Unterrichtsmaterialien Zweiter Weltkrieg: Ganze Werke Seite 4/17
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Geschichte Japans
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Moderne Technikgeschichte
Die Autoren stellen die Technikgeschichte als wissenschaftliche Disziplin vor. Sie analysieren deren Entwicklung über einen Zeitraum von 500 Jahren. Dabei erläutern sie deren Forschungsschwerpunkte ebenso wie die divergierenden Konzepte des Technikbegriffs und die Kontroversen um bzw. die Methoden der Technikhistoriographie. Darüber hinaus werden technikgeschichtliche Interpretationsansätze zu den gesellschaftlichen Diskursen über Technikzukünfte präsentiert und Museen als Orte der Auseinandersetzung um die Deutung der sozio-technischen Vergangenheit vorgestellt. Im besonderen Maße geht dieses Lehrbuch im Sinne eines „usable past“ auf die Bedeutung des Faches Technikgeschichte für die Notwendigkeit einer historischen Fundierung des aktuellen gesellschaftlichen Diskurses über den Weg in eine Zukunft ein, der sowohl von ökonomischer, politischer und ökologischer Nachhaltigkeit geprägt ist.
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Geschichte der deutschen Kolonien
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Europäisierung
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Das 19. und 20. Jahrhundert
Das 19. und 20. Jahrhundert
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Einiges Europa?
"Quo Vadis Europa?" Auf den ersten Blick mag dies keine klassische Frage für den Geschichtsunterricht sein. Und dennoch: sie geht uns alle an, auch unsere Schüler:innen. Europa ist im Zeichen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Jahr 2022 wieder ganz neu auf die politische Agenda getreten: Angesichts der Bedrohung von Frieden, Sicherheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand wird die Besinnung auf gemeinsame Werte und Überzeugungen, aber auch gemeinsame Interessen immer wichtiger. Auch vor diesem Hintergrund scheint eine Auseinandersetzung mit den Entstehungs- und Entwicklungsprozessen der EU sowie den damit verbundenen Herausforderungen, Chancen und Hoffnungen aus historischer Perspektive sinnvoll und angebracht. Der europäische Einigungsprozess im 20. und 21. Jahrhundert, der maßgeblich durch die Erfahrung zweier Weltkriege vorangetrieben wurde, ist immer ein spannungsreicher, fragiler und von Rückschlägen bedrohter Prozess gewesen und ist es auch heute noch. Der Geschichtsunterricht kann dazu beitragen, jungen Menschen ein Verständnis für die Bedingungen, Verläufe und Folgen dieser Einigungsbestrebungen zu vermitteln, sicher auch in der Hoffnung, dass sich auch die nächsten Generationen diese Bestrebungen zu eigen machen werden. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen will mit ihren Unterrichtsbeiträgen Anregungen geben, sich anhand einzelner wichtiger Stationen der letzten hundert Jahre mit diesen Einigungsprozessen kritisch auseinanderzusetzen.
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From School Inspectors to School Inspection
From School Inspectors to School Inspection. Supervision of Schools in Europe from the Middle Ages to Modern Times explores a broader and more ambivalent view of the formation of inspection and supervision over modern school systems. It primarily focuses on Europe, both geographically and culturally. Within this narrow space, it addresses a longer period of history, spanning from the late Middle Ages to the twentieth century. The contributions call attention to both the institutions of inspection including its relevant actors, and the processes of inspection and supervision over school teaching and school systems. The book examines how the formation of school inspection in various parts of Europe came about and how its activities related to Europe’s political and educational challenges.
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Kirchengeschichte
Kirchengeschichte
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Grundzüge der Außereuropäischen Christentumsgeschichte
Die Mehrheit der christlichen Weltbevölkerung lebt heute im globalen Süden. Kenntnisse ihrer Geschichte sind darum unerlässlich. Dieses Lehrbuch bietet einen ebenso kompakten wie anschaulichen Überblick über die Christentumsgeschichte Asiens, Afrikas und Lateinamerikas seit ca. 1450. Vielfalt und Verflechtung, lokale Akteure und globale Auswirkungen stehen im Fokus der Darstellung. Karten, Abbildungen und zahlreiche Fotos sowie laufende Verweise auf leicht zugängliche Quellentexte unterstützen das Selbststudium und die Gestaltung des Unterrichts.
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Einfache Mysterys Geschichtsunterricht
Geschichtsunterricht leicht gemacht: Vielleicht kennen Sie schon die beliebten Mysterys, bei denen sich Schüler*innen selbst auf die Spur von unterrichtsrelevanten Themengebieten begeben und anhand von Leitfragen problemorientiert Lösungen erarbeiten. Die Methode kann nicht im Geschichtsunterricht funktionieren und ist für schwächere Schüler*innen ohnehin nicht geeignet, denken Sie? Dieser Band zeigt Ihnen, wie Mysterys auch im Fach Geschichte ganz einfach umsetzbar sind. Erfolge für mehr Spaß und Motivation: Sie erhalten acht komplett ausgearbeitete Mysterys, die sich von den bekannten Mysterys aus dieser Reihe durch ihre besondere Einfachheit unterscheiden. Die kurzen Texte mit ihrer einfach gehaltenen Sprache und vielen unterstützenden Visualisierungen bringen auch lernschwächere Schüler*innen rasch auf die richtige Fährte und bescheren unmittelbare Erfolgserlebnisse. Für die Schnellen gibt es besondere Expertenaufgaben. Problemorientierter Unterricht für alle: Die Mysterys sind für Schüler*innen der Sekundarstufe I konzipiert worden. Die Methode schult das problemorientierte Denken und Handeln, fördert das Arbeiten im Team und trainiert das selbstständige Erarbeiten von geschichtlichen Inhalten. Sie erhalten Materialien zu acht Mysterys mitsamt Musterlösungen und Ideen zur Förderung schwächerer Schüler*innen. Der Band enthält: 8 komplett ausgearbeitete Mysterys mit Einstiegsgeschichte, Leitfrage, Arbeitsaufträgen, Basiskärtchen, Begriffserklärungen, Hilfekarten sowie Expertenaufgaben; Musterlösungen in Form eines Strukturdiagramms; Hinweise zu Möglichkeiten der Diagnose und Förderung. Inhaltliche Schwerpunkte: Mysterys Geschichte; Einfache Mysterys Geschichte 5-10; Mystery-Methode; Rätsel Geschichtsunterricht; Differenzierte Mysterys.
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Seuchengeschichte
Seuchengeschichte
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Serien im Geschichtsunterricht
„Babylon Berlin“ gilt als die bislang erfolgreichste und teuerste deutsche Fernsehserie. Sie prägt unser Bild der Weimarer Republik, indem sie selber mit historischen Bildern spielt. Der Beitrag von Hanno Hochmuth und Bettina Köhler widmet sich sowohl der detailverliebten Abbildungsebene als auch dem Geschichtsbild von „Babylon Berlin“. Es wird gezeigt, wie in der Serie Abstriche von der historischen Genauigkeit gemacht werden und wie hierbei Geschichtsvergessenheit und Geschichtsversessenheit aufeinandertreffen. Darüber hinaus geht es um den Bildgebrauch in einer Serie, in der die Produktion von Bildern ständig thematisiert wird. Im Hinblick auf den Einsatz von „Babylon Berlin“ im Schulunterricht wird diskutiert, wie historische Filme und Serien dabei helfen können, einen multiperspektivischen Blick auf die Geschichte zu richten, und warum Filmkompetenz eine wichtige historische Kompetenz bildet. Geschichtliche Serien mit komplexer Story und Narrationsstruktur, einer oftmals opulenten Ausstattung und historischen Bezügen liegen im Trend. Englischsprachige sowie deutsche Produktionen stehen nicht nur in der Gunst von Jurymitgliedern sehr hoch, sondern sind auch beim Publikum überaus beliebt und führen zu millionenfachen Abrufen in Mediatheken und Streamingangeboten. Durch die länger zur Verfügung stehende erzählte Zeit, eine starke emotionale Bindung an die eingeführten Figuren und dramatisch zugespitzte Handlungsverläufe entfalten Geschichtsserien eine große Wirkmacht und prägen Vorstellungen der Zuschauer*innen über die historischen Ereignisse bzw. Epochen. Dies muss keineswegs negativ sein, sondern lässt sich gewinnbringend für historische Lernprozesse nutzen, wie Britta Wehen-Peters in ihrem Beitrag beschreibt. Indem Schüler*innen sich mit Fragen nach den produktseitigen Darstellungsstrategien und den individuellen Aneignungsprozesse auf Rezipientenseite auseinandersetzen, lassen sich sowohl Einsichten in Grundprinzipien von Geschichte als auch in geschichtskulturelle Diskussionen gewinnen.
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Geschichte in Spielen - Was steckt dahinter
Spiele für Geschichte nutzen: Die Spielebranche boomt. Ob klassisch als Brettspiel, an der Konsole oder auf dem Computer, Kinder und Jugendliche sind begeistert von Spielen jedweder Art. Machen Sie sich die Freude am Spielen für Ihren Geschichtsunterricht zunutze! Dieser Band erklärt Ihnen, wie das geht und bietet Ihnen 20 Unterrichtsideen für das spielerische Lernen im Geschichtsunterricht. Tolle Ideen für analoge und digitale Spiele: Sie erhalten eine ausführliche Einleitung zum Unterrichten mit Spielen sowie Hinweise zum Lernen mit analogen und digitalen Spielen. In 20 Unterrichtseinheiten können Sie unterschiedliche methodische Ansätze anwenden. So sind einige Spiele analytisch ausgerichtet, andere beschäftigen sich mit dem selbstständigen Erarbeiten historischer Inhalte und wieder andere haben die Erstellung eigener Lernprodukte im Fokus. Mit diesem Band schaffen Sie sich eine tolle Möglichkeit, einen abwechslungsreichen und schülernahen Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I und II zu realisieren. Klare Hinweise, schnelle Umsetzung: Zu jeder Spieleeinheit finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, Tipps zu möglichen Fallstricken, Hinweise zur Differenzierung und Weiterarbeit, Angaben zur Klassenstufe, Dauer, fachlichen Voraussetzungen sowie alle weiteren Informationen, die Sie für einen gelungenen Unterricht benötigen. Alle notwendigen Materialien erhalten Sie als Kopiervorlagen oder digitales Zusatzmaterial. Der Band enthält: Eine allgemeine Einführung zu Spielen als Darstellungsform von Geschichte und zum Lernen mit analogen und digitalen Spielen im Geschichtsunterricht; 20 Unterrichtsideen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, gegliedert nach den zentralen Lehrplanthemen; farbige Abbildungen und Vorlagen als digitales Zusatzmaterial. Inhaltliche Schwerpunkte: Unterrichtsverlauf; Erarbeitung; Spiele; Methoden; Kompetenzorientierung; Handlungsorientierung; Geschichtskultur; Lernmedien.
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Antisemitismus in der Geschichte
Antisemitismus ist alt und aktuell zugleich. Mal tritt er offen zutage, mal kommt er versteckt daher. Immer folgt er ähnlichen Stereotypen. Deshalb ist die Aufklärung über und die Bekämpfung des Antisemitismus eine elementare Aufgabe in der Bildungsarbeit. Dieses Heft stellt repräsentative Zeugnisse zur Geschichte und Gegenwart der Judenfeindlichkeit vor. Dabei werden die verschiedenen Varianten des Antisemitismus berücksichtigt. Neben einigen kanonischen Texten umfasst das Heft eine Vielzahl meist unbekannter Materialien, die für einen abwechslungsreichen Unterricht sorgen. Sie regen die Lernenden an, das Thema individuell oder in Kleingruppen zu vertiefen.
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Denkmäler im Geschichtsunterricht thematisieren
Denkmäler geben Auskunft, welche Bestandteile der Vergangenheit für eine Gruppe von Menschen bewahrenswert erschienen, was nicht vergessen werden sollte. Für den Geschichtsunterricht sind sie deshalb ein überaus geeignetes Medium: Sie bieten Interpretationen und Instrumentalisierungen der Vergangenheit aus und zu verschiedenen Zeiten an. Ihnen wohnt erhebliches Lernpotenzial inne. Die Materialien in diesem Heft ermöglichen es Schülerinnen und Schülern, sich mit Denkmälern als vielschichtigen Zeugnissen der Geschichtskultur auseinanderzusetzen. Anhand konkreter Beispiele wird auch methodisches Wissen vermittelt, das zur Betrachtung von Denkmälern vor Ort angewandt werden kann.
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Examenstrainer Geschichtsdidaktik
Für Lehramtsstudierende ist die Didaktik zunächst ein theoretisches Feld. Erst im Referendariat muss didaktisches Basiswissen praktisch umgesetzt werden. Aber Theorie und Praxis sollen bereits für Prüfungen sitzen – gerade mit Blick auf das Examen. Dieser Band vermittelt Chancen und Grenzen von Medien und Orten historischen Lernens sowie die didaktisch praxistaugliche Unterrichtsplanung für Studierende der Geschichte. Eine ideale Vorbereitung für Prüfungen, Staatsexamen und Schulstunden.
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Archive als historische Lernorte
Archive als historische Lernorte
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Gegen das Vergessen
Die meisten unserer gesetzlichen Feiertage haben eine lange religiöse Tradition, auch wenn die Bedeutung der Kirche in der Gesellschaft im Allgemeinen abgenommen hat. Daneben gibt es staatliche Feiertage wie den 3. Oktober oder Gedenktage wie den 27. Januar. Diese Erinnerungsanlässe bieten vielfältige Möglichkeiten zur Geschichtsvermittlung. In welchem historischen Kontext stehen sie? Hat sich ein Bedeutungswandel vollzogen? Oder wie stark sind sie im Bewusstsein der Menschen verankert? Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien werfen einen Blick auf die Tradition von staatlichen Gedenk- und Feiertagen seit 1871. Dabei stehen neben ihrer Geschichte vor allem ihre Wahrnehmung zu unterschiedlichen Zeiten, ihr Stellenwert in der Gesellschaft und ihre demokratischen Traditionslinien im Fokus.
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Urteilsbildung im Geschichtsunterricht
Das vorliegende Heft richtet den Blick auf einen Kernbereich des Geschichtsunterrichts, nämlich den Prozess der historischen Urteilsbildung. Wir hoffen, durch praktische Hinweise und Unterrichtsbeispiele aus verschiedenen Epochen den Leserinnen und Lesern Wege aufzeigen zu können, wie sie Lernende sukzessive dazu anleiten können, sich reflektierte Sach- und Werturteile zu bilden und diese zu formulieren. Dass wir dabei einen Fokus auf den frühen Geschichtsunterricht gelegt haben, ist unserer tiefen Überzeugung geschuldet, dass sich Urteilskompetenz im Laufe der Schullaufbahn umso stärker ausprägt, je früher damit begonnen wird. Die gegenwärtige Schülerschaft erlebt gewaltige gesellschaftliche Transformationsprozesse und muss erkennen, dass vermeintliche Gewissheiten, wie eine stabile Friedensordnung in Europa, ins Wanken geraten. Dabei tritt immer deutlicher zu Tage, wie eng politische Entscheidungen mit z.B. ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten verbunden sind. All das fordert das Urteilsvermögen unserer Lernenden heraus. Zudem wird es für sie zunehmend schwieriger, sich zu informieren bzw. belastbare und unseriöse Quellen voneinander zu unterscheiden. Besonders die von ihnen stark frequentierten sozialen Medien sind der Raum, in dem Verschwörungstheorien und „Fake News“ um sich greifen, deren Schein-Plausibilität oft nicht hinterfragt oder beurteilt wird. In der Konsequenz ist die Gefahr groß, dass eigene Urteile „aus dem Bauch heraus“ gefällt werden.
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Staat und Staatlichkeit in der europäischen Moderne
Umfassend und verständlich führt dieser Band in die faszinierende Geschichte des Staates ein. Thomas Mergel zeigt, wie der Staat als ein historisches Phänomen zu verstehen ist, wie er entstanden ist, sich gewandelt hat und welche Perspektiven wir heute, im 21. Jahrhundert auf ihn haben können. Zudem klärt er zentrale Begriffe und führt in die Forschungsgeschichte ein.
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Mittelalter
Aussagen über Ausbrüche und Auswirkungen von Seuchen finden sich in mittelalterlich-frühneuzeitlichen Schriftquellen unterschiedlicher Art. Anhand ausgewählter Beispiele werden im Beitrag von Kay Peter Jankrift die Besonderheiten der verschiedenen Zeugnisse im Hinblick auf Möglichkeiten und Grenzen der Interpretation des Seuchengeschehens aufgezeigt. Norbert Schmeiser beschäftigt sich kritisch mit dem Topos der Juden als Sündenböcke zur Erklärung von spätmittelalterlichen Judenpogromen, der immer wieder in Geschichtsbüchern reproduziert wird. Schulbuchempfehlungen legen hingegen nahe, Perspektiven aus der jüdischen Gemeinschaft zu vermitteln. Unabhängig vom Mittelalterschwerpunkt untersucht Gerrit Dworok die Transformation des Osmanischen Reichs zur Republik Türkei als Beispiel exemplarisch-interkulturellen Geschichtslernens. Er erläutert fachdidaktische Hintergründe und stellt ein Modell vor, wie interkulturell orientierte Unterrichtseinheiten auch unabhängig von curricularen Neujustierungen in den Alltag des Geschichtsunterrichts eingebaut werden können. Sein Beitrag enthält auch Quellenmaterial für den Unterricht. Karl-Hermann Rechberg analysiert, wie anhand von NS-Propaganda ein kritischer Umgang mit politischer Inszenierung eingeübt werden kann und welche Hürden dabei umgangen werden müssen. Experten warnen beispielsweise davor, bei der Konfrontation Lernender mit nationalsozialistischer Selbstinszenierung die Perspektive der Urheber zu transportieren. Empirische Daten anhand einer Untersuchung zu Lernerfahrungen von Schulklassen auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg zeigen, dass diese Gefahr immer noch besteht. Anhand dieser Daten werden konkrete Herausforderungen für die pädagogische Auseinandersetzung herausgearbeitet und drei didaktische Lösungsvorschläge für instruktionale Lehr-Lern-Formate formuliert.
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NS-Geschichte und digitale Erinnerungskultur
Mit dem Nationalsozialismus sehen sich Jugendliche nicht nur in der Famile, im Museum oder in der Schule konfrontiert. Die Auseinandersetzung findet zunehmend auch im Internet und in den Sozialen Medien statt. Der richtige Umgang mit Darstellungen im Netz muss jedoch gelernt werden. Die vorliegende Unterrichtseinheit greift diese neuen Formen des Erinnerns im Geschichtsunterricht auf mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren und zum Urteil zu befähigen in Bezug auf den eigenen Umgang mit dem Thema "Geschichte im Internet". Was verstehen wir unter vernetztem Erinnern? Welche Rolle spielt digitales Storytelling? Wie authentisch sind Quellen? Und wie gelingt ein verantwortungsvoller Umgang mit Geschichtsdarstellung in den sozialen Medien?
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Hitlers Aufstieg zur Macht
Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum deutschen Reichskanzler. Unmittelbar nach dessen Machtantritt begann die Zerstörung der Demokratie. Mit dem Ermächtigungsgesetz im März 1933 wurde das Parlament entmachtet. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in dieser Unterrichtseinheit, wie Hitler aufgrund instabiler politischer und wirtschaftlicher Verhältnisse Reichskanzler wurde, und mit welchen Mitteln es ihm gelang, eine Diktatur zu installieren.
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Geschichte der Gegenwart
Wie weit in die Gegenwart reicht eigentlich der Lehrplan/Lehrwerke im Fach Geschichte? Werden die weitreichenden Veränderungen der letzten 25 Jahre da reflektiert?“ Diese vor Kurzem auf Twitter gestellte Frage haben wir uns ebenfalls gestellt und daraus die Idee zu diesem Heft entwickelt. In der Tat ist es recht merkwürdig, dass in vielen Lehrplänen die Geschichte um das Jahr 1990 endet und die gewiss nicht ereignisarme Zeit danach ausgespart wird. Wir schlagen angesichts der Auflösung der bipolaren Weltordnung seit 1990 und der veränderten globalen, europäischen und nationalen Problemlagen, der sich die deutsche Gegenwartsgesellschaft stellen muss, einen modifizierten Blick auf die „Geschichte der Gegenwart“ vor. Auch uns hat der völkerrechtwidrige Überfall der russischen Truppen auf die Ukraine im Februar 2022 überrascht. Wir verurteilen diese traurigen und dramatischen Ereignisse in jeder Weise und bringen unser Mitgefühl und unsere Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern zum Ausdruck; sie bestätigen aber in gewisser Weise auch unser Anliegen: So wie die deutsche Politik ihre Interpretationen, Perspektiven und Ziele verändern muss, muss auch der Geschichtsunterricht seine Perspektive und seine Inhalte modifizieren, um die Schülerinnen und Schüler angesichts der neuen weltpolitischen Herausforderungen handlungsfähig zu machen.
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Archäologische Denkmalpflege
Die Archäologische Denkmalpflege ist innerhalb der archäologischen Fächer und Institutionen die mit Abstand größte Arbeitgeberin in Deutschland; weit bedeutender als Museen oder Universitäten. Es ist daher wichtig, sich bereits während des Studiums mit ihr zu beschäftigen. Das Buch beschreibt die Geschichte der Archäologischen Denkmalpflege, stellt ihre nationalen und internationalen Organisationsformen vor und bietet eine Einführung in die Systematik von Bodendenkmälern. Es liefert den Studierenden somit einen detaillierten Überblick zur Geschichte, Theorie und Praxis der Denkmalpflege und stellt darüber hinaus Studienangebote und Berufsfelder vor.
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