Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 13/57
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Lauf, Junge, lauf
In einem Lernzirkel erschließen die Lernenden den Roman "Lauf, Junge, lauf" und dessen Inhalte in ihrem eigenen Tempo. Mithilfe von LearningApps überprüfen die Schülerinnen und Schüler nach dem Lesen eines jeden Kapitels selbstständig, ob sie dieses verstanden haben. Die unterschiedlichen kreativen Schreibangebote der einzelnen Stationen sorgen für einen abwechslungsreichen Zugang zum Roman und verstärken das Mitfühlen mit dem Protagonisten.
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Literarisches Schreiben in der Moderne
Die Zeit der Jahrhundertwende um 1900 ist eine Umbruchszeit von historischer Dimension. Neben Politik und Wirtschaft vollzog sich der Umbruch auch im Bereich der Kultur - es entstand die sogenannte Moderne. In dieser Unterrichtsreihe entdecken die Schülerinnen und Schüler den Bruch vom literarischen Schreiben der Klassik und des Realismus zu modernen Schreibweisen wie dem Expressionismus, Dadaismus oder Surrealismus. Sie lesen und analysieren vormoderne und moderne Texte und verfassen eigene Texte im Stil der Moderne. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass sich die Lernenden mit ihrer eigenen Identität und Lebenswelt auseinandersetzen, indem sie verschiedene Epochen rund um die Moderne erarbeiten.
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Juli Zeh: Corpus Delicti
Als Juli Zehs Roman "Corpus Delicti" im Jahr 2009 erschien, galt er als "Buch der Stunde", als dystopische Warnung vor einer Gesundheitsdiktatur. Seit 2020 gewann er wieder an Aktualität, als in der Corona-Pandemie viele Freiheitsrechte zugunsten von Leben und Gesundheit eingeschränkt wurden. Sowohl für die Aufarbeitung der Pandemie-Erfahrungen als auch für die Frage, was das Leben lebenswert macht, liefert das Werk wichtige Impulse. Ihre Lernenden erschließen den Roman anhand verschiedener Themenkomplexe und stellen aktuelle Bezüge her.
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Franz Kafka: Der Verschollene
Der 17-jährige Karl Roßmann aus Prag ist der Protagonist von Franz Kafkas erstem Romanprojekt "Der Verschollene" - eigentlich eine Figur, mit der sich junge und jugendliche Leserinnen und Leser identifizieren können. Allerdings ist der Lebensweg Karls im fremden Amerika, dem vermeintlichen Land der unbegrenzten Möglichkeiten, eine fortwährende Abfolge von Niederlagen, Demütigungen und Verstoßungen, letztlich eine Abstiegsgeschichte. Eine Frage, die sich der Leserin und dem Leser dabei aufdrängt, lautet: Hätte das Geschehen auch einen anderen Verlauf nehmen können? Und hat Karl selbst dazu beigetragen, dass das Geschehen bei jeder Station eine schlimme Wendung nimmt? Da der Roman Fragment blieb, kann über das endgültige Schicksal Karls nur spekuliert werden.
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Verbrechen in der Literatur
Die Verbrechensliteratur wirft in besonderer Weise eine grundsätzliche Frage auf, die sich im Umgang mit Literatur immer stellt: Wem oder wozu dient sie - der Unterhaltung oder der Belehrung? Und wenn der Belehrung, mit welchen Absichten greift die Verbrechensliteratur in aktuelle Debatten ein, z. B. über Willensfreiheit, über die Gerechtigkeit der Strafjustiz oder über die Mitverantwortung der Gesellschaft? Ihre Schülerinnen und Schüler gehen diesen Fragen am Beispiel der populären Erzählungen von Ferdinand von Schirach, die 2009 unter dem Titel "Verbrechen" erschienen sind, und der Erzählung "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" von Friedrich Schiller aus dem Jahr 1786 nach. Schillers Erzählung ordnen sie dabei in die Epoche der Aufklärung ein.
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Aktiv und Passiv situationsangemessen verwenden
Die Darstellung eines Sachverhalts kann durch den Gebrauch des Passivs oder Aktivs sehr unterschiedliche Reaktionen auslösen: Steht die Tat im Vordergrund oder der Täter? Welche Darstellungsweise ist angemessen, wenn man über einen Vorgang berichtet, die Urheber aber nicht bekannt sind? Schülerinnen und Schüler erarbeiten in diesem Unterrichtsvorhaben die Wirkung von Passivformulierungen und ihre Funktion. Sie lernen das Passiv richtig zu bilden und es situationsangemessen zu verstehen und zu verwenden.
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Schillers "Die Jungfrau von Orleans"
Jeanne d'Arc, im Deutschen auch Johanna von Orléans, wurde 1431 als Hexe verbrannt, für Jahrhunderte vergessen und erst zur Zeit der Französischen Revolution wiederentdeckt als frühes Symbol nationaler Identität. Diese Wiederentdeckung ist mit einer bis heute andauernden Faszination verbunden, die sich auch in Schillers gleichnamigem Drama widerspiegelt, das auch im 21. Jahrhundert noch häufig gespielt wird. Doch wer war diese Johanna? Ein durchgeknalltes Bauernmädchen? Eine frühe Feministin? Eine gnadenlose Gotteskämpferin? Bei der Analyse von Schillers Drama gehen Ihre Lernenden diesen Fragen nach.
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Herausfordernde Gespräche souverän führen
Schwierige Gesprächssituationen kann es überall geben: im privaten Bereich, in Meetings, mit einer Kollegin oder einem Kollegen oder bei Präsentationen. Doch wie kann ich diese Situationen erfolgreich meistern? Welchen Einfluss hat die nonverbale Kommunikation und wie bereite ich mich am besten auf ein schwieriges Gespräch vor? Mit diesen Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler in der vorliegenden Unterrichtseinheit auseinander. Sie erhalten einen Überblick über verschiedene Techniken und Methoden, um heikle Gespräche erfolgreich zu führen, und erfahren, welche Fehler sie vermeiden sollten und wie sie souverän Grenzen setzen und NEIN sagen. Am Ende der Unterrichtseinheit überprüfen sie ihr Wissen mit einem Quiz.
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Prüfungsvorbereitung: Texte gestaltend interpretieren
Tagebucheinträge, Briefe oder innere Monologe sind sehr persönliche Formen des Schreibens. Da kann man als Schreiberin oder Schreiber leicht den Faden verlieren und "ins Blaue hineinschreiben". Jedoch ist bei diesen Schreibformen im schulischen Gebrauch die Anbindung an den Ausgangstext sehr wichtig, handelt es sich doch um das gestaltende Interpretieren und nicht um kreatives Schreiben. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Textsorten innerer Monolog, Brief und Tagebucheintrag kennen und erfahren erfolgreiche Wege des Schreibens.
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Das materialgestützte Schreiben zum Thema "Cybermobbing" üben
Was genau ist Cybermobbing? Welche Auswirkungen hat es auf Betroffene? Und stellen die sozialen Medien vorwiegend eine Plattform für Internettrolls und Hater dar oder bieten sie auch Chancen? Diesen und weiteren Fragen gehen Ihre Schülerinnen und Schüler anhand von Zeitungsartikeln, Umfragen, Schaubildern und Videos nach. Sie entnehmen den Materialien wesentliche Informationen, auf Grundlage derer sie Schritt für Schritt unter Anleitung ihre eigenen informierend-argumentierenden Texte zum Thema "Cybermobbing" verfassen.
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Lesenlernen im Tandem
In dieser Unterrichtseinheit für den Deutschunterricht der Grundschule geht es darum, in Tandems, angelehnt an das Prinzip der Lautleseverfahren, auf Wort- sowie auf Satzebene das Lesen zu üben. Dabei werden die basalen Lesefähigkeiten geschult. Das Lautleseverfahren wird während dieser Einheit eingeführt, kann jedoch auch über diese Einheit hinaus weiterhin angewendet werden. Nach dem Lesen von zwei Textabschnitten mittels des Lautleseverfahrens soll die Einheit dazu dienen, am Wortschatz der Texte zu arbeiten und weitere Leseübungen auf Wort- und Satzebene liefern.
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Den Adjektiven auf der Spur
Ein Diebstahl bei Oma. Das ist ein neuer Fall für die scharfsinnigen Kinder Nola Notizbuch und Lars Lupe. Um den Fall zu lösen und nebenbei alle Eigenschaften der Wortart Adjektive aufzuspüren, müssen vielfältige Aufgaben wie das Unterscheiden von anderen Wortarten, das Finden passender Adjektive oder das Bilden von Gegensatzpaaren bewältigt werden. Dabei begleiten Ihre Schülerinnen und Schüler die beiden Detektive auf dem Weg zu einer umfassenden Begriffsbildung und werden klug, klüger, am klügsten.
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Leseerfahrungen sammeln, vergleichen und verstehen
Lesen ist spannend, vielfältig und bereichernd. Rund um das Thema Sommer sammeln die Kinder verschiedene Leseerfahrungen. Mithilfe des vorliegenden Beitrags lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Textsorten wie die Geschichte, den Zeitungsbericht und Gedichte in stetigem Bezug zum Sommer kennen. Dabei geht es um verschiedene Erfahrungen und Charakteristika, die man im Zuge der wärmsten und meist lang ersehnten Jahreszeit sammeln kann.
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Wir lernen die Zeitform "Futur" kennen
Was werden wir machen, wenn wir auf unserer Klassenfahrt sind? Was wirst du tun, wenn du mal groß bist? In diesem Beitrag werfen die Schülerinnen und Schüler ein Blick in die Zukunft. Die Kinder lernen, das Futur 1 richtig zu bilden und anzuwenden, um Dinge auszudrücken, die in der Zukunft passieren könnten. Dabei üben sie noch einmal intensiv die Personalformen von Verben und vergleichen mit den bereits bekannten Zeitformen der Gegenwart und Vergangenheit. Die Materialien helfen den Kindern, die neue Zeitform richtig einzuordnen und zu verstehen.
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Das Medium "Zeitung" kennen- und schätzen lernen
Das Medium "Zeitung" spielt in der gedruckten Form kaum eine Rolle in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig werden vielfach Informationen aus sozialen Netzwerken bezogen, ohne dass deren Reliabilität geprüft wird, sodass Fake News sich rasch verbreiten können. Ziel der Einheit soll es daher sein, den Lernenden die Vielfalt der Zeitungslandschaft bewusst zu machen und die Vorteile traditioneller journalistischer Publikationen vor Augen zu führen.
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Adjektive
Adjektive haben eine wichtige Funktion im Satz und übergeordnet damit in Texten: Sie modifizieren Substantive, indem sie Gegenstände oder Personen näher beschreiben. Damit bringen sie in Geschichten das Kino im Kopf erst richtig zum Laufen. In dieser Einheit beschäftigen sich Ihre Schülerinnen und Schüler zunächst mit den morphologischen und syntaktischen Eigenschaften (Flexion und Steigerung) sowie mit der Wortbildung von Adjektiven. Die semantischen Eigenschaften untersuchen sie anhand mehrdeutiger Adjektive, legen sich eine Wortsammlung an und nutzen diese beim kreativen Schreiben von eigenen Texten.
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Sprechen und Schreiben über Tod und Sterben
Sterben und Tod gehören zum Menschsein. Eigentlich sollte das Thema Tagesgespräch sein, denn jede(r) von uns ist davon betroffen. Und obwohl der Tod uns in den Medien, in Filmen, Serien und Büchern ständig begegnet, ist er im Alltag kaum noch sichtbar. Diese Anomalie hat Ursachen, sie hat aber auch Folgen, die unser Selbst- und Weltverständnis beeinflussen. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich Ihre Lernenden damit auseinander, wie der Tod in der Gesellschaft tabuisiert wird, und sie reflektieren, sprechen und schreiben über ein existenzielles Thema.
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Über Erlebtes schriftlich berichten
Zeitungen sind ein allgegenwärtiges und den Schülerinnen und Schülern sehr bekanntes Medium. Dass die Artikel darin der Textform des Berichts entsprechen, ist nur wenigen bewusst. In Zeitungsberichten steht die sachliche und möglichst direkte Vermittlung von Inhalten im Fokus, die gewissen strukturellen Regeln folgt. Beim Lesen solcher Zeitungsberichte nehmen die Schülerinnen und Schüler diese nur passiv wahr. Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit erschließen sie sich die Textsorte des Erlebnisberichts hingegen aktiv. Indem das Klassenzimmer zur Redaktion wird, erleben die Lernenden diese Textform von einer ganz neuen Seite. Sie erfassen Struktur, Aufbau sowie besondere Merkmale des Berichts und erleben die Intention eines Redakteurs beim Konzipieren eines Zeitungsartikels hautnah. Auf diese Weise erhalten sie Schritt für Schritt einen tiefergehenden Einblick in diese Textform und werden am Ende der Einheit in der Lage sein, diese Kenntnisse praktisch anzuwenden und einen eigenen Zeitung
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Sinnkrisen in der Gegenwartsliteratur
In dieser Unterrichtsreihe gehen Ihre Lernenden der Frage nach dem Sinn des Lebens anhand literarischer Texte nach. Sie untersuchen epische Werke von Janne Teller und Heinrich Böll in Bezug auf verschiedene Lebenskrisen und wie man sich aus diesen befreien kann. Um Sinnkrisen als zeit- und kulturübergreifendes Phänomen sowie als Chance zum persönlichen Wachstum zu erkennen, erarbeiten Ihre Schülerinnen und Schüler anschließend den mehrfach prämierten, berührenden Gegenwartsroman "Ich nannte ihn Krawatte" von Milena Michiko Flašar.
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Digitales Schreiben anhand von "Der Besuch der alten Dame"
Diese Unterrichtsreihe widmet sich dem kreativen und produktiven Einsatz digitaler Medien im Deutschunterricht. Anhand des Dramas "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt setzen sich Ihre Lernenden mit verschiedenen Formen des digitalen Schreibens auseinander. Außerdem erstellen Ihre Schülerinnen und Schüler zum Drama einen Trailer, ein digitales Bühnenbild mithilfe von LearningApps, ein Hörspiel, ein Stop-Motion-Video oder einen Podcast zu den literarischen Epochen.
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Heinrich Mann: Der Untertan
Heinrich Manns Roman "Der Untertan" entstand zur Zeit des Deutschen Kaiserreichs und stellt die Kaisertreue des Protagonisten Diederich Heßling satirisch dar. Mann kritisiert den Untertanengeist, Unterdrückung und Macht - dies löste während und nach der Entstehung des Romans vielfältige Reaktionen bis hin zur Zensur in der NS-Zeit aus. Die Schülerinnen und Schüler erschließen den Roman unter Einbezug von Entstehungsgeschichte, biografischem Kontext, literaturtheoretischen und geistesgeschichtlichen Überlegungen sowie Rezeption und Verfilmung. Hierbei schulen sie insbesondere ihre analytischen und interpretatorischen Kompetenzen, indem sie ausgewählte Romanauszüge untersuchen und erörtern sowie Figurenkonstellationen und -gestaltung erarbeiten.
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Liebeslyrik (digital) erschließen
Sehnsucht, Trennungsschmerz und Endlichkeit - was umfasst das Thema "Liebe"? In dieser Unterrichtseinheit untersuchen Ihre Lernenden Schritt für Schritt Liebesgedichte, deren thematische Schwerpunkte auf dem menschlichen Bedürfnis nach Liebe, der heimlichen Liebe und dem Zusammensein liegen. Dabei wenden Ihre Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Strategien an, um ihr Textverständnis zu sichern, die Gedichte zu analysieren und eine eigene Gedichtinterpretation zu verfassen. Wesentliche Aufgaben stehen ihnen dabei auch digital als LearningApps zur Verfügung.
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E. Kästner: "Emil und die Detektive"
Emil Tischbein soll nach Berlin reisen, dort seine Großmutter besuchen und ihr Geld von seiner Mutter bringen. Doch schon bei der Anreise mit dem Zug muss Emil feststellen, dass ihm das Geld gestohlen wurde. Was also tun? Auch heute ist Erich Kästners Roman noch populär, was die Angebote in Buchhandlungen und im Internet wie auch eine moderne Verfilmung belegen. Als Schullektüre bietet sich "Emil und die Detektive" ebenfalls an, besonders für einen schülerzentrierten, produktionsorientierten Deutschunterricht, welcher verschiedene Textsorten ins Zentrum der Bearbeitung stellt. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler vieles über das Leben in den 20er Jahren in Deutschland und dieses mit ihrer heutigen Situation zu vergleichen. Begeben Sie sich mit Ihren Lernenden und Emil in sein Abenteuer im Berlin vor nahezu hundert Jahren!
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"Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull"
Thomas Mann bezeichnete den Roman "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" als "mein Sonderbarstes". Die Arbeit daran begleitete ihn über fünf Jahrzehnte. Und obwohl er 1954 erschienen ist und im ausgehenden 19. Jahrhundert spielt, ist der Roman aktueller denn je: Hochstapler und Betrüger begegnen uns heute in allen Lebensbereichen, im Sport ebenso wie in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Die Lernenden erschließen den Roman unter ausgewählten Gesichtspunkten, analysieren einzelne Textstellen und stellen Bezüge zu Mythologie und Philosophie her.
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Gerüstet gegen Fake News
Durch die weitreichende Mediatisierung nahezu aller Lebensbereiche sind die Möglichkeiten einer niederschwelligen virtuellen Vernetzung gestiegen. Zu jedem Thema können von allen blitzschnell Informationen gefunden und veröffentlicht werden. Im Gegensatz zu Tageszeitungen, die der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen als „Raum kollektiv geteilter Realitäten“ bezeichnet, schaffen sich hier die Rezipientinnen und Rezipienten ihre eigene Netz-wirklichkeit, in der sie sich nur mit Gleichgesinnten austauschen und schnell glauben, einer überhörten Mehrheit anzugehören. Doch ein Faktencheck lohnt immer, egal ob im Klassenraum oder bei der Vor- und Nachbereitung des Unterrichts.
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