Unterrichtsmaterialien Philosophie: Ganze Werke Seite 5/7
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Gesamtwerk
Wie wollen wir leben?
Wie wollen wir leben? Was macht ein gutes Leben aus? Wie lassen sich in einer pluralen Gesellschaft tragfähige Antworten finden, die für das gemeinschaftliche Leben Geltung beanspruchen können? Gibt der christliche Glaube Antworten, die plausibel und relevant erscheinen? Vor dem Hintergrund des christlichen Menschen- und Weltbildes reflektieren die Lernenden im rahmen dieser Unterrichtseinheit eigene Wertvorstellungen. Sie entwickeln handlungsorientiert ein Projekt, um mit anderen Jugendlichen und externen Experten im Rahmen eines selbstorganisierten Barcamps in einen offenen Austausch über die Frage nach dem guten Leben zu treten.
Gesamtwerk
Die Würde ist antastbar!
"Die Würde des Menschen ist unantastbar." So steht es im Grundgesetz. Was aber ist Würde? Warum werden wir ihrer Existenz und Bedeutsamkeit erst inne, wenn sie verletzt wird? Die uns heute so selbstverständliche Verknüpfung von Würde und deren rechtlichem Schutz ist eine der Kosequenzen der unvorstellbaren Verbrechen der NS-Zeit. In seinem Essay "Die Würde ist antastbar" zeigt Ferdinand von Schirach, dass unser Staat auf der absoluten und unbedingten Wahrung menschlicher Würde gründet. Und legt anhand von Beispielen aus der Rechtsgeschichte dar, wie häufig diese dennoch verletzt wird.
Gesamtwerk
Krieg und Frieden -
Die Menschheitsgeschichte und auch die Gegenwart sind von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. Schülerinnen und Schüler, die geflüchtet sind, haben selbst erfahren, was Krieg bedeutet. Die meisten kennen das Thema aber nur aus Geschichtsbüchern und aus den Nachrichten. Diese Reihe erklärt den Jugendlichen, was Krieg und Frieden eigentlich bedeuten, wie Kriege entstehen und wie Frieden möglich ist.
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Gesamtwerk
Der Mensch in der Komsumgesellschaft -
Jugendliche sind auf der Suche nach Identität und Anerkennung. Die sozialen Medien und Influencer spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie das Bedürfnis nach Zugehörigkeit stillen. Zugleich binden sie die Jugendlichen an Marken. In dieser Unterrichtseinheit hinterfragen die Lernenden diese und andere Mechanismen der Kommerzialisierung und setzen sich mit alternativen Lebensmodellen auseinander.
Gesamtwerk
Orelsan: Tout va bien
Die frei kombinierbaren Unterrichtsbausteine fördern die Sprech-, Schreib und Analysekompetenz Ihrer Schülerinnen und Schüler. Auf originelle Weise spielt Orelsan in seinem Rap-Song "Tout va bien" mit euphemistischen Beschreibungen und Tabuthemen und konfrontiert seine Hörer mit der Frage nach dem eigenen Weltbild. Ein philosophischer Exkurs zu Leibniz und Voltaire ermöglicht es der Lerngruppe Argumente zu entwickeln, Stellung zu beziehen und miteinander zu debattieren. Die Wiederholung der Grammatik zu Bedingungssätzen befähigt sie, Ursachen und Folgen differenziert auszudrücken.
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Gesamtwerk
Erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Positionen erarbeiten -
Wahrnehmen, Erkennen, Verstehen - nur selten reflektieren wir im Alltag, wie diese Vorgänge in unserem Bewusstsein funktionieren. Wollen wir zum Ausdruck bringen, etwas sicher zu wissen, sehen wir uns mit der Herausforderung konfrontiert zu begründen, warum. Dies ist seit Anbeginn der Auftrag der Philosophie. Diese Reihe lenkt den Blick auf erkenntnistheoretische Erklärungen von der Aufklärung bis zur Moderne. Epistemologische Modelle werden chronologisch erarbeitet. Deutlich wird, wie sich die verschiedenen Erklärungsansätze aufeinander beziehen.
Gesamtwerk
Wie gehen wir mit unserer Lebenszeit um?
Ist Zeit absolut oder formbar wie der Raum? Stellt sie eine universale Größe dar oder verläuft sie an unterschiedlichen Orten unterschiedlich schnell? Und warum ist ihre Richtung unumkehrbar? Zeit ist ein elementarer Bestandteil des Menschseins. Seit der Antike fragen Menschen nach ihrem Wesen. Bis heute ist das Interesse ungebrochen. Diese Einheit lädt ein zu einem interdisziplinären Diskurs. Die Lernenden reflektieren ihren Umgang mit der Zeit, tauschen sich über prägende Lebensphasen aus und erörtern Zukunftspläne.
Gesamtwerk
Schein und Sein in den Medien
Worin liegt die Faszination sozialer Netzwerke? Warum vertrauen Kinder und Jugendliche jemandem, den sie nicht kennen, Daten an, die sie nicht einmal ihrem besten Freund verraten würden? Wer steckt hinter der Fassade eines Kettenbriefs? Und wie gelingt es, den Mut zu finden, diesen zu ignorieren? Diese Einheit stellt kleine Menschen vor die großer Herausforderung, sensibel mit ihren Dabten in Chatrooms umzugehen. Auf spielerische Weise erkunden sie im Rahmen dieser Einheit die Gefahren, die mit den sozialen Medien verbunden sind. Zugleich finden sie Unterstützung bei ihren ersten digitalen Schritten.
Gesamtwerk
Eine Ethik für alle Kulturen?
Der Umgang mit dem Fremden ist von Ambivalenz gekennzeichnet. Es weckt Neugier in uns, aber auch Ängste. Doch das Fremde existiert nicht an sich, sondern nur in Bezug auf sein Umfeld. Die Wahrnehmung von Differenz resultiert aus der sozialen Konstruktion von "Wir" und "Ihr". Wie gelingt der Umgang mit der Fülle unterschiedlicher kultureller Praktiken und Traditionen innerhalb unserer multikulturellen Gesellschaft? Die Philosophie bietet zwei grundlegende Antworten: Entweder, wir akzeptieren jede Kultur so, wie sie ist und gelebt wird, oder wir legen grundlegende Regeln fest, die unabhängig von der jeweiligen Kultur für alle Menschen innerhalb einer Gesellschaft gelten. Relativismus oder Universalismus? Diese Frage steht im Zentrum dieser Reihe.
Gesamtwerk
Corona und Grundrechte
In welchem Verhältnis stehen Freiheit und Sicherheit zueinander? Wie viel Freiheit kann, darf und muss der Einzelne zugunsten der Gemeinschaft aufgeben? Waren die Ausgangsbeschränkungen gerechtfertigt, die der Staat zeitweilig verhängte, um besonders gefärderte Zielgruppen während der Corona-Krise zu schützen? Diese Einheit nimmt klassische und aktuelle philosophische Positionen in den Blick. Sie reflektiert das Verhältnis von Bürger und Staat sowie deren Rechte und Pflichten.
Gesamtwerk
Abgestempelt zum Außenseiter?
Wie gelingt nach einer Haftstrafe der Weg zurück in die Gesellschaft? Und wie gehen wir als Gemeinschaft mit denjenigen um, die am Rande stehen? Der als Fernsehkommissar Kowalski aus der Serie „SOKO Leipzig“ bekannte Schauspieler Steffen Schroeder engagiert sich als ehrenamtlicher Vollzugshelfer. In seinem Buch „Was alles in einem Menschen sein kann“ gibt er Einblick hinter Gefängnismauern und erzählt von seiner Begegnung mit Verurteilten. Sein Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Anhand von Textauszügen reflektieren die Lernenden Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements. In Gruppen erarbeiten sie Vorschläge für Verbesserungen im Strafvollzug. Im Rollenspiel üben sie den Perspektivwechsel aus Sicht der Opfer und Täter und schärfen ihre Urteilskompetenz.
Gesamtwerk
Was ist der Mensch wert?
Wie berechnet sich der statistische Wert eines Lebens? Was zahlen Versicherungen bei Verlust eines Angehörigen? Und nach welchen Kriterien bemisst sich der Ausfall? Die Frage nach dem Wert des Menschen zielt ab auf das Fundament unseres Selbstverständnisses und damit ins Zentrum philosophischer Anthropologie. Für Kant galt: Was einen Wert hat, hat auch einen Preis. Der Mensch aber hat keinen Wert, er hat Würde. Der Utilitarismus hingegen qualifiziert jede Handlung als gut, die das Glück der Mehrzahl der Betroffenen mehrt. Er schließt dabei nicht aus, dass Werte und Interressen Einzelner gegeneinander aufgerechnet werden. Im Rahmen dieser Einheit erfahren die Lernenden, wie der Mensch heute vermessen wird. Sie erörtern die Plausibilität solcher Verfahrensweisen und diskutieren, was ein lebenswertes Leben ausmacht. Zur Diskussion stehen dabei Versicherungssummen für Körperteile Prominenter und der Versuch, die Angehörigen der Opfer des 11. September zu entschädigen.
Gesamtwerk
"Tote Mädchen lügen nicht"
Jay Ashers Jugendroman "Tote Mädchen lügen nicht" verhandelt ein sensibles Thema: Die 17-jährige Hannah Baker begeht Suizid. Sie hinterlässt sieben Kassetten, auf denen sie sich an verschiedene Mitschüler wendet. Was treibt einen jungen Menschen in den Selbstmord? Wo fängt die Verantwortung anderer an, wo hört sie auf? Und was können Außenstehende tun, um einen Suizid zu verhindern? Mit diesen Fragen konfrontiert der Roman seine jugendlichen Leser. Diese Einheit untersucht das Thema „Suizid“ vor dem Hintergrund des Romans aus verschiedenen Blickwinkeln. Dabei betrachtet sie auch das Ursachengeflecht, das dem Suizid vorangeht: Mobbing und sexueller Missbrauch. Sie gibt Hilfestellung zur Früherkennung und informiert über Kontaktadressen.
Gesamtwerk
Was bedeutet Gott für mich?
Gibt es Gott? Ist er mir schon einmal begegnet? Und wie war diese Erfahrung für mich? In dieser Unterrichtseinheit stehen Gottesbilder in der Kunst im Zentrum wie zum Beispiel von Mark Rothko, Emil Nolde oder Salvador Dalí. Die Schülerinnen und Schüler lassen diese auf sich wirken, setzen sich mit ihnen auseinander und reflektieren so ihr eigenes Gottesbild. Nicht zuletzt werden sie selbst kreativ und gestalten ihr eigenes Kunstwerk.
Gesamtwerk
Wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen
Was bedeutet Nächstenliebe? Was sagen andere Religionen hierzu? Und wie kann man sie im Alltag praktizieren? In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Lernenden mit diesen und weiteren Fragen zum Thema "Nächstenliebe" auseinander. Sie erkennen, dass Nächstenliebe und die goldene Regel in allen Religionen eine zentrale Rolle spielen, und erarbeiten den Zusammenhang zwischen Selbst- und Nächstenliebe. Anhand von Vorbildern aus Geschichte und Gegenwart diskutieren sie ihre Einstellungen zum Thema und überlegen sich, wie jeder selbst aktiv werden kann.
Gesamtwerk
Wie sieht die Zukunft aus?
Was mache ich nach meiner Berufsausbildung? Wie will ich leben? Wie wird sich die Welt entwickeln? Wie stelle ich mir eine ideale Welt vor? In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Lernenden mit ihrer persönlichen Zukunft, nehmen die Welt aber auch als Ganzes in den Blick und setzen sich mit politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinander. Sie analysieren verschiedene Utopien, Science-Fiction-Geschichten sowie die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN und überlegen, was sie selbst für eine gelingende Zukunft beitragen können.
Gesamtwerk
Aristoteles: Nikomachische Ethik
Die Werke von Aristoteles sind bis heute in ihrem Einfluss kaum zu überschätzen. Sie umfassen neben Schriften zur Staatskunst, Metaphysik, Logik, Poetik und den Naturwissenschaften auch die ersten sogenannten Ethiken. Mit seiner "Nikomachischen Ethik" leistet Aristoteles einen praktischen Beitrag zur Frage, wie man als Mensch handeln soll. Die Tugenden sind dabei der Schlüssel zum Glück. Sie müssen durch Anwendung der Mesotes-Lehre praktisch eingeübt werden. Zwei Tugenden, der Gerechtigkeit und der Freundschaft, kommt dabei eine besondere Rolle zu. Auch die Frage, was der Staat zum Tugenderwerb beitragen kann, wird in der Nikomachischen Ethik erörtert. Diese Einheit führt ein in alle lehrplanrelevanten Aspekte der Thematik und bereitet die Lernenden auf die abschließende Lernerfolgskontrolle vor.
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Was ich an Dir mag!
In der Pubertät beginnen Jugendliche, sich für andere zu interessieren, zu schwärmen, sich zu verlieben. Zwischen Freundschaft und Liebe zu unterscheiden fällt Ihnen jedoch oftmals schwer. Was macht einen guten Freund, was wahre Freundschaft aus? Worin besteht der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe? Kann mein Partner auch mein Freund sein? Diese Fragen beschäftigen Jugendliche in dieser Lebensphase. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler sich und andere in Wahrnehmungsübungen kennen. Anschließend setzen sie sich anhand von Bildern, Zitaten und einem Rollenspiel mit Merkmalen von Freundschaft auseinander. Mithilfe einer selbsterarbeiteten Umfrage, anhand fiktiver Tagebucheinträge und Bildern erkunden sie den Unterschied zwischen Liebe und Freundschaft. Ziel ist es, den Jugendlichen in dieser Zeit der Gefühlsschwankungen sensibel zur Seite zu stehen.
Gesamtwerk
Wie gehen wir mit Tieren um?
Welche Rechte haben Tiere? Und welche Pflichten haben wir Menschen Ihnen gegenüber? Darf man Tiere in der Landwirtschaft nutzen? Ist es erlaubt, Haustiere zu halten? Sollte man auf Fleischkonsum verzichten? Ist Zootierhaltung artgerecht? Sind menschliche Interessen tierischen vorzuziehen? Kaum ein Thema beschäftigt Kinder und Jugendliche so sehr wie der Umgang mit Tieren. In dieser Einheit erörtern die Lernenden gemeinsam mit den beiden gleichaltrigen Protagonisten Hannah und Paul, wie ein respektvoller Umgang mit Haus- und Nutztieren konkret aussehen könnte. Kant und Schopenhauer unterstützen sie dabei, ihre Überlegungen argumentativ zu untermauern. Anschließend fassen sie das Erlernte in einem selbstgestalteten Info-Flyer zusammen.
Gesamtwerk
Das Jahrhundert des Kindes?
Reformpädagogik, NS-Drill, antiautoritäre Erziehung – die verschiedenen Ideen von Erziehung im 20. Jahrhundert könnten unterschiedlicher nicht sein. Entdecken Sie gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern diese wichtige Epoche der Erziehungswissenschaft und deren Auswirkungen auf das heutige Verständnis von der „perfekten“ Kindheit.
Gesamtwerk
Ein Tisch ist ein Tisch, oder?
Sprache ist das grundlegende menschliche Kommunikationsmittel. Man kann durch Sprache loben, aufmuntern und Komplimente machen, allerdings auch beeinflussen, verletzen und manipulieren. Die Lernenden untersuchen in dieser Unterrichtseinheit verschiedene Probleme der Sprachphilosophie und setzen diese zur Beurteilung politischer und ethischer Fallbeispiele ein.
Gesamtwerk
Die Entdeckung der Kindheit
Der französische Aufklärer Jean-Jacques Rousseau gilt als "Entdecker" der Kindheit, da er als erster diese menschliche Entwicklungsphase als besonders wichtig und schützenswert beschrieb. Begeben Sie sich mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf pädagogische Spurensuche in seinem Bildungsroman "Émile oder Über die Erziehung" und finden Sie unter anderem anhand zweier Denkmäler heraus, warum Rousseaus Erziehungsideale bis zum heutigen Tage verschiedene Strömungen der Pädagogik beeinflusst.
Gesamtwerk
Du bist, was du sprichst!?
Formt Sprache unser Denken? Beeinflusst sie unser Handeln? Diese Einheit sensibilisiert die Lernenden für Automatismen im Denken und Sprechen. Wie reden wir miteinander? Welche soziale Funktion hat Sprache? Und wie entstehen Konflikte aufgrund von Kommunikation? Im Anschluss an diese Fragen erörtern die Lernenden die symbolische Macht von Sprache (Pierre Bourdieu) und reflektieren Ursache und Wirkung sprachlicher Gewalt (Judith Butler). Abschließend wird der Framing-Ansatz vorgestellt. Die Diskussion um eigene Denk-, Sprach- und Handlungsmuster verdeutlicht die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen dem Recht auf Meinungsfreiheit und dem vermeintlichen Recht auf Hate Speech. Abschließend setzen sich die Jugendlichen mit dem Konzept multipler und dynamischer Identität nach Amartya Sen auseinander. Ein Praxistests hinsichtlich der Wirkung des generischen Maskulinums lädt ein, Geschlecht als identitäts- und sprachstiftendes Merkmal zu reflektieren.
Gesamtwerk
Wahrheit und Lüge
Kants Verbot des Rechts, aus Menschenliebe zu lügen, aus dem sich ein absolutes Lügenverbot ableiten lässt, widerspricht dem Alltagsverstand und der Praxis zwischenmenschlichen Miteinanders. Ist es deshalb aber auch als moralische Richtschnur zu verwerfen? Wo liegt der Unterschied zwischen einem absoluten Lügenverbot und einem absoluten Wahrheitsgebot? Was ist überhaupt eine Lüge? Und wie lässt sich Wahrheit definieren? Und vor allem: Ist die Wahrheit zu sagen stets die moralisch richtige Entscheidung? Im Rollenspiel reflektieren die Lernenden die Grenzen eines absoluten Lügenverbotes und beurteilen aus der Perspektive ihres Philosophen Für und Wider anhand ausgewählter Fallbeispiele.
Gesamtwerk
Transgender und Intersexualität
Seit November 2017 darf im Geburtenregister ein drittes Geschlecht eingetragen werden, so der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. Neben männlich und weiblich ist nun auch inter oder divers als Geschlechtsangabe möglich. Welche Konsequenzen hat ein erweiterter Geschlechtsbegriff für unsere Gesellschaft? Wie definieren wir „männlich“ und „weiblich“? Woher stammen Vorstellungen und Vorurteile in Bezug auf das jeweilige Geschlecht? Und was bedeutet es für Betroffene, weder „männlich“ noch „weiblich“ zu sein? Diese Einheit bietet fachlich fundiertes Grundlagenwissen zu Terminologie und Erscheinungsformen. Erfahrungsberichte geben Einblick in die Erfahrungswelt Betroffener und laden ein, über klassische Rollenbilder und Gender-Marketing ins Gespräch zu kommen.
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