Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke
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Religion
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Mensch Josef!
Allzu menschliche Erfahrungen sind in der Geschichte von Josef und seinen Brüdern zu entdecken: Da wird ein eingebildeter kleiner Bruder von seinen Brüdern gehasst und abgeschoben, da wird getrauert, Fremde erlebt, sich auf Neues eingelassen, Versöhnung erfahren usw. Die Hauptfigur lädt ein, mit Mitgefühl und durchaus auch kritischer Distanz in die Geschichte einzusteigen und Facetten eigener Gefühle und Erfahrungen wiederzuerkennen. Die Josefsgeschichte hat ihre Stärke darin, dass sie zum einen der menschlichen Seite mit Höhen und Tiefen viel Raum gibt, aber darüber hinaus Lebensdeutung durch das Einspielen der Frage nach Gott in zurückhaltender Weise anbietet. Die Unterrichtsbeiträge in diesem Heft nehmen deshalb die menschlichen Seiten Josefs in den Blick: das sich wandelnde Beziehungsgefüge in seiner Familie, die Höhen und Tiefen seines Lebensweges, die Erfahrungen von Fremde und Heimat in Ägypten. Nur an wenigen Stellen wird das Eingreifen Gottes innerhalb der Handlung benannt. Am Ende ist es Josef, der in seinem Lebensweg und der Wiederbegegnung mit den Brüdern Gottes Wirken entdeckt. Diese Deutung aus dem Rückblick heraus kann eine große Chance für eine authentische, fruchtbare Auseinandersetzung im Unterricht sein: Die Frage, ob und wie Gott in unser Leben hinein wirkt, stellt sich uns heute genauso, wie sie sich am Ende der Geschichte offenbar Josef gestellt hat. Der Glaube daran, dass Gott da ist und mitgeht, zeigt sich als gedeutete Erfahrung und kann von Josef wie auch von uns oft erst im Nachhinein erkannt werden. Im Unterricht gilt es, die Frage nach Gott als Deutungsrahmen für das jeweils eigene Leben einzuspielen und auch probeweise einzuüben. Dazu eignet sich die Josefsgeschichte besonders gut, lässt sie doch die Antwort darauf, wo und wie Gott gewirkt hat, offen. Themen der Unterrichtsbeiträge sind unter anderem: Über Beziehungskonstellationen in Josefs Familie ins Gespräch kommen Kann Fremde zur Heimat werden? Josef in Ägypten Biografisches Lernen als Zugang zur Josefsgeschichte Alles Zufall – oder was? Wenn Josef zurückblickt „Ich bin Josef, euer Bruder!“ Eine dramatische Begegnung am Interaktiven Whiteboard Material: Bild-/Textkarten zur Josefsgeschichte (14 Karten DIN A5)
Gesamtwerk
Feste feiern, wie sie fallen
„Warum feiert ihr denn schon vor der Abi-Prüfung Abi-Partys?“ – „Wir feiern nicht das Abi, sondern uns selbst.“ Schülerinnen und Schüler erleben in und außerhalb der Schule eine Vielzahl an unterschiedlichen Festen. Manche Feste werden positiv, andere negativ erlebt, was an Gestaltung, familiären Kontexten, aber auch an Entwicklungsstufen in der Identitätsbildung liegen kann. Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr werden sie zu Gestaltern von Festen und nehmen variierende Rollen als (Mit-)Feiernde ein. Die unterrichtliche Beschäftigung mit der Praxis des Feierns wirft eine Vielzahl an Fragen auf: Wie erlebe ich welche Feste? Was heißt es zu feiern? Was macht ein Fest zu einem Fest, das sich vom Alltag abgrenzt? Welche Festtraditionen und Rituale habe ich? Wie gestalte ich ein Fest? Wie drücke ich meine Wünsche aus? Kenne ich die Anlässe der religiösen Feste, die ich feiere? Feiere ich die Feste einfach, wie sie fallen? Kann ich die Feste anderer Religionen einfach mitfeiern? Kann ich von Festen anderer Religionen lernen? Dieses Heft will unterrichtspraktische Möglichkeiten aufzeigen, um diesen Fragen aus christlicher Perspektive nachzugehen. Es sollen christliche Traditionen auch durch die Beschäftigung mit anderen Religionen (wieder-)entdeckt, feste Festzeiten (Festkreis) erhellt und durchaus als verlässlicher Gegenpol zur spontanen Eventkultur in den Blick genommen werden. Gleiches Ziel verfolgt eine phänomenologische Selbstreflexion und Bewusstwerdung der eigenen Praxis unterschiedlicher Festen und Feiern. Ebenso soll gezeigt werden, wie die Auseinandersetzung mit Festen anderer Religionen (der Schabbat im Judentum; das buddhistische Vesakh-Fest) die Dialogkompetenz lebendig fördern kann. Aber vor allem möchte dieses Themenheft Sinn und Geschmack für Feste wecken und sie als wertvolle (Zeit-)Räume erschließen und erleben lassen. Aus dem Inhalt: Das Krichenjahr erforschen Mit einem Musikvideo den Schabbat deuten und verstehen lernen Ökumenisch heiraten? Zum konfessionellen Profil der Trauung Konfirmationskarten gestalten Das buddhistische Fest Vesakh spielend kennenlernen Feier, Event oder Fest: Was feierst du? Das Materialpaket - auch digital erhältlich - enthält: ein Lernspiel zum buddhistischen Fest Vesakh (DIN A2-Spielplan und Spielregeln, 84 Spielkarten und Karmapunkte) 32 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Sind Propheten out?
Prophetinnen und Propheten waren und sind Menschen, die in besonderer Weise glaubwürdig und engagiert, kritisch und mit dem Gespür für den rechten Weg unterwegs waren, die sich einsetzten für Frieden und Gerechtigkeit bzw. dies auch heute noch tun. Es sind Menschen, die sich gegen mannigfaltige Widerstände durchsetzten, niemandem nach dem Munde redeten und allein auf das hörten, was der biblisch bezeugte Gott ihnen zu denken und zu reden gab. Von ihnen lässt sich lernen, mit ihnen lassen sich wichtige Kompetenzen des Religionsunterrichts entwickeln. Seien es die Lust auf Mitwirkung und Teilhabe oder der Spaß am rechten Reden. Worte bedeuten etwas. Aber läuft man nicht Gefahr, diese Menschen zu idealisieren? Natürlich. Deshalb fragen wir auch: Kommen Propheten eigentlich manchmal auch an ihre Grenzen? Kennen sie Selbstzweifel? Was macht eigentlich ihre Lebensgeschichte aus? Wessen setzt man sich aus, wenn man laut nach Frieden in der Welt ruft? Das Thema „Propheten“ hat Konjunktur, weil wir bei den vielen Heilsversprechen der Gegenwart verlernt haben, auf das zu hören, was uns als „gut“ gesagt worden ist. Dies wissen die Propheten und dies können wir von und mit ihnen lernen. Aus dem Inhalt: Machmal können selbst Propheten nicht mehr Mit Jeremia eigene Motivationsbilder entdecken Schwerter zu Pflugscharen: Ideen für eine friedliche Welt entwickeln Die Welt besser machen: Propheten und ihre Botschaft Das prophetische Amt der Kirche: für Menschlichkeit und Solidarität Cornel West: ein engagierter und pragmatischer Prophet
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Gesamtwerk
Kinder auf der Flucht
In vielen unserer Klassen sind Kinder verschiedener Nationalitäten auf der Suche nach einer neuen Heimat. Viele von ihnen haben die Erfahrung von Flucht, Vertreibung, Krieg und Hunger machen müssen. Dies muss nicht nur, aber auch Thema im Religionsunterricht sein. Für religiöses Lernen können Fragen nach dem Fremdsein und Umgang mit dem Fremden eine wichtige Bedeutung haben. Die Kinder sollen eine Vorstellung davon bekommen, was es bedeutet, seine Heimat, Familie und Freunde zu verlassen und in einem Land fremd zu sein. Sie sollen in Ansätzen Zusammenhänge und Hintergründe verstehen und Flüchtlingen vorurteilsfrei begegnen. So können sie angeregt werden, eine neue Gastfreundlichkeit zu entwickeln. Themen der Unterrichtsbeiträge sind unter anderem: Jesajas Aufruf zum solidarischen Umgang mit Flüchtlingen (Jes 16,3 f.) „Bestimmt wird alles gut“ (Kirsten Boie): Die Geschichte zweier syrischer Flüchtlingskinder Was Hagar und Ismael auf ihrer Flucht in der Wüste erleben „Karlinchen“ (Annegert Fuchshuber), ein Kind auf der Flucht Materialien: eine Erzählung zu Jesajas Aufruf zum solidarischen Umgang mit Flüchtlingen (8 Seiten) Materialheft „Kinder auf der Flucht: Gespräche mit Kindern führen“ (8 Seiten)
Gesamtwerk
Advent: Licht in dunkler Zeit
Vier Kerzen am Adventskranz - langsam nähern wir uns Weihnachten. Licht ist die Quelle des Lebens, es gibt Orientierung und Wärme in der Dunkelheit, in Zeiten von Bedrohung und Not. In der Adventszeit finden sich nicht ohne Grund eine ganze Reihe von Gedenktagen zu Heiligen, die Licht in das Leben von Menschen getragen haben. Sie stehen im Zentrum dieser Ausgabe. Während Sankt Martin uns dazu aufruft, mit anderen zu teilen, trat der Hl. Nikolaus als der Bischof auf, der aus der Fülle abgibt an die, die Not leiden. Die Hl. Barbara und die Hl. Lucia hingegen setzten sich aus ihrem Glauben heraus und unter Gefahr für das eigene Leben für andere ein. Sie riskierten dabei selbst die Finsternis, um Licht zu anderen Menschen zu bringen. Mit diesen Geschichten können wir Kinder sehr gut heranführen an jene Menschen, die einen hellen Schein in die kalten Tage des Winters bringen. Heilige sind Lichtboten. Kinder fühlen sich angesprochen und lernen vom Gut-Sein und der Ausstrahlung dieser Männer und Frauen. Als Lichtträger markieren sie eine Wendezeit (Wintersonnwende) und bereiten zugleich vor auf das kommende Weihnachtsfest und die Geburt Jesu, der sagt: „Ich bin das Licht der Welt, das Licht, das Leben schenkt und auf Gottes Herrlichkeit verweist. Wer mit mir geht, wird nicht im Dunkeln sein“ (Joh 8,12). Die vier ausgewählten Lichtboten können in der Auseinandersetzung im Unterricht für die Kinder zu starken Begleitern einerseits, aber auch zu Vorbildern andererseits werden, selbst Licht in das Dunkel anderer Menschen zu bringen: „Mache dich auf und werde Licht!“ Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? In der Ausgabe findet sich zu dieser Frage ein Unterrichtsbeitrag zum Bilderbuch „Weihnachten ist, wenn ...“. Materialien: eine Kartei zum Symbol Licht das Erzählheft „Nikolaus von Myra: Heiliger und Held der Kinder“. Moderation: Susanne von Braunmühl
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Gesamtwerk
Was hat das Kreuz mit mir zu tun?
Ist Jesus nun für unsere Sünden gestorben und wie soll man die Metaphern vom Opferlamm und Sühnopfer verstehen? Ist es Zeit, diese Vorstellungen über Bord zu werfen, weil sie dem heutigen Lebensgefühl zu widersprechen scheinen, weil man meint, nicht mehr vermitteln zu können, was damit gemeint ist? Oder muss man sie nicht vielmehr neu interpretieren? Diese Debatte wird vielen Religionslehrerinnen und Religionslehrern bekannt sein, aber unseren Schülern ist sie fern. Ihnen begegnet das Kreuz in ganz unterschiedlichen Weisen: natürlich in Kirchen, als Kreuz, als Kruzifix, im Bild auf dem Altar. Es begegnet aber auch als Schmuck, selbst als Tattoo. Ist es Mode oder Glaubensüberzeugung, die dahinter steht? Und die Frage nach dem „Opfer“ findet ihren Widerhall auf vielen Schulhöfen. In diesem Heft werden neben den Deutungen des Kreuzes auch biblische und historische Fragen aufgegriffen: Was ist damals überhaupt passiert und wer trägt die Verantwortung für Jesu Tod am Kreuz? Man kann fragen, ob Hoffnung auf ein neues, anderes und besseres Leben sich allein auf den Tod Jesu beziehen kann. Aus dem Inhalt: "Wo ist denn hier das Kreuz?" "Du Opfer!" oder wie Jesus mit Ausgrenzung umging Das Kreuz als Tattoo. Zwischen Bekenntnischarakter und Modeerscheinung Ein Bild des Jammers. Ein narrativer Zugang zum Isenheimer Altar Wer ist schuld am Tod Jesu? Die Evangelisten erzählen vom Prozess Jesu
Gesamtwerk
Ist Glaube gefährlich?
Da wird der Berliner Rabbiner Alter beleidigt, bedrängt und geschlagen – bloß weil er durch seine Kippa als Jude erkennbar war. Da beleidigen muslimische Viertklässler in Neu-Ulm andere Schüler mit der Bezeichnung „Du Christ!“ und drohen ihnen an: „Christen muss man töten.“ Und da werden muslimische Schüler nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo an einer Mittelschule in Starnberg gemobbt und als Terroristen beschimpft. Richten Religionen nicht nur Unheil an und drohen sie nicht, alle aufklärerischen Errungenschaften moderner Zivilkultur zu unterminieren? Und umgekehrt: Riskieren die, die sich als Christen, Juden oder Muslime zu erkennen geben, nicht Leib und Leben? Das Heft transformiert diese Fragen in die Schülerperspektive: „Ist Glaube gefährlich?“ Dass dieses Problem im Religionsunterricht auf der Tagesordnung stehen würde, war noch vor einigen Jahren kaum zu erwarten – höchstens in der historischen Rückschau auf die Verfolgung der Urchristen (Apg), die bekennenden Christen in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur oder im Blick auf die Opfer, die die Gewaltgeschichte des Christentums gefordert hat. Heute aber hat es vor allem durch die diversen Facetten des Fundamentalismus eine unausweichliche Brisanz gewonnen, und dieser Fundamentalismus ist in allen drei Religionen zu Hause. Das Heft versucht, einige begehbare Schneisen in dieses Dickicht aus Verblendung, Gewalt und Religion zu schlagen. Damit nicht das Schreckensszenario mancher Jugendbücher oder gar der Soziologe Ulrich Beck Recht bekommen mit seinem Aufruf: „Die Gesundheitsminister warnen: Religion tötet. Religion darf an Jugendliche unter achtzehn Jahren nicht weitergegeben werden.“ Aus dem Inhalt: Königin Esther: Standhaft im Glauben … zum Tode verurteilt. Eine Christin im Sudan bekennt ihren Glauben Welche Religion tut (mir) gut? Monika Feths Roman „Das blaue Mädchen“ im Religionsunterricht Elisabeth Schmitz: Frau des christlichen Widerstands und Lehrerin als Vorbild Im Namen Gottes, des Allmächtigen. Wie „ticken“ fundamentalistische Juden, Christen und Muslime? Fundamentalismus: Eine Herausforderung für den Religionsunterricht Das Materialpaket enthält: Eine Chronik zur Verfolgung und Ermordung von Juden im NS-Staat DIN A1-Plakat „Verhalten der Kirchen zu Juden und Judenchristen im NS-Staat“ Materialheft mit 33 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Gott: vielfältig und geheimnisvoll
Menschen erfahren Gott in sehr unterschiedlicher Weise. In biblischen Geschichten und Bildern kann man viele dieser Erfahrungen erkennen und entdecken, wie vielfältig Gott erlebt wird, z.B. als Schöpfer und Ursprung, als Begleitender, als Ich-bin-Da, als Verborgener, als Mensch in Jesus Christus, als Kraft. Wie kann es gelingen, im Religionsunterricht die Frage nach Gott so aufzugreifen, dass Kinder, egal ob mit oder ohne christlichen Hintergrund, etwas für sich lernen können? Wenn man mit Grundschulkindern die Frage nach Gott bedenkt, kann gerade die Vielfalt und Offenheit, die sich in menschlichen Gotteserfahrungen widerspiegelt, für den Lernprozess fruchtbar gemacht werden. Wie Forscher können die Kinder sich auf die Suche nach Spuren Gottes in der Welt machen: Sie können biblische Geschichten untersuchen, sie können andere Texte und Bilder nutzen und sie können Menschen nach ihren Erfahrungen und Vorstellungen fragen. Wenn es gelingt, viele Facetten Gottes wie in einem unvollendeten Mosaik wahrzunehmen, können Kinder angeregt werden, auf Spurensuche zu bleiben und die Frage nach Gott mit auf ihren Weg zu nehmen, selbst wenn sie nicht an ihn glauben. Themen der Unterrichtsbeiträge sind unter anderem: Über Gott ins Gespräch kommen: Beppo und der rote Luftballon Gott in den Höhen und Tiefen der Jona-Geschichte Gottes Sohn am Kreuz: ein theologisches Gespräch Gottes Vielfalt entdecken: An der Arche um Acht Pfingsten: Gottes Kraft berührt und bewegt Materialien: Materiaheft „Mit einem roten Faden von Jona und Gott erzählen“ Moderation: Jeannette Eickmann, Beate Peters
Gesamtwerk
Ist Religion nichts für Jungen?
Im Religionsunterricht hört man Geschichten, füllt Arbeitsblätter aus, redet miteinander, legt ein Bodenbild, macht eine Stilleübung … „Alles Mädchenkram“, hört man die Jungen denken. Und manche sagen es auch: „Religionsunterricht ist langweilig!“ Beim Nachdenken über die Frage „Ist Religion nichts für Jungen?“ entdeckt man schnell, dass dies nur der erste Eindruck ist. Die Bibel handelt sehr oft von Jungen und Männern und von ihren Themen: Konkurrenz, Angeberei, Streit, Trauer und Versöhnung. Auch im Religionsunterricht kommt es darauf an, die Jungen als vielfältig wahrzunehmen: „Die“ Jungen gibt es so wenig wie „die“ Mädchen. Dieses Heft will dazu beitragen, Rollenklischees aufzubrechen und die Wahrnehmung dafür zu schärfen, was Jungen wirklich interessiert. Aus dem Inhalt: Was biblische Geschichten über Gewalt erzählen Wie Menschen zur Zeit Jesu lebten. Wir bauen ein Modell der Stadt Kapernaum Eine spielerische Auseinandersetzung mit Martin Luther und der Reformation Stärke und Schwäche in der biblischen Darstellung des Apostels Paulus Die Auseinandersetzung mit Männerbildern anhand des Films „Gran Torino“ Jesus – nicht nur lieb: Wahrnehmung und Spurensuche Das Materialpaket enthält: Ein Lernspiel: Luther. Wer er war und in welcher Zeit er lebte Spielplan 7 Stationskarten 16 Informationskarten 32 Fragekarten 40 Ereigniskarten 96 Luthertaler Zertifikate Spielanleitung didaktischer Kommentar Materialheft mit 33 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Können wir rausgehen? Ausserschulische Lernorte
Rausgehen – einfach so? Wie kann ein außerschulischer Lernort mit schulischem Fachunterricht in Beziehung gesetzt werden? Für das Modell „Schule trifft Lebenswelt im Original“ soll in diesem Heft eine Lanze gebrochen werden. In der Logik und der Sprache der Kompetenzorientierung: Schülerinnen und Schüler können durch die Öffnung der Schule individuelle und kirchliche Formen der Praxis von Religion kennenlernen und daran teilhaben. Sie können religiöse Motive und Elemente in der Kultur identifizieren, kritisch reflektieren sowie Herkunft und Bedeutung erklären. Aus dem Inhalt: Einen Schöpfungsspaziergang planen Eine Schülerfrage zum Thema Tierheim Was Bäume und Menschen verbindet Mit Jugendlichen einen Pilgertag planen und gestalten Grundbedürfnisse im Kloster entdecken Besuch einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung Eine allgemeine Checkliste für außerschulische Lernorte soll helfen, die Planung zu vereinfachen. Die Tipps zur Lernstandserhebung und Auswertung sind vielseitig und variabel verwendbar. Das Materialpaket enthält: Meditationskarten: Acht Stationenkarten zum Pilgern Materialheft: 27 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen und sechs Methoden "Logbuch Wald" Ein Beutebuch im Klassensatz
Gesamtwerk
Unter Gottes Segen
"Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen ..." Das Wort "Segen" ist uns in alltagssprachlichen Zusammenhängen durchaus geläufig. Auch Kinder kennen und benutzen es, wenn auch oft ohne tiefergehende Gedanken. Welchen Unterschied gibt es zwischen Glück, Segen und einem guten Wunsch? Segenshandlungen begegnet man heute weitgehend in Kirchen und in liturgischen Vollzügen. Grundschulkinder, die beim Einschulungsgottesdienst persönlich durch Handauflegung gesegnet wurden, erinnern sich daran oft sehr lange. Eine Segenshandlung ist mehr als ein guter Wunsch: Die Kinder sollen ihn als Ausdrucks- und Gestaltungsform gelebter Religion kennenlernen und ihn als religiöse Zeichenhandlung zu deuten versuchen. Biblische Geschichten lassen etwas von der Kraft des Segens ahnen. Themen der Beiträge sind unter anderem: Die Verheißung an Abraham Eine Segenshandlung an Kindern Noah: Mit Kindern angesichts heutiger Fluten über Gottes Zuspruch sprechen Die Tradition von Segenstafeln an und in Häusern erkunden Mit Gottes Segen auf dem Weg Zur Theologie von Segen und Fluch Materialien: Mit Gottes Segen auf dem Weg: Eine Andenkensammlung zum Segen über vier Schuljahre Fotokartei: Haussegen und Segenstafeln Moderation: Ingrid Illig, Lena Kuhl
Gesamtwerk
Vergeben – wozu?
Ein genuscheltes "T'schuldigung" geht schnell über die Lippen. Doch was heißt es, ernsthaft um Entschuldigung, um Vergebung zu bitten? Und warum ist das so schwer? Der Titel des Heftes 16 geht noch einen Schritt weiter und stellt die Frage: "Vergeben – wozu?" und greift damit die beliebte und oft lapidar verwendete Floskel "Ich war?s nicht!" auf. Der Schwerpunkt dieses Themenhefts liegt zum einen darauf, dass Schuld und Sünde die Beziehungen zwischen dem Menschen und Gott und den Menschen untereinander von Grund auf vergiften, zum andern darauf, dass Vergebung eine Macht ist, die Verhältnisse sowohl im individuellen Bereich als auch im gesellschaftlichen Bereich wieder zurechtbringen kann. Vergebung? Wozu? – Um den Teufelskreis von Schuldzuweisungen und Selbstrechtfertigung wirksam zu unterbrechen, dadurch frei zu werden und Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen zu lernen.Aus dem Inhalt: Warum es so schwer ist, um Vergebung zu bitten Der Fall David: Ein Prophet liest einem König die Leviten Vom Schwerverbrecher zum Pastor Die Arbeit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste Versöhnung mit den Tätern? Das Materialpaket enthält: Vorleseheft und Vertiefungsmöglichkeiten zu Jerry Spinellis Buch "Taubenjagd" Materialheft mit 38 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Wunder wirken
Heilungswunder sind Geschichten der Hoffnung auf ein anderes Leben, symbolhaft verdichtete Zeugnisse von Erfahrungen mit Jesus. Die neutestamentlichen Geschichten von den Wundern, die Menschen mit und durch Jesus erlebten, gehören zum klassischen Bestand des Religionsunterrichts in der Grundschule. Wundererzählungen sprechen wider die aufgeklärte Vernunft und gegen soziale Regeln; sie sind Zeichen der Gottesbegegnung und Gottesherrschaft, Zeichen für Gottes wunderbares Handeln in der Welt. Das Staunen steht am Anfang, die Dankbarkeit folgt (nicht immer). Wenn Jesus den Geheilten sagt "Dein Glaube hat dir geholfen", dann folgt der Glaube nicht der Erfahrung von Heil; die Heilung ist kein Grund, Beweis oder Auslöser für den Glauben, sondern der Glaube ist der Heilserwartung vorausgegangen. Die Spannung zwischen Wissen und Glauben lässt sich nicht ohne weiteres übergehen. Auch wenn didaktisch immer wieder versucht wird, Wundergeschichten von einer magisch-übernatürlichen Perspektive abzurücken, sie aber auch nicht als Legende abzutun, bleiben die Grundfragen der Kinder (und Erwachsenen): Wirkt Gott Wunder? Sind Jesu Wundertaten wirklich passiert? Passieren heute auch noch Wunder? Themen der Beiträge sind unter anderem: Die Heilung des Taubstummen in der Eingangsstufe Genderaspekte bei der Heilung des Gelähmten Die Heilung am Teich Betesda im gemeinsamen Unterricht Heil: Entdeckung zu einem interessanten Wort Zur Theologie von Heil und Heilung Material: die Kartei "Als Begriffsdetektiv unterwegs", mit der die Kinder zentrale Begriffe aus Religion und Theologie entdecken und erschließen können Moderation: Jeannette Eickmann, Dietlind Fischer
Gesamtwerk
Auferstehung, was soll das sein?
Glauben an die Auferstehung der Toten, das heißt: Die Zukunft ist keine Sackgasse, ein Weg liegt vor uns, da Leben geht weiter! Dennoch meint nur ein Drittel der Gläubigen in Deutschland, dass Jesus Christus wirklich auferstanden ist. In der Religionspädagogik wird beim Thema "Sterben, Tod und Auferstehung" viel über Sterben und Christi Kreuzestod gesprochen. Aber die Auferstehung wird oft verschwiegen – wie soll man sie auch beschreiben? Die zentrale Frage der Schülerinnen und Schüler, der in diesem Heft nachgegangen wird, lautet: Was soll das sein? Der Glaube an die Auferstehung ist nicht einfach verstehbar und schon gar nicht rational zu ergründen. Darum wird es auch im Unterricht als ien schwieriges Thema wahrgenommen. Lehrkräfte können jedoch Deutungen reflektieren und Zugänge öffnen, durch die die Auseinandersetzung mit der Frage Auferstehung weitergehen kann. Aus dem Inhalt: Ostererzählungen kennenlernen Bräuche und Symbole zum Fest der Auferstehung erschließen Traueranzeigen und die Honnungn auf ein Leben nach dem Tod Die Wiederbelebung von Jairus Tochter und Lazarus Religionsgeschichtliche Zugänge zum Auferstehungsglauben Bildliche Darstellungen von Auferstehung deuten lernen Das Materialpaket enthält: 7 Folien mit 22 Bildern zu den Unterrichtsbeiträgen Materialheft mit 42 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Gerecht und solidarisch: Globales Lernen
Die Sternsingeraktion, Erntedank und das Martinfest sind feste Anlässe im Jahr, um über das Teilen und (un-)gerechte Verhältnisse in der Welt nachzudenken. Dies kann aus sozialen, aber auch religiösen Beweggründen geschehen: Gerechtigkeit und Solidarität sind Ausdrucksformen des christlichen Glaubens. Kinder im Grundschulalter interessieren sich dafür, wie es Altersgenossen in anderen Regionen der Welt geht, wie sie leben, wie sie lernen, mit welchen Spielsachen sie spielen etc. An diese Aufgeschlossenheit ist anzuknüpfen und anhand von Fallbeispielen zu zeigen, was die Kinder insbesondere in ärmeren Ländern mit Kindern in Deutschland gemeinsam haben und worin sie sich unterscheiden.Aus diesem Bewusstsein der einen Welt ergibt sich eine gegenseitige Verantwortung füreinander im Sinne einer universalen Solidarität. Wiederum anhand von Beispielen kann gezeigt werden, wie eine Solidarität mit Kindern in anderen Teilen der Welt praktiziert werden kann. Die Reflexionsfähigkeit darüber, was die Welt gerecht macht, soll nachdrücklich gestärkt werden. Themen der Beiträge sind unter anderem: Die Sternsinger als eine Chance für Globales Lernen Straßenkinder in Brasilien Christen feiern weltweit gemeinsam Eine Partnerschule in Namibia Materialien: Fotobilderbuch „Suleiman in Jambiani: Wie ein Kind in einem Dorf in Tansania lebt“ Schulgottesdienst „Gott liebt seine Kinder – in Deutschland und Namibia“ Moderation: Dietlind Fischer, Norbert Mette
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