jahre aus verschiedenen Wissenschafts(teil)disziplinen vor. Folgende Fragen werden unter anderem diskutiert: Können Jugendliche auch digital vertieft lesen? Welche Strategien helfen beim Lesen digitaler Dokumente? Wie kann der Blick für Multiliteracies geschärft werden? Welches Potenzial haben multimodale Medienverbünde? Wann sollten Schüler*innen digital und wann analog lesen? Abgeschlossen wird der Thementeil mit Auszügen aus Vielleicht ist das neu und erfreulich von Kathrin Passig.
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Grammatik entdecken
Sprachbetrachtung und Grammatik spielen im Deutschunterricht der Grundschule und der Sekundarstufe I eine zentrale Rolle. Auch in den höheren Jahrgangsstufen fließen sie immer wieder in den Unterricht ein. Wie der Erwerb grammatischen Wissens durch das Entdecken, Beschreiben und Analysieren grammatischer Strukturen unterstützt werden kann, zeigen Ihnen die Modelle in diesem Heft. Sie widmen sich dem Entdecken von Wortgruppen, dem Feldermodell und der Valenzorientierung. Sie zeigen auf der einen Seite, wie Sie in der Sekundarstufe II die grammatische Reflexion an das Schreiben über ästhetische Erfahrungen anknüpfen, und wie Sie – auf der anderen Seite – bereits Grundschülern anhand des Wortzwischenraums Einsichten in grammatische Strukturen vermitteln können. Besonderes Augenmerk liegt bei allen Modellen darauf, wie der Unterricht die Anwendung sprachlich-kognitiver Operationen fördern kann, denn diese ermöglichen überhaupt erst Entdeckungen an sprachlichen Strukturen und Einsichten in deren Funktionen.
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Kurzfilme
Mit dem Kurzfilm beginnt die Geschichte des Films – und von Anfang an lässt sich feststellen, dass der Kurzfilm besonders offen ist für Experimente, für narrative und filmästhetische Innovationen. Die ultrakurzen Filme der Anfangszeit zeigen eine Offenheit der Form, die der spätere Hollywood-Spielfilm meistens der Geschlossenheit opfert. Offene Formen, elliptisches Erzählen, parabolische und symbolische Erzählweisen, ästhetische Experimente sind für den Kurzfilm typisch. Es ist kein Zufall, dass eine der entscheidenden Innovationen in der Geschichte des deutschen Spielfilms, der „Neue deutsche Film“, im Kurzfilm seinen Ursprung findet. Der Kurzfilm spielt mittlerweile in der Mediensozialisation Jugendlicher eine wichtige Rolle. Er ist fester Bestandteil in kulturellen und kommunikativen Handlungsfeldern von Schülerinnen und Schülern; in Webvideos dokumentieren und kommunizieren sie lebensweltliche Ereignisse oder inszenieren fiktionale Formen. Deswegen ist der Kurzfilm heute ein Medium, dem ein stärkerer lebensweltlicher Bezug zukommt als dem Langfilm. Für Deutschlehrer*innen gibt es in dieser Hinsicht zahlreiche Anknüpfungspunkte, die einen Kurzfilmunterricht motivieren können. Das vorliegende Heft soll neben dem Kurzspielfilm auch Kurzformen des Dokumentarfilms, des politischen Animationsfilms und solche Kurzfilm-Formate reflektieren, die im Lebensumfeld Jugendlicher eine besondere Rolle spielen (Webvideos auf YouTube). Insgesamt will das Heft auf das große didaktische Potenzial dieses Genres aufmerksam machen und Anregungen zu seiner Didaktisierung geben. Arbeit mit Kurzfilmen lässt sich auch gut im Online-Unterricht umsetzen, zumal die meisten der im Heft genannten Filme online verfügbar sind.
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Digitale Medien
Betrachten wir den alltäglichen Umgang der Jugendlichen mit digitalen Medien, wird deutlich, dass sie dafür über eine Nutzungskompetenz hinaus Analyse- und Reflexionskompetenz benötigen. Der Deutschunterricht ist in besonderem Maße dazu geeignet, diese zu vermitteln. Das Heft nimmt die alltägliche Nutzung der digitalen Medien zum Ausgangspunkt und liefert Unterrichtsvorschläge zu den Themen WhatsApp-Kommunikation, Counter-Speech-Strategien, Durchführung einer WebQuest sowie Besonderheiten digitaler Werbung.
Gesamtwerk
Textprozeduren: Lesen und Schreiben
Formulierungsmuster in Texten erkennen, ein Gespür für Bausteine und Handlungen entwickeln und sie als Werkzeuge des Schreibens nutzen ist nicht leicht und muss bei den Lernenden erst angebahnt werden. Das Heft vermittelt, wie Textprozeduren funktionieren und wie der Unterricht durch die Verzahnung von Lesen, Sprachreflexion und Schreiben ihre Aneignung stützen und fördern kann. Die Modelle in dieser Ausgabe behandeln ein breites Spektrum an Textprozeduren: zum Erzählen, Berichten, Argumentieren, Interpretieren und zum Schreiben wissenschaftlicher Texte. Denn Textprozeduren sind routinehafte funktionale Textbausteine und Schülerinnen und Schüler müssen lernen, diese anzuwenden und zu gebrauchen.
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Deutschunterricht digital
Der Grundschule und ihren Fachdidaktiken kommt die Aufgabe zu, Konzepte für das Lernen mit und über digitale(n) Medien und Technologien zu entwickeln. Insbesondere der Deutschunterricht mit seinen genuinen Gegenständen, etwa die Kommunikation, die Rezeption und Produktion von Texten und Informationen, schickt sich an, sich den neuen Anforderungen zu stellen. Da viele Kinder bereits über Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien verfügen, gilt es zu überlegen, wie die sehr unterschiedlichen bereits vorhandenen Kompetenzen im Unterricht aufgenommen und weiterentwickelt werden können. Wie können Bildungsprozesse so angeregt werden, dass die Heranwachsenden die Kompetenzen erwerben können, die sie für ein selbstbestimmt-reflektiertes Leben in der digitalen Welt benötigen? Und konkreter: Welche Potenziale bieten die digitalen Medien und wie können sie im Deutschunterricht implementiert und genutzt werden? Diesen Fragen widmen sich die Autorinnen und Autoren dieses Heftes und beleuchten in ihren Artikeln verschiedene Aspekte rund um das Thema Digitale Bildung. Die Unterrichtsvorschläge orientieren sich an den Kompetenzbereichen des Deutschunterrichts. Es wird gezeigt, wie vielfältig digitale Medien bei den „klassischen“ Themen und Aufgaben des Deutschunterrichts genutzt werden können. Denn die Förderung digitaler Kompetenzen ist beim Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen und im Umgang mit Texten, beim Untersuchen von Sprache und beim Rechtschreiben integrativ möglich.
Gesamtwerk
Grammatikunterricht
Bildungspolitische Veränderungen, neue Erkenntnisse aus der Forschung und neue gesellschaftliche Herausforderungen machen es erforderlich, dass alte Fragen der Grammatikdidaktik in neuen Zusammenhängen besprochen werden – gleichzeitig werfen sie auch neue Fragen auf. Dabei wird kaum ein Unterrichtsfeld des Deutschunterrichts bereits so lange schon so kontrovers diskutiert wie der Grammatikunterricht. Das vorliegende Heft hat zum Ziel, virulente Fragen aufzugreifen und kontroverse Themen aufzuarbeiten, um mögliche – aber längst nicht abschließende – Antworten vorzustellen und damit einen Einblick in die aktuelle grammatikdidaktische Diskussion und ihre Positionen zu geben. Die Fragen, was im Grammatikunterricht mit welchem Ziel vermittelt werden sollte, wurden über die Jahrzehnte unterschiedlich beantwortet. Die Antworten müssen vor dem Hintergrund aktueller bildungspolitischer Vorgaben immer wieder neu perspektiviert werden.
Gesamtwerk
Gespräche über Literatur
Das Gespräch gehört zu einem zeitgemäßen Unterricht dazu, befördert ein selbstständiges kommunikatives Lernen und stärkt den demokratischen Austausch – zumindest, wenn Verlauf und Ergebnis des Gesprächs offen und wenn abweichende Annahmen und Überzeugungen möglich sind. Gespräche über Literatur sind deshalb besonders wichtig, weil Literatur mehrdeutig ist. Diese Mehrdeutigkeit erkennen Schülerinnen und Schüler aber erst, wenn sie sich über ihr Textverstehen und ihre Interpretationen austauschen.
Gesamtwerk
Formulierungsalternativen
Erst im Kontrast lassen sich häufig sprachliche und funktionale Aspekte von Formulierungen abwägen und reflektieren. Dieses Heft widmet sich der Thematik der Formulierungsalternativen sowohl von der Seite des Spiels mit Sprache als auch der Konventionen, die erworben werden müssen, um innerhalb verschiedener Kontexte situativ, funktional und sozial angemessen handeln zu können. So soll dieses Heft gleichermaßen Freude vermitteln am sprachlichen Spiel und am Sprechen über Sprache als auch dem sprachlichen Kompetenzaufbau dienen. Viele Unterrichtsvorschläge vermitteln vertiefte Einblicke in grammatische Ausdrucksressourcen der deutschen Sprache. Ein Spiel mit Sprache und die sprachliche Gestaltung von Texten bedeuten häufig auch ein Jonglieren mit den funktional-grammatischen Möglichkeiten unserer Sprache und deren möglichen Wirkungen. Die Suche nach einer für einen bestimmten Kontext angemessenen Formulierung und nach einer eigenständigen inhaltlichen, stilistischen, sozialen und funktionalen Gestaltung sind dabei häufig zwei Seiten derselben Medaille. Kontexte sind damit nicht immer schon gegeben und eine an sich vorhandene Größe, sondern durch sprachliche Entscheidungen können Sprachproduzenten (und eben auch Schülerinnen und Schüler) diese Kontexte selbst erneuern oder sogar erneut bzw. verändert herstellen, und so das soziale Miteinander aktiv (mit)gestalten. Diese sich durch das Heft ziehende Perspektive ist vom Machen bestimmt und soll auf vielfältige Weise an und mit Sprache Kompetenzerleben vermitteln. Eine Analyse des beim schriftlichen Formulieren Ausgedrückten kann gleichzeitig auch beim analysierenden und/oder überarbeitenden Lesen bedenkenswert sein – auch die nicht gewählten Alternativen machen einen Text zu einem gestalteten Produkt. Nicht zuletzt ist das Sprechen über Sprache eine wichtige Aktivität, die sich durch alle Beiträge zieht. In den in diesem Heft vorgestellten Unterrichtsvorschlägen erhalten die Schüler vielfältige Anlässe und Anregungen, sich über Formulierungsalternativen in ganz unterschiedlichen Kontexten auszutauschen, Position zu beziehen und Alternativen reflektierend abzuwägen. Die Beiträge sollen Sie außerdem zum Transfer einladen – auch spontan und eingebettet in Ihren Unterricht in allen Fächern können Formulierungsalternativen sichtbar und bearbeitbar gemacht werden. Probieren Sie es aus!
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Robinsonaden
Vor 300 Jahren ist die erste deutschsprachige Übersetzung jenes epochemachenden Werkes erschienen, das ein Jahr zuvor, 1719, erstmals in England veröffentlicht wurde: Daniel Defoes Robinson Crusoe. Und obwohl Defoe sein Werk ursprünglich nicht an junge Leserinnen und Leser adressiert hatte, wurde sein Roman, im Original, zugleich aber auch in Form von schon sehr zeitnah erfolgten Bearbeitungen, zu einer Lieblingslektüre für Jugendliche und auch für Kinder. Mitverantwortlich für diese Traditionsbildung war nicht zuletzt eine neuartige Form der Gattungstransgression, also einer Amalgamierung unterschiedlicher traditioneller wie populärer Erzählmuster. Heute ist die Präsenz des Robinson-Stoffes innerhalb des kinder- und jugendmedialen Handlungssystems kaum noch überschaubar. Das gilt für die Vielzahl an Nacherzählungen und Bearbeitungen ebenso wie für die große Anzahl an audiovisuellen Adaptionen. Übergreifend kann gesagt werden, dass Defoe mit Robinson Crusoe nicht nur eine eigene Gattungstradition begründet hat, sondern dass Roman und Stoff sich mittlerweile weltweit transmedial verzweigt haben. Dieses Heft möchte daher einen Überblick geben über zwar ganz unterschiedliche, aber doch typische bzw. wegweisende Adaptionen/ Bearbeitungen des Romans, sowie didaktische Transformationsmöglichkeiten aufzeigen, um einen der wichtigsten Texte der Weltliteratur transmedial im Deutschunterricht fruchtbar machen zu können – und um ihn vielleicht auch wieder im Original zu lesen.
Gesamtwerk
Kritik üben
Kritik zu üben gehört zu unserem Alltag. Sie dient der Auseinandersetzung unter Menschen und befördert einen demokratischen Diskurs. Wenn sie konstruktiv und sachlich geäußert wird, bringt sie uns (meistens) auch weiter voran. Dennoch: Niemand wird gerne kritisiert und Kritik an jemandem zu üben ist immer eine Gratwanderung. Worauf kommt es also an beim Äußern von Kritik und wie kann man im Deutschunterricht die Kritikfähigkeit von Schülerinnen und Schülern festigen und ausbauen? Dazu bedarf es bestimmter Fertigkeiten, die erlernt werden müssen. Konstruktiv geäußerte Kritik basiert auf Wissen, Urteilsfähigkeit und Empathie. Diese Fähigkeiten müssen den Schülerinnen und Schülern ebenso vermittelt werden wie die notwendigen kommunikativen, kognitiven und sozialen Kompetenzen. Kritik zu üben, sie zu verstehen und ihr etwas entgegenzustellen, setzt außerdem Klarheit darüber voraus, mit welcher Haltung und von welchem Standpunkt aus sie formuliert worden ist. Die Modelle in diesem Heft zeigen Ihnen, wie Sie Lernende dazu befähigen, einander in Bezug auf sprachliche Äußerungen in Wort und Schrift Rückmeldung zu geben. Und sie verdeutlichen, wie Schülerinnen und Schüler lernen, verantwortungsvoll mit Kritik umzugehen. Schließlich vermitteln sie, wie Sie als Lehrkräfte ihnen dabei Vorbild sein können, indem Sie kritische Rückmeldungen deutlich und sachbezogen formulieren.
Gesamtwerk
Rechtschreibung: Zweifellos richtig?!
Rechtschreibung ist eins der zentralen Themen des Deutschunterrichts, noch weit über die Grundschulzeit hinaus. Und vermutlich ist es auch eins der häufigsten Themen in Gesprächen mit verunsicherten Eltern, die sicherstellen wollen, dass ihre Kinder normgerecht schreiben lernen. Die Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer, bei allen Schülerinnen und Schülern gute Rechtschreibleistungen anzubahnen und damit den bestmöglichen Übergang in eine weiterführende Schule zu ermöglichen, ist enorm groß. Wir möchten in diesem Heft Zugänge vorstellen, die für den Weg zu einer normgerechten Schreibung die Potenziale des Zweifelns nutzen, und zwar schon in der Schuleingangsstufe. Denn wer zweifelt, begibt sich in einen Prozess des Prüfens und Nachdenkens über Wörter und Sprache und kann sich die richtige Schreibung nachhaltig erschließen. Hier setzen die Unterrichtsideen des Heftes an: Rechtschreibung ab Klasse 1 – geht das denn? Orthographisches Wissen in orthographisches Können überführen Wörter unter Verdacht Rechtschreibvarianten im Wörterbuch Funktionswörter und ihre Schreibweisen untersuchen Ein Rechtschreibratgeber als Übergangshelfer
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