Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke
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Religion
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Hauptsache gesund?
Die Erfahrung von Krankheit und Leid ist so alt wie die Menschheit selbst. Die biblischen Texte zeugen davon und verdichten sie in Mythen, Gebeten und Erzählungen. Das Heftthema "Hauptsache gesund?" hinterfragt den heutigen gesellschaftlichen Umgang mit Gesundheit und Krankheit. Die Schülerinnen und Schüler lernen unter anderem Fragen nach körperlicher Selbstbestimmung und glücklichen Seiten des Krankseins zu stellen, die neue Sorge um den eigenen Körper zu hinterfragen und den Umgang mit Krankheit und Behinderung kennen. Mit dem Heft "Hauptsache gesund?" soll infrage gestellt werden, dass es im Leben um "Hauptsache gesund!" geht. Krankheit und Kranksein sowie letztlich auch der Tod gehören dazu. Während Unterrichtssequenzen zu "Sterben und Tod" schon lange zu den Klassikern des Religionsunterrichts gehören, werden Krankheit und Gesundheit nur höchste selten thematisiert. Es scheint, als ließe sich darüber besser in poetischer Form sprechen und schreiben. Aus dem Inhalt: Die Erfahrung von Krankheit und Heilung in der Bibel Vom Umgang mit Krankheit und Behinderung im Schulalltag anhand des Jugendbuches "Wunder" von R.J. Palacio Die glücklilchen Seiten des Krankseins wahrnehmen und begreifen Begegnungen mit afrikanischer Heilung im Jugendbuch "Auf dem Strom" "Beim Leben meiner Schwester": Geplant oder nicht: "Ich bin hier." Die neue Sorge um den Körper wahrnehmen, deuten und mit christlichen Wertevorstellungen in Beziehung setzen Das Materialpaket enthält: 4 Folien mit 12 Bildern zu den Unterrichtsbeiträgen Materialheft mit 40 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Wo gehöre ich eigentlich hin?
Sich zugehörig fühlen, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Es ist ein sehr individuelles, meist unbewusstes Gefühl, das selten direkt benannt wird, aber dennoch stark wirkt. Wo gehöre ich eigentlich hin? Diese Frage stellen sich auch Kinder und Jugendliche, die auf ihre Art Zugehörigkeit und Gemeinschaft suchen. Sie erfahren, dass Beziehung auf unterschiedliche Weise entsteht, aber auch zerbricht. Sie jagen Idolen nach und suchen Persönlichkeiten, mit denen sie sich identifizieren können. Diesem Zusammenhang von Identität, Zugehörigkeit und Bindung widmet sich dieses Heft. Während die Selbstbestimmung die Frage "Wer bin ich?" zu beantworten sucht, liegt das Wesen der Zugehörigkeit eher in der Betrachtung des Umfelds wie auch darin, selbst vom Umfeld betrachtet zu werden. Dabei gibt es unterschiedliche Bereiche, in denen Jugendliche Zugehörigkeit erfahren – oder vergeblich suchen: der öffentliche Bereich, der soziale Bereich, der persönliche Bereich und der so genannte intime Bereich. Die Unterrichtsbeiträge sollen Anregungen bieten, gegenseitige Wertschätzung zu erlernen oder Gemeinschaft als Aufgabe wahrzunehmen. Schülerinnen und Schülern können der Konfirmation im Wandel der Zeit nachspüren, für die Gefahren von Cybermobbing sensibilisiert werden oder Filme zur Festigung der eigenen Identität kennenlernen. Aus dem Inhalt: Der fantastische Mr. Fox oder: Dazugehören braut Anerkennung Gemeinschaft als Aufgabe warhnehmen Konfirmation im Wandel der Zeit Einscheidungsfindungen um ein Feier Wo mitmachen und sich einsetzen lohnt Der Sportfilm "Höllentour" : Mehr als nur ein Radrennen Ich und die Anderen - nicht ohne die Anderen: Zwei Filme über den eigenen Standpunkt Wie viel halte ich aus? Über Mobbing im Internet Das Materialpaket enthält: Materialheft mit 48 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen A1-Poster mit Comicsequenzen 12 Bildkarten zum Thema Gemeinschaft 4 Bildkarten zu Konfirmationen 18 Bildsequenzen zum Film Balance
Gesamtwerk
Weißt du, wo der Himmel ist? Gleichnisse
Fragt man Kinder nach ihrem Wissen über den Himmel, erzählen sie vom blauen Himmel mit Sonne, Mond und Sternen. Aber welche Vorstellung haben sie vom Himmelreich Gottes? Dieses Heft bietet verschiedene Herangehensweisen, um mit Grundschulkindern den religiösen Himmel zu entdecken. In den Gleichnissen erzählt Jesu von einer neuen Wirklichkeit, die mit ihm begonnen hat und deren Garant er ist. Er gibt Hoffnung auf eine Welt, in der Menschen glücklich miteinander leben können, auch weil sie sich in der Nähe Gottes wissen. Die Unterrichtsideen fordern die Kinder heraus, darüber nachzudenken, was die Gleichnisse Jesu vom Himmel, dem Reich Gottes erzählen. Themen der Beiträge sind unter anderem: Der barmherzige Samariter Das Gleichnis vom Senfkorn inklusiv Die Arbeiter im Weinberg Das Gleichnis vom Feigenbaum Das Gleichnis vom Schalksknecht Material: Kartei "Weißt du, wo der Himmel ist" mit Bildern, Texten und Liedern, die das Fragen nach dem Reich Gottes anregen Moderation: Beate Peters, Susanne von Braunmühl
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Gesamtwerk
Wunder – gibt's die wirklich?
"Wunder geschehen – ich hab’s gesehen", lautet ein zeitgenössischer Song von Nena & Friends. Aber warum tun unsere Schülerinnen und Schüler sich so schwer mit Wundergeschichten damals in der Bibel, aber auch mit Wundern heute? Sind Wunder für den Glauben wirklich essentiell? Die Praxisbeiträge bieten unterschiedliche Zugänge, um Kindern und Jugendlichen "Wunder" und biblische Wundererzählungen näherzubringen. Wer kann sich heute noch wundern? Diese Frage ist auch für den Religionsunterricht essenziell, da unsere Welterfahrung ambivalent ist: Einerseits pochen wir auf Kausalzusammenhänge, andererseits verspüren wir die Sehnsucht danach, dass diese Lebenswelt Menschen nicht völlig gefangen halten möge. Dieses Themenheft bietet unterschiedliche thematische Zugänge, anhand derer mit Schülerinnen und Schülern sich dem Thema Wunder genähert werden kann: Wundertüten füllen und leeren, biblische Wundererzählungen als erinnerte Rettungs- und Hoffnungsgeschichten erfahren oder über Deutungen von Wundern nachdenken. Sich die Frage stellen, ob wundersame Heilungen reine Glaubenssache sind oder eine Wunderausstellung planen und durchführen. Aus dem Inhalt: Wundertüten füllen und leeren Biblische Wundererzählungen kennenlernen Über Deutungen von Wundern nachdenken Dem menschlichen Grundbedürfnis nach Heilung nachspüren Mit Jugendlichen zum Thema Wunder theologisieren Eine Wunderausstellung planen und durchführen Das Materiakpaket enthält: Materialheft mit 32 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen CD-ROM mit 48 Kunstbildern zu Wundern samt Bibelstellen 4 Impulsbilder auf 2 Folien
Gesamtwerk
Tod – und was dann?
Der Tod kommt in ganz unterschiedlicher Weise zu den Kindern: Es ist die tote Amsel im Park, das eigene Meerschweinchen, die Großeltern. Wer mit Kindern über den Tod und das Sterben spricht, spürt ihre Ängste, aber auch ihr großes Interesse und ihr Bedürfnis, sich mitzuteilen. In diesem Heft wird anhand einiger Bilderbücher aufgezeigt, wie die in ihnen angebotenen Vorstellungen vom Danach um biblische Hoffnungsbilder (Psalmen, Jesaja, Auferstehung, Reich Gottes) erweitert werden können. Bilderbücher sind ein gutes Medium für diese Gespräche: Die Kinder können sich mit den geschilderten Ereignissen auseinandersetzen, den Bezug zum eigenen Leben herstellen und neue Wege aufdecken. Sie helfen, die Sprachlosigkeit zu überwinden, sie geben Raum zum Erzählen, für Assoziationen und für die Ausgestaltung. Themen der Beiträge sind unter anderem: Todesvorstellungen von Kindern Mit Kindern über den Tod sprechen: Unterrichtsvorbereitung und Elternarbeit "Hat Opa einen Anzug an?": Ein Buch voller Fragen zum Tod Trauer bewältigen durch Erinnerung mit "Orangen für Opa" Der Tod als großes Geheimnis in "Abschied von Opa Elefant" Der Tod eines Tieres in "Adieu, Herr Muffin" Biblische Hoffnungsbilder Material: Kartei "Einmal wird alles anders sein. Geschichten, Worte und Bilder zum Nachdenken über den Tod" Moderation: Susanne von Braunmühl, Beate Peters
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Gesamtwerk
Weihnachten – und wann kommt Frieden?
Weihnachten ist geliebt und verschrien zugleich: Kein anderes Fest im Kirchenjahr spaltet die Meinungen wie dieses. Weihnachten "light" ist das vorherrschende gesellschaftliche Erscheinungsbild; theologisch betrachtet ist Weihnachten ein Frieden bringendes Kontrastgeschehen. Religionspädagogisch setzt die Weihnachtsthematik ein Lernen in Gang, bei dem die Deutung der Wirklichkeit viele Optionen offenhält und die existentiellen Fragen nach Lebenssinn, eigenen Werten und Überzeugungen auch ganz anders in den Blick genommen und gelebt werden können. Im Privatleben und in der Schule kommt Weihnachten immer sehr überraschend. In dieser Ausgabe finden sich Unterrichtsideen, die Ihnen zwar nicht der Weihnachtsstress nehmen, mit denen Sie aber Ihren Unterricht praxis- und kompetenzorientiert bereichern können. Wie können Weihnachten und Frieden konkret zusammengedacht werden? Schülerinnen und Schüler suchen u. a. die Weihnachtsbotschaft im eigenen Umfeld, entwickeln und gestalten eigene Vorstellungen von Frieden, gehen dem Geheimnis von Weihnachten am Ursprungsort Bethlehem auf die Spur, erforschen Hintergründe der Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus und entdecken die gesellschaftskritische Dimension von Weihnachten anhand der Friedensbewegung in der DDR. Aus dem Inhalt: Das Leuchten der Friedensstrahlen Wo finden wir die Weihnachtsbotschaft? Bethlehem: Die Stadt, in der alles anfing Die Dresdner Frauenkirche als Lernort des Friedens Hintergründe der Weihnachtsgeschichten nach Lukas und Matthäus Weihnachtsandachten beurteilen und selbst verfassen Die gesellschaftskritische Dimensionen christlicher Feste und Symbole entdecken Das Materialpaket enthält: Materialheft (DIN A4) mit 44 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen CD (Audio und PDF) mit: literarischen Texten zu Weihnachten, Weihnachtsliedern von Maybebop und Kurznachrichten aus aller Welt
Gesamtwerk
Advent & Weihnachten
Keine andere Zeit im Kirchenjahr ist so geprägt von traditionellem und modernem Liedgut wie die Advents- und Weihnachtszeit. Lieder und Musik sind wertvolle Ausdrucksmittel der Botschaft von der Menschwerdung Gottes. Im gemeinsamen Hören, Singen und Tanzen kann etwas angestoßen werden, was über die rein verstandesmäßigen Zugänge nur schwer möglich ist. Deshalb möchten wir in diesem Heft dem Geheimnis von Weihnachten über das Singen und die Musik auf die Spur kommen, z.B. "Seht, die gute Zeit ist nah": Mit Jesus kommt Gott in die Welt "Fröhlich soll mein Herze springen": So erzählen die Hirten von der Botschaft auf dem Feld "Gott wird Mensch": Ein Weihnachtssingspiel für die Grundschule "Jauchzet, frohlocket!" Die musikalische Weihnachtsgeschichte von Johann Sebastian Bach "Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg": Die drei Weisen aus dem Morgenland "Betelehemu": Weihnachten anderswo: Eine Krippendarstellung aus Afrika Material: eine CD mit alten und neuen Advents- und Weihnachtsliedern sowie dem Weihnachts-Singspiel "Gott wird Mensch" Moderation: Susanne von Braunmühl, Gertrud Miederer
Gesamtwerk
Was geht mich das Fremde an?
Auch wenn "das Fremde" im Alltag in Gestalt ungewohnter kultureller Traditionen oder religiöser Bräuche unmittelbar präsent ist, begegnet es Schülerinnen und Schülern keineswegs auf Schritt und Tritt. Es gibt viele Strategien, mit denen man sich dagegen abschotten oder sich ihm entziehen, es ignorieren oder verdrängen kann. Eine zentrale Aufgabe der Schule ist es, Schülerinnen und Schüler mit "dem Fremden" in seiner sachlichen und personalen Dimension zu konfrontieren - anders ist weder Bildung im Allgemeinen noch religiöse Bildung im Besonderen möglich. "Fremde" leben in Deutschland, sie leben hier, sie arbeiten hier, sie gehen hier in die Schule. Viele "Fremde" sind in Deutschland geboren und sie wollen hier leben. Gleichzeitig wird über Integration, Inegrationswillen oder -unwillen, über Anpassung und Parallelgesellschaften diskutiert wie selten zuvor – auch in Schulen. Das Thema Fremde und Fremdheit durchzieht auch den Religionsunterricht: Es beginnt mir den "fremden" biblischen Texten, die alle schon deshalb bei Schülerinnen und Schülernauf Ablehnung stoßen. Inhaltlich geht es in den biblischen Texten immer wieder um Aufbruch in die Fremde, um den Umgang mit Fremden – und genaz zentral um die Begegnung mit Gott, der trotz aller Nähe auch immer ein "fremder Gott" ist. Die Unterrichtsbeiträge bieten unter anderem Vorschläge für den Umgang mit dem Fremden in einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft, respektvolles Verhalten gegenüber Menschen und in Gebetshäusern zu erlernen oder eigene Erfahrungen mit "Fremdsein" zu Psalmworten in Beziehung zu setzen. Aus dem Inhalt: Mit "Fremden" vor dem Hintergrund von Flucht und Migration umgehen Respektvolles Verhalten definieren und einüben Fremdheitserfahrungen mit Psalmworten in Beziehung setzen Dialogfähigkeit als bedeutsam im Umgang mit Fremden erkennen Der Frage nach der Würde des Menschen nachgehen Bilder von Christus mit eigenen Vorstellungen vergleichen Das Materialpaket enthält: 8 Bildkarten: Christusbilder Poster: Schuljahreskalender der Religionen 2013/14 Materialheft: 43 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Geschwisterbeziehungen
Beziehungen zu Geschwistern sind urwüchsiger als vieles andere im Leben eines Menschen und prägen das eigene Selbstbild oft ebenso sehr wie die Beziehung zu den Eltern. An Geschwister-Geschichten aus der Bibel können Kinder lernen, dass sie nicht allein sind in ihren Empfindungen. Zahlreiche Geschichten sind aus dem Kraftfeld „Geschwisterbeziehung“ heraus entstanden. Diese zeigen den Kindern, dass auch andere um die elterliche Zuneigung konkurrieren und sich ihren gegenüber Brüdern oder Schwestern durchsetzen müssen. Geschwister können aber auch Verbündete sein, die sie in ihren eigenen Vorhaben unterstützen. In diesem Heft finden Sie Unterrichtsbeiträge zu folgenden Geschwistern der Bibel: Jakob und Esau: Streit und Versöhnung Das Gleichnis vom verlorenen Sohn Der Bund der Geschwister Mose, Aaron und Mirjam Der Konflikt der ungleichen Schwestern Maria und Marta Der Rangstreit der Jünger Josef und seine Brüder Material: eine Bildersammlung, die zu einem Gespräch über Geschwister in biblischen Geschichten einlädt Moderation: Lena Kuhl
Gesamtwerk
Behinderung: inklusiv
In vielen Geschichten der Bibel spielen Menschen mit Behinderungen eine Rolle, häufig erzählen sie Typisches von den Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Wer sich mit Kindern diese Erzählungen vornimmt, bekommt Fragen gestellt: Warum hat Gott Menschen mit Behinderungen gemacht? Warum werden nicht alle geheilt, die an Jesus glauben? Sind Krankheiten und Behinderungen etwa eine Strafe Gottes? "Jeder kann etwas – keiner kann alles" ist eine Kernaussage dieses Heftes. In diesem ganzheitlichen, inklusiven Denken sind alle Menschen sehr verschieden begabt und begrenzt. Behinderungen können dabei durchaus besondere Grenzen und Herausforderungen bedeuten. Das im Alltag zu erleben führt zum Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen. Die Unterrichtsbeiträge zeigen, wie die Kinder Achtsamkeit, soziale Kompetenzen, Empathiefähigkeit und Mitgefühl erlernen und mit den Unterschieden zwischen Menschen akzeptierend, respektvoll und wertschätzend umgehen können. Themen der Beiträge sind u.a. Interview mit Rainer Schmidt – einem, der (er-)lebt, wovon andere sprechen Gemeinsames Lernen mit der Josefsgeschichte: Symbolspiel Durch's Leben getragen: Die Heilung des Gelähmten. Lernen in jahrgangsgemischten Gruppen Jeder kann etwas – keiner kann alles. Die eigenen Fähigkeiten und Grenzen erfahren Gemeinschaft erfahren mit dem Leib-Bild des Korintherbriefs Ein Schlüssel-Projekt für den inklusiven Religionsunterricht Jeder Mensch braucht einen Aaron an der Seite. Behinderung aus theologischer Sicht Material: Arbeitsblätter und Fotos zur Lernsequenz "Jeder kann etwas – keiner kann alles" Moderation: H.-Jürgen Röhrig, Dietlind Fischer
Gesamtwerk
Was bringt mir die Bibel?
Die Bibel steht bei vielen ungelesen im Regal und viele klagen: "Ich verstehe das nicht" -, obwohl es den Propheten und Jesus doch eigentlich darum ging, den Menschen die Botschaft von Gottes neuer Welt verstehbar zu machen. Darum müssen "Schlüssel zur Bibel" gesucht werden, die einen Zugang zum Buch der Bücher ermöglichen. Die Bibel – ein Buch, bei dem vieles mitschwingt. Sie gilt als Heilige Schrift und ist mit weitem Abstand das meistübersetzte und meistverbreitete Buch der Welt. Doch was bringt mir die Bibel? Die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler, mit der Bibel umzugehen, sollte – im Sinne eines kumulativen Aufbaus von Kompetenzen – über einen langen Zeitraum aufgebaut werden. Allerdings kommt es immer darauf an, dass biblische Texte und die Auseinandersetzung mit der Bibel als relevant für das eigene Leben erkannt werden.Die Unterrichtsbeiträge bieten unter anderem Zugänge und Sicherheit im Umgang mit dem Bibelbuch, lassen die Entstehung der biblischen Geschichten nachvollziehbar werden und das Matthäusevangelium als Erlebnisbuch erkunden. Aus dem Inhalt: Sicherheit im Umgang mit der Bibel schaffen Biblische Geschcihten durch eigenes Erzählen verstehen Einen Bibelsprich als Lebensbegleiter finden Mit biblischen Personen in sozialen Nitzwerken kommunizieren Das Matthäusevangelium als Erlebnisbuch erkunden Die Entstehung der biblischen Geschichten nachvollziehen Das Materialpaket enthält: Methodenkarten: 14 Impulskarten mit Kommentar zum Thema "Bibelgeschichten begegnen, Bibelgeschichten erzählen" Materialheft 30: Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen Folien: Zusätzliches Material zu verschiedenen Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Warum nennen sich Menschen Christen?
Zu den zentralen Anliegen des Religionsunterrichts gehört, dass die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Bedeutung des christlichen Glaubens für ihr eigenes Leben und für das Leben anderer wahrnehmen, verstehen und darüber kommunizieren können. Dafür bedarf es der Begegnung mit der Ursprungssituation des Christentums und mit geschichtlichen Beispielen gelebten Christentums, aber auch mit der Fremdheit christlicher Glaubens- und Lebensformen die zu einem differenzierten Bild des Christentums beitragen können. Begriff und Phänomen des Christentums sind heute für Schülerinnen und Schüler nicht mehr selbstverständlich; erst recht begegnen sie kaum noch der Selbstbezeichnung eines Menschen, der von sich sagt, er sei Christ. Allenfalls den kirchlichen Mitarbeitern wird zugestanden, sie seien doch wohl so etwas wie professionelle Christen, Christen von Berufs wegen. In vielen Lerngruppen erfordert es großen Mut, sich als Christ zu "outen" bzw. fällt es Schülerinnen und Schülern schwer zu erklären, warum sie Christen sind. Möglicherweise können sie noch auf ihre Taufe verweisen, in der sie zu Kirchenmitgliedern geworden sind, aber eine genauere Auskunft, warum sich Menschen Christen nennen, ist kaum zu erwarten. Die Unterrichtsentwürfe bieten unter anderem kreatives Schreiben zu biblischen Texten, eine spielerische Begenung mit zentralen Personen der Christentumsgeschichte sowie Einblicke in die Entwicklung des Christentums und seiner Konfessionen. Aus dem Inhalt: Auf kreative Weise der "Faszination Jesus" auf die Spur kommen Freiheitsthematik und christlichen Glauben im zusammenhang sehen Zentralen Personen der Christentumsgeschichte spielerisch begegnen Eigene Orientierungen zum Glauben und Nicht-Glauben finden Einblicke in die Entwicklung der christlichen Konfessionen gewinnen Das Materialpaket enthält: Poster Thema "Entwicklung des Christentums und seiner Konfessionen" Materialheft: 22 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen 128 Spielkarten: Lernspiel "Wer kennt sich aus bei 'Christens' "?
Gesamtwerk
David
"Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids ..." So beginnt das Neue Testament. In den ersten Versen seines Evangeliums führt Matthäus sämtliche Vorfahren Jesu mit Namen auf und bezeichnet gleich im ersten Satz Jesus als "Sohn Davids". Wer ist dieser David? David – was für ein Mensch! In seiner schillernden Persönlichkeit erleben wir ihn faszinierend und erschreckend, als Menschen mit sympathischen Zügen, als frommen Beter und rücksichtslosen Strategen. Der Religionsunterricht muss dem Bild Davids in seiner Widersprüchlichkeit gerecht werden und kann so die Grundfragen des Lebens berühren, in dem sich jeder stellenweise wiederfinden kann: stark und schwach, mutig und ängstlich, zweifelnd und vertrauensvoll, sensibel und rücksichtslos sein. Themen der Beiträge sind u.a. Samuel salbt David zum König David spielt Harfe für Saul. Die emotionale Wirkung von Musik David und Goliat. Über Mut und Angst sprechen Die Vertrauensbilder in Psalm 23 Die Eifersucht als unsichtbarer Gegner David und Batseba Der Herrscher mit der Harfe – Der historische und der biblische David Hinweise zum Umgang mit dem Bilderbuch "David, was für ein Mensch!" Material: das Bilderbuch "David, was für ein Mensch!" (s. Ergänzungstext) Moderation: Lena Kuhl
Gesamtwerk
Die dunklen Seiten Gottes
Die Bibel enthält Texte, die eine fremde, bedrohliche Seite Gottes ansprechen: Gott lässt zu, dass Menschen sterben, er bestraft sie, initiiert Unrecht, bevorzugt Betrüger oder tötet Unschuldige, sogar Kinder. Diese Erzählungen sind unangenehm, verstörend und verunsichernd, sie ängstigen und ärgern uns: Warum handelt Gott so? Sollte man in der Arbeit mit Kindern solche Texte besser weglassen? In der Auseinandersetzung mit diesen schwierigen Bibeltexten lernen die Kinder nicht nur den "lieben", gerechten, barmherzigen Gott kennen, sondern können ein facettenreiches und tragfähiges Gottesverständnis entwickeln, das nicht in jeder Lebenssituation glatt aufgeht. Die Erfahrung, dass es verschiedene Umgangsmöglichkeiten mit einer biblischen Geschichte gibt, ist wichtig. Dazu gehört auch die Erlaubnis, sich von einem ambivalent erscheinenden Gott zu distanzieren und mit seinem Handeln zu rechten. Themen der Unterrichtsbeiträge sind u.a. Die Urgeschichte vom Brudermord Hiob – "Wo ist mein Vater" im Leid? Die Geschichte von der Tempelreinigung in Standbildern erzählen Gottes Zorn und Gottes Bund in der Noah-Geschichte In den Psalmen Trost und Zuspruch finden Die dunklen Seiten Gottes? Eine Beziehungsfrage. Auf Spurensuche in Bibel und Koran Material: die Nachdenk-Kartei "Gott, wo bist du? Kinder machen sich Gedanken"
Gesamtwerk
Was bleibt, wenn jemand stirbt?
Wie können wir mit Sterben, Tod und Trauer umgehen? Diese Thematik im Unterricht aufzugreifen ist heikel und erfordert Behutsamkeit, Achtsamkeit sowie ein sensibles Wahrnehmen der Lerngruppe. Die Unterrichtsbeiträge und Materialien soll Impulse geben zu unter anderem folgenden Fragestellungen: Wie nah ist der Tod? Wer hilft, wenn jemand stirbt? Was bedeutet "tot"? Sterben und Tod mit Schülerinnen und Schülern zu thematisieren bedeutet zu allererst, ihre Gedanken, Gefühle und Fragen wahrzunehmen: Muss man vor dem Tod Angst haben? Was passiert, wenn wir sterben? Diese Thematik im Unterricht aufzugreifen ist heikel und erfordert Behutsamkeit, Achtsamkeit sowie ein sensibles Wahrnehmen der Lerngruppe. Die Unterrichtsentwürfe geben Impulse für die Schülerinnen und Schüler, den Tod als nicht furchterregenden Begleiter des Lebens zu entdecken, Möglichkeiten des Umgangs mit dem Tod und der Trauer kennenzulernen, Tod und Leben als eine untrennbare Verbindung zu verstehen. Aus dem Inhalt: Muss man vor dem Tod Angst haben? Möglichkeiten des Umgangs mit Tod und Trauer kennenlernen Tod und Leben als eine untrennbare Verbindung verstehen Wer hilft, wenn jemand stirbt? Das Hospiz als Lebensort für Sterbende ins Bewusstsein rücken Was passiert, wenn jemand stirbt? Das Materialpaket enthält: 3 Folien: Bestattungsorte, Hoffnungsbilder in der Kunst, Nachdenken über den Tod Materialheft: 22 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen 24 Info-Karten: Thema "Der Tod in den Weltreligionen" (Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus)
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