Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 10/16
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Friedrich Verlag
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Linguistic Landscapes – Sprachlandschaften
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Nebentexte
Welchen didaktischen Mehrwert bieten Nebentexte für den Deutschunterricht? Wie können diese als eigenständige oder vom Referenztext abhängige Texte im Unterricht eingesetzt werden? Die Modelle im Heft zeigen exemplarisch, wie Nebentexte in allen Alterstufen eingesetzt werden können. hat Ihnen auch schon einmal ein Klappentext zu viel verraten oder falsche Erwartungen an ein Buch geweckt? Oder hat ein spannender Theatertrailer Sie erst auf eine Inszenierung aufmerksam gemacht? Mit Trailern und anderen Nebentexten, wie Cover und Klappentexte, werden (literarische) Neuerscheinungen beworben. Sie erzeugen Aufmerksamkeit, wecken Erwartungen und steuern Entscheidungsprozesse. Sie sind jedoch nicht nur als Instrumente der Werbung für den Unterricht spannend und ergiebig. Sie nutzen auch Strategien, die es mit Lernenden zu entdecken gilt: Welcher Ausschnitt aus einem Werk wird für den Nebentext genutzt? Welche Erwartungen werden dadurch wie geweckt? Welcher Bezug besteht zwischen Cover bzw. Klappentext und Buch? Die Vielfalt der Nebentexte macht sie didaktisch reizvoll und ermöglicht ihre Reflexion in unterschiedlichen literatur- wie medienbezogenen Kontexten. Nebentexte können isoliert betrachtet werden, sind aber vor allem im Hinblick auf ihre Referenztexte in verschiedenen Phasen des Unterrichts einsetzbar. Sie bieten die Möglichkeit zum literarischen Gespräch und ermöglichen ein produktionsorientiertes Vorgehen (zum Beispiel durch das Drehen eigener Trailer oder den Entwurf von Covern).
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Deutschunterricht für alle
Ein Deutschunterricht für alle muss alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse in den Blick nehmen, wenn er nicht ein leeres Versprechen bleiben soll. Die Blickrichtung auf den Einzelnen ist also zentral, um die Ressourcen einer Klasse für die Bearbeitung eines Themas und der damit verbundenen Aufgaben zu erkennen. Wir möchten genauer hinschauen und haben dieses Heft mit Bedacht „Deutschunterricht für alle“ betitelt. Denn das ist es, worum es geht: alle in den Blick zu nehmen mit ihren ganz individuellen Besonderheiten, Bedürfnissen und Begabungen; Etikettierungen, die oft mit Diagnosen enden, verstellen manchmal eher den Blick, als dass sie weiterhelfen. Andererseits ist es für eine passgenaue Planung des Unterrichts unverzichtbar zu wissen, welche individuellen Voraussetzungen und Lernpotenziale ein Kind mitbringt, um den Unterricht darauf auszurichten. Dazu gehört es auch, Lernen unter erschwerten Bedingungen zu planen und so förderlich wie möglich zu gestalten.
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Inklusiv unterrichten: Textzugänge
Ein Text für alle! Inklusion soll gerade nicht heißen, dass Schülerinnen und Schüler in getrennten Kleingruppen arbeiten, sondern dass sie gemeinsam lernen. Doch wie kann ein gemeinsames Lernarrangement im Deutschunterricht aussehen? Die Modelle im Heft schlagen verschiedene Möglichkeiten vor, um Zugänge zu Texten zu finden und sich darüber auszutauschen. Zum Beispiel über Szenisches Spiel, das Vertonen von Büchern oder über fotografische Umsetzungen. In den Unterrichtsbeiträgen geht u.a. es um die Texte „Der Gedankensammler“, „Super-Bruno“, den Umgang mit Kurzgeschichten sowie mit textlosen Bilderbüchern, die auch für höhere Jahrgänge geeignet sind („Welle“ und „Tuesday“). Als Extramaterial liegen 17 Bildkarten bei, die Sozialformen oder Aktivitäten visualisieren.
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Schreibarrangements
Schreibarrangements
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Wilhelm von Humboldt
Wilhelm von Humboldt
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Biopics – verfilmte Biografien
Warum gehört das Biopic als Genre in den Deutschunterricht? Welchen didaktischen Mehrwert bietet es und nach welchen Kriterien wählt man die richtigen Filme für den Unterricht aus? Begeben Sie sich mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf die Spuren berühmter Persönlichkeiten und nähern Sie sich gemeinsam dem Genre! Biopics helfen Lernenden ihre Selbstkonzepte zu klären und identitätsrelevante Vorbilder für die Lösung von Entwicklungsaufgaben zu finden. Insofern ist es naheliegend, bei Unterrichtsthemen wie Idole, Helden und Vorbilder auch Biopics heranzuziehen und aufzuzeigen, wie sich diese zwischen den Anforderungen der Gesellschaft und eigenen Ansprüchen ausbalancieren und weiterentwickeln. Zudem bieten Biopics kulturellen Wissenserwerb, sofern sie den fiktionalen Charakter des Films und die Inszenierung ihrer Figur/en nicht aus den Augen verlieren. Für die Auswahl der Modelle war die Zugänglichkeit der Figuren und ihrer Konflikte,die narrative Qualität der biografischen Erzählung sowie die ästhetische Qualität der filmischen Umsetzung entscheidend. Viele Modelle können zudem fächerübergreifend unterrichtet werden. Eine Filmliste liefert umfangreich Biopics, deren Behandlung im Unterricht lohnt.
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Erzählkultur
„Erzählen kann jeder!“ Mit dieser Feststellung startet der diese Ausgabe einleitende Artikel. Warum, so könnte man fragen, gibt es dann ein ganzes Heft zum Erzählen? Weil es eben doch nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheinen könnte. Grundschulkinder haben oft eine noch ungebrochene Freude am mündlichen Erzählen. Wie kann Schule dazu beitragen, diese Freude zu fördern und zu stärken und das Erzählen so zu kultivieren, dass sich daraus eine schulische Erzählkultur entwickeln kann? In dieser Ausgabe stellen wir Unterrichtsideen und Materialien vor, die die Kinder zum Erzählen anregen und ihre Erzählkompetenzen erweitern und schulen, ohne die ursprüngliche kindliche Erzählfreude zu unterlaufen. Aus dem Inhalt: Erzählkultur; Erzählen von Anfang an; Mündliche Erzählungen beobachten und bewerten; Dem Erzählen Raum geben; Bilderbuch nacherzählen; Mit Tablet-PCs zum Erzählen anregen. Bei „Vier – und los!“ geht es darum, zu vier gesammelten Begriffen eine Geschichte zu erzählen. Grundgedanke ist: Je weniger solche Erzählwörter zusammenpassen, desto mehr Kreativität wird benötigt, um sie in einen (narrativen) Zusammenhang zu setzen. Die vier Erzählwörter gehören jeweils zu einem bestimmten Bereich und haben eine Funktion, die für jede Geschichte wichtig ist: Sie benennen (A) eine Figur, (B) einen Ort, (C) einen Gegenstand und (D) eine Tätigkeit. Mit dieser Wörtersammlung kann gesponnen und erzählt werden!
Gesamtwerk
Literarisches Lernen: Konflikte untersuchen
Ob in der Kurzgeschichte, im Roman oder im mittelalterlichen Epos: Konflikte sind seit jeher Thema in literarischen Texten. Oftmals sind es komplizierte Verstrickungen, welche die Schülerinnen und Schüler erst entwirren müssen. Dieses Heft bietet z.B. Konfliktmodelle, die dabei helfen, die Konfliktparteien und die Grundkonflikte im Text zu identifizieren. Erst auf dieser Grundlage ist die Textanalyse möglich. Dabei geht es nicht nur um Konflikte in Texten, sondern auch im Film und in Bildern. Wie werden Konflikte filmisch dargestellt? Welche körpersprachlichen Signale unterstreichen einen Konflikt? Als Extramaterial liegt das Poster „Konflikt oder Problem?“ bei.
Gesamtwerk
Flucht und Vertreibung
Flucht und Vertreibung
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Sprache – Denken – Wirklichkeit
Das Themenfeld „Sprache, Denken, Wirklichkeit“ wird in fast allen Bundesländern als Abiturthema genannt. Das zeigt die Relevanz, die ihm beigemessen wird. Es ist ein forderndes Thema, aber es ist auch ein spannendes und interessantes, Es bietet vielfältige Möglichkeiten für ein entdeckendes, aber auch verstehendes Lernen.Schüler werden sich der Grenzen (und Möglichkeiten) der Sprache bewusst. Die Unterrichtsmodelle in diesem Heft konkretisieren das am Beispiel von Körpermetaphern, Gender-Marketing, den Sozialen Medien, dem Wortschatzwandel oder filmischer Vorstellungswelten. Die Erstellung eines Wikis rundet das Thema ab, indem die gesammelten Informationen vernetzt dargestellt werden. Lassen Sie sich inspirieren, tauchen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern in die Vorstellungsbilder und Vorstellungswelten sprachlicher Äußerungen ein und untersuchen Sie gemeinsam, wie soziale Wirklichkeit hergestellt und gestaltet wird.
Gesamtwerk
Schrift entdecken und gestalten
Das Aufschreiben von Texten und das Entschlüsseln von Geschriebenem sind für unsere kulturelle Identität von zentraler Bedeutung – und für Kinder ein Thema, bei dem es viel zu entdecken gibt. Schrift ist niemals nur neutrales Medium einer Aussage oder Information, sondern immer auch Ausdruck. Auch Kinder nehmen die ästhetisch-gestalterische Dimension von Schrift(en) wahr und lassen sich meist gern auf Angebote ein, sie zu erkunden und damit zu experimentieren. Das ist neben dem wichtigen Thema Handschrift ein Schwerpunkt der Heftbeiträge. Aus dem Inhalt: Leserlichkeit und Geläufigkeit der Handschrift; Sichtbare und unsichtbare Spuren beim Schreiben; Mit Buchstaben gestalten; Fremde Schriften entdecken; Typografie in Kinderzeitschriften erkunden; Eine digitale Schnitzeljagd.
Gesamtwerk
Brecht gebrauchen
Bertolt Brecht ist einer der am häufigsten im Deutschunterricht gelesenen Autoren. Allerdings hat sich der Unterricht dabei über Jahrzehnte hin auf die Rezeption weniger, sogenannter „klassischer“ Werke Brechts konzentriert, die meist in der Zeit des Exils entstanden. Aber Brecht hat für den Unterricht weitaus mehr zu bieten. Die Modelle in diesem Heft zeigen, dass er mit Themen wie Umgang mit dem Fortschritt, Widerstand im Nationalsozialismus, Haltung gegen Gewalt, Flucht vor Verfolgung und Exil aktueller denn je ist. Bertolt Brecht ist einer der am häufigsten im Deutschunterricht gelesenen Autoren. Allerdings hat sich der Unterricht dabei über Jahrzehnte hin auf die Rezeption weniger, sogenannter „klassischer“ Werke Brechts konzentriert, die meist in der Zeit des Exils entstanden. Dazu gehören neben einigen Gedichten und Prosatexten Stücke wie Leben des Galilei, Mutter Courage und Der gute Mensch von Sezuan, die auch in Zeiten des Zentralabiturs die Lektürelisten dominieren. Aber Brecht hat für den Unterricht weitaus mehr zu bieten. Wie kaum ein anderer Autor trat er für eine Ästhetik des Nützlichen ein. Seine Texte sollten einen Gebrauchswert haben, er wollte mit ihnen die Welt als veränderbar darstellen und somit zu ihrer Veränderung beitragen. Durch absichtliche Widersprüche und den Einsatz der Dialektik wollte er Lernprozesse initiieren. Sind Brechts Texte heute noch zu diesem Zweck im Unterricht zu gebrauchen? Wir denken ja. Die Modelle in diesem Heft zeigen, dass er mit Themen wie Umgang mit dem Fortschritt, Widerstand im Nationalsozialismus, Haltung gegen Gewalt, Flucht vor Verfolgung und Exil aktueller denn je ist. Und mit dem Satz „Ich will nichts lieber als etwas anders“ (1925), mit dem er sein Programm umschrieb, liefert er eine gute Handlungsmaxime für den Umgang mit unserer schnelllebigen Welt und mit der sich rasant verändernden Gesellschaft. Lassen Sie sich inspirieren, Brecht "anders zu gebrauchen".
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Vorlesen
Feuer fangen und sich für eine Geschichte und ihre Figuren begeistern: Das ist die beste Voraussetzung dafür, dass Vorlesen gelingt. Das gilt nicht nur für echte Profis, sondern auch für Kinder, wenn sie gut vorlesen wollen. Dieses Heft hat das Thema Vorlesen mit einem großen Kreis möglicher Vorleserinnen und Vorleser besetzt: Lehrerinnen und Lehrer, die den Kindern ihrer Klasse vorlesen; Kinder, die sich gegenseitig vorlesen; Große, die Kleinen vorlesen; Eltern, die zu Hause oder auch in der Schule ihren und anderen Kindern vorlesen; vorlesende Mentoren; Vorleseprofis und -novizen. Die vorgestellten didaktischen Settings und methodischen Zugänge sind vielfältig, von der Vorleseperformance bis hin zur Sprechübung für zwischendurch. Aus dem Inhalt: Gemeinsam vorlesen in der Schule; Das Theater mit dem Vorlesen; Bilderbücher im Gespräch; Wanderbuch und Buchvorstellung; Vorgelesenes reflektieren, vergleichen und bewerten.
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Sprachförderung in der Klasse
Besonders die individuelle Förderung stellt für die Lehrerinnen und Lehrer eine große Herausforderung dar, da die Kinder mit ganz unterschiedlichen sprachlichen Erfahrungen und Kompetenzen in die Grundschule kommen. Deren Weiterentwicklung hängt ab von verschiedenen Einflussgrößen, zum Beispiel frühen Literacy-Erfahrungen, der jeweiligen Erstsprache, Lernmotivation, Selbstkonzept, Unterrichtsqualität usw. In einem weiten Sinne umfasst Sprachförderung nämlich das sprachliche Vorankommen aller Schülerinnen und Schüler – auch derjenigen, die nicht als förderbedürftig eingestuft werden. So ist sprachliche Bildung eine umfassende und anspruchsvolle Aufgabe und daher ein basales und durchgängiges Prinzip des gesamten Grundschulunterrichts, wobei der Deutschunterricht hier nach wie vor eine zentrale und zugleich vermittelnde Position einnimmt.
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Vielgestaltige Texte erkunden
Mehr als „nur“ Text: Eine Graphic Novel, ein abwechslungsreich gestaltetes Magazin oder ein E-Book kommen mit Bildern, Kästen, Videodateien und vielem mehr daher. Bleiwüsten sucht man hier vergeblich. Will man das Zusammenspiel von Text- und z.B. Bildelementen verstehen, sind verschiedene Kompetenzen gefordert. Mit den Unterrichtsideen aus diesem Heft ermöglichen Sie es Ihren Schülerinnen und Schülern, diese vielgestaltigen Texte zu rezipieren und auch selbst zu gestalten. Die Heftschwerpunkte sind "Vielgestaltige Texte erschließen" und "Vielgestaltige Texte" produzieren. Vielgestaltige Texte begegnen Ihren Schülerinnen und Schülern sowohl zwischen zwei Buchdeckeln als auch in der digitalen Welt. In der Schule als aufwendig gestaltete Deutschbücher der „neuen Generation“ und zu Hause vielleicht als Graphic Novel oder Comic. Selber gestalten können die Schüler beim Adaptable Book, einem digitalen Buch, das man ganz nach den eigenen Wünschen entwerfen kann.
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Deutsch als Zweitsprache
Für Lehrkräfte ist der kompetente Umgang mit ganz unterschiedlichen Sprachvoraussetzungen und der Vielfalt im Klassenzimmer eine alltägliche Herausforderung. Aber wie muss der Unterricht für Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse aussehen? Und wie können notwendige Kompetenzen vermittelt und vorhandene Potenziale genutzt und gefördert werden? In diesem Heft werden praxiserprobte Vorschläge zur Arbeit in Vorbereitungs- und Regelklassen vorgestellt. Es wird gezeigt, wie Kinder und Jugendliche beim Wortschatzerwerb unterstützt werden können und wie die systematische Wortschatzarbeit aussehen kann. Auch das kommunikative Verhalten der Lehrpersonen kann den Prozess der Sprachaneignung unterstützen. Ansätze hierzu finden Sie ebenso im Heft wie auch zur Nutzung von Vorstellungsvideos als erste positive Spracherfahrung. Oftmals wird der Fokus beim Zweitspracherwerb auf fehlende Kenntnisse und Kompetenzen gerichtet. Dass Mehrsprachigkeit auch eine Chance beinhaltet und die Entwicklung der Sprachkompetenz positiv beeinflusst, zeigt das Projekt für Seiteneinsteiger der 7. und 8. Klassen. Die Würdigung der Erstsprache und die Anerkennung des Einsatzes, den Schülerinnen und Schüler beim Erlernen der Zweitsprache erbringen, motivieren zur Integration.
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In Geschichten eintauchen
In selbst erlesene Geschichten „eintauchen“ zu können: Bis da ist es ein längerer Weg für junge Leser. Denn wer das Lesen gerade erst erlernt, ist noch zu sehr mit dem Akt des Dekodierens beschäftigt, um in einen solchen Lesemodus zu kommen. Zum Glück aber lässt sich eine solche literarische Genussfähigkeit auch über andere Begegnungen mit Erzählungen erreichen. Und diese Begegnungen sind wichtig, weil gerade in der Grundschule Lesevermögen und Erfahrungen mit dem Wesen von fiktionalen Texten weit auseinanderliegen können, denn die Lesefertigkeit der Kinder ist noch im Entwicklungsprozess. Und da das Vergnügen an Literatur die Lesemotivation und die Leseausdauer fördern kann, ist es wichtig, dass Schüler Texte kennenlernen, für die sich aus ihrer Sicht die Mühe des Lesens lohnt. Die Unterrichtsideen im Heft stellen solche Texte und unterschiedliche Herangehensweisen vor, die entweder die Förderung der Lesekompetenz oder aber das Literarische Lernen im Fokus haben. Aus dem Inhalt: Geschichten lesen und verstehen können Für einen handlungsorientierten Umgang mit Erzähltexten Leseröllchen zu "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schwimmen konnte" Vor dem Lesen das Lesen üben "Die Fundsache" im Lernszenario Text-Bilder auf dem Geschichtenspielfeld Dem Materialpaket liegen sechs Bögen mit 21 liebevoll illustrierten Aufträgen für Leseröllchen bei. Sie sind auf besonders strapazierfähiges Papier gedruckt und konzipiert als Material für die Leseförderung und für das literarische Lernen in Freiarbeits- oder Partnerarbeits-Phasen. Die Aufträge sind zwei farbig unterschiedenen Niveaustufen zugeordnet und für Kinder in der Schuleingangsstufe gedacht (Ende 1. Schuljahr + 2. Schuljahr). Darüber hinaus gibt es eine CD-ROM mit 50 Arbeitsblättern und anderen Materialien zu den Unterrichtsideen im Heft.
Gesamtwerk
Anschlusskommunikation fördern
Zwei Leser – zwei Meinungen. Literatur ist stets mehrdeutig. Gerade dieser Umstand ist eine Voraussetzung für lebendigen Deutschunterricht. Mit den Unterrichtsideen aus diesem Heft lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, eine eigene Position zu Texten zu entwickeln und sich darüber mit ihren Mitschülern auszutauschen. Die Schwerpunkte des Heftes sind "Eigene Positionen finden" und "Sich mit Positionen anderer auseinandersetzen". Um sich über Positionen zu Literatur austauschen zu können, muss man zuerst eigene entwickeln: Ausdrücken kann man sie nicht nur in literarischen Gesprächen, sondern z.B. durch die Gestaltung einer persönlichen Lesekiste oder eines Videoclips. Im zweiten Schritt tauscht man sich mit anderen aus und begründet seine Auffassung. Die Mehrdeutigkeit von Literatur wird so erfahrbar.
Gesamtwerk
Materialgestütztes Argumentieren
Begleiten Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Mündigkeit: Unterstützen Sie sie dabei, begründete Positionen zu entwickeln und zu vertreten! Das Materialgestützte Argumentieren übernimmt eine wichtige Rolle für die Entwicklung dieser Kompetenzen! Gestützt auf gut ausgewählte Materialien sollen Schülerinnen und Schüler sich argumentativ positionieren können. Dies impliziert eine anspruchsvolle didaktische Aufgabe, die aufseiten der Lehrenden wohl überlegte Unterrichtsschritte für den Lese- und Schreibprozess voraussetzt: Die Schülerinnen und Schüler erfassen in einem ersten Schritt die der Argumentation zugrunde liegende Kontroverse und durchdringen die unterschiedlichen Positionen. In einem zweiten Schritt positionieren sie sich selbst in der Kontroverse und formulieren ihre Argumentation – nachvollziehbar und begründet. Die Modelle des Heftes zeigen konkrete Möglichkeiten auf, wie das materialgestützte Argumentieren in den verschiedenen Klassenstufen unterrichtet werden kann. Denn auch wenn das materialgestützte Schreiben erst im Kontext des Abiturs verbindlich wird, sollte der Aufgabentyp bereits in der Sekundarstufe I aufgegriffen werden. Die Beiträge greifen Kontroversen auf, die für Lernende interessant sind und zum Argumentieren ermuntern. Und sie zeigen, wie Lehrerinnen und Lehrer ihre Schüler durch die Bereitstellung von geeigneten Textprozeduren und Formulierungsmustern unterstützen können.
Gesamtwerk
Das Böse
Seit jeher löst das Böse Angst und Faszination aus. Es zieht uns magisch in seinen Bann, fesselt, schockiert und verstört gleichermaßen. Dabei ist das Böse allgegenwärtig – nicht nur in der Fiktion wie in Goethes Mephisto oder Guillous Evil – Das Böse, auch in der Realität. Es scheint Teil des Menschen und seiner Handlungen zu sein. Aber was genau ist eigentlich "das Böse"? Und wer entscheidet darüber, was böse ist und was nicht? Auch die normativ orientierende Funktion von Literatur braucht das Böse als notwendiges Korrektiv, damit das Gute hervorstechen kann. Somit ist das Böse auch schon immer im Deutschunterricht fest verankert. Grund genug, sich einmal genauer mit den daraus resultierenden didaktischen Forderungen zu beschäftigen. Zumal das Thema durch die Renaissance von Vampiren und anderen dunklen Fantasiegestalten fester Bestandteil der Medienwelt der Heranwachsenden ist. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen literarische Texte, Filme und TV-Serien, die sich mit ethischen und zugleich mit ästhetischen Dimensionen des Bösen auseinandersetzen. Die Unterrichtsmodelle geben Anregungen dazu, wie Sie sich dem Thema nähern und (Wertungs-)haltungen Ihrer Schülerinnen und Schüler herausarbeiten können. Was macht eine Figur zu einer bösen Figur? Welche Grauzonen zwischen Gut und Böse gibt es und welche Selbstinszenierung nutzen die Figuren?
Gesamtwerk
Hören und Zuhören
Wenn in den Bildungsstandards die Rede ist von dem Kompetenzbereich Hören und Zuhören, ist damit natürlich das gerichtete Hören gemeint. Der Hörsinn ist für den Unterricht der zentrale Aufnahmekanal. Da Lehrerinnen und Lehrer und die Kinder sich vor allem sprachlich verständigen, Inhalte im Medium der gesprochene Sprache vermittelt werden, ist vor allem eine Fähigkeit wichtig: zuhören zu können. Das Zuhören kann also durchaus als Schlüsselkompetenz verstanden werden. Die Schulung der Zuhörkompetenzen – genauer: die Kinder zu befähigen, einem Hörtext Informationen entnehmen, sie organisieren und damit arbeiten zu können – ist ein Fokus der Unterrichtsideen im Heft. Ein weiteres Anliegen der Beiträge dieses Heftes ist es, die Wahrnehmung zu schärfen für den Klangraum, in dem wir uns bewegen. Denn wir nehmen immer, auch unbewusst, akustische Signale auf, die einen Einfluss haben auf unser Erleben. Da gibt es viel zu entdecken und in einem zweiten Schritt auch zu gestalten. Aus dem Inhalt: Hörkompetenz sichtbar machen Schlüsselkompetenz zuhören Stadtgeflüster Zwischen den Zeilen hören Mit einem Ratekrimi Zuhörkompetenzen erwerben Ohrwürmer und Hörschätze Einen Audioguide entwickeln Aufgrund ihrer Kürze sind die Texte auf der CD gut geeignet, das bewusste Hören regelmäßig in den Unterricht einzubinden. Dies kann spontan geschehen, wenn sich gerade ein Zeitfenster ergibt, aber auch regelmäßig zu einem festen Zeitpunkt und nach bestimmten Regeln. Das Anhören kann der Erschließung einzelner Texte und der Informationsentnahme dienen, aber auch auf eine Habitualisierung des Hörens in der Schule und das Anbahnen einer Hörkultur abzielen. Aus dem Inhalt: Was du über Fische wissen solltest Zugvögel So kommst du sicher durch ein Gewitter Wie kommt der Spargel vom Feld ins Geschäft? Briefträgerin in einem Hochhaus Was ist eigentlich ein DJ? Das Leben eines LKW-Fahrers Was tun, wenn sich jemand verletzt? Wie leben arme Kinder in Deutschland? Ramadan und Zuckerfest Oktoberfest
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Sprachstile entdecken und entwickeln
Guter sprachlicher Stil – als DeutschlehrerIn hat man ein Gefühl dafür und passt seinen sprachlichen Ausdruck an Adressaten und Anlässe an. Aber wie vermittelt man das seinen Schülerinnen und Schülern? Mit diesen Unterrichtsideen erhält Ihre Klasse mehr „Stilsicherheit“. Dieses Heft hat die beiden Schwerpunkte "Individuelle Stile wahrnehmen" und "Gefühl für Stil-konventionen entwickeln". Um am eigenen Stil zu arbeiten, muss man zunächst unterschiedliche sprachliche Stile wahrnehmen können. Welche Textsorte erfordert welchen sprachlichen Stil? Welche Wirkungen ruft man damit beim Adressaten hervor? Ausgehend davon kann man am eigenen Stil feilen und Sprache gezielt einsetzen. Mit den Unterrichtsmodellen lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, wie sie aus vielen Möglichkeiten den passenden Stil wählen.
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Szenisches Schreiben
"Mach jetzt bloß keine Szene", sagen wir, wenn jemand besonders dramatisch zu werden droht. Aber wie geht das andersherum? Wie motivieren wir Schülerinnen und Schüler "auf Ansage" szenisch zu schreiben? Das Heft zeigt Methoden auf und liefert Schritt für Schritt-Anleitungen für spannende Möglichkeiten des Unterrichtens. Szenisches Schreiben hat in Schule und Deutschunterricht bislang nur wenig Tradition und steht weit hinter narrativen und lyrischen Schreibaufgaben zurück. Dabei bietet es nicht nur spannende Möglichkeiten der Kompetenzförderung im Wechsel zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, sondern eine Reihe interessanter medialer Schnittstellen. Die Modelle in diesem Heft basieren auf diesem Verfahren. Von der ersten Textproduktion über die spielerische Auseinandersetzung mit Kommunikationsmustern bis hin zur dramaturgischen Arbeit an den entstandenen Szenen werden Arbeitsschritte vorgestellt, die für verschiedene Schularten und Altersstufen differenziert aufbereitet sind. So ist das szenische Schreiben mal eingebunden in eine umfassende Leseförderung mittels einer Ganzschrift – ein Ansatz, der sich besonders für integrative Klassen eignet. Oder es werden ausgehend von Bildimpulsen phantasievolle Assoziationen zu kreativen Wortneuschöpfungen gesammelt, die dann zum Schreiben von ersten Monologen und Dialogen anregen. Als Ausgangssituationen dienen Romanauszüge oder dramatische Konflikte, um Rollentexte zu konzipieren, die szenisch verarbeitet werden können. Zum Dialogisieren von Szenen dient die Produktion eines Hörspiels, die Erstellung von Filmszenarien, Trailern oder Filmplakaten.
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Grammatik integrativ & funktional
Grammatik und Vergnügen, das passt doch wirklich nicht zusammen in einen Satz - oder vielleicht doch? Ein Schlüssel zu einem anregenden Umgang mit Sprache ist die Einbettung der Auseinandersetzung mit ihr in unterrichtliche Zusammenhänge, das ist mit integrativ gemeint. Der Zusatz "funktional" dagegen meint die Erfahrung, dass die Beschäftigung mit Sprache für das eigene Alltagshandeln nützlich und sinnvoll ist. Aus dem Inhalt: Grammatikunterricht als Sprachbetrachtung Präteritum und Inflektive in einem Bilderbuch Von Adjektiven und Komposita Mit dem Konjunktiv zu neuen Möglichkeiten Nominalgruppen ausbauen Auf vier Leporelloseiten, zwei für Klasse 1+2, zwei für Klasse 3+4, stellen wir verschiedene Möglichkeiten vor, die Kinderbuch-Lektüre zu verbinden mit dem Nachdenken über Sprache. Aber auch über dieses unterrichtliche Potenzial hinaus ist jedes der Bücher ein kleines literarisches Juwel: "Heute bin ich" von Mies van Hout "Der kleine Drache Kokosnuss im Weltraum" von Ingo Siegner "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel und Peter Schössow "Frerk, du Zwerg!" von Ole Heinrich und Rán Flygenring
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