Unterrichtsmaterialien Literarische Epochen: Ganze Werke Seite 6/24
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Zentrale Prüfungen
Zentrale Prüfungen waren und sind ein Reizthema in der bildungspolitischen Diskussion. Doch neben manch populistischen Argumenten lässt sich der Streit um Für und Wider von Abschlussprüfungen auch dazu nutzen, unterschiedlichste Aspekte der Leistungserfassung genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei verborgene didaktische Facetten zu entdecken. Zentrale Abschlussprüfungen müssen nicht notwendigerweise schriftliche Prüfungen sein. Dabei ist dieser Aspekt einer, der in die Zukunft weist und bei dem wir eine Menge von jenen Fächern lernen können, die alternative Formate schon seit Jahren nutzen. Die Digitalisierung wird den noch offenen Fragen eine Reihe weiterer hinzuaddieren, sodass die Prüfungskultur sich stark wandeln wird. Langfristig sind gerade die Auswirkungen zentraler Prüfungen auf den Unterricht und dessen Entwicklung für alle Beteiligten interessant. Lassen Sie uns bei zentralen Prüfungen vor allem immer fragen, was wir als Lehrer:innen daraus machen können und wie sie unseren Anliegen dienen. Aus dem Inhalt: Alternative Prüfungsformate für Abschlussprüfungen – Eine Einordnung; Aus Prüfungen lernen – Zentrale Prüfungen als Unterrichtsimpulse für den Mathematikunterricht; Zentrale Abschlussprüfungen – Pro und Kontra; Erfolgreich zum Abschluss – Digitale Tools zur Prüfungsvorbereitung; „Momotaro“ – Ein japanisches Märchen zur Erweiterung der Lesefertigkeiten; Volumen- und Oberflächenberechnung – Vermittlung von grundlegenden Kompetenzen; „A Million Dreams“ – Interpretation eines Popsongs von Pink; Wie leben Schaben? – Biologische Modelle fächerübergreifend mit Scratch-Informatik darstellen; World-Water-Talk: Wird Kito verdursten? – Förderung von fachlichen und sozialen Kompetenzen im kooperativen Lernen; Zauberwort Kollaboration – Formate gemeinsamer Arbeit in einer zeitgemäßen Prüfungskultur.
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Stefan Zweig im Exil
In diesem Unterrichtsvorschlag beschäftigen sich Ihre Lernenden mit Stefan Zweig und seiner Zeit im Exil. Damit steht dieser Autor exemplarisch im Mittelpunkt für eine deutschsprachige Autorengeneration, deren Leben und Schreiben maßgeblich durch die Exilsituation, durch Verfolgung und Flucht, materielle Nöte und den Verlust der sprachlichen und kulturellen Heimat bestimmt ist. Der didaktische Zugriff erfolgt über die Graphic Novel "Die letzten Tage von Stefan Zweig", den Trailer zum Spielfilm "Vor der Morgenröte" und autobiografische sowie expositorische Texte zur Kontextualisierung der Exilsituation Stefan Zweigs.
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Gerhart Hauptmann: Bahnwärter Thiel
Das Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Deutsch (SEK II) ist Gerhart Hauptmanns novellistischer Studie „Bahnwärter Thiel“ gewidmet. Diese Erzählung gehört zweifellos zu den klassischen Texten deutscher Literatur und vermag Schüler/-innen aus verschiedenen Gründen anzusprechen: Es handelt sich um eine Kriminalgeschichte. Da in deren Zentrum die Darstellung der Entwicklung eines sehr durchschnittlichen Menschen zu einem Doppelmörder steht, wird auch das i. d. R. große Interesse junger Menschen an psychologischen Themen bedient. Notabene: Der Text ist vergleichsweise kurz und überstrapaziert damit nicht das Durchhaltevermögen der Schüler/-innen – ein Aspekt, der bei der Unterrichtsplanung leider inzwischen durchaus bedeutsam ist. Schließlich erlaubt die elaborierte, gleichzeitig jedoch klare sprachliche und formale Gestaltung der Erzählung, die entsprechenden Analysefertigkeiten zu trainieren. Dass die Unterrichtseinheit sich nur diesem einen Text widmet, ist ungewöhnlich. Doch wollte der Autor einmal eine Form ausloten, die einem anderen Konzept als bisher folgt: Da Hauptmanns Erzählung auf verschiedenen höheren Jahrgangsstufen (9 – 13) mit unterschiedlicher didaktischer Zielsetzung und Intensität besprochen werden kann, versucht das Unterrichtsmaterial, Materialangebote für mehrere potentielle Einsatzbereiche bereitzustellen.
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Neue Sachlichkeit
Die Themen der Neuen Sachlichkeit sind erstaunlich aktuell: Soziale Unterschiede, sich wandelnde Geschlechterrollen, die Diskrepanz zwischen der bunten, glitzernden Welt des Konsums und der harten Arbeit und Armut. All dies sind Brücken, die die 1920er-Jahre mit den 2020er-Jahren verbinden und die auch für Ihre Schüler:innen motivierend sind. Nutzen Sie diese Anschlussstellen für ein literarisches, historisches und kulturelles Lernen!
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Literarisches Schreiben in der Moderne
Die Zeit der Jahrhundertwende um 1900 ist eine Umbruchszeit von historischer Dimension. Neben Politik und Wirtschaft vollzog sich der Umbruch auch im Bereich der Kultur - es entstand die sogenannte Moderne. In dieser Unterrichtsreihe entdecken die Schülerinnen und Schüler den Bruch vom literarischen Schreiben der Klassik und des Realismus zu modernen Schreibweisen wie dem Expressionismus, Dadaismus oder Surrealismus. Sie lesen und analysieren vormoderne und moderne Texte und verfassen eigene Texte im Stil der Moderne. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass sich die Lernenden mit ihrer eigenen Identität und Lebenswelt auseinandersetzen, indem sie verschiedene Epochen rund um die Moderne erarbeiten.
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Juli Zeh: Corpus Delicti
Als Juli Zehs Roman "Corpus Delicti" im Jahr 2009 erschien, galt er als "Buch der Stunde", als dystopische Warnung vor einer Gesundheitsdiktatur. Seit 2020 gewann er wieder an Aktualität, als in der Corona-Pandemie viele Freiheitsrechte zugunsten von Leben und Gesundheit eingeschränkt wurden. Sowohl für die Aufarbeitung der Pandemie-Erfahrungen als auch für die Frage, was das Leben lebenswert macht, liefert das Werk wichtige Impulse. Ihre Lernenden erschließen den Roman anhand verschiedener Themenkomplexe und stellen aktuelle Bezüge her.
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Grundriss des Interpretierens
Fiktionale Literatur folgt den ihr eigenen Regeln – aber welchen? Wenn Literatur im Zentralabitur verpflichtende Lektüre ist oder mit Preisen ausgezeichnet wird, dann gilt sie als besonders wichtig und wertvoll – was sind die Gründe? Wie wird ‚wertvolle‘ Literatur von Expert:innen erkannt? Das Ergebnis einer Lektüre von Literatur, die versucht, auf Basis der rekonstruierbaren Textintention zu einem besseren Verständnis zu gelangen, wird als Interpretation bezeichnet. Dabei ist bereits das Wahrnehmen von allem, was uns umgibt, ein uns oft unbewusster Prozess des Interpretierens. Die Besonderheiten von Literatur wahrzunehmen kann uns viel von dem, was wir tun und was uns ausmacht, bewusster werden lassen. Wie Literatur interpretiert werden kann, davon handelt dieses Buch.
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Materialgestützt informieren
Beim materialgestützten Informieren liegt der Fokus besonders darauf, erklärungsbedürftige Zusammenhänge unter Nutzung von Informationen aus unterschiedlichen Materialien herzuleiten und zu begründen. Wer andere informieren möchte, muss sich dazu informiert haben. Die Modelle zeigen Ihnen auf, wie dies am Beispiel von Speisen mit ungewöhnlichen Namen, einem Audioguide zu E. T. A. Hoffmann oder einer Rezension zu einem Kurzfilm umgesetzt werden kann. Im Deutschunterricht deckt materialgestützt informierendes Schreiben ein breites Feld der Lernbereiche und Lerngegenstände des Faches ab. Profitieren Sie davon. Das materialgestützte Schreiben hat heute einen immensen Stellenwert im Deutschunterricht. Das liegt auch an einer veränderten Medienrezeption: Schüler:innen erreichen über die vielfältigsten Kanäle ganz unterschiedliche Informationen zu einem Thema. Diese sind inhaltlich verschieden, indem sie unterschiedliche Aussagen haben, besser oder schlechter zu einer Thematik passen oder sich qualitativ voneinander abheben. Aber sie unterscheiden sich auch in der Darbietung: Radio und Fernsehen liefern vorgelesene Informationen und Filme, in Zeitungen sind Texte und Bilder zu finden und in den Sozialen Medien ganz viele Kombinationen. Lernende müssen befähigt werden, aus dieser Materialflut relevante Informationen und Materialien für die entsprechenden Themen herauszufiltern und weiterzuverarbeiten.
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Streaming – Serien im Unterricht
Streaming-Serien haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung für das Freizeitverhalten junger Menschen gewonnen. Wer sich der heutigen Generation über Medien nähern möchte, der:dem bieten populäre Serien ideale Anknüpfungspunkte. Thematisch finden sich hier authentische Bezüge aus der konkreten Lebenswelt der Jugendlichen sowie relevante Kernthemen für das kompetenzorientierte Curriculum der Sekundarstufen I (hier ab Klasse 7) und II wieder. Im vorliegenden Materialheft stellen die Autoren Serien vor, die unter dem Label "Teenie-" oder "Superhelden-Serie" firmieren (Sex Education/Watchmen), Serien, die die Streaming-Charts anführen (Game of Thrones, Star Trek: Picard, The Rain) wie auch Produktionen, die von Filmkritiker:innen ausgezeichnet wurden (Chernobyl, The Handmaid's Tale/Der Report der Magd) bis hin zu Animations- (The Simpsons) und reinen Webserien (Druck/Anne Frank). Die Genres sind dementsprechend vielfältig: Action, Comedy, Thriller, Krimi, Romance, Drama, Science-Fiction, Fantasy, Animation und Abenteuer. Ihnen allen ist gemein, dass sie hervorragende Angebote machen, curriculare Themen in den Fächern Religion, Ethik, Philosophie, Deutsch, Englisch, Politik und Medienpädagogik schüler:innenorientiert aufzugreifen und zu erarbeiten. Dieses Materialheft bietet Informationen, Arbeitsblätter und hilfreiche (Medien-)Tipps für einen ergiebigen Umgang mit ausgewählten Serien in Unterricht und Homeschooling. Ulrich Vaorin ist Diplom-Pädagoge, Medientutor und Medienreferent in der kirchlichen und medienpädagogischen Bildungsarbeit.
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digital unterrichten – Deutsch –6/2022
digital unterrichten – Deutsch –6/2022
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Ein eigenes Gedicht schreiben (Großstadtlyrik)
Die Epoche Expressionismus steht in vielen Bundesländern im Lehrplan. Sie wird von Schüler*innen oft als herausfordernd empfunden! Aus diesem Grund werden in dieser kompletten Unterrichtsreihe die komplexen Gedichte dieser Epoche auf eine Weise präsentiert, die auch für Schüler*innen zugänglich ist. Gemeinsam tauchst du mit deinen Schüler*innen in die Großstadt-Lyrik ein. Willkommen zum anschaulichen Deutschunterricht: Entdecke den Expressionismus! Anleitung zum Schreiben eines eigenen Großstadtgedichts: Nun haben die Schüler*innen die Chance, eigene Großstadt-Lyrik im expressionistischen Stil zu verfassen! Schrittweise Anleitungen und hilfreiche Tipps helfen ihnen dabei, eigene Emotionen und Eindrücke von der Großstadt auszudrücken.
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Großstadtlyrik am Beispiel von "Städter"
Das Thema Großstadt spielt im Expressionismus eine zentrale Rolle, weshalb wir ein Gedicht exemplarisch für die Großstadtlyrik im Expressionismus behandeln. Das sollten die Schüler*innen bereits wissen, wenn sie sich zuvor mit der Epoche des Expressionismus, zum Beispiel mit Hilfe unseres Epochensteckbriefs und dem dazu gehörigen Expressionismus-Quiz, beschäftigt haben. Beim Erschließend dieser Epoche kommt man um Gedichte mit dem Thema Großstadt kaum vorbei. Wie gehen wir didaktisch vor? Unser Material bietet einen Einstieg in die Großstadtlyrik im Expressionismus am Beispiel von „Städter“ (A. Wolfenstein). Jedoch bekommen die Schüler*innen das Gedicht nicht einfach vorgelegt, sondern müssen anwenden, dass sie wissen, was ein Sonett ist, indem sie das Gedicht wieder in die richtige Reihenfolge bringen. Das klingt am Anfang ziemlich schwierig, doch mit Hilfe der zahlreichen Hilfestellungen kann diese Aufgabe gemeistert und der typische Sonett – Aufbau verinnerlicht werden. Zuerst müssen alle „Gedichtsfetzen“ ausgeschnitten und der Beginn des Gedichts zurecht gelegt werden. Die Überschrift und die ersten drei Zeilen des Gedichts sind bereits vorgegeben. Der Begriff Sonett ist auf dem Arbeitsblatt erklärt und somit wird den Schüler*innen ein formaler Aufbau bereits vorgegeben. Außerdem wird in der Hilfestellung bereits genannt, nach welchem Reimschema das vorliegende Gedicht aufgebaut sein muss. Somit ist bereits zu Beginn klar, welche Verse sich reimen müssen. Der Rest der Arbeit muss über das Verständnis des Textes geschehen und die restlichen Schnipsel richtig angeordnet werden. Wenn die richtige Reihenfolge gefunden wurde, muss das Gedicht anschließend auf ein Blatt in dem Hefter aufgeklebt werden. Somit haben die Schüler*innen ein erstes Beispiel und dein Einstieg in die Großstadtlyrik im Expressionismus mit dem Gedicht „Städter“ (A. Wolfenstein) in ihren Aufzeichnungen. Im Anschluss daran wiederholen die Schüler*innen noch einmal die Grundbegriffe der Lyrik, wie Strophe, Paarreim, Vers, Kreuzreim, indem sie die Fachbegriffe entsprechenden Erklärungen zuordnen. Abschließend kehren sie wieder zu dem aufgeklebten Gedicht zurück und versuchen herauszufinden, welche negativen Seiten das lyrische Ich im Gedicht beschreibt. Außerdem sollen die Schüler*innen überlegen, wie sich die Menschen wohl fühlen, die in dieser im Gedicht beschriebenen Stadt wohnen. Und danach? Weitere Ideen für deinen Unterricht: Im Anschluss an dieses Material können die Schüler*innen auch selbst versuchen, ein eigenes Großstadtgedicht zu schreiben.
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Einstieg in die Großstadtlyrik
Die Epoche Expressionismus kann für viele Schüler*innen sehr schwer zu fassen sein, weshalb wir einen Einstieg in die Großstadtlyrik konzipiert haben. Ein typisches Thema der Lyrik im Expressionismus ist neben Krieg und Weltuntergang die Großstadt. Es gibt viele Gedichte zu diesem Thema, weshalb man die Großstadtlyrik unbedingt mit behandeln sollte. Ein freudvoller Unterrichtseinstieg in das Thema Großstadtgedichte ein wichtiger Bestandteil guten Unterrichts. Das gelingt mit unserem Material. Welche Vorarbeit ist sinnvoll? Es ist sinnvoll, wenn die Schüler*innen im Vorfeld schon einige Informationen über den Expressionismus erhalten oder erarbeitet haben. Das gelingt beispielsweise mit unserem Epochensteckbrief. Wie gehen wir didaktisch vor? Die Schüler*innen hören sich den Song „Schwarz zu Blau“ von Peter Fox an und erhalten so einen Zugang zur Epoche und dem Gefühl der Expressionisten, wie das Leben in einer Großstadt sein kann. Sie verstehen die Emotionen, die die Menschen zu dieser Zeit hatten. Nach dem ersten Hören und Eindrücke sammeln sollen die Schüler*innen sich Dinge notieren, die Peter Fox in dem Song anspricht, die ihm an der Stadt nicht gefallen. Doch nicht alles ist negativ, ein paar wenige Dinge spricht er an, die positiv sind. Diese sollen im Anschluss herausgehört werden. Nach diesen Überlegungen im Song zum Stadtleben in der Neuzeit sollen sich die Schüler*innen auf eine Zeitreise 100 Jahre zurück begeben. Was könnte die Menschen zu dieser Zeit gestört haben? Gibt es Unterschiede zum Leben in der Stadt im Song? Welche Probleme könnte es zu dieser Zeit gegeben haben.
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Quiz zum Expressionismus
Literarische Epochen zu behandeln, kann ermüdend sein. Deshalb können kleine Spiele oder ein Quiz ein wenig Abwechslung in den Unterricht bringen. Das sorgt für Motivation und Spaß bei den Schüler*innen und belebt den Unterricht. Bei der Epoche Expressionismus soll unser Expressionismus-Quiz Abhilfe gegen Langeweile schaffen und bereits Gelerntes wiederholen. Es eignet sich also hervorragend als Unterrichtseinstieg oder zur Auflockerung für Zwischendurch. Ebenso kann es als freudvoller Unterrichtsausklang dienen. Welche Vorarbeit ist für das Expressionismus – Quiz nötig? Es ist wichtig, dass im Vorfeld zu diesem Quiz bereits einige Fakten zum Expressionismus eingeführt wurden. Das kann beispielsweise mit Hilfe eines Epochensteckbrief geschehen sein oder durch einen Sachtext erfolgen. Ebenso ist es möglich, das Expressionismus-Quiz durch eine Internetrecherche lösen zu lassen. Wie ist das Quiz aufgebaut? Das Quiz ist so aufgebaut, dass es immer drei Antwortmöglichkeiten gibt, die markiert werden sollen. Jede Antwortmöglichkeit enthält einen Buchstaben, der am Ende notiert werden soll. Alle Buchstaben, die gefunden wurden, müssen noch in eine richtige Reihenfolge gebracht werden. So ergibt sich am Ende das Lösungswort: Großstadt. Damit ist die Kontrolle des Expressionismus-Quiz schnell erfolgt und nimmt nicht unnötig viel Zeit im Unterricht in Anspruch. Wenn es sich zu schwierig gestaltet, ein Lösungswort zu finden, kann der Anfangsbuchstabe auch vorgegeben werden und somit auch differenziert werden. Die Fragen im Expressionismus-Quiz beinhalten die Themen des Expressionismus, bekannte Vertreter der Epoche, die Zeitspanne oder den geschichtlichen Hintergrund. Außerdem wird die Wortbedeutung erfragt und welche Gedichtform besonders häufig verwendet wurde, das Sonett. Die Merkmale der Malerei und Literatur als Frage verpackt fehlen in unserem Expressionismus-Quiz natürlich ebenfalls nicht. Das Wissen über die zeitliche Einordnung, welche Epoche vor und nach dem Expressionismus zu finden ist, schadet auch nicht. Alle Lösungen sind im Quiz enthalten. Was kann ich nach dem Quiz in meinem Unterricht machen? Mit dem Lösungswort „Großstadt“ ist nicht nur ein spielerischer Einstieg in die Unterrichtsstunde gelungen, sondern auch gleich eine gute Überleitung für Großstadtlyrik im Expressionismus erfolgt. Daraufhin kann also gleich thematisch aufgebaut werden.
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Sinnkrisen in der Gegenwartsliteratur
In dieser Unterrichtsreihe gehen Ihre Lernenden der Frage nach dem Sinn des Lebens anhand literarischer Texte nach. Sie untersuchen epische Werke von Janne Teller und Heinrich Böll in Bezug auf verschiedene Lebenskrisen und wie man sich aus diesen befreien kann. Um Sinnkrisen als zeit- und kulturübergreifendes Phänomen sowie als Chance zum persönlichen Wachstum zu erkennen, erarbeiten Ihre Schülerinnen und Schüler anschließend den mehrfach prämierten, berührenden Gegenwartsroman "Ich nannte ihn Krawatte" von Milena Michiko Flašar.
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Heinrich Mann: Der Untertan
Heinrich Manns Roman "Der Untertan" entstand zur Zeit des Deutschen Kaiserreichs und stellt die Kaisertreue des Protagonisten Diederich Heßling satirisch dar. Mann kritisiert den Untertanengeist, Unterdrückung und Macht - dies löste während und nach der Entstehung des Romans vielfältige Reaktionen bis hin zur Zensur in der NS-Zeit aus. Die Schülerinnen und Schüler erschließen den Roman unter Einbezug von Entstehungsgeschichte, biografischem Kontext, literaturtheoretischen und geistesgeschichtlichen Überlegungen sowie Rezeption und Verfilmung. Hierbei schulen sie insbesondere ihre analytischen und interpretatorischen Kompetenzen, indem sie ausgewählte Romanauszüge untersuchen und erörtern sowie Figurenkonstellationen und -gestaltung erarbeiten.
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Forschen in der Linguistik
Von den Grundlagen der Datenerhebung über rechtliche und ethische Aspekte bis zum konkreten Anwendungsfall: Dieses Handbuch stellt Forschungsmethoden sowie digitale Ressourcen und Werkzeuge der Sprachwissenschaft vor. Fallstudien aus verschiedenen linguistischen Forschungsfeldern zeigen, wie Theorie in konkrete Forschungspraxis überführt wird. Praxisorientierte Methodenkapitel sowie Hinweise auf weiterführende Literatur bilden Ausgangspunkte für eigene Studienarbeiten.
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Handbuch Deutschunterricht
Einblicke in die aktuelle Deutschdidaktik mit Auswirkungen auf die Unterrichtspraxis; Deutschunterricht und Deutschdidaktik haben in den letzten Jahren einen erheblichen Wandel erfahren. Das gilt insbesondere für das Schreiben (einschließlich des Rechtschreibens) sowie für den Umgang mit Texten und Medien. Vor allem der mediale Wandel hat Konsequenzen für die Beschäftigung mit Sprache und Literatur. Das vorliegende Handbuch berücksichtigt die neuesten Ergebnisse aus den verschiedenen deutschdidaktischen Teildisziplinen, ihren Themen und Fragestellungen. Es umfasst 88 Beiträge zu allen Lernbereichen des Deutschunterrichts und zu ausgewählten lernbereichsübergreifenden Themen. Die von ausgewiesenen Expertinnen und Experten verfassten Beiträge geben in übersichtlicher und kompakter Form Einblicke in aktuelle deutschdidaktische Fragestellungen und verdeutlichen die entsprechenden Konsequenzen für die Unterrichtspraxis. Sie erhalten: einen schnellen Überblick über die Gegenstände des Lernens im Deutschunterricht, die damit verknüpften didaktisch-methodischen Konzeptionen und die Konsequenzen für die Gestaltung von sprachlichen und literarischen Lehr-Lern-Prozessen. Das Handbuch richtet sich an Lehrpersonen, Referendarinnen und Referendare sowie an Studierende des Faches Deutsch aller Schulformen, die Anregungen zur Planung und Reflexion des Deutschunterrichts suchen und über den aktuellen deutschdidaktischen Fachdiskurs informiert sein möchten.
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Lyrik locker verstehen
Die Gedichtanalyse ist ein fester Bestandteil des Deutschunterrichts. Doch aufgrund ihrer Kürze, Prägnanz und Ausdruckskraft sind lyrische Texte für viele Schülerinnen und Schüler ein Buch mit sieben Siegeln. Dazu kommt, dass die Lernenden viele Fachbegriffe kennen und verstehen müssen, damit sie erfolgreich Form und Inhalt von Gedichten analysieren können. Dieser Band soll im wahrsten Sinne des Wortes Grundlagen legen und Ihnen die Unterrichtsvorbereitung erleichtern. Anhand von jahreszeitlichen Gedichten aus mehreren Jahrhunderten lernen Ihre Schülerinnen und Schüler Basics wie Reimschema, Versmaß und rhetorische Stilmittel kennen und trainieren, Aussagen am Text zu belegen. Auch die kreative Auseinandersetzung mit Gedichten, der ausdrucksstarke Gedichtvortrag sowie die Anschlusskommunikation über die Texte werden berücksichtigt. Außerdem stehen kostenlose (Muster-)Lösungen für Sie zum Download bereit. Inhaltliche Schwerpunkte: von Frühling bis Winter: Die Gedichtauswahl orientiert sich an den Jahreszeiten; Reim und Reimschemata erkennen; das Versmaß bestimmen; rhetorische Stilmittel kennenlernen und analysieren; professionelles Feedback zu Gedichtvorträgen geben; das Vorgehen bei Gedichtinterpretationen üben; ob Goethe, Hesse oder Moser: es werden Gedichte von unterschiedlichen Autoren betrachtet.
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Arbeitstechniken Literaturwissenschaft
Ob Bachelor oder Staatsexamen: Wer Germanistik studiert, braucht dieses utb! Es hat Generationen von Studierenden mit den Schlüsselkompetenzen für literaturwissenschaftliches Arbeiten vertraut gemacht. Es beantwortet die Fragen, die alle Studienanfänger haben: Wie erarbeite ich ein Thema für Referat oder Hausarbeit? Wie gehe ich mit Forschungsliteratur um? Wie recherchiere ich Fachinformationen? Welche Formalien muss ich bei der Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten beachten? Wie sieht die Mindestausstattung einer studentischen Handbibliothek aus?
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Handbuch Kreatives Schreiben
Mit wissenschaftlichen Ansätzen literarisch-kreativ schreiben: Der Band stellt Modelle und Theorien aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu Basiskategorien von Literatur wie Zeit, Raum und Stimme vor, aus denen dann zahlreiche kreative Schreibübungen entwickelt werden. Zu jeder Aufgabe gibt es als Inspiration literarische Beispieltexte, Literaturhinweise und Tipps für den Unterricht. Ein besonderer Schwerpunkt beim kreativen Schreiben liegt dabei auf den Produktions- und Rezeptionsbedingungen sowie auf der medialen Besonderheit von verschiedenen Textgenres und -gattungen. Studierende entwickeln schreibend ein tieferes Verständnis von Theorie und Texten. Theorie und Praxis, Wissenschaft und Literaturproduktion werden nachvollziehbar miteinander verbunden. Somit regt dieser Band nicht nur zur kreativen Textproduktion an, sondern ist auch als alternative Einführung in literatur- und kulturwissenschaftliche Studiengänge geeignet.
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Klassenleben-Schulleben
Distanz-, Präsenz-, Hybridunterricht, das Auf und Ab durch Corona hat die Klassen durcheinandergebracht. Der Zusammenhalt ist oft nicht mehr so stark. Wie kann die Lerngruppe wieder zu einer guten Klasse werden? Mit Wertschätzung und Vertrauen gelingt es, Klassen und Schulen wieder zu Lern- und Lebensorten zu machen. Kooperatives Lernen, Classroom Management, Klassenrat und teambildende Maßnahmen helfen dabei. Aus dem Inhalt: Mit Spielen und Wertschätzung die Klassengemeinschaft stärken; Soziales Lernen im Klassenrat; Lösungsorientierter Umgang mit (schwierigen) Lernenden; Koopertives Lernen mit einem Mystery; Mathe-Würfelspiele; Kriegerdenkmäler geben Denkanstöße; Mikroplastik in den Gewässern; Lebensraum Wüste; Open-Media-Klausuren.
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Gottfried Keller - Romeo und Julia auf dem Dorfe
„Romeo und Julia auf dem Dorfe“ ist eine in Vergessenheit geratene Lektüre eines Großmeisters realistischer Erzählkunst. Im Oberstufenunterricht dominiert bei der Behandlung eines realistischen Werkes Theodor Fontanes „Effi Briest“. Bei diesem zweifellos hervorragenden Roman sehe ich didaktisch allerdings ein Problem: Das hohe Gewicht an Dialogen bei gleichzeitig wenig äußerer Handlung kommt den Lesebedürfnissen von Schülern/-innen nicht entgegen, und die Länge schreckt viele ab. Kellers Novelle hingegen bietet diesbezüglich mehr an Aktion, und jugendliche Helden stehen den Schülern/-innen sicher auch näher als Effi und Innstetten. Der gesellschaftliche Hintergrund, die „Denke“, was Beziehungen angeht, ist in beiden Texten für heutige Leser/-innen völlig fremd, aber das betrifft jeden Text des Bürgerlichen Realismus. Kellers Novelle gilt gleichzeitig als einfach und wird daher z. B. vom ISB, Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in Bayern, für die 9./10. Jgst. empfohlen. Einmal abgesehen davon, dass Schüler/-innen dieser Altersstufe mit Kellers Novelle kaum zu Leseratten werden (ich nenne das einen Leseverhinderungsunterricht), verschwendet man die Novelle – sie bietet so viel mehr als das, was man in der Mittelstufe mit ihr anfangen kann. Die ganze realistische Erzählkunst, das realistische Literaturprogramm lässt sich an diesem Text hervorragend veranschaulichen.
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Lyrik des frühen Realismus
Ein literaturgeschichtlich angelegter Oberstufenunterricht kann und darf die beiden literarischen Epochen Biedermeier und Vormärz / Junges Deutschland nicht übergehen. Angesichts der Fülle der Lehrplaninhalte wird man jedoch meist den Fokus auf andere Epochen legen. Die Unterrrichtseinheit Lyrik des frühen Realismus versucht den Spagat zwischen einer minimalistischen „Literatur geschichtelight- Behandlung“ und einer umfassenden Beschäftigung mit den beiden Strömungen zu leisten. Die Schüler/-innen lernen den historischen Hintergrund und die Grundzüge von Biedermeier und Vormärz / Junges Deutschland kennen und wenden dann das Wissen auf eine Sammlung von Gedichten an.
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Digitales Lesen und Schreiben
Diese Ausgabe zeigt die Potenziale und Herausforderungen, die mit dem digitalen Lesen und Schreiben für den Deutschunterricht verbunden sind. Dabei geht es vor allem darum, neue Perspektiven für die Auseinandersetzung mit den vertrauten Gegenständen des Faches zu finden. Diese Ausgabe hilft Ihnen außerdem bei der Schüleraktivierung und Kooperation sowie der interaktiven Auseinandersetzung und Individualisierung. Die Unterrichtsvorschläge sind vielseitig − sie reichen vom Planen und Überarbeiten von Texten mithilfe digitaler Schreibtools über die Erstellung eines interaktiven Quiz bis zum Anfertigen digitaler Portfolios zu einer Bildergeschichte.
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