Unterrichtsmaterialien Gerechtigkeit & Ungerechtigkeit: Ganze Werke Seite 1/1
22 MaterialienIn über 22 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Philosophie findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Philosophie
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RAABE
Gesamtwerk
Perspektivwechsel üben
Wer die Interessen und Gefühle anderer verstehen will, muss sich in sie hineindenken können. Um Emotionen und Gedanken anderer nachempfinden zu können, bedarf es der Anteilnahme. Eine der zentralen Voraussetzungen für Empathie ist daher die Bereitschaft zum Perspektivwechsel. Diese Einheit stellt Wege und Methoden vor, den Perspektivwechsel in unterschiedlichen Jahrgangsstufen altersangemessen zu üben.
Gesamtwerk
Was wäre, wenn …
Was wäre, wenn …? – Menschen träumen, imaginieren eine andere Welt, sie denken in Alternativen, überlegen, was hätte sein können, wäre es anders gekommen. Gedankenexperimente im Ethikunterricht laden ein, philosophischen Fragestellungen auf die Spur zu kommen, Handlungsalternativen zu erörtern und mögliche Konsequenzen des eigenen Handelns zu reflektieren. Diese Einheit bietet das fachliche und methodische Know-how zu Gedankenexperimenten als Methode sowie drei beispielhafte, flexibel einsetzbare und kombinierbare Sequenzen. Die Reihe schließt mit einer Methodenreflexion durch die Lernenden.
Gesamtwerk
Über den Sinn des Strafens und die Frage nach Gerechtigkeit
In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Funktionen von Strafe und den Wurzeln des Strafrechts. Warum bestrafen wir? Tragen Strafen dazu bei, Verbrechen zu verhindern? Und wann empfinden wir eine Strafe als ausgewogen und gerecht? Sind Jugendstrafen angemessen? Mit diesen Fragen setzen sich die Lernenden auseinander, indem sie reale Fallbeispiele und die darüber gefällten Urteile und verhängten Strafen analysieren sowie eigene Bewertungen vornehmen.
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Gesamtwerk
Tugenden
Werte erzählen von dem, was uns persönlich und als Gesellschaft wichtig ist. Tugenden sind positive Charaktereigenschaften. Sie definieren erwünschte Verhaltensmuster und helfen uns, unsere Werte umzusetzen und kluge Entscheidungen zu treffen. Die Auseinandersetzung mit Werten und Tugenden kann Jugendlichen helfen auf ihrer Suche nach Halt und Orientierung. Diese Reihe nimmt die vier antiken Grundtugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Tapferkeit sowie die drei göttlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung in den Blick.
Gesamtwerk
Verbrechen und Strafe
Prävention, Abschreckung oder Vergeltung: Welche Zwecke verfolgen Strafen? Wann empfinden wir eine Strafe als ausgewogen und gerecht? Helfen Strafen, Verbrechen zu verhindern? Regelmäßig wirft unser Strafrecht Kontroversen auf, deren Wurzeln zum Teil bis in die Zeit der Aufklärung zurückreichen. In dieser Unterrichtsreihe werden reale Fallbeispiele und die darüber gefällten Urteile und verhängten Strafen analysiert. Herausgearbeitet werden Paradigmenwechsel in Bezug auf die Zwecke von Strafen. Die Lernenden prüfen die Stimmigkeit der erarbeiteten Straftheorien und positionieren sich begründet.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Tugenden
Werte spielen in unserem Leben eine große Rolle. Sie erzählen von dem, was uns persönlich und als Gesellschaft wichtig ist. Sie definieren Ideale, an denen wir uns und das Verhalten anderer messen. Tugenden sind positive Charaktereigenschaften. Sie definieren erwünschte Verhaltensmuster und helfen uns, unsere Werte umzusetzen und Entscheidungen zu treffen. Die Auseinandersetzung mit Werten und Tugenden kann Jugendliche auf ihrer Suche nach Orientierung und Halt unterstützen. Diese Reihe nimmt die vier antiken Grundtugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Tapferkeit, sowie die drei göttlichen Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung in den Blick.
Gesamtwerk
Recht und Gerechtigkeit
Sind Staaten berechtigt, jedes beliebige Recht zu setzen? In welchem Verhältnis stehen Legalität und Legitimität von Recht? Texte von Hobbes, Kelsen, Radbruch und Kant bilden die Grundlage für ein Rollenspiel zu einem fiktiven Szenario aus dem Roman „Die Mauer“ von John Lanchester. Die Lernenden versetzen sich in den Protagonisten und erörtern, ob sie im Ernstfall auf Flüchtlinge schießen würden (im Roman geltendes Recht) bzw. welche Handlungsalternativen bestünden. Ein Klausurvorschlag zur Rechtslage in China rundet die Einheit ab.
Gesamtwerk
Gerechtigkeit, Gleichheit, Fairness
Alle Menschen wollen gerecht behandelt werden. Was aber bedeutet Gerechtigkeit konkret? Ist es gerecht, wenn alle gleichbehandelt werden? Oder müssen unterschiedliche Bedürfnisse individuell berücksichtigt werden? Die Lernenden reflektieren die Begriffe „Gleichheit“, „Gerechtigkeit“ und „Fairness“. Im Rollenspiel schulen sie ihr Verständnis für unterschiedliche Bedürfnisse. Altersgerechte Texte laden ein, zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu finden.
Gesamtwerk
Gerechtigkeit (er-)leben
Wir alle möchten gerecht behandelt werden. Was aber genau Gerechtigkeit ist, darüber herrschen unterschiedliche Meinungen. Ist es gerecht, wenn alle gleichbehandelt werden? Oder fordert Gerechtigkeit nicht gerade, unterschiedliche Bedürfnisse individuell zu berücksichtigen? Anhand von Alltagserfahrungen reflektieren die Lernenden die Begriffe „Gleichheit“, „Gerechtigkeit“ und „Fairness“. Im Rollenspiel schulen sie ihr Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Mitmenschen. Altersgerecht formulierte Textauszüge aus Rawls' "Theorie of Justice" geben Einblick in philosophische Problemstellungen und laden ein, in Gespräch zu kommen über aktuelle Fragestellungen wie den Gender Pay Gap.
Gesamtwerk
Soziale Ungleichheit
Soziale Gerechtigkeit ist vielschichtig: So geht es einerseits um die Verteilung von Einkommen und Vermögen, um die Höhe von Steuern, Mieten und Sozialleistungen. Auf der anderen Seite hat soziale Gerechtigkeit auch eine immaterielle Dimension: Werden Frauen und Männer gleichbehandelt? Hat jedes Kind faire Chancen? Und wie ergeht es Menschen mit Migrationsgeschichte? Analysieren Sie gemeinsam mit Ihrer Klasse Gerechtigkeit in Bezug auf Leistung, Chancen, Bedarf und Gleichheit an lebensnahen Beispielen.
Gesamtwerk
Der Klimawandel und seine Folgen
Die Prognosen für die Zukunft unseres Planeten sind düster: Wüsten breiten sich aus, Gletscher schmelzen, Landstriche werden überflutet. Die Gefahren des Klimawandels sind bekannt. Doch was tun, um die schlimmsten Folgen zu vermeiden? In dieser Reihe erarbeiten die Lernenden Handlungsalternativen für ein klimafreundliches Verhalten im Alltag.
Gesamtwerk
Kinderarbeit
Sklaverei ist offiziell längst abgeschafft. Kinderarbeit nach internationalem Recht geächtet. Die Wirklichkeit indes sieht anders aus. Illegale Kinderarbeit gibt es überall auf der Welt und was diese Kinder produzieren, landet in unseren Schränken, Wohnzimmern und sogar auf unseren Friedhöfen: Teppiche, Schuhe, Kleidung, Spielzeug und auch Grabsteine werden von Kindern billig produziert. Diese Unterrichtsreihe eröffnet den Lernenden Einblicke in eine traurige Wirklichkeit. Zugleich werden Möglichkeiten aufgezeigt, im Alltag konkret zu helfen.
Gesamtwerk
Wie wollen wir leben?
Wie wollen wir leben? Was macht ein gutes Leben aus? Wie lassen sich in einer pluralen Gesellschaft tragfähige Antworten finden, die für das gemeinschaftliche Leben Geltung beanspruchen können? Gibt der christliche Glaube Antworten, die plausibel und relevant erscheinen? Vor dem Hintergrund des christlichen Menschen- und Weltbildes reflektieren die Lernenden im rahmen dieser Unterrichtseinheit eigene Wertvorstellungen. Sie entwickeln handlungsorientiert ein Projekt, um mit anderen Jugendlichen und externen Experten im Rahmen eines selbstorganisierten Barcamps in einen offenen Austausch über die Frage nach dem guten Leben zu treten.
Gesamtwerk
Abgestempelt zum Außenseiter?
Wie gelingt nach einer Haftstrafe der Weg zurück in die Gesellschaft? Und wie gehen wir als Gemeinschaft mit denjenigen um, die am Rande stehen? Der als Fernsehkommissar Kowalski aus der Serie „SOKO Leipzig“ bekannte Schauspieler Steffen Schroeder engagiert sich als ehrenamtlicher Vollzugshelfer. In seinem Buch „Was alles in einem Menschen sein kann“ gibt er Einblick hinter Gefängnismauern und erzählt von seiner Begegnung mit Verurteilten. Sein Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Anhand von Textauszügen reflektieren die Lernenden Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements. In Gruppen erarbeiten sie Vorschläge für Verbesserungen im Strafvollzug. Im Rollenspiel üben sie den Perspektivwechsel aus Sicht der Opfer und Täter und schärfen ihre Urteilskompetenz.
Gesamtwerk
Ist das eigentlich fair?
Soziale Gerechtigkeit zwischen den Staaten der Erde, das ist eine der zentralen Forderungen der Agenda 2030. Sie ist damit erklärtes Ziel aller Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Wie kann es gelingen, gerechte Handelsbeziehungen zwischen den verschiedenen Regionen der Erde zu etablieren? Ausgehend von den Alltagserfahrungen der Jugendlichen, ihrer Vorliebe für Schokolade oder dem elterlichen Kaffeegenuss, wird die philosophische Frage nach Gerechtigkeit gestellt. Die Lernenden setzen sich mit den Prinzipien fairen Handels auseinander und erörtern, wie sich die Lebensverhältnisse der Menschen in den Entwicklungsländern nachhaltig verbessern lassen.
Gesamtwerk
Aristoteles: Nikomachische Ethik
Die Werke von Aristoteles sind bis heute in ihrem Einfluss kaum zu überschätzen. Sie umfassen neben Schriften zur Staatskunst, Metaphysik, Logik, Poetik und den Naturwissenschaften auch die ersten sogenannten Ethiken. Mit seiner "Nikomachischen Ethik" leistet Aristoteles einen praktischen Beitrag zur Frage, wie man als Mensch handeln soll. Die Tugenden sind dabei der Schlüssel zum Glück. Sie müssen durch Anwendung der Mesotes-Lehre praktisch eingeübt werden. Zwei Tugenden, der Gerechtigkeit und der Freundschaft, kommt dabei eine besondere Rolle zu. Auch die Frage, was der Staat zum Tugenderwerb beitragen kann, wird in der Nikomachischen Ethik erörtert. Diese Einheit führt ein in alle lehrplanrelevanten Aspekte der Thematik und bereitet die Lernenden auf die abschließende Lernerfolgskontrolle vor.
Gesamtwerk
Jugendkriminalität
Welche Ursachen hat Jugendkriminalität? Auf der Grundlage welcher Gesetze entscheiden Gerichte über jugendliche Straftäter? Und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Im Gruppenpuzzle setzen sich die Lernenden mit Vor- und Nachteilen unterschiedlichen Sanktionsmöglichkeiten auseinander und erarbeiten Vorschläge für die Verbesserung im Umgang mit jungen Straffälligen. Im Rahmen einer simulierten Gerichtsverhandlung und einer abschließenden Fiskbowl-Diskussion üben sie den Perspektivwechsel und schärfen ihre Urteilskompetenz.
Gesamtwerk
Ist unsere Gesellschaft gerecht?
Wie gerecht ist unser Schulsystem? Auf welchen Grundsätzen basiert eine gerechte Gesellschaft? Wie hängen Bildung, Gerechtigkeit und Gesellschaft zusammen? Im Rahmen dieser Einheit erfolgt eine erste Annäherung an das Thema "Inklusion" in Form einer Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Gerechtigkeitskonzepten von John Rawls, Martha Nussbaum und John Dewey. Die Lernenden reflektieren Teilhabemöglichkeiten und erörtern im Rahmen einer Zukunftswerkstatt gerechte Gesellschafts- und Schulstrukturen.
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Weltarmut und die Pflicht zu helfen
Was können wir tun, angesichts der Armut in der Welt? Wie sind Reichtum und Armut weltweit verteilt? Sind wir moralisch zur Hilfe verpflichtet? Und wenn ja, welche Pflichten haben wir? Diese Reihe orientiert sich am Dreischritt: Sehen - Urteilen - Handeln. Zunächst gilt es, das empirische Phänomen der Weltarmut zu erfassen. Im Anschluss daran werden drei Positionen zur Vorbereitung der ethischen Urteilsbildung erarbeitet. Sie dienen sowohl der vertiefenden Auseinandersetzung mit theoretischen Entwürfen wie dem Utilitarismus als auch der Erarbeitung des Unterschiedes zwischen Individual- und SozialPhilosophie. Konkrete Anregungen für das eigene Engagement bilden den Abschluss der Einheit.
Gesamtwerk
John Rawls: Eine Theorie der Gerechtigkeit
Was macht eine gerechte Gesellschaft aus? Bis heute bietet John Rawls Schrift "A Theory of Justice" auf diese Frage eine grundlegende und viel beachtete Antwort. Zentrale Begriffe wie der "Urzustand" oder der "Schleier des Nichtwissens" sowie die beiden "Grundsätze der Gerechtigkeit" werden in diesem Beitrag entwickelt. Ausgangspunkt ist ein Rollenspiel, das den Lernenden Zugang zu den Texten von John Rawls, Robert Nozick, Michael Sandel, Thomas Nagel und Friedrich August von Hayek eröffnet. Abschließend wird Rawls Theorie auf aktuelle Problemfelder angewandt und nach der Gerechtigkeit des deutschen Schulsystems gefragt.
Gesamtwerk
Jugendkriminalität
Welche Ursachen hat Jugendkriminalität? Auf der Grundlage welcher Gesetze entscheiden Gerichte über jugendliche Straftäter? Und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Im Gruppenpuzzle setzen sich die Lernenden mit unterschiedlichen Sanktionsmöglichkeiten auseinander und erarbeiten Vorschläge für Verbesserungen im Umgang der Gesellschaft mit jugendlichen Straftätern. Im Rahmen einer simulierten Gerichtsverhandlung und einer Fishbowl-Diskussion üben sie den Perspektivwechsel und schärfen ihre Urteilskompetenz.
Gesamtwerk
Grundlagen der philosophischen Ethik: Aristoteles
Wie führt man ein glückliches Leben? Das ist die Grundfrage der "Nikomachischen Ethik". Aristoteles geht es um das Tun des Menschen im Blick auf ein gelungenes Leben. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen steht dabei der Begriff der Tugend. Wer aus Überzeugung tugendhaft lebt, der weiß um Tugenden und übt sie beständig ein. Dies Einüben führt zur Entwicklung normativer Handlungsdispositionen und prägt den Charakter eines Menschen, sodass ein tugendhaftes und glückliches Leben schließlich aus einer inneren Haltung heraus gelebt wird. Gleichwohl muss Aristoteles zugestehen, dass nicht jedermann seines Glückes Schmied ist. Es gibt äußere Lebensumstände die das Glück beeinflussen. Was ein glückliches Leben ist, bleibt letztlich jedoch subjektiv und individuell verschieden. Dieser Unterrichtsentwurf lässt das aristotelische Konzept einer Tugendlehre in der heutigen Zeit anschaulich werden. Die hierfür notwendige Transferleistung baut auf einer intensiven Arbeit mit Texten aus der "Nikomachischen Ethik“ auf.
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