Unterrichtsmaterialien Philosophie: Ganze Werke
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Gesamtwerk
Othering - was die Bilder, die wir als Europäer von anderen entwerfen, über uns Europäer sagen und sagen sollen
Die Begegnung mit dem Orient war für Europa immer auch eine Begegnung mit sich selbst. Über den Orient, besser: Über das Bild des Orients entwickelten europäische Philosophen und Forscher ein Selbstbild von Europa mit den Werten und Ideen, die für Europa kennzeichnend sein sollten. In dem Kapitel Othering – was die Bilder, die wir als Europäer von anderen entwerfen, über uns Europäer sagen und sagen sollen wird dieses Auftreten bzw. Selbstverständnis kritisch reflektiert. „Othering“ bezeichnet den Vorgang, über das Bild, welches man sich von anderen macht, sich selbst zu bestimmen. Zu fragen und zu diskutieren ist, ob dabei das Bild, das von den anderen gezeichnet wurde, den anderen gerecht wird und ob die Selbstbestimmung über die Abgrenzung gegenüber den anderen mit einem Herrschaftsanspruch Europas einhergeht, der heute noch die politische Diskussion bestimmt.
Gesamtwerk
Über die Freundschaft
Wir kennen ihn gut, aber es ist kein Familienmitglied. Wir mögen uns gegenseitig, vermutlich sind wir uns in mancherlei Hinsicht ähnlich und doch wieder ganz anders. Wir können uns streiten, aber meist vertragen wir uns wieder. Wir können uns verlieren, aber auch wiederfinden. Wer ist es? In dem Kapitel Über die Freundschaft gehen die Schüler dem Geheimnis der Freundschaft auf die Spur. Sie diskutieren über das, was eine Freundschaft ausmacht, über verschiedene Formen und damit verbundene gute und ungute Aspekte. Auch entwickeln sie spielerisch Szenen und setzen sich so mit Konflikten/Streit und den Möglichkeiten, neue Freunde zu finden, auseinander. Die Texte der Dichter und Denker zeigen auf, welche Bedeutsamkeit „Freundschaft“ zu allen Zeiten für die Menschen hatte und immer noch hat.
Gesamtwerk
Scham – und die Augen der anderen
Ein Schüler wird beim Schummeln in der Schule erwischt, einer Frau platzt die Blusennaht während einer Besprechung und ein Mann kann kein Englisch sprechen, obwohl alle um ihn herum es können – was folgt, ist ein angeborenes Gefühl: Scham; ausgelöst durch Missgeschicke, Fehlverhalten, Schwächen, Bloßstellung und dem Gefühl, dafür kritisch bewertet zu werden. Wir alle kennen es, wir möchten nur weg aus dieser peinlichen Situation, doch selbst, wenn wir versuchen, es zu überspielen: Unser Körper drückt es auch aus. In dem Kapitel Scham – und die Augen der anderen untersuchen die Schüler, warum es dieses Gefühl gibt, wer oder was es auslöst und wie damit umgegangen werden kann, wenn es zu belastend wird. Diskutiert wird auch, inwiefern der ursprüngliche Zweck von Scham, nämlich sich „wieder“ regelkonform zu verhalten, um nicht isoliert zu werden, in unserer westlichen Welt, in der das Ich mehr wiegt als das Wir, noch bedeutsam ist. „Ist unsere Welt schamloser geworden?“ ist eine der Fragen, mit der sich die Schüler hier kritisch auseinandersetzen.
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Gesamtwerk
Von Patchwork bis Regenbogen
Jeder kennt sie, die sogenannte Bilderbuchfamilie, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern, einem Hund und einem Haus mit Garten. Daneben existieren mittlerweile viele andere Formen familiären Zusammenlebens: Alleinerziehende und Adoptiveltern, Patchwork- und Regenbogenfamilien, Pflegekinder und Stiefeltern. In diesem Beitrag geht es um Bluts- und Wahlverwandtschaften, Einzelkinderglück und Geschwisterstreit. Er gibt einen Überblick über den Facettenreichtum unserer Gesellschaft.
Gesamtwerk
Konstrukteure der Wirklichkeit: Journalisten, Blogger und Trolle im Online-Journalismus
Ein US-Präsident, der twittert und seine Anhänger vor Fake-News warnt; ein vielfach preisgekrönter SPIEGEL-Reporter, der entlassen wird, da ihm nachgewiesen wird, in seinen Reportagen gelogen zu haben; ein Präsident des Verfassungsschutzes, der seinen Posten verliert über einen Streit, wie ein Video aus Chemnitz zu interpretieren ist. Drei Beispiele, die deutlich machen, wie wichtig Medien sind für das Bild, das wir uns von der Wirklichkeit machen – eine Wirklichkeit, die möglicherweise von den Medien erst zu unserer Wirklichkeit „gemacht“ wird. In dem Kapitel Konstrukteure der Wirklichkeit: Journalisten, Blogger und Trolle im Online-Journalismus wird nicht nur gefragt, wie Journalismus und Medien als „Konstrukteure der Wirklichkeit“ vorgehen, sondern auch, wie wir als Bürger prüfen können, was wahr und was unwahr ist als auch welcher Wahrheitsbegriff für eine medial vermittelte Welt noch taugt.
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Gesamtwerk
Resilienz: Von der psychischen Widerstandskraft
Katastrophen, Unfälle, Gewalt, Krankheit … wer Tragisches erlebt hat, wird großen Schmerz und Kummer fühlen. Manchmal heilen diese Wunden nicht und Menschen kommen nicht wieder heraus aus dem tiefen Tal. Umso mehr lassen uns Geschichten von Menschen staunen und erfreuen, die nach schlimmen Erlebnissen wieder lebensfroh nach vorn blicken, bei denen es nach dem tiefen Tal bergauf geht. In dem Kapitel Resilienz: Von der psychischen Widerstandskraft vollziehen die Schülerinnen und Schüler nach, was die Resilienzforschung bislang Erstaunliches herausgefunden hat. Auch setzen sie sich mit Resilienz fördernden Tätigkeiten und Einstellungen auseinander, erproben und reflektieren diese. Kritisch hinterfragt wird auch, inwiefern manch Resilienztrainingsprogramme aus Menschen „zähe, robuste „Arbeitstiere“ machen wollen, die noch mehr (er)tragen sollen.
Gesamtwerk
Von der „echten und falschen“ Bescheidenheit
Es ist nur noch ein Brötchen im Korb und jemand fragt, ob andere es möchten, bevor er es nimmt. Ein anderer wird aufgrund einer Leistung geehrt und nimmt den Preis und das Lob freundlich, aber ohne Allüren entgegen. Wieder ein anderer fährt viel Rad und Auto nur über Car-Sharing, obwohl er sich einen SUV gut leisten könnte. In dem Kapitel Von der „echten und falschen" Bescheidenheit wird den verschiedenen Gründen für Bescheidenheit auf die Spur gegangen. Warum wurde Bescheidenheit lange Zeit als Tugend wahrgenommen? Wie empfinden wir das ganze Gegenteil: Maßlosigkeit, Prahlerei und Geltungssucht? Die Schüler setzen sich mit diesen Fragen auseinander und reflektieren insbesondere auch die „echte“ – nämlich selbstwertschätzende sowie die „falsche“ – selbstabwertende Bescheidenheit. Denn wenn Bescheidenheit eher Verzicht, Zurückhaltung und Einfachheit ohne Zufriedenheit und gesundem Selbstbewusstsein bedeutet, ist es wichtig, Menschen zu motivieren, auch sich selbst wichtig zu nehmen.
Gesamtwerk
Demokratie in der Krise – und was machst du?
Eigentlich, so sollte man meinen, müsste es gut um die Demokratie stehen. Doch laut Untersuchungen in 129 Entwicklungs- und Schwellenländern (Bertelsmann: Transformations-Index) steht fest, dass die Umsetzung von Demokratie und Marktwirtschaft in vielen dieser Länder schlecht oder kaum gelingt. In 13 Staaten hat sich die politische Situation gegenüber der letzten Untersuchung verschlechtert, fünf davon erfüllen demnach keine demokratischen Mindeststandards mehr. Autokraten sind weltweit auf dem Vormarsch. Diese Beobachtungen betreffen andere Länder – müssen sie uns in Unruhe versetzen? In dem Kapitel "Demokratie in der Krise – und was machst du?" setzen sich die Schüler mit dieser Entwicklung auseinander. Sie diskutieren und reflektieren auch die zunehmende Distanz vieler Menschen zum repräsentativ-parlamentarischen System und das Auftreten von Personen und Kräften in der Politik, von denen man dachte, sie gehören längst vergangenen und schlimmen Zeiten an.
Gesamtwerk
Nein – kleines Wort mit großer Wirkung
Wenn wir anderen etwas vorschlagen oder sie um etwas bitten und ein „Nein“ die Antwort ist, dann fühlen wir uns oft verletzt, nicht ernst und wichtig genommen und sind enttäuscht. Nein ist eine Negation – da liegen der Begriff und die Bedeutung von „negativ“ schon nah bei. Doch: Wie wichtig und richtig ein „Nein“ ist, wenn wir Position beziehen oder Grenzen setzen, um uns zu schützen, Respekt zu verschaffen, um gut für uns zu sorgen, soll im Kapitel Nein – kleines Wort mit großer Wirkung deutlich werden. Die Schüler vollziehen diese Bedeutungen von „Nein“ nach, reflektieren Gründe für die Schwierigkeit, „Nein“ deutlich auszudrücken, erproben ein deutliches „Nein“ durch Sprache und Körpersprache, erleben und reflektieren ein gemeinsames „Nein“ mit und in der Gruppe. Ein Wechsel der Perspektiven ist dabei wichtig, denn sowohl „Nein“ wahrzunehmen und auszudrücken als auch ein „Nein“ anderer deutlich zu hören, respektieren und zu achten, ist eine wichtige Basis für das eigene und für das gemeinschaftliche Wohl.
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Wolf: Gekommen, um zu bleiben
Der Wolf ist wieder in Deutschland und das nun seit fast 20 Jahren. Viele freuen sich über die wachsenden Populationen, andere sind skeptisch, ärgerlich oder ängstlich. Nicht zuletzt tragen Märchen vom bösen Wolf und eine reißerische oder falsche Berichterstattung auch dazu bei, dass die Rückkehr des Wolfes kontrovers diskutiert wird. Tatsache ist aber auch, dass es trotz Herdenschutzmaßnahmen leider immer wieder zu Rissen von Nutztieren kommt. In dem Kapitel Wolf: Gekommen, um zu bleiben setzen sich die Schüler zunächst mit sachlichen Informationen über Wölfe auseinander: Warum sind sie verschwunden? Wie sind sie zurückgekehrt? Wo leben sie? Was gehört zum natürlichen Verhalten von Wölfen? Was fressen sie? Des Weiteren soll bewusst werden, dass Wölfe ganz natürlich in unsere Landschaft gehören, dass sie von ökologischem Nutzen sind und durch Gesetze streng geschützt werden. Wölfe sind weder Kuscheltiere noch blutrünstige Bestien – es sind Raubtiere, doch mit Respekt und Abstand ist ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Tier sehr wohl möglich.
Gesamtwerk
Philosophie der Wissenschaft
Wie ticken die Wissenschaften? »Philosophie der Wissenschaft« gibt fundiert Auskunft darüber. Das Studienbuch bietet eine Einführung in den gegenwärtigen Stand der Wissenschaftsphilosophie jenseits der Geisteswissenschaften. Zugleich mit der Einführung in die Wissenschaftsphilosophie erwartet die Leserinnen und Leser eine Einführung in das philosophische Denken, indem dessen Unterscheidung vom Denken der (Natur-)Wissenschaften verdeutlicht wird. Den Studierenden soll nach der Lektüre deutlich sein, was aus philosophischer Perspektive »wissenschaftliches Wissen« bedeutet und wie sich aus dieser Perspektive dessen Ansprüche auf eine Erkenntnis von Welt, Natur und Wirklichkeit darstellen. Die Einführung in die Wissenschaftsphilosophie richtet sich sowohl Studierende als auch Dozierende der Philosophie und der (Natur-)Wissenschaften.
Gesamtwerk
Kleines Kant-Lexikon
Ein Einstiegs- und Nachschlagwerk für das Philosophiestudium: Die Einträge liefern Definitionen und Kurzanalysen zu Kants Schriften, Grundbegriffen und Positionen. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden, ergeben zusammengenommen aber auch eine vollständige Einführung. Das Kleine Kant-Lexikon gliedert sich in zwei Teile: Es beginnt mit einem kurzen Überblick zu Kants Werk und detaillierten Analysen seiner wichtigsten Werke und Schriften. Im zweiten Hauptteil können die Grundbegriffe der kantischen Philosophie nachgeschlagen werden. Die Beiträge wurden von Expertinnen und Experten der Kantforschung verfasst, sind dabei aber knapp und leicht verständlich. Das Lexikon erleichtert so die Lektüre von Kants Werken; Literaturhinweise helfen bei Referaten und Hausarbeiten.
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Politische Theorie
Die Neuauflage bietet einen Überblick von der Antike bis in die Gegenwart: Behandelt werden Platon, Aristoteles, Augustinus, Machiavelli, Hobbes und Locke, Rousseau, Kant, Marx, Weber, Habermas, Rawls und Rorty. Im letzten Kapitel werden postmoderne und poststrukturalistische Ansätze besprochen, die für die aktuellen Debatten des Faches von zentraler Bedeutung sind (neben Rorty u. a. Foucault, Derrida, Lyotard und Mouffe).
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Wenn Fiktionen Fakten ersetzen - Wie Verschwörungstheoretiker die Dan-Brown-Romane als verkappte Sachbücher lesen
Eine fiktive Romanhandlung über die angebliche Nachkommenschaft Jesu, die von vielen als Sachbuch gelesen wird; der Glaube an Verschwörungen weniger Menschen, die in der Lage sind, die unberechenbar-zufällige Abfolge von Geschehnissen, die wir als „Geschichte“ bezeichnen, zu steuern – eigentlich müsste man meinen, dass aufgeklärte Menschen im 21. Jahrhundert gegen solche Fehlwahrnehmungen immun sind. Sie sind es aber nicht. Und das kann gefährlich werden, für uns und für unsere Demokratie. In dem Kapitel Wenn Fiktionen Fakten ersetzen – wie Verschwörungstheoretiker die Dan-Brown-Romane als verkappte Sachbücher lesen wird von der Handlung und der Rezeption eines Dan-Brown-Romanes ausgegangen, um dann zu fragen, warum Verschwörungstheorien heute so verbreitet sind, wer dafür anfällig ist und was man dagegen tun kann.
Gesamtwerk
Vom guten Maß zwischen Nähe und Distanz
Der Supermarkt ist nah, das ist bequem, man muss nicht lange Tüten schleppen. Der Bus naht, das stimmt glücklich, denn wer wartet schon gern lang? Die Mutter ist nah bei ihrem Kind während der Impfung, so tut die Spritze weniger weh. Nähe – räumlich, zeitlich und vor allem sozial – wird zumeist als positiv erlebt. Nähe ist bequem, einfach, stimmt zuversichtlich, spendet Trost, zeigt Verbundenheit, gibt Halt. In der Einheit Vom guten Maß zwischen Nähe und Distanz werden diese, aber auch andere Aspekte von Nähe beleuchtet: Nähe kann auch als übergriffig, distanzlos, unverschämt oder nervig empfunden werden, je nach Kultur, Situation, Persönlichkeit, Vertrautheit u. a. Kriterien ist das Erleben von Nähe unterschiedlich. Schwerpunkt in diesen Stunden ist, Sprache und Körpersprache der anderen wahrzunehmen als auch die innere Stimme der Schüler zu sensibilisieren: Wie viel Nähe tut mir gut? Wann erlebe ich Nähe als unangenehm? Und sie dahingehend zu ermutigen, diese auch durch eine „äußere Stimme“ selbstbewusst, empathisch und selbstfürsorglich auszudrücken.
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