Unterrichtsmaterialien Geschichte Ganze Werke · Seite 8/66
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Geschichte
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Inclusive History Education
Inclusion brings with it new challenges for the planning of history lessons. The increasing heterogeneity of the student body also demands new ways of differentiation and subject orientation from history teachers. This volume brings together ideas and practical examples to meet these challenges and provide teachers with guidance when designing history lessons in inclusive classes. The focus is on diagnostics and individual support planning. In addition, general principles of inclusive teaching such as the Universal Design of Learning, language sensitivity and aesthetic approaches to historical learning are presented. The volume is not solely focused on inclusive teaching for children and young people with special educational needs. Rather, it is based on a broad understanding of inclusion that takes school diversity as a whole into account.
Gesamtwerk
Historisches Lernen – interkulturell und postkolonial
Die kritische Betrachtung der Geschichte des Kolonialismus hat deutlich an Gewicht gewonnen. Was bedeutet das für den Geschichtsunterricht? Das Buch zeichnet die wichtigsten postkolonialen Debatten nach und stellt interkulturelle Theorieansätze vor. Zugleich bietet es praktische Hilfe zur Unterrichtsgestaltung in Form von Materialvorschlägen an.
Gesamtwerk
Lehr-Lern-Materialien zur Holocaustliteratur
Die vorliegende Studie analysiert exemplarisch ausgewählte Lehr- Lern-Materialien zu Texten der Holocaustliteratur. Dabei werden didaktisch-methodische Potentiale der Lehr-Lern-Materialien für historisches Lernen im Literaturunterricht unter besonderer Berücksichtigung der Funktion der Texte im Bereich der Erinnerungskultur ausgelotet. Zentral ist dabei die Entwicklung von Untersuchungsaspekten auf der Basis des geschichts- und deutschdidaktischen Diskurses zum historischen Lernen. Im Anschluss an die Analysen werden Überlegungen für die Konzeptualisierung zukünftiger Lehr- Lern-Materialien angestellt.
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Gesamtwerk
Die 1980er-Jahre
Wenn Sie in Ihren 40ern oder älter sind, dann erinnern Sie sich bestimmt noch, wie das war in den 80ern. Musik kam aus dem Walkman oder aus einer „Anlage“, die Menschen hüpften und streckten sich zu Aerobic-Übungen bzw. Pop-Gymnastik, trugen Schulterpolster in den Sakkos und hatten auf dem Kopf eine Dauerwelle, Vokuhila oder einen Mittelscheitel. Im Fernsehen lief die Schwarzwaldklinik. Die 1980er-Jahre waren nicht nur überaus bunt, sondern auch voller Entwicklungen, die unsere Gesellschaft noch heute prägen. Was für viele Menschen jenseits der Vierzig nostalgische Erinnerungen hervorruft, ist für Schüler:innen heutzutage vielleicht eine echte Alteritätserfahrung – die Fremdheit einer schillernden Dekade macht eine Beschäftigung mit ihren Themen ebenso „lernwürdig“ wie manches, an das wir im Heute direkt anknüpfen können. Sei es wegen der Omnipräsenz der 80er in den Medien, der Musik und Mode, in Erzählungen von Eltern oder Großeltern sowie gegenwärtiger gesellschaftlicher oder politischer Entwicklungen, die in dieses Jahrzehnt zurückzuweisen scheinen oder tatsächlich dort ihren Ausgang nahmen. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen zu den 1980er-Jahren legt den Akzent nicht primär auf die Dimension des Politischen. Vielmehr sollen gesellschaftliche Entwicklungen, Zeitgeist, Medien und Alltagskultur im Mittelpunkt stehen. Werfen Sie mit Ihren Schüler:innen einen Blick zurück, in ein schillerndes und spannendes Jahrzehnt.
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Human rights
Jeder Mensch hat Rechte, weil er ein Mensch ist – das ist die universelle Idee von der Würde des Menschen. Der Schutz des Lebens und der Freiheit durch schriftlich fixierte und garantierte Rechte ist Gegenstand komplexer Prozesse der Normierung und Institutionalisierung, die bis heute nicht abgeschlossen sind. Wie hat sich die Menschenrechtsidee entwickelt? Wer kämpfte damals und wer heute für deren Schutz? Die Unterrichtseinheit vermittelt Grundlegendes zum heutigen Verständnis von Menschenrechten, zeigt die historische Entwicklung im Überblick und gewährt einen Einblick in Aufgabenfelder und Arbeitsweisen von Organisationen und Institutionen, die sich für Menschenrechte einsetzen.
Verwandte Themen
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"The Zone of Interest"
Der Film "The Zone of Interest" entfaltet auf eindringliche Weise die schockierende Diskrepanz zwischen der scheinbaren Normalität des Lebens der Familie Höß und dem unvorstellbaren Grauen, das sich nur wenige Schritte entfernt in Auschwitz abspielt. In der Unterrichtseinheit erarbeiten die Lernenden, wie der Film mit historischen Kontexten des Holocausts verknüpft ist. Sie analysieren Ideologie und Antisemitismus des Nationalsozialismus, reflektieren ethische Fragestellungen, vergleichen fiktive und reale Darstellungen der Höß-Familie und bewerten die filmischen Mittel sowie deren Wirkung auf das Publikum.
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Die Sowjetunion und Stalin zwischen 1917 und 1928
Der Begriff "Stalinismus" ist nicht nur ein Konstrukt späterer Forschung. Bereits 1927 verwendete Trotzki ihn mehrfach in einer Rede. Trotzki verstand unter Stalinismus den Verrat an der Revolution, außerdem Stalins aggressives Vorgehen gegen jegliche Opposition in der Partei, das nicht nur den Ausschluss, sondern, wie er fürchtete, auch die physische Vernichtung bedeutete. Was meinte er damit? Stalin errichtete nicht die kommunistische Gesellschaft, von der Marx und Engels geträumt und die Lenin propagiert hatte. Bevor die die Diktatur unter Stalin und der Neostalinismus im Mittelpunkt stehen, untersuchen die Lernenden im ersten Teil der Unterrichtsreihe die Zeit zwischen 1917 und 1924/1928 mit dem Schwerpunkt auf Stalins Aufstieg.
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Die Geschichte der USA von 1898 bis 1945
Der Aufstieg der USA zur Weltmacht ist verbunden mit Narrativen, die im 19. Jahrhundert entstanden und bis heute nachwirken. Welches Selbstverständnis leitete die USA? 1898 traten die USA erstmals als imperialistische Weltmacht auf. Während zwischen 1919 und 1941 eine Politik der Nichteinmischung. dominierte, hatte das Land nach 1945 eine entscheidende Rolle in der künftigen Ordnung der Welt.
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Die Steinzeit
"Die Steinzeit" - eine Lernwerkstatt für den Sachkunde in Klasse 3 und 4:"Das ist ja wie in der Steinzeit hier!" Mit solchen Aussprüchen wird oftmals ein Zustand beschrieben, der für veraltete, unmoderne Dinge steht. Tatsächlich war der Erfindungsreichtum der Menschen vor allem in der Jungsteinzeit groß. Waffen, Kleidung oder Schmuck wurden hier entwickelt, was gewissermaßen den Grundstein für unsere heutige Lebensweise bildete. Kreative Stationen und kindgerechte Arbeitsblätter zur Steinzeit: An den Stationen dieser Lernwerkstatt erkunden die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse die Entwicklung unserer Vorfahren von der Alt- zur Jungsteinzeit und begeben sich dabei auf eine Reise in die Lebenswelt der Steinzeitmenschen. Welche Bedeutung hatte das Feuer für die Menschen? Wie wurde gejagt ? Welche Kleidung trug man in der Jungsteinzeit und wie wurde sie hergestellt? Diesen und anderen spannenden Fragen gehen die Kinder nach und erleben am Beispiel zahlreicher Kreativstationen (u.a. Herstellen von Höhlenmalerei , Nachkochen steinzeitlicher Gerichte ) die Steinzeit hautnah. Das beinhaltet die Lernwerkstatt "Die Steinzeit" Ein Laufzettel ermöglicht Schülern und Lehrern, stets den Überblick über den Arbeitsstand zu behalten. Auftragskarten geben den Kindern verständliche Arbeitsaufträge. 26 Stationen halten abwechslungsreiche Arbeitsblätter und Inhalte für Ihre Schüler bereit. Sie beinhalten interessante Lesetexte , zahlreiche Kreativaufgaben (Basteln von Schmuck, Anleitung zum Weben), ein Zuordnungspiel und ein Brettspiel Lösungsseiten zu konkreten Ergebnissen unterstützen die Kinder bei der Selbstkontrolle ihrer Ergebnisse.
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Geschichte der Menschenrechte
Die Idee der Menschenrechte lässt sich seit der Antike verfolgen. Von Cicero bis zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, von der Amerikanischen Revolution bis zur afrikanischen Banjul Charta, von den Staatsbürgerrechten im 19. Jahrhundert bis zur Idee von einer Weltgemeinschaft, bietet das Studienbuch einen zeitlich und räumlich breit gefächerten Überblick. Es richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaft, Geschichte und Philosophie.
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Abituraufsätze als Quelle (1900–1968)
Quellenarbeit ist heute ein zentraler Bestandteil des Geschichtsunterrichts. Doch viele Quellenarten spielen in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler keine Rolle: Sie verfassen keine politischen Reden, schreiben keine Memoiren und zeichnen keine Karikaturen. Dieses Heft bietet deshalb über sieben historische Abituraufsätze einen innovativen Zugang zur Geschichte des Geschichtsunterrichts und gleichermaßen Einblicke in die Entstehungszeit der Texte. Schülerinnen und Schüler begegnen einer vertrauten und zugleich fremden vergangenen schulischen Wirklichkeit. So können die Abituraufsätze gut nachvollzogen werden und sensibilisieren gleichzeitig für ideologische Gefährdungen.
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Perspektiven erweitern: Globalgeschichte statt Eurozentrismus?
Michael Borgolte setzt sich mit neuen, globalen Zugängen zur Geschichte in Hinblick auf das Mittelalter auseinander. Danach gab es im mittelalterlichen Jahrtausend noch keine wirklich globale Vernetzung. Die Menschen lebten in mehreren Welten, die gar nicht oder nur wenig untereinander verbunden waren. Die größte Kommunikationsgemeinschaft bildeten Europa, Afrika und Asien (‚Eufrasien‘). Die Analyse ihrer Beziehungen ergibt, dass Christen und Muslime die stabilste Konnektivität schufen und das umfassendste System der Integration der Fernhandel war. Die Conquista gehört zu den wenigen globalhistorischen Themen, die in den Lehrplänen für Geschichte enthalten sind. Allerdings finden sich hier immer wieder alte Klischees über die amerikanischen Bevölkerungen und die Gründe für den Sieg der Spanier. Die Heterogenität der betroffenen Gesellschaften ist ebensowenig Thema wie ihre Komplexität. Die Kölner Professorin Silke Hensel stellt neuere Forschungsergebnisse dar und ermöglicht so differenzierte Perspektiven. Joël Glasman schließlich fragt, was passiert, wenn man den gesamten Geschichtsunterricht aus der Perspektive der Globalgeschichte neu denkt – und plädiert für eine Revolution.
Gesamtwerk
Digitale Medien und Geschichtsunterricht
Diese Ausgabe legt den Schwerpunkt auf digitale Medien und den Geschichtsunterricht.
Gesamtwerk
Künstliche Intelligenz als Lernassistenz im Geschichtsunterricht
Künstliche Intelligenz und generative KI-Systeme sind seit der Veröffentlichung des dialogorientierten ChatBot ChatGPT in aller Munde. Die Diskussion wird vor allem bildungspolitisch und allgemeinpädagogisch geführt. Die Debatte um die fachspezifische und entsprechende fachmedienbezogene Integration hat indes erst begonnen. Der vorliegende Methodenbeitrag versucht, die Entwicklung einzuordnen. Er zeigt Möglichkeiten auf, mit KI-gestützten Systemen im Geschichtsunterricht zu arbeiten.
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Zivilcourage
Im Fokus dieser Einheit stehen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Die Mitte-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung vermitteln den Lernenden ein Verständnis für die aktuellen gesellschaftlichen Meinungsbilder zu diesen Themen. Zugleich fördert diese Einheit Handlungskompetenzen für zivilgesellschaftliches Engagement, indem sie Positivbeispiele vorstellt, Rollenspiele zu konkreten Begegnungen mit Rassismus initiiert und abschließend zur Erarbeitung einer eigenen Projektidee für Engagement gegen rechts einlädt.
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Gehörlose in der Hitler-Jugend
Die nationalsozialistische ""Volksgemeinschaft"" war eine soziale Utopie. Besonders die Hitler-Jugend diente dem Ziel, durch propagandistische Inklusion Kinder und Jugendliche während des Nationalsozialismus zu indoktrinieren und auf einen Krieg vorzubereiten. Menschen, die nicht der rassenbiologistischen Vorstellungen entsprachen, wurden diskriminiert, verfolgt und ermordet. Es scheint daher paradox, dass seit 1934 Menschen mit Behinderungen in die Hitler-Jugend aufgenommen wurden. Am Beispiel des ""Bann G"" zeigt dieser Beitrag, wie gehörlose Jugendliche scheinbar in die ""Volksgemeinschaft"" inkludiert wurden, sich tatsächlich jedoch die Exklusion dieser Menschen im Kontext der nationalsozialistischen Rassenpolitik offenbart.
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Demokratie auf der Spur
Die Demokratie, lange Zeit von vielen als „Endpunkt“ geschichtlicher Entwicklung gesehen, wird zunehmend infrage gestellt. Vor allem zwei Kritikpunkte sind zu hören: Die repräsentativ-parlamentarische Demokratie eigne sich nicht, um große Krisen zu managen, und sie werde dem ""Volkswillen"" nicht gerecht. Ausgehend von dieser Kritik ermöglicht der aktuelle Beitrag ein Nachdenken über Demokratie: Was bedeutet Demokratie für die moderne Welt? Und was bedeutet Demokratie für mich als Bürger und als Mensch?
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Soziale Medien
Soziale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und zunehmend halten auch politische Inhalte Einzug in die Netzwerke. Die Informationsverbreitung findet schnell und fast ungefiltert statt. Ziel der vorliegenden Reihe ist es daher, den Lernenden die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, sich in dieser Vielfalt politischer Inhalte und Meinungen orientieren zu können.
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Zivilcourage
Im Fokus dieser Einheit stehen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Die Mitte-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung vermitteln den Lernenden ein Verständnis für die aktuellen gesellschaftlichen Meinungsbilder zu diesen Themen. Zugleich fördert diese Einheit Handlungskompetenzen für zivilgesellschaftliches Engagement, indem sie Positivbeispiele vorstellt, Rollenspiele zu konkreten Begegnungen mit Rassismus initiiert und abschließend zur Erarbeitung einer eigenen Projektidee für Engagement gegen rechts einlädt.
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Der erste Nürnberger Prozess
Während ihrer Herrschaft übten die Nationalsozialisten unbeschreibliche Taten und Verbrechen gegen die Menschlichkeit aus. Besonders führende Politiker zeichneten sich verantwortlich für den Tod von Millionen von Menschen. Erstmals wurde einem Großteil dieses Personenkreises nach dem Krieg der Prozess gemacht und sie persönlich für ihre Taten zur Verantwortung gezogen. Die Nürnberger Prozesse legten dabei den Grundstein für die Prinzipien des modernen Völkerstrafrechts. Im Jahr 2025 jährt sich der Beginn des Nürnberger Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher nun zum 80sten Mal.
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Geschichte des islamischen Denkens über Herrschaft
Die Dichotomie Religion versus Säkularität als Beschreibungskategorie der erst in der abendländischen Moderne entstandenen politischen Sphäre ist für die Geschichtsschreibung des Islams ungeeignet. Rüdiger Lohlker folgt deshalb der Ideengeschichte von Herrschaft im islamischen Denken in ihrer historischen Vielgestaltigkeit entlang des von Gilles Deleuze für den europäischen Barock verwendeten Begriffs der Falte. Neben Übersetzungen von Schlüsseltexten aus dem Arabischen und Persischen werden bisher nicht erfasste Quellen mit einbezogen und auch islamische Denkweisen in China und Südostasien berücksichtigt.
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Diktaturgeschichte(n)
Die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Diktaturen ist eine zentrale Aufgabe des Geschichtsunterrichts und ein wesentlicher Bestandteil von Demokratiebildung. In einer Zeit, in der sich die politische Landschaft verändert und auch die politische Kultur vor neuen Herausforderungen steht, gewinnt diese Aufgabe an Bedeutung. Für die Orientierung in der Gegenwart ist ein differenziertes Verständnis diktatorischer Herrschaftsformen unerlässlich. Dies zeigt sich nicht zuletzt in aktuellen nationalen und internationalen Debatten, in denen der Begriff „Diktatur“ oder „Diktator“ oft als politischer Kampfbegriff genutzt wird, um politische Gegner:innen zu delegitimieren. Eine reflektierte, quellenbasierte Auseinandersetzung mit Diktaturgeschichte ist daher umso wichtiger. Häufig stehen Schüler:innen bei der Beurteilung diktatorischer Systeme vor Herausforderungen. Nicht selten fehlt ihnen das Wissen um spezifische historische Kontexte, zudem kann die normative Aufladung des Begriffs „Diktatur“ zu Missverständnissen führen. Hinzu kommt, dass autoritäre Herrschaftsformen nicht immer eindeutig erkennbar sind, insbesondere im Übergang zwischen Demokratie und Diktatur. Genau hier setzt die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen an: Sie bietet Ihnen neben dem Basisartikel, der in die Thematik einführt und grundlegende Informationen enthält, praxisnahe Unterrichtsbeispiele, mit denen Sie Ihre Schüler:innen dabei unterstützen können, diktatorische Systeme differenziert zu analysieren und ihr historisches Urteilsvermögen zu schärfen: Diktatur. Geschichte und Karriere eines historischen Fachbegriffs; „Mutter, erzähl von Adolf Hitler!“ Deutsche Diktaturgeschichte(n) in historischer Kinder- und Jugendliteratur; Das autokratische Argentinien als Zufluchtsort für NS-Verbrecher; Thematisches Gruppenpuzzle zur Vorbereitung eines Werturteils; Andreasstraße digital: DDR-Geschichte(n) interaktiv ergründen und verstehen; Concept Map zur Deutschen ‚Demokratischen‘ Republik; Annäherung an den Diktaturbegriff; 1989 – eine Epochenzäsur?; Das zähe Überleben der kommunistischen Diktatur in Nordkorea; In engen Räumen? Jugendlicher Protest an einer Erweiterten Oberschule in Jena 1988/1989; Diktatur. Ist die Zeit wieder reif dafür? Außerdem in dieser Ausgabe: Scheinlegitimierung diktatorischer Herrschaft im Nationalsozialismus; Ein Klausurvorschlag für die Sekundarstufe II; Größer, mächtiger, reicher … und besser? Dekonstruktion des Fortschrittsnarrativs in Civilization VI.
Gesamtwerk
Die besten KI-Tools für den Geschichtsunterricht
KI konkret & kompetenzorientiert: Entdecken Sie die Möglichkeiten der KI im Geschichtsunterricht mit 21 einfachen Anwendungsbeispielen Mit Fobizz, ChatGPT & MagicSchool kompetenzorientiert Geschichte unterrichten Künstliche Intelligenz gewinnt zunehmend an Bedeutung und ist aus vielen Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken. Das gilt auch für die Schule. Die Möglichkeiten, wie man KI für den Unterricht verwenden kann, erscheinen endlos. Das wirft viele Fragen auf: Wie kann ich KI konkret in meiner Stunde einsetzen? Welche Tools eignen sich für meinen Geschichtsunterricht und wie funktionieren sie? Wie kann ich meine Schüler*innen individuell durch KI fördern? Gemeinsam mit unserer Autorin haben wir die besten kostenfreien KI-Tools für Ihren Geschichtsunterricht ausgewählt. Mit den leicht umsetzbaren Anwendungsideen in diesem E-Book bekommen Sie Praxisbeispiele an die Hand und können so zusammen mit Ihren Schüler*innen Routinen entwickeln und Erfahrung im Umgang mit KI sammeln. Darüber hinaus erlernen Ihre Schüler*innen, wie man verantwortungsvoll mit künstlicher Intelligenz arbeitet und KI-Tools richtig verwendet. Mithilfe von über 20 Anwendungsbeispielen lernen Sie und Ihre Schüler*innen drei spannende KI-Tools näher kennen und erleichtern so Ihren Unterrichtsalltag. Für alle Beispiele stehen hilfreiche Hinweise und Tipps zur Verfügung. Beschriftete Screenshots erleichtern das Verständnis. Die abschließenden Reflexionsfragen helfen Ihnen und Ihren Schüler*innen, sich kritisch mit den KI-Tools auseinanderzusetzen. Entdecken Sie die Möglichkeiten der KI für den Geschichtsunterricht und bereichern Sie Ihre Stunde und das Lernerlebnis Ihrer Schüler*innen!
Gesamtwerk
Unsichere Urgeschichte
Unsichere Urgeschichte
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Der Nationalsozialismus
Die Zeit des Nationalsozialismus prägt bis heute das deutsche Selbstverständnis und wird weiter kontrovers diskutiert. Die Autorin stellt die Geschichte des „Dritten Reichs“ vom Aufstieg der NSDAP in der Weimarer Republik bis zum Kriegsausbruch 1939 dar. Sie fragt nach der Virulenz nationalsozialistischer Ideologie und der Beteiligung „ganz normaler Deutscher“ am Regime. Das Seminarbuch stellt zentrale Forschungsdiskussionen vor und vermittelt durch die Analyse von Quellen Grundlagen historischen Arbeitens. – Ein kompakter Überblick, der eine inhaltliche und methodische Einführung miteinander verbindet.
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