Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Die Revolution(en) von 1848/49
Die deutsche Revolution von 1848/49 ist ein Standardthema des Geschichtsunterrichts. Zu Recht! Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen greift wichtige Aspekte des Themas auf und setzt zudem einen besonderen Akzent auf die intensive Erschließung einschlägiger Quellen. Sie bietet damit eine inhaltliche und methodische Vertiefung des üblichen Schulbuchangebots. Die Relevanz des Themas liegt auf der Hand: Die politischen Forderungen und Vorstellungen der 48er-Revolutionär:innen waren zumindest für Deutschland neu und eben revolutionär. Politische und soziale Entwicklungsperspektiven traten in Erscheinung, die zwar nicht sogleich realisiert werden konnten, aber langfristig wirksam wurden. Beteiligt waren breite Kreise der Bevölkerung und es entstanden bis dato unbekannte Formen von politischer Öffentlichkeit und Organisation. „1848“ war zudem eine Kommunikationsrevolution, in der Zeitungen, Bilderbögen, Flugschriften, Karikaturen, Gedichte usw. als Medien in Erscheinung traten. Und: Revolution war nicht nur ein deutsches, sondern ein europäisches Phänomen. Von Interesse ist schließlich auch die Rezeption von „1848“. Das rückblickende Urteil bewegt sich zwischen dem konservativen Verdikt als Zeit von Anarchie und Wirren, der linken Interpretation, die Revolution sei vor allem durch den Verrat des Bürgertums gescheitert, und einer abwägenden Einschätzung, die einem Misslingen der politischen Zielsetzungen eine langfristig wirksame „Fundamentalpolitisierung“ gegenüberstellt. Neben dem Basisartikel "Die Revolution(en) von 1848/49. Ereignisse - Deutungen - Unterricht", der in das Thema einführt und sich sowohl inhaltlichen als auch didaktischen Fragen widmet, finden Sie in dieser Ausgabe folgende Unterrichtsvorschläge zum Thema: Grundrechte für alle Deutschen. Persönliche und politische Freiheitsrechte durch die Reichsverfassung von 1849; Die europäische Dimension von 1848/49 entschlüsseln. Ferdinand Schröders grandioses „Rundgemälde“; „Wahlmann wähle Dahlmann“. Ein Flugblatt zur Revolution von 1848/49; Groß- oder kleindeutsche Lösung. Ein Rollenspiel zur Nationalversammlung; Die Revolution 1848/49. Eine Revolution nur der Männer?; Ist die Revolution von 1848 gescheitert? Historikerurteile als historisch-politische Narration begreifen; „... und warum soll das relevant sein?“ Kontroverse Deutungen und Relevanzzuschreibungen zur „48er-Revolution“ in Schulbüchern der Jahre 1942 bis 2021; Der Friedhof der Märzgefallenen. (Un)angemessenes Gedenken an die Revolution 1848/49? Darüber hinaus enthält die Ausgabe folgende Kurzbeiträge: Geschichte im Kurzformat. Einsatzmöglichkeiten von Erklärvideos zur Revolution von 1848/49 im Geschichtsunterricht; #Freiheit1848. Die Deutsche Revolution 1848/49 als Instagram-Story; Quellenproblematik in Zeiten von KI. Inwieweit verändert KI den Umgang mit „Quellen“ im Geschichtsunterricht?
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Umweltgeschichte
Umweltgeschichte - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 7/8 2024
Gesamtwerk
Historische Demokratiebildung
Dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, sondern errungen bzw. bewahrt werden muss, zeigen uns viele aktuelle Entwicklungen – aber es zeigt auch der Blick in die Vergangenheit. Auch der Geschichtsunterricht hat daher einen eigenen Beitrag zur notwendigen Demokratiebildung zu leisten – und dieser erschöpft sich nicht in dem Negativbeispiel Nationalsozialismus, sondern sollte auch zeigen, wie, unter welchen Umständen, gegen welche Widerstände und mit welchem Erfolg sich Menschen in der Vergangenheit für demokratische Ziele eingesetzt haben. In diesem Sinne will die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen dazu anregen, im Unterricht noch viel stärker, auch jenseits der klassischen Themen wie 1848 oder 1989/90, durch die Behandlung von Fallbeispielen und die Stärkung der Analyse- und Urteilskompetenz der Schüler:innen demokratiebildend zu wirken. Neben dem Basisartikel "Demokratiebildung im Geschichtsunterricht. Aufgabe und Verantwortung des Faches in herausfordernden Zeiten", der in das Thema einführt und sich sowohl inhaltlichen als auch didaktischen Fragen widmet, finden Sie folgende Unterrichtsvorschläge zum Thema Historische Demokratiebildung: Moderne Kritik an der attischen Demokratie zu Recht?; „Die Freiheit ist unteilbar“ Frauenrechte in der Revolution 1848/49; Ein Wahlrecht für Frauen? Die Frauenrechtsbewegung im deutschen Kaiserreich; Demokratielernen durch das Lesen eines historischen Romans? Robert Blum und der frühe Kampf um die Demokratie in Deutschland; Kwame Nkrumah und Ghanas Weg zur Unabhängigkeit. Ein Erklärvideo zum Thema „Vom Kolonialismus zur Demokratie“ erstellen; Demokratiegeschichte vor Ort erkunden. Anregungen für den Geschichtsunterricht; Echte Mitbestimmung oder „demokratisches Feigenblatt“? Schülervertretung seit 1945; „Mehr Vielfalt im nationalen Gedenken ...“ Wie kann eine demokratische Geschichtskultur aussehen? Außerdem in dieser Ausgabe: Der 9. November als Wegmarke unserer Demokratie. Ein Klausurvorschlag für die Sekundarstufe I und II; Heinrich Maria Pangratz. Ein vergessener Meister der politischen Karikatur; „Geschichte nach der Schule“ Podcast.
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Gesamtwerk
Lehnswesen
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Die griechische Antike
Die griechische Antike ist aus dem Geschichtsunterricht nicht wegzudenken. Auch wenn sie nicht mehr so idealisiert wird wie noch vor einigen Jahrzehnten, bleibt sie doch ein wesentlicher Referenzpunkt der europäischen Geschichte. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Griechen die ersten sind, von denen wir wissen, dass bei ihnen größere Gemeinwesen demokratisch regiert wurden. Sie sind uns damit einerseits nah, aber auch fremd, wenn man bedenkt, dass Frauen von der Politik ausgeschlossen waren. Nicht zuletzt dieses Spannungsverhältnis zum „nächsten Fremden“ bei den Griechen bietet viele didaktische Potenziale sowohl zu politischen, als auch zu gesellschaftlichen Themen. So wird in den Beiträgen der vorliegenden Ausgabe von Geschichte lernen die Frage nach der Demokratie gestellt, aber auch nach Religion und dem Umgang mit Sexualität. Schließlich werden Kulturbegegnungen und kulturelle Transformationen zum Thema, denn im Hellenismus finden sich dazu aufschlussreiche Aspekte, die uns wiederum zum Nachdenken auch über uns selbst anregen. Neben dem Basisartikel „Die griechische Antike. Ein Fundus für das historisch-politische Lernen“, der in das Thema einführt und sich sowohl inhaltlichen als auch didaktischen und methodischen Fragen widmet, bietet die vorliegende Ausgabe folgende Unterrichtsvorschläge: Wir geben der Menge die Macht! Textsortenspezifische Schreibförderung im Geschichtsunterricht anhand von Quellenbeschreibungen zur Demokratie in Athen; Inklusion und Exklusion in der antiken griechischen Demokratie. Perspektivisches Rollenspiel einer Volksversammlung in Athen; Rudern und Rammen – Militärdienst und politische Partizipation der Theten in der attischen Polis; Prunkvoll und wolkenverhüllt. Die griechische Mythologie bei Playmobil am Beispiel des Sets „Palast auf dem Olymp“; Eros, Zeus, Dionysos? Ausdrucksformen von Verlangen und Liebe in antiken Quellen; Der transkulturelle Wandel Alexanders des Großen. Die Epoche des Hellenismus im transkulturellen historischen Lernen; Der polnische Prometheus. Rezeption einer griechischen Sage in der Neuzeit. Außerdem in dieser Ausgabe: Die Krise der römischen Republik – eine Revolution? Ein Klausurvorschlag für die Sek. II; Die Rolle des Geschichtsunterrichts in Zeiten von KI. Zwischen Fakt und Fiktion: Der Einfluss von KI auf die Konstruktion und Rezeption von Geschichte.
Verwandte Themen
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Erinnerungskonflikte in Osteuropa
Erinnerungskonflikte in Osteuropa
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Gedenktage und Jubiläen als Medien der Geschichtskultur
Welche Gedenktage und Jubiläen wurden und werden dieses Jahr in Ihrer Schule begangen? Haben Sie sich eventuell selbst ein bestimmtes Datum im Kalender markiert, das Sie im Geschichtsunterricht thematisieren möchten? Es gibt mehrere Gelegenheiten, Gedenktage und Jubiläen sinnvoll im Unterricht aufzugreifen. Hierfür bieten sich sowohl die Realgeschichte, also der Zeitpunkt des historischen Ereignisses selbst, als auch die Rezeptionsgeschichte an. Wie beurteilten Zeitgenoss:innen bestimmte Ereignisse und wie veränderte sich der Blick auf diese Ereignisse über die Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte? Wie erinnerten die Menschen früher, wie tun wir es heute? Die Beiträge der vorliegenden Ausgabe von Geschichte lernen greifen sowohl gegenwärtige als auch vergangene Gedenkpraktiken auf. Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten und unterschiedlichste Materialien, sich im Unterricht mit Gedenktagen und Jubiläen als besonderen Phänomenen der Geschichtskultur kritisch auseinanderzusetzen, sie zu analysieren, zu reflektieren und zu diskutieren. Mögen die Lernenden sich also exemplarisch mit deren Potenzial für historische Sinnbildung und Identitätsstiftung beschäftigen, denn auch in Zukunft werden ihnen Gedenktage und Jubiläen in der Geschichtskultur begegnen. Neben dem Basisartikel „Gedenktage und Jubiläen als Medien der Geschichtskultur. Gedenkanlässe im Unterricht analysieren und reflektieren“, der in das Thema einführt und sich sowohl didaktischen als auch methodischen Fragen widmet, bietet die vorliegende Ausgabe folgende Unterrichtsvorschläge: „Magie der Null“ oder demokratische Feier der Vielfalt? Nachdenken über Jubiläen und Gedenktage; Frankreich als Vorkämpfer für Freiheit und Gleichheit? Der Streit um den französischen Gedenktag für die Abschaffung der Sklaverei; Der 4. Juli – ein (un)angemessener Nationalfeiertag? Proletarisch, bürgerlich, national und/oder europäisch? Deutungen der Revolution von 1848/49 in der Geschichtskultur im Wandel der Zeit; Zehn Jahre Weimarer Verfassung – (k)ein Grund zum Feiern?; Der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“. Eine sinnvolle Form des Erinnerns?; Geteilte Erinnerung? Der 8. Mai in der Erinnerungskultur der BRD und der DDR; Der vergessene Feiertag. Den Umgang mit dem 23. Mai als Tag des Grundgesetzes debattieren. Außerdem in dieser Ausgabe: Christoph Kolumbus. Ein Grund zu feiern? Produktives Gestalten von Features mithilfe von KI. Ein Erfahrungsbericht.
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Qualitätsoffensive Lehrerbildung
Qualitätsoffensive Lehrerbildung
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Erklärvideos
Erklärvideos erfreuen sich bei Schüler:innen immer größerer Beliebtheit. Entsprechende Formate auf YouTube und mittlerweile auch auf TikTok und Instagram werden tausendfach geklickt und zunehmend zur Unterrichts- und Klausurvorbereitung genutzt. Leider konsumieren Jugendliche die Videos zu historischen Themen und Ereignissen oft unkritisch. Wie geht man im Geschichtsunterricht mit dem Phänomen „Erklärvideos“ um, das sich in den Kinder- und Jugendzimmern als weitere Lehr-Lern-Säule durchgesetzt hat? Wichtig bei der Auseinandersetzung mit und Nutzung von Erklärvideos ist sicherlich, die jugendlichen Rezipient:innen mit Erscheinungsformen und Mechanismen dieses Formats vertraut zu machen und sie zum kritischen Denken anzuregen. Hierzu kann nicht nur die Reflexion bzw. Dekonstruktion kommerzieller Erklärvideos beitragen, sondern auch die eigene Produktion. Schließlich müssen hierfür Qualitätskriterien entwickelt bzw. angewandt werden, die wiederum bei der Einschätzung bestehender Formate helfen können. Also: Nicht beiseite drängen, sondern aktiv aneignen – das sollte die Devise beim Umgang mit Erklärvideos im Unterricht sein. Schüler:innen haben diese sowieso schon längst in ihren Schulalltag integriert. Wie dies gelingen kann, zeigen wir Ihnen in der vorliegenden Ausgabe von Geschichte lernen. Die Ausgabe beinhaltet Unterrichtsentwürfe zu folgenden Themen: Die Erde im Mittelalter – flach wie eine Scheibe. Dekonstruktion des Glaubens an eine flache Erdscheibe mithilfe von Legetrick-Videos; Lernvideos selbst produziert. Die Ursachen der Französischen Revolution; „Alles, was du über die Französische Revolution wissen musst!“. Medienkritische Dekonstruktion moderner Informationsangebote (Lernvideos/Lernplattformen); „So entkommt Hitler 1939 einem Attentat“. Multimodale Analyse eines Instagram-Erklärvideos; Adolf Hitler, der allmächtige Diktator? Dekonstruktion der Narration eines simpleclub-Erklärvideos im Geschichtsunterricht.; Die „Welt vor dem Abgrund“ oder kurz vor dem „nuklearen Armageddon“? Die Vorgeschichte der Kubakrise in zwei Erklärvideos vergleichen; Algorithmen machen Geschichte? Erklärvideos auf YouTube und TikTok; Geschichte in drei Minuten. Erklärvideos erstellen mit simpleshow Außerdem in dieser Ausgabe: Zwischen Fähre und Vertiefung. Mit Erklärvideos erklären „Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben“. Ein Klausurvorschlag für die Sekundarstufe I und II.
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Die Weimarer Republik als Demokratiegeschichte
Die politische Diskussion der Gegenwart ist – nicht nur in Deutschland – geprägt von der Rückkehr des Nationalismus und vom Aufstieg des Rechtspopulismus. Beide Phänomene werden von vielen als Bedrohung der demokratischen Ordnung gesehen. In diesem Zusammenhang taucht auch – wieder – die Rede von den „Weimarer Verhältnissen“ auf, womit auf Parallelen zwischen der aktuellen politischen Entwicklung der BRD und der Geschichte der Weimarer Republik hingewiesen werden soll. Bei dem Bezug auf die „Weimarer Verhältnisse“ ist jedoch oft nicht deutlich, worauf sich diese Metapher bezieht, gleichwohl liegt ihr eine bestimmte Deutung der Weimarer Epoche zugrunde, die den Beginn des Scheiterns dieser Demokratie zumeist schon in ihre Geburtsstunden legt. Angesichts der schwierigen deutschen Demokratiegeschichte ist es an der Zeit, nicht gleich nach den Defiziten der Republik zu fragen, sondern Weimar als Ort dieser Demokratiegeschichte zu würdigen. Dies gilt für die feschichtswissenschaftliche Forschung ebenso wie für den Geschichtsunterricht! Wechseln Sie für Ihre Schüler:innen die Perspektive: Statt vom Ende die Defizite der Demokratie zu betrachten, sollten vom Anfang ihre Möglichkeiten ins Auge gefasst werden, um Weimar als Ort der Demokratiegeschichte zu analysieren. Damit soll und kann die Weimarer Zeit nicht in eine demokratische Erfolgsgeschichte umgeschrieben werden, aber es ist doch möglich, den Kampf vieler Frauen und Männer um Partizipation, Recht und Demokratie als Teil der deutschen Demokratiegeschichte zu begreifen und zu würdigen.
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Stadt im Nationalsozialismus
Stadt im Nationalsozialismus
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Koloniales Wissen
Koloniales Wissen
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Leben in der Frühen Neuzeit
Die Epoche der Frühe Neuzeit bietet viel mehr als nur Reformation, Renaissance, Dreißigjähriger Krieg oder Absolutismus. Allerdings spiegelt sich dies noch selten im Geschichtsunterricht wider. Denn hier geht es vor allem darum aufzuzeigen, dass die Frühe Neuzeit eine „Zeitenwende“ hin zur Moderne darstellte. Diese Unterrichtskonzeption hat zur Folge, dass die Lernenden den Stoff als abstrakt und wenig lebensnah empfinden, auch, weil das Alltagsleben der Menschen und die Strukturen, in denen sich dieses Leben abspielte, selten thematisiert wird. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen möchte beginnen diese Lücke zu schließen. Verlassen Sie mit Ihren Schüler:innen doch einmal die bekannten Pfade und betrachten Sie das Leben der gemeinen Menschen im frühneuzeitlichen Staat. Welche Möglichkeiten zur politischen Partizipation boten sich ihnen? Wie lebten Kleinbauern, Weber und Handwerker? Was drohte Frauen für ein Schicksal beim Tod ihres Mannes und welche Rolle spielten sie auf und neben dem Schlachtfeld? Wie gingen Staat und Mehrheitsgesellschaft mit Minderheiten, wie etwa Sinti und Roma, um? Diesen und weiteren Fragen wird in den einzelnen Beiträgen der Ausgabe nachgegangen: Leben in der Frühen Neuzeit. Strukturen und Wahrnehmungen; Ein Grundgesetz für Württemberg. Der Tübinger Vertrag von 1514; Krieg ist Männersache? Frauen im Militär der Frühen Neuzeit; Das Leben der Marie Aymard. Wie gefährdet war die sozial-ökonomische Lage einer Handwerker-Ehefrau aus der Mittelschicht im 18. Jahrhundert? Aus dem Leben des „armen Mannes im Tockenburg“. Ein Einblick in die Lage eines Kleinbauern und Webers im 18. Jahrhundert; An den Rand gedrängt. Der Umgang mit Sinti und Roma im Markgraftum Brandenburg-Bayreuth; „Wen der Herr liebt, den züchtigt er“. Erziehung in der Frühen Neuzeit; Die gestaltete Natur. Barocker Garten und englischer Garten. Der bewusst gewählte struktur- und alltagsgeschichtliche Zugang zur Epoche der Frühen Neuzeit bietet Möglichkeiten zu anschaulichem Lernen, besserem Verstehen und nachhaltigem Erinnern des Lernstoffs. Außerdem in dieser Ausgabe: „Es ist auch für sie eine Erlösung!“ NS-„Euthanasie“ im Werk ohne Autor; Würdigung der Weimarer Verfassung von 1919. Ein Klausurvorschlag für die Sekundarstufe II.
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Geschichte im Museum
Geschichte im Museum
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Planspiele, Edu-Breakouts & Co – Spielerische Zugänge zur Vergangenheit
Alles Böhmische Dörfer? Am Ende der Stunde doch wieder nur Bahnhof verstanden? Manchmal scheinen Themen und Inhalte des Geschichtsunterrichts weit weg von der erlebten Realität der Schüler:innen. Das im Unterricht behandelte wirkt abstrakt, fremdartig oder aufgrund der Komplexität wenig zugänglich. Und auch die Art und Weise der Vermittlung des zu lernenden Stoffes ist mitunter nicht nah dran an der Lebenswelt der Jugendlichen. Spielerische Zugänge können hier Abhilfe schaffen. Spielerische Methoden können die Möglichkeit eröffnen, den Lernenden historische (Entscheidungs-)Situationen und Konflikte sowie Motive bzw. Überlegungen der handelnden Personen nahezubringen. Durch Gedankenspiele kann ihr Forschergeist geweckt werden. Angeleitete Perspektivübernahme im Plan- oder Rollenspiel macht Entscheidungsprozesse nachvollziehbar. Historisch Rätselhaftes als Ausgangspunkt für Mysterys oder Exit Games versetzt die Lernenden in die Rolle von „Geschichtsdetektiven“, deren Aufgabe es ist, einem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Auf diese Weise wecken alle in dieser Ausgabe vorgestellten Spielideen Interesse an historischen Themen, motivieren zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und bringen den Schüler:innen die Vergangenheit ganz nahe. Die Ausgabe beinhaltet Unterrichtsentwürfe zu folgenden Themen: Die Pest im Mittelalter als Empathy-Game Urteilen über gesellschaftliche Auswirkungen von Seuchen. Heilungsansätze zwischen Aberglauben, Religion und Wissenschaft auf Basis eines Onlinespiels des SWR; Spiel der Macht, Spiel des Ausgleichs Den Immerwährenden Reichstag als vorparlamentarischen Verhandlungsort im Planspiel ‚erleben‘; „L‘etat c‘est moi“? Herrschaftsrepräsentation im methodenvariierenden Edu-Breakout; Aussicht auf ein besseres Leben? Migration im 19. Jahrhundert Lernen mit einem process drama – Dramapädagogik im Geschichtsunterricht; Escape – Flucht aus dem Proletariat Ein Edu-Breakout zur Sozialen Frage; Im Rat der Vier Ein Planspiel zur Pariser Friedenskonferenz von 1919/20; „In seventeen days you can decide anything” Die Konferenz von Potsdam: Die Reparationsfestlegung für Deutschland als Weg in den Kalten Krieg? Ein Planspiel. Außerdem in dieser Ausgabe: Die Inoffiziellen Mitarbeiter:innen des Ministeriums für Staatssicherheit Ein Klausurvorschlag für die Sekundarstufe II; Logiken künstlicher Intelligenz verstehen Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration von ChatGPT in den Geschichtsunterricht.
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