Unterrichtsmaterialien Philosophie: Ganze Werke Seite 1/2
49 MaterialienIn über 49 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Philosophie findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Mehr Themen
Philosophie
Auswählen
Auswählen
eDidact
Gesamtwerk
Kleine politisch-ethische Farbenlehre oder: Was ist „rechts“ und wie „rechts“ kann man in einer Demokratie sein?
Das Unterrichtsmaterial "Kleine politisch-ethische Farbenlehre oder: Was ist 'rechts' und wie 'rechts' kann man in einer Demokratie sein?" im Fach Ethik der Sekundarstufe 1 ermöglicht den Schülern eine umfassende Auseinandersetzung mit politisch-ethischen Fragestellungen. Im Unterricht lernen die Schüler verschiedene politische Ordnungskonzepte kennen, darunter das Konzept der Mitte. Sie setzen sich mit den verschiedenen politischen Positionen und Wertevorstellungen auseinander, die in einer Demokratie existieren. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Politik als Entscheidungen zwischen konkurrierenden Wertevorstellungen zu verstehen. Die Schüler reflektieren die Bedeutung von Werten und Ethik in politischen Entscheidungsprozessen. Des Weiteren werden die Schüler dazu angeregt, eine eigene politische Positionierung vorzunehmen und diese zu reflektieren. Sie setzen sich mit den Konzepten von "rechts" und "links" auseinander und reflektieren, wie weit man in einer Demokratie "rechts" sein kann. Ein wichtiger Aspekt des Unterrichts ist auch die Prüfung des Konzepts der "illiberalen Demokratie" hinsichtlich seiner Demokratiefähigkeit. Die Schüler analysieren und bewerten kritisch, inwieweit eine illiberale Demokratie den demokratischen Prinzipien entspricht. Zudem setzen sich die Schüler mit der Sprache rechtspopulistischer Politikervertreter auseinander. Sie analysieren und bewerten die Verwendung von Sprache als politisches Instrument und reflektieren die Auswirkungen auf die demokratische Gesellschaft. Das Unterrichtsmaterial "Kleine politisch-ethische Farbenlehre oder: Was ist 'rechts' und wie 'rechts' kann man in einer Demokratie sein?" ermöglicht den Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit politisch-ethischen Fragestellungen. Sie lernen verschiedene politische Ordnungskonzepte kennen, verstehen Politik als Entscheidungen zwischen konkurrierenden Wertevorstellungen, nehmen eine eigene politische Positionierung vor, prüfen das Konzept der "illiberalen Demokratie" hinsichtlich seiner Demokratiefähigkeit und analysieren und bewerten die Sprache rechtspopulistischer Politikervertreter. Dabei entwickeln sie ein kritisches Bewusstsein für politische Prozesse und die Bedeutung ethischer Werte in einer demokratischen Gesellschaft.
Gesamtwerk
Fiktion und /oder Fakten: Die Rolle der Wissenschaft oder was ist Realität?
Das Unterrichtsmaterial "Fiktion und /oder Fakten: Die Rolle der Wissenschaft oder was ist Realität?" im Fach Ethik der Sekundarstufe 1 ermöglicht den Schülern eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Wissenschaft und der Frage nach der Realität. Im Unterricht lernen die Schüler die groben Züge der Wissenschaftsgeschichte kennen und setzen sich mit dem damit verbundenen Fortschrittsglauben auseinander. Sie prüfen kritisch, inwiefern dieser Glaube gerechtfertigt ist und welche Auswirkungen er auf die Gesellschaft hat. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Max Webers Wesensbestimmung der Wissenschaft. Die Schüler setzen sich mit Webers Konzept auseinander und wenden es auf verschiedene Bereiche an. Des Weiteren analysieren die Schüler die Gefährdungen wissenschaftlich-vernünftigen Denkens sowie die Anfälligkeit für "lineares Denken". Sie setzen sich mit den Herausforderungen auseinander, die sich aus bestimmten Denkmustern ergeben können. Ein wichtiger Aspekt des Unterrichts ist auch die Auseinandersetzung mit den wichtigsten Verschwörungstheorien. Die Schüler lernen verschiedene Theorien kennen und entwickeln kritische Denkfähigkeiten, um diese zu entlarven. Das Unterrichtsmaterial "Fiktion und /oder Fakten: Die Rolle der Wissenschaft oder was ist Realität?" ermöglicht den Schülern eine reflektierte Auseinandersetzung mit der Wissenschaft und der Frage nach der Realität. Sie setzen sich mit der Wissenschaftsgeschichte, dem Fortschrittsglauben, Max Webers Wesensbestimmung der Wissenschaft, den Gefährdungen wissenschaftlichen Denkens und Verschwörungstheorien auseinander. Dabei entwickeln sie kritische Denkfähigkeiten und ein Verständnis für die Komplexität der Thematik.
Gesamtwerk
Platon
Das Unterrichtsmaterial "Platon" im Fach Ethik der Sekundarstufe 1 bietet den Schülern die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben und die Philosophie eines der bedeutendsten und einflussreichsten antiken Philosophen zu erhalten. Im Verlauf des Unterrichts lernen die Schüler Platon als eine der herausragenden Persönlichkeiten der Antike kennen. Sie erhalten einen Überblick über seine Biografie und können daraus Rückschlüsse auf seine Philosophie ziehen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Interpretation ausgewählter Passagen aus Platons Werken. Die Schüler setzen sich mit den zentralen Ideen und Konzepten auseinander und entwickeln ein Verständnis für Platons Denkweise. Ein weiterer Aspekt des Unterrichts ist die kritische Auseinandersetzung mit Platons Konzept des idealen Staates. Die Schüler analysieren und beurteilen seine Vorstellungen und reflektieren deren Anwendbarkeit in der heutigen Gesellschaft. Zusätzlich werden die Gründe für die Akzeptanz der platonischen Philosophie im Christentum behandelt. Die Schüler erfahren, wie Platonismus in das christliche Denken integriert wurde und welchen Einfluss dies auf die Entwicklung der christlichen Lehre hatte. Das Unterrichtsmaterial "Platon" ermöglicht den Schülern, Platon als wichtigen antiken Philosophen kennenzulernen. Sie setzen sich mit seinen Werken auseinander, analysieren seine Philosophie und reflektieren deren Bedeutung für die heutige Zeit. Die Schüler entwickeln ein Verständnis für die vielfältigen Aspekte von Platons Denken und erkennen seine Relevanz für die Philosophiegeschichte.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
Auratische Orte – Orte der Bewährung V: Im dichten Wald
Das Unterrichtsmaterial "Auratische Orte – Orte der Bewährung V: Im dichten Wald" im Fach Ethik der Sekundarstufe 1 bietet den Schülern die Möglichkeit, den dichten Wald als einen auratischen Ort der Bewährung zu untersuchen. Im Verlauf des Unterrichts werden die Schüler dazu angeregt, die ideologische Aufladung des Wald-Motivs in Deutschland zu erforschen und zu verstehen. Sie setzen sich mit verschiedenen Phasen der Rezeption eines bedeutenden Werkes des römischen Geschichtsschreibers Tacitus auseinander und lernen, diese zu unterscheiden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Kennenlernen und Verständnis des zukünftigen Waldes. Die Schüler erfahren mehr über das Aussehen und die Funktion des Waldes und reflektieren darüber, wie er sich entwickeln könnte. Zudem werden die Schüler dazu ermutigt, ihre eigene Position zum Wald zu reflektieren und zu bestimmen. Sie können ihre persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Gefühle zum Thema Wald einbringen und ihre individuelle Sichtweise entwickeln. Das Unterrichtsmaterial "Auratische Orte – Orte der Bewährung V: Im dichten Wald" ermöglicht den Schülern, den dichten Wald als einen besonderen Ort der Bewährung zu erforschen. Sie setzen sich mit der ideologischen Aufladung des Waldes auseinander, analysieren die Rezeption eines wichtigen Werkes und lernen das zukünftige Aussehen und die Funktion des Waldes kennen. Gleichzeitig reflektieren sie ihre eigene Position zum Thema Wald und entwickeln ihre individuelle Sichtweise.
Gesamtwerk
Großzügigkeit: Mehr als die Mitte zwischen Geiz und Verschwendung
Jemand lässt uns an der Kasse im Supermarkt vor, teilt sein Frühstücksbrot mit uns, wenn wir unseres vergessen haben, nimmt es uns nicht krumm, wenn wir bei einer Verabredung zu spät kommen oder schenkt uns zum Geburtstag etwas Tolles … dies sind nur einige von vielen Beispielen für eine Einstellung, ein Verhalten, welches als freundlich, nachsichtig, empathisch oder auch als „großzügig“ bezeichnet und zumeist als angenehm erlebt wird. In dem Kapitel Großzügigkeit: Mehr als die Mitte zwischen Geiz und Verschwendung setzen sich die Schüler mit verschiedenen Motiven für Großzügigkeit auseinander, bewerten diese und reflektieren, wer oder was Einfluss auf dieses Verhalten hat. Auch diskutieren sie anhand von Fällen, inwiefern Großzügigkeit als unangenehm, distanzlos, verschwenderisch … erlebt werden kann.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Lob der Lüge – warum Menschen (nicht) immer die Wahrheit sagen (sollten)
Lügen, das Abgeben falscher Versprechen, das Sich-verstellen gilt in vielen Religionen und in der Moral-Philosophie als sündhaftes, als schlechtes Verhalten. Dennoch gehört Lügen zum täglichen Alltag. In dem Kapitel Lob der Lüge – warum Menschen (nicht) immer die Wahrheit sagen (sollten) soll zur vertieften Reflexion über das Lügen angeregt werden. Zu Wort kommen Befürworter als auch Gegner des Lügens, teils gibt es auch extreme Positionen, die Lügen als „soziale Handlung“ ausdrücklich begrüßen. Die Vertiefung der Reflexion soll dabei nicht zu einer Relativierung des Verbots und der Missbilligung des Lügens führen. Dieser Gedanke nämlich – vereinfacht formuliert: Alle verstellen sich, alle sagen die Unwahrheit, also ist das offensichtlich „normal“ und „natürlich“ – wäre in philosophischer Hinsicht eine falsche Schlussfolgerung, die in der Sprache der Philosophie seit David Hume als „naturalistischer Fehlschluss“ bezeichnet wird.
Gesamtwerk
Erich Fromm und die Kunst des Lebens
Was zählt, ist das, was sich vermarkten lässt, was gut ankommt, Erfolg verspricht: cool und immer gut gelaunt sein, fit, belastbar, leistungsstark … Dieser Gedanke mag ganz dem Trend unserer Zeit entsprechen, ist jedoch eine der vielen kritischen Erkenntnisse von Erich Fromm, der in den 1940er Jahren mit der sogenannten Marketing-Orientierung den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Denken und Lebensweisen von Menschen beschrieb und analysierte. In dem Kapitel Erich Fromm und die Kunst des Lebens setzen sich die Schüler mit den Gedanken dieses Humanisten, Gesellschaftskritikers, Psychoanalytikers und Sozialphilosophen auseinander und vollziehen nach, welche Fehlorientierungen sich durch die marketingorientierte Lebensweise entwickeln können. Sie lernen jedoch auch Fromms Vorstellungen von einer produktiven Lebensgestaltung kennen: der Kunst des Lebens. Spannend wird es, Erich Fromms Erkenntnisse für die Analyse von Mobbing, Gewalt, Drogenmissbrauch, Spielsucht, Fremdenfeindlichkeit … zu nutzen und somit seine Bedeutsamkeit für uns heute nachzuvollziehen.
Gesamtwerk
Leviathan: Von Meeresungeheuern, sanften Hirten und Merkelianern – Texte und Übungen zur Philosophie des Staates
Der Staat erschien lange Zeit als Einrichtung, in der man das Leben lebt, das man leben will. Vielen Menschen ist nun aber gerade in den letzten Monaten schmerzhaft bewusst geworden, wie stark ein Staat in das Leben der Menschen eingreifen kann. Diese Erfahrung ist Anlass, über grundsätzliche Fragen nachzudenken: Warum leben wir in Staaten? Wie ist das Verhältnis des Einzelnen zum Staat? Was sagt die philosophische Begründung des Staates über das Wesen des Menschen aus? In dem Kapitel Leviathan: Von Meeresungeheuern, sanften Hirten und Merkelianern – Texte und Übungen zur Philosophie des Staates werden diese Fragen beleuchtet und dabei staatsphilosophische Gedanken der Geschichte (Thomas Hobbes, John Locke) ebenso thematisiert wie ganz aktuelle Debatten (Pluralismus, Antiliberalismus).
Gesamtwerk
Mut zur Sanftmut
Wir alle kennen das gute Gefühl, mit Nachsicht, Verständnis und Geduld behandelt zu werden, vor allem dann, wenn wir Fehler machen. Sanftmut ist ein anderes Wort für diese Art zu reagieren. Nicht lauter und unkontrollierter Zorn bestimmt das Verhalten, sondern Wohlwollen. In dem Kapitel Mut zur Sanftmut wird diese Verhaltensweise beleuchtet und das, was sie für unser Miteinander bedeuten kann, an Beispielen nachvollzogen. Reflektiert wird aber auch der schmale Grat zur Feigheit: Wann ist ein von außen betrachtetes Verhalten ein Zeichen von Gehemmtheit, Angst, Konfliktscheue, knechtischem Sinn (Aristoteles) oder gar Gleichgültigkeit? Zur Sanftmut kann sehr wohl der Zorn gehören, das Nein, das Aufzeigen von Grenzen, das Einmischen …, wobei der Sanftmütige sich aber nicht von seinen Affekten „fortreißen“ lässt, sondern in der Reaktion grundsätzlich eher verzeihlich gestimmt ist.
Gesamtwerk
Jenseitiges und Abseitiges – Was Menschen über Dämonen, Engel und unsterbliche Seelen glaub(t)en
Die offiziellen und institutionalisierten Religionen mögen vielerorts an Zuspruch verlieren. Doch Fragen wie „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ beschäftigen die Menschen weiterhin, vielleicht sogar mehr denn je. In dem Kapitel Jenseitiges und Abseitiges – Was Menschen über Dämonen, Engel und unsterbliche Seelen glaub(t)en wird Jenseitsvorstellungen nachgegangen, die Menschen in den letzten Jahrtausenden entwickelt haben und die heute noch in Ansätzen geteilt werden. Reflektiert wird auch, warum der Mensch solche Vorstellungen entwickelt hat und wie Philosophen und Wissenschaftler, die sich der Vernunft und der Naturwissenschaft verschrieben haben, diese Vorstellungen begründeten und begründen. Deutlich wird dabei, dass „Hoffnung“, nicht Gewissheit, eine zentrale Kategorie des Menschseins ist.
Gesamtwerk
Verlieren und Finden … mehr als nur Pech oder Glück
Etwas zu finden, z. B. ein Portemonnaie mit Geld (ohne Papiere, die auf den Besitzer verweisen), mag im ersten Moment für viele sicherlich ein Glücksfall sein. Nach der ersten Freude aber kommen wohl bei vielen auch die ersten Fragen auf: Darf ich es an mich nehmen? Wie fühlt sich aber der Besitzer? Was würde ich mir wünschen, wenn ich es verloren hätte? Was passiert, wenn ich es abgebe … und der Besitzer es nie abholt? In dem Kapitel Verlieren und Finden … mehr als nur Pech oder Glück soll den Schülern u. a. bewusst werden, dass Funde dieser Art im Deutschen Fundrecht geregelt werden; demnach ist es eine Straftat, das Portemonnaie zu behalten. Ausgehend von vielen unterschiedlichen Fällen setzen die Schüler sich mit den Feinheiten dieses Rechts auseinander. Moralisch wird es wieder dann, wenn es keinen Zeugen gibt, der den Finder bei „der Inbesitznahme“ gesehen hat. Dann würde das Fundrecht nicht greifen, der Finder bliebe straffrei … es gibt viel zu diskutieren für die Schüler.
Gesamtwerk
Auto, Autonomie und Mobilität – Was war, was ist, was sein wird
Eine Szene, die viele von uns schon erlebt haben: Zwei Menschen stehen sich gegenüber. Einer fragt den anderen: „Und wo stehst du?“ Eine dumme Frage, eigentlich, denn die beiden wissen ja, wo sie sind. Gemeint ist aber: „Wo parkst du?“ Eine interessante sprachliche Wendung, die viel über und verrät: Das Ich, das Selbst des Menschen, wird mit dem Auto identifiziert. Oder umgekehrt: Das Auto wird als Teil, sogar als essentieller Fortsatz des Menschen gesehen. In dem Kapitel Auto, Autonomie und Mobilität – Was war, was ist, was sein wird setzen sich die Schüler damit auseinander, dass das Auto, ähnlich wie das Handy, viel mehr als nur ein technisches Gerät ist, das uns von A nach B bringt. Sie vollziehen die Geschichte dieses Fortbewegungsmittels und seine Bedeutsamkeit in vielerlei Hinsicht nach und reflektieren kritisch zukünftige technische und gesellschaftliche Entwicklungen.
Gesamtwerk
Treue – wem oder was gegenüber?
Wer möchte schon in einer Welt leben, in der Verträge nichts gelten, es Korruption und Betrug gibt, Politiker ihr Fähnchen nach dem Wind hängen oder Menschen heute dein Freund und morgen dein Fein sind …? Wir schätzen Treue als ein hohes Gut, denn wo es Treue gibt, gibt es Beständigkeit, Vertrauen und Zuverlässigkeit: Wir können Menschen und Situationen besser einschätzen und erleben keine unguten Überraschungen. Doch im Namen der Treue geschahen und geschehen auch Untaten, die die Frage aufwerfen, ob Treue um jeden Preis ein Wert ist. In dem Kapitel "Treue – wem oder was gegenüber?" setzen sich die Schüler mit Beispielen für treues Denken und Handeln auseinander. Sie hinterfragen Motive, diskutieren (mögliche) Folgen und vollziehen nach, dass Treue nichts „wert“ ist, wenn damit z. B. unmenschliches Handeln gerechtfertigt wird. Kritisch zu reflektieren gilt es demnach, wem oder was gegenüber sich jemand treu verhält.
Gesamtwerk
Europäischer Kolonialismus: Eine Vergangenheit, die nicht vergeht!
Polizeigewalt gegen Schwarze, Sturz von Denkmälern, Rückgabe von Schädeln an die Herero und Nama, Umbenennung der Mohrenapotheke in Möhrenapotheke … dies sind nur einige von vielen aktuellen Beispielen, die alle ihre Wurzeln in einem Kapitel unserer Geschichte haben, das weit zurückliegt: dem Kolonialismus. In der Einheit Europäischer Kolonialismus: Eine Vergangenheit, die nicht vergeht setzen sich die Schüler mit den Phasen der europäischen Expansion auseinander und reflektieren u. a. kritisch die Handlungen, Motive und Vorgehensweisen der Kolonialmächte. Dabei wird deutlich, dass sich der eurozentrische Blick durch die gesamte Kolonialgeschichte zieht und das Verständnis von „Rasse“ hierbei eine Voraussetzung – und kein Ergebnis – von Rassismus ist. Zu diskutieren bleibt, ob und in welcher Form mit den Spuren dieser Zeit heute umgegangen werden kann, soll oder muss (z. B. Thema in der Bildung, Sichtbarmachen, Rückgaben, Umbenennungen, Zahlungen …).
Gesamtwerk
Das Geheimnis hinter Geheimnissen
Das Kennwort zum Einloggen, die Zahl für das Fahrradschloss, die Wahl des Klassensprechers … geheim! Geheimhaltung bestimmt in vielen Bereichen unser Leben, teils aus Pflicht zur Verschwiegenheit (Arzt, Konferenzen, Bank …), aber auch selbstbestimmt. Vor allem für Kinder und Jugendliche sind Geheimnisse wichtig für die Identitätsentwicklung, zur Abgrenzung, zum Schutz. Wer kennt nicht den Flüsterton zwischen Freunden, das Versteck im Wald, das Tagebuch hinter den Büchern, das schnelle Wegstecken der Klassenarbeit? In der Einheit Das Geheimnis hinter Geheimnissen setzen sich die Schüler anhand von Beispielen mit den vielen Facetten von Geheimhaltung auseinander: Geheimnisse teilen stimmt verbunden, sie zu verraten kann zum Bruch führen. Geheimnisse können belasten. Hinter Geheimnissen anderer her sein, ist spannend, doch wo endet Interesse und beginnt ungute Neugier?
Gesamtwerk
Apokalypse jetzt! Wenn und warum Untergänge Hochkonjunktur haben
Der Begriff „Apokalypse“ entstammt der altgriechischen Sprache und bedeutet eigentlich „Enthüllung“, im Christentum auch als „Offenbarung“ übersetzt. Die dazugehörigen Texte waren zumeist prophetisch-visionärer Art und thematisierten das Ende der irdischen und den Beginn der Herrschaft einer göttlichen Welt. Dieses Verständnis von Apokalypse war also mit einer grundsätzlich positiven Geschichtsdeutung verbunden; das hat sich entscheidend geändert. Wer heute den Begriff verwendet, meint damit verheerende Krisen und Katastrophen, die zum Ende allen Seins (auf Erden) führen können. In der Einheit Apokalypse jetzt! Wenn und warum Untergänge Hochkonjunktur haben wird die spannende Geschichte der Apokalypse-Entwürfe vorgestellt und gefragt, warum sich die damit verbundenen Erwartungen so stark verändert haben und die Beschäftigung mit solchen Szenarien das Interesse vieler Menschen weckt.
Gesamtwerk
Nach dem Virus ist vor dem Virus – was Pandemien und der Umgang mit ihnen uns Menschen verraten
Auch wenn aktuell nur eine Momentaufnahme möglich ist – die Veränderungen, die mit der Corona- Pandemie einhergehen, sind immens, so viel lässt sich heute schon sagen – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich ... Es gibt eine Zeit vor und wird eine Zeit nach dem Virus geben. Die Einheit Nach dem Virus ist vor dem Virus – was Pandemien und der Umgang mit ihnen uns Menschen verraten stellt nicht nur aktuelle Diskussionen und Prognosen vor, sie zeigt auch, wie altbekannte und klassische Argumentationsmuster und Positionen, die die Ethik und Philosophie seit Jahrhunderten prägen, auch in aktuellen Diskussionen wichtig werden: z. B. die Positionen des Utilitarismus und der deontologischen Ethik und Fragen der Verteilungsgerechtigkeit.
Gesamtwerk
Ordnung ist das halbe Leben – und die andere Hälfte?
Im Supermarkt finden wir Äpfel im Obstbereich, in der Bücherei „Pippi Langstrumpf“ in der Abteilung Kinder- und Jugendbücher, in den Speisekarten ist der Eisbecher unter Desserts zu finden und im Küchenschrank sind die Teller (nach Größe) übereinander gestapelt – Ordnung überall! In der Einheit Ordnung ist das halbe Leben – und die andere Hälfte? setzen sich die Schüler mit Ordnungssystemen auseinander. Sie vollziehen spielerisch nach, inwiefern diese hilfreich sind, z. B. um mehr Platz zu schaffen oder um etwas schnell zu finden. Wie wird Ordnung aber erlebt und bewertet, wenn dadurch Spiel und Kreativität verhindert werden? Wenn ein Ordnungsmensch seinen Maßstab Teamkollegen aufdrängt? Wie – wenn Ordnung bloß Selbstzweck ist oder gar zum Zwang wird? Diese Fragen werden in der Einheit diskutiert und die Schüler dazu ermuntert, eigene kreative Ideen für Ordnungssysteme in ihren Lebensbereichen zu entwickeln und vorzustellen (Schreibtisch, Rucksack, Spielsachen, Handydisplay, Kleiderschrank …).
Gesamtwerk
Neugier: Zwischen offen sein und Gier nach Neuem
Neue Speisen probieren, Reisen, wie man es noch nie zuvor gemacht hat, sich neuen Menschen zuwenden, nach einer Sendung etwas recherchieren, was Interesse geweckt hat … dies sind nur einige von vielen Beispielen, wie Neugier sich zeigen kann. Dieses menschliche (auch tierische) Verhalten ist ein wichtiger Motor für unsere Eigentätigkeit in der Auseinandersetzung mit unserer Umwelt und damit Basis für (lebenslanges) Lernen. In der Einheit Neugier: zwischen offen sein und Gier nach Neuem gehen die Schüler anhand von Texten und Experimenten diesem Verhalten auf die Spur. Auch geht es um die Kehrseiten, denn: Wie ist Neugier zu bewerten, wenn jemand aus Neugier Drogen konsumiert, ohne Führerschein Auto fährt, Nachrichten von fremden Handys liest, Unfälle mit Schwerverletzten beobachtet, unangenehme Fragen stellt …? Die feinen Nuancen gilt es hier zu diskutieren und zu reflektieren, inwiefern Erkenntnis- bzw. Wissensdrang auch mit Verantwortung für sich selbst und andere (hier kommt noch Respekt hinzu) einhergehen sollte.
Gesamtwerk
Wie soll man reisen? – Zu einer Ethik des Reisens
Wie soll und darf man heute noch reisen, wie den Bereisten begegnen? Was hat sich in den letzten rund 250 Jahren verändert? In dem Kapitel Wie soll man reisen? Zu einer Ethik des Reisens reflektieren die Schülerinnen und Schüler diese und weitere Fragen vor dem Hintergrund der Geschichte des Reisens. Thematisiert wird auch die aktuelle Diskussion, so z. B. die „Flugscham“, aus dem Schwedischen „flygskam“. Es meint die Scham darüber, als Flugzeugnutzer auf Kosten der Umwelt zu reisen. „Reisen! – Es ist wohl die schönste und unschuldigste aller Leidenschaften, die Reiselust“, so notierte es der österreichische Dichter Moritz Hartmann im Jahr 1851. Eine Aussage, der wir heute noch zustimmen können? Dies gilt es zu diskutieren.
Gesamtwerk
Containern: Mülltauchen – zwischen Knappheit und Überschuss
Der Fall der zwei Studentinnen aus Olching sorgte im Jahr 2019 für viele Schlagzeilen und große Diskussionen: Sie nahmen Lebensmittel aus Abfallbehältern eines Supermarktes mit und erhielten Geldstrafen und die Auflage, soziale Stunden zu leisten. Warum ist das verboten? Warum werden so viele Lebensmittel weggeschmissen, obwohl sie noch verwertbar sind? Was hat das mit unserem Konsumverhalten, mit unseren Erwartungen an Produkte zu tun? In dem Kapitel Containern: Mülltauchen – zwischen Knappheit und Überschuss gehen die Schüler diesen und weiteren Fragen auf den Grund. Sie setzen sich sowohl mit verschiedenen Motiven für das Containern als auch mit der rechtlichen Lage auseinander und diskutieren Zahlen und Fakten rund um unsere Lebensmittelverschwendung. Einen Schwerpunkt bilden hierbei Aktionen und Initiativen, die sich für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln einsetzen.
Gesamtwerk
Geschlechtliche Vielfalt: Es gibt mehr als nur Männer und Frauen
Öffentliche Toiletten, Umkleideräume, Formulare … dies sind nur einige Beispiele dafür, dass in unserer Gesellschaft (noch) von dem Prinzip der Zweigeschlechtlichkeit ausgegangen wird. Doch in der Realität wurden und werden schon immer vielfältige Formen von Geschlechtlichkeit gelebt. In dem Kapitel Geschlechtliche Vielfalt: Es gibt mehr als nur Männer und Frauen setzen sich die Schüler mit LGBT*QI Lebens- und Liebesweisen auseinander, lernen die Vielfalt von Geschlechtlichkeit und sexuellen Orientierungen kennen, die u. a. durch unser AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) geschützt werden. Anhand von Berichten und Studien vollziehen die Schüler nach, dass das Leben und Lieben fernab von heteronormativen Vorstellungen leider auch mit Diskriminierungserfahrungen verbunden ist. In den Aufgaben geht es daher um die Anerkennung und Sichtbarmachung von geschlechtlicher Vielfalt – um Toleranz für weitere geschlechtliche Perspektiven neben der scheinbar naturgegebenen.
Gesamtwerk
Sensibilität: zwischen dünner Haut und dickem Fell
Vom Sonnenuntergang inspiriert ein Gedicht schreiben, wahrnehmen, dass jemand Hilfe braucht, auch wenn es nicht ausgesprochen wurde, jemanden im Flüsterton trösten, damit andere es nicht mitbekommen … sensibles Verhalten zeigt sich oft durch Intuition, Fingerspitzengefühl und Empathie. Doch wie wird es z. B. erlebt und bewertet, wenn jemand während eines Filmes weint? Ab wann kann Sensibilität hinderlich sein? Wann ist es gut und gesund, sich ein dickes Fell anzulegen? Wo sind aber die Grenzen zur Gefühlskälte? In dem Unterrichtsmaterial Sensibilität: zwischen dünner Haut und dickem Fell setzen sich die Schüler mit den feinen Nuancen von Sensibilität und dickem Fell auseinander. Auch wird kritisch reflektiert, inwiefern gesellschaftliche (wirtschaftliche) Vorstellungen vom „widerstandsfähigen“ Menschen leider oftmals zu einer Abwertung von sensiblen Reaktionen führen.
Gesamtwerk
Weisheit: eine verstaubte Tugend?
Ein Greis mit weißem, langen Bart, Yoda aus „Krieg der Sterne“, Frau Holle aus dem gleichnamigen Märchen – dies sind nur einige unzähliger Figuren, die wir mit Lebensklugheit verbinden: Sie sind erfahren, können Rat geben – sie sind weise. Doch wird das Wort „weise“ in unserem Alltag überhaupt verwendet? Gibt es auch reale weise Menschen? Wenn ja – was macht sie aus? In dem Unterrichtsmaterial Weisheit: eine verstaubte Tugend? setzen sich die Schüler zunächst mit weisen Figuren aus Märchen, Mythen, Filmen, Büchern, Religionen u. a. auseinander. Sie vollziehen Studien dazu nach und diskutieren, inwiefern weises Denken und Handeln heute – vor allem in Anbetracht der zunehmenden Komplexität in vielen Lebensbereichen – wichtig für das eigene als auch für das Wohl aller ist.
Gesamtwerk
Kleine Geschichte des Heldentums vor dem Hintergrund einer postheroischen Gesellschaft
Welches Filmgenre war der Kassenschlager im letzten Jahr? Filme aus dem Superhelden-Bereich, vor allem, die bei Jugendlichen beliebten Geschichten rund um Avenger-Figuren. Das ist erstaunlich, denn viele Philosophen und Soziologen wähnen uns heute in einer postheroischen Epoche, also in einer Zeit, in der Helden nicht mehr nötig sind, ja beinahe schon gefährlich sind. Wie erklärt sich aber diese Analyse mit der bei vielen Menschen vorhandenen Sehnsucht nach Heldentum? In dem Unterrichtsmaterial "Kleine Geschichte des Heldentums vor dem Hintergrund einer postheroischen Gesellschaft" wird dieser und weiteren Fragen nachgegangen: Brauchen wir keine Helden mehr? Oder treten Helden anders auf als die antiken und modernen Superfrauen und -männer, angefangen von Achilles über Batman bis Superwoman?
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀