Unterrichtsmaterialien Opposition und Terrorismus: Ganze Werke Seite 2/5
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Geschichte
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Industrialization
Die Industrialisierung gilt als einer der einschneidendsten Prozesse in der Geschichte. Die Produktivität, der Wohlstand und die Urbanisierung, aber auch Ausbeutung, Armut und harte Arbeit nahmen mit der Industrialisierung enorm zu. Ausgehend von Großbritannien im späten 18. Jahrhundert, erfasste die industrielle Revolution bald weite Teile Europas und Nordamerikas, später fast die ganze Erde. In dieser bilingualen Reihe werden unterschiedliche wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Bedingungen, Dimensionen und Folgen der Industrialisierung behandelt.
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NS-Geschichte und digitale Erinnerungskultur
Mit dem Nationalsozialismus sehen sich Jugendliche nicht nur in der Famile, im Museum oder in der Schule konfrontiert. Die Auseinandersetzung findet zunehmend auch im Internet und in den Sozialen Medien statt. Der richtige Umgang mit Darstellungen im Netz muss jedoch gelernt werden. Die vorliegende Unterrichtseinheit greift diese neuen Formen des Erinnerns im Geschichtsunterricht auf mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren und zum Urteil zu befähigen in Bezug auf den eigenen Umgang mit dem Thema "Geschichte im Internet". Was verstehen wir unter vernetztem Erinnern? Welche Rolle spielt digitales Storytelling? Wie authentisch sind Quellen? Und wie gelingt ein verantwortungsvoller Umgang mit Geschichtsdarstellung in den sozialen Medien?
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Nelson Mandela and the Collapse of Apartheid
Nelson Mandela widmete sein gesamtes Leben dem Kampf gegen die Apartheid in Südafrika, diesem perfiden System von Rassismus, das Menschen mit schwarzer und weißer Hautfarbe radikal trennte. Erbarmungslos von der südafrikanischen, weißen Regierung verfolgt, musste er über 27 Jahre in Gefängnissen verbringen. Nach seiner Freilassung 1990 verhandelte Mandela die ersten freien und gleichen Wahlen und wurde 1994 zum südafrikanischen Präsidenten gewählt.
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Gesamtwerk
Historisches Lernen an Biografien
Mit biografischen Zugängen lassen sich Entwicklungen, die abstrakt erscheinen, mit dem Leben, Handeln und Leiden von Menschen in Verbindung bringen. Unterricht wird konkret, anschaulich, fassbar, mitunter vielleicht sogar spannend und ergreifend, wenn er Lebensläufe zeigt, aus denen etwas gelernt werden kann. Lebensgeschichten sind faszinierend. Mit Menschen können wir mitfühlen, uns gegebenenfalls aber auch von ihnen distanzieren. Sind Individuen aus Fleisch und Blut in historische Situationen eingebunden, scheinen geschichtliche Sachverhalte nahbarer; plötzlich stellt sich über die Wahrnehmung von Biografien die Suggestion leichterer Verständlichkeit von Geschichte ein. Gegebenenfalls steigt die Motivation für die Rezipienten, sich näher auch mit den Hintergründen zu beschäftigen. Das lässt sich selbstverständlich für das schulische historische Lernen nutzen. Mediale Angebote der Geschichtskultur bedienen sich dieses medialen Triggers ebenso – oft ungehemmt. Und auch die Historiografie fasst mittlerweile die Gattung Biografie nicht mehr mit spitzen Fingern an. Personalisierende und personifizierende Zugänge gelten als geschichtsdidaktisch opportun. Aber Vorsicht: Bei all den Vorzügen, die Angebote zur Empathie und zur individualisierenden Konkretisierung zu haben scheinen, darf die (kritische) Reflexion und die Einordnung in übergeordnete Kontexte nicht zu kurz kommen. Die Beiträge dieses Heftes, die eine Zeitspanne vom 19. Jahrhundert bis in die jüngste Zeitgeschichte umfassen, versuchen die richtige Balance zwischen diesen Polen zu finden. Es ist zu wünschen, dass sie viele Lehrkräfte anregen, (wieder) mehr an und mit Biografien im Unterricht zu arbeiten.
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Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation -
"Einem Ungeheuer ähnlich" - mit diesem Verdikt charakterisierte der Staatsrechtler Samuel Pufendorf im 17. Jahrhundert das Alte Reich. Trifft dieses Urteil zu? In einem problemorientierten Zugriff lernen die Schülerinnen und Schüler die konfliktreiche Entwicklung Deutschlands zu einer föderalen Verfassungsordnung sowie deren kontroverse Rezeption in späterer Zeit kennen.
Verwandte Themen
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Fliegen
Dieses Heft beleuchtet das Thema Fliegen aus verschiedensten Blickwinkeln, z.B. wird die Bedeutung des Wetters für die Luftfahrt unter Berücksichtigung von Luftdruck, Corioliskraft und Wetterfronten erläutert. Aber auch Englisch als Sprache der Luftfahrt und verschiedene Umweltaspekte wie beispielsweise CO2-Emissionen oder Lärm werden behandelt. Diese Handreichung unterstützt den Unterricht in der Oberstufe und vermittelt Lehrkräften als Stoffsammlung die wesentlichen Grundlagen im Umfeld des Fliegens, um ein Projekt oder Projekttage zu organisieren – etwa zur Aerodynamik. Aber nicht nur für das Fach Physik werden Sie viele Anregungen für den Unterricht finden, sondern auch für die Fächer Biologie, Geographie, Englisch, Wirtschaftskunde, Technik oder Chemie. Das Besondere an diesen Materialien ist der fächerübergreifende Aspekt.
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Karikaturen im Geschichtsunterricht
Im Geschichtsunterricht spielt die Arbeit mit Karikaturen eine bedeutende Rolle. Schülerinnen und Schüler können durch die Arbeit mit Karikaturen zentrale Kompetenzen historischen Denkens erwerben. Allen voran die Entwicklung der so bedeutenden Urteilskompetenz lässt sich durch die Auseinandersetzung mit den in der Regel sehr provokativen und zugespitzten Sach- und Werturteilen in Karikaturen so gut fördern wie vielleicht mit keinem zweiten Medium. Die Beiträge des vorliegenden Heftes bieten Anregungen zum Einsatz von Karikaturen im Unterrichtsalltag, die vor allem Kernthemen des Geschichtsunterrichts vom 19. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit aufgreifen. In einer Welt, die so stark von Bildern geprägt ist und in der politische Meinungen in unterschiedlichsten Medien und Schattierungen so omnipräsent sind, kann die Auseinandersetzung mit Karikaturen ein kritisches Bewusstsein bei den Lernenden schaffen, das ihnen eine bessere Orientierung in Vergangenheit und Gegenwart ermöglicht.
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Kriminell gut Geschichte entdecken 8-10
Wenn eine Geschichte nicht nur Informationen vermittelt, sondern zum Entdecken einlädt, wenn sie neugierig macht und die Kombinationsgabe herausfordert, dann erreicht sie gleich zwei Lernziele: Sie veranschaulicht und vertieft historisches Wissen und sie fördert die Lesekompetenz. 9 spannende Lesekrimis in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen dienen als Textvorlage. Mithilfe der dazugehörigen Arbeitsblätter und handlungsorientierten Aufgaben trainieren die Jugendlichen genaues Lesen und richtiges Kombinieren. Durch weiterführende Aufgaben erarbeiten sich die Schüler*innen zusätzliches historisches Hintergrundwissen. Der Band enthält: 8 spannende Lesekrimis in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen; Pro Krimi Arbeitsblätter zur Förderung der historischen Sachkompetenz; Lösungen.
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The Weimar Republic and National Socialism 1919 to 1945
Die Weimarer Republik und ihr Scheitern, der Aufstieg des Nationalsozialismus sowie der Zweite Weltkrieg und der Holocaust gehören zu den zentralen Unterrichtsgegenständen des (bilingualen) Geschichtsunterrichts. Die vorliegende Reihe wendet sich zum einen wichtigen Meilensteinen der Jahre 1919 bis 1945 zu und lässt diese im Licht oft unbekannterer Quellen erscheinen. Zum anderen werden in Schulbüchern weniger ausführlich behandelte Aspekte aufgegriffen, etwa die prekäre Stabilität der sogenannten „Goldenen Zwanziger“, die „Reichserntedankfeste“ oder die britische Appeasement-Politik gegenüber dem NS-Regime. Die Hoffnungen und Ängste, die Erfolge und Krisen, die Perspektiven der Opfer und der Täter der Jahre 1919 bis 1945 werden so für die Lernenden plastisch erfahrbar.
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Sprachen fördern
Sprache ist das wichtigste Unterrichtsinstrument. Damit Lernende Aufgaben verstehen und bearbeiten könnten, müssen sie die Unterrichtssprache beherrschen. Deshalb ist Sprachförderung in jedem Fach wichtig, etwa durch Scaffolding. Anhand von Beispielen, z.B. aus dem Mathematikunterricht, wird gezeigt, wie das geht. Aus dem Inhalt: Fremdsprachen spielerisch fördern; Sprachbildender Mathematikunterricht Sprachlernförderliche; Unterrichtsinteraktionen; Tools zum Grammatiküben; Lernende gestalten Aufwärmphasen (Deutschunterricht); Halloween als Sprechanlass (Englischunterricht); Milchkonsum (Politikunterricht); Besetzung Italiens 1943 (Geschichtsunterricht).
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Widerstand gegen Hitler und den Nationalsozialismus
Wer waren die politischen Gegner des Nationalsozialismus? Warum scheiterten alle Attentatsversuche auf Hitler? Wie leisteten mutige Männer und Frauen im Nationalsozialismus Widerstand? Und warum wird der Widerstandskämpfer Graf Stauffenberg auch kritisch gesehen? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen und Hintergründe zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus und setzen sich kritisch mit der Würdigung der Widerstandskämpfer im Laufe der Zeit auseinander.
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Der NS – Übernahme und Konsolidierung der Macht
Machtübernahme und Machtkonsolidierung der Nationalsozialisten sind ein obligatorisches Thema des Geschichtsunterrichts. Stichworte wie „Ermächtigungsgesetz“, „Gleichschaltung“ oder „Bücherverbrennung“ finden sich in jedem Schulbuch. Allerdings werden sie dort zumeist nur sehr summarisch behandelt, bevor es dann zu einer Betrachtung der nationalsozialistischen Herrschaft unter systematischen Gesichtspunkten wie „Weltanschauung“, „Propaganda“, „Jugend“ oder „Volksgemeinschaft“ kommt. Das vorliegende Heft nimmt wichtige Stationen der nationalsozialistischen Machtkonsolidierung bis zum Tod Hindenburgs einzeln genauer in den Blick. Das ermöglicht es, im Unterricht dort Akzente zu setzen, wo man als Lehrkraft einzelne Geschehnisse intensiver oder zum Teil auch aus einem anderen Blickwinkel behandeln möchte. Zwar gab es keinen „Masterplan“ der Nationalsozialisten. In der Zusammenschau der Ereignisse und Maßnahmen wird aber deutlich, mit welcher – zuvor nicht vorstellbaren und auch im Nachhinein frappierenden – Dynamik sich die Auflösung der bisherigen staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung vollzog.
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Deutungen des Mittelalters
Die Mittelalterforschung hat sich in den letzten Jahr(zehnt)en stark weiterentwickelt. Neue Forschungsfelder wurden aufgetan, alte Deutungen hinterfragt oder gar verworfen, das Mittelalter als epochale Größe wurde mitunter sogar zur Disposition gestellt. Es scheint, als hätte sich dagegen der Geschichtsunterricht zum Mittelalter – abhängig von den jeweiligen Lehrplänen/Curricula und darauf basierend den Lehrwerken/Schulbüchern – nicht allzu stark verändert. Mitunter werden sogar veraltete Positionen weiter transportiert und gelehrt. Dieses Geschichte lernen-Heft möchte exemplarische Impulse liefern, das Mittelalter in einer kritisch-reflektierten Weise in den Blick zu nehmen und insbesondere bestimmte Deutungen zu hinterfragen sowie einige neue Aspekte für schulische Belange zu beleuchten.
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Vom Zweiten Weltkrieg zum geteilten Deutschland
Dieser Grundstufenbeitrag bietet landeskundliche Informationen über ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte, dessen Folgen sich bis heute auswirken: Ihre Schülerinnen und Schüler erfahren etwas über Deutschland im Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Aufteilung des Landes in vier Besatzungszonen sowie die Lebenssituation in der Nachkriegszeit. Die Deutschlernenden erkunden in den Unterrichtsmaterialien Alltagsgegenstände aus dem nationalsozialistischen Deutschland, lesen Feldpostbriefe und lernen etwas über die sparsame Ersatzküche in der Nachkriegszeit. Verknüpft sind diese Themen u. a. mit den sprachlichen Aspekten Satzbau und Konjugation aus dem Bereich Grammatik sowie mit Wortschatzarbeit.
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Außerschulische Lernorte
Außerschulische Lernorte sollen im erfahrungsarmen Fach Geschichte für Authentizität und Anschaulichkeit sorgen. Diese Erwartung ist berechtigt, doch sie lässt sich nur verbunden mit einer geschichtsdidaktischen Qualifizierung in dem Sinne erfüllen, dass an diesen Orten historisches Lernen ermöglicht wird. Oft wird allerdings bereits der emotionale Überschuss, den solche Orte oft bieten und der Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen vermag, für historisches Lernen gehalten. Ganz besonders trifft das auf Gedenkstätten zu, die neben ihren wissenschaftlichen Bestrebungen immer auch Teil der Erinnerungskultur oder sogar der Geschichtspolitik sind. Das steht bei Besuchen oft nicht im Mittelpunkt, so dass es weniger zu einer reflektierten Auseinandersetzung als zu einer affirmativen Übernahme von vorgefertigten Urteilen kommt. Der Beitrag von Markus Bernhardt zeigt, dass historische Gedenkorte und andere Repräsentation der Erinnerungskultur ihr Potenzial für historisches Lernen nur dann entfalten können, wenn der funktionale Gedenk- oder Erinnerungsakt überschritten wird und die Repräsentationen selbst zum Gegenstand der Reflexion werden. Aus der Zeit römischer Besatzung und Provinzialisierung finden sich bis heute unzählige Hinterlassenschaften in Deutschland. Eine Vielzahl an Museen und archäologischen Parks präsentieren diese Funde und etablieren sich zunehmend offensiver als Lernangebote. Experimentelle Archäologie, themenorientierte Workshops sowie vielfältige Mitmach- und Unterhaltungsangebote bestimmen die erwartete Zugänglichkeit zur antiken Welt. Interessante und spektakuläre Inszenierungen können jedoch dazu verleiten, den kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen Spuren aus der römischen Zeit und einer modernen Deutung zu verlieren. Der Beitrag von Thomas Must bietet didaktischmethodische Überlegungen, um dafür zu sensibilisieren. Zwei weitere Schwerpunktbeiträge befassen sich mit didaktischen Aspekten von Gedenkstättenbesuchen in Berlin und mit Museumsbesuchen.
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Gedenkstätten an NS-Täterorten
Gedenkstätten an NS-Täterorten
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Macht Umwelt Geschichte?
Das Forschungsfeld „Umweltgeschichte“ hat sich seit den 1990er Jahren stark gewandelt. Ging es bis dahin hauptsächlich um Verschmutzungsprobleme als unerwünschtes Nebenprodukt der Industrialisierung, hat der Boom der Globalgeschichte auch der Umweltgeschichte neue Fragestellungen und Forschungskontroversen eröffnet. Eine Grundfrage lautet seither, ob Umweltprobleme als klassische Gemeinwohlthemen zu betrachten sind, die auf technische Mittel und politisch-administrative Maßnahmen setzen oder ob es sich um einen breiten Kampf um Gerechtigkeit handelt, den bestimmte sozial oder ethnisch definierten Gruppe als „environmentalism of the poor“ führen? Der „Environmental Justice Atlas“ umfasste im September 2020 insgesamt 3267 Fallgeschichten aus aller Welt und bildet eine ernüchternde Lektüre hinsichtlich der Wirksamkeit von Umweltbewegungen. Der Aufsatz von Frank Uekötter zeigt die Interdependenzen entgrenzter Umweltgeschichte an den Beispielen der Eukalyptusplantagen als „Bäume der Diktatoren“, den Bananenplantagen in Honduras, den Fleischbaronen von Chicago oder der Produktion des Guano-Düngers in Peru. Eine intendierte Geschichte der materiellen Lebensgrundlagen steckt erst in den Anfängen, da die Umweltgeschichte innerhalb der Wissenschaften immer noch eine prekäre Randexistenz führt. Der Aufsatz von Uwe Walter gibt zunächst einen knappen Überblick zu antiken Sichten auf Mensch, Umwelt und Klima. Anthropogene Einflüsse spielten lokal und regional durchaus eine Rolle, aufs Große gesehen freilich nicht, schon wegen der im Vergleich mit der Moderne geringen Bevölkerungsdichte. Im Mittelpunkt stehen die Eigenart des mittelmeerischen Klimas und dessen Veränderungen über die lange Dauer der Antike. Als gesichert kann ein begünstigendes „römisches Klimaoptimum“ zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. gelten, während in der Spätantike eine Kaltzeit andere Krisenfaktoren (u. a. Epidemien, reichinterne Konflikte, Migrationen) offenbar verstärkte. Aus der historischen Rückschau ergibt sich in jedem Fall die Einsicht, dass Menschen in der Antike auf einen Klimawandel mit Anpassung und Kreativität reagierten – die Vorstellung, man könne die Veränderungen durch ein globales Regime aufhalten, erscheint aus dieser Perspektive geradezu irregeleitet und geeignet, Ressourcen in großem Umfang falsch einzusetzen. Anhand von zwei ausgewählten Themenbereichen befasst sich der Aufsatz von Karl-Josef Burkard mit der heute üblichen Einbeziehung wirtschaftspolitischer Fragestellungen in den Geschichtsunterricht. Das erste Beispiel behandelt die „Tulpenmanie“ in den Niederlanden des 17. Jhs. zur Zeit der Anfänge der kapitalistischen Wirtschaftsweise mit ihren charakteristischen Institutionen wie Aktiengesellschaften und Börsen. Die Niederlande wurden zum damaligen Weltfinanzzentrum und setzten den Freihandel als Postulat des ökonomischen Liberalismus gegen den Protektionismus der merkantilistischen Wirtschaftsweisen. Beispiel zwei betrachtet die krisenverschärfende Sparpolitik der Regierung Brüning der keynesianischen Wirtschaftspolitik zur Zeit des amerikanischen New Deal gegenüber. Den Schülern eröffnen sich durch diesen Vergleich wichtige Einsichten in fundamentale Zusammenhänge von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, darunter die Kreislaufwirkungen pro- und antizyklischer Konjunkturpolitik und die Bedeutung wirtschaftswissenschaftlicher Paradigmenwechsel. Im Geschichtsunterricht dienen diese wirtschaftsgeschichtlichen Betrachtungen in erster Linie einem tieferen Verständnis der historischen Zusammenhänge und danach erst der ökonomischen Bildung.
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Different forms of resistance to the Nazi Regime
Diese Unterrichtseinheit macht das Thema „Widerstand im Dritten Reich“ in einem kollaborativen und mediengestützten Setting erfahrbar. Unter Einsatz digitaler Medien und Apps (mentimeter©, onkoo©,kahoot!© und CryptPad©) erarbeiten die Lernenden in arbeitsteiliger Gruppenarbeit zentrale Inhalte und werden auf motivierende, interaktive und agile Weise zusätzlich auch in ihrer Präsentations- und Medienkompetenz geschult. Die Sequenz ist sowohl im bilingualen Präsenzunterricht als auch im Hybrid-oder Homeschooling Unterricht einsetzbar.
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Frühe Neuzeit
Das Buch vermittelt Basiswissen über die Geschichte der Frühen Neuzeit. Dieses Basiswissen besteht vor allem im Verständnis jener grundlegenden Prozesse (Staatsbildung, Konfessionalisierung, Säkularisierung etc.), die der Frühen Neuzeit ihren eigentümlichen Charakter als Phase des Übergangs verleihen. Die Orientierung erleichtert ein einführendes Kapitel, das die einzelnen Themenfelder der nachfolgenden Kapitel zunächst im Überblick vorstellt, chronologisch verortet und auf ihre Wechselbeziehungen hinweist. Der Band ist konsequent an den Bedürfnissen und Vorkenntnissen von Erstsemestern ausgerichtet und bietet einen schnellen Zugriff auf die Informationen, die bei konkreten Fragen oder zur Vorbereitung auf eine Lehrveranstaltung unmittelbar relevant erscheinen.
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Ostmitteleuropa nach 1918
Die Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg führte zu einer historischen Zäsur, die nicht nur die politische Landkarte dieses Teils der Welt veränderte, sondern auch die Flucht und Vertreibung von mehr als einer Million Menschen zur Folge hatte. Im Mittelpunkt stand dabei der am 10. August 1920 unterzeichnete Vertrag von Sèvres, der letzte der fünf Pariser Vorortverträge, die nach der Niederlage des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten unterzeichnet worden waren. Der Vertrag von Sèvres sollte nach dem Willen der Siegermächte eine quasi-koloniale Ordnung in den Gebieten umsetzen, die bis dahin dem Osmanischen Reich gehörten. Dies beinhaltete die Absicht, das Territorium der heutigen Türkei zu zerlegen und in Einflussbereiche zu unterteilen. Das türkische Volk widersetzte sich jedoch diesem „Todesurteil“; und vier Jahre nach dem Waffenstillstand von Mudros musste die Suche nach Frieden im Orient nahezu von vorne beginnen. Das Ergebnis war der Frieden von Lausanne vom 24. Juli 1923, der der Region eine völlig andere Nachkriegsordnung gab, als es der Vertrag von Sèvres vorgesehen hatte. Während der Vertrag von Sèvres von den Türken als nationale Demütigung wahrgenommen wurde, half der Vertrag von Lausanne ihnen, ihren Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung zu verwirklichen. Józef Piłsudski (1867 – 1935) verkörpert wie kein anderer die Wandlungen der polnischen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Vater der 1918 wiedererlangten Unabhängigkeit und Verteidiger der Freiheit gegen den Bolschewismus. Aber er putschte auch 1926 gegen eine gewählte Regierung und regierte Polen bis zu seinem Tod autoritär. Der Beitrag von Stephan Lehnstaedt untersucht die Mystifizierung Piłsudskis seit der Zwischenkriegszeit, aber auch den Wandel der Perzeptionen angesichts der Umbrüche 1945 und 1990. Außerdem wird gezeigt, wie die heutige polnische Regierung den „Vater des Vaterlands“ mit seinen vormodernen Staatsvorstellungen in ihr Geschichtsbild vom ethnisch homogenen Nationalstaat integriert.
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Hansebilder
In den Beiträgen dieser Ausgabe wird das Hansebild der aktuellen Forschung beleuchtet. Dabei wird die Hanse gegenwärtig als loser Zusammenschluss von Kaufleuten und Städten zur Beförderung gemeinsamer primär wirtschaftlicher Interessen verstanden. Jenseits dieses allgemeinen Verständnisses haben verschiedene Forschungsstränge vor allem die Heterogenität und die dynamische Entwicklung dieses Phänomens betont, das über ein halbes Jahrtausend in Nordeuropa wirkte. Nicht begründet in der Forschung ist allerdings der heute in der Öffentlichkeit beliebte EU-Vergleich. F. Bernward Fahlbusch untersucht die Darstellung der Hanse in den Schulbüchern der Generation ca. 2005 bis 2020 und prüft, ob die Fortschritte der Historiographie Berücksichtigung gefunden haben. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Rezension der (unzulänglichen) kartographischen Darstellungen gelegt.
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Europa marschiert gegen Napoleon
Warum konnte das französische Heer unter Napoleon um 1800 große Teile Europas erobern und besetzen? Warum scheiterte sein Russlandfeldzug? Wie verlief die Völkerschlacht von Leipzig? Was geschah nach der französischen Niederlage? Anhand von Quellen und Zeichnungen sowie selbstständigen Internetrecherchen beschäftigen sich die Schüler mit der Völkerschlacht von Leipzig. Sie erkennen, dass die europäischen Staaten und Fürstentümer 1813 die Gelegenheit sahen, sich von der napoleonischen Besatzung zu befreien. (Lernjahr 6)
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Der Holocaust
Das Erinnern an den Holocaust hat auch über 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz nichts an Relevanz und Aktualität eingebüßt. Dem Geschichtsunterricht kommt hierbei eine wichtige Rolle zu: Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, Relativierungsversuchen mit der notwendigen Expertise zu begegnen. Und sie sollen gegenüber Formen der Ausgrenzung, Stigmatisierung oder gar Gewalt gegenüber andersartigen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen und Lebensformen sensibilisiert werden.Das Erinnern an den Holocaust hat auch über 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz nichts an Relevanz und Aktualität eingebüßt. Dem Geschichtsunterricht kommt hierbei eine wichtige Rolle zu: Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, Relativierungsversuchen mit der notwendigen Expertise zu begegnen. Und sie sollen gegenüber Formen der Ausgrenzung, Stigmatisierung oder gar Gewalt gegenüber andersartigen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen und Lebensformen sensibilisiert werden. Dieses Heft bietet zahlreiche, für den Geschichtsunterricht neue Materialien sowie einen Klausurvorschlag zum Thema Holocaust, mit denen sich das Schulbuch sinnvoll ergänzen lässt. Aus dem Inhalt: Der Holocaust – heute noch aktuell? I Volksgemeinschaft I Ausgrenzung, Entrechtung und Vernichtung I Reichspogromnacht I Wannsee-Konferenz I Wie entscheidend sind die Opferzahlen? I Augenzeugenberichte I Literarische Verarbeitung I Was konnte man vom Holocaust vor 1945 wissen? I Warum wurde nichts gegen den Holocaust unternommen? I Juristische Aufarbeitung nach 1945 I War der Holocaust unvergleichlich? I Methodenseite: Inwiefern können Bilder lügen?
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Widerstand in der DDR
Wolfgang Welsch wurde 1964 nach versuchter Republikflucht festgenommen, insgesamt zu 10 Jahren Haft verurteilt, von denen er über sieben Jahre absaß. Er hatte in Ost-Berlin Flugblätter verteilt, nahm aus Protest gegen die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht Kontakt zur UNO auf, sabotierte während seiner Haftzwangsarbeit die DDR-Produktion und wurde 1971 von der Bundesrepublik freigekauft. Er engagierte sich in der Fluchthilfe und verhalf ca. 220 DDR-Bürgern zur Freiheit. Seine Geschichte zeigt ein eindrucksvolles Beispiel von Widerstand.
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Stationenlernen Geschichte 9/10 Band 1 - inklusiv
Wie können Schüler für das Fach Geschichte begeistert, wie Inhalte des Unterrichts nicht nur rein kognitiv vermittelt werden? Wie kann die Lehrkraft zudem mit einer sehr leistungsheterogenen Lerngruppe umgehen? Mit dem E-Book Stationenlernen Inklusionspaket gelingt moderner Geschichtsunterricht, denn es ermöglicht ALLEN Schülern eigenverantwortliches, selbstgestaltetes und kooperatives Lernen. Zur Einführung werden die Methode des Stationenlernens und die praktische Umsetzung im Unterricht kurz erläutert. Im Praxisteil des Buches sind die vier Themen „Das Streben der europäischen Mächte nach Weltmacht am Beispiel des Imperialismus“, „Das Epochenjahr 1917“, „Die Weimarer Republik“ und „Ideologie und Struktur des Nationalsozialismus“ für Ihre Schüler motivierend aufbereitet. An jeweils fünf bis sieben Pflicht- sowie zahlreichen Zusatzstationen werden die Schüler an das jeweilige Thema herangeführt. Mittels kreativer Textarbeit, einer produktorientierten Ausrichtung und zahlreicher Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung gelingt es Ihnen schnell und einfach, Ihre Schüler zur Mitarbeit zu motivieren. Das kostenlose, digitale Zusatzmaterial bietet ergänzendes Inklusionsmaterial.
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