Unterrichtsmaterialien Zweiter Weltkrieg: Ganze Werke Seite 5/17
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Unterrichtspraktische Impulse
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Gesellschaftslehre – ein Trendfach?
Das Fach Gesellschaftslehre bzw. Gesellschaftswissenschaften integriert die traditionellen Schulfächer Geschichte, Geografie und „Politische Bildung“ (Politik, Gemeinschaftskunde oder Sozialkunde) zu einem eigenständigen Unterrichtsfach. Manche Bildungsexperten haben das Integrationsfach zum „Trendfach“ erhoben. Andere Stimmen aus dem Schulbereich sind dagegen nach einigen Jahren mit negativen Erfahrungen in der Bilanz eher skeptischer geworden, da letztlich die Lehrkräfte ihre Gestaltungsfreiheit so nutzen, dass sie den Herausforderungen durch das fachfremde Unterrichten möglichst aus dem Wege gehen. Die vollmundig angekündigte Integration der Perspektiven bleibt oft ein leeres Versprechen. In diesem Heft beurteilen verschiedene Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Blickwinkeln Vor- und Nachteile, Erfahrungen und die Perspektiven des Faches.
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Historisches Lernen an Biografien
Mit biografischen Zugängen lassen sich Entwicklungen, die abstrakt erscheinen, mit dem Leben, Handeln und Leiden von Menschen in Verbindung bringen. Unterricht wird konkret, anschaulich, fassbar, mitunter vielleicht sogar spannend und ergreifend, wenn er Lebensläufe zeigt, aus denen etwas gelernt werden kann. Lebensgeschichten sind faszinierend. Mit Menschen können wir mitfühlen, uns gegebenenfalls aber auch von ihnen distanzieren. Sind Individuen aus Fleisch und Blut in historische Situationen eingebunden, scheinen geschichtliche Sachverhalte nahbarer; plötzlich stellt sich über die Wahrnehmung von Biografien die Suggestion leichterer Verständlichkeit von Geschichte ein. Gegebenenfalls steigt die Motivation für die Rezipienten, sich näher auch mit den Hintergründen zu beschäftigen. Das lässt sich selbstverständlich für das schulische historische Lernen nutzen. Mediale Angebote der Geschichtskultur bedienen sich dieses medialen Triggers ebenso – oft ungehemmt. Und auch die Historiografie fasst mittlerweile die Gattung Biografie nicht mehr mit spitzen Fingern an. Personalisierende und personifizierende Zugänge gelten als geschichtsdidaktisch opportun. Aber Vorsicht: Bei all den Vorzügen, die Angebote zur Empathie und zur individualisierenden Konkretisierung zu haben scheinen, darf die (kritische) Reflexion und die Einordnung in übergeordnete Kontexte nicht zu kurz kommen. Die Beiträge dieses Heftes, die eine Zeitspanne vom 19. Jahrhundert bis in die jüngste Zeitgeschichte umfassen, versuchen die richtige Balance zwischen diesen Polen zu finden. Es ist zu wünschen, dass sie viele Lehrkräfte anregen, (wieder) mehr an und mit Biografien im Unterricht zu arbeiten.
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Geschichtstourismus
Tourismus ist die zweitgrößte Wirtschaftsbranche weltweit. Touristisches Reisen bedeutet aber nicht nur Strandurlaub, sondern auch die Beschäftigung mit kulturellen Sehenswürdigkeiten und Geschichte. Das Buch erschließt erstmals systematisch die vielfältigen Erscheinungsformen dieses Geschichtstourismus und seines Potentials für den Arbeitsmarkt für Studierende geschichts- und kulturwissenschaftlicher Fächer. Es behandelt die unterschiedlichen Formen von Geschichtstourismus anhand zahlreicher Beispiele, gibt praktische Anleitungen zur Umsetzung geschichtstouristischer Geschäftsideen und stellt potentielle Arbeitgeber und Berufsfelder vor. Der Anhang bietet wertvolle Informationen über einschlägige Studiengänge, Institutionen und Fachzeitschriften. Infoboxen im Text liefern einen raschen Zugriff auf zentrale Begriffe.
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Karikaturen im Geschichtsunterricht
Im Geschichtsunterricht spielt die Arbeit mit Karikaturen eine bedeutende Rolle. Schülerinnen und Schüler können durch die Arbeit mit Karikaturen zentrale Kompetenzen historischen Denkens erwerben. Allen voran die Entwicklung der so bedeutenden Urteilskompetenz lässt sich durch die Auseinandersetzung mit den in der Regel sehr provokativen und zugespitzten Sach- und Werturteilen in Karikaturen so gut fördern wie vielleicht mit keinem zweiten Medium. Die Beiträge des vorliegenden Heftes bieten Anregungen zum Einsatz von Karikaturen im Unterrichtsalltag, die vor allem Kernthemen des Geschichtsunterrichts vom 19. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit aufgreifen. In einer Welt, die so stark von Bildern geprägt ist und in der politische Meinungen in unterschiedlichsten Medien und Schattierungen so omnipräsent sind, kann die Auseinandersetzung mit Karikaturen ein kritisches Bewusstsein bei den Lernenden schaffen, das ihnen eine bessere Orientierung in Vergangenheit und Gegenwart ermöglicht.
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Kriminell gut Geschichte entdecken 8-10
Wenn eine Geschichte nicht nur Informationen vermittelt, sondern zum Entdecken einlädt, wenn sie neugierig macht und die Kombinationsgabe herausfordert, dann erreicht sie gleich zwei Lernziele: Sie veranschaulicht und vertieft historisches Wissen und sie fördert die Lesekompetenz. 9 spannende Lesekrimis in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen dienen als Textvorlage. Mithilfe der dazugehörigen Arbeitsblätter und handlungsorientierten Aufgaben trainieren die Jugendlichen genaues Lesen und richtiges Kombinieren. Durch weiterführende Aufgaben erarbeiten sich die Schüler*innen zusätzliches historisches Hintergrundwissen. Der Band enthält: 8 spannende Lesekrimis in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen; Pro Krimi Arbeitsblätter zur Förderung der historischen Sachkompetenz; Lösungen.
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The Weimar Republic and National Socialism 1919 to 1945
Die Weimarer Republik und ihr Scheitern, der Aufstieg des Nationalsozialismus sowie der Zweite Weltkrieg und der Holocaust gehören zu den zentralen Unterrichtsgegenständen des (bilingualen) Geschichtsunterrichts. Die vorliegende Reihe wendet sich zum einen wichtigen Meilensteinen der Jahre 1919 bis 1945 zu und lässt diese im Licht oft unbekannterer Quellen erscheinen. Zum anderen werden in Schulbüchern weniger ausführlich behandelte Aspekte aufgegriffen, etwa die prekäre Stabilität der sogenannten „Goldenen Zwanziger“, die „Reichserntedankfeste“ oder die britische Appeasement-Politik gegenüber dem NS-Regime. Die Hoffnungen und Ängste, die Erfolge und Krisen, die Perspektiven der Opfer und der Täter der Jahre 1919 bis 1945 werden so für die Lernenden plastisch erfahrbar.
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US-History (1898 to 1945)
Welche historischen Ereignisse und Voraussetzungen zementierte die amerikanische Vorstellung des Exzeptionalismus? Vom Sieg über Spanien 1898 bis zum Zweiten Weltkrieg untersuchen die Lernenden die Schlüsselmomente amerikanischer Geschichte.
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Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
Was macht Geschichte als Wissenschaft aus? Was meint man, wenn man von „der“ Geschichte spricht? Und: Wer macht sie eigentlich, die Geschichte? Dieser Band bietet einen Einstieg in die Geschichte des Geschichtsdenkens und der Geschichtswissenschaft. Er gibt einen anschaulichen Überblick über die Arbeitsweise des Historikers und regt zu eigenem Nachdenken an. Denn wer sich damit beschäftigt, was andere unter Geschichte begreifen, macht sich auch ein klares Bild davon, was er selbst darunter versteht. Aus dem Inhalt: Was ist Geschichte? Was ist Geschichtswissenschaft? Grundbegriffe zur Theorie und Methode geschichtswissenschaftlichen Arbeitens; Neueste Tendenzen der Geschichtstheorie; Themenbezogene Auswahlbibliographien mit weiterführender Literatur.
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Handbuch Filmgeschichte
Über 100 Jahre Filmgeschichte. Seit über einem Jahrhundert faszinieren Filme Menschen rund um den Erdball. Willem Strank geht diesem Phänomen auf den Grund. Er skizziert die Filmgeschichte in 13 Kapiteln, die jeweils eine Dekade beleuchten. Pro Kapitel legt er das Hauptaugenmerk auf filmgeschichtliche Besonderheiten aus den USA, Europa und Deutschland. Auch auf globale Phänomene geht er ein, etwa aus Asien, Südamerika oder Afrika. Wichtige filmwissenschaftliche Begriffe aus den Dekaden erklärt er am Kapitelende. Dort finden sich auch Tipps zu sehenswerten Filmen aus der Zeit. Dieses Handbuch ist ein fundierter und zugleich faszinierender Einstieg in die Filmgeschichte und bietet zudem denjenigen, die bereits Vorkenntnisse haben, die Möglichkeit zur gezielten Vertiefung.
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Deutsche Wirtschaftsgeschichte der Weimarer Zeit
Die großen Linien dieses Studienbuchs stellen die wirtschaftlichen Problemlagen Inflation und Deflation dar. Unter den Bedingungen des Protektionismus führten sie direkt in die Banken-, schließlich in die Produktions- und Systemkrise. Strukturen, Abläufe und Prozesse werden durch sachlogische Vernetzung und mit Quellen fundiert verständlich aufbereitet. Die Weimarer Republik kann nicht ohne ihre Wirtschaftsgeschichte verstanden werden. Ihre Bürger erlebten alle denkbaren, seinerzeit noch nicht einmal vollständig erklärbaren Wirtschaftslagen, wie die Hyperinflation zu Beginn, die katastrophale Deflation zu Ende der Republik oder verstärkte Rationalisierungsanstrengungen bei gestörten internationalen Handelsbeziehungen, welche wiederum den Transfer der Reparationen erschwerten. Weil sich die Wirtschaft so weitestgehend krisenhaft entwickelte, blieb die Legitimierung der demokratisch-republikanischen Staatsform von dieser Seite aus; zugleich war auch die Leistungsfähigkeit des verfassungsrechtlich verankerten Sozialstaates in Frage gestellt. Das Studienbuch ist um wirtschaftstheoretische Erklärungen und ausgewähltes digitalisiertes Quellenmaterial ergänzt, auf das aus dem Text heraus zugegriffen werden kann. Das Quellenmaterial ist online unter utb.de verfügbar und wird teilweise kommentiert.
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Deutungskämpfe
Deutungskämpfe sind das Thema des diesjährigen Historikertages in München. In einem Interview erläutert Prof. Dr. Eva Schlotheuber, Vorsitzende des Verbandes der Hirstorikerinnen und Historiker Deutschlands, welche Bedeutung Deutungskämpfe heute innerhalb von politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Debatte haben und um welche Deutungen konkret gestritten wird. Leonhard Schumacher vergleicht in seinem Beitrag "Republiken am Abgrund: Triumvirat und Ermächtigungsgesetz" historische Vorgänge in der Antike und der Moderne: Die im Detail vielfach untersuchten Probleme der lex Titia vom November 43 v. Chr. und des sogenannten Ermächtigungsgesetzes Hitlers vom März 1933 bieten aus der Rückschau in Methode, Zielsetzung und Wirkung deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.
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Sprachen fördern
Sprache ist das wichtigste Unterrichtsinstrument. Damit Lernende Aufgaben verstehen und bearbeiten könnten, müssen sie die Unterrichtssprache beherrschen. Deshalb ist Sprachförderung in jedem Fach wichtig, etwa durch Scaffolding. Anhand von Beispielen, z.B. aus dem Mathematikunterricht, wird gezeigt, wie das geht. Aus dem Inhalt: Fremdsprachen spielerisch fördern; Sprachbildender Mathematikunterricht Sprachlernförderliche; Unterrichtsinteraktionen; Tools zum Grammatiküben; Lernende gestalten Aufwärmphasen (Deutschunterricht); Halloween als Sprechanlass (Englischunterricht); Milchkonsum (Politikunterricht); Besetzung Italiens 1943 (Geschichtsunterricht).
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Koloniales Erbe(n)
Koloniales Erbe(n) - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 9/10 2021
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Die Geschichte des Rassismus von der Kolonialisierung bis zur Gegenwart
Was ist Rassismus? Wie und weshalb entstand das Denken in Rassenkategorien? Und wie zeigt sich rassistisches Gedankengut heute? In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerin-nen und Schüler mit der deutschen Kolonialgeschichte und verstehen so die Ursprünge der Rassenideologie besser. Sie setzen sich kritisch mit der Rassenlehre im Nationalsozialismus auseinander und diskutieren abschließend, ob man den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz entfernen sollte.
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Widerstand gegen Hitler und den Nationalsozialismus
Wer waren die politischen Gegner des Nationalsozialismus? Warum scheiterten alle Attentatsversuche auf Hitler? Wie leisteten mutige Männer und Frauen im Nationalsozialismus Widerstand? Und warum wird der Widerstandskämpfer Graf Stauffenberg auch kritisch gesehen? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen und Hintergründe zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus und setzen sich kritisch mit der Würdigung der Widerstandskämpfer im Laufe der Zeit auseinander.
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NS-Propaganda
Propaganda und Inszenierung standen von Beginn an im Fokus der Nationalsozialisten. Ziel war es, die Aufmerksamkeit der Menschen zu gewinnen, um sich einen Weg in die Herzen der breiten Masse zu bahnen. Die Propagandastrategien des NS-Regimes richteten sich auf alle Bereiche des Lebens. Dabei nutzten die Nationalsozialisten die vorhandenen Möglichkeiten der Massenkommunikation. Sie appellierten an Emotionen mithilfe weniger Schlagworte.
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Umweltgeschichte
Umweltgeschichte gewinnt in Lehre und Forschung immer mehr an Bedeutung. Das Buch führt in Konzepte, Felder und Methoden des Faches ein. Es behandelt die großen Themen der neueren europäischen Geschichte wie Industrialisierung, Urbanisierung oder Imperialismus aus umwelthistorischer Perspektive. Geeignet für Lehrende und für Studierende vom Bachelor- bis zum Master-Niveau.
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Der NS – Übernahme und Konsolidierung der Macht
Machtübernahme und Machtkonsolidierung der Nationalsozialisten sind ein obligatorisches Thema des Geschichtsunterrichts. Stichworte wie „Ermächtigungsgesetz“, „Gleichschaltung“ oder „Bücherverbrennung“ finden sich in jedem Schulbuch. Allerdings werden sie dort zumeist nur sehr summarisch behandelt, bevor es dann zu einer Betrachtung der nationalsozialistischen Herrschaft unter systematischen Gesichtspunkten wie „Weltanschauung“, „Propaganda“, „Jugend“ oder „Volksgemeinschaft“ kommt. Das vorliegende Heft nimmt wichtige Stationen der nationalsozialistischen Machtkonsolidierung bis zum Tod Hindenburgs einzeln genauer in den Blick. Das ermöglicht es, im Unterricht dort Akzente zu setzen, wo man als Lehrkraft einzelne Geschehnisse intensiver oder zum Teil auch aus einem anderen Blickwinkel behandeln möchte. Zwar gab es keinen „Masterplan“ der Nationalsozialisten. In der Zusammenschau der Ereignisse und Maßnahmen wird aber deutlich, mit welcher – zuvor nicht vorstellbaren und auch im Nachhinein frappierenden – Dynamik sich die Auflösung der bisherigen staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung vollzog.
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National Socialism
In diesem Beitrag lernen die Schülerinnen und Schüler die Methoden der rechtspopulistischen und rechtsradikalen Einflussnahme kennen. Sie analysieren selbstständig propagandistisches Material in Form von Kleidung und anderem Merchandise und erkennen die von diesen so harmlos wirkenden Produkten ausgehende rassistische und demagogische Wirkung.
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Revolutionen in der Geschichte
Die in diesem Heft versammelten Materialien ermöglichen die Behandlungen von Revolutionen als Längsschnitt im Geschichtsunterricht. Die Ausrichtung entspringt der Überzeugung, dass Schüler*innen über Längsschnittthemen eher angeregt werden, in größeren Zusammenhängen zu denken und damit auch ihre narrativen Kompetenzen zu stärken. Längsschnitte leisten durch Gegenwartsbezüge einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. Zu historischer Bildung können sie beitragen, wenn es im diachronen Vergleich gelingt, über die Analyse der Quellen dem Phänomen der Standortgebundenheit auf die Spur zu kommen und so schließlich auch eine historische Selbstreflexion zu entwickeln.
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Deutungen des Mittelalters
Die Mittelalterforschung hat sich in den letzten Jahr(zehnt)en stark weiterentwickelt. Neue Forschungsfelder wurden aufgetan, alte Deutungen hinterfragt oder gar verworfen, das Mittelalter als epochale Größe wurde mitunter sogar zur Disposition gestellt. Es scheint, als hätte sich dagegen der Geschichtsunterricht zum Mittelalter – abhängig von den jeweiligen Lehrplänen/Curricula und darauf basierend den Lehrwerken/Schulbüchern – nicht allzu stark verändert. Mitunter werden sogar veraltete Positionen weiter transportiert und gelehrt. Dieses Geschichte lernen-Heft möchte exemplarische Impulse liefern, das Mittelalter in einer kritisch-reflektierten Weise in den Blick zu nehmen und insbesondere bestimmte Deutungen zu hinterfragen sowie einige neue Aspekte für schulische Belange zu beleuchten.
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Ein "auserwähltes Volk" und seine Mission
Mit der Annexion Hawaiis und dem Sieg über Spanien traten die USA 1898 erstmals als imperialistische Weltmacht auf. Nach einer Phase des Internationalismus dominierte zwischen 1919 und 1941 die Politik der Nichteinmischung. 1945 jedoch gingen die USA multilaterale Bündnisse ein. Sie hatten den Kriegsverlauf beeinflusst und waren von nun an tonangebend bei Absprachen über die künftige Ordnung der Welt. Wie vollzog sich der Aufstieg der USA zur Weltmacht? Welches Selbstverständnis war dabei leitend? Welchen Richtlinien folgt die US-Politik?
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D-Day
Im Juni 1944 überraschten die Alliierten Kräfte die Deutsche Armee mit einer Invasion an der französischen Nordküste. Welche Vorbereitungen trafen die Alliierten dafür? Welche Rolle spielte die Resistance? Und wie gelang es , die Versorgung der Truppen sicherzustellen? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten Ihre Schülerinnnen und Schüler, wie aufwändig die Vorbereitungen waren und warum es dennoch Schwierigkeiten beim Ablauf gab.
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Jüdische Geschichte
Jüdische Geschichte - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 7/8 2021
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