Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke
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Religion
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Gutes tun?
Schülerinnen und Schüler kennen die Ambivalenzen vom Tun des Guten. Nicht alles, was wir tun, ist eindeutig gut. Denn verkehrt sich nicht oft das Gute, das wir tun wollen, ins Gegenteil? Und dennoch: Junge Menschen haben ein sehr genaues Gespür für das, was gut und böse, was Recht und Unrecht ist. Das Heftthema Gutes tun? knüpft an Erfahrungen und der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. In den unterrichtspraktischen Beiträgen geht es vor diesem Hintergrund um die Vermittlung ethischer Kompetenzen. Gutes tun! Geht das überhaupt? Scheitern wir nicht in schöner Regelmäßigkeit an dem Tun des Guten? Ist "Gutmensch" in letzter Zeit nicht "der" Inbegriff für naive, weltfremde Menschen geworden? Sicher ist nicht alles böse, was wir tun, aber oft eben auch nicht eindeutig gut. Dies zeigen die Diskussionen um sinnvolle Entwicklungshilfe, über eine wirksame Unterstützung von Kindern, die in Deutschland zu den Armen gehören, oder über die Frage, ob man einem Bettler etwas geben sollte oder nicht. Diese Themen werden in den Unterrichtsbeiträgen behandelt und es wird dabei versucht, die Urteils- und Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Aus dem Inhalt: In der Bibel Wege des Umhang mit ethischen Fragen entdecken Individuelle Vorstellungen vom "Guten" entwickeln Eine Spendenauswahl treffen und begründen Vorbereitungen auf ein Diakoniepraktikum im Rahmen eines Projekttages Handlungsmöglichkeiten zwischen Unterstützung und Widerstand im Nationalsozialismus Das Materialpaket enthält: Stationen-Kartei: 5 Stationen + Zusatzmaterial für die Vorbereitung auf ein Diakoniepraktikum Materialheft: 22 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Zeit erleben
Kinder brauchen Rhythmen und Rituale, die ihrem Leben Orientierung geben. Häufig ist ihr Alltag verplant und zu sehr dem Takt der Erwachsenenwelt und dem Zeitmaß der Uhr angepasst. Kinder brauchen auch selbstbestimmte Zeit, um ihren eigenen Lebensrhythmus zu finden. Nach jüdisch-christlicher Auffassung ist Zeit ein Geschenk Gottes. Die Menschen dürfen Gott dankbar sein für jeden Tag, für ihr ganzes Leben. Gott erschafft die Welt in sieben Tagen und am siebten Tag ruht Gott und vollendet sein Schöpfungswerk: So beschreibt es der alttestamentliche Hymnus auf die Schöpfung. Der siebte Tag ist ein ganz besonderes Geschenk. Er dient dem Menschen, sich selbst zu finden und seinem Leben einen Sinn zu geben. Der Sonntag ist für Familien eine Chance, fernab von Verpflichtungen Zeit füreinander zu haben und miteinander zu gestalten. Der Religionsunterricht kann dazu beitragen, den Sinn des Sonntags und seine Bedeutung für die Freiheit und das Wohlergehen wieder neu bewusst zu machen und mit den Kindern erarbeiten, wie sie den Sonntag sinnvoll gestalten möchten. Aus dem Inhalt: Zeit zum Leben, Zeit zum Sterben: Das Bilderbuch "Ente, Tod und Tulpe" Besondere Zeit: Sonntag – Sabbat – Freitag Jesu Umgang mit der Sabbatruhe Den Feiertag heiligen. Das dritte Gebot Vom Sabbatgebot zur Sonntagsruhe Alles hat seine Zeit Material: Lernstationen zum Thema "Sonntag" Moderation: Franz Thalmann
Gesamtwerk
Ostern : Etwas Neues beginnt
"Jesus lebt!" So kurz lautet die Osterbotschaft, doch sie ist schwer zu verstehen; sie sprengt unser Vorstellungs- und Deutungsvermögen. Gemeint ist nicht die dauerhaft leibhaftige Anwesenheit Jesu, sondern eine ermutigende Erfahrung, die mitten im Leben trotz aller menschlichen Begrenzungen gemacht werden kann. Christen sind immer wieder dazu herausgefordert, zu deuten, was Auferstehung für ihr Leben und ihren Glauben bedeuten kann. Wie können wir im Religionsunterricht von der Auferstehung Jesu erzählen? Die Bibel bietet Möglichkeiten, sie erzählt in eindrücklichen Geschichten von Begegnungen mit Jesus. Diese Ostergeschichten stehen im Mittelpunkt des Heftes. Die Erlebnisse der Osterzeugen werden mit Farben, Musik, Bewegung und szenischen Spielen "ausgemalt", um die Kinder in vielfältigen Zugängen erspüren zu lassen, was mit der Auferstehung gemeint ist: Mit Jesus beginnt ein neues Leben. Aus dem Inhalt: Mit Kindern Auferstehung entdecken Die Ostergeschichte aus Sicht des Petrus Tod und neues Leben – Wortbilder verstehen lernen Osterfreude singend erspüren Die Emmaus-Geschichte Der ungläubige Thomas Material: eine Kunstbildsammlung mit zwölf Kreuz-Darstellungen und ein kleines Erzählheft Moderation: Susanne von Braunmühl, Beate Peters
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Gesamtwerk
Glauben alle an denselben Gott?
Davidstern, Kreuz und Halbmond: die Symbole der drei monotheistischen Religionen. Aber glauben wirklich alle – Juden, Christen und Muslime – an den einen, an denselben Gott? Dieser wesentlichen Frage widmet sich dieses Heftthema und soll zudem zum Nachdenken über subjektiv geglaubte Wahrheiten anregen. Welches ist aber nun die "wahre" Religion? Die Fragen nach Toleranz und Religion beschäftigte nicht nur Lessing in Nathan der Weise, sondern beschäftigt uns auch heute noch. Die Unterrichtsvorschläge der Ausgabe Glauben alle an denselben Gott? sollen die Schülerinnen und Schüler ansprechen und anregen, über subjektiv geglaubte Wahrheiten der drei monotheistischen Religionen nachzudenken und diese zu vergleichen, Jerusalem als gemeinsame Stadt der drei Religionen kennenzulernen, den Fragen nach der Wahrheit der Religionen in Lessings Ringparabel nachzuspüren, zentralen Gemeinsamkeiten und Differenzen in den Gestaltungsformen des Glaubens an den einen Gott im Judentum, Christentum und Islam nachzugehen und so Antworten auf die Frage Glauben alle an denselben Gott? zu versuchen. Aus dem Inhalt: Kinder verschiedener Religionen nach ihrem Glauben befragen In der Stadt Jerusalem Spuren des Glaubens an Gott entdecken Die Ringparabel als Antwortversuch auf die Frage nach der wahren Religion untersuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Gottesverständnis finden und reflektieren Das Materialpaket enthält: Folien Karte "Altstadt von Jerusalem"Kreidezeichnung "Ringparabel"Bilder: Synagoge in Darmstadt, Melanchthon-Kirche in Hannover,Selimiye-Moschee in Lünen Materialheft mit Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen CD-ROM Fotomontage "Jerusalem" (PowerPoint-Präsentation)Bilder von Jerusalem (zu Christentum,Islam und Judentum) mit Erläuterungen zu den Bildern
Gesamtwerk
Warum ist alles immer so ungerecht?
Mädchen und Jungen zwischen zehn und 16 Jahren empfinden sich in vielerlei Hinsicht als ungerecht behandelt. Dieses Heftthema stellt unter anderem Fragen nach dem Geschmack von Gerechtigkeit, wie Verlieren gelernt sein will und dass Gerechtigkeit auch Empörung braucht.
Der Religionsunterricht kann die Probleme der Schülerinnen und Schüler, sich ungerecht behandelt zu fühlen, zwar nicht lösen, aber er kann den Horizont erweitern, Erfahrungen aufgreifen und den Schülerinnen und Schülern eine Sprache dafür geben, die Stimme gegen ungerechte Verhältnisse zu erheben und selbst aktiv zu werden. Mit der Auswahl der Beiträge in diesem Heft sollen dementsprechend Anregungen für ganz unterschiedliche Zugänge zum Schwerpunktthema Warum ist immer alles so ungerecht? gegeben werden, die Langeweile oder Desinteresse seitens der Schülerinnen und Schüler gar nicht erst aufkommen lassen.
Im Rahmen ihres Schulalltags als einem wichtigen Erfahrungshorizont lässt die Schülerinnen und Schüler zum Bespiel immer wieder die Beurteilung durch Ziffernnoten vor allem im Vorfeld der Zeugnisse fragen, ob ihre Leistungen gerecht bewertet worden sind. Aber auch die vermeintlich bevorzugte Behandlung von älteren Geschwistern oder Freunden, die "mehr dürfen", führt zu dem Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. Ebenso spielen wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge eine Rolle. Weitet man den Blick über die unmittelbaren Erfahrungen im eigenen Nahbereich der Jugendlichen hinaus aus, so lässt sich eine Fülle weiterer Ungerechtigkeiten in den verschiedensten Lebensbereichen entdecken.
Aus dem Inhalt:
(Un)-Gerechtigkeitserfahrungen im Alltag
Die Bedeutung "fairer" Produkte kennenlernen
Mit Niederlagen umgehen lernen
Leistung und Gerechtigkeit aus christlicher Perspektive
Moderne Hiob-Erzählungen schreiben
Eigene Lebensgestaltung und globale Anforderungen
Das Materialpaket enthält:
Folien: Ist das gerecht? und: Menschen im Leid
Materialheft mit 24 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Freiarbeitskartei zum Thema "Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit"
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Gesamtwerk
Propheten
Die biblischen Propheten sind Redner, die in besonderen Situationen als Mahner und moralisches Gewissen der Gesellschaft auftreten. Als Sprachrohre Gottes verweisen eindringlich auf die Folgen, die Ungerechtigkeit und Gottesferne haben können. Propheten zeigen, dass Glaube keine bloß private Angelegenheit, sondern gesellschaftlich und politisch relevant ist. Die Beiträge in diesem Heft zeigen unterschiedliche unterrichtspraktische Zugänge zum Phänomen der Propheten des Alten Testaments. Sie geben Anregungen, wie es gelingen kann, Kinder in eine aktive Auseinandersetzung mit prophetischer Rede zu bringen. Aus dem Inhalt: Jona, ein Prophet mit einem schwierigen Auftrag; Mirjam deutet das Auszugserlebnis; Jeremia – musikalisch verklanglicht; Daniels Freunde im Feuerofen; Die Offenbarung des Johannes; Das Phänomen Prophetie. Material: Bilderkartei Propheten
Gesamtwerk
Martin Luther
"Was bedeutet es, evangelisch zu sein?" Der Reformationstag oder die Reformationsdekade der Evangelischen Kirche in Deutschland (bis 2017) können ein Anlass sein, an dieser Frage mit Kindern zu arbeiten und Bedeutungen zu erschließen. Der Reformator und Mensch Martin Luther steht dabei im Mittelpunkt. Biographisches Lernen bedeutet hier, dass evangelische, katholische und andere Kinder die Motive Martin Luthers kennenlernen, über geschichtliche Entwicklungen nachdenken und klären, wo sie in der Gegenwart davon profitieren können, wo sie ähnliche Erfahrungen kennen und Luthers Antworten für sie Gültigkeit haben. Eine intensive Durchdringung, ein Innehalten zum eigenen Fragen und die Suche nach Perspektiven – darum bemühen sich in diesem Heft alle Beiträge. Darüber hinaus sollen die Kinder Grundkenntnisse darüber erwerben, was in der Zeit um Martin Luther die Menschen bewegte, welche Rolle die Reformation spielte, was sie in den vergangenen 500 Jahren bewirkte und wie die Kirchen bis heute mit der Spaltung leben. Aus dem Inhalt: Luther als kirchen- und kulturgeschichtliche Leitfigur; Die Bedeutung der Bibelübersetzung; Sola gratia – Luthers Verständnis vom gnädigen Gott; Luther und der Teufelsspuk auf der Wartburg; Luthers Kirchenlieder; Ideen für einen Reformationstag in der Schule; Martin Luther im konfessionell-kooperativen Unterricht; Die Rechtfertigungslehre; Was wäre die katholische Kirche ohne Luther? Ein ökumenischer Zugang zum Reformator. Material: das Kinderbuch "Martin Luther entdecken" (s. Ergänzungsmaterialien)
Gesamtwerk
Wie geht Religion?
Wie geht Religion? Diese Frage greifen die Unterrichtsbeiträge dieses Heftes auf, die von der Entdeckung des Betens über einen Vergleich der religiösen Praxis von Christentum und Islam bis hin zum Nachdenken über religiöse Orte reichen. Viele junge Menschen machen generell immer weniger Erfahrungen mit Religion bzw. ihnen fällt das Zurückgreifen auf religiöse Sprachformen und Rituale schwer. Nicht also die Fülle dessen, wie Menschen ihre Religion leben, ist Inhalt des Heftes Wie geht Religion?, sondern gelebte Religion exemplarisch als gelehrte Religion zum Gegenstand der Reflexion im Religionsunterricht zu machen, also dem Glauben Gestalt zu geben: Es kann von Schülerinnen und Schülern der Sinn des Betens für die eigene Lebenswirklichkeit entdeckt, oder ihnen Pilgern als Rückzug und Entschleunigung vorgestellt werden.
Aus dem Inhalt:
Den Sinn des Betens für die eigene Lebenswirklichkeit entdecken
Den beruflichen Umgang mit christlicher Religion thematisieren
Die religiöse Praxis von Christentum und Islam vergleichen
Religiöse Räume finden, deuten und bewerten
Stille, Rückzug und Entschleunigung erfahren
Das Materialpaket enthält:
eine Fotokartei mit 24 Bildern zum Thema "Religion hat Orte"
ein Materialheft mit 22 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Folien mit 4 Bildern zum Thema "Beten"
Gesamtwerk
Engel: Boten Gottes
Viele Kinder lieben Engeldarstellungen, aber Engel der biblischen Überlieferung sind ihnen häufig nicht mehr bekannt oder von Engeln als Geistwesen oder kitschigem Dekor verdrängt. Im Religionsunterricht gilt es, den Bezug zu biblischen Engeln wiederzugewinnen. Sie treten auf als Diener, Wächter und Boten Gottes, auch als Tröster und Beschützer. Die Bibel spricht von Engeln, wenn dem Menschen die Begegnung mit der rettenden oder auch bedrohlichen Wirklichkeit Gottes widerfährt. Die Beschäftigung mit den Engeln kann zur Weiterentwicklung der Gottesvorstellung beitragen. Nicht die Gestalt des Boten ist entscheidend, sondern sein Auftrag, sein Tun und sein Wirken.Die Beiträge dieser Ausgabe ermöglichen Zugänge zu biblischen Engeln über biblische Erzählungen, über Darstellungen der bildenden Kunst, über Musik und über poetische Formen. Aus dem Inhalt: Ein Engel beschützt Daniel in der Löwengrube Spurensuche nach Engeln im Leben Jesu Tobias und der Erzengel Rafael Der mahnende Engel in der Bileam-Geschichte Engel-Musik von Hufeisen und Bach Musikalische Schutzengel bei Mendelssohn-Bartoldy Material: Kartei mit Engel-Bildern und eine CD-ROM mit Geschichten, Liedern und Gedichten (Audio und PDF) Moderation: Christine Lehmann, Susanne von Braunmühl
Gesamtwerk
Wer bin ich – wirklich?
Ein kurzer Blick in den Spiegel verleitet uns manchmal zu der großen Frage: Wer bin ich – wirklich? Der eigenen Identität nachspüren und sich selbst betrachten, sind zentrale Themen für Schülerinnen und Schüler, auch und gerade im Religionsunterricht. Die Frage nach der eigenen Identität begleitet uns Menschen ein Leben lang und muss immer wieder gestellt werden, schon zur Selbstvergewisserung: Wer bin ich – wirklich? Ein motivierendes Thema für Schülerinnen und Schüler, die dabei erfahren, dass sie mit ihren Sinn- und Deutungsmustern zum Thema werden, dass sie ernst- uind wichtig genommen werden im Sinne von Wertschätzung, Interesse und Respekt.
Durch die Auseinandersetzung mit den für dieses Heft ausgewählten Themen können die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre persönliche Glaubensüberzeugung sowie das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrzunehmen, zum Ausdruck zu bringen sowie gegenüber anderen begründet zu vertreten, und damit eine konkrete Vorstellung ihrer eigenen Identität entwickeln.
Aus dem Inhalt:
Auf der Spur von Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung
Bausteine zur Identitätsfindung
Den Zuspruch Gottes als Hilfestellung im Alltag begreifen
Sich selbst zwischen Leistungs- und Schöpfungsgedanken verorten
Die Besonderheiten von Menschen als wertvoll deuten
Das Materialpaket enthält:
eine Foto-Kartei mit 24 Bildern von Personen im Alltag ("Vorbilder")
ein Materialheft mit 22 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
eine Folie: "Ich bin eine Sehenswürdigkeit"
Gesamtwerk
Kinderarmut: Helfen lernen
Armen zu helfen, diakonisch-soziales Handeln, gehört zu den Grundprinzipien christlichen Selbstverständnisses. Diakonisches Lernen in der Grundschule bedeutet Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen in doppelter Perspektive: Bedürftigen helfen zu können nützt diesen und bedeutet zugleich einen Zuwachs an sozialer Kompetenz und ethischer Verantwortung.
Der Umgang mit Armut von Kindern ist gebunden an sehr konkrete Erfahrungen und Handlungen: Hilfe bei Bedarf auch anzunehmen, das kann problematisch sein, weil es möglicherweise diskriminiert und etwas entlarvt, was mit Scham besetzt ist. Beim Umgang mit Armut ist daher Empathiefähigkeit zu lernen in beide Richtungen: als Helfender und als Hilfsbedürftiger. Im Heft wird deshalb mehrfach ein Distanz bietender Zugang über Geschichten gewählt.
Aus dem Inhalt:
"Alles total geheim" – Arbeitslosigkeit im Erleben von Kindern
Ein gemeinsames Schulfrühstück
"Rico, Oskar und die Tieferschatten"
"Ein mittelschönes Leben" – ein Buch über Obdachlosigkeit
Diakonisches Lernen im Schulprogramm verankern
Material: das Kinderbuch "Alles total geheim" von Kirsten Boie und Silke Brix-Henker
Moderation: Dietlind Fischer
Gesamtwerk
Wer ist das eigentlich – Gott?
Die erste Ausgabe zum Thema "Wer ist das eigentlich – Gott?" enthält diese Beiträge: Hat Gott Konkurrenz?Der Gott der Bibel versus die "Götter der Gegenwart" ...von Gott redenModerne Bilder für Gott finden Ist Gott immer nur lieb?Eigene Gottesvorstellungen kritisch reflektieren Wo kommt Gott im "echten" Leben vor?Gott im Alltag entdecken Die Fragen der Kinder und Jugendlichen bilden die Grundlage für die Schwerpunktthemen der Hefte und die Unterrichtsideen und -einheiten orientieren sich an der aktuellen Kompetenzdiskussion im Fach. Nutzen Sie die direkt einsetzbaren Arbeitsblätter und Materialien für Ihren täglichen Unterricht in heterogenen Lerngruppen. Beachten Sie auch das Materialpaket zur ersten Ausgabe von Religion 5-10 inkl. DVD. Das Materialpaket von Ausgabe 1 enthält eine Spielfilm-DVD mit: Dem kompletten Spielfilm "Karo und der Liebe Gott" (Spieldauer 94 Min.) Einem Filmausschnitt (ca. 20 Min.) aus dem Film "Leuchte auf, mein Stern Borussia", in dem Fußball als Ersatzreligion dokumentiert wird. Materialheft (24 Seiten) mit Kopiervorlagen 1 Farbfolie mit Bildmaterial Mit den perfekt abgestimmten Materialien aus dem Materialpaket können Sie die Unterrichtsvorschläge aus dem Heft Religion 5-10 Ausgabe 1 optimal im Unterricht umsetzen!
Gesamtwerk
Lukas erzählt von Jesus Christus
Was wissen Kinder über Jesus Christus? "Jesus ist der, der in einem Stall geboren wurde." "Jesus ist der, der am Kreuz gestorben ist." "Der hat Kranke geheilt." "Und aus Wasser Wein gemacht.".Im Unterricht werden einzelne Geschichten von Jesus Christus erarbeitet. Um diese miteinander in Beziehung zu bringen und Zusammenhänge des Christusglaubens zu verstehen, brauchen Kinder Unterstützung. Dafür wählen wir die Perspektive des Lukasevangeliums. Lukas betont die Hinwendung Jesu zu den Sündern und Armen und seine Kritik an den Reichen. Die erzählten Geschichten nehmen die Hörenden mit in das Geschehen hinein und lassen sie Erfahrungen des guten Lebens und Zusammenlebens entdecken.Die Beiträge dieser Ausgabe von Grundschule Religion machen Vorschläge, wie die Entwicklung eines grundlegenden Verständnisses von Jesus Christus gefördert werden kann. Die Unterrichtsanregungen zeigen exemplarisch, wie der historische Jesus und der geglaubte Christus untrennbar miteinander verbunden sind, wie Zusammenhänge zwischen Jesusgeschichten und deren Bedeutungen durch die Kinder zu erschließen sind.
Als Material enthält dieses Heft eine Landkarte der Orte, an denen Jesus gewirkt hat, zusammen mit Karteikarten, die Informationen zu diesen Orten bereithalten und Geschichten die mit diesen Orten verbunden sind.
Aus dem Inhalt:
Wie das Lukasevangelium von Jesus erzählt
Was weißt du von Jesus Christus?Zusammenhänge und Bedeutungen erschließen
Jesus – wahrer Mensch und wahrer GottJesus im Kontext unterrichten
Gesamtwerk
Erntedank
Obwohl in den meisten Grundschulen religiöses Leben nur sehr reduziert stattfindet, ist das Thema "Erntedank" regelmäßig im Herbst präsent. Dabei wird die Schönheit der geernteten Früchte in ein besonderes Licht gesetzt, der "goldene Oktober" inszeniert. Ohne Frage: Die Mühe lohnt sich und die Menschen nehmen solche Veranstaltungen gern und dankbar an. Dankbar? Wem sind sie dankbar? Das Wort "Erntedankfest" trägt den Dank in der Mitte, aber ist dieser nicht bei allem "Herbstzauber" verloren gegangen? Hat er überhaupt im schulischen Unterricht seinen Platz? Was ist daran zu lernen oder besser: Ist das Danken etwas, was Kinder lernen können?Zunächst muss es wohl darum gehen, mit den Kindern den fehlenden Bezug zu Saat und Ernte zu suchen und den Unterschied zwischen Machbarem und Geschenktem aufzuspüren. Dann gilt es, einen Sinn für geschenkte "Ernte" zu wecken und die Ressourcen der Kinder zu stärken, sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Geschichten vom Teilen und Abgeben, Beispiele vom gelingenden Leben durch gerechte Verteilung und das Vorleben im täglichen Miteinander können Wege aufzeigen. Mit ihrer Hilfe können Kinder Bilder und Visionen entwickeln und in sich stärken, die die Grundlage für das Teilhaben und Mitmachen in kleineren selbst gewählten Aktionen heute und für das verantwortliche Handeln morgen bilden.Als Material enthält diese Ausgabe von Grundschule Religion eine CD-ROM mit 20 Brot-Geschichten zum Anhören und zehn Lernstationen zum Erntedank.
Gesamtwerk
Spurensuche nach dem Heiligen
Das Heilige scheint aus der modernen Welt verschwunden zu sein. Antworten bei Umfragen "Was mir heilig ist" verweisen auf Freunde, Familie, Werte, aber auch Autos und Fußballspiele. Es wird vom einzelnen Subjekt aus gedacht: Für mich ist "heilig", was mir persönlich wichtig ist. Jedoch ist die Sehnsucht nach etwas, was hinter der alltäglich und sachlich wahrnehmbaren Wirklichkeit liegt, geblieben.
Heilige Orte und Zeiten, heilige Handlungen, Rituale und Symbole, heilige Menschen: Es gibt sie in allen Religionen als Phänomene der Kraft und Geborgenheit. Heilig ist kein Wesensmerkmal, sondern Ausdruck einer Beziehung. Es ist ein Attribut Gottes, über den nicht mit Formeln oder Zeichen verfügt werden kann.Mit diesem Heft wird versucht, mit Kindern den Dimensionen des Heiligen nachzuspüren und mit ihnen auszuloten, wo Grenzen des Verfügbaren liegen. Wenn sie erfahren können, dass es im Leben noch andere Möglichkeiten der Wahrnehmung gibt, die ergreifen und Geborgenheit vermitteln, dann können sie ein Bewusstsein entwickeln für das, "was den Menschen unbedingt angeht" (Paul Tillich) und als Religion Menschen verbindet.
Aus dem Inhalt:
Sensibilität für Gottes Wirklichkeit
Emmaus – eine Geschichte vom "heiligen Moment"
Jakobs Traum von der Himmelsleiter
Heilig oder cool? Gespräch in der Nachdenkwerkstatt
Der Raum der Stille – ein Ort des Heilwerdens in der Schule
Bilder erzählen Begegnungen mit dem Heiligen
Material: Lernkartei "Spurensuche nach dem Heiligen"
Moderation: Susanne von Braunmühl, Gertrud Miederer
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