Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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RAABE
Gesamtwerk
Argumentieren – Formulieren – Mitdiskutieren
Medienkonsum spielt in der Freizeit von Jugendlichen eine wichtige Rolle, das Fernsehen nimmt hier einen großen Raum ein. Oft ist gerade der Fernsehkonsum Jugendlicher eher wahllos und es wird selten auf die Qualität des Gesehenen geachtet. Mit dieser Unterrichtseinheit soll bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, was sie im Fernsehen konsumieren. Der Schwerpunkt liegt auf Formaten des sogenannten „Reality-Fernsehens“, da vielen Jugendlichen nicht ausreichend bewusst ist, dass es sich hierbei um eine inszenierte Wirklichkeit handelt, die die Realität keinesfalls glaubwürdig abbildet.
Gesamtwerk
Die Facharbeit
Ganz gleich ob „Facharbeit“, „Besondere Lernleistung“ oder „Seminararbeit“ – hinter allen Begriffen verbirgt sich die gleiche Forderung nach wissenschaftspropädeutischem Lernen als Vorbereitung auf ein Studium. Was dabei alles zu bedenken ist, erfahren Ihre Schüler in dieser Unterrichtseinheit: An einem Beispielthema lernen sie Schritt für Schritt, eine fachwissenschaftliche Arbeit eigenständig zu verfassen. Von der Themenwahl über die Recherche bis zur Formulierung des Textes lernen sie grundlegende Techniken kennen, etwa die Benutzung von Fachliteratur. Da zur schulischen Facharbeit immer auch das Beratungsgespräch mit der Lehrkraft gehört, üben die Schüler zudem, ihre Arbeit im Gespräch zu präsentieren und ihr Vorgehen zu begründen. Als Beispielthema schlagen wir eine Themenstellung zu Goethes Drama „Iphigenie auf Tauris“ vor.
Gesamtwerk
Kommunikation – mehr als nur Worte. Wie ein Autist seine Umwelt wahrnimmt
Christopher Boone, der Ich-Erzähler in Mark Haddons Roman „Supergute Tage“, ist ein fünfzehnjähriger Autist mit Asperger-Syndrom. Als er Wellington, den Hund der Nachbarin, mit einer Mistgabel erstochen auffindet, macht er sich auf die Suche nach dem Täter. Seine Perspektive eröffnet dem Leser dabei Einblicke in eine sonderbare und faszinierende Welt: Alltägliches erscheint, mit dem nüchternen Blick Christophers betrachtet, unverständlich, normale menschliche Reaktionen wirken rätselhaft – während der Leser sie zugleich sehr wohl zu verstehen meint. Im Zuge der Unterrichtsreihe erfahren Ihre Schülerinnen und Schüler die ungeheure Komplexität von Kommunikation und erkennen, wie sie normalerweise dennoch funktioniert. Im darstellenden Spiel erweitern sie ihre eigenen kommunikativen Kompetenzen und durch die Untersuchung der Erzähltechnik verstehen sie, wie es dem Autor gelingt, dass die Leser der Hauptfigur immer einen Schritt voraus sind.
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Gesamtwerk
Philip Ardagh: „Schlimmes Ende“ – ein total verrückter Roman
Eddie Dickens ist elf Jahre alt, als seine Eltern eine merkwürdige Krankheit bekommen: Ganz gelb werden sie und an den Rändern etwas wellig. Außerdem riechen sie nach alten Wärmflaschen. Damit Eddie sich nicht ansteckt, fährt er zu Verwandten. Sein Wahnsinniger Onkel Jack und seine Wahnsinnige Tante Maud nehmen ihn auf ... – Wecken Sie mit Eddies skurrilen Abenteuern das Leseinteresse Ihrer Schüler! Auch eine sonst schwer zu motivierende Klasse lässt sich von den schrägen und abgedrehten Geschichten begeistern. Dabei helfen handlungs- und produktionsorientierte Aufgaben: Ihre Schüler tauschen sich im Schreibgespräch aus, erstellen ein Personenverzeichnis, führen Eddies Tagebuch, verfassen Briefe und entwerfen eine Bildergeschichte. Außerdem erhalten sie Informationen über den Autor Philip Ardagh und untersuchen seinen spielerischen Umgang mit der Sprache.
Gesamtwerk
„Ich schreibe, also bin ich“
Seit der Spätantike haben Menschen ihre eigene Lebensgeschichte aufgeschrieben: Welchen Zweck verfolgen sie damit? Und welchen Nutzen können nachfolgende Generationen aus der Lektüre autobiografischer Texte ziehen? Diesen und weiteren Fragen nach den Motiven, dem Nutzen und dem Gewinn autobiografischen Schreibens geht diese Unterrichtsreihe nach. Ihre Schülerinnen und Schüler lernen dabei historische Vorlagen von Goethe und Rousseau kennen und beschäftigen sich mit zeitgenössischen Beispielen von Frank McCourt, Marcel Reich-Ranicki und Dominique Irene Mahler. Durch eigene autobiografische Schreibversuche lernen sie die Besonderheiten der Textsorte kennen und trainieren die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Die Ergebnisse des intensiven Erfahrungsaustauschs werden in Schaubildern und auf Wandplakaten festgehalten.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Hans Peter Richter: „Damals war es Friedrich“ – ein Jugendbuchklassiker im kompetenzorientierten Deutschunterricht
Was wissen heutige Schülerinnen und Schüler über den Holocaust? Leider wenig, wie neuere Studien belegen. Die im Deutschunterricht vielfach bewährte Lektüre „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter eröffnet Lernenden einen Zugang zu diesem wichtigen Thema, ohne geschichtliche Vorkenntnisse vorauszusetzen. In dieser Reihe wird die inhaltliche Erarbeitung des Jugendromans mit einem individuellen Kompetenztraining verknüpft: Ihre Schülerinnen und Schüler üben anhand der episodenhaft in sich abgeschlossenen Kapitel, knappe und präzise Inhaltsangaben zu verfassen.
Gesamtwerk
„Ich muss dir was erzählen …“
„Mensch, Tim, ich muss dir was erzählen!“ – „Ich dir auch!“ – Sabine und Tim erleben allerhand Abenteuer, mal alleine, mal zu zweit oder in ihrer Klasse. All die Erlebnisse für sich zu behalten, wäre doch langweilig. So erzählen sie davon, und damit auch nichts in Vergessenheit gerät, schreiben sie alles auf. Und nichts ist so spannend wie eine gute Erzählung! Was alles für eine spannende Geschichte wichtig ist, erfahren Ihre Schüler in den Übungen dieser Unterrichtsreihe. Sie erhalten eine Einführung in verschiedene Formen der schriftlichen Erzählung und lernen auch, wie man eine Erzählung noch spannender und lebendiger macht. So umfasst die Einheit nicht nur praktische Übungen zum Erzählen, sondern auch Wortschatzarbeit und Impulse zur Textüberarbeitung.
Gesamtwerk
Rad fahren oder segelfliegen? – Wir üben die Getrennt- und Zusammenschreibung
Rad fahren oder segelfliegen? – Wir üben die Getrennt- und Zusammenschreibung
Gesamtwerk
Es war einmal … – Märchen unter die Lupe genommen
Märchen sind Prosaerzählungen, die in jedem Kulturkreis zu finden sind. Obwohl sie ursprünglich nicht speziell für Kinder gedacht waren, werden sie durch die „Kinder- und Hausmärchensammlung“ der Brüder Grimm hierzulande als „Kinderliteratur“ angesehen. Aus diesem Grund kennen die Kinder in der Regel bereits mehrere Märchen und haben auch Einblick in deren Struktur erhalten. Kinder mögen Märchen meist recht gerne. Das liegt vor allem daran, dass die Sprache sehr blumig und farbenfroh ist, die Geschichtenstruktur einfach nachvollzogen werden kann, Märchen oft magische und wundersame Elemente enthalten und meistens das Gute siegt. Diese positive Grundeinstellung der Schülerinnen und Schüler dieser Textgattung gegenüber ist äußerst hilfreich bei der Arbeit mit Märchen.
Gesamtwerk
Schlag doch mal nach! – Wir üben den Umgang mit dem Wörterbuch
„Ich muss nicht alles wissen. Ich muss nur wissen, wo es steht.“ Dieser bekannte Spruch drückt aus, worauf es in der heutigen Wissensgesellschaft ankommt. Nicht nur das Fachwissen ist entscheidend, sondern das Lernenlernen rückt in den Vordergrund. Das Nachschlagen von Informationen ist ein wichtiger Baustein dessen. In allen Schulfächern muss nachgeschlagen werden, ob das nun in Deutsch, in den Fremdsprachen oder in naturwissenschaftlichen Fächern ist. In vielen Sachbüchern gibt es im Anhang ein Register, das alphabetisch angeordnet ist. Im vorliegenden Beitrag lernen die Schülerinnen und Schüler, auf was sie beim Nachschlagen in einem Wörterbuch besonders achten müssen.
Gesamtwerk
Achtung, gefährliche Deutschstunde! – Differenzierte Übungsangebote zu einem Lesetext
Achtung, gefährliche Deutschstunde! Diese witzige Geschichte über schwierige Sätze und plötzliche Knoten in der Zunge motiviert Ihre Schüler mit Sicherheit. Und damit beim Lesen alle Kinder individuell gefördert werden, gibt es Übungen für ein breites Leistungsspektrum: vom einfachen Textverständnis über den
gekonnten Vortrag bis hin zum Erfinden eigener Zungenknotensätze. Und nicht zu vergessen: die Zungengymnastik. Hier ist für jeden etwas dabei!
Gesamtwerk
Wenn die Blätter fallen … – Herbstlyrik
Woran erkenne ich eine Metapher? Welche Wirkung erzeugt eine Personifikation? Und wie bestimme ich das Versmaß? – In dieser Unterrichtsreihe entdecken Ihre Schülerinnen und Schüler grundlegende Strukturelemente lyrischer Texte und erproben die Wirkung unterschiedlicher Stilmittel. Produktionsorientiert erwerben sie Kompetenzen zur Gedichtanalyse, indem sie Elfchen, Wachsgedichte sowie mehrzeilige Strophen verfassen und Gedichte genau untersuchen. Der Herbst mit seiner Farbenpracht, aber auch mit seinen Stürmen und Unwettern bildet dabei die thematische Klammer. Ihren Lernprozess und die eigenen Texte dokumentieren die Lernenden in einem Portfolio. So üben sie, selbstständig zu arbeiten und ihr Lernverhalten zu reflektieren.
Gesamtwerk
„Du hörst mir nie richtig zu!“– Aktives Zuhören trainieren
Viele Missverständnisse und Konflikte zwischen Menschen entstehen dadurch, dass wir uns nicht richtig zuhören. Zu den Zielen des Deutschunterrichts gehört es, die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken und zu verbessern. In diesem Sinne soll der Beitrag über aktives Zuhören den Lernenden helfen, erfolgreich miteinander zu kommunizieren, anstatt aufgrund verbaler Ohnmacht zur körperlichen und seelischen Gewalt zu greifen.
Gesamtwerk
Von Souvenirs, Downloads und coolen Styles – wir untersuchen Lehnwörter und Fremdwörter
Fremdwörter gehören zu unserem Alltag. Egal ob es sich hierbei um englische Lehnwörter wie „cool“, „Outfit“ oder „Interview“ handelt, um französische wie „Portemonnaie“, „Garage“ oder „Souvenir“, um griechischstämmige wie „Fabrik“, „Theater“ oder „Infektion“ – wir verwenden regelmäßig Begriffe, die ihren Ursprung nicht im Deutschen haben. Da diese oftmals einer anderen Rechtschreibung folgen und auch die Bedeutung nicht immer einfach zu entschlüsseln ist, ist es besonders wichtig, Schülerinnen und Schüler für dieses Thema zu sensibilisieren. Durch die Arbeit mit Fremdwörtern erhöht sich der aktive und passive Wortschatz der Schülerinnen und Schüler und sie lernen, aktiv mit Sprache umzugehen und diese zu untersuchen. Auch das Nachschlagen von unbekannten Begriffen in Fremdwörterlexika unterstützt die Selbstständigkeit der Lernenden, regt diese an, sich eigenständig Informationen zu verschaffen, und fördert somit deren Sprachkompetenz.
Gesamtwerk
Kommasetzung bei Aufzählungen – ein Lernzirkel
Kommas dienen dazu, Texte übersichtlicher zu gestalten und Missverständnisse zu vermeiden. Deshalb ist es für die Lernenden hilfreich und notwendig, die Kommasetzung und speziell die bei Aufzählungen zu erlernen. Denn dadurch erhalten sie einen besseren Einblick in die Struktur von Sätzen, wodurch das Textverständnis und die Fähigkeit, grammatisch korrekte Sätze zu formulieren, gefördert werden.
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