Unterrichtsmaterialien Film: Ganze Werke Seite 9/15
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Deutsch
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Gesamtwerk
Der Roman im Deutschunterricht
Die Romandidaktik wurde lange Zeit in der Schule zugunsten der kleinen Erzählformen vernachlässigt. Durch die Vorgaben für Klausuren und das Abitur gehören Analysen von Romanauszügen aber zum Anforderungsprofil für Schülerinnen und Schüler. Swantje Ehlers zeigt auf, wie der Roman in einem kompetenzbasierten Literaturunterricht der Sekundarstufe behandelt werden kann.
Gesamtwerk
Materialgestütztes Informieren – Das Böse in Literatur und Film
Das materialgestützte Informieren über ein literarisches Motiv setzt letztlich die früher übliche Aufsatzart der literarischen Erörterung fort, ergänzt um die spezifischen Anforderungen der adressatenbezogen zu gestaltenden Textsorte „Fachvortrag“ bzw. „Fachartikel“. Nebenbei übt man auch das Vergleichen literarischer Texte in Bezug auf ein Thema oder Motiv.
Gesamtwerk
Märchen
Märchen gehören zu den populärsten literarischen Gattungen. An 40 Beispielen wird in diesem Band die Entwicklung des Märchens nachgezeichnet und es werden die Merkmale von Volks-, Kunst- und Wirklichkeitsmärchen näher bestimmt. So entsteht das Bild einer äußerst lebendigen und vielseitigen Gattungsgeschichte: Zurückgehend auf mittelalterliche und frühneuzeitliche Quellen erfährt das Märchen im 18. Jahrhundert eine Popularisierung und im 19. Jahrhundert, durch die Brüder Grimm, E.T.A. Hoffmann, Hans Christian Andersen und andere, eine deutliche Normierung, mit der eine Tradition begründet wird, die mit J. K. Rowlings „Harry Potter“ und Kai Meyers „Die Seiten der Welt“ bis in die unmittelbare Gegenwart reicht. Die Neuauflage ist vollständig durchgesehen und um drei wichtige Beispiele erweitert worden.
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Gesamtwerk
Anschlusskommunikation fördern
Zwei Leser – zwei Meinungen. Literatur ist stets mehrdeutig. Gerade dieser Umstand ist eine Voraussetzung für lebendigen Deutschunterricht. Mit den Unterrichtsideen aus diesem Heft lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, eine eigene Position zu Texten zu entwickeln und sich darüber mit ihren Mitschülern auszutauschen. Die Schwerpunkte des Heftes sind "Eigene Positionen finden" und "Sich mit Positionen anderer auseinandersetzen". Um sich über Positionen zu Literatur austauschen zu können, muss man zuerst eigene entwickeln: Ausdrücken kann man sie nicht nur in literarischen Gesprächen, sondern z.B. durch die Gestaltung einer persönlichen Lesekiste oder eines Videoclips. Im zweiten Schritt tauscht man sich mit anderen aus und begründet seine Auffassung. Die Mehrdeutigkeit von Literatur wird so erfahrbar.
Gesamtwerk
Materialgestütztes Argumentieren
Begleiten Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Mündigkeit: Unterstützen Sie sie dabei, begründete Positionen zu entwickeln und zu vertreten! Das Materialgestützte Argumentieren übernimmt eine wichtige Rolle für die Entwicklung dieser Kompetenzen! Gestützt auf gut ausgewählte Materialien sollen Schülerinnen und Schüler sich argumentativ positionieren können. Dies impliziert eine anspruchsvolle didaktische Aufgabe, die aufseiten der Lehrenden wohl überlegte Unterrichtsschritte für den Lese- und Schreibprozess voraussetzt: Die Schülerinnen und Schüler erfassen in einem ersten Schritt die der Argumentation zugrunde liegende Kontroverse und durchdringen die unterschiedlichen Positionen. In einem zweiten Schritt positionieren sie sich selbst in der Kontroverse und formulieren ihre Argumentation – nachvollziehbar und begründet. Die Modelle des Heftes zeigen konkrete Möglichkeiten auf, wie das materialgestützte Argumentieren in den verschiedenen Klassenstufen unterrichtet werden kann. Denn auch wenn das materialgestützte Schreiben erst im Kontext des Abiturs verbindlich wird, sollte der Aufgabentyp bereits in der Sekundarstufe I aufgegriffen werden. Die Beiträge greifen Kontroversen auf, die für Lernende interessant sind und zum Argumentieren ermuntern. Und sie zeigen, wie Lehrerinnen und Lehrer ihre Schüler durch die Bereitstellung von geeigneten Textprozeduren und Formulierungsmustern unterstützen können.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Grundriss der Literaturwissenschaft
Der Band, der sich durch seine Gliederung besonders als Grundlage für ein Basismodul Literaturwissenschaft eignet, durchmisst im Unterschied zu herkömmlichen Einführungsbüchern das gesamte literaturwissenschaftliche Arbeitsfeld und wird durch ein ausführliches Kapitel zur Praxis des Studierens ergänzt. Am Schluss des Bandes steht eine Probeklausur, mit der die Leser ihren Lernerfolg selbst kontrollieren können. Leicht verständlich und zugleich anregend werden komplexe Sachverhalte erklärt und mit zahlreichen Beispielen illustriert, die den Studienerfolg sichern und noch etwas befördern sollen, das dabei nicht zu kurz kommen darf: die Freude an der Literatur. Mit Tipps zum Studium und zur weiterführenden Literatur sowie umfangreichen Online-Materialien für Dozenten. „Eine sympathische, hilfreiche, für Studienanfänger vorrangig zu empfehlende Einführung.“ Ekz-Informationsdienst. „Eine übersichtliche, didaktisch ansprechende Einführung.“ Germanistik.
Gesamtwerk
Alina Bronsky: "Scherbenpark" - eine Identitätssuche im Aussiedlergetto. Text- und Filmanalyse (Klasse 9/10)
Die 17-jährige Sascha hat ein großes Ziel: Sie möchte ihren Stiefvater Vadim, den Mörder ihrer Mutter, umbringen. Dieses Vorhaben hilft ihr, den Alltag in einem russischen Aussiedlerblock durchzustehen. Sascha kümmert sich um ihre kleinen Geschwister und gibt sich unnahbar und stark. Als sie den Zeitungsredakteur Volker und seinen Sohn Felix kennenlernt, geraten ihre Gefühle durcheinander. Sie ist gezwungen, neu über sich nachzudenken... Der Roman führt Ihren Schülern den Selbstfindungsprozess einer Heranwachsenden vor Augen. Sie setzen sich mit der Frage auseinander, was es bedeutet, stark sein zu müssen. Die Unterrichtsreihe beinhaltet produktiv-kreative sowie analytische Zugangsweisen und schließt eine Behandlung der Romanverfilmung mit ein.
Gesamtwerk
Terror
Die Königs Erläuterung ist eine verlässliche und bewährte Textanalyse und Interpretationshilfe für Schüler und weiterführende Informationsquelle für Lehrer und andere Interessierte: verständlich, übersichtlich und prägnant. Mithilfe der ausführlichen Inhaltsangabe, Angaben zu Leben und Werk des Autors, Informationen zur Textanalyse und -interpretation sowie prüfungsrelevanten Abituraufgaben mit Musterlösungen sind Schüler fundiert und umfassend vorbereitet auf Abitur, Matura, Klausuren und Referate zu diesem Thema.
Gesamtwerk
Scherbenpark
Die Königs Erläuterung ist eine verlässliche und bewährte Textanalyse und Interpretationshilfe für Schüler und weiterführende Informationsquelle für Lehrer und andere Interessierte: verständlich, übersichtlich und prägnant. Mithilfe der ausführlichen Inhaltsangabe, Angaben zu Leben und Werk des Autors, Informationen zur Textanalyse und -interpretation sowie prüfungsrelevanten Abituraufgaben mit Musterlösungen sind Schüler fundiert und umfassend vorbereitet auf Abitur, Matura, Klausuren und Referate zu diesem Thema.
Gesamtwerk
Kriminell gut hören, Klasse 3/4
Speziell für das Hörverstehen im Deutschunterricht der Grundschule entwickelte und eingesprochene Hörspielkrimis, mit darauf abgestimmten zweifach differenzierten Arbeitsmaterialien als Kopiervorlagen. Ohren gespitzt im Deutschunterricht: Nicht nur die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht der Grundschule sollte gefördert werden, sondern auch ihre Hörkompetenz. Perfekt gelingt dies mit diesen acht kindgerechten Kriminalhörspielen und den zugehörigen Materialien für das Fach Deutsch in den Klassen 3 und 4. Nicht nur hören, sondern zuhören: Dank der Hörspieltexte zu lebensnahen Themen rund um Schule und Freizeit lernen die Kinder, gezielt zuzuhören und so die Kriminalgeschichten zu enträtseln. Arbeitsblätter als Kopiervorlagen in zwei Differenzierungsstufen helfen den Schülerinnen und Schülern dabei. Kindgerechte Gestaltung: Nicht nur die Hörtexte sind spannend gestaltet, sondern auch die übrigen Arbeitsmaterialien für den Deutschunterricht sind mit aussagekräftigen Illustrationen und speziell auf die Hörkompetenzschulung abgestimmten spielerischen Methoden versehen. Der fesselnde Weg zum besseren Hörverständnis! Der Band enthält: acht Kurzkrimis als Hörspiele; Hörspieltexte der Kurzkrimis; Ideen zur Unterrichtsgestaltung inklusive Lösungen; Arbeitsblätter in zwei Differenzierungsstufen mit ansprechenden Illustrationen. Inhaltliche Schwerpunkte: Medienkompetenz, Differenzierung, Lebensweltorientierung, Handlungsorientierung, Motivationsphase, Übungsphase, Auflockerung.
Gesamtwerk
Das Böse
Seit jeher löst das Böse Angst und Faszination aus. Es zieht uns magisch in seinen Bann, fesselt, schockiert und verstört gleichermaßen. Dabei ist das Böse allgegenwärtig – nicht nur in der Fiktion wie in Goethes Mephisto oder Guillous Evil – Das Böse, auch in der Realität. Es scheint Teil des Menschen und seiner Handlungen zu sein. Aber was genau ist eigentlich "das Böse"? Und wer entscheidet darüber, was böse ist und was nicht? Auch die normativ orientierende Funktion von Literatur braucht das Böse als notwendiges Korrektiv, damit das Gute hervorstechen kann. Somit ist das Böse auch schon immer im Deutschunterricht fest verankert. Grund genug, sich einmal genauer mit den daraus resultierenden didaktischen Forderungen zu beschäftigen. Zumal das Thema durch die Renaissance von Vampiren und anderen dunklen Fantasiegestalten fester Bestandteil der Medienwelt der Heranwachsenden ist. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen literarische Texte, Filme und TV-Serien, die sich mit ethischen und zugleich mit ästhetischen Dimensionen des Bösen auseinandersetzen. Die Unterrichtsmodelle geben Anregungen dazu, wie Sie sich dem Thema nähern und (Wertungs-)haltungen Ihrer Schülerinnen und Schüler herausarbeiten können. Was macht eine Figur zu einer bösen Figur? Welche Grauzonen zwischen Gut und Böse gibt es und welche Selbstinszenierung nutzen die Figuren?
Gesamtwerk
Wer bin ich? Selbstfindung und Überlebensstrategien in Alina Bronskys "Scherbenpark"
"Saschas größter Traum ist es, den Mörder ihrer Mutter - ihren Stiefvater Vadim - umzubringen. Dieser Traum hilft ihr, den Alltag in einem russischen Aussiedlerwohnblock zu strukturieren und sich um ihre kleinen Geschwister zu kümmern. Sascha ist getrieben davon, ihrem "Getto" zu entkommen, indem sie sich selbst und anderen gegenüber eine unnahbare Stärke zeigt. Als sie den Zeitungsredakteur Volker und dessen Sohn Felix kennenlernt, geraten ihre Gewohnheiten und Gefühle durcheinander und Sascha ist gezwungen, neu über sich nachzudenken.
Gesamtwerk
Szenisches Schreiben
"Mach jetzt bloß keine Szene", sagen wir, wenn jemand besonders dramatisch zu werden droht. Aber wie geht das andersherum? Wie motivieren wir Schülerinnen und Schüler "auf Ansage" szenisch zu schreiben? Das Heft zeigt Methoden auf und liefert Schritt für Schritt-Anleitungen für spannende Möglichkeiten des Unterrichtens. Szenisches Schreiben hat in Schule und Deutschunterricht bislang nur wenig Tradition und steht weit hinter narrativen und lyrischen Schreibaufgaben zurück. Dabei bietet es nicht nur spannende Möglichkeiten der Kompetenzförderung im Wechsel zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, sondern eine Reihe interessanter medialer Schnittstellen. Die Modelle in diesem Heft basieren auf diesem Verfahren. Von der ersten Textproduktion über die spielerische Auseinandersetzung mit Kommunikationsmustern bis hin zur dramaturgischen Arbeit an den entstandenen Szenen werden Arbeitsschritte vorgestellt, die für verschiedene Schularten und Altersstufen differenziert aufbereitet sind. So ist das szenische Schreiben mal eingebunden in eine umfassende Leseförderung mittels einer Ganzschrift – ein Ansatz, der sich besonders für integrative Klassen eignet. Oder es werden ausgehend von Bildimpulsen phantasievolle Assoziationen zu kreativen Wortneuschöpfungen gesammelt, die dann zum Schreiben von ersten Monologen und Dialogen anregen. Als Ausgangssituationen dienen Romanauszüge oder dramatische Konflikte, um Rollentexte zu konzipieren, die szenisch verarbeitet werden können. Zum Dialogisieren von Szenen dient die Produktion eines Hörspiels, die Erstellung von Filmszenarien, Trailern oder Filmplakaten.
Gesamtwerk
Tschick von Wolfgang Herrndorf - einen Entwicklungsroman näher betrachten
Auf in die Walachei! Die erfolgreiche Roadnovel von Wolfgang Herrndorf wird auch Ihre Schüler begeistern. Begleiten Sie die jugendlichen Protagonisten Maik und Tschick auf ihrer wilden Tour durch den Osten Deutschlands. Ihre Lernenden diskutieren in dieser Unterrichtseinheit unter anderem über Freundschaft, Glück und Vergänglichkeit, analysieren das Beziehungsgeflecht des Romans, erarbeiten Merkmale von Jugendsprache und untersuchen Interpretationen hinsichtlich ihrer Stichhaltigkeit. Sie überlegen auch, mit welchem Song man die Reise der beiden jungen Männer untermalen könnte.
Gesamtwerk
Dem Alltag entfliehen - Wolfgang Herrndorf: "Tschick". Ein unterhaltsamer Jugendroman als Grundlage für Sprachreflexion. Erörterungstraining und Medienkritik (ab Klasse 9)
"Endlich mal ein Buch, dessen Lektüre Spaß macht!" Die Geschichte von Maik und Tschick, die in den Sommerferien ein Auto knacken und zu einer abenteuerlichen, ziellosen Tour durch die ostdeutsche Provinz aufbrechen, löst bei Jugendlichen wahre Begeisterung aus. Vielfältige Aufgaben sorgen für intensive Diskussionen über den Abenteuer- und Episodenroman im Unterricht: Ihre Klasse reflektiert über Freundschaft, Glück und Vergänglichkeit, untersucht die Sprache des Romans, vergleicht die Handlungsstruktur mit der anderer Jugendromane ("Crazy", "Huckleberry Finn") sowie mit einem Roadmovie ("Vincent will meer") und trainiert Grundlagen der literarischen Erörterung. Mit einem Kreuzworträtsel zur Inhaltssicherung, Rollenkarten zur szenischen Erarbeitung des schillernden Figurenspektrums und Anleitungen zum literarischen Erörtern.
Gesamtwerk
Erzählende Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht
Welche Texte der Kinder- und Jugendliteratur eignen sich für den Deutschunterricht der unterschiedlichen Schulformen und Jahrgangsstufen? Welche Lektüreklassiker können auch heute noch interessant für Schülerinnen und Schüler sein? Welche Verfilmungen oder Hörbücher sind für den Unterricht geeignet? Egal ob Kanontext, Schulklassiker oder erfolgreiche neuere Publikation: Das Handbuch „Erzählende Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht. Textvorschläge – Didaktik – Methodik“ bietet zu mehr als 100 literarischen Texten eine schnelle Orientierung über Inhalte, didaktische Eignung und methodische Ansatzpunkte für den Deutschunterricht aller Schulformen. Verweise auf fachwissenschaftliche und fachdidaktische Sekundärliteratur sowie auf ausgewählte Unterrichtsmaterialien und ergänzende mediale Angebote helfen bei der intensiveren Beschäftigung mit den einzelnen Titeln. Das Handbuch kann im Lehramtsstudium als Nachschlagewerk für die schnelle Information sowie zur vertieften Prüfungsvorbereitung eingesetzt werden und genauso zur Unterrichtsplanung in Referendariat und Schulpraxis.
Gesamtwerk
Historisches Lernen
Literatur und Geschichte sind eng miteinander verwoben. Historisches Lernen als Beschäftigung mit Literatur kann einen wertvollen Beitrag zum Aufbau eines komplexen Geschichtsbewusstseins leisten. Doch gerade der bewusste Umgang mit Fiktionalität stellt im Literaturunterricht auch eine große Herausforderung dar. Wie eine unterrichtspraktische Umsetzung gelingen kann, zeigen die vielfältigen Modelle in diesem Heft. Fakt oder Fiktion? – Diese kurze Formel zeigt, wie sehr beim Lesen fiktionaler Texte, geschichtliches Vorwissen und eine kritische Reflexion gefragt sind. Literatur bietet dem Leser Identifikationsmöglichkeiten, sei es eine enge Bindung an handelnde Figuren oder die lebendige Schilderung von Ereignissen, Gefühlen u.Ä., und ermöglicht dabei einen besonderen Zugriff auf Geschichte. Zielsetzung des historischen Lernens ist es, zum einen bei der Beschäftigung mit der Lektüre das vorhandene Geschichtsbewusstsein zu aktivieren und zusätzliche historische Informationen, die für das Verständnis eines literarischen Textes notwendig sind, sinnstiftenderweise in den Unterricht zu integrieren. Zum anderen soll die Behandlung fiktiver Texte dabei helfen, das Geschichtsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler auszubilden. Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft weisen ein breites Spektrum auf. Die Textsorten reichen von der Graphic Novel, über das Kinderbuch und Lyrik bis hin zum Spielfilm, die historischen Aspekte greifen beispielsweise das Ritterleben im Mittelalter, die literaturhistorische Epoche der Romantik, den DDR-Alltag zur Zeit der Wende, den Ersten Weltkrieg, die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit oder auch die Adaption eines Kinderbuchklassikers über die Jahrhunderte auf. Zum Thema aus der Perspektive des Geschichtsunterrichts: Geschichte lernen 164: Literatur als historische Quelle
Gesamtwerk
Zweier Ohne
Kurbjuweit erzählt in seiner 2001 erschienenen Novelle von einer Freundschaft zwischen zwei Jungen, die wegen eines Ruderrennens über viele Jahre versuchen, wie Zwillinge zu werden und auf ein tragisches Ende zusteuern. Die Königs Erläuterung zu Dirk Kurbjuweit: Zweier ohne – Novelle ist eine verlässliche und bewährte Textanalyse für Schüler und weiterführende Informationsquelle für Lehrer und andere Interessierte: verständlich, übersichtlich und prägnant. Mithilfe der Kurzzusammenfassung, Angaben zu Leben und Werk des Autors, Zeitgeschichtlicher Hintergrund, Textanalyse, Rezeptionsgeschichte und Materialien sind Schüler fundiert und umfassend vorbereitet auf anstehende Prüfungen.
Gesamtwerk
Lenz
Die Königs Erläuterung ist eine verlässliche und bewährte Textanalyse und Interpretationshilfe für Schüler und weiterführende Informationsquelle für Lehrer und andere Interessierte: verständlich, übersichtlich und prägnant. Mithilfe der ausführlichen Inhaltsangabe, Angaben zu Leben und Werk des Autors, Informationen zur Textanalyse und -interpretation sowie prüfungsrelevanten Abituraufgaben mit Musterlösungen sind Schüler fundiert und umfassend vorbereitet auf Abitur, Matura, Klausuren und Referate zu diesem Thema.
Gesamtwerk
Stephen Chbosky: "Das also ist mein Leben" - Anhand eines Romans und seiner Verfilmung die Herausforderungen des Erwachsenwerdens verstehen (Klasse 9/10)
Woher kommt dieses unerklärliche Gefühl der Einsamkeit und Traurigkeit? Finden Sie mit Ihren Schülern heraus, warum der 15-jährige Charlie oft so melancholisch ist. Ihre Lernenden setzen sich anhand des Kultromans mit Themen wie "Freundschaft", "Liebe" und "Sexualität" auseinander. Die Verfilmung bietet zudem die Möglichkeit des Vergleichs mit der Romanvorlage.
Gesamtwerk
Gemeinsam lernen – Umgang mit Vielfalt
Eine Lerngruppe mit bis zu 30 Persönlichkeiten – wie lässt sich da gemeinsames Lernen an einem Gegenstand umsetzen? Zunehmend heterogene Lerngruppen sind für Lehrerinnen und Lehrer in ihrer täglichen Unterrichtspraxis ein „vertrautes“ Bild. Doch häufig stellt sich die Frage, wie sich gemeinsames Lernen auf dieser Basis umsetzen lässt. Das Heft stellt mögliche Modelle vor. Gemeinsames Lernen in zunehmend heterogenen Lerngruppen gilt derzeit als eine der größten Herausforderungen für Lehrerinnen und Lehrer, auch im Deutschunterricht. Es stellt hohe Anforderungen an die diagnostische, didaktisch-methodische und pädagogische Kompetenz von Lehrkräften. Denn beim gemeinsamen Lernen geht es darum, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern. Der Basisartikel zeigt Perspektiven auf, wie das Lernen an einem gemeinsamen Lerngegenstand durch die Gestaltung von verschiedenen Lernsituationen und -arrangements in der Unterrichtspraxis umsetzt werden kann. Die vielfältigen Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen, wie sich gemeinsames Lernen in der Praxis umsetzen lässt. Welche Zugänge ermöglichen eine individuelle Annäherung an den Lerngegenstand? Welche Lernarrangements fordern und fördern Sozial- und Selbstkompetenz, um gemeinsam zu lernen? Welche Rolle kommt der Reflexion von Lernprozessen und Lernzuwächsen zu? Lassen Sie sich von den Beispielen zum gemeinsamen Lernen in diesem Heft für die eigene Unterrichtspraxis inspirieren.
Gesamtwerk
Expressionismus – Bild einer Epoche
Diese Epoche ist für heutige Schüler/-innen oft sehr fremd, obwohl jene und unsere Zeit doch auch beachtliche Ähnlichkeiten aufweisen: eine lange, aber keineswegs sichere Friedensperiode, ein rasanter technologischer Fortschritt, der jedoch auch gewaltige Gefahren in sich birgt, zivilisatorische Entwicklungen, die in vielen Bereichen Menschen nicht nur helfen, sondern sie belasten. Wenn man Schüler/-innen auf diese Zusammenhänge verweist, wird der Expressionismus vielleicht sogar interessant – und auch eine Auseinandersetzung mit den Positionen der Autoren, d.h. der Frage, inwieweit ihre Antworten auf die Herausforderungen ihrer Zeit noch Anregungen für heute enthalten – oder sich eben als unbrauchbar erwiesen. Die Einheit „Expressionismus – Bild einer Epoche“ soll den Schülern/-innen einen methodisch breitgefächerten Einblick in die Lebensbedingungen der damaligen Zeit, die geistigen Herausforderungen sowie die Gedankenwelt und Kunstvorstellungen der Expressionisten liefern. Der Begriff „Bild“ in der Überschrift ist dabei auch methodisch bedeutsam: Denn die Schüler/-innen arbeiten nicht nur mit Sach- und literarischen Texten, sondern sehr stark mit Bildern (Bildmaterial der Zeit, Gemälde) und sogar Ausschnitten und Bildern aus zwei Höhepunkten der frühen Filmgeschichte: „Berlin – Sinfonie einer Großstadt“ und „Metropolis“. Dabei sollen die Schüler/-innen auch, um expressionistische Stilmittel besser verstehen zu lernen, filmische Bilder auf expressionistische Manier in sprachliche Bilder umsetzen.
Gesamtwerk
Fabeln
Fabeln? Ausgerechnet so ein „herkömmliches“ Thema in der 50. Ausgabe von Grundschule Deutsch? Ja, gerade. Denn so kann auch diese „Jubiläumsausgabe“ zeigen, wofür die Zeitschrift steht, nämlich zwischen der engen Orientierung an der schulischen Praxis und dem Ziel, moderne und also schüler- und kompetenzorientierte Unterrichtsvorschläge zu bieten sowie Hintergrundwissen aus der je aktuellen fachdidaktischen Diskussion. Deswegen geht es dieser Ausgabe darum zu zeigen, dass eine klassische Fabel auch „gegen der Strich“ gelesen werden kann, wie Kinder sich moderne Fabeln erschließen können und zu einer differenzierten Lektüre des Genres und seiner Figuren gelangen. So können Sie sich gemeinsam daranmachen, das Potenzial dieser nur auf den ersten Blick angestaubten Gattung zu heben. Die Bildkartei mit ihren 30 Motiven zeigt die Vielfalt und den Variantenreichtum von Fabelillustrationen – das ist aber nicht ihr alleiniger Sinn und Zweck. Sie finden dort Bildkarten zu vielen der Fabeln, die für die Unterrichtsideen ausgewählt wurden. Dazu gibt es weitere Abbildungen von einzelnen Tieren oder Tierpaaren bzw. -gruppen in Situationen, die Sie im Unterricht mit oder ohne die passenden Fabeltexte einsetzen können. Durch die unterschiedlichen Stile der Bilder kann die Kartei als eine „Sehschule“ für die Kinder dienen, ihre ästhetische Alphabetisierung bzw. ihre Bildliteralität befördern und sie darin unterstützen, Illustrationen nach ihren Maßstäben zu bewerten.
Gesamtwerk
Theater entdecken
Ins Theater zu gehen, ist ein Erlebnis. Doch leider tun sich Lehrer und Schüler oft schwer mit zeitgenössischen Theaterinszenierungen und -stücken, denn sie entsprechen nicht immer den gewohnten Rezeptionserfahrungen. Dabei bietet viele aktuelle Formen spannende Ansätze, sich mit den Inhalten der Stücke auseinanderzusetzen und sich dabei der eigenen Irritationen zu bedienen. Um Ihnen und Ihren Schülern den Zugang zu erleichtern, haben die Unterrichtsideen zu diesem Heft die Schwerpunkte: Theaterformen kennenlernen; Mit Irritationen umgehen. Es gibt Unterrichtsideen und Materialien zu "Krabat", den "Räubern", "Trust", "30. September" sowie zum Einsatz von Übungen aus der Theaterpädagogik. PS. Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der postdramatischen Formen für das Schultheater erfahren, schauen Sie in unsere Zeitschrift "Schultheater", Heft 26: "Postdramatische Interventionen".
Gesamtwerk
Der Schatten meines Bruders - ein Roman über Tod, Trauer und Freundschaft
"Ich bin Kaia, für immer festgefroren." Nach dem Tod ihres Bruders steht Kaias Welt still: Eine Geschichte über den Tod und das Weiterleben - prämiert mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der ZEIT.
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