Unterrichtsmaterialien Werte und Normen: Ganze Werke Seite 9/16
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Gesamtwerk
Angewandte Ethik
»Wo wird meine Kleidung hergestellt?« »Darf ich Fleisch essen?« »Ist es okay, für ein Wochenende eine Flugreise zu machen?« Die Angewandte Ethik bildet seit ihren Anfängen vor rund 50 Jahren als eigenständige philosophische Disziplin eine Brücke zu praktischen Fragestellungen, die sich aus dem medizinischen und technischen Fortschritt ergeben, der sich zeitgleich rasant entwickelt hat. Für den Unterricht bedeutet das, dass die Ethik mitten im Alltagsleben der Jugendlichen angekommen ist: »Fridays For Future« führt zu einer Auseinandersetzung sowohl mit Umweltethik als auch mit der Frage nach einer tragfähigen Zukunftsethik. Dieses Heft bietet dazu ein spannendes Mystery-Spiel ab Jahrgang 8 und für die Sekundarstufe II ein Gedankenexperiment zu Schefflers Zukunftsethik. Auf der Grundlage eines Bilderbuchs gibt es einen Einstieg in die Tierethik als praktisches moralisches Problem schon für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5/6. Mit je einem Beitrag zu Crispr/Cas 9 und Cognitive Enhancement ist die Medizinethik für die Jahrgangsstufen 9 bzw. 10 vertreten, an die Wissenschaftsethik führt der Beitrag zum Thema Plagiat ab Klasse 8/9 heran. Das Material Extra enthält zusätzliche Arbeitsblätter zu Bereichsethiken der Angewandten Ethik, z.B. zur Sportethik, Wirtschaftsethik oder zur Digitalen Ethik. Der Kurzfilm von Steve Cutts "MAN" bietet einen visuellen Zugang zu verschiedenen Aspekten der Angewandten Ethik, die mit zwei Arbeitsblättern erschlossen werden können.
Gesamtwerk
Abgestempelt zum Außenseiter?
Wie gelingt nach einer Haftstrafe der Weg zurück in die Gesellschaft? Und wie gehen wir als Gemeinschaft mit denjenigen um, die am Rande stehen? Der als Fernsehkommissar Kowalski aus der Serie „SOKO Leipzig“ bekannte Schauspieler Steffen Schroeder engagiert sich als ehrenamtlicher Vollzugshelfer. In seinem Buch „Was alles in einem Menschen sein kann“ gibt er Einblick hinter Gefängnismauern und erzählt von seiner Begegnung mit Verurteilten. Sein Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Anhand von Textauszügen reflektieren die Lernenden Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements. In Gruppen erarbeiten sie Vorschläge für Verbesserungen im Strafvollzug. Im Rollenspiel üben sie den Perspektivwechsel aus Sicht der Opfer und Täter und schärfen ihre Urteilskompetenz.
Gesamtwerk
Was ist der Mensch wert?
Wie berechnet sich der statistische Wert eines Lebens? Was zahlen Versicherungen bei Verlust eines Angehörigen? Und nach welchen Kriterien bemisst sich der Ausfall? Die Frage nach dem Wert des Menschen zielt ab auf das Fundament unseres Selbstverständnisses und damit ins Zentrum philosophischer Anthropologie. Für Kant galt: Was einen Wert hat, hat auch einen Preis. Der Mensch aber hat keinen Wert, er hat Würde. Der Utilitarismus hingegen qualifiziert jede Handlung als gut, die das Glück der Mehrzahl der Betroffenen mehrt. Er schließt dabei nicht aus, dass Werte und Interressen Einzelner gegeneinander aufgerechnet werden. Im Rahmen dieser Einheit erfahren die Lernenden, wie der Mensch heute vermessen wird. Sie erörtern die Plausibilität solcher Verfahrensweisen und diskutieren, was ein lebenswertes Leben ausmacht. Zur Diskussion stehen dabei Versicherungssummen für Körperteile Prominenter und der Versuch, die Angehörigen der Opfer des 11. September zu entschädigen.
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Gesamtwerk
"Tote Mädchen lügen nicht"
Jay Ashers Jugendroman "Tote Mädchen lügen nicht" verhandelt ein sensibles Thema: Die 17-jährige Hannah Baker begeht Suizid. Sie hinterlässt sieben Kassetten, auf denen sie sich an verschiedene Mitschüler wendet. Was treibt einen jungen Menschen in den Selbstmord? Wo fängt die Verantwortung anderer an, wo hört sie auf? Und was können Außenstehende tun, um einen Suizid zu verhindern? Mit diesen Fragen konfrontiert der Roman seine jugendlichen Leser. Diese Einheit untersucht das Thema „Suizid“ vor dem Hintergrund des Romans aus verschiedenen Blickwinkeln. Dabei betrachtet sie auch das Ursachengeflecht, das dem Suizid vorangeht: Mobbing und sexueller Missbrauch. Sie gibt Hilfestellung zur Früherkennung und informiert über Kontaktadressen.
Gesamtwerk
Wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen
Was bedeutet Nächstenliebe? Was sagen andere Religionen hierzu? Und wie kann man sie im Alltag praktizieren? In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Lernenden mit diesen und weiteren Fragen zum Thema "Nächstenliebe" auseinander. Sie erkennen, dass Nächstenliebe und die goldene Regel in allen Religionen eine zentrale Rolle spielen, und erarbeiten den Zusammenhang zwischen Selbst- und Nächstenliebe. Anhand von Vorbildern aus Geschichte und Gegenwart diskutieren sie ihre Einstellungen zum Thema und überlegen sich, wie jeder selbst aktiv werden kann.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Wie sieht die Zukunft aus?
Was mache ich nach meiner Berufsausbildung? Wie will ich leben? Wie wird sich die Welt entwickeln? Wie stelle ich mir eine ideale Welt vor? In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Lernenden mit ihrer persönlichen Zukunft, nehmen die Welt aber auch als Ganzes in den Blick und setzen sich mit politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinander. Sie analysieren verschiedene Utopien, Science-Fiction-Geschichten sowie die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN und überlegen, was sie selbst für eine gelingende Zukunft beitragen können.
Gesamtwerk
Ist das eigentlich fair?
Soziale Gerechtigkeit zwischen den Staaten der Erde, das ist eine der zentralen Forderungen der Agenda 2030. Sie ist damit erklärtes Ziel aller Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Wie kann es gelingen, gerechte Handelsbeziehungen zwischen den verschiedenen Regionen der Erde zu etablieren? Ausgehend von den Alltagserfahrungen der Jugendlichen, ihrer Vorliebe für Schokolade oder dem elterlichen Kaffeegenuss, wird die philosophische Frage nach Gerechtigkeit gestellt. Die Lernenden setzen sich mit den Prinzipien fairen Handels auseinander und erörtern, wie sich die Lebensverhältnisse der Menschen in den Entwicklungsländern nachhaltig verbessern lassen.
Gesamtwerk
Das Gewissen
Das Gewissen hilft uns bei der Unterscheidung zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch. Es formuliert die sich daraus ergebende Aufforderung, moralisch zu handeln. Das Gewissen ist nicht angeboren. Vielmehr bildet es sich heraus in Abhängigkeit von sozialen, politischen und religiösen Normen sowie durch Erziehung und Umwelteinflüsse. Es unterliegt dem Wandel weltanschaulicher Zeitströmungen und dem wechselnden Einfluss moralischer Instanzen. Fragen nach der Unfehlbarkeit des Gewissens, des Gewissenszwangs und der Gewissensfreiheit werden in dieser Reihe anhand anschaulicher und lebensnaher Beispiele erörtert.
Gesamtwerk
Naturphilosophie
Naturphilosophie - von der Antike bis in die Gegenwart. Was ist Natur oder was könnte sie sein? Diese und weitere Fragen sind grundlegend für Naturdenken und -handeln. Das Lehr- und Studienbuch bietet eine historisch-systematische und zugleich praxisbezogene Einführung in die Naturphilosophie mit ihren wichtigsten Begriffen, Strömungen und Diskursen. Es nimmt den pluralen Charakter der Wahrnehmung von Natur in den philosophischen Blick und ist auch zum Selbststudium bestens geeignet.
Gesamtwerk
Ethik
Immer wieder sehen wir uns vor die ethische Grundfrage gestellt: "Wie soll ich handeln?" Dagmar Fenner definiert alle wichtigen Begriffe der philosophischen Ethik und stellt die bedeutendsten Konzepte vor. Der Band gibt damit einen systematischen Überblick über die ethischen Grundbegriffe und ihre Zusammenhänge untereinander. Eine Fülle von Beispielen aus der ethischen Alltagspraxis und zahlreiche Abbildungen und Tabellen erleichtern den Zugang ebenso wie die unkomplizierte Sprache. Übungsaufgaben mit Lösungen dienen der Kontrolle des Lernfortschritts.
Gesamtwerk
Kant heute unterrichten
»Ohne Kant kein Abitur.« – So lakonisch pflegte ein älterer Kollege den Schülerinnen und Schülern stets zu antworten, die ihn fragten, warum sie sich in der Oberstufe durch die komplexen und schwer zu lesenden Texte des Königsberger Philosophen quälen mussten. Der Umstand, auf den der Kollege anspielte, dass nämlich die Auseinandersetzung mit Kant vielerorts stabil curricular im Oberstufenunterricht der Fächer Philosophie und Ethik verankert ist – so gibt es etwa im nordrhein-westfälischen Zentralabitur verlässlich immer eine Klausur, die in irgendeiner Form auf Kant Bezug nimmt –, würde vermutlich allein schon rechtfertigen, ein Heft zu Kants Philosophie herauszugeben: Das ›verdrießliche Geschäft‹ der Kant-Lektüre wird in einer schnelllebigen – man möchte fast sagen: veloziferischen – Zeit, in der Kürzesttexte (tweets) das Tagesgeschäft dominieren und selbst mittlere Zeitungsartikel im Netz mittlerweile eine tl;dr-Kurzzusammenfassung bekommen (tl;dr = too long, didn‘t read), nicht eben einfacher. Angebote, die die Lektüre unterstützen, sind da natürlich gern gesehen. Aber auch jenseits lehrplantechnischer Notwendigkeiten ist die Auseinandersetzung mit Kant heute angezeigt: Seine Schriften lohnen die Lektüre, weil sie uns ein ethisches Denken präsentieren, das Menschenwürde hochschätzt, die Autonomie des Individuums immer wieder betont und den Einzelnen gerade nicht unter Nützlichkeitsaspekten ›verrechnet‹. In einer Zeit, in der Bullshit als alternative facts (Kellyanne Conway) nobilitiert oder Propaganda als fake news verharmlost werden, ist Kants Aufforderung, sich des eigenen Verstandes zu bedienen und von Vormündern jeglicher Art zu emanzipieren, aktueller denn je. Gleichwohl stellen die lesenswerten Texte Kants Schüler wie Lehrer in der gemeinsamen Unterrichtsarbeit vor beträchtliche Herausforderungen. Die Beiträge dieses Heftes machen Vorschläge dazu, wie man diese Herausforderungen gemeinsam meistern kann; der Schwerpunkt liegt dabei einerseits auf der Sekundarstufe II – wenn es auch Angebote für die Sekundarstufe I gibt – und andererseits, aufgrund der oben genannten curricularen Festlegungen, auf der Erarbeitung von Kants Ethik. Das MaterialExtra bietet binnendifferenzierendes Material zur Erarbeitung der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.
Gesamtwerk
Aristoteles: Nikomachische Ethik
Die Werke von Aristoteles sind bis heute in ihrem Einfluss kaum zu überschätzen. Sie umfassen neben Schriften zur Staatskunst, Metaphysik, Logik, Poetik und den Naturwissenschaften auch die ersten sogenannten Ethiken. Mit seiner "Nikomachischen Ethik" leistet Aristoteles einen praktischen Beitrag zur Frage, wie man als Mensch handeln soll. Die Tugenden sind dabei der Schlüssel zum Glück. Sie müssen durch Anwendung der Mesotes-Lehre praktisch eingeübt werden. Zwei Tugenden, der Gerechtigkeit und der Freundschaft, kommt dabei eine besondere Rolle zu. Auch die Frage, was der Staat zum Tugenderwerb beitragen kann, wird in der Nikomachischen Ethik erörtert. Diese Einheit führt ein in alle lehrplanrelevanten Aspekte der Thematik und bereitet die Lernenden auf die abschließende Lernerfolgskontrolle vor.
Gesamtwerk
Was ich an Dir mag!
In der Pubertät beginnen Jugendliche, sich für andere zu interessieren, zu schwärmen, sich zu verlieben. Zwischen Freundschaft und Liebe zu unterscheiden fällt Ihnen jedoch oftmals schwer. Was macht einen guten Freund, was wahre Freundschaft aus? Worin besteht der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe? Kann mein Partner auch mein Freund sein? Diese Fragen beschäftigen Jugendliche in dieser Lebensphase. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler sich und andere in Wahrnehmungsübungen kennen. Anschließend setzen sie sich anhand von Bildern, Zitaten und einem Rollenspiel mit Merkmalen von Freundschaft auseinander. Mithilfe einer selbsterarbeiteten Umfrage, anhand fiktiver Tagebucheinträge und Bildern erkunden sie den Unterschied zwischen Liebe und Freundschaft. Ziel ist es, den Jugendlichen in dieser Zeit der Gefühlsschwankungen sensibel zur Seite zu stehen.
Gesamtwerk
Ein Tisch ist ein Tisch, oder?
Sprache ist das grundlegende menschliche Kommunikationsmittel. Man kann durch Sprache loben, aufmuntern und Komplimente machen, allerdings auch beeinflussen, verletzen und manipulieren. Die Lernenden untersuchen in dieser Unterrichtseinheit verschiedene Probleme der Sprachphilosophie und setzen diese zur Beurteilung politischer und ethischer Fallbeispiele ein.
Gesamtwerk
Werte und Normen
In Schule, Wirtschaft oder Medizin - überall werden Werte postuliert. Was aber sind Werte? Und wie lassen sich aus ihnen allgemeingültige Normen ableiten? Was im moralischen und außermoralischen Sinne "gut" ist und wie die Lernenden unterschiedliche Werte für sich gewichten, das erörtern sie in dieser Einheit. Anhand von Dilemmata schulen sie ihre moralische Kompetenz und entwickeln so eine ethische Richtschnur für ihr Leben. Alle Arbeitsblätter werden auf zwei Niveaus angeboten.
Gesamtwerk
Jugendkriminalität
Welche Ursachen hat Jugendkriminalität? Auf der Grundlage welcher Gesetze entscheiden Gerichte über jugendliche Straftäter? Und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Im Gruppenpuzzle setzen sich die Lernenden mit Vor- und Nachteilen unterschiedlichen Sanktionsmöglichkeiten auseinander und erarbeiten Vorschläge für die Verbesserung im Umgang mit jungen Straffälligen. Im Rahmen einer simulierten Gerichtsverhandlung und einer abschließenden Fiskbowl-Diskussion üben sie den Perspektivwechsel und schärfen ihre Urteilskompetenz.
Gesamtwerk
Massentierhaltung
Ein Kilogramm Hühnerschenkel für 99 Cent – dieser Preis lässt sich nur erreichen, wenn die Herstellungskosten massiv niedrig gehalten werden. Der Film geht der Frage nach, unter welchen Bedingungen Tiere für die industrielle Verwertung gehalten werden. Welche Möglichkeiten die Verbraucherinnen und Verbraucher haben, auf diese Bedingungen Einfluss zu nehmen, ist der Inhalt eines eigenen Kapitels. In Interviews mit der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner werden Möglichkeiten des Staates erörtert, auf die Haltungsbedingungen Einfluss zu nehmen. Ein Schweizer Tierrechtsanwalt zeigt Möglichkeiten auf, Tieren juristisch Gehör zu verschaffen.
Gesamtwerk
Du bist, was du sprichst!?
Formt Sprache unser Denken? Beeinflusst sie unser Handeln? Diese Einheit sensibilisiert die Lernenden für Automatismen im Denken und Sprechen. Wie reden wir miteinander? Welche soziale Funktion hat Sprache? Und wie entstehen Konflikte aufgrund von Kommunikation? Im Anschluss an diese Fragen erörtern die Lernenden die symbolische Macht von Sprache (Pierre Bourdieu) und reflektieren Ursache und Wirkung sprachlicher Gewalt (Judith Butler). Abschließend wird der Framing-Ansatz vorgestellt. Die Diskussion um eigene Denk-, Sprach- und Handlungsmuster verdeutlicht die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen dem Recht auf Meinungsfreiheit und dem vermeintlichen Recht auf Hate Speech. Abschließend setzen sich die Jugendlichen mit dem Konzept multipler und dynamischer Identität nach Amartya Sen auseinander. Ein Praxistests hinsichtlich der Wirkung des generischen Maskulinums lädt ein, Geschlecht als identitäts- und sprachstiftendes Merkmal zu reflektieren.
Gesamtwerk
Wahrheit und Lüge
Kants Verbot des Rechts, aus Menschenliebe zu lügen, aus dem sich ein absolutes Lügenverbot ableiten lässt, widerspricht dem Alltagsverstand und der Praxis zwischenmenschlichen Miteinanders. Ist es deshalb aber auch als moralische Richtschnur zu verwerfen? Wo liegt der Unterschied zwischen einem absoluten Lügenverbot und einem absoluten Wahrheitsgebot? Was ist überhaupt eine Lüge? Und wie lässt sich Wahrheit definieren? Und vor allem: Ist die Wahrheit zu sagen stets die moralisch richtige Entscheidung? Im Rollenspiel reflektieren die Lernenden die Grenzen eines absoluten Lügenverbotes und beurteilen aus der Perspektive ihres Philosophen Für und Wider anhand ausgewählter Fallbeispiele.
Gesamtwerk
Philosophische Handlungstheorie
Handeln ist ein alltägliches Phänomen und zugleich ein komplexes Problem der Philosophie. Ausgehend von Alltagsbeispielen erläutert Michael Quante die Grundlagen und Begriffe der Handlungstheorie. Leserinnen und Leser erfahren auf verständliche Weise, was Handlungen und Ereignisse sowie Handlungsgründe sind. Grundlegende Fragen wie die nach Freiheit und moralischer Verantwortung werden systematisch als Zusammenspiel der ethischen und metaphysischen Aspekte des Handelns entfaltet. Auch die von der Handlungstheorie aus weiterführenden philosophischen Fragen werden aufgezeigt. Damit werden die Konturen der philosophischen Handlungstheorie im Kontext der Philosophie und ihre interdisziplinären Bezüge sichtbar.
Gesamtwerk
Wie groß ist mein ökologischer Fußabdruck?
Wer lebt, hinterlässt Spuren. Vor allem aber verbraucht er Ressourcen. Welche Verantwortung tragen wir als Konsumenten angesichts globaler Entwicklungen? Wie viele Ressourcen stehen jedem Einzelnen zu? Und wie kann es gelingen, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern? Diese Reihe führt ein in thematische Begriffe wie „Globalisierung“, „Ressourcenverbrauch“, „Konsum“ und „ökologischer Fußabdruck“. Im Rahmen eines Tagebuchprojektes nehmen die Lernenden ihr Kaufverhalten in den Blick. Gemeinsam erörtern sie die Frage nach dem rechten Maß. Was macht ein gutes Leben aus und was benötigen wir dafür wirklich?
Gesamtwerk
Ich, du, wir
Was macht einen guten Freund aus? Was kennzeichnet wahre Freundschaft? Worin besteht der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe? Und kann mein Partner zugleich auch mein Freund sein? Diese Fragen beschäftigen viele Jugendliche. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler sich und andere zunächst in Wahrnehmungsübungen kennen. Anschließend setzen sie sich anhand von Bildern, Zitaten und einem Rollenspiel mit den Merkmalen von Freundschaft auseinander. Mithilfe einer Umfrage, Tagebucheinträgen und Bildern erkunden sie den Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe.
Gesamtwerk
Palmöl: Was hat meine Fertigpizza mit dem Aussterben der Orang-Utans zu tun?
Palmöl: Was ist das eigentlich? Warum wird darüber kritisch diskutiert? Und was haben wir überhaupt damit zu tun – stehen Palmölflaschen doch nicht im Regal neben Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenöl. In dem Kapitel Palmöl: Was hat meine Fertigpizza mit dem Aussterben der Orang-Utans zu tun erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse rund um die Pflanze Ölpalme und dem daraus produzierten begehrten Palmöl. Darauf aufbauend stellen sie Zusammenhänge zwischen den weitreichenden Schäden und dem Anbau her und vollziehen nach, dass unser Palmölkonsum mitverantwortlich für die Zerstörung des tropischen Regenwaldes und den daraus folgenden weiteren Problemen ist. Doch es gibt Hoffnung: Es gibt viele Initiativen, diese schädliche Entwicklung in eine andere – nachhaltigere – Richtung zu lenken. Diese lernen die Schüler kennen und werden zudem ermuntert, ihr eigenes Konsumverhalten kritisch zu reflektieren und Ideen für den Umgang mit Palmöl zu entwickeln.
Gesamtwerk
Nietzsche-Lexikon
In Friedrich Nietzsches Denkprojekt werden die Grundfragen der europäischen Philosophie konsequent neu gestellt und damit umgewertet. Es hat tiefe Spuren im 20. Jahrhundert hinterlassen. Zugleich experimentiert Nietzsche wie wenige vor ihm mit literarischen Darstellungsformen. Die Forschungen der letzten Jahrzehnte haben ihn als philosophischen Sprachkünstler jenseits ideologischer Vereinnahmungen noch einmal neu lesbar gemacht. Zu verstehen, was Nietzsche denkt, heißt zunächst, verstehen zu lernen, wie Nietzsche schreibt. Das Lexikon stellt Nietzsches Schriften in ihrem Zusammenhang dar und führt in die Grundbegriffe seines Denkens ein. Die Einträge können unabhängig voneinander gelesen werden, ergeben zusammen aber auch eine vollständige Einführung.
Gesamtwerk
Projekt Erziehung
Sollen Schule und Erziehung Kinder zu ökonomisch verwertbaren Arbeitskräften ausbilden? Hat Pädagogik nicht andere Zwecke? In der Tradition von Antike, Christentum, Aufklärung und Humanismus blickt die Einführung auf aktuelle pädagogische Herausforderungen. Sie erörtert die 10 wichtigsten Grundprobleme der Erziehung und regt zum Selbstdenken an – für das Studium von Pädagogik und Lehramt.
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